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DE9104079U1 - Vorrichtung zur Untersuchung von biologischem Material - Google Patents

Vorrichtung zur Untersuchung von biologischem Material

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DE9104079U1
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    • A61B10/00Instruments for taking body samples for diagnostic purposes; Other methods or instruments for diagnosis, e.g. for vaccination diagnosis, sex determination or ovulation-period determination; Throat striking implements
    • A61B10/0012Ovulation-period determination
    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01NINVESTIGATING OR ANALYSING MATERIALS BY DETERMINING THEIR CHEMICAL OR PHYSICAL PROPERTIES
    • G01N1/00Sampling; Preparing specimens for investigation
    • G01N1/28Preparing specimens for investigation including physical details of (bio-)chemical methods covered elsewhere, e.g. G01N33/50, C12Q
    • GPHYSICS
    • G02OPTICS
    • G02BOPTICAL ELEMENTS, SYSTEMS OR APPARATUS
    • G02B27/00Optical systems or apparatus not provided for by any of the groups G02B1/00 - G02B26/00, G02B30/00
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    • G02B27/022Viewing apparatus
    • G02B27/024Viewing apparatus comprising a light source, e.g. for viewing photographic slides, X-ray transparancies
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    • A61B10/0051Devices for taking samples of body liquids for taking saliva or sputum samples
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    • A61B90/36Image-producing devices or illumination devices not otherwise provided for
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    • A61B2090/3616Magnifying glass

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Description

PAfEMTA NW ALTE DIERKHANSMANN JGEORG HANSMANN
DIPL.-ING. EUROPEANPATENTATTORNEY (t 1977)
JESSENSTRASSE 4 · 2000 HAMBURG 50 · TEL. (040) 38 24 57 ■ FAX (040) 3 89 35 02 · TELEX 2 166 426 pahn d
G.5067
Anmelderin: Peter Weidemann
Dingstätte 34, D-2080 Pinneberg
Vorrichtung zur Untersuchung von biologischem Material
Die Neuerung betrifft eine Vorrichtung zur optischen Untersuchung von biologischem Material, insbesondere zur Untersuchung einer ovulationsabhängige Substanzen enthaltenden Probe.
Derartige Vorrichtungen sind beispielsweise als Mikroskope oder Lupen ausgebildet. Aufgrund ihrer Konstruktion sind diese Vorrichtungen insbesondere zu einem stationären Betrieb geeignet, bzw. erfordern besondere Vorkehrungen gegen Beschädigungen, um eine dauerhafte Funktionsfähigkeit zu gewährleisten.
VEREINS- UND WESTBANK AG 11/14230 (BLZ 200 300 00) · DEUTSCHE BANK AG 65 06 224 (BLZ 200 700 00) POSTGIROAMT HAMBURG 176 6&-205 (BLZ 200 100 20)
Die bekannten Vorrichtungen sind insbesondere nicht dazu geeignet, um als transportable Einrichtungen zur Durchführung von Selbstuntersuchungen verwendet zu werden. Eine besondere Anwendung für derartige Selbstuntersuchungen ist beispielsweise die Ermittlung der fruchtbaren Zeitspanne einer Frau. Während dieser Zeitspanne werden bestimmte Körpersubstanzen gebildet, die bei einer Trocknung spezielle optische Strukturen ausbilden. Beispielsweise entstehen bei einer Trocknung des Speichels während der fruchtbaren Zeitspanne faserförmige bzw. aderartige Strukturen. Während der übrigen Zeit entsteht jedoch ein getupftes, punktartiges Muster.
Aufgabe der vorliegenden Neuerung ist es daher, eine' Vorrichtung der einleitend genannten Art so zu verbessern, daß sie preiswert gefertigt und als mobile Untersuchungseinrichtung verwendet werden kann.
Diese Aufgabe wird neuerungsgemäß dadurch gelöst, daß im Bereich eines Gehäuses ein mindestens teilweise transparenter Objektträger, in einem Gehäuseinnenraum eine den Objektträger vorgebbar anstrahlende Beleuchtungseinrichtung sowie mit einem Abstand zum Gehäuse ein auf dem Objektträgers angeordnete Substanzen optisch vergrößerndes Objektiv angeordnet ist und daß das Gehäuse eine einen Transport im Bereich von an Kleidungsstücken angebrachten Taschen zulassende Dimensionierung aufweist.
Durch die neuerungssgemäße Ausbildung der Vorrichtung ist es möglich, zu nahezu beliebigen Zeitpunkten und an beliebigen Orten die gewünschten Untersuchungen durchzuführen. Aufgrund seiner kompakten Bauweise kann das Gerät beispielsweise in einer Hosentasche oder in einer Handtasche mitgeführt werden und ist jederzeit
einsatzbereit. Nach einer Anordnung der betreffenden Probe im Bereich des Objektträgers und einer anschließenden Trocknung ist es möglich, mit Hilfe der Beleuchtungseinrichtung die erforderliche Bildhelligkeit zu erzeugen und mit Hilfe des Objektives eine optische Vergrößerung der Probe vorzunehmen. Aufgrund des einfachen Aufbaues und der einfachen Handhabung erfordert die Durchführung der Untersuchung nur einen geringen Zeitaufwand und bei einem unklaren Untersuchungsergebnis kann die Untersuchung beliebig oft wiederholt werden.
Zur Verbesserung der Zugänglichkeit des Objektträgers wird vorgeschlagen, daß das Objektiv relativ zum Objektträger verschieblich angeordnet ist.
Eine Begrenzung des Energieverbrauches der Beleuchtungseinrichtung und damit eine Verlängerung der Betriebsdauer kann dadurch erfolgen, daß die Beleuchtungseinrichtung mit mindestens einem Ein- und Ausschaltvorgänge durchführenden Bedienelement versehen ist.
Eine vereinfachte Bedienung wird dadurch ermöglicht, daß das Bedienelement als eine bei einer Verschiebung des Objektives beaufschlagbare Schaltnocke ausgebildet ist, die mit einem Federkontakt verbunden ist. Es wird hierdurch darüber hinaus gewährleistet, daß eine Beleuchtung des Objektträgers nur dann erfolgt, wenn das Objektiv zur Betrachtung einer im Bereich des Objektträgers vorgesehenen Probe positioniert ist. Bei anderen Positionierungen des Objektives unterbleibt hingegen eine unnötige Beleuchtung.
Zur Gewährleistung einer ausreichenden Bildschärfe und zur Anpassung an unterschiedliche Sehschärfen eines
Benutzers wird vorgeschlagen, daß der Objektträger höhenverstellbar im Bereich des Gehäuses angeordnet ist.
Eine einfache manuelle Durchführbarkeit der Höhenverstellung wird dadurch ermöglicht, daß zur Höhenverstellung des Objektträgers ein mindestens bereichsweise aus dem Gehäuse herausragendes Einstellrad vorgesehen ist.
Zur Ermöglichung einer mechanisch robusten Höhenverstellung ist vorgesehen, daß das Einstellrad mit einem Verstellelement verbunden ist, das mit einem Außengewinde versehen ist, das in ein Innengewinde einer den Objektträger führenden Halterung eingreift.
Eine Zuleitung von Licht aus dem Bereich der Beleuchtungseinrichtung in den Bereich der auf dem Objektträger angeordneten Probe wird dadurch erleichtert, daß das Verstellelement einen Innenraum aufweist, der eine optische Verbindung zwischen der Beleuchtungseinrichtung und dem Objektträger ausbildet.
Zur Ermöglichung einer einfachen Reinigung des Objektträgers und zur Gewährleistung einer Wiederherstellung der Betriebsfähigkeit bei einem beschädigten Objektträger wird vorgeschlagen, daß der Objektträger verschieblich und auswechselbar im Bereich der Halterung angeordnet ist.
Eine preiswerte Ausführung der Beleuchtungseinrichtung wird dadurch ermöglicht, daß die Beleuchtungseinrichtung als mindestens eine Glühbirne ausgebildet ist.
Eine zuverlässige und preiswerte Energieversorgung wird dadurch bereitgestellt, daß zur Speisung der Beleuchtungseinrichtung mindestens eine Batterie im Bereich
des Innenraumes des Gehäuses angeordnet ist. Die Batterie kann beispielsweise als eine Einwegbatterie ausgebildet sein. Es ist aber auch möglich, wiederaufladbare Akkumulatoren zu verwenden.
Definierte Verstellbewegungen und damit vorgegebene Betriebsbereiche werden dadurch gewährleistet, daß im Bereich einer dem Objektiv zugewandten oberen Begrenzung des Gehäuses ein einen Verstellweg des Objektives begrenzender Anschlag angeordnet ist.
Eine reproduzierbare Positionierung des Objektives wird dadurch ermöglicht, daß ein das Objektiv halterndes Betätigungselement verschieblich im Bereich einer Führungsschiene angeordnet ist.
In. der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Neuerung schematisch dargestellt. Es zeigen:
Fig. 1 eine Seitenansicht der Vorrichtung,
Fig. 2 eine Draufsicht gemäß Blickrichtung II-II in Figur 1 und
Fig. 3 einen Querschnitt gemäß Schnittlinie &Igr;&Iacgr;&Igr;-&Igr;&Igr;&Igr; in Figur 2.
Eine Vorrichtung zur optischen Untersuchung von biologischem Material besteht im wesentlichen aus einem Objektträger (1), einem Objektiv (2) sowie e^ner Beleuchtungseinrichtung (3). Bei der Ausführungsform gemäß Figur 1 ist der Objektträger (1) im Bereich einer in lotrechter Richtung oberen Begrenzung (4) eines Gehäuses (5) angeordnet. Der Objektträger (1) ist von einer Halterung (6) geführt, die höhenverstellbar im Bereich des Gehäuses (5) angeordnet ist. Zur
Durchführung der Höhenverstellung ist die Halterung (6) mit einem Einstellrad (7) verbunden, das bereichsweise aus einer Ausnehmung (8 j des Gehäuses (5) herausragt. Insbesondere ist daran gedacht, zur Verbesserung der Griffigkeit des Einstellrades (7) eine Riffelung (9) vorzusehen. Zur zuverlässigen Verbindung des Objektträgers (1) mit der Halterung (6) ist vorgesehen, daß der Objektträger (1) mit seitlichen Erweiterungen (10) versehen ist, die in Führungen (11) der Halterung (6) eingreifen. Die seitlichen Erweiterungen (10) und die Führungen (11) können beispielsweise so ausgebildet sein, daß ein seitliches Einführen des Objektträgers
(1) in die Halterung (6) ermöglicht wird. Im Bereich der Begrenzung (4) des Gehäuses (5) ist darüber hinaus das Objektiv (2) angeordnet. Das Objektiv (2) weist einen Abstand zur Begren zung (4) auf, der es erlaubt, das Objektiv (2) oberhalb des Objektträgers (1) zu positionieren.
Zur Erleichterung einer Positionierung des Objektives
(2) ist das Objektiv (2) mit einem Betätigungselement (12) verbunden, das zur Erleichterung einer manuellen Bedienung mit einer Griffmulde (13) versehen ist, in deren Bereich eine Riffelung zur Verbesserung der Bediensicherheit vorgesehen ist. Das Betätigungselement (12) ist in Richtung auf den Objektträger (1) verschieblich auf einer Führungsschiene (14) angeordnet. Zur Begrenzung eines vom Betätigungselement (12) durchfahrbaren Positionierweges ist ein dem Objektträger (1) zugewandt angeordneter Anschlag (15) vorgesehen. Eine Betätigung der Beleuchtungseinrichtung (2) erfolgt in Abhängigkeit von einer Positionierung des Objektives (2). Insbesondere ist daran gedacht, einen Schaltnocken (16) vorzusehen, der bei einer Positionierung des Objektives (2) oberhalb des Objektträgers (1) vom Betätigungselement (12) beaufschlagt wird und die
Beleuchtungseinrichtung (3) einschaltet. Hierdurch ist gewährleistet, daß ein Stromverbrauch durch die Beleuchtungseinrichtung (3) nur bei einer Positionierung des Objektives (2) erfolgt, die eine Betrachtung der im Bereich des Objektträgers (1) angeordneten Probe ermöglicht.
Aus der Darstellung gemäß Figur 2 ist ersichtlich, daß das Objektiv (2) aus einem Rahmen (17) sowie einer Linse (18) ausgebildet ist. Die Linse (18) ist im wesentlichen zentrisch zu einer muldenförmigen Vertiefung (19) angeordnet, die einen stetigen Übergang des Rahmens (17) in den Bereich der Linse (18) herstellt.
Bei der in Figur 3 dargestellten Ausführungsform ist die Beleuchtungseinrichtung (3) als eine Glühbirne ausgebildet, die über einen Zentralkontakt (20) mit einer elektrisch leitfähigen Basisschiene (21) in Verbindung steht, die mit einem Kontakt (22) einer Batterie (23) verbunden ist. Über einen weiteren Kontakt (24) ist die Batterie (23) mit dem Schaltnocken (16) verbunden. Der Schaltnocken (16) ist hierzu an einen Federkontakt (25) angeformt, der elastisch verformbar ist. Bei einer Beaufschlagung des Schaltnockens (16) mit dem Betätigungselement (12) wird der Federkontakt (25) durchgebogen und stellt eine Verbindung zu einem Kontaktelement (26) her, das im Bereich seiner dem Federkontakt (25) abgewandten Ausdehnung elektrisch leitfähig mit einem Seitenkontakt (25) der Beleuchtungseinrichtung (3) ver-' bunden ist.
Zur Höhenjustierung der Halterung (6) ist das Einstellrad (7) mit einem Verstellelement (28) verbunden, das mit einem Außengewinde (29) in ein Innengewinde (30) der Halterung (6) eingreift. Das Verstellelement (28)
ist rotationsfähig, aber in * Richtung einer Längsachse (31) unverschieblich, im Bereich einer Halterung (32) geführt. Die Halterung (6) hingegen ist im Bereich des Gehäuses (5) in Richtung der Längsachse (31) verschieblich, aber rotationsgehemmt, gelagert. Bei einer Rotationsbewegung des Verstellelementes (28) erfolgt hierdurch eine Verschiebung der Halterung (6) in Richtung der Längsachse (31).
Statt einer Positionierung der Halterung (6) und damit des Objektträgers (1) in Richtung der Längsachse (31) ist es zur Festlegung eines Abstandes zwischen dem Objektträger (1) und dem Objektiv (2) prinzipiell auch möglich, eine Lageveränderung des Objektives (2) vorzunehmen. Dies könnte beispielsweise durch eine verschiebliche Führung im Bereich des Betätigungselementes (12) realisiert werden.
Eine Untersuchung von Speichel auf Ovulationsphasen kennzeichnende Substanzen kann beispielsweise derart durchgeführt werden, daß zunächst eine Probe des Speichels auf den Objektträger (1) gegeben wird und anschließend eine Trocknung des Speichels erfolgt. Nach einem Abschluß des Trocknungsvorganges, der etwa 2 bis 3 Minuten in Anspruch nimmt, wird das Objektiv (2) mit Hilfe des Betätigungselementes (12) in Richtung auf den Objektträger (1) verschoben und in lotrechter Richtung oberhalb des Objektträgers (1) positioniert. Die Verschiebung des Betätigungselementes (12) entlang der Führungsschiene (14) erfolgt dabei solange, bis das Betätigungselement (12) gegen den Anschlag (15) geführt ist. In dieser Positionierung beaufschlagt das Betätigungselement (12) den Schaltnocken (16), der den Federkontakt (25) in Richtung auf das Kontaktelement (26) drückt. Hierdurch ist ein Stromkreis geschlossen, der zu einer Aktivierung der Beleuchtungseinrichtung (3)
führt. Die Beleuchtungseinrichtung (3) ist derart unterhalb des Verstellelementes (28) angeordnet, daß von ihr emittiertes Licht durch einen Innenraum des Verstellelementes (28), der sich im wesentlichen zylindrisch entlang der Längsachse (31) erstreckt, sowie durch eine entsprechende Ausnehmung im Bereich der Halterung (6) in den Bereich des Objektträgers (1) gelangt und die hier angeordnete Probe beleuchtet.
Mit Hilfe des Einstellrades (7) erfolgt eine optische Scharfeinstellung, so daß eine Anpassung an die Sehschärfe eines Benutzers der Vorrichtung durchgeführt werden kann. Aufgrund der während der Ovulationsphase im Speichel enthaltenen Substanzen erfolgt in diesem Zeitraum eine Ausbildung von kristallinen Strukturen im Bereich der getrockneten Speichelprobe, die sich im wesentlichen eisblumenförmig verzweigen. Bei einem Fehlen derartiger Substanzen entsteht hingegen eine punktförmige bzw. getupfte oder seifenblasenähnliche Struktur.
Nach einer Beendigung der Untersuchung und einem Zu- . rückschieben des Objektives (2) bzw. des Betätigungselementes (12) ist es in einfacher Weise möglich, den Objekträger (1) seitlich aus der Halterung (6) herauszuschieben. Nach einem Herausschieben des Objektträgers (1) kann eine Reinigung durchgeführt werden. Darüber hinaus ist es in einfacher Weise möglich, einen Objektträger (1) nach einer Beschädigung oder einer Abnutzung gegen einen neuen Objektträger (1) auszuwechseln.

Claims (13)

  1. PATENTANWÄLTE
    DIERK HANSMANN · GEORG HANSMANN
    DIPL.-ING. EUROPEANPATENTATTORNEY (t 1977)
    JESSENSTRASSE 4 · 2000 HAMBURG 50 · TEL. (040) 38 24 57 ■ FAX (040) 3 89 35 02 ■ TELEX 2 166 426 pahn d
    G.5067
    Anmelderin: Peter Weidemann
    Dingstätte 34, D-2080 Pinneberg
    Schutzansprüche
    1. Vorrichtung zur optischen Untersuchung von biologischem Material, insbesondere zur Untersuchung einer ovulationsabhängige Substanzen enthaltenden Probe, dadurch gekennzeichnet, daß im Bereich eines Gehäuses (5) ein mindestens teilweise transparenter Objektträger (1), in einem Gehäuseinnenraum eine den Objektträger (1) vorgebbar anstrahlende Beleuchtungseinrichtung (3) sowie mit einem Abstand zum Gehäuse (5) ein auf dem Objektträgers (1) angeordnete Substanzen optisch vergrößerndes Objektiv (2) angeordnet ist und daß das Gehäuse (5) eine einen Transport im Bereich von an Bekleidungsstücken angeordneten Taschen zulassende Dimensionierung aufweist.
    VEREINS- UND WESTBANK AG 11/14230 (BLZ 200 300 00) ■ DEUTSCHE BANK AG &THgr;5 06 224 (BLZ 200 700 00)
    POSTGIROAMT HAMBURG 176 65-205JBLZ 200 100 20)
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Objektiv (2) relativ zum Objektträger (1) verschieblich angeordnet ist.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Beleuchtungseinrichtung (3) mit mindestens einem Ein- und Ausschaltvorgänge durchführenden Bedienelement versehen ist.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Bedienelement als eine bei einer Verschiebung des Objektives (2) beaufschlagbare Schaltnocke (16) ausgebildet ist, die mit einem Federkontakt (25) verbunden ist.
  5. 5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Objektträger (1) höhenverstellbar im Bereich des Gehäuses (5) angeordnet ist.
  6. 6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß zur Höhenverstellung des Objektträgers (1) ein mindestens bereichsweise aus dem Gehäuse (5) herausragendes Einstellrad (7) vorgesehen ist.
  7. 7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Einstellrad (7) mit einem Verstellelement (28) verbunden ist, das mit einem Außengewinde (29) versehen ist, das in ein Innengewinde (30) einer den Objektträger (1) führenden Halterung (6) eingreift.
  8. 8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß das Verstellelement (28) einen Innenraum aufweist, der eine optische
    \3\
    Verbindung zwischen der Beleuchtungseinrichtung (3) und dem Objektträger (1) ausbildet.
  9. 9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Objektträger (1) verschieblich und auswechselbar im Bereich der Halterung (6) angeordnet ist.
  10. 10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Beleuchtungseinrichtung (6) als mindestens eine Glühbirne ausgebildet ist.
  11. 11. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß zur Speisung der Beleuchtungseinrichtung (3) mindestens eine Batterie (23) im Bereich des Innenraumes des Gehäuses (5) angeordnet ist.
  12. 12. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß im Bereich einer dem Objektiv (2) zugewandten oberen Begrenzung (4) des Gehäuses (5) ein einen Verstellweg des Objektives (2) begrenzender Anschlag (15) angeordnet ist.
  13. 13. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß ein das Objektiv (2) halterndes Betätigungselement (12) verschieblich im Bereich einer Führungsschiene (14) angeordnet ist.
DE9104079U 1991-04-04 1991-04-04 Vorrichtung zur Untersuchung von biologischem Material Expired - Lifetime DE9104079U1 (de)

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