DE700222C - iver Widerstaende, insbesondere Schweisstransformatoren - Google Patents
iver Widerstaende, insbesondere SchweisstransformatorenInfo
- Publication number
- DE700222C DE700222C DE1938S0133028 DES0133028D DE700222C DE 700222 C DE700222 C DE 700222C DE 1938S0133028 DE1938S0133028 DE 1938S0133028 DE S0133028 D DES0133028 D DE S0133028D DE 700222 C DE700222 C DE 700222C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- discharge
- resistors
- iver
- discharge paths
- welding transformers
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
- 238000003466 welding Methods 0.000 title claims description 7
- 230000001939 inductive effect Effects 0.000 claims description 12
- 230000006378 damage Effects 0.000 description 4
- 238000004804 winding Methods 0.000 description 4
- 230000001105 regulatory effect Effects 0.000 description 2
- 238000004210 cathodic protection Methods 0.000 description 1
- 230000001276 controlling effect Effects 0.000 description 1
- 230000007547 defect Effects 0.000 description 1
- 238000010438 heat treatment Methods 0.000 description 1
- 238000009413 insulation Methods 0.000 description 1
- 230000007257 malfunction Effects 0.000 description 1
- QSHDDOUJBYECFT-UHFFFAOYSA-N mercury Chemical compound [Hg] QSHDDOUJBYECFT-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 1
- 229910052753 mercury Inorganic materials 0.000 description 1
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B23—MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B23K—SOLDERING OR UNSOLDERING; WELDING; CLADDING OR PLATING BY SOLDERING OR WELDING; CUTTING BY APPLYING HEAT LOCALLY, e.g. FLAME CUTTING; WORKING BY LASER BEAM
- B23K11/00—Resistance welding; Severing by resistance heating
- B23K11/24—Electric supply or control circuits therefor
- B23K11/248—Electric supplies using discharge tubes
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Generation Of Surge Voltage And Current (AREA)
Description
S 133028
Es wird häufig die Aufgabe gestellt, induktive
Widerstände (Drosselspulen, Transformatoren) mit in ihrer Größe oder Zeitdauer regelbaren Wechselströmen zu speisen. Wenn
man sich zu diesem Zwecke steuerbarer gas- oder dampfgefüllter Entladungsgefäße mit
Glüh- oder Quecksilberkathode bedienen will, dann ist man gezwungen, zwei Entladungsstrecken mit entgegengesetzter Durchlaßrich-
rung parallel zu schalten, um beiden Halbwellen des zu steuernden Wechselstromes
einen Weg zu schaffen. Es hat sich gezeigt, daß bei derartigen Schaltungen gelegentlich
der induktive Widerstand überlastet wird, wenn Störungen an einer der beiden parallel
geschalteten Entladungsstreckeri auftreten. Diese Überlastungen treten auf, gleichgültig
ob die Entladung der einen Entladungsstrecke nicht mehr zündet (Zerstörung der Kathode,
zu geringes Vakuum), oder ob aus irgendwelchen Gründen ■ die Entladung nicht mehr
gelöscht werden kann (z. B. bei stark emittierenden Steuergittern.). In beiden Fällen wird
nämlich der induktive Widerstand von einem gleichgerichteten Wechselstrom durchflossen,
im ersteren Falle während der Hälfte der Zeit, während der der Widerstand mit Wechselstrom
gespeist werden soll, im letzteren Falle während der Strompausen. Da der induktive
Widerstand diesem Gleichstrom keinen nennenswerten Widerstand entgegensetzt
und auch der Widerstand der Entladungsstrecke sehr klein ist, so bedeutet dies praktisch
einen Kurzschluß der Stromquelle über die Wicklung des induktiven Widerstandes.
Die* Folge davon ist eine sehr rasche Erwärmung und eine Zerstörung der Isolation,.
Solche Störungen treten beispielsweise bei Schweiß transformatoren auf, deren Primärwicklung
in bekannter Weise mit zwei gegensinnig parallel geschalteten Entladungsgefäßen zur Regelung und Steuerung des
Schweißstromes in Reihe geschaltet ist.
Man kann die erwähnten Schwierigkeiten vermeiden, wenn man gemäß der Erfindung
Entladungsgefäße anwendet, bei welchen die
beiden entgegengerichteten Entladungsstrekken im gleichen Vakuum angeordnet sind.
Auf diese Weise wird erreicht, daß von Vakuumfehlern bzw. den damit in Zusammenhalt
stehenden Zerstörungen von Glühkathop#£'
stets beide Entladungsstrecken in gleidieiq
Maße betroffen werden, so daß beide Entladungsstrecken gleichzeitig versagen. Es
kann deshalb nicht vorkommen, daß nur eine i" Entladungsstrecke brennt und ein Gleichstrom
großer Stromstärke über den induktiven Widerstand fließt. Bei dem anderen in der Praxis mitunter beobachteten Fehler,
daß durch Gitteremission, z. B. bei zu hoher '5 Gittertemperatur, die Steuerung versagt und
das Entladungsgefäß in jeder positiven Halbwelle zündet, betrifft diese Störung ebenfalls
gleichzeitig beide Entladungsstrecken. Das Entladungsgefäß ist dann wohl für Wechselstrom
voll durchlässig, und der von ihm gespeiste induktive Widerstand erhält die volle
Wechselspannung. Dies führt jedoch nicht zur Zerstörung des induktiven Widerstandes,
weil er für die volle Wechselspannung bemessen ist. Dagegen wird das Auftreten einer
Gleichstromkomponente vermieden, für welche der induktive Widerstand einen sehr kleinen
Widerstandswert besitzt. Es sind Entladungsgefäße bekannt, bei welchen entgegengerichtete
Entladungsstrecken im gleichen. Vakuumraum angeordnet sind. Bei den bekannten Anwendungsfällen derartiger Röhren handelt
es sich jedoch nicht um die Speisung induktiver Widerstände mit Wechselstrom, welche
für Gleichstrom einen so geringen Widerstandswert aufweisen, daß sie für Gleichstrom
praktisch einen Kurzschluß der Stromquelle darstellen.
In der Abbildung ist als Ausführungsbeispiel der Erfindung die Speisung eines
Schweißtfansformators 1 mit steuerbaren Wechselströmen dargestellt. Mit der Primärwicklung
des Schweißtransformators 1 ist das Entladungsgefäß 2 in Reihe geschaltet.
Die Klemmen 3 und 4 werden an eine geeignete Wechselspannungsquelle angeschlossen.
Das Entladungsgefäß 2 enthält die Glühkathoden 5 und 6 und die Anoden 7 und 8. Je
eine Glühkathode ist mit einer Anode parallel geschaltet, so daß zwei entgegengerichtete
Entladungsstrecken vorhanden sind und das Entladungsgefäß in beiden Richtungen stromdurchlässig ist. Die Entladung kann
in an sich bekannter Weise mit Hilfe der Gitter 9 und 10 gesteuert werden. Die beiden
zwischen der Glühkathode 5 und der Anode 7 bzw. der Glühkathode 6 und der node 8 liegenden Entladungsbahnen können
:h dazwischenliegende Schirme voneinider getrennt sein. Werden beide Entladungsstrecken
durch ein gemeinsames Gitter gesteuert, dann kann der Schirm mit diesem Gitter verbunden sein. Benutzt man
für jede Entladungsbahn ein besonderes Steuergitter, so kann man zwei getrennte, 6g
parallel liegende Schirme verwenden, von welchen jeder mit einem der Gitter oder einer
der Hauptelektroden verbunden ist. Wie bereits eingangs erwähnt, werden bei einer
Verschlechterung des Vakuums im Gefäß 2 die beiden Entladungsstrecken stromundurchlässig,
so daß die Stromzufuhr zu der Primärwicklung des Transformators 1 aufhört.
Versagt dagegen die Steuerung z. B. infolge des Auftretens von Gitteremission, dann
bleibt das Entladungsgefäß in beiden Richtungen stromdurchlässig, und das Auftreten
einer schädlichen Gleichstromkomponente wird vermieden. Die gleiche Wirkungsweise
tritt ein, wenn man den Transformator 1 durch einen anders gearteten induktiven Widerstand
ersetzt. Der Transformator 1 kann auch an Stelle eines Schweißlichtbogens eine
Beleuchtungsanlage, beispielsweise eine Bühnenbeleuchtung, speisen.
Die jeweils zusammengeschalteten Kathoden und Anoden brauchen durchaus keine selbständigen
Elektroden zu sein. Vielmehr kann z. B. der häufig angewendete Kathodenschutzzylinder
gleichzeitig als Anode dienen, wo- 9» bei die Anoden- und Kathodenteile der Elektrode
in der Röhre elektrisch und/oder thermisch voneinander getrennt sein können, aber
nicht sein müssen.
Claims (1)
- Patentanspruch :Anordnung zur Vermeidung von Überlastungen induktiver Widerstände, insbesondere Schweißtransformatoren, die mit Wechselstrom gespeist werden und mit gegensinnig parallel geschalteten steuerbaren Gas- oder Dampfentladungsstrecken in Reihe geschaltet sind, bei Störungen an einer der beiden Entladungsstrecken, gekennzeichnet durch die Anwendung von Entladungsgefäßen, bei welchen die beiden entgegengerichteten Entladungsstrekken im gleichen Vakuum angeordnet sind.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1938S0133028 DE700222C (de) | 1938-07-12 | 1938-07-12 | iver Widerstaende, insbesondere Schweisstransformatoren |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1938S0133028 DE700222C (de) | 1938-07-12 | 1938-07-12 | iver Widerstaende, insbesondere Schweisstransformatoren |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE700222C true DE700222C (de) | 1940-12-16 |
Family
ID=7539273
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1938S0133028 Expired DE700222C (de) | 1938-07-12 | 1938-07-12 | iver Widerstaende, insbesondere Schweisstransformatoren |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE700222C (de) |
-
1938
- 1938-07-12 DE DE1938S0133028 patent/DE700222C/de not_active Expired
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE966038C (de) | Stromversorgungseinrichtung fuer ein elektrisches Entladungssystem | |
| DE2752139C2 (de) | Netzgerät mit einer Sättigungsdrossel | |
| DE1565193A1 (de) | Elektrische Schweissanordnung mit mehreren Elektroden | |
| DE700222C (de) | iver Widerstaende, insbesondere Schweisstransformatoren | |
| DE506560C (de) | UEberstromschutzeinrichtung fuer Gleichstromnetze mit Quecksilberdampfschaltern | |
| DE3010541C2 (de) | ||
| DE681392C (de) | Einrichtung zum Schutz gegen UEberspannungen verschiedener Polaritaet | |
| DE670592C (de) | Schaltung zur Zuendung einer aus einer Wechselstromquelle gespeisten elektrischen Gasentladungsroehre | |
| EP0001756B1 (de) | Schaltungsanordnung zum Herabsetzen der Freiwerdezeit eines Thyristors | |
| DE1947046A1 (de) | UEberspannungsableiter fuer hohe Spannungen | |
| DE945109C (de) | Schaltanordnung fuer Gas- oder Dampfentladungsgefaesse mit Initialzuendung | |
| DE873877C (de) | Schaltung fuer das Entgasen mehranodiger Entladungsgefaesse | |
| DE947996C (de) | Einrichtung zur Steuerung von Gas- oder Dampfentladungsgefaessen mit Hilfe von Zuendelektroden | |
| DE973362C (de) | Anordnung zur Unterbrechung von Gleichstrom-Hochspannungsstromkreisen | |
| DE911303C (de) | Gas- oder dampfgefuellte, als Relaisroehre wirkende Schaltroehre | |
| DE1790312C3 (de) | Schaltungsanordnung zum Lichtbogenschweißen mit Wechselstrom | |
| DE708210C (de) | Einrichtung zum kurzzeitigen Einschalten an eine Wechselstromquelle angeschlossener Stromverbraucher vermittels gas- oder dampfgefuellter Hauptentladungsstrecken und eines gittergesteuerten Hilfsentladungsgefaesses | |
| DE555179C (de) | Entladungsroehre zum Gleichrichten von Wechselstrom, die eine Gluehkathode, eine oder mehrere Anoden und Gasfuellung enthaelt | |
| AT240994B (de) | Verfahren zur Erhöhung der Düsenstandzeit bei Lichtbogen-Plasmabrennern hoher Leistungsdichte und Anordnungen zur Durchführung des Verfahrens | |
| DE1538171C (de) | Schaltungsanordnung zum Einschalten eines Einphasentransformators | |
| DE921638C (de) | Gittergesteuerte Gasentladungsroehre mit kalter Kathode fuer Gleich- oder Wechselspannung | |
| DE695765C (de) | Anordnung zur Verbesserung der Wirkungsweise von zur Leistungsregelung dienenden Steuergittern bei Gas- oder Dampfentladungsstrecken | |
| DE677407C (de) | Zeitschalteinrichtung, insbesondere fuer elektrische Schweissmaschinen, unter Verwendung einer steuerbaren Entladungsstrecke | |
| DE505909C (de) | Schaltung fuer Netzanschlussgeraete | |
| DE694896C (de) | Anordnung zum Betrieb von stabil brennenden Gleichstromlichtboegen |