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DE911303C - Gas- oder dampfgefuellte, als Relaisroehre wirkende Schaltroehre - Google Patents

Gas- oder dampfgefuellte, als Relaisroehre wirkende Schaltroehre

Info

Publication number
DE911303C
DE911303C DES26133A DES0026133A DE911303C DE 911303 C DE911303 C DE 911303C DE S26133 A DES26133 A DE S26133A DE S0026133 A DES0026133 A DE S0026133A DE 911303 C DE911303 C DE 911303C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
discharge path
auxiliary
interrupter
tubes
gas
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DES26133A
Other languages
English (en)
Inventor
Dr Phil Werner Jacobi
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Corp filed Critical Siemens Corp
Priority to DES26133A priority Critical patent/DE911303C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE911303C publication Critical patent/DE911303C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01JELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
    • H01J17/00Gas-filled discharge tubes with solid cathode
    • H01J17/02Details
    • H01J17/30Igniting arrangements

Landscapes

  • Gas-Filled Discharge Tubes (AREA)

Description

  • Gas- oder dampfgefüllte, als Relaisröhre wirkende Schaltröhre Die Erfindung betrifft eine gas- oder dampfgefüllte, als Relaisröhre wirkende Schaltröhre, die von zwei einander wechselseitig steuernden Hilfsentladun.gsstrecken beeinflußt wird. Für viele Zwecke der Nachrichtentechnik, insbesondere in Anlagen, die dem Fernsprechverkehr dienen, oder auch bei Zähl- und Rechengeräten u. dgl., bedient man sich vielfach elektrisch arbeitender Relaisanordnungen, die im allgemeinen rascher ansprechen, als dies bei mechanisch arbeitenden Schaltgeräten der Fall ist.
  • Es sind bereits Schaltanordnungen bekannt, bei denen zwei Gas- Oder Dampfentladungsstrecken wechselseitig arbeiten. Die Signalspannung wird dabei den Steuerelektroden der beiden Entladungsstrecken zugeleitet, und die Arbeitsweise läuft darauf hinaus, daß beim Zünden einer dieser beiden Strecken die andere Strecke gesperrt ist. Wenn die andere Strecke zündet, so kommt die enste Strecke wieder in den Zustand der Löschung. Diese Funktion entspricht einem mechanischen Schalter, der zwei stabile Schaltlagen beisitzt und nur unter bestimmten Voraussetzungen von oder einen in die andere stabile Schaltlage gebracht werden kann. Wenn als Signalwechselspannung eine solche von beliebigem Kurvenverlauf angelegt wird, so entsteht am Ausgang eine wechselnde Spannung mit einem nahezu rechteckigen Kurvenverlauf. Die Kurvenform der Eingangsspannung beeinflußt lediglich den Zündzeitpunkt, d. h. es können auf diese Weise Rechteckimpulse verschiedener Breite, nicht aber unterschiedlicher Höhe erzeugt werden. Die Impulse haben immer den gleichen maximalen Spannungswert. Die Erfindung verwendet dieses an sich bekannte Prinzip und gestattet mit einer solchen Anordnung, die eigentlichen Schaltröhren zu steuern, am welche ein. geeigneter Verbraucher angelegt -werden: kann. Die Erfindung besteht darin; daß zusammen mit der Schaltröhre mindestens eine der beiden Hilfsentladungsstrecken in einem gemeinsamen Gefäß so angeordnet ist, daß durch sie die Hauptentladung unmittelbar steuerbar ist.
  • An Hand der Zeichnung soll die Erfindung näher erläutert werden. In Fig. i ist ein Schaltschema eines Ausführungsbeispiels in. seinen für die Erfindung wesentlichen Teilen vereinfacht dargestellt. In Fi.g. 2 ist der Elektrodenaufbati einer Schaltröhre nach der Erfindung in ihren wesentlichen Teilen stark vereinfacht, beispielhaft schematisch veranschaulicht.
  • In Fig. i sind zwei an sich gleichwertige Hilfsentla.dungsstrecken mit i und 2 bezeichnet, wobei die Hilfsentladungsstrecke 2 mit der Hauptentladungsstrecke 3 verbunden dargestellt ist. Die Hauptentladungsstrecke 3 ist größer dargestellt, um damit zum Ausdruck zu bringen, daß es sich hierbei um eine Röhre größerer Leistung handelt.
  • Die Signalspannung wird an die Klemmen und 5 angelegt und beeinflußt über den, übertrager6 die Steuerelektroden der Entladungsstrecken i und 2. Die Steuerung erfolgt überdie Gitter 7 und 8,, denen geeigneteWiderstände 9 und io vorgeschaltet sind. Die Kathoden i i und 12, sind ebenso, wie auch die Kathode 13 der Hauptentladungsstrecke, zweckmäßig beheizt, wobei der Einfachheit -der Darstellung halber die Heizer nicht gezeichnet sind. Es ist andererseits aber auch möglich, gegebenenfalls mit. kalten Kathoden zu arbeiten.
  • Die Anodenspannung wird den beiden Anoden 15 und 16 über eine geeignete, mit einer Mittelanzapfu.ng versehene Drossel zugeleitet. Gegebenenfalls können hier auch Widerstände vorgesehen sein. Die beiden Anoden sind über den Kondensator i8 miteinander verbunden, .der mit Rücksicht auf die Impulsfrequenz sowie die Induktivität der Drossel 17 geeignet bemessen sein kann. Eine feste Gitterspannung, die aus einer Spannungsquelle i9 hergeleitet ist, liegt über geeignete hochohmige Widerstände oder wie bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel über eine Mittelanzapfung der Sekundärwicklung des Transformators 6 an den beiden Steuerelektroden 7 ,und B. Die Spannung ist z-#veckmäßig so bemessen, daß die Röhren nicht zünden.
  • Wenn nun eine Wechselspannung an die. Klemmen 4 und 5 angelegt wird, so zündet eine der beiden Entladungsstrecken i oder 2, während die andere gesperrt ist. In der anderen Halbwelle der VVechs,elspannung tritt ein Zünden der zweiten Entladungsstrecke und damit ein Löschen .der ersten Entladungsstrecke ein.
  • Wenn die beiden Hilfsentladungs,strecken i und :2 einander völlig elektrisch gleichwertig aufgebaut sind, so kann von einer beliebigen dieser Entladungsstrecken die eigentliche Schaltröhre beeinflußt werden. Dies geschieht erfindungsgemäß dadurch, daß z. B. die Entladungsstrecke 2 so mit der Hauptentladungsstrecke 3 zusammengebracht ist, daß sie diese unmittelbar steuert. Beim Zünden dieser Hilfsentladungsstrecke läßt sich bei geeigneter Bemessung und Anordnung der Elektroden erreichen, daß- zwischen der Kathode 13 und der Anode 2o der Hauptentladungsstrecke eine Zündung erfolgt, so daß durch einen angeschlossenen Verbraucher 2 1 ein Strom fließt. Die Sperrung kann in ähnlicher Weise erfolgen, so daß die Hauptentladungsstrecke in ihrem Zünd- und Löschrhythmus unmittelbar von der Hilfsentladungsstrecke 2 gesteuert wird. Gegebenenfalls kann in der Hauptentladungsstrecke noch ein Hilfsgitter vorgesehen sein, um die Zündung bzw. die Löschung zu erleichtern. Dieses Hilfsgitter läßt sich mit dem Steuergitter 8 innerhalb der Röhre in geeigneter Weise verbinden. Es ist aber auch möglich, diese Hilfselektrode oder zusätzlich .eine weitere Hilfselektrode getrennt aus dem Entladungsgefäß herauszuführen:, um dadurch noch andere zusätzliche Steuermöglichkeiten in Abhängigkeit anderer Steuergrößen zu schaffen.
  • In Fig. 2 ist der Aufbau einer Schaltröhre nach der Erfindung versinnbildlicht. Hier ist ein gemeinsames Kathodensystem 22 vorgesehen, das allen Entladungsstrecken gemeinsam ist. Der Heizer ist der Einfachheit der Darstellung halber nicht näher gezeichnet. Die eine der beiden Entladungsstrecken, die der Hilfsentladungsstrecke 2 in Fig. i entspricht, besitzt eine Anode 23 und eine Steuerelektrode 24. Auf der gegenüberliegenden Seite ist entsprechend der in Fig. i mit i bezeichneten Entladungsstrecke eine gleichartige Hilfsentladungsstrecke dargestellt, die eine Anode 25 und eine Steuerelektrode 26 enthält. Die Hauptentladungsstrecke ist mit einer wesentlich größer bemessenen Anode 27 versehen. Außerdem befindet sich noch eine Hilfssteuerelektrode 28 an geeigneter Stelle bzw. zwischen Kathode und Anode: Die Hilfsentladungsstrecke, die der in Fig. i mit i bezeichneten Hilfsentladungsstrecke entspricht, ist durch geeignete Abschirmmittel29 so gegen die zweite Hilfsentladungsstrecke und die Hauptentladungsstrecke abgeschirmt, daß keine ungewollten Zündungen entstehen können. Die Hilfsentladungsstrecke, die der in Fig. i mit 2 bezeichneten Hilfsentladungsstrecke entspricht, ist dagegen in derartiger Nachbarschaft mit der Hauptentladungsstrecke angeordnet, daß beim Zünden der Hilfsentladung diese Entladung auch auf den Entladungsraum zwischen Kathode und Anode der Hauptentladung übergreifen kann. Gegebenenfalls kann die Hilfssteuerelektrode 28, um dieses Zünden zu erleichtern, mit der Steuerelektrode 24 der Hilf sentladungsstrecke verbunden sein. Es ist aber auch, wie bereits oben erwähnt, möglich, die Hilfssteüerelektrode der Hauptentladungsstrecke getrennt herauszuführen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Gas- oder dampfgefüllte, als Relaisröhre wirkende Schaltröhre, die von zwei sich einander wechselseitig steuernden Hilfsentladungsstrekken beeinflußbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß zusammen mit der Schaltröhre mindestens eine der beiden Hilfsentladungsstrecken in einem gemeinsamen Gefäß so angeordnet ist, daß durch sie die Hauptentladung unmittelbar steuerbar, ist. a. Schaltröhre nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die die Hauptentladungsstrecke steuernde Hilfsentladungsstrecke derselben derart unmittelbar benachbart .angeordnet ist, daß die Zündung derselben in. die Hauptentladungsstrecke überzugreifen vermag. 3. Schaltröhre nach Anspruch i oder a, dadurch gekennzeichnet, daß die H.auptentladungsstrecke mit einer Hilfssteuerelektrode versehen ist. q,. Schaltröhre nach Anspruch i bis 3; dadurch gekennzeichnet, daß bei Anordnung .der anderen Hilfsentladungsstrecke im gemeinsamen Gefäß diese so angebracht und gegebenenfalls mit Abschirmungen versehen ist, daß keine nennenswerte Beeinflussung der übrigen Entladungsstrecken durch diese erfolgt. 5. Schaltröhre nach Anspruch i bis q., gekennzeichnet durch eine vorzugsweise als Glühkathode arbeitende gemeinsame Kathode für die Entladungsstrecken.
DES26133A 1951-12-02 1951-12-02 Gas- oder dampfgefuellte, als Relaisroehre wirkende Schaltroehre Expired DE911303C (de)

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Publications (1)

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DE911303C true DE911303C (de) 1954-05-13

Family

ID=7478596

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DES26133A Expired DE911303C (de) 1951-12-02 1951-12-02 Gas- oder dampfgefuellte, als Relaisroehre wirkende Schaltroehre

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DE (1) DE911303C (de)

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