DE919862C - Schutzeinrichtung fuer Arbeiter, die sich in staubhaltiger Atmosphaere aufhalten - Google Patents
Schutzeinrichtung fuer Arbeiter, die sich in staubhaltiger Atmosphaere aufhaltenInfo
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- DE919862C DE919862C DEL11054A DEL0011054A DE919862C DE 919862 C DE919862 C DE 919862C DE L11054 A DEL11054 A DE L11054A DE L0011054 A DEL0011054 A DE L0011054A DE 919862 C DE919862 C DE 919862C
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-
- A—HUMAN NECESSITIES
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- A62B7/00—Respiratory apparatus
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Description
- 'Schutzeinrichtung für Arbeiter, die sich in staubhaltiger Atmosphäre aufhalten Das Patent 917 835 betrifft eine - Schutzvorrichtung für Arbeiter, die sich in staubhaltiger Atmosphäre aufhalten. Nach dem Hauptpatent besteht die Einrichtung aus einer Reihe von einstellbaren Düsen, durch die ein Reimluftstrom geblasen wird, der im Bereich der Nase und des Mundes eine Zone staubfreier bzw. staubarmer Luft bildet. Die Düsen können dabei vorteilhaft im Schirm einer Schutzkappe od. dgl. angeordnet werden.
- Bei der im Hauptpatent beschriebenen Einrichtung wird der Reimluftstrom durch eine elastische .bzw. biegsame Schlauchleitung zugeführt, die an eine stationär verlegte Druckluftleitung od.,dgl. angeschlossen wird. Nachteilig ist dabei, daB die Bewegurig .des Trägers der Schutzvorrichtung beeinträchtigt wird. Die Schutzvorrichtung kann nur in einer bestimmten Entfernung von der A.nschluB-stelle am die stationäre Druckluftleitung benutzt werden. Auch ist ein häufiges Umlegen des Luftzuführungsschlauches notwendig.
- Es ist bereits bekannt, bei einer Atmungsvorrichtung in die Friechluftleitung einen Luftreiniger einzuschalten, derart, daB -in die Atmungsvorrichtung entweder von außen zugeführte Frischluft oder durch den Luftreiniger eingeatmete gereinigte Raumluft treten kann.
- Man hat ferner schon vorgeschlagen, die Atmungsvorrichtung mit einem Sauerstoffbehälter und einer Außenluftzuführung zu verbinden, um wahlweise entweder Sauerstoff oder Außenluft zuzuführen.
- Die vorliegende Erfindung löst demgegenüber die Aufgabe, die Schutzvorrichtung so. zu verbessern, daß sie unabhängig von einer stationär angeordneten Druckluft- bzw. Außenluftzufuhrlei.tung benutzt werden kann.
- Gemäß der Erfindung wird zu diesem Zweck die Schutzeinrichtung mit einem Preß.luftbehälter verbunden, der beispielsweise am Gürtel oder rucksackähnlich an über die Schulter gehendem Traggurten od.,dgl. befestigt ist und dem eine Entspannungseinrichtung zugeordnet ist, welche, aus der umgebenden staubhaltigen Atmosphäre Luft ansaugt und durch ein Filter in eine Mischkammer drückt, in welcher sich die entspannte Preßluft mit der gefilterten Luft mischt, und zwar bei einem Druck, der zur Erzeugung des im Bereich der Nase und des Mundes aufrechtzuerhaltenden Luftstromes ausreicht.
- Die .mit dem Preßluftbehälter verbundene Entspannungseinrichtung kann ejektorartig ein- oder mehrstufig ausgebildet sein. Statt dessen ist es aber auch möglich, die Entspannung der Preßluft in einem Kolbenmotor oder einer sonstigen Antriebsmaschine vorzunehmen, mit der eine Luftpumpe verbunden ist, welche Luft aus der Atmosphäre ansaugt und, durch das Filter drückt oder saugt.
- Es hat sich herausgestellt, daß die als Staublunge bezeichnete, S chädigung ,der Atmung sorgane namentlich durch die feinsten Staubpartikeln etwa unter i,5 ,u Teilchengröße hervorgerufen wird. Man kann zwar auch Staubteilchen derartiger Größe in. Filtern zurückhalten. Jedoch ist der DurchflußwideTstand solcher Filter so groß, daß das Einatmen von Luft durch solche Filter nur mit erheblichen Anstrengungen möglich ist.
- Nach der Erfindung wird demgegenüber die Luft durch das Staubfilter mittels der beim Entspannen der Preßluft frei werdenden Energiegedrückt oder gesaugt, so aß die Atmungsorgane vollständig von dem Filterwiderstand entlastet werden.. Infolgedessen ist es möglich, die- neuartige Zuführung der reinen Atmungsluft gemäß der Erfindung auch bei dicht anliegenden Schutzmasken anzuwenden.
- Die in :dem Preßluftbehälter gespeicherte Luft kann unter hohem Druck, gegebenenfalls ioo Atm. oder auch mehr, stehen.. Bei der Entspannung derartig .hoch komprimierter Luft wird so viel Energie frei, .daß man ein erhebliches Luftvolumen, das .unter Umständen einem Mehrfachen der Preßluftmenge entspricht, durch, die hochwirksamen. Staubfilter durchdrücken oder saugen und dem Träger der Schutzeinrichtung zuführen kann.
- Die durch das Filter gedrückte Luft wird im einer .anschließenden. Mischlcammer mit der entspannten Preßl.uft gemischt und dann gegebenenfalls unter Zwischenschalltung einer geeigneten Druckregeleinrichtung der Düsenreihe bzw. Schutzmaske zugeführt.
Claims (4)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Schutzeinrichtung für Arbeiter, die sich in staubhaltiger Atmosphäre aufhalten, bei welcher durch einen aus. einer Düsenreihe austretenden Reinluftstrom im Bereich der Nase und des Mundes eine Zone staufreier .bzw. staubarmen Luft aufrechterhalten wird, nach Patent 917 835 mit einem zeit der Schutzeinrichtung verbundenen Luftreiniger, .dadurch gekennzeichnet, d@aß ein tragbarer Behälter für die zur Erzeugung des Reinluftstromes erforderliche Preß.luft vorgesehen ist, dem eine Entspannungseinrichtung zugeordnet Ist, die zum Ansaugen von staubhaltiger Luft aus der umgebenden Atmosphäre und zum Bewegen der angesaugten. staubhaltigen Luft durch ein Staubfilter dient, wobei .mit der Entspannungseinrichtung und dem Staubfilter ein Mischraum verbunden ist, in welchem sich die entspannte Preßluft und die gefilterte Luft mischen.
- 2. Einrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, dcaß die Entspannungseinrichtung nach Art eines ein- oder mehrstufigen Rjektors ,ausgeführt ist.
- 3. Einrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Entspannungseinrichtung als Kolbenmotor mithin .und her gehendem oder =laufendem Kolben anisgeführt ist.
- 4. Einrichtung nach Anspruch i, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, däß der Preß.luftbehälter an einem Leibgurt oder an über die Schulter gehenden Traggurten befestigt ist. Angezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 1 75 26i, 238 349.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEL11054A DE919862C (de) | 1951-03-06 | 1951-12-13 | Schutzeinrichtung fuer Arbeiter, die sich in staubhaltiger Atmosphaere aufhalten |
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEL8449A DE917835C (de) | 1951-03-06 | 1951-03-06 | Schutzeinrichtung fuer Arbeiter, die sich in staubhaltiger Atmosphaere aufhalten |
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Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE919862C true DE919862C (de) | 1954-11-04 |
Family
ID=7258685
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEL11054A Expired DE919862C (de) | 1951-03-06 | 1951-12-13 | Schutzeinrichtung fuer Arbeiter, die sich in staubhaltiger Atmosphaere aufhalten |
Country Status (1)
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| DE (1) | DE919862C (de) |
Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE238349C (de) * | ||||
| DE175261C (de) * |
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1951
- 1951-12-13 DE DEL11054A patent/DE919862C/de not_active Expired
Patent Citations (2)
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|---|---|---|---|---|
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