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DE911209C - Einstellvorrichtung fuer Naehmaschinen-Triebwerkswelle - Google Patents

Einstellvorrichtung fuer Naehmaschinen-Triebwerkswelle

Info

Publication number
DE911209C
DE911209C DESCH9020A DESC009020A DE911209C DE 911209 C DE911209 C DE 911209C DE SCH9020 A DESCH9020 A DE SCH9020A DE SC009020 A DESC009020 A DE SC009020A DE 911209 C DE911209 C DE 911209C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
sewing machine
drive shaft
adjustment device
machine drive
shaft according
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DESCH9020A
Other languages
English (en)
Inventor
Max Schwab
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DESCH9020A priority Critical patent/DE911209C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE911209C publication Critical patent/DE911209C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D05SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
    • D05BSEWING
    • D05B69/00Driving-gear; Control devices
    • D05B69/28Applications of servo devices for tool-positioning purposes

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Sewing Machines And Sewing (AREA)

Description

  • Einstellvorrichtung für Nähmaschinen-Triebwerkswelle Die Erfindung betrifft eine Einstellvorrichtung für die Nähmaschinen-Triebwerkswelle zur Einstellung der Nadelstange und damit auch der Nadel nach Beendigung des Nähvorganges. Diese Einstellvorrichtung kann dabei sowohl mit einer unteren als auch mit einer oberen Triebwerkswelle der Nähmaschine in Arbeitsverbindung gebracht werden. Es sind Einrichtungen bekannt, bei denen das Hochstellen der Nadel bzw. die Einstellung der Nadel in eine gewünschte Totlage durch ein Klinkenrad und eine Transportstange bewerkstelligt wird. Zu diesem Zweck sind bei den bekannten Einrichtungen die Verzahnungen des Klinkenrades an einer oder an mehreren Stellen unterbrochen.
  • Die Erfindung besteht nun in der besonderen Ausbildung des Antriebs für die Transportstange Diese kann gemäß der Erfindung durch einen Elektromotor oder durch einen vom Hauptmotor abgeleiteten Nebenantrieb oder durch einen Elektromagneten oder eine pneumatische Vorrichtung direkt angetrieben werden. Ein besonderer Vorteil der Erfindung besteht auch darin, daß auf der Triebwerkswelle mehrere Klinkenräder angeordnet sein können, deren Verzahnungsunterbrechung an verschiedenen Stellen sitzt, wobei die kraftschlüssige Verbindung mit dem einen oder anderen Klinkenrad durch einen verstellbaren Hebel hergestellt werden kann.
  • In der Zeichnung sind einige Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt.
  • Fig. i zeigt den Erfindungsgegenstand in der Ansicht mit teilweise dargestelltem Nähmaschinenoberteil ; Fig. 2 ist eine Seitenansicht von Fig. i ; Fig. 3 ist eine Seitenansicht auf den Erfindungsgegenstand, wobei die Einstellvorrichtung elektromagnetisch angetrieben ist; Fig.4 zeigt den Erfindungsgegenstand pneumatisch angetrieben, wobei die Rückseite des Antriebsmotors gegenüber der sonstigen Darstellung vergrößert gezeichnet ist; Fig. 5 stellt eine Ansicht in Pfeilrichtung dar; Fig. 6 ist eine Seitenansicht auf Fig. q..
  • Auf der Triebwerkswelle i sitzen Klinken- oder Zahnräder 2 und 3, die durch Transportstangen .I und 5 bewegt werden. Die Transportstangen sind an einem Kolben 6 über einen Gelenkzapfen 7 gelagert. Der Kolben bewegt sich in einem Zylinder B. Die Transportstangen stehen unter der Wirkung der Federn 9 und io. Der strichliniiert gezeichnete Exzenter i i sitzt auf einer Welle 12, die in einem Lagerböckchen 13, das beispielsweise auf der Handapparatefläche der Nähmaschine befestigt sein kann, gelagert ist. Die Welle 12 wird angetrieben über eine Riemenscheibe 14, die über einen Riemen 15 mit der Vorgelegewelle 16 der Antriebsvorrichtung 17 in Verbindung steht. Die kraftschlüssige Verbindung zwischen Antriebsvorrichtung 17 und Vorgelegetvelle 16 erfolgt über einen Riemen 18. In bekannter Weise besteht die Antriebsvorrichtung 17 aus einem Elektromotor mit Schaltkupplung. Ein Wellenende des ständig laufenden Elektromotors ist über den Riemen 18 mit der Vorgelegewelle 16 verbunden, während die Rillenscheibe ig der Antriebsvorrichtung erst dann in Umdrehung versetzt wird, wenn über den Einstellhebel2ö der Antriebsvorrichtung ein entsprechender Einstelldruck ausgeübt wird. Der Riemen 21 stellt die kraftschlüssige Verbindung zwischen der Rillenscheibe ig und der Rillenscheibe 22 an der Nähmaschine her. Eine Spannrolle 23, die in nicht dargestellter Weise auch an der Antriebsvorrichtung befestigt sein kann, sorgt für genügende Spannung des Riemens 21. Wird ein Einstelldruck auf den Einstellhebel 20 ausgeübt, so wird über die Rillenscheibe i9 und die Rillenscheibe 22 die Triebwerkswelle i der Nähmaschine und damit auch die Nadelstange in Pfeilrichtung in Bewegung gesetzt. Ist die Umfangsgeschwindigkeit am Klinkenrad :2 oder 3 geringer wie die Vorschubbewegung der Transportstangen q. oder 5, die sich unter Wirkung der Federn 9 oder io bei Bewegung in Pfeilrichtung des Handrades in die Klinken 21. einrasten, so unterstützen die Transportstangen den Anlauf der Triebwerkswelle und helfen damit die Ruhemomente zu überwinden. Wird die Umfangsgeschwindigkeit des Klinkenrades größer als die Vorschubgeschwindigkeit der Transportstange, dann sind Transportstange und Klinkenrad außer Eingriff. Soll die Nähmaschine stillgesetzt «-erden, so spricht die Bremse der Schaltkupplung der Antriebsvorrichtung 17 an. und innerhalb kürzester Zeit wird die Triebwerkswelle von ihrer ßetrielisdrelizahl Heruntergebremst. Während des Bremsvorganges nimmt die Umfangssgeschwindigkeit des Klinkenrades ständig ab, so daß die Transportstangen bei der Relativgeschwindigkeit Null wieder anfangen zu arbeiten und das Klinkenrad so weit fortbewegen, bis an der Unterbrechung 25 der Verzahnung ein weiterer Transport unmöglich wird. Die Unterbrechung der Verzahnung kann so angeordnet werden, daß die Nadelstange im Moment des Stillstands im einen Fall entweder oben oder unten oder in einer sonst gewünschten Endlage stehenbleibt. Es ist aber auch, wie beispielsweise in der Zeichnung dargestellt, möglich, für die Endlage Oben oder Unten zwei nebeneinander angeordnete Klinkenräder 2 und 3 anzuordnen. Wenn noch mehr Zwischenstellungen der Nadel gewünscht werden, so müssen entsprechend mehr Klinkenräder und Transportstangen vorgesehen werden.
  • Die Unterbrechung 25 der Verzahnung wird dann bei jedem Klinkenrad an einer um einen beliebigen Winkel verstellten Lage angeordnet, beispielsweise in der Zeichnung um i8o° versetzt. An den Transportstangen q. und 5 befinden sich Anlaufnocken 26 und 27, die über eine Anlauffläche 28 eines verstellbaren Hebels 29 laufen müssen. Diese Anlaufnocken sind in verschiedener Höhe angeordnet. Der verstellbare Hebel 29 ist auf einem Bolzen 30 gelagert und kann in nicht dargestellter Weise in den Stellungen I, 1I und III arretiert werden.
  • Steht beispielsweise der verstellbare Hebel 29 in der Stellung I, so wird die Transportstange 5 außer Eingriff gebracht. Die Transportbewegung kann also in diesem Fall nur von der Transportstange 4. ausgeübt werden, und die Triebwerkswelle und die mit ihr verbundene Nadelstange bleiben zwangsläufig in der Stellung stehen, in der die Verzahnungsunterbrechung des dazugehörigen Klinkenrades sich befindet.
  • Wird der Hebel 29 in die Stellung III gebracht, dann kommt die Transportstange q. außer Eingriff, dafür übernimmt die Transportbewegung die Transportstange 5. Die Nadel bleibt dann in der um i8o° versetzten Endlage stehen.
  • In der Zwischenstellung I1 werden beide Transportstangen außer Eingriff gebracht und die Nadelstangeneinrichtung dadurch außer Betrieb gesetzt.
  • Werden mehr Zwischenstellungen der Nadel verlangt und dementsprechend mehr Klinkenräder und Transportstangen vorgesehen, müssen auch entsprechende Stellungen des Hebels 29 vorgesehen werden.
  • Die beschriebene Transportbewegung der Transportstangen 4. und 5 kann auch durch einen Elektromagneten 31 ausgelöst werden sowie durch eine pneumatische Einrichtung. Die pneumatische Einrichtung ist in den Fig. q. bis 6 dargestellt. Am Wellenende des dauernd laufenden Motors der Antriebsvorrichtung 17 ist ein Exzenter 32 vorgesehen, der einen Kolben 33 in einem Zylinder 31. bewegt. Der Kolben ist gegenüber dem Zylinder abgedichtet und komprimiert bei der Aufwärtsbewegung die Luft im Zylinder 31.. Der Druck der verdichteten Luft wird über einen Schlauch 35 in einen Zylinder 36 übertragen. Dort wird unter der Wirkung dieses Druckes der Kolben 37, an dem die Transportstangen ¢ und 5 in bekannter Weise befestigt sind, nach oben transportiert. Bei Abwärtsbewegung des Kolbens 33 tritt eine Saugwirkung ein, und dadurch wird der Kolben 37 wieder nach unten bewegt. Der Zylinder 34 ist erfindungsgemäß am Lagerschild 38 der Antriebsvorrichtung 17 befestigt, und zwar drehbar über einen Bolzen 39, der unter der Wirkung einer Feder 40 steht. Der Zylinder 36 kann an einem Flansch 41 befestigt sein, der in bekannter Weise an der Handapparatefläche der Nähmaschine angeschraubt wird. In nicht dargestellter Weise kann an Stelle der Vorgelegewelle 16, die vom Motor der Antriebsvorrichtung angetrieben wird, ein getrennter Motor vorgesehen werden.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Einstellvorrichtung für Nähmaschinen-Triebwerkswelle zur Einstellung der Nadel nach Beendigung des Nähvorganges in die eine oder andere Ruhelage mit einem Klinkenrad, dessen Verzahnung an einer Stelle unterbrochen ist, wobei dieses Klinkenrad auf der oberen oder unteren Triebwerkswelle sitzt und von einer Transportstange bewegt wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Transportstange elektrisch durch einen Elektromotor bzw. einen Elektromagneten oder rein mechanisch, z. B. pneumatisch angetrieben wird.
  2. 2. Einstellvorrichtung für Nähmaschinen-Triebwerkswelle nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß ein weiteres oder mehrere Klinkenräder auf einer Triebwerkswelle sitzen und ein verstellbarer Hebel die kraftschlüssige Verbindung der zugehörigen Transportstangen wahlweise mit dem einen oder anderen Klinkenrad steuern kann.
  3. 3. Einstellvorrichtung für Nähmaschinen-Triebwerkswelle nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Unterbrechungen der Verzahnungen der einzelnen Klinkenräder um beliebige Winkel zueinander versetzt angeordnet sind.
  4. 4. Einstellvorrichtung für Nähmaschinen-Triebwerkswelle nach Anspruch i und 2, - dadurch gekennzeichnet, daß eine oder mehrere Transportstangen in einem Kolben gelagert sind.
  5. 5. Einstellvorrichtung für Nähmaschinen-Triebwerkswelle nach Anspruch i bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Transportstangen schwenkbar angeordnet sind und unter der Wirkung einer Federkraft stehen.
  6. 6. Einstellvorrichtung für Nähmaschinen-Triebwerkswelle nach Anspruch i, 2 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Kolben von einem Elektromotor über einen Exzenter angetrieben wird.
  7. 7. Einstellvorrichtung für Nähmaschinen-Triebwerkswelle nach Anspruch i, 2 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Antrieb des Kolbens von dem die Nähmaschine antreibenden Motor über ein Vorgelege erfolgt. B. Einstellvorrichtung für Nähmaschinen-Triebwerkswelle nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Transportstange von einem Elektromagneten entsprechend seinen periodischen Magnetwirkungen bewegt wird. g. Einstellvorrichtung für Nähmaschinen-Triebwerkswelle nach Anspruch i, 2 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß die den Kolben bewegende Kraft von einer Luftpumpe geliefert wird, die von dem Antriebsmotor der Nähmaschine oder einem Hilfsmotor angetrieben wird. io. Einstellvorrichtung für Nähmaschinen-Triebwerkswelle nachAnspruch i bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß eine Spannrolle an der Antriebsvorrichtung vorgesehen ist. Angezogene Druckschriften: Britische Patentschrift 571 6i7.
DESCH9020A 1952-03-13 1952-03-13 Einstellvorrichtung fuer Naehmaschinen-Triebwerkswelle Expired DE911209C (de)

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DESCH9020A DE911209C (de) 1952-03-13 1952-03-13 Einstellvorrichtung fuer Naehmaschinen-Triebwerkswelle

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DE911209C true DE911209C (de) 1954-05-10

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ID=7425949

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DESCH9020A Expired DE911209C (de) 1952-03-13 1952-03-13 Einstellvorrichtung fuer Naehmaschinen-Triebwerkswelle

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DE (1) DE911209C (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1002663B (de) * 1954-09-02 1957-02-14 Adrian & Busch Schuhmaschinenf Fersenzwickmaschine mit einer mittels Hubmagneten betaetigten Einloesvorrichtung
US3380415A (en) * 1965-10-01 1968-04-30 Hayes Garment Co Needle bar and pressure foot lifting attachment with brake
US3439638A (en) * 1966-10-18 1969-04-22 Peter Zuk Automatic needle positioner

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
GB571617A (en) * 1942-11-10 1945-08-31 Rud Nystrom & Co Ab Improvements in and relating to sewing machines

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