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DE9103031U1 - Aufhängevorrichtung für einen Webschaft in einer Fachbildungsvorrichtung eines Webstuhls - Google Patents

Aufhängevorrichtung für einen Webschaft in einer Fachbildungsvorrichtung eines Webstuhls

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Publication number
DE9103031U1
DE9103031U1 DE9103031U DE9103031U DE9103031U1 DE 9103031 U1 DE9103031 U1 DE 9103031U1 DE 9103031 U DE9103031 U DE 9103031U DE 9103031 U DE9103031 U DE 9103031U DE 9103031 U1 DE9103031 U1 DE 9103031U1
Authority
DE
Germany
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stop block
heald shaft
heald
shaft
clamping device
Prior art date
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Expired - Lifetime
Application number
DE9103031U
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English (en)
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Toyota Industries Corp
Original Assignee
Toyoda Jidoshokki Seisakusho KK
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Toyoda Jidoshokki Seisakusho KK filed Critical Toyoda Jidoshokki Seisakusho KK
Publication of DE9103031U1 publication Critical patent/DE9103031U1/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • DTEXTILES; PAPER
    • D03WEAVING
    • D03CSHEDDING MECHANISMS; PATTERN CARDS OR CHAINS; PUNCHING OF CARDS; DESIGNING PATTERNS
    • D03C9/00Healds; Heald frames
    • D03C9/06Heald frames
    • D03C9/0608Construction of frame parts
    • D03C9/065Side stays
    • DTEXTILES; PAPER
    • D03WEAVING
    • D03CSHEDDING MECHANISMS; PATTERN CARDS OR CHAINS; PUNCHING OF CARDS; DESIGNING PATTERNS
    • D03C9/00Healds; Heald frames
    • D03C9/06Heald frames
    • D03C9/0683Arrangements or means for the linking to the drive system

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Auxiliary Weaving Apparatuses, Weavers' Tools, And Shuttles (AREA)
  • Looms (AREA)

Description

P/Wö-T 2605
Beschreibung
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Aufhängvorrichtung für einen Webschaft in einer Fachbildungsvorrichtung eines Webstuhls, in der der Webschaft gegen eine Federkraft durch eine Antriebsvorrichtung nach unten bewegt wird, wobei die Antriebsvorrichtung synchron mit der Webbewegung des Webstuhls betreibbar ist.
Eine typische Fachbildungsvorrichtung dieser Art ist z.B. im japanischen Gebrauchsmuster 62-203 277 (1987) offenbart und in Fig. 6 gezeigt. Bei dieser Vorrichtung sind Haken 3a, 3b, die fest unten an einem Webschaft 3 angebracht sind, betriebsmäßig durch Seile 5, 6 mit einem Hebel 2 verbunden, welcher durch einen Nocken 1 zu einer Schwingbewegung antreibbar ist, wobei der Nocken synchron mit der Webbewegung des Webstuhls drehbar ist. Die Seile 5, 6 werden von Führungsrollen 4A, 4B, 4C, 4D, 4E geführt. Spannschlösser 7, 8 sind mittig in den entsprechenden Seilen 5, 6 angeordnet und mit diesen verbunden. Haken 3c, 3d, die oben am Webschaft fest angebracht sind, sind betriebsmäßig durch Seile 9, 10 mit Hubhebeln 15, 16 verbunden, welche schwenkbar durch Wellen 11, 12 am Webstuhlrahmen 13 abgestützt sind und von Federn 14 beaufschlagt werden, um den Webschaft 3 abwärts zu bewegen. In einer derartigen Anordnung zur Fachbildung wird die Höhe des Webschaftes 3 eingestellt durch Drehen der Spannmuttern in den Spannschlössern 7, 8 mittels eines Werkzeugs wie einem Schraubenschlüssel oder dergleichen, um die effektive Länge der entsprechenden Seile 5, 6 zwischen dem Webschaft 3 und dem Schwinghebel 2 zu ändern.
Bei dieser Vorrichtung (JP-GM 62-203 277), bei der die Einstell-Spannschlösser 7, 8 unterhalb des Webschaftes 3 angeordnet sind, muß ein Arbeiter beim Betätigen der Spannschlösser für eine Höheneinstellung des Webschaftes eine zusammengekauerte oder gebückte Haltung einnehmen. Da die Betätigung der Spannschlösser mit einem Spezialwerkzeug oder durch gleichzeitigen Gebrauch von zwei Schraubenschlüsseln vorgenommen werden muß, ist die Einstellarbeit schwierig und beschwerlich. Außerdem, da die Höheneinstellung des Webschaftes durchgeführt wird, während dessen obere Stellung kontrolliert wird, sind zwei Arbeiter für die Einstellung erforderlich, nämlich einer, der die Spannschlösser in einer gebückten oder zusammengekauerten Stellung betätigt, und ein anderer, der die obere Stellung des Webschaftes kontrolliert.
Fig. 7 zeigt einen weiteren Stand der Technik, der durch die japanische Patentveröffentlichung 60-252 744 (1985) offenbart ist. Dieser Stand der Technik umfaßt ein Anschlagglied 18, das zusammen mit jeder Seitenstrebe 17 des Webschaftes 3 ausgebildet ist, ein Verbindungsglied 19, dessen entgegengesetzte Enden mit entsprechenden Enden von zwei Seilen 5, 9 fest verbunden sind und das lösbar an dem Anschlagglied 19 der Seitenstrebe 17 mittels einer Spannhülse 20 und deren zugeordneten Schrauben 21 lösbar festgeklemmt ist, und eine Anschlaghülse 22, die lösbar am Verbindungsglied 19 mittels einer Schraube 23 befestigt ist. Bei dieser Anordnung wird die Höheneinstellung des Webschafts 3 durchgeführt, indem zunächst die Schraube 21 gelöst wird. Dann wird das Anschlagglied 18 der Webschaft-Seitenstrebe 17 relativ zum Verbindungsglied 19 in eine erwünschte Höhe verschoben, und schließlich wird das Anschlagglied 18 durch Anziehen der Schraube 21 am Verbindungsglied 19 festgeklemmt.
Bei dieser Vorrichtung (JP-OS 60-252 744), bei der die Einstellung der relativen Lage des Webschafts 3 zu den Seilen 5, 9 unmittelbar über dem Webschaft ausgeführt wird, braucht sich der Arbeiter bei der Höheneinstellung nicht zu bücken oder zusammenzukauern, wie dies beim Stand der Technik nach dem oben genannten JP-GM 62-203 277 der Fall ist. Wenn die Schraube 21 vor der Durchführung der Einstellung gelöst ist, wird der Webschaft 3 jedoch nicht mehr abgestützt. Daher muß der Webschaft 3 gehalten werden, während die Höheneinstellung vorgenommen wird. Bei dieser Vorrichtung, bei der die Höheneinstellung des Webschaftes durch direktes Bewegen oder Verschieben des Webschaftes 3 (oder des Anschlaggliedes 18, das an seiner Seitenstrebe 17 angebracht ist), durchgeführt wird, ist es darüberhinaus schwierig, eine Feineinstellung der Webschafthöhe vorzunehmen, welche erforderlich ist, um eine Dehnung der Seile auszugleichen, da der Webschaft 3 selbst bewegt werden muß.
Ein weiterer Stand der Technik ist in der japanischen Gebrauchsmusterveröffentlichung 61-187 384 (1986) offenbart. Bei diesem Stand der Technik ist ein Verbindungsglied an der Außenfläche von jeder Webschaftseitenstrebe angebracht. Ein Justierbolzen ist durch das Verbindungsglied angebracht und hat an einem Ende eine zugeordnete Mutter, die in anliegenden Eingriff mit der oberen Fläche des Verbindungsglieds geschraubt ist. Ein Seil, dessen eines Ende fest mit einem nockenbetätigten Hebel verbunden ist, ist mit dem anderen Ende fest mit dem anderen Ende des obigen Justierbolzens verbunden. Bei dieser Vorrichtung wird die Höheneinstellung des Webschaftes durch Drehen der Mutter ausgeführt, um so die relative Position der Mutter zum Justierbolzen zu ändern.
Bei dieser Vorrichtung (JP-GM 61-187 384) kann eine Feineinstellung der Webschafthöhe einfach vorgenommen werden, da
die Einstellung durch Drehen der Mutter auf dem Justierbolzen durchgeführt werden kann, obgleich es beschwerlich wird, eine Einstellung vorzunehmen, welche eine relativ große Bewegung des Webschaftes erfordert, da die Mutter viele Male gedreht werden muß. Beim Durchführen einer Webschafthöheneinstellung zur Änderung der Fachstellung entsprechend einem Wechsel von zu webendem Gewebe kann also die Feineinstellung eine derartige Änderung der Fachbildungsvorrichtung nicht bewältigen. Weiterhin macht eine starke Kraft (oder Federkraft), die axial in entgegengesetzten Richtungen auf den Justierbolzen und seine Mutter wirkt, es schwierig, die Mutter zu drehen und die Anwendung einer derartigen Kraft neigt dazu, nachteilige Beschädigungen der Gewinde von Bolzen und Mutter zu bewirken.
Die vorliegende Erfindung, welche im Hinblick auf die obigen Probleme des Standes der Technik gemacht wurde, soll eine Aufhängvorrichtung für einen Webschaft in einer Fachbildungsvorrichtung eines Webstuhls zur Verfügung stellen, welche die Einstellung durch einen einzelnen Arbeiter und ebenso eine einfache Feineinstellung möglich macht.
Um das obige Ziel zu erreichen, sieht die vorliegende Erfindung in einer Fachbildungsvorrichtung, in der ihr Webschaft durch die Kraft von Federn aufgehängt ist und der Webschaft gegen die Kraft der Federn durch eine synchron mit der Webbewegung des Webstuhls betreibbare Antriebsvorrichtung nach unten bewegbar ist, eine Aufhängvorrichtung für einen Webschaft vor, welche umfaßt:
einen mit der Außenseite von jeder der Seitenstreben des Webschaftes in Berührung bringbaren Anschlagblock, der durch einen Bolzen, welcher sich in Richtung der Breite des Webschaftes erstreckt, lösbar an einem Seil befestigt ist, dessen eines Ende fest mit der Antriebsvorrichtung verbunden
ist, so daß der Anschlagblock in seinem gelösten Zustand entlang dem Seil bewegbar wird,
eine benachbart zum oberen Ende von jeder Seitenstrebe vorgesehene Klemmvorrichtung derart, daß ein Teil des Anschlagblocks durch die Klemmvorrichtung eingesetzt ist und daß der Teil des Anschlagblocks durch eine Kraft, die in Richtung der Breite des Webschaftes wirkt, an jeder Seitenstrebe festgeklemmt ist,
ein am oberen Ende jeder Seitenstrebe vorgesehenes Stützglied, welches sich über die äußere Kante der Seitenstrebe hinaus erstreckt, und
einen Justierbolzen, der sich in geschraubter Weise vertikal durch das Stützglied hindurch erstreckt, so daß er mit dem Anschlagblock in Berührung bringbar ist.
Der Anschlagblock, in welchem ein Teil jedes Seils befestigt ist, ist an der entsprechenden Seitenstrebe des Webschafts mittels einer Klemmvorrichtung befestigt, demgemäß ist das Seil mit dem Webschaft für eine gemeinsame Bewegung mit diesem fest verbunden. In dem Fall, daß der Webschaft aus seiner richtig eingestellten Lage herausgebracht wird, z.B. infolge einer Verlängerung oder Ausdehnung der Seile, wird der Webschaft aus seinem festgeklemmten Zustand durch Lösen der Klemmvorrichtung an jeder Seite befreit und dann wird der Justierbolzen an jeder Seite gedreht, um das Vorstehen seines Anstoßendes einzustellen. Nachdem sichergestellt ist, daß das Anstoßende jedes Justierbolzens in Berührungseingriff mit dem Anschlagblock ist, wird jede Klemmvorrichtung angezogen, um den Webschaft in seinem geklemmten Zustand sicher zu befestigen. Wenn es erforderlich wird, eine große Änderung der Webschaftlage vorzunehmen, wird die Lage des Anschlagblocks an jeder Seite relativ zum entsprechenden
Seil geändert, woraufhin der Webschaft mittels der Klemmvorrichtung am Anschlagblock befestigt wird, wobei die Anstoßenden der Justierbolzen in Berührungseingriff mit dem entsprechenden Anschlagblock gehalten werden.
Bei der Vorrichtung nach der vorliegenden Erfindung kann eine Feineinstellung zum Anheben oder Senken des Webschaftes einfach durch einen einzelnen Arbeiter durchgeführt werden, der die Einstellung nur durch Ein- oder Ausschrauben des Justierbolzens zum Einstellen der vorstehenden Länge seines Anstoßendes vornimmt, während gleichzeitig die obere Lage des Schaftes beobachtet wird.
Die Erfindung wird im folgenden beispielsweise anhand der Figuren 1 bis 5 der Zeichnung näher erläutert; in der Zeichnung zeigt:
Fig. 1 eine Vorderansicht einer Fachbildungsvorrichtung mit einem ersten Ausführungsbeispiel der Erfindung,
Fig. 2 eine Vorderansicht, die die erfindungsgemäße
Vorrichtung mehr im einzelnen zeigt,
Fig. 3 eine Vorderansicht der erfindungsgemäßen
Vorrichtung, bei der der Eingriff zwischen der Klemmvorrichtung und der Seitenstrebe gelöst ist,
Fig. 4 einen Schnitt im wesentlichen nach Linie
IV-IV in Fig. 3,
Fig. 5 eine Vorderansicht, die ein zweites
Ausführungsbeispiel der Erfindung im einzelnen zeigt,
Fig. 6 eine Vorderansicht einer herkömmlichen
Vorrichtung nach dem Stand der Technik und
Fig. 7 eine Vorderansicht einer anderen herkömmlichen Vorrichtung nach dem Stand der Technik.
Im folgenden wird ein erstes Ausführungsbeispiel einer Aufhängvorrichtung für einen Webschaft nach der vorliegenden Erfindung mit Bezug auf die Figuren 1 bis 4 beschrieben, wobei einander entsprechende Teile mit den gleichen Bezugszeichen bezeichnet sind, welche bei der Beschreibung der bekannten Vorrichtungen benutzt wurden. Eine ausführliche Beschreibung von den Teilen, welche gemeinsam mit den Vorrichtungen nach dem Stand der Technik sind, wurde in der folgenden Beschreibung weggelassen.
Bei der Fachbildungsvorrichtung nach Fig. 1 sind zwei Seile vorgesehen, die durch Führungsrollen 26a, 26b geführt sind, um sich nach oben zu erstrecken. Die einen Enden der Seile sind fest mit einem nockenbetätigten Hebel 2 verbunden und ihre anderen Enden sind fest mit entsprechenden Hubhebeln 15, 16 verbunden. Die Seile 24, 25 haben Stangen 24a, 25a, welche jeweils einen viereckigen Querschnitt aufweisen und über die entsprechenden Seile 24, 25 in einer Lage benachbart zur Oberseite des Webschaftes 3 befestigt sind. Da die Anordnungen zum Aufhängen des Webschaftes 3 an seinen entgegengesetzten Seiten gleich sind, wird im folgenden nur die Anordnung auf der rechten Seite des Webschaftes 3 beschrieben. Ein Anschlagblock 27 ist an der Stange 24a durch Bolzen 28 befestigt. Der Anschlagblock 27 umfaßt einen Blockabschnitt 27a mit rechteckigem Querschnitt, der mit der Seitenstrebe des Webschaftes in Berührung bringbar ist, ein Gewindeteil 2 9 mit Innengewinde aufweisenden Löchern zum Auf-
nehmen der Bolzen 28 und ein Paar von Platten 30, welche gemeinsam oder einstückig mit dem Blockabschnitt 27a und dem Gewindeteil 29 in solcher Weise verbunden sind, daß ein Raum dazwischen gebildet ist, durch welchen sich die Stange 24a erstreckt. Der Anschlagblock 27 umfaßt ferner eine Druckplatte 31, die sich zwischen der Stange 24a und dem Gewindeteil 29 erstreckt, so daß sie gegen die Stange 24a gedrückt wird, wenn die Bolzen 28 angezogen werden. Der Blockabschnitt 27a des Anschlagblocks 27 weist an seiner Oberseite einen Haltestift 27b auf, der davon nach oben vorsteht.
Eine Klemmvorrichtung 32 ist über dem oberen Abschnitt der Seitenstrebe 17 angeordnet, um einen Teil des Blockabschnitts 27a und der Stange 24a zu überdecken, und ist an der Seitenstrebe 17 durch Bolzen 3 3 befestigt. Die Klemmvorrichtung 32 umfaßt eine U-förmig gebogene Platte 32a, ein Gewindeteil 32b, das am offenen Ende der U-Form an der Platte 32a befestigt ist und das mit Innengewinde versehene Löcher zum Aufnehmen der Bolzen 33 besitzt, und eine Druckplatte 34, welche sich zwischen der Stange 24a und dem Gewindeteil 32 erstreckt, so daß sie gegen die Stange 24a gedrückt wird, wenn die Bolzen 33 angezogen werden.
Ein Stützglied 35, das sich mit einem Ende über die äußere Kante der Seitenstrebe 17 hinaus erstreckt, ist oben an der Seitenstrebe 17 durch zwei Schrauben 35 befestigt. Ein Justierbolzen 37 ist sich durch den vorstehenden Teil des Stützgliedes 35 hindurch erstreckend angeordnet, wobei sein Anstoßende mit der oberen Fläche des Blockabschnitts 27a des Anschlagblocks 27 in Berührung bringbar ist. Eine Druckfeder 38 ist zwischen dem Kopf des Justierbolzens 37 und der oberen Fläche des Stützgliedes 35 angeordnet, um ein Lösen des Justierbolzens 37 zu verhindern.
Im folgenden wird die Art der Webschafthöheneinstellung bei
dem oben beschriebenen Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung beschrieben.
Beim Anordnen des Webschaftes 3 an den Seilen 24, 25 wird zunächst die Lage, wo der Anschlagblock an jeder Seite des Webschaftes 3 relativ zu den Stangen 24a, 25a zu befestigen ist, festgelegt. Dies erfolgt durch Lösen der Bolzen 28, anschließendes Verschieben der Anschlagblöcke 27 in die erwünschte Lage entlang der Seile 24, 25 und schließlich durch Anziehen der Bolzen 28 zum Andrücken der Stangen 24a, 25a gegen die entsprechenden Blockabschnitte 27a der Anschlagblöcke 27 mittels der Druckplatten 31. Somit sind die Stangen 24a, 25a an den entsprechenden Anschlagblöcken 27 befestigt. Dann wird jede Klemmvorrichtung 32 von den Seitenstreben 27 abgenommen und mit ihrem dem Gewindeteil gegenüberliegenden Ende in Eingriff mit dem Haltestift 27b gebracht, wie in Fig. 3 gezeigt, so daß die Klemmvorrichtung 3 2 außerhalb des Bereiches angeordnet ist, durch welchen der Webschaft 3 eingesetzt und weggenommen wird. Der Webschaft 3 wird entlang der Seitenstreben 17 von oben eingesetzt und abwärts bewegt in eine Stellung, in der die Oberseite des Webschaftes 3 im wesentlichen mit den oberen Enden der Verbindungsplatten 3 0 der entsprechenden Anschlagblöcke 27 höhenmäßig ausgerichtet ist. Die Klemmvorrichtungen 32 werden zurück in ihre ursprüngliche Lage gebracht, wo sie die entsprechenden Seitenstreben 17, Blockabschnitte 27a und die Stangen 24a, 25a überdecken und gegen die oberen Enden der Verbindungsplatten 30 anstoßen, und dann durch Anziehen der Bolzen 33 befestigt. Hierdurch werden die Seitenstreben 17, die Blockabschnitte 27a und die Stangen 24a, 25a zwischen den Platten 32a und den Druckplatten 34 miteinander verbunden, wie in den Figuren 1 und 2 gezeigt. Dann wird jeder Justierbolzen 37 so lange gedreht, bis sein Anstoßende in Berührung mit dem oberen Ende des Blockabschnitts 27a des entsprechenden Anschlagblocks 27 gebracht ist.
Wenn der Webschaft 3 durch das obige Verfahren noch nicht genau in die richtige Lage gebracht ist oder wenn die Webschaftlage wegen einer Verlängerung oder Dehnung der Seile 24, 25 infolge des Betriebs des Webstuhls über eine lange Zeit von der eingestellten genauen Lage abweicht, wird eine Feineinstellung in der folgenden Weise ausgeführt. Während die Vorrichtung in dem in Fig. 2 gezeigten Zustand ist, werden die Bolzen 33 für die Klemmvorrichtung 32 gelöst. Durch Lösen dieser Bolzen 33 wird der Webschaft 3 aus dem geklemmten Zustand freigegeben und wird entlang der Seile 24, 25 bewegbar, obgleich der Webschaft 3 bleibt wie er ist, da die Anstoßenden der Justierbolzen 37 in Anlage mit den oberen Enden der Blockabschnitte 27a des entsprechenden Anschlagblocks 27 gehalten ist. Durch Einschrauben jedes Justierbolzens 37, um die vorstehende Länge von seinem Anstoßende zu vergrößern, wird die Seitenstrebe 17 aufwärts bewegt, während sie durch die Klemmvorrichtung 32 und den Blockabschnitt 27a des Anschlagblocks 27 geführt ist. Durch Herausschrauben des Justierbolzens 37, um die vorstehende Länge des Anstoßendes des Justierbolzens zu verringern, wird die Seitenstrebe 27 abwärts bewegt, während sie durch die Klemmvorrichtung 32 und den Blockabschnitt 27a geführt ist. Demzufolge ist es möglich, eine Feineinstellung durchzuführen, um die Webschafthöhe einfach durch Drehen jedes Justierbolzens 37 zu verändern, während die Lage des Webschaftes beobachtet wird. Nachdem der Webschaft 3 durch eine derartige Feineinstellung in die gewünschte Höhe bewegt wurde, werden die Bolzen 33 angezogen, um die Seitenstreben 17 an ihren entsprechenden Seilen 24, 25 sicher festzuhalten.
Das Ändern der Lage des Anschlagblocks 27 relativ zu seiner entsprechenden Stange 24a, 25a kann durchgeführt werden, während der Webschaft 3 durch die Seile gestützt gehalten
ist. In diesem Fall werden zunächst die Bolzen 33 der Klemmvorrichtung 32 gelöst. Dann werden die Bolzen 28 gelöst, während der Anschlagblock 27 gehalten wird. Hierdurch wird der Anschlagblock 27 entlang der entsprechenden Stangen 24a, 25a bewegbar. Nachdem der Anschlagblock 27 in seine gewünschte Lage bewegt wurde, werden die Bolzen 28 und 3 3 angezogen.
Da der Webrahmen 3 durch die Seile 24, 25 über die Anschlagblöcke 27 und die Klemmvorrichtungen 32 an beiden Seiten gestützt ist, wird weder die Kraft zum Anheben des Webschaftes 3 durch die Federn 14 noch die Kraft zum Absenken des Schaftes durch den Schwinghebel 2 direkt auf den Schaft übertragen, mit der Wirkung, daß Verformungen oder Beschädigungen des Webschaftes 3 infolge derartiger Kräfte verhindert werden können.
Ein zweites Ausführungsbeispiel der Erfindung wird nun anhand von Fig. 5 beschrieben. Dieses zweite Ausführungsbeispiel unterscheidet sich vom ersten Ausführungsbeispiel hauptsächlich darin, daß das erstere getrennte Seile auf jeder Seite des Webschaftes 3 aufweist, nämlich das Seil 24, dessen eines Ende fest mit dem Schwinghebel verbunden ist, um dessen Schwingbewegung auf den Webschaft 3 zu übertragen, und das andere Seil 9 von welchem der Webschaft 3 hängend gehalten ist. Die Seitenstrebe 17 ist an ihrem oberen Abschnitt ausgebildet mit einem Haken 3c, welcher in ein Hängeteil 39 gehängt ist, das mit dem unteren Ende des Seils 9 fest verbunden ist, und mit einem Trägerabschnitt oder Stützglied 40, durch welches der Justierbolzen 37 geschraubt ist. Das Seil 24 ist an seinem oberen Ende mit einer Stange 24a ausgebildet. Bei der Vorrichtung nach dem zweiten Ausführungsbeispiel, wenn eine Feineinstellung zum Höhereinstellen des Webschaftes durchgeführt wird, wird zunächst jeder Justierbolzen 37 herausgeschraubt, um die vorstehende
Länge von seinem Anstoßende um einen gewünschten Betrag zu verringern und die Bolzen 33 werden gelöst, um den Anschlagblock 27 bewegbar zu machen. Dann, während die Bolzen 28 gelöst sind, wird der Anschlagblock 27 aufwärts bewegt, bis das obere Ende seines Blockabschnitts 27a in Berührungseingriff mit dem Anstoßende des Justierbolzens 37 gebracht ist. Schließlich werden die Bolzen 33 und 28 angezogen. Wenn andererseits eine Feineinstellung zum Tiefereinstellen des Webschaftes durchgeführt wird, während die Bolzen 33 und gelöst sind, wird der Anschlagblock 27 ein wenig abgesenkt und vorübergehend in der abgesenkten Stellung durch Anziehen der Bolzen festgemacht. Dann wird der Justierbolzen 37 eingeschraubt, um die vorstehende Länge seines Anstoßendes um den gewünschten Betrag zu vergrößern, woraufhin, während die Bolzen 33 und 28 erneut gelöst sind, der Anschlagblock
27 angehoben wird, bis das obere Ende seines Blockabschnitts 27a in Berührungseingriff mit dem Anstoßende des Justierbolzens 37 gebracht ist. Schließlich werden die Bolzen 33 und
28 angezogen.
Es wird festgestellt, daß die vorliegende Erfindung nicht auf die oben beschriebenen Ausführungsbeispiele beschränkt ist, sondern auch in anderer Weise ausführbar ist, z.B. kann das Stützglied 35, durch welches der Justierbolzen 37 beim ersten Ausführungsbeispiel geschraubt ist, gemeinsam bzw. einstückig mit der Seitenstrebe 17 ausgebildet sein. Weiterhin können die Stangen 24a, 25a weggelassen werden, so daß der Anschlagblock 27 und die Klemmvorrichtung 32 direkt gegen die Seile 24, 25 gedrückt werden, also direkt an den Seilen 24, 25 befestigt werden.

Claims (7)

P/Wö-T 2605 Schutzansprüche:
1. Aufhängvorrichtung für einen Webschaft (3) in einer Fachbildungsvorrichtung eines Webstuhls, wobei der Webschaft (3) mittels Federn (14) aufgehängt ist und von einer Antriebsvorrichtung (1, 2) gegen die Kraft der Federn (14) synchron zur Webbewegung des Webstuhls nach unten bewegbar ist,
mit einem mit einer Außenseite von jeder der Seitenstreben (17) des Webschafts (3) in Berührung bringbaren Anschlagblock (27), der lösbar an einem mit einem Ende fest mit der Antriebsvorrichtung (1, 2) verbundenen Seil (24, 25) befestigt ist, mit einer Klemmeinrichtung (32), die benachbart zum oberen Ende der entsprechenden Seitenstrebe (17) vorgesehen ist, wobei ein Abschnitt (27a) des Anschlagblocks (27) so in die Klemmeinrichtung (32) einsetzbar ist, daß er an der Seitenstrebe (17) festklemmbar ist, mit einem am oberen Ende der Seitenstrebe (17) vorgesehenen Stützglied (35, 40), das über die Seitenstrebe (17) vorsteht und mit einem Justierbolzen (37), der vertikal durch das Stützglied (35, 40) hindurchgeschraubt ist, so daß er mit dem Anschlagblock (27) in Berührung bringbar ist.
2. Aufhängvorrichtung nach Anspruch 1, bei der der in die Klemmeinrichtung (32) einsetzbare Abschnitt (27a) des Anschlagblocks (27) eine Abstützfläche für den
Justierbolzen (37) aufweist, die bei in die Klemmeinrichtung (32) eingesetztem Anschlagblock (27) im oberen Randbereich der Klemmeinrichtung (32) angeordnet ist.
3. Aufhängvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, bei der der Anschlagblock (27) mit wenigstens einem Gewindebolzen (28), der sich in Richtung der Breite des Webschafts (33) erstreckt, am Seil (24) lösbar befestigt ist.
4. Aufhängvorrichtung nach Anspruch 1, 2 oder 3, bei der der gelöste Anschlagblock (27) entlang des Seils (24) bewegbar ist.
5. Aufhängvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei der benachbart zur Oberseite des Webschaftes (3) eine am Seil (24) befestigte Stange (24a) mit viereckigem Querschnitt vorgesehen ist, über die der Anschlagblock (27) am Seil (24) befestigbar ist.
6. Aufhängvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei der die Klemmeinrichtung (32) zum Festklemmen des Anschlagblocks (27) das Seil (24) bzw. die damit verbundene Stange (24a), das obere Ende der Seitenstrebe (17) des Webschafts (3) sowie das zwischen Seitenstrebe (17) und Seil (24) bzw. Stange (24a) angeordnete Teil (27a) des Anschlagblocks (27) umgreift.
7. Aufhängvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei der der Justierbolzen (37) von einer Druckfeder (38) axial beaufschlagt ist, die zwischen dem Stützglied (35, 40) und dem Kopf des Bolzens (37) eingespannt ist.
DE9103031U 1990-03-16 1991-03-13 Aufhängevorrichtung für einen Webschaft in einer Fachbildungsvorrichtung eines Webstuhls Expired - Lifetime DE9103031U1 (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
JP1990027481U JPH0721580Y2 (ja) 1990-03-16 1990-03-16 織機の経糸開口装置における綜絖枠吊下げ装置

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE9103031U1 true DE9103031U1 (de) 1991-06-13

Family

ID=12222318

Family Applications (1)

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DE9103031U Expired - Lifetime DE9103031U1 (de) 1990-03-16 1991-03-13 Aufhängevorrichtung für einen Webschaft in einer Fachbildungsvorrichtung eines Webstuhls

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DE (1) DE9103031U1 (de)

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JPH0721580Y2 (ja) 1995-05-17
JPH03120586U (de) 1991-12-11

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