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DE930308C - Verfahren und Vorrichtung zum Erzeugen von Pressluft fuer Atemschutzgeraete - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum Erzeugen von Pressluft fuer Atemschutzgeraete

Info

Publication number
DE930308C
DE930308C DED14074A DED0014074A DE930308C DE 930308 C DE930308 C DE 930308C DE D14074 A DED14074 A DE D14074A DE D0014074 A DED0014074 A DE D0014074A DE 930308 C DE930308 C DE 930308C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
compressed air
air
breathing apparatus
compressor
filter
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DED14074A
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Draegerwerk AG and Co KGaA
Original Assignee
Draegerwerk AG and Co KGaA
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Draegerwerk AG and Co KGaA filed Critical Draegerwerk AG and Co KGaA
Priority to DED14074A priority Critical patent/DE930308C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE930308C publication Critical patent/DE930308C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A62LIFE-SAVING; FIRE-FIGHTING
    • A62BDEVICES, APPARATUS OR METHODS FOR LIFE-SAVING
    • A62B23/00Filters for breathing-protection purposes
    • A62B23/04Filters for breathing-protection purposes for gasproof shelters

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Business, Economics & Management (AREA)
  • Emergency Management (AREA)
  • Respiratory Apparatuses And Protective Means (AREA)

Description

  • Verfahren und Vorrichtung zum Erzeugen von Preßluft für Atemschutzgeräte Es sind Atemschutzgeräte bekannt, die im wesentlichen aus einer Atemschutzmaske bestehen, die an einer druckluftführenden Leitung angeschlossen ist. Derartige Geräte werden, beispielsweise an Arbeitsstätten mit starker Staubentwicklung, wie z. B. unter Tage, im Hüttenbetrieb od. dgl., verwandt. Der Gerätträger atmet nur die zuströmende Druckluft. Überschüssige Druckluft entweicht ins Freie. Die Druckluftschlauchleitungen werden dabei am fest verlegten Druckluftleitungen angeschlossen. Die fest verlegten Druckluftleitungen stehen, da die Druckluft meist noch für andere Zwecke verwendet wird, unter einem verhältnismäßig hohen Betriebsdruck. Dadurch wird einmal die Dosierung der der Atemschutzmaske zugeführten Luftmenge erschwert. Zum andern besteht der Nachteil, daß die dem Gerätträger zugeführte, entspannte Druckluft um so trockener ist, je höher der Druck in der Preßluftleitung war. Die Preßluftleitungen sind meistens für 6 atü ausgelegt. Beim Entspannen sinkt die relative Feuchte auf etwa 15 %. Das Einatmen derartiger trockener Luft ist nachteilig.
  • Die Erfindung erstrebt, die Nachteile der bekannten Geräte zu vermeiden. Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Erzeugung von Preßluft für an Preßluftleitungen angeschlossene Atemschutzgeräte. Die Erfindung besteht darin, d.aß die zur Verfügung stehende Preßluft auf den Betriebsdruck der Atemschutzanlagen entspannt und die Entspannungsarbeit zurr Komprimieren von durch ein Staubfilter angesaugter Außenluft verwendet wird. Dieses Verfahren 'hat zunächst den Vorteil, daß Dosierungen der dem Gerätträger zugeführten Luftmenge sehr genau einstellbar sind. Vor allem ergibt sich der Vorteil einer Klimatisierung der Luft. Die beim Entspannen der Luft eintretende Abkühlung wird durch die Kompressionswärme der beigemischten Außenluft ausgeglichen. Außerdem enthält die dem Gerätträger zugeführte Luft genügend Feuchtigkeit. Schließlich wird an Preßluft gespart.
  • Eine einfache Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens besteht darin, daß in die Preßluftleitung ein Preßluftmotor eingeschaltet ist, wobei die entspannte Preßluft und weiterhin die durch einen von dein Preßluftmotor angetriebenen Kompressor angesaugte Außenluft den Atemschutzgcräten zugeführt wird. Als Preßluftmotor kann dabei eine Turbine oder eine andere Maschine verwendet werden. Zur Verdichtung kann ein Drehkolbenkompressor, ein Sehraubenradverdichter od. dgl. verwendet werden. Eine einfache Bauform ist gegeben, wenn zwei hintereinandergeschaltete und miteinander verbundene Kolben unterschiedlicher Durchmesser verwendet werden, von denen der eine zum Antrieb und der andere zur Kompression dient. An Stelle der Kolben können auch Membranverdichter verwendet werden.
  • Zweckmäßig sind die Abgangsleitung vom Preßluftmotor und die Druckleitung des Kompressors an einen Windkessel angeschlossen. Im Interesse der Druckluftersparnis und der vereinfachten Bedienung des Gerätes kann der Windkessel bzw. die zu den Atemschutzgeräten führende Leitung an ein Regelorgan angeschlossen sein, das die Zufuhr von Preßluft zum Preßluftmotor steuert.
  • Zur Filtrierung der von dem Kompressor angesaugten Luft .dient zweckmäßig eire großflächiges, vorzugsweise in Grobstaub- und Feinstaubfilter unterteiltes Staubfilter. Dabei kann das Filter rüttel- bzw. schüttelbar und vorzugsweise mit einer durch Preßluft angetriebenen Rüttelvorrichtung versehen sein.
  • Uni das Öl aus der Einatemluft abzuscheiden, kann in die Abgangsleitung vom Preßluftmotor ein Ölfilter eingeschaltet sein. Wenn die zur Verfügung stehende Preßluft sehr ölhaltig i.st, kann es auch zweckmäßig sein, die aus dem Motor austretende Preßluft entweichen zu lassen und nicht zur Einatmung zu verwenden.
  • In der Zeichnung ist schematisch eine Anlage nach der Erfindung dargestellt.
  • An die in der Grube verlegte Preßluftletung i ist über ein Absperrventil :2 eine Turbine 3 angeschlossen. Diese ist gleichachsig mit dem . Gebläse q. gekuppelt. Dessen Abgangsleitung und die Abgangsleitung der Turbine 3 führen zu dem Windkessel 5, an den die Sammelleitung 6 angeschlossen ist, die zu den einzelnen Anschlußstellen 7 für die anzuschließenden Masken führt.
  • Die Preßluft treibt die Turbine 3 an. Die Luft wird dabei auf etwa i atü entspannt und gelangt mit diesem Druck in den Windkessel 5. Der Kompressor q. saugt durch das großflächig ausgebildete Staubfilter 8 Außenluft an, die auf i atü komprimiert und ebenfalls in den Windkessel 5 gedrückt wird. Die Luft ist klimatisiert, da sich die Kompressionswärme und die Entspannungskälte ungefähr kompensieren. Außerdem enthält die Luft genügend Feuchte. Sie wird nach Bedarf durch die Sammelleitung 6 entnommen.
  • Das Filter 8 ist auf Federn g gestellt und rüttelbar ausgebildet. Zum Antrieb dient eine von Preßluft angetriebene Rüttelmaschine io. Der Verbindungsschlauch i i zwischen Staubfilter 8 und Kompressor q. ist flexibel ausgebildet. Durch das Rütteln wird das Staubfilter von sich auf ihm absetzenden Stauben befreit. An den Windkessel ist die Leitung 12 angeschlossen, die zu einem Regelorgan 13 führt. Dieses steuert den Preßluftzutritt zur Turbine 3 in Abhängigkeit vom Druck im Windkessel 5. In die Abgangsleitung der Turbine 3 ist ein Ölfilter 1q. eingesetzt, das das Öl aus der Atemluft zurückhält.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zum Erzeugen von. Preßluft für an Preßluftleitungen angeschlossene Atemschutzgeräte, dadurch gekennzeichnet, daß die zur Verfügung .stehende Preßluft auf den Betriebsdruck der Atemschutzanlagen entspannt und die Entspannungsarbeit zum Komprimieren von durch ein Staubfilter angesaugter Außenluft verwendet wird.
  2. 2. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß in die Preßluftleitung ein Preßluftmotor eingeschaltet ist, wobei die entspannte Preßluft und weiterhin die durch ein von dem Preßluftmotor angetriebenen Kompressor angesaugte Außenluft den Atemschutzgeräten zugeführt wird.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeidhnet, daß die Abgangsleitung vom Preßluftmotor und die Druckleitung des Kompressors an einen Windkessel angeschlossen sind. q..
  4. Vorrichtung nach Anspruch 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Windkessel bzw. die zu den Atemschutzgeräten führende Leitung an. ein Regelorgan angeschlossen. sind, das die Zufuhr von Preßluft zum Preßluftmotor steuert.
  5. 5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis q., dadurch gekennzeichnet, daß vor dem Kompressor ein großflächiges, vorzugsweise in Grobstaub- und Feinstaubfilter unterteiltes Staubfilter vorgeschaltet ist.
  6. 6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Filter rüttel- bzw. schüttelbar und vorzugsweise mit einer durch Preßluft angetriebenen Rüttelvorrichtung versehen ist.
  7. 7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß in die Abgangsleitung vom Preßluftmotor ein Ölfilter eingeschaltet ist.
DED14074A 1953-01-13 1953-01-13 Verfahren und Vorrichtung zum Erzeugen von Pressluft fuer Atemschutzgeraete Expired DE930308C (de)

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DE930308C true DE930308C (de) 1955-07-14

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DED14074A Expired DE930308C (de) 1953-01-13 1953-01-13 Verfahren und Vorrichtung zum Erzeugen von Pressluft fuer Atemschutzgeraete

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