DE919376C - Wendepflug, besonders fuer Einachsschlepper, mit zwei abwechselnd in die Arbeitsstellung kommenden Scharen - Google Patents
Wendepflug, besonders fuer Einachsschlepper, mit zwei abwechselnd in die Arbeitsstellung kommenden ScharenInfo
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- DE919376C DE919376C DEA18093A DEA0018093A DE919376C DE 919376 C DE919376 C DE 919376C DE A18093 A DEA18093 A DE A18093A DE A0018093 A DEA0018093 A DE A0018093A DE 919376 C DE919376 C DE 919376C
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-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01B—SOIL WORKING IN AGRICULTURE OR FORESTRY; PARTS, DETAILS, OR ACCESSORIES OF AGRICULTURAL MACHINES OR IMPLEMENTS, IN GENERAL
- A01B3/00—Ploughs with fixed plough-shares
- A01B3/36—Ploughs mounted on tractors
- A01B3/40—Alternating ploughs
- A01B3/42—Turn-wrest ploughs
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf Wendepflüge mit zwei beim Wenden abwechselnd in die Arbeitsstellung
kommenden Scharen, die an einem um den als Grindelholm bezeichneten Längsträger des Pfluges
drehbar gelagerten Halter sitzen.
Die Erfindung richtet sich insbesondere auf Wendepflüge für Einachsschlepper, bei denen der
Grindelholm umeineetwa senkrechte Achse schwenkbar unmittelbar am Schlepper angebracht wird, den
man an nach hinten ragenden Handgriffen führt. Bei derartigen Pflügen hat man bereits vorgeschlagen,
zur Einstellung der Furchentiefe die Schräglage der Pflugschare an dem sie tragenden Halter
des Grindels zu verstellen. Hierfür sind Anordnungen bekannt, bei denen jede Schar auf einem Zapfen
an ihrem um den Grindelholm drehbaren Tragarm derart gelagert ist, daß sie um eine waagerechte
Querachse gedreht werden kann. Dieses Einstellen wird bei den bekannten Anordnungen für jede
Schar einzeln vorgenommen, was jedoch eine erhebliche Einstellarbeit mit sich bringt, die insbesondere
lästig ist, wenn man die Schrägstellung der Schare zur Anpassung an wechselnde Bodenverhältnisse
des öfteren verändern muß.
Die Erfindung ist darauf gerichtet, den Arbeitsaufwand zum Einstellen der Furchentiefe durch Verstellen
der Pflugschare an ihren Haltern bei Wendepflügen zu vermindern. Erfindungsgemälß ist der
Wendepflug mit einer Stellvorrichtung versehen, mit der beide Schare zugleich um ihre Querachsen
schwenkbar sind. Vorzugsweise weist die Stellvorrichtung eine längs des Grindelholmes verschiebbare
Mitnehmerrnuffe auf, die an dem um die Grindelachse drehbaren Scharhalter gelagert ist.
Claims (6)
- Zur Erzielung einer einfachen Getriebeausbildung können die beiden Schare als Hebel wirkende Mitnehmerarme aufweisen, die mit ihren von den Scharschneiden abgewendeten Enden in der längs des Grindelholmes verschiebbaren Mitnehmermuffe zusammenliegen.Das zum Verstellen der Schare dienende Getriebe ist zweckmäßig so ausgeführt, daß es eine in der Verlängerung des Grindelholmes nach hinten ragende ίο Schraubenspindel aufweist, die zugleich als Handgriff zum Ausheben des Pfluges beim Wenden dienen kann. Die Schraubenspindel ist zweckmäßig an dem beim Wenden des Pfluges nicht mitzudrehenden Grindelholm angebracht und kann sich entweder in einem Gewinde des Grindelholmes führen oder eine Mutter tragen, die sich beim Drehen der Schraubenspindel oder der Mutter längs der Schraubenspindel verschiebt und dabei die auf die Schare einwirkende Mitnehmer muffe des Getriebes verstellt.
Die Zeichnung zeigt ein Beispiel für die Ausführung des Wendepfluges nach der Erfindung, und zwarFig. ι eine Seitenansicht der Pflugischare und
Fig. 2 einen waagerechten Querschnitt durch die Stellvorrichtung nach Linie A-B der Fig. 1.Der Grindelholm 1 ist als Rohr ausgebildet und dient als Lager für eine Hülse 2 mit Tragarmen 3, an deren Querachsen4 die beiden Schare 5 schwenkbar sind. Die Hülse 2 ist um den Grindelholm 1 drehbar und wirkt mit einer nicht dargestellten Sperrvorrichtung derart zusammen, daß sich jeweils eine der beiden Pflugschare in der Arbeitsstellung befindet, die andere ausgehoben ist.Jede Pflugschar trägt einen Mitnehmerarm 6, der als Hebel zum Schwenken der Schare um ihre Querachsen 4 dient. Die Verstellung erfolgt mittels einer Schraubenspindel 7, die in einem am Grindelholm 1 fest angebrachten Gewindestück 8 drehbar ist. Auf der Spindel 7 sind Stellringe 9 befestigt, zwischen denen das abgewinkelte Ende eines Schiebers 10 gelagert ist. Dreht man die Spindel/ in dem Gewindestück 8, so verschiebt sich der an der Spindel festgelegte Schieber 10 längs des Grindelholmes. Der Schieber 10 trägt zwei Mitnehmermuffen 11, zwisehen denen die Mitnehmerarme 6 der Pflugschare liegen. Die zusammenliegenden Enden der Mitnehmerarme sind mit gerundeten Köpfen 12 versehen, so daß die Arme 6 zwischen den Mitnehmermuffen 11 eine Schwenkbewegung ausführen können. Das Ende der Schraubenspindel 7 ist als Handgriff ausgebildet, so daß die Spindel als Handhabe zum Ausheben des Pfluges beim Wenden benutzt werden kann. Da das Muttergewinde der Schraubenspindel· an dem beim Wenden des Pfluges nicht gedrehten Grindelholm befestigt ist, wird die Spindel beim Drehen der Hülse 2 zum Wenden des Pfluges nicht verstellt, 50 daß die Tiefeneinstellung beim Wenden des Pfluges erhalten bleibt.Die Stellvorrichtung zum gleichzeitigen Verändem der Schräglage beider Pflugschare ist nicht auf die hier dargestellte Ausführung beschränkt. So kann z. B. die-Schraubenspindel auch durch einen an dem Grindelholm starr befestigten Gewindezapfen ersetzt sein, auf dem eine Gewindemutter zur Verstellung der Pflugschare verdreht wird. Die Gewindespindel kann auch ohne Gewinde an dem Grindelholm drehbar gelagert sein und bei ihrer Drehung eine Mutter verstellen, die mit dem Schieber 10 oder sonstigen Mitnehmern zum Verstellen der Pflugschare verbunden ist. Schließlich kann das Schraubengewinde auch durch anderweitige Stellvorrichtungen, z. B. durch einen Schwenkhebel, ersetzt sein, der sich längs einer Rastensperre verstellt und bei seiner Bewegung die Mitnehmermuffe für die Schare oder sonstige Glieder zur gleichzeitigen Übertragung seiner Bewegung auf beide Schare zugleich verstellt.P AT E N T A S S P R Ö CIIE:ι. Wendepflug, besonders f ^Einachsschlepper, mit zwei beim Wenden abwechselnd in die Arbeitsstellung kommenden Scharen, die an einem um die Grindelachse drehbar gelagerten Halter ■sitzen und zur Einstellung der Furchentiefe daran je um eine Querachse schwenkbar sind, dadurch gekennzeichnet, daß der Pflug eine Stellvorrichtung aufweist, mit der beide Schare (5) zugleich um ihre Querachsen (4) schwenkbar und in ihrer Schräglage zum Grindelholm (1) einstellbar sind. - 2. Wendepflug nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Stellvorrichtung längs des Grindelholmes verschiebbare Mitnehmer (11) aufweist, die an dem um die Grindelachse drehbaren Scharhalter (2, 3) gelagert sind.
- 3. Wendepflug nach den Ansprüchen 1 und 2. dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Schare(5) als Hebel wirkende Mitnehmerarme (6) aufweisen, die mit ihren von den Scharschneiden abgewendeten Enden in den längs, des Grindelholmes (r) verschiebbaren Mitnehmern (11) zusammenliegen.
- 4. Wendepflug nach jedem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Stellvorrichtung eine in der Verlängerung des Grindelholmes (1) nach hinten ragende Schraubenspindel (7) aufweist, die zugleich als Handgriff zum Ausheben des Pfluges beim Wenden der Schare dient.
- 5. Wendepflug nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Schraubenspindel (7) der Stellvorrichtung an dem beim Wenden des Pfluges nicht mitzudrehenden Grindelholm (1) angebracht ist.
- 6. Wendepflug nach Anspruch 5,. dadurch gekennzeichnet, daß die Schraubenspindel (7) der Stellvorrichtung mit ihrem Gewinde ein am Grindelholm (1) fest angebrachtes Muttergewinde (8) durchsetzt und Anschläge, z. B. Stellringe (9), trägt, zwischen denen das abgewinkelte Ende eines Schiebers (10) zum Verstellen der Mitnehmer (11) gelagert ist.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen© 9558 10.54
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEA18093A DE919376C (de) | 1953-05-28 | 1953-05-28 | Wendepflug, besonders fuer Einachsschlepper, mit zwei abwechselnd in die Arbeitsstellung kommenden Scharen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEA18093A DE919376C (de) | 1953-05-28 | 1953-05-28 | Wendepflug, besonders fuer Einachsschlepper, mit zwei abwechselnd in die Arbeitsstellung kommenden Scharen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE919376C true DE919376C (de) | 1954-10-21 |
Family
ID=6924063
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEA18093A Expired DE919376C (de) | 1953-05-28 | 1953-05-28 | Wendepflug, besonders fuer Einachsschlepper, mit zwei abwechselnd in die Arbeitsstellung kommenden Scharen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE919376C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| ITTO20100890A1 (it) * | 2010-11-08 | 2011-02-07 | Moro Aratri S R L | Aratro reversibile perfezionato. |
-
1953
- 1953-05-28 DE DEA18093A patent/DE919376C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| ITTO20100890A1 (it) * | 2010-11-08 | 2011-02-07 | Moro Aratri S R L | Aratro reversibile perfezionato. |
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