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DE919637C - Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen von Zigarrenwickeln - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen von Zigarrenwickeln

Info

Publication number
DE919637C
DE919637C DEI373D DEI0000373D DE919637C DE 919637 C DE919637 C DE 919637C DE I373 D DEI373 D DE I373D DE I0000373 D DEI0000373 D DE I0000373D DE 919637 C DE919637 C DE 919637C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
roll
plate
insert layer
tobacco
insert
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEI373D
Other languages
English (en)
Inventor
John Fredrik Halstead
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
International Cigar Machinery Co
Original Assignee
International Cigar Machinery Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by International Cigar Machinery Co filed Critical International Cigar Machinery Co
Priority to DEI373D priority Critical patent/DE919637C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE919637C publication Critical patent/DE919637C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A24TOBACCO; CIGARS; CIGARETTES; SIMULATED SMOKING DEVICES; SMOKERS' REQUISITES
    • A24CMACHINES FOR MAKING CIGARS OR CIGARETTES
    • A24C1/00Elements of cigar manufacture
    • A24C1/02Tobacco-feeding devices with or without means for dividing the tobacco into measured quantities

Landscapes

  • Manufacturing Of Cigar And Cigarette Tobacco (AREA)

Description

  • Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen von Zigarrenwickeln Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zum Rollen von Zigarrenwickeln sowie Vorrichtungen zur Herstellung von Zigarrenwickeleinlagen und Zigarrenwickeln in Zigarrenmaschinen.
  • Zweck der Erfindung ist ein verbessertes Verfahren nebst Vorrichtung zum Herstellen bzw. Rollen von Zigarrenwickeln, welche in bezug auf Größe, Querschnitt und Tabakanordnung gleichmäßiger als bisher sind, so daß die fertige Zigarre freier und gleichmäßiger brennt.
  • Die Erfindung betrifft fernerhin eine Einrichtung zum Fördern der Wickeleinlagen zur Wickelrollvorrichtung und zur Regelung der Dicke der abgetrennten Wickeleinlageschichten und der in ihnen enthaltenen Tabakmenge in Abhängigkeit von der Tabakdichte. Das Verfahren zum Herstellen von Zigarrenwickeln gemäß der Erfindung kennzeichnet sich dadurch, daß eine ausgedehnte dünne Wickeleinlageschicht hergestellt, diese durch spiraliges Aufwickeln von einer Seite her zu einem runden Körper umgewandelt und dieser mit einem Umblatt umkleidet wird. Vorzugsweise wird die Einlage zunächst in loser Form aufgewickelt und daftn vor dem Umhüllen mit dem Umblatt zwecks Verdichtung auf einen bestimmten Durchmesser zusammengeschnürt.
  • Die Erfindung betrifft fernerhin eine Zigarrenrollvorrichtung mit Rolltisch, Rolltuch und Rollstift, welche erfindungsgemäß derart zusammenarbeiten, daß der Stift eine ausgedehnte dünne Wickeleinlageschicht auf bzw. gegen einen Teil des Rolltuches preßt, und Steuermitteln, welche das Rolltuch fortschreitend auf die Rückseite der verdichteten Einlage einwirken lassen, so daß dieselbe vor dem Einrollen in ein auf dem Rolltuch liegendes Umblatt spiralig zu einem Rundkörper aufgewickelt wird.
  • Die Steuermittel können dabei derart betätigt werden, daß das die Einlage zunächst lose einwickelnde Rolltuch gespannt wird und dadurch die Einlage zwecks Verdichtung auf einen bestimmten Durchmesser zusammenschnürt.
  • Es können auch Mittel vorgesehen werden, mit denen die Einlage während des Einrollens flach gegen einen Teil des Rolltuches gepreßt wird.
  • Die Erfindung betrifft fernerhin eine Wickeleinlageübertragungseinrichtung mit dem Kennzeichen; daß diese aus einem Paar praktisch parallel angeordneter, eine Tasche bildender Platten, die gemeinsam aus der Einlageaufnahme- zur -abgabestellung bewegbar sind, und Mitteln besteht, die zwecks Taschenöffnens in der Abgabestellung eine der Platten praktisch parallel zur anderen Platte bewegen lassen. Die die Tasche bildenden Platten befinden sich dabei während der Bewegung zwischen-Einlageaufnahme- und -abgabestellung in praktisch waagerechter Stellung.
  • Die Erfindung betrifft fernerhin eine Vorrichtung zum Herstellen von Zigarrenwickeleinlagen mit einem Vorratsbehälter, -der erfindungsgemäß eine aus aufeinanderfolgend aufgenommenen Tabakmengen gebildete Preßtabaksäule enthält und ein diese Säule stützendes Glied sowie ein im Abstand von letzterem wirkendes, die Wickeleinlageschicht von der Säule abtrennendes Glied, weiterhin einen mit dem Tabak in Berührung zu bringenden Dichtemesser für denselben und von dem Dichtemesser beeinflußte Mittel zur Einstellung der Stütz- und Trennglieder gegeneinander zwecks Veränderung der Einlagedicke in Abhängigkeit von der Tabakdichte aufweist.
  • Ein weiteres Erfindungsmerkmal besteht darin, daß der Tabak im Vorratsbehälter durch einen Stempel verdichtet wird, der an der Tabakberührungsfläche aus leicht verdichtbarem Material, beispielsweise aus Schwammgummi, besteht.
  • In den Zeichnungen zeigt Fig. i eine Seitenansicht der Wickeleinlagenherstellungseinrichtung, teilweise im Schnitt, Fig. 2 eine Endansicht der Einrichtung nach Fig. i, teilweise im Schnitt, Fig. 3 eine Aufsicht von Teilen der in Fig. 2 dargestellten Einrichtung, teilweise im Schnitt, Fig. 4: eine Seitenansicht auf einen Teil der in Fig. 2 dargestellten Betätigungseinrichtung, Fig. 5 eine Seitenansicht der Wickeleinlageeinrichtung und der zugehörigen Betätigungsglieder, Fig. 6 eine Endansicht der in Fig. 5 dargestellten Einrichtung, Fig. 7 eine Seitenansicht auf die Schnittebene 7-7 in Fig. 6, Fig. 8, 9, io, i i und 12 schematische Seitenansichten der aufeinanderfolgenden- Arbeitsschritte beim Zusammenrollen eines Wickels aus den durch die Einrichtung nach den Fig. i und 2 gebildeten Wickeleinlagen, Fig. 13 eine Endansicht auf einen Teil der Wickelrollv orrichtung, Fig. 14, 15 und 16 Seitenansichten einer etwas abgeänderten Wickelrollvorrichtung in verschiedenen Arbeitsstufen beim Einrollen eines Wickels, Fig. 17 eine Endaufsicht auf Teile der Wickelrollvorrichtung nach den Fig. 14 bis 16, Fig. 18 eine Seitenansicht einer etwas abgeänderten Wickeleinlagenherstelleinrichtung, teilweise im Schnitt, Fig. i9 ein schematischer Querschnitt durch eine erfindungsgemäß zusammengerollte Wickeleinlage und Fig. 2o eine Seitenansicht auf einen Teil der Rolltuchstreckvorrichtung: Die in den Fig. i und 2 dargestellte Wickeleinlagenherstelleinrichtung umfaßt einen senkrechten Tabakvorratsbehälter 23, der von den im Abstand übereinander angeordneten Seitenplatten 20 und 22 und der gegenüberliegenden Seitenplatte 21 gebildet wird. -Diese Platten werden mittels Konsolen vom Rahmenwerk der Maschine getragen. Der Behälter-Boden wird von einer Platte 31 gebildet, die von einer am Gleitstück 33 befestigten Konsole 32 getragen wird. Dieses Gleitstück ist am Maschinenrahmen innerhalb einer Konsole 34 senkrecht auf und ab beweglich angeordnet, wobei am Gleitstück 33 befestigte und in Nuten 36 der Konsole 34 eingreifende Rollen die freie Bewegung des Gleitstückes gewährleisten. Der Tabak wird innerhalb des Behälters durch eine Preßplatte 24 verdichtet, die bei 25 an einem Gleitstück 26 befestigt ist, welches in einer Führung 27 der Konsole 28 mit Hilfe einer durch Schrauben 3o befestigten Platte 29 gehalten wird. Die Platte 24 wird unter dem bestimmten Druck eines Gewichtes od. dgl. abwärts bewegt, wobei ihre Abwärtsbewegung durch einen Hebel an einer Welle beeinflußt wird, die von einer an der Platte 21 befestigten Konsole 28 getragen wird. Die Welle ist so angeordnet, daß sie die Steuervorrichtung der Tabakfördereinrichtung betätigt und die Fördertätigkeit der letzteren stillsetzt, sobald die Platte 24 bei ihrer Abwärtsbewegung von mehr als der vorgeschriebenen Tabakmenge im Behälter aufgehalten wird.
  • Die Tabakfördereinrichtung schiebt das vordere Ende einer Langeinlagetabakschicht auf eine Fläche 4o, die von einem Dreharm 41 getragen wird, welcher von einem kurvengesteuerten Gelenk 42 bewegt wird. Von der auf der Fläche 4o befindlichen Tabak-Schicht wird ein Wickellängenabschnitt von der Breite des Behälters 23 abgeschnitten. Dann wird die Fläche 40 in die punktiert gezeichnete Lage gemäß Fig. i gesenkt, in der sie auf der Abdeckplatte 43 des Behälters ruht, während die Platte 24 sich gleichzeitig in angehobener, punktiert gezeichneter Lage befindet. Die auf der Fläche 4o ruhende Tabakschicht wird durch einen vom Arm 44 getragenen Schieber 45 auf die Platte 43 geschoben. Dann wird die Preßplatte 24 auf die auf der Platte 43 ruhende Wickellänge herabgesenkt und die Bodenplatten 31 angehoben, bis der im Behälter befindliche Tabak dicht unter die Platte 43 gelangt, und jetzt die Platte 43 in die in ausgezogenen Linien dargestellte Lage gemäß Fig. i beiseite geschoben, so daß die neue Wickellänge oben auf die Tabaksäule gelangt. Dann wird durch Herabbewegen der Platte 31 in ihre ursprüngliche Lage die Tabaksäule im Behälter heruntergesenkt und dabei zwischen den Platten 24 und 31 auf eine bestimmte Dichte zusammengepreßt.
  • Mit Hilfe eines Messers 71 und einer Trennplatte 70 werden vom unteren Ende der Tabaksäule dünne, breite Wickeleinlageschichten abgetrennt. Das Messer und die Trennplatte bewegen sich dabei parallel zwischen den Blättern der Tabaksäule während deren Verdichtung und trennen von ihr eine dünne Einlageschicht zwischen den Platten 70 und 31 ab. Das von Konsolarmen 72 (s. Fig. 2) getragene Messer bewegt sich dabei vorzugsweise quer zur Bewegungsrichtung der Platte 70 und schneidet nur solche Blätter durch, die quer zur Bewegungsrichtung dieser Platte gelagert sind.
  • Die Preßplatte 24 ist auf ihrer Unterseite mit einem nachgiebigen Polster 46, z. B. aus Schwammgummi oder entsprechend leicht zusammendrückbarem Material, versehen. Dieses Polster gibt an den Berührungsstellen mit erhabenen oder sonstwie unregelmäßigen Stellen der Tabaksäule nach, drückt aber dabei weiterhin auf die niedriger liegenden oder weicheren Teile der Säule, so daß der Tabak über die ganze Fläche der abzutrennenden Wickeleinlageschicht auf praktisch gleichmäßige Dichte gebracht wird. Außerdem hält das Polster die welligen Enden der Wickellängen während der Einlagenabtrennung fest und verhindert ein Zerbrechen oder eine sonstige Beschädigung derselben. ' Während des normalen Maschinenbetriebes befindet sich zwischen der Grundplatte 31 und der Preßplatte 24 immer eine Tabaksäule ausreichender Höhe; beim Stillsetzen und beim völligen Entleeren des Tabakbehälters bei täglichem Betriebsschluß aber besteht die Gefahr einer Beschädigung des Polters 46 durch das Messer 71. Um diese Möglichkeit auszuschalten, wird das die Aufundabbewegung der Platte 24 steuernde Hebelgestänge so eingerichtet, daß die Abwärtsbewegung der Platte so begrenzt ist, daß das Polster 46 immer oberhalb der Arbeitsebene des Messers 71 bleibt. Außerdem oder an Stelle dessen kann man auch an dem Gleitstück 26 einen Stift 226 anbringen, der an eine an der Konsole 28 in solcher Höhe angebrachte Schraube 227 stößt, daß das Polster 46 in seiner tiefsten Stellung oberhalb der Messerebene und damit außerhalb des Gefahrenbereiches bleibt. Die beiden Teile, nämlich Stifte 226 und Schraube 227, geben dabei gleichzeitig dem Bedienungsmann Aufschluß über den Tabakvorrat im Behälter.
  • Das die Bodenplatte 31 tragende Gleitstück 33 wird durch einen an ihm befestigten Stift 38 bewegt, der in einen Schlitz 39 im oberen Ende eines Hebels 37 eingreift, welcher durch eine auf der Maschinenwelle sitzende Steuerscheibe auf und ab bewegt wird. Den Stift 38 berühren zwei im Schlitz 39 gleitende Blöcke 47 und 57 auf der oberen bzw. unteren Seite. Der Block 47 wird von einer Stange 49 . getragen, die im oberen Ende des Hebels 37 gleitet und durch eine Feder 48 nach unten gedrückt wird, wobei diese Abwärtsbewegung durch an ihr befestigte Muttern 5o begrenzt wird. Der Block 57 ist mittels Schrauben 62 in Langschlitzen 63 einer Platte 61 höhenverstellbar befestigt, so daß er ebenfalls gegenüber dem Hebel 37 gleiten kann. Hierbei suchen zwei Zugfedern 58, die zwischen am oberen Ende des Hebels 37 befestigten Stiften 59 und am Block 57 befestigten Stiften 6o ausgespannt sind, den Block aufwärts zu bewegen, wobei diese Aufwärtsbewegung dadurch begrenzt wird, daß die Platte 61 am Hebel 37 sitzende Stifte 64 berührt.
  • Am oberen Ende des Gleitstückes 33 sitzt eine Stütze 52 mit einer Schraube 51, gegen welche eine oben an der Konsole 34 angebrachte Platte 53 anzustoßen vermag. Die Schraube 51 trägt eine Einteilung 5q., auf der ein an der Stütze 52 sitzender Zeiger 55 spielt, und sie kann durch eine Mutter 56 bestimmter Höhe an der Stütze 52 festgehalten werden. Bei der Aufwärtsbewegung des Hebels 37 werden das Gleitstück 33 und die Bodenplatte 31 durch die Federn 58, den Block 57 und den Stift 38 nachgiebig angehoben. Wenn die obere Fläche der Tabaksäule die Abdeckplatte 43 berührt und dadurch die Bodenplatte und den Stift 38 anzuhalten versucht, bewegt sich d_ er Hebel 37 gegenüber dem Block 57 nach oben' und spannt dadurch die den Tabak gegen die Abdeckplatte drückenden Federn 58. Bei der Abwärtsbewegung des Hebels 37 halten die Federn 5& den Block 57 und die Bodenplatte B i so lange fest, bis die Stifte 64 wieder gegen die Platte 61 stoßen. Der Block 47 -drückt dann auf den Stift 38 und bewegt das Gleitstück 33 und die Bodenplatte 31 nachgiebig nach unten. Diese Abwärtsbewegung setzt sich so lange fort, bis die Schraube 51 gegen die Platte 53 stößt. Die weitere Bewegung des Hebels 37 gegenüber dem Stift 38 wird dabei durch die Feder 48 unter Spannung aufgenommen. Die Einstellung der Schraube 51 bestimmt dabei die untere Stellung der Bodenplatte 31 gegenüber der Trennplatte 70 und damit die Höhe bzw. Dicke der abzutrennenden Wickeleinlageschicht.
  • Die von der Tabaksäule 7' abgetrennte Wickeleinlageschicht wird durch einen an der hin und her gehenden Platte 73 sitzenden Stempel 74 in die Tasche 75 einer Übertragungseinrichtung 76 (s. Fig. i) befördert, die die Ladung auf das Rollband i i i eines Wickelrolltisches 112 (s. Fig: 5) weiterzubefördern vermag. Nach dem Ausstoßen der Einlageschicht wird die Bodenplatte 31 so weit angehoben, daß sie die Tabaksäule T nach dem Fortziehen der Trennplatte 70 trägt.
  • Die Einlageübertragungsvorrichtüng (s. Fig. 5 und 6) besteht aus einer oberen Platte 78 mit tierabgebogener Rückwand iio und tierabgebogenen Seitenwänden und einer Bodenplatte 77, die verschiebbar auf einwärts gerichteten Leisten 79 der Seitenwände der Platte 78 ruht. Die Platte 78 ist an einer Stütze 83 befestigt, die sich auf einer Welle 84 dreht, welche in einer Nabe 85 eines Armes 86 ruht. Dieser Arm 86 dreht sich um die Welle 87 an der Konsole 34 und weist ein Gegengewicht 113 auf. Die Stütze 83 trägt einen Arm 94 mit einer Rolle ioi, die in einer Nut io2 in der von der Konsole 34 getragenen Stütze 103 läuft. Der Arm 94 und die Rolle ioi dienen dazu, die übertragerplatten 77 und 78 während ihrer senkrechten, durch die Schwingbewegung des Armes hervorgerufenen Bewegung zwischen der oberen und unteren Stellung, wie in Fig. 5 mit vollen bzw. punktierten Linien dargestellt ist, praktisch waagerecht zu halten. Eine bestimmte obere Aufnahme- bzw. untere Abgabestellung der Platten 77 und 78 wird durch Anstoßen der Rolle ioi an Schrauben 107 und io8 festgelegt, welche im oberen bzw. unteren Teil der Stütze 103 in der erforderlichen Stellung eingeschraubt werden können.
  • Die untere Übertragerplatte 77 ist an der Unterseite einer Zahnstange 81 befestigt, die in einem Schlitz 82 im Endteil 9.2 der Konsole 83 in waagerechter Richtung gleitet. Diese Zahnstange 81 steht mit einem Zahnrad 92 im Eingriff, das an einer von dem Stützteil 92 getragenen Welle sitzt und in ein Zahnrad 89 am Ende einer Welle gi eingreift, welche von dem Stützteil 92- und einem Lager 93 am Arm 94 getragen wird. An ihrem anderen Ende trägt die Welle gi ein Zahnrad 95, das in ein auf der Welle 84 sich drehendes und mit einem kleineren Zahnrad 97 verbundenes Zahnrad 96 eingreift. Das Zahnrad 97 steht mit einem Zahnsektor 98 eines auf der Welle 87 drehbar angeordneten Armes 9g im Eingriff.
  • Beiderseits des Zahnrades 88 sind Reibscheiben 104 aus Fiber oder anderem entsprechendem Material angeordnet, wobei die eine Reibscheibe gegen das Zahnrad und die andere Reibscheibe durch das Zahnrad gegen. den Stützteil 92 unter dem Einfluß einer Feder io6 gedrückt wird, welche die Welle go umgibt und durch auf dieser Welle sitzende Muttern io5 in einstellbarer Spannung gehalten wird. Die durch die Scheiben 104 und die Feder 1o6 bewirkte Reibung bremst die durch den Zahnräderzug einschließlich Zahnsektor bewirkte Drehung des Zahnrades 88 ab.
  • Ein mit dem Arm 9g verbundener Hebel ioo läßt sich durch eine an einer Maschinenwelle angeordnete Steuerscheibe ausschwenken. Beider Abwärtsbewegung dieses Hebels dreht sich der Räderzug infolge des Drehungswiderstandes des Zahnrades 88 nicht, dafür wird aber infolge des Eingriffs des Sektors 98 in das Zahnrad 97 der Arm 86 ausgeschwungen und bringt die übertragungseinrichtung in die untere, punktiert gezeichnete Stellung. Sobald diese Schwingbewegung durch das Anstoßen der Rolle ioi- an der Schraube io8 aufgehalten wird, wird der Reibungswiderstand der Scheiben 104 überwunden, so daß das Segment 98 das Zahnrad 88 in Drehung versetzt und damit die Bodenplatte 77 nach rechts im Sinne der Fig. 5 bewegt. Durch die heruntergebogene Rückwand i io wird jegliche Bewegung der Wickeleinlageschicht verhindert, so daß sie nach völligem Öffnen der Übertragertasche direkt auf das Rollband i i i abgelegt wird. Bei der Aufwärtsbewegung des Hebels ioo wird wiederum die Drehung des Räderzuges durch die Reibscheiben so lange verhindert, bis die Übertragungseinrichtung in ihre oberste Lage gelangt ist und die Rolle ioi an die Schraube 107 anstößt. Von da ab dreht das Zahnsegment 98 das Zahnrad 88 in entgegengesetzter Richtung und bewegt dadurch die Bodenplatte nach links in die Taschenschließstellung. Die Bodenplatte 77 erstreckt sich bis unter die Bodenplatte 31 des Behälters, so daß jede Wickeleinlagesghicht beim Ausstoßen direkt von einer Bodenplatte zur anderen wandert.
  • Um ein Herauslaufen der Zahnstange 81 aus dem Zahnrad 88 zu verhindern, dient folgende, insbesondere aus der Fig. 7 erkennbare Einrichtung: Auf der Welle gi sind -ein Ring i15 fest und eine Ringscheibe i 18 lose angeordnet. Ein am Ring i 15 befestigter Stift 116 greift in axialer Richtung in eine Ausnehmung der Ringscheibe 118 ein. Das gleiche tut ein am Stützteil 92, sitzender Stift i2o. Wenn die Welle 41 sich zwecks Erzeugung der Öffnungsbewegung der Bodenplatte 77 dreht, drückt der Stift 116 gegen eine Schulter 117 der Ringscheibe 118 und dreht diese so lange, bis der Stift i2o gegen die andere Schulter iig anstößt, worauf die Drehbewegung der Welle gi und damit die Seitenbewegung der Zahnstange 81 aufhören. Bei der rückläufigen Bewegung drückt der Stift 116 gegen die Schulter iig, bis die Schulter 117 gegen den ortsfesten Stift 12o anstößt.
  • Nachdem die ausgedehnte dünne Wickeleinlageschicht C auf dem Rolltuch i i i oberhalb des versenkten Teiles 131 des Rolltuches 112 abgelegt worden ist, wird der mit dem Tuch i i i zusammenarbeitende Rollstift 126 durch waagerechte Verlagerung seiner Stütze 125 nach links im Sinne der Fig. 8 bewegt. Mit dem Rollstift ist eine Platte 127 dadurch verbunden, daß an ihr befindliche Lagerglieder 128 (s. Fig. 13) mit ihren Öffnungen 129 lose über die Enden des Rollstiftes geschoben sind. In der in Fig. 8 dargestellten Rückwärtssteilung des Rollstiftes ist die Platte 127 nach oben gerichtet, wobei ein mittels Stütze 136 an ihr befestigter Stift 135 sich gegen einen an der Konsole 125 befindlichen Anschlagstreifen 138 anlegt. Das untere Ende der Platte 127 ist bei 13o abgeschrägt und legt sich eng an das Rolltuch i i i an, so daß die Platte in ihrer aufrechten Unwirksamstellung gehalten wird. Sobald der Rollstift 126 mit seiner Vorwärtsbewegung beginnt, wird das Rolltuch lose und bildet hinter dem Stift eine Schleife, während die Platte 127 durch ihre Schwere nach vorn fällt und, auf der Wickeleinlageschicht C ruhend, diese bei der weiteren Vorwärtsbewegung des Rollstiftes in flacher Lage erhält, während die ebenfalls vorwärts schreitende Schleife des Rolltuches das hintere Ende der anfangs flachen Ladung aufwärts und vorwärts in Richtung auf den flach bleibenden Teil umbiegt und die gesamte Einlageschicht allmählich zu einer losen, natürlich gerundeten Spirale von der schematischen Gestalt gemäß Fig. ig aufwickelt, die frei von Rissen, Stoßstellen und harten, unrunden Teilen ist. Die verschiedenen Stufen des Rollvorganges sind in den Fig. 9 bis i i dargestellt. Sobald die zusammengerollte Einlage über den aufwärts gerichteten Teil 132 hinaus auf den flachen vorderen Teil 133 des Rolltisches 112 gelangt, wird das Rolltuch eng zusammengezogen und dadurch die Einlage verdichtet und auf den vorgeschriebenen Durchmesser verkleinert. In diesem Zustand wird die Einlage in ein auf dem Rolltuch I i I liegendes Umblatt L eingewickelt und ergibt einen Zigarrenwickel B von der gewünschten Rundform und Größe. Bei Annäherung des Rollstiftes 126 an das vordere Ende des Tisches 112 berührt der Stift 135 der Platte 127 die konkave Steuerfläche 137 eines ortsfesten Steuergliedes 13q., wodurch die Platte 127 in ihre aufrechte Lage zurückgeführt und während der Rückkehrbewegung des Rollstiftes in die in Fig. 8 dargestellte Ausgangsstellung durch das Band i i i gehalten wird.
  • Das Losewerden bzw. Zusammenziehen des Rolltuches wird durch eine am Tuchende befestigte Ralle 152 bewirkt, deren Welle 153 ein Kettenrad igo mit darum liegender Kette igi (s. Fig. 8 und 2o) trägt. Diese Kette läuft weiterhin um eine Kettenspannrolle 192, die an einem am Kettenspannarm 194 befestigten Joch 193 sitzt. Ein gewichtbelasteter Dreharm 195 ist mit der Kette igi verbunden und trägt eine Rolle 198, die auf einer im richtigen Betriebsaugenblick das Losewerden bzw. Spannen der Kette bewirkenden Steuerfläche 197 auf einer Maschinenwelle 196 entlang läuft.
  • In den Fig. 1q. bis 17 ist eine etwas abgeänderte Ausführungsform der Einrollvorrichtung dargestellt, bei der dieEinlageschichtC in eine! Schleife des oberhalb einer Schrägplatte 1q:0 laufenden. Rolltuches eingelegt wird. Die Platte 140 ist an ihrem unterer Ende mit Lageransätzen 148 versehen, die lose auf Stützen 1q.9. sitzen, welche von an einer Stange 145 des Maschinengestänges sitzenden Blocks 150 getragen. werden, und weist fernerhin einen Ansatz 147 mit einem Stift 146 auf, an dem eine mit ihrem anderen Ende an einem Stift 144 der Stange 145 befestigte Feder 143 unter Spannung angehängt ist. Am oberen Ende der Platte 140 sitzt ein rückwärts gerichteter Ansatz 141 mit einem Stift 42, der durch die Feder 143 gegen die Rückseite der waagerecht beweglichen Stütze 125 des Rollstiftes 126 gedrückt wird. Bei der Vorwärtsbewegung der Stütze 125 führt diese den Rollstift 126 über das h!i'ntere Ende des Rolltisches 112 hinweg; gleichzeitig wird die Platte 1q.o durch, die Feder 143 in die in Fig. 15 dargestellte senkrechte Lage nach vorn gegen einen Begrenzungsanschlag 151 gezogen. Hierdurch gelangt die Einlageschicht C in eine praktisch senkrechte Lage innerhalb der geschlossenen, senkrechten Rolltuchschleife. Bei der sich anschließenden Verkürzung der Schleife durch Betätigung der Rolle 152 (s. Fig. 16) wird das hintere Ende der flachen Einlageschicht und damit diese selbst durch die Aufwärtsbewegung des hinteren Schleifenteils und des Schleifenbogens zwischen der federbelasteten Platte 140 und dem hinteren Rolltischen.de 112 in ähnlicher Weise, wie es bei der ersten Ausführungsform beschrieben ist, zu einer lasen Spirale aufgewickelt. Die aufgerollte, noch in der völlig geschlossenen Rolltuchschleife befindliche Einlage tritt aus dem Zwischenraum zwischen der Platte iq.o und dem Tisch i 12 heraus, wobei sie durch das während der Abschlußbewegung innerhalb des Zwischenraums oder bei der Anfangsbewegung auf dem Rolltisch verkürzte Rolltuch auf richtige Dichte zusammengepreßt wird, und bewegt sich dann unter gleichzeitigem Einwickeln in das Umblatt in der früher beschriebenen Weise über den flachem. Rolltischabschnitt weiter. Bei der Rückwärtsbewegung der Stütze 125 wird die Platte 140 gegen die Wirkung der Feder 143 in die in Fig. 1q. dargestellte Ausgangsstellung zurückbewegt.
  • Bei dem schichtweisen Ablegen der Einlagetabakblätter in den Förderkanal eines üblichen Förderers neigen die Blätter infolge ihrer unregelmäßigen Gestalt dazu, in der Kanalmitte sich höher anzustapeln, so daß die im Behälter 23 aus nacheinander vom Band abgetrerinben Wickellängen gebildete Tabaksäule ih der Behältermitte eine größere Dichte anzunehmen pflegt. Das nachgiebige Preßkissen 46 gibt zwar gegenüber der höherem, Stapelmitte nach, so da.ß auch die seitlichen Teeile der Tabaksäule ausreichend zusammengedrückt werden; immerhin ist diese Ausgleichsmöglichkeit aber beschränkt. Um mit Sicherheit alle Ungleichmäßigkeiten in der Dichte der Tabaksäule auszuschalten, die zu ungleichem Zigarrengewicht führen würden, ist der Stempel 74 so eingerichtet, daß er zusätzlich zunächst als Fühler zur Dichteprüfung der Tabaksäule dient und erforderlichenfalls Mittel zur Beeinflussung der Einlagendicke betätigt. Zu diesem Zweck ist die Stempelplatte 73 an einem Gleitblock 155 befestigt, der von einem mit Schlitz 159 versehenen Hebel 156 betätigt wird. In diesen Schlitz greift der Stift 158 eines Drehhebels 157 ein, der im rechten Zeitmai durch eine an einer Maschinenwelle befindliche Kurve gesteuert wird. Normalerweise wird der Stift 158 durch eine zwischen ihm und einem Stift am Hebel 156 befestigte Feder 16o an das hintere, d. h. im Sinne der Fig. 18 linke Ende des Schlitzes 159 herangezogen. An dem Block 155 sitzt auf einer Stütze 161 drehbar bei 163 eine Klinke 162 mit einer Aussparurig 16q., die über einen Stift 165 auf einem an der Welle 167 befestigten Arm 166 greift. An der Welle 167 sitzt fernerhin ein Arm 168, an dessen oberem Ende ein Stift 169 vorgesehen ist, der in einem, Schlitz 17o am hinteren Ende einer Stange 171 eingreift. Diese Stange ist an ihrem vorderen Ende bei 176 mit einem Arm 177 drehbar verbunden, der an denn oberen Ende einer Schraubspindel 178 befestigt ist. Diese Spindel sitzt auf einer mit Gewinde versehenen Nabe 179, die an der Platte 53 oben auf der Stütze 34 angebracht ist. Eine zwischen dem Stift 173 der Stange 171 und dem Stift 174 einer Stütze 175 ausgespannte Feder schiebt die Stange 171 nach links im Sinne der Fig. 18. Die Schraubspindel 178 ist an ihrem oberen Ende mit einem Fibereinsatz i8o versehen, auf welchen die Schraube 51 drückt, welche von der die Behälterbo,denplatte 31 tragenden Gleitstütze 33 getragen wird. Die Abtrennplatte 70 sitzt an einem Gleitblock 181, der durch einen Lenker 182 mit einem von einer Steuerkurve auf einer Maschinenwelle, betätigten Drehhebel 183 verbunden ist. Der Block 181 trägt eine Steuerfläche 184, die auf eine am vorderen Ende der Klinke 162 angeordnete Rolle 185 einwirkt, wobei die Klinke normalerweise durch eine mit dem Träger 161 verbundene Feder nach oben gezogen. wird.
  • Vor der Abtrennung einer Wickeleinlageschicht von der Tabaksäule wird der Hebel i57 betätigt und drückt über die Feder 16o den Hebel 156 nach vorn, so daß der Stempel 74 mit der Tabaksäule in Berührung kommt. Wenn die Dichte der Tabaksäule selbst oder durch die Wirkung des Stempels ausreichend groß ist, um die Spannung der Feder 16o zu überwinden, bleibt der Stempel stehen, und der Stift 158 bewegt sich im Schlitz 159 vorwärts. Bewegt sich aber der Stempel in den Behälter hinein, so bewegt die Klinke 162 entsprechend der Stempelbewegung die Arme 166 und 168, und die hierdurch entsprechend vorwärts bewegte Stange 171 dreht die Schraubspindel 178 in der Richtung, daß die Schraube 51 und die Behälterbodenplatte 31 herabgesenkt werden. Folglich wird die Dicke der späterhin abzutrennenden Wickeleinlageschicht entsprechend dem vom Stempel 74 festgestellten Dichtemangel vergrößert. Der Stempel 74 wird dann in Ruhestellung zurückgeführt, wobei die Klinke die Arme 166 und 168 zurücknimmt und der Stift 169 in den Schlitz 17o einfällt. Die auf die Fibereinlage i 8o drückende Schraube 51 verhindert vorübergehend den Rückgang der Stange 171 und der Schraubspindel 178. Nunmehr wird der Hebel 183 betätigt und schiebt zwecks Abtrennung der abgemessenen Wickeleinlageschicht von der Tabaksäule die Trennplatte 70 und das Messer 71 vorwärts. Während dieser Bewegung kommt durch Zusammenwirken der Steuerkurve 184 und Rolle 185 die Klinke 162 vom Stift 165 frei, so daß die Arme 166 und 168 bei der neuerlichen Vorwärtsbewegung des Stempels zwecks Ausstoßens der Einlageschicht aus dem Behälter nicht betätigt werden. Die Klinke bleibt dabei so lange außer Eingriff, bis die Trennplatte in ihre Ruhestellung zurückgekehrt ist. Nach dem Abtrennen und Auswerfen einer abgemessenen Einlageschicht wird das Gleitstück 33 angehoben, so daß die Platte 31 nach dem Fortziehen der Platte 7o die Tabaksäule trägt, und die Feder 172 führt die Stange 171 und die Schraubspinde1178 in ihre Ausgangsstellung zurück.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zum Herstellen von Zigarrenwickeln, dadurch gekennzeichnet, daß eine ausgedehnte dünne Wickeleinlageschicht gebildet, diese durch spiraliges Aufwickeln von einer Seite her zu einem Rundkörper umgewandelt und dieser mit einem Umblatt umkleidet wird.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Einlageschicht zunächst in loser Form aufgewickelt und dann vor derr Umhüllen mit dem Umblatt zwecks Verdichten. auf einen bestimmten Durchmesser zusammengeschnürt wird.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch i oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der nicht aufgerollte Teil der Einlageschicht während des Rollvorganges praktisch flach ausgebreitet bleibt, ,4. Zigarrenwickelrollvorrichtung mit Rolltisch, Rolltuch und Rollstift, dadurch gekennzeichnet, daß das Rolltuch und der Rollstift derart zusammenwirken, daß der Stift (126) eine ausgedehnte dünne Wickeleinlageschicht auf bzw. gegen einen Teil des Rolltuches (i i i) zusammenpreßt und daß Steuermittel vorgesehen sind, welche das Rolltuch fortschreitend auf der Rückseite der verdichteten Einlageschicht einwirken lassen, so daß dieselbe vor dem Einrollen in ein auf dem Rolltuch liegendes Umblatt spiralig zu einem Rundkörper aufgewickelt wird. 5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuermittel das Rolltuch die Einlageschicht zunächst in eine lose runde Form aufwickeln lassen und es dann spannen, um die Einlage zwecks Verdichtens auf einen bestimmten Durchmesser zusammenzuschnüren. 6. Vorrichtung nach den Ansprüchen 4 und 5, gekennzeichnet durch auf die Einlageschicht bzw. deren ungerollten Teil einwirkende Mittel, die den letzteren während des Einrollens auf dem Rolltuch in flacher Lage halten. 7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Flachhaltem:ittel aus einer vom Rollstift (126) oder dessen Stütze (125) getragenen Platte (r27) bestehen, die in Richtung vor dem Rollstift mit der Einlageschicht oder einem Teil derselben in Berührung steht. B. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Platte (127) während der Vorwärtsbewegung des Rollstiftes (126) durch Schwerkraft auf den flachen Teil der Einlageschicht herabbewegt wird. 9. Vorrichtung nach Anspruch 6, 7 oder 8, gekennzeichnet durch ortsfeste Steuerglieder (134. 137), die am Ende der Vorwärtsbewegung des Rollstiftes (126) die die Einlageschicht haltenden Glieder (Platte 127) außer Arbeitsstellung bewegen. io. Vorrichtung nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß jede der ausgedehnten, dünnen Wickeleinlageschichten zunächst in einer geschlossenen Schleife des Rolltuches (iii) zwischen praktisch senkrechten Begrenzungsmitteln (Rolltisch i i2, Platte 1,40) zusammengedrängt wird, wobei die Einlageschicht gegen den an ein Begrenzungsmittel anstoßenden Rolltuchteil flach angelegt bleibt, und daß dann durch Steuermittel die Größe der Schleife verringert wird; damit der untere Schleifenteil die Einlageschicht im Raum zwischen den Begrenzungsgliedern spiralig aufrollt. ii. Vorrichtung nach Anspruch io, dadurch gekennzeichnet, daß das eine Begrenzungsglied (14o) durch Federdruck (i43) gegen das andere (112) in Wirkstellung gedrückt wird. 12. Vorrichtung nach Anspruch io oder i i, dadurch gekennzeichnet, daß das eine Begrenzungsglied aus einer Platte (14o) besteht, die sich nach dem Einlegen der Einlageschicht in die Rolltuchschleife gegen das andere, z. B. aus dem Ende des Rolltisches (112) gebildete Begrenzungsglied bewegt, um die Einlageschicht in flacher, aufrechter Lage gegen den das zweite Glied (112) berührenden Teil des Rolltuches zu halten. 13- Vorrichtung nach Anspruch i2, dadurch gekennzeichnet, daß die drehbar gelagerte Begrenzungsplatte (i4o) sich normalerweise in einer Lage befindet, in der sie den die aufgelegte Einlageschicht tragenden Teil des Rolltuches stützt und unter dem E.influß der sich vorwärts bewegenden Rollstiftstütze (i25) auf das andere Begrenzungsglied (1i2) zu bewegbar ist. 1q.. Vorrichtung nach einem der Ansprüche q. bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Wickeleinlageschichten auf einen oberhalb eines praktisch waagerechten Teils des Rolltisches liegenden Abschnitt des Rolltuches mit Hilfe einer Übertragungseinrichtung (76) abgelegt werden, welche die einzelnen ausgedehnten, flachen Einlageschichten in waagerechter Lage trägt und dicht an jenen Rolltuchabschnitt heran bewegbar ist, um die Einlageschichten direkt nach unten in flacher Auflage auf das Rolltuch abzugeben. 15. Wickeleinlagenübertragungseinrichtung, dadurch gekennzeichnet, daß sie aus einem eine Tasche bildenden Paar praktisch paralleler und gemeinsam von einer Einlagenschichtaufnahmezu einer Einlagenschichtabgabestellung bewegbaren Platten (77, 78) und Mitteln besteht, die in der Abgabestellung eine der Platten praktisch parallel zur Plattenebene zwecks öffnens der Tasche und Abgabe der Einlageschicht bewegen. 16. Vorrichtung nach Anspruch 15, gekennzeichnet durch Mittel, die die Platten während ihrer Bewegung zwischen der Einlageschichtaufnahme-und -abgabestellung praktisch waage(-recht halten. 17. Vorrichtung nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß die Platten an einem Träger (83) sitzen, der an einem zwecks Bewegung der Platten zwischen der Aufnahme und Abgabestellung hin und her bewegbaren Arm (9q.) befestigt ist und mit einem Glied, z. B. einer Rolle (ioi), versehen ist, das, mit einer Führung, z. B. einer Nut (io2), zusammenwirkend, die Platte praktisch horizontal hält. 18. Vorrichtung nach Anspruch 15, 16 oder 17, dadurch gekennzeichnet, daß die obere der beiden Platten mit herabgebogenen Seitenwänden versehen und die untere, die Einlageschicht tragende Platte zwecks Öffne:ns und Schließens der Tasche gegenüber der oberen Platte bewegbar ist und daß vorzugsweise ein Abstreifglied, z. B. eine Wand (i io), vorgesehen ist, die die Einlageschicht an der Plattenbewegung teilzunehmen hindert. i9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 15 bis 18, dadurch gekennzeichnet, daß an der beweglichen Platte eine Zahnstange (8i) befestigt ist, die in Richtung der Plattenbewegung angeordnet ist und mit einem am Plattenträger sitzenden Zahnrad (88) im Eingriff steht, welches zwecks Öffnens und Schließens der Tasche in entgegengesetzten Richtungen drehbar ist. 20. Vorrichtung nach Anspruch i9, dadurch gekennzeichnet, daß das Zahnrad (88) über Verbindungsglieder (89, 95, 96, 97) von einer Zahnstange oder einem Zahnsektor (98) angetrieben wird, welcher in die Abgabe- und Aufnahmestellungen der Tasche zwecks öffnens und Schließens derselben bewegt oder geschwungen wird. 21. Vorrichtung nach Anspruch 2o, dadurch gekennzeichnet, daß der Zahnsektor (98) um den Drehpunkt eines Schwingarmes bewegbar ist, der die die Tasche bildenden Platten zwischen der Aufnahme.- und Abgabestellung hin und her bewegt, und daß eine vorzugsweise auf das Zahnrad einwirkende Reibungsbremse (io4) vorgesehen ist, die das Getriebe zwischen Sektor und Zahnrad so lange abbremst, bis der Sektor den Arm mit den taschenbildenden Platten in eine bestimmte Stellung gebracht hat. 22. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 19 bis 21, dadurch gekennzeichnet, daß Mittel (116, 118, i2o) zur Begrenzung der das Öffnen und Schließen der Tasche bewirkenden Bewegungen der Zahnstange vorgesehen sind. 23. Einrichtung zur Bildung von Zigarrenwickeleinlagen,gekennzeichnet durch einenVorratsbehälter (23), der eine aus aufeinanderfolgend aufgenommenen Tabakmengen gebildete Preßtabaksäule enthält und ein diese Säule stützendes Glied (3 i) und ein im Abstand von letzterem wirkendes, die Wickeleindageschicht von der Tabaksäule abtrennendes Glied (70), weiterhin einen mit dem Tabak in Berührung zu bringenden Dichtemesser (73) für denselben und von dem Dichtemesser beeinflußte Mittel (i78) zur Einstellung der Stütz- und Trennglieder gegeneinander zwecks Veränderung der Einlageschichtdicke in Abhängigkeit von der Tabakdichte aufweist. 2q.. Einrichtung nach Anspruch 23, dadurch gekennzeichnet, daß die Einstellmittel die Lage des Stützgliedes gegenüber dem Trennglied beeinflussen. 25. Einrichtung nach Anspruch 2q., dadurch gekennzeichnet, daß das Stützglied (3i) gegenüber dem Trennglied (7o) eine einer bestimmten Tabakdichte entsprechende Normalstellung einnimmt und daß die Einstellmittel (i78) infolge von Bewegungen des Dichtemessers (73), die durch eine geringere Tabakdichte hervorgerufen werden, zwecks Vergrößerung der Tabakschichthöhe das Stützglied von dem Trennglied entfernen. 26. Vorrichtung nach Anspruch 23, 24 oder 25, dadurch gekennzeichnet, daß der Dichtemesser einen Stempel (73) aufweist, der mit dem Säulentabak nachgiebig in Berührung kommt und die Einstellmittel (z78) in Abhängigkeit von der durch die Tabakdichte bestimmten Bewegung steuert. 27. Vorrichtung nach Anspruch 26, dadurch gekennzeichnet, daß der Stempel (73) zunächst die Tabakdichte bestimmt und nach denn Abtrennen der abgemessenen Einlageschicht das Ausstoßen der Einlageschicht aus dem Behälter bewirkt. 28. Vorrichtung nach Anspruch 27, dadurch gekennzeichnet, daß der Stempel (73) die Einstellmittel (r78) über eine Klinke (i62) betätigt und daß das Abtrennglied (7o) bei seiner Betätigung die Klinke auslöst, so daß bei der Ausstoßbewegung des Stempels das Einstellmittel nicht wirksam wird. 29. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 23 bis 28; dadurch gekennzeichnet, daß das Tabakstützglied (3z) bei jedem Arbeitsgang in eine durch eine Bremseinrichtung (5i) bestimmte Lage bewegt wird und daß die Einstellmittel die Lage des Bremsgliedes beeinflussen. 30. Vorrichtung nach Anspruch 29, dadurch gekennzeichnet, daß die Bremseinrichtung aus einem zusammen mit dem Stützglied bewegbaren, vorzugsweise von Hand einstellbaren Glied (5 i) und einem an einen ortsfesten Träger angeordneten und durch die Einstellmittel beeinflußten zweiten Glied (i78) besteht. 3 z. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 23 bis 3o, dadurch gekennzeichnet, daß der Tabak im Vorratsbehälter durch einen Stempel verdichtet wird, der an der Tahakberührungsfläche aus leicht verdichtb-arem Material, z. B. aus Schwammgummi (q.6), besteht.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1195652B (de) * 1956-05-24 1965-06-24 American Mach & Foundry Schneidvorrichtung fuer die Messkammer einer Zigarrenmaschine

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