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DE919142C - Fahrbare Streuvorrichtung, insbesondere fuer Kunstduenger - Google Patents

Fahrbare Streuvorrichtung, insbesondere fuer Kunstduenger

Info

Publication number
DE919142C
DE919142C DEK12577A DEK0012577A DE919142C DE 919142 C DE919142 C DE 919142C DE K12577 A DEK12577 A DE K12577A DE K0012577 A DEK0012577 A DE K0012577A DE 919142 C DE919142 C DE 919142C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
spreading device
conveyor belts
container
channels
wheels
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEK12577A
Other languages
English (en)
Inventor
Sigurd Johan Kaller
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Application granted granted Critical
Publication of DE919142C publication Critical patent/DE919142C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01CPLANTING; SOWING; FERTILISING
    • A01C15/00Fertiliser distributors
    • A01C15/18Fertiliser distributors with endless chains, i.e. side transporting elements, e.g. auger or screw conveyors, swash plates

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Soil Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Fertilizing (AREA)

Description

(WiGBL S. 175)
AUSGEGEBEN AM 14. OKTOBER 1954
K 12577ΠΙ145b
Die bekannten fahrbaren S treu vorrichtungen haben im allgemeinen den Nachteil, daß sie schwer und breit sind, da die Räder mit einem verhältnismäßig großen Abstand voneinander an den Seiten der Vorrichtungen gelagert sind, wodurch die Vorrichtungen sich beim Schleppen leicht schräg zur Fahrtrichtung einstellen. Außerdem können die bekannten Vorrichtungen nicht ohne weiteres auf Landwegen gefahren werden.
Die Erfindung betrifft eine fahrbare Streuvorrichtung, insbesondere für Kunstdünger, mit einem für das zu streuende Gut bestimmten, unten offenen Behälter, der auf einem Gestell ruht, das mit einer Anzahl Tragrädern versehen ist, die im unteren Teil des Behälters eine Anzahl z. B. mit Flügeln versehener Förderwalzen aufweist, die mit einem Antrieb, z. B. durch die Treibräder, versehen sind derart, daß die Walzen beim Fahren der Streuvorrichtung sich drehen und das zu streuende Gut auf zwei zu beiden Seiten über die Tragräder hinausragende, mit Mitnehmern versehene und in Rinnen beweglich angeordnete Transportbänder fördern. Die erfindungsgemäße Streuvorrichtung ist im wesentlichen dadurch gekennzeichnet, daß über den Transportbändern eine oder mehrere mit: Werfersprosseni od. dgl. versehene Werferachsen gelagert sind, wobei die Transportbänder und die Werferachsen so gekuppelt sind, daß sie ihre Bewegung durch die Tragräder erhalten.
Ein Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Streuvorrichtung ist in der Zeichnung dargestellt, und zwar zeigt
Fig. ι eine Draufsicht,
Fig. 2 eine Ansidht von hinten mit teilweise weggelassenen Einzelheiten und
Fig. 3 eine Seitenansicht.
In der Zeichnung ist ι ein zur Aufnahme, von zu streuendem Gut bestimmter Behälter, der auf be-
kannte Art auf einem mit Rädern 2 versehenen Gestell 3 angebracht ist. Die Räder sind mit einer verhältnismäßig schmalen Spurweite angeordnet. Im unteren Teil des Behälters, der nach unten offen ist, sind zwei über die ganze Länge des Behälters sich erstreckende und mit Flügeln 4 verseheneFörderwalzen 5 drehbar gelagert. Die Förderwalzen sind an ihren außerhalb des Behälters befindlichen Enden mit Zahnrädern 6 versehen, die im Eingriff miteinander sowie mit einer Schnecke 7 stehen, die über eine Kette 8 od. dgl. mit einer vom Tragrad 2 angetriebenen, zweckmäßig mit einer lösbaren Kupplung versehenen Treibachse 9 angetrieben wird. Hierdurch werden die Förderwalzen 5 in Drehung versetzt. Die Aufgabe der Förderwalzen ist einerseits die Zerkleinerung von Klumpen im Gut und andererseits der Vorschub des Gutes auf zwei Transportbänder 10. Die Transportbänder laufen je in Rinnen 11, die sich vom Behälter bis außerhalb der Treibräder erstrecken und deren Tiefe mit zunehmendem Abstand vom Behälter abnimmt. Die Transportbänder io< sind auf ihrer Oberseite mit Mitnehmern 12 versehen und erhalten ihre Bewegung von der Treibachse 9 über ein Wechselgetriebe 13, das über zwei Zahnräder 14 eine Schnecke 15 dreht, die mit dem Triebrad 16 des Transportbandes im Eingriff ist. Hierdurch wird den Transportbändern eine Bewegung um die Zahnräder 17, r8 erteilt. Über den Transportbändern 10 und den Rinnen 11 sind Achsen 21 od. dgl. drehbar gelagert, die mit einer Anzahl Werfersprossen 20 versehen sind. Die Achsen 21 erhalten ihre Bewegung von den Treibachsen 9, über die Treibketten 8 und die Treibketten 22 und 23 laufen. Die Rinnen 11 und die Werferachsen 21 sind mit Einrichtungen 24 versehen, durch die sie verhältnismäßig leicht außerhalb der Treibräder 2 zusammengeklappt oder demontiert werden können, so daß die Streuvorrichtung bequem auf Landwegen transportiert werden kann. Die Streuvorrichtung ist außerdem mit einem Haken 27 od. dgl. versehen, so daß sie durch ein Pferd oder einen Schlepper gezogen werden kann.
Die Arbeitsweise der erfindungsgemäßen Streuvorrichtung ist folgende: Wenn zu streuendes Gut, beispielsweise Kunstdünger, sich im Behälter 1 befindet und die Vorrichtung über einen Acker gezogen wird, drehen sich die Förderwalzen 6 und fördern das Gut auf die Transportbänder 10, die das Gut in die Rinnen 11 befördern. Wenn das zu streuende Gut sich in den Rinnen befindet, wird es mit Hilfe der an den-Achsen 21 angebrachten Werfersprossen<2O auf den Acker gestreut. Dadurch, daß die Rinnen 11 mit in Richtung vom Behälter abnehmender Tiefe hergestellt sind, wird die gleiche Menge Gut entlang der ganzen Breite der Streuvorrichtung gestreut. Um auch ein Streuen unter den Behälter 1 möglich zu machen, können die Werfersprossen durch schräg gestellte Flügel ersetzt werden, wodurch das Gut etwa gegen die Mitte der Streuvorrichtung gestreut wird. Durch Einstellung des Schaltgetriebes 13 auf eine zweckmäßige Geschwindigkeit kann die gestreute Menge reguliert werden.
Soll die Streuvorrichtung auf einem Landweg gefahren werden, so wird die Treibachse 9 abgekuppelt, und die Rinnen 11 sowie die Achsen 21 werden zusammengeklappt oder demontiert, wonach die Transportbänder zusammengelegt werden.
Die Erfindung ist nicht auf das im Zusammenhang mit der Zeichnung beschriebene Ausführungsbeispiel begrenzt, sondern es sind auch noch andere Ausführungsformen denkbar, ohne aus dem Rahmen der Erfindung herauszutreten.. So braucht die Bewegungsübertragung von den Treibrädern auf die Förderwalzen 5, Achsen 21 oder Transportbänder 10 nicht auf die beschriebene Weise zu erfolgen, sondern kann auch auf beliebige andere Art stattfinden. Auch kann die Anzahl der Förderwalzen beliebig anders gewählt werden. Der Behälter kann auch oben und unten mit Deckeln verschließbar sein. Ebenso können Freikupplungsund Wechselgetriebe in einer anderen Anzahl verwendet werden, und die Streuvorrichtung kann mit einem Motor versehen werden, so daß sich die Vorrichtung mit eigener Kraft bewegen kann.

Claims (4)

  1. Patentansprüche:
    ι. Fahrbare Streuvorrichtung, insbesondere für Kunstdünger, mit einem für das zu streuende Gut bestimmten, unten offenen Behälter, der auf einem Gestell ruht, das mit einer Anzahl Tragrädern versehen ist, die im unteren Teil des Behälters eine Anzahl z. B. mit Flügeln versehener Förderwalzen aufweist, die mit einem Antrieb, z. B. durch die Tragräder, versehen sind und das zu streuende Gut auf zwei zu beiden Seiten über die Tragräder hinausragende, mit Mitnehmern versehene und in Rinnen beweglich angeordnete Transportbänder fördern, dadurch gekennzeichnet, daß über den Transportbändern (10) eine oder mehrere mit dem Antrieb gekuppelte und mit Werfersprossen (20) od. dgl. versehene Achsen (21) gelagert sind.
  2. 2. Streuvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Rinnen (11) vom Behälter (1) aus mit abnehmender Höhe ausgeführt sind und daß ihre Oberflächen zu den Achsen (21) parallel angeordnet sind.
  3. 3. Streuvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Transportbänder (10) mit den· Tragrädern· (2) über ein Schaltgetriebe (13) gekuppelt sind.
  4. 4. Streuvorrichtung nach einem der An-
    ■ Sprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die außerhalb der Tragräder (2) befindlichen Teile der Rinnen (11), der Werferachseni (21) und der Transportbänder (10) zusammenlegbar oder demontierbar ausgebildet sind.
    ISO
    Angezogene Druckschriften:
    Deutsche Patentschrift Nr. 825 474.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
    © 9554 10.54
DEK12577A 1947-02-17 1948-02-17 Fahrbare Streuvorrichtung, insbesondere fuer Kunstduenger Expired DE919142C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
SE919142X 1947-02-17

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE919142C true DE919142C (de) 1954-10-14

Family

ID=20384926

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEK12577A Expired DE919142C (de) 1947-02-17 1948-02-17 Fahrbare Streuvorrichtung, insbesondere fuer Kunstduenger

Country Status (1)

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DE (1) DE919142C (de)

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE825474C (de) * 1948-05-22 1951-12-20 Barteld Pieter Allersma Streuvorrichtung mit einem sich quer zur Fahrtrichtung erstreckenden Verteiler fuer pulver- oder kornfoermige Stoffe, beispielsweise Kunstduenger

Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE825474C (de) * 1948-05-22 1951-12-20 Barteld Pieter Allersma Streuvorrichtung mit einem sich quer zur Fahrtrichtung erstreckenden Verteiler fuer pulver- oder kornfoermige Stoffe, beispielsweise Kunstduenger

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