DE20456C - Neuerungen an dem durch Patent Nr. 13130 geschützten Speise-Apparat für Spinnerei-Vorbereitungsmaschinen - Google Patents
Neuerungen an dem durch Patent Nr. 13130 geschützten Speise-Apparat für Spinnerei-VorbereitungsmaschinenInfo
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Classifications
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D01—NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
- D01G—PRELIMINARY TREATMENT OF FIBRES, e.g. FOR SPINNING
- D01G23/00—Feeding fibres to machines; Conveying fibres between machines
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Textile Engineering (AREA)
- Preliminary Treatment Of Fibers (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 76: Spinnerei.
Zusatz-Patent zu No. 13130 vom 8. Juni 1880.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 4. Juli 1882 ab. Längste Dauer: 7. Juni 1895.
Der modificirte Speise - Apparat ist auf beiliegender
Zeichnung in zwei Seitenansichten von den entgegengesetzten Seiten dargestellt.
Auf der Welle α sitzt eine Schnur- oder
Riemscheibe b, welche von der Krempel (oder sonstigen Maschine bei anderer Anwendung) in
Umdrehung versetzt wird und ihre Bewegung auf Welle α überträgt. Ein auf α befestigtes
Zahnrad c überträgt die Bewegung auf Zahnräder dd1 und d2, welche auf den Achsen e e1
und <?2 befestigt sind. Am anderen Ende von
Achse e sitzt Kammrad /, welches in fx
eingreift und dadurch Welle g, sowie Schraube ohne Ende g1 in Bewegung setzt. Die Schraube^1
greift in Zahnrad h, das, auf Achse h' befestigt,
die Speisewalze i langsam in der Richtung des Pfeiles umdreht. An einem Ende der Welle e1
ist eine Scheibe/ festgekeilt, die durch die Zug-' stange/1 auf die Hebel k und 1ιΛ einwirkt, während
letztere" in bekannter Weise durch / mit Regulator m verbunden sind, wodurch der Regulator
eine hin- und hergehende Bewegung erhält. Am Kammrad d2 ist ebenfalls eine Zugstange
η befestigt, welche die Hebel 0 und p
bewegt. Die gleichzeitig auf- und niedergehende und hin- und herstreichende Bewegung des Regulators
m findet also hier gerade in derselben Weise wie im Haupt-Patent statt.
Am Triebrad d1 ist eine Zugstange q befestigt,
die mit dem Zahnradsegment r verbunden ist, welches letztere in ein kleineres Zahnradsegment
r1 eingreift und so dem mit r1 verbundenen
Abnehmekamm ί eine auf- und niedergehende Bewegung ertheilt. Diese Zahnradsegmente
r und rl bewegen sich in entgegengesetzter
Weise excentrisch, so dafs der Kamm s oben einen schnelleren Gang hat, während er
nach unten zu einen langsameren Gang annimmt und so mehr Zeit erhält, über den Isolator
t zu gehen, um die von der Speisewalze i abgenommene Wolle auf den Tisch u zu legen.
Der Isolator t ist aus Eisenblech concav hergestellt und befindet sich unter demselben ein
Holzstück oder Eisenstab tl, in dem gebogene Stahlstifte befestigt sind, welche durch Löcher
des Isolators / dringen können.
An diesem Stabe ? sind zwei mit Gelenk ηl
versehene Hebel ν angebracht, deren gabelförmige Enden über Triebwelle £2 lose hängen
und durch ihre Lage zwischen Excenter v1 und Scheibe v2, welche auf e2 befestigt sind, in der
senkrechten Richtung gehalten werden. An den Hebeln ν sind lose Rollen w angebracht, welche
auf, dem Excenter vx ruhen. In dieser Excenterscheibe
vl ist eine Vertiefung wl ausgearbeitet,
so dafs, wenn durch die Rotation von Welle «2
dieses Excenter die Vertiefung unter die Rolle w bringt, die Hebel» sowieStab f herunterfallen und
die Stifte, mit denen dieser Stab tl besetzt ist, auf
einige Zeit verschwinden. Die an tx sitzenden Bolzen«3
führen sich in den kreisförmigen Schlitzen«2
des Gestelles. Durch den Gang der Achsen a e e1 und e2 kommt der Kamm ί in die Stellung 2
und mufs dann Excenter v1 so weit gerückt
sein, dafs die darin befindliche Vertiefung sich gerade unter der Rolle w befindet. Hierdurch
senken sich die Hebel ν und somit Stab tl bezw.
die Stifte vom Isolator i etwas, um dem Kamm s, welcher mit von Speisewalze i abgenommenem
Material beladen ist, freien Durchgang zu verschaffen. Sobald Kamm .r das Ende oder den
tiefsten Punkt seiner Bahn erreicht, was in Stellung 3 angedeutet ist, mufs Excenter v1 so
weit gedreht sein, dafs sich die Rolle w aus der Vertiefung zu1 herausgehoben hat und sich
also wieder in ihrer höheren Stellung befindet. Dadurch hebt sich t1 sowie die darin befindlichen
Stifte wieder über den Grund der Fläche des Isolators t und halten diese Stifte nun das
Material, welches Kamm s gebracht hat, auf dem unteren Theil des Isolators fest, von wo
es durch die Tische u und u1 aufgenommen
wird, um an die Entreewalzenjy und von diesen an Vorwalze ζ zu gelangen.
Die Besetzung der Platte f mit einer oder mehreren Reihen Stiften hängt von dem zu verarbeitendem
Material ab. Durch Anwendung der über einander liegenden Tische u und ux
gelangt das lange Material mit gestreckten Fasern an die Entreewalzen y.
In beiliegender Zeichnung ist eine Krempel für Kammwolle dargestellt und die Platte tl
mit zwei Reihen Stiften versehen, weil der Besatz von Speisewalze i dies erlaubt.
Claims (2)
1. Die excentrischen Zahnradsegmente r r1,
welche einen oben schnelleren und unten langsameren Gang des Abnehmerkammes s
hervorbringen.
2. Die abwechselnd auf- und niedergehende Bewegung der Stifte des Stabes t1, die durch
den Isolator t nach unten sinken, sobald Abnehmkamm s, um das Material zn den
Tischen κ»' zu führen, über t hinwegstreicht.
Hierzu I Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE20456C true DE20456C (de) |
Family
ID=297207
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT20456D Active DE20456C (de) | Neuerungen an dem durch Patent Nr. 13130 geschützten Speise-Apparat für Spinnerei-Vorbereitungsmaschinen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE20456C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1056018B (de) * | 1955-12-16 | 1959-04-23 | Konrad Goetzfried | Verfahren und Vorrichtung zum pneumatischen Spinnen eines Fadens |
-
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Cited By (1)
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|---|---|---|---|---|
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