DE9109958U1 - Koaxiales elektrisches Hochfrequenzkabel - Google Patents
Koaxiales elektrisches HochfrequenzkabelInfo
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Classifications
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- H01B11/1826—Co-axial cables with at least one longitudinal lapped tape-conductor
Landscapes
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Description
Beschreibung
Die vorliegende Erfindung betrifft ein koaxiales elektrisches Hochfrequenzkabel mit einer Isolierung
zwischen Innen- und Außenleiter sowie einer Lage längs verlaufender gewellter Schirmdrähte im Schichtenaufbau.
Kabel der gattungsgemäßen Art werden beispielsweise für Rundfunk- sowie Fernsehempfangs- und Verteilanlagen in
Einzel-, Gemeinschafts- und Großgemeinschaftsanlagen seit
Jahren verwendet (DT-PS 130 703). Durch die längs verlaufenden Schirmdrähte kann auf den z. B. bei
ebenfalls bekannten Geflechtaußenleitern notwendigen zusätzlichen Arbeitsgang verzichtet werden, darüberhinaus
ist vermieden, daß die bei einer schraubenlinienformigen Aufbringung der Schirmdrähte auf die Kabelisolierung
erhöhten Wellenwiderstände und Dämpfungswerte meßbar sind, offenbar bedingt durch die sich wegen der
schraubenlinienformigen Anordnung der Drähte erhöhte Induktivität. Durch die Welligkeit der Drähte ist
darüberhinaus eine hinreichende Kontaktgabe an jeder Stelle des Kabels zum Außenleiter gewährleistet. Bereits
mit wenigen Drähten ist ein sicherer Anschluß des Außenleiters an den Kabelenden möglich, eventuelle
Querrisse der Metallfolie werden sicher überbrückt.
Ausgehend von diesem Stand der Technik liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, Kabel der genannten Art,
insbesondere im Hinblick auf die elektrischen Übertragungseigenschaften, zu verbessern.
Gelöst wird diese Aufgabe gemäß der Erfindung dadurch, daß der Außenleiter eine Verbundfolie aus beidseitig
einer Kunststoffschicht angeordneten Metallschichten ist
und mindestens eine dieser Metallschichten die gewellten Schirmdrähte kontaktiert. Der Einsatz einer solchen
Verbundfolie für den Außenleiter des Hochfrequenzkabels in Kombination mit der Anordnung der längs verlaufenden
gewellten Schirmdrähte führt zu einem hohen Schirmungsmaß. Nach wie vor ist eine kostengünstige
Herstellung des Produktes in einem kontinuierlichen Arbeitsgang möglich. Hinzukommt, daß durch die
Doppelverbundfolie eine hohe mechanische Stabilität des Schirmes erreicht wird, da ein Einreißen der Kanten
vermieden ist. Zudem führt die Beschädigung einer Folie durch von außen mechanisch wirkende Kräfte nicht gleich
zu einem Verlust des Schirmeffektes. Auch die Knickgefahr des aus der Doppelverbundfolie bestehenden Außenleiters
des elektrischen Kabels bei Biegungen ist praktisch ausgeschaltet.
In Durchführung der Erfindung können die längs verlaufenden Schirmdrähte oberhalb des Außenleiters
angeordnet sein und so die der Kunststoffisolierung abgekehrten Metallschicht der Verbundfolie kontaktieren.
Dies ist praktisch die Anordnung, die bei der Verwendung von Schirmgeflechten oberhalb einer Metallfolie oder
einer Metallkunststoffolie eingesetzt wird. Besonders vorteilhaft erscheint es in Weiterführung der Erfindung
aber, wenn die Schirmdrähte von der Verbundfolie überdeckt sind. In diesem Fall kontaktiert die der
Kunststoffisolierung des Kabels zugekehrte Metallschicht die längs verlaufende gewellte Drahtlage. Hierbei ergibt
sich der besondere Effekt, daß bei der Formung des Außenleiters um die Isolierung des Kabels herum die
zwischen dem Außenleiter und der Isolieroberfläche liegenden Drähte in die Verbundfolie mindestens teilweise
eingedrückt werden.
Die Verbundfolie selbst kann eine Kunststoffolie sein,
die beidseitig mit einem metallischen Werkstoff beschichtet, etwa bedampft ist. Durchgesetzt haben sich
aber in der Technik Aluminiumfolien, die mit einem geeigneten Kunststoff gegebenenfalls auch auf
Heißschmelzkleberbasis, beschichtet sind. In Weiterführung der Erfindung wird man daher vorteilhaft
Verbundfolien aus zwei durch eine Kunststoffschicht miteinander verbundenen Metallfolien verwenden.
Vorteilhaft ist es auch, insbesondere, um die elektrischen Verluste gering zu halten, die den
Innenleiter umschließende Isolierung des elektrischen Kabels aus einem geschäumten Kunststoffmaterial,
beispielsweise aus einem geschäumten Polyethylen, herzustellen.
Die Erfindung sei anhand der in den Figuren 1 bis 4 dargestellten Fernsehverteilerkabel näher erläutert.
Das in der Fig. 1 dargestellte Kabel weist einen Innenleiter 1 auf, der von der Isolierung 2,
beispielsweise aus einem geschäumten Polyethylen, umgeben ist. Zur kostengünstigen Herstellung in kontinuierlichem
Betrieb sind auf die Isolierung die längs verlaufenden und tangential zur Oberfläche der Isolierung 2 gewellten
Schirmdrähte 3 vorgesehen. Diese Schirmdrähte, beispielsweise verzinnte Kupferdrähte, lassen sich bei
der Herstellung eines Kabelanschlusses leicht zusammenfassen und als Bündel an die Gerätesteckdose
beispielsweise problemlos anschließen.
Mit 4 ist der Außenleiter des Kabels bezeichnet, er besteht, wie insbesondere aus der Figur 2 hervorgeht, aus
einem Kunststoffträger 5, der beidseitig die z. B. in Form von Alumiumfolien vorliegenden Metallschichten 6 und
7 aufweist. Diese Verbundfolie ist, wie die Fig. 1 aufgrund der Nahtstelle 8 erkennen läßt, längs einlaufend
um die Isolierung 2 bzw. die Drahtlage 3 herumgeformt. Mit 9 ist der abschließende Außenmantel bezeichnet.
Der Leiter 10 des in der Fig. 3 dargestellten
Anschlußverteilerkabels ist zweckmäßig wiederum von einer geschäumten Isolierung 11 umgeben. Abweichend von dem
Ausführungsbeispiel nach der Fig. 1 ist jedoch unmittelbar über der Isolierung die erfindungsgemäße
Verbundfolie entsprechend der Fig. 2 angeordnet, wobei diese Folie wiederum längs einlaufend um die Isolierung
herumgelegt ist, so daß sich eine Längsnaht 12 ergibt. Die Bandkanten können einander überlappen, sie können
aber auch parallel verlaufend auf Stoß ausgerichtet sein. Die Drahtlage aus den längs verlaufenden, gewellten
Drähten 13 ist in diesem Fall oberhalb des Außenleiters angeordnet, im Gegensatz zu dem Ausführungsbeispiel nach
der Fig. 1 kontaktieren die Drähte 13 hier die äußere Metallschicht 7, während die innere Metallschicht 6 auf
der Isolierung 11 aufliegt. Durch den Außenmantel 14 aus
einem geeigneten Kunststoff werden die Drähte 13 fest
gegen die darunterliegende Metallschicht der Verbundfolie gepreßt.
Nicht nur die Schirmwirkung gegenüber bekannten Konstruktionen ist bei einem gemäß der Erfindung
ausgebildeten Hochfrequenzkabel verbessert, auch die Montage, etwa zur Herstellung einer Anschluß- oder
Verbindungsstelle, ist wesentlich erleichtert. Zur Erläuterung hierfür dient die Fig. 4, in der ein Kabel
entsprechend dem Aufbau nach der Fig. 1 dargestellt ist. Die gleichen Aufbauelemente des Kabels sind auch mit den
gleichen Bezugszeichen versehen. An der Anschluß- oder Verbindungsstelle wird der Kunststoffmantel 9, wie
dargestellt, an zwei gegenüberliegenden Seiten längs der geforderten Strecke eingeschnitten und die beiden
Mantelhälften einschließlich der an der Innenfläche des
Mantels befindlichen Folie auseinandergespreizt. Die dadurch freikommenden Drähte 3 werden zusammengefaßt
zwischen einer Mantelhälfte und der Isolierung 2 aus einem geschäumten Isoliermaterial durchgeführt und
anschließend straff gezogen, so daß die Verbindung mit dem entsprechenden Anschlußelement problemlos erfolgen
kann.
Claims (6)
1. Koaxiales elektrisches Hochfrequenzkabel mit einer
Kunststoffisolierung zwischen Innen- und Außenleiter sowie einer Lage längs verlaufender gewellter
Schirmdrähte im Schichtenaufbau, dadurch gekennzeichnet, daß der Außenleiter eine
Verbundfolie (4) aus beidseitig einer Kunststoffschicht (5) angeordneten Metallschichten
(6, 7) ist und mindestens eine dieser Metallschichten (6, 7) die gewellten Schirmdrähte
(3, 13) kontaktiert.
2. Hochfrequenzkabel nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß die Schirmdrähte (3) von der Verbundfolie (4) überdeckt sind.
3. Hochfrequenzkabel nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß die Schirmdrähte (13) oberhalb
der Verbundfolie (4) angeordnet sind.
4. Hochfrequenzkabel nach Anspruch 1 oder einem der
folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbundfolie (4) aus zwei durch eine
Kunststoffschicht (5) miteinander verbundenen Metallfolien besteht.
5. Hochfrequenzkabel nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbundfolie (4) eine
Aluminium-Kunststoff-Folie ist.
6. Hochfrequenzkabel nach Anspruch 1 oder einem der
folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß die Isolierung (2, 11) aus einem geschäumten Kunststoff
besteht.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE9109958U DE9109958U1 (de) | 1991-08-12 | 1991-08-12 | Koaxiales elektrisches Hochfrequenzkabel |
Applications Claiming Priority (1)
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| DE9109958U DE9109958U1 (de) | 1991-08-12 | 1991-08-12 | Koaxiales elektrisches Hochfrequenzkabel |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE9109958U1 true DE9109958U1 (de) | 1991-10-10 |
Family
ID=6870192
Family Applications (1)
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| DE9109958U Expired - Lifetime DE9109958U1 (de) | 1991-08-12 | 1991-08-12 | Koaxiales elektrisches Hochfrequenzkabel |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE9109958U1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO1994023434A1 (de) * | 1993-04-01 | 1994-10-13 | Kabelwerke Reinshagen Gmbh | Hochfrequenzkabel |
-
1991
- 1991-08-12 DE DE9109958U patent/DE9109958U1/de not_active Expired - Lifetime
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO1994023434A1 (de) * | 1993-04-01 | 1994-10-13 | Kabelwerke Reinshagen Gmbh | Hochfrequenzkabel |
| US5739471A (en) * | 1993-04-01 | 1998-04-14 | Draka Deutschland Gmbh & Co. Kg | High-frequency cable |
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