DE9112280U1 - Hohlprofil für die Verstärkung einer Kraftfahrzeugtür - Google Patents
Hohlprofil für die Verstärkung einer KraftfahrzeugtürInfo
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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Description
27 524
Höh!profil für die Verstärkung einer Kraftfahrzeugtür
Die Erfindung betrifft ein Hohlprofil für die Verstärkung einer Kraftfahrzeugtür, insbesondere eines Personenkraftwagens, das beidends
in der Fahrzeugtür festlegbar ist.
Solche Hohlprofile, auch Türverstärker genannt, dienen zur Sicherung
des Fahrgastraumes eines Personenkraftwagens, indem sie die gesamte TUrkonstruktion versteifen und damit Verformungsarbeit aufnehmen
können. Unter dem Gesichtspunkt der Bemühungen um Senkung des Kraftstoffverbrauches gibt es eine Vielzahl von Vorschlägen, um dieses
zusätzliche Teil möglichst leicht zu machen bei gleichzeitiger Gewährleistung der geforderten Sicherheit.
Ein Lösungsvorschlag ist der DE-OS 27 50 867 zu entnehmen, bei dem als
Konstruktionselement ein Stahlrohr verwendet wird, das aus einer hochfesten Stahl legierung in Verbindung mit einer spezifischen
Wärmebehandlung hergestellt wurde. Nachteilig bei diesem Vorschlag ist, daß die Wanddicke entsprechend dem maximal auftretenden Biegemoment im
mittleren Bereich ausgelegt werden muß und dementsprechend das
Gesamtgewicht des Stahlprofiles sehr hoch ist.
Aufgabe der Erfindung ist es, ein Hohlprofil für die Verstärkung einer
Kraftfahrzeugtür anzugeben, welches bei geringem Gewicht die gestellten Anforderungen an einen Aufprallträger erfüllt.
Diese Aufgabe wird mit den im kennzeichnenden Teil des Hauptanspruches
angegebenen Merkmalen gelöst. Vorteilhafte Weiterbildungen sind in den Unteransprüchen festgelegt.
Der vorgeschriebene Testversuch zur Ermittlung des Arbeitsvermögens des
Türverstärkerelementes entspricht in etwa der Beanspruchung eines frei aufliegenden Trägers mit mittig angreifender Last. Der gefährdete
Querschnitt für das Versagen des Bauteiles liegt entsprechend den bekannten Gleichungen für den statischen Biegeversuch in der Mitte des
Bauteiles. Vor dem Hintergrund dieser mathematisch-physikalischen Zusammenhänge wird erfindungsgemäß vorgeschlagen, das Hohlprofil mit
einer Biegung in Längsrichtung zu versehen. Dabei soll der Scheitelpunkt des Bogens im mittleren Bereich des Hohlprofiles liegen und der
Außenseite des Fahrzeuges zugewandt sein. Der Biegeradius wird im allgemeinen sehr groß sein, da die Einbautiefe der Fahrzeugtür nur eine
bestimmte Krümmung zuläßt. Trotzdem ist die Wirkung nicht unerheblich, wie man auf dem Bausektor an den schwach gebogenen Untergurten bzw.
Trägern von Brücken erkennen kann. Im Hinblick auf eine Verstärkung des mittleren Bereiches wird außerdem vorgeschlagen, den Innenraum des
Hohlprofiles über eine bestimmte Längserstreckung mit einem nahezu
inkompressiblen fluidähnlichen Mittel zu füllen. Die Enden dieses
gefüllten Abschnittes sind durch Dichtelemente verschlossen und der Abschnitt liegt vorzugsweise im mittleren Bereich des Hohlprofiles. Die
vorgeschlagene Füllung des Innenraumes erhöht ganz wesentlich das Widerstandsmoment des Hohlprofiles in diesem Bereich, so daß die
Wanddicke entsprechend verringert werden kann, was im gleichen Maße zu
einer Gewichtsreduzierung flihrt. Gleichzeitig wird mit einer solchen Füllung auch der Widerstand des gefährdeten mittleren Bereiches gegen
Einknicken erhöht.
Als Füllmittel sind Gase oder Flüssigkeit vorgesehen, wobei das Gas
unter Druck stehen muß. Die Füllung mit Gas hat den Vorteil, daß das
Füllmittel ein sehr niedriges spezifisches Gewicht hat, die Abdichtung ist aber entsprechend aufwendig, da die Gasdichtheit während der
Lebensdauer des Kraftfahrzeuges aufrechterhalten bleiben muß. Die Abdichtung vereinfacht sich dann, wenn das Gas oder die Flüssigkeit mit
Festkörperteilchen durchsetzt oder chemisch gebunden ist. Im Falle der Verwendung einer Flüssigkeit ist die Abdichtung konstruktiv einfach, da
sie nicht unter Druck stehen muß. Die Anforderung an die Abdichtung wird noch geringer, wenn die Flüssigkeit gebunden ist. Für die chemische
Bindung bietet sich beispielsweise Gips an, wobei durch die Abdichtung der Luftzutritt verhindert werden muß, um eine Aushärtung zu vermeiden.
Der von Blumengestecken her bekannte Schwamm ist vergleichbar geeignet, um die Flüssigkeit einzulagern, wobei die Anpassung der äußeren Kontur
des Schwammes an den Innenraum des Hohlprofiles denkbar einfach ist. Die
vielfältigen Bindungs- und Einlagerungsmöglichkeiten von Flüssigkeiten
sollen hier nicht im einzelnen erörtert werden, wesentlich ist nur, daß der fluidähnliche Charakter des Füllmittels erhalten bleibt und eine
Aushärtung zu einem Festkörper oder die Verdunstung vermieden wird.
Bei sehr langen Hohlprofilen kann die Anordnung der erforderlichen
Dichtelemente Schwierigkeit bereiten, so daß weiterbildend vorgeschlagen wird, den gefüllten Abschnitt separat herzustellen und mit angrenzenden
Hohlprofilabschnitten zu verbinden. Als Verbindungstechniken bietet sich Schweißen, Löten oder Kleben an.
In der einzigen Figur wird das erfindungsgemäße Hohlprofil näher
erläutert.
Das in einer Draufsicht dargestellte Hohlprofil 1 für die Verstärkung
der Kraftfahrzeugtür weist einen gefüllten mittleren Abschnitt 2 auf, der andeutungsweise hier mit einer Flüssigkeit 7 gefüllt sein soll. An
den Enden dieses Abschnittes 2 sind Dichtelemente 3,3' angeordnet. Dies
können Kolbenelemente oder Packungselemente oder dergleichen sein. An dem gefüllten Abschnitt 2 schließen sich Hohlprofilabschnitte 4,4' an,
die sich dann bis zu den hier nicht dargestellten Befestigungspunkten in
der Fahrzeugtür erstrecken. Im Hinblick auf eine Verstärkung des mittleren Bereiches ist das Hohlprofil 1 in seiner Längsachse 5 gekrümmt
(hier stark übertrieben dargestellt), wobei der Scheitelpunkt der
Krümmung im mittleren Bereich liegt und der Außenseite des Fahrzeuges zugewandt ist, hier gekennzeichnet durch den Pfeil 6 des
AuftreffStoßes.
Da die Anordnung der Dichtelemente 3,3' bei sehr langen Hohlprofilen 1
Schwierigkeiten bereiten kann, wird vorzugsweise der mittlere Abschnitt 2 separat hergestellt und mit den angrenzenden Hohlprofilabschnitten
4,4' z.B. über eine Schweißnaht verbunden. Der Vorteil dieser Anordnung
ist auch darin zu sehen, daß die Dichtheit des gefüllten mittleren Abschnittes 2 wesentlich einfacher überprüft werden kann.
Claims (4)
1. Hohlprofil ftir die Verstärkung einer Kraftfahrzeugtür,
insbesondere eines Personenkraftwagens, das beidends in der Fahrzeugtür festlegbar ist,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Hohlprofil (1) in der Längsachse (5) gebogen ist und der Scheitelpunkt des Bogens im mittleren Längsbereich des Hohlprofiles
(1) liegt und der Außenseite des Fahrzeuges zugewandt ist.
2. Hohlprofil nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß der Innenraum des Hohlprofiles (1) über eine bestimmte Längserstreckung mit einem nahezu inkompressiblen, fluidähnlichen Mittel (7) gefüllt ist und die Enden dieses gefüllten Abschnittes
dadurch gekennzeichnet, daß der Innenraum des Hohlprofiles (1) über eine bestimmte Längserstreckung mit einem nahezu inkompressiblen, fluidähnlichen Mittel (7) gefüllt ist und die Enden dieses gefüllten Abschnittes
(2) durch Dichtungselemente (3,3') verschlossen sind.
3. Hohlprofil nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet, daß der gefüllte Abschnitt (2) im mittleren Längsbereich des Hohlprofiles (1) liegt.
dadurch gekennzeichnet, daß der gefüllte Abschnitt (2) im mittleren Längsbereich des Hohlprofiles (1) liegt.
4. Hohlprofil nach den Ansprüchen 2 und 3, dadurch gekennzeichnet,
daß der gefüllte Abschnitt (2) ein separates Element ist, das mit angrenzenden Hohlprofilabschnitten (4,4') verbunden ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE9112280U DE9112280U1 (de) | 1990-10-04 | 1991-09-27 | Hohlprofil für die Verstärkung einer Kraftfahrzeugtür |
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE4031681 | 1990-10-04 | ||
| DE9112280U DE9112280U1 (de) | 1990-10-04 | 1991-09-27 | Hohlprofil für die Verstärkung einer Kraftfahrzeugtür |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE9112280U1 true DE9112280U1 (de) | 1991-11-21 |
Family
ID=25897498
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE9112280U Expired - Lifetime DE9112280U1 (de) | 1990-10-04 | 1991-09-27 | Hohlprofil für die Verstärkung einer Kraftfahrzeugtür |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE9112280U1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO1999044847A1 (de) * | 1998-03-06 | 1999-09-10 | Steyr-Daimler-Puch Fahrzeugtechnik Ag & Co. Kg | Tür oder deckel für ein kraftfahrzeug und verfahren zur herstellung solcher |
-
1991
- 1991-09-27 DE DE9112280U patent/DE9112280U1/de not_active Expired - Lifetime
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO1999044847A1 (de) * | 1998-03-06 | 1999-09-10 | Steyr-Daimler-Puch Fahrzeugtechnik Ag & Co. Kg | Tür oder deckel für ein kraftfahrzeug und verfahren zur herstellung solcher |
| US6543839B1 (en) | 1998-03-06 | 2003-04-08 | Steyr-Daimler-Puch Fahrzeugtechnik | Door or lid for a motor vehicle and method for the production thereof |
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