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DE918204C - Rueckvorrichtung, insbesondere zum Verlegen von Strebfoerderern - Google Patents

Rueckvorrichtung, insbesondere zum Verlegen von Strebfoerderern

Info

Publication number
DE918204C
DE918204C DEM13911A DEM0013911A DE918204C DE 918204 C DE918204 C DE 918204C DE M13911 A DEM13911 A DE M13911A DE M0013911 A DEM0013911 A DE M0013911A DE 918204 C DE918204 C DE 918204C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
cylinder
piston
outer cylinder
conveyor
cover
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEM13911A
Other languages
English (en)
Inventor
Fritz Bothe
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
FRITZ BOTHE
Original Assignee
FRITZ BOTHE
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by FRITZ BOTHE filed Critical FRITZ BOTHE
Priority to DEM13911A priority Critical patent/DE918204C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE918204C publication Critical patent/DE918204C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21FSAFETY DEVICES, TRANSPORT, FILLING-UP, RESCUE, VENTILATION, OR DRAINING IN OR OF MINES OR TUNNELS
    • E21F13/00Transport specially adapted to underground conditions
    • E21F13/08Shifting conveyors or other transport devices from one location at the working face to another
    • E21F13/086Armoured conveyors shifting devices

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mining & Mineral Resources (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Geochemistry & Mineralogy (AREA)
  • Geology (AREA)
  • Filling Or Emptying Of Bunkers, Hoppers, And Tanks (AREA)

Description

  • Rückvorrichtung, insbesondere zum Verlegen von Streb'förderern Zum Verlegen von Strebförderern, insbesondere Kratzerförderern, im ungeteilten Zustand während des Betriebes werden Rückvorrichtungen verwendet, welche aus doppelt wirkenden Zylindern bestehen, die zwischen dem Förderer und einem nachholbaren Widerlager eingespannt sind. Über die Länge des Förderers verteilt sind mehrere Vorschubzylinder angeordnet, welche je nach Art der Gewinnungsarbeit gleichzeitig oder in Streblängsrichtung hin nacheinander beaufschlagt werden können. Im letzteren Fall wird der Förderer in einem in Streblängsrichtung fortschreitenden Zug zum Kohlenstoß hin verschoben. Bei den bekannten Rückvorrichtungen wird jeweils ein Zylinder verwendet. Der Zylinderhub kann so groß bemessen sein, daß erst nach einem mehrmaligen Vorrücken des Förderers der Zylinder nachgeholt werden muß. Rückvorrichtungen der vorstehenden Art werden besonders in Verbindung mit der Gewinnung der Kohle durch schälende Geräte (Kohlenhobel) verwendet und bilden hier gleichzeitig das Widerlager für den vom Gewinnungsgerät ausgeübten Seitendruck.
  • Durch die Erfindung wird besonders bei den Vorschubvorrichtungen, d. h. Vorschubzylindern, der beschriebenen Bauart dadurch eine Verbesserung erzielt, daß jede Rückvorrichtung aus mehreren konaxial ineinander angeordneten Zylindern gebildet ist, von welchen jeweils ein Abschlußdeckel des inneren Zylinders als Kolben des äußeren Zylinders ausgebildet ist. Eine einfache leistungsfähige Bauart besteht darin, daß zwei Zylinder ineinander angeordnet und der Kolben des inneren Zylinders mit dem Gehäuse, z. B. dem Deckel des äußeren Zylinders, über eine Kolbenstange verbunden ist und daß der hintere Zylinderdeckel des inneren Zylinders den Kolben zu dem äußeren Zylinder bildet. Zwischen dem inneren und dem äußeren Zylinder wird ein z. B. kleiner Zwischenraum zur Bildung einer Ringkammer vorgesehen, welche an den Stirnseiten durch den Kolben des inneren Zylinders und einen ringförmigen Deckel des äußeren Zylinders geschlossen ist. Die Beaufschlagung des inneren Zylinders erfolgt in einfacher Weise über die Hubräume des äußeren Zylinders, beispielsweise unter Verwendung von mit Längskanälen versehenen Vorrichtungsteilen, z. B. Kolbenstangen. Es ist selbstverständlich auch denkbar, die Luftzuleitung über eine am Förderer angeschlossene hohle Kolbenstange vorzunehmen.
  • Durch die Ineinanderanordnung der Zylinder werden mehrere wirksame, und zwar große Kolbenflächen geschaffen, so daß bei kleinen Außenabmessungen der Vorrichtung in bezug auf Breite, Höhe und Länge eine große Leistung erzielbar ist. Diese gegenüber gleich starken einfachen Zylindern kleiner zu haltende Bauart ist besonders geeignet für die Verwendung in engen Räumen, und zwar beim Abbau von Flözen geringer Mächtigkeit. Andererseits ist die Vorrichtung nach der Erfindung im Gewicht gering zu halten und wegen der kleineren Zylinderdurchmesser widerstandsfähiger gegen Beschädigungen, insbesondere in bezug auf das Einbeulen des Zylinders durch herabfallende Gesteinsmassen.
  • Die Bauart nach der Erfindung wird weiterhin so ausgebildet, daß für den Nachholhub der Zylinder nur ein Teil der Gesamtflächen der Kolben beaufschlagt wird. Wesentlich ist, daß gerade für das Vorrücken des Förderers eine große, durch zwei oder mehrere Kolben gebildete Gesamtfläche als Angriffsfläche für die Druckluft zur Verfügung steht.
  • Gemäß nicht zum Stande der Technik gehörender Vorschläge hat man eine Verringerung der Höhe der bekannten Vorrückzylinderbauarten dadurch erreichen wollen, daß man mehrere Zylinder kleinen Durchmessers nebeneinander oder hintereinander anordnete. In dem einen Fall wird die Baubreite der Vorrichtung vergrößert, während in dem anderen Fall die Länge der Vorrichtung zunimmt. Beim Erfindungsgegenstand wird demgegenüber sowohl von einer Verbreiterung als auch von einer längeren Bemessung abgesehen.
  • In der Zeichnung ist die Erfindung an einem Ausführungsbeispiel schematisch veranschaulicht. Fig. i zeigt in schematischer Darstellung das Verlegen eines Strebförderers mittels mehrerer im Abstand hintereinander angeordneter Vorschubzylinder i, welche an ihrem rückwärtigen Ende mittels der Stütze 2 zwischen Hangenden und Liegendem v erspannbar sind. Die Stütze :2 wird durch die Feder 3 stets in Berührung mit dem Hangenden gehalten. Die Kolbenstange .4 ist beispielsweise unter Zwischenschaltung eines Kreuzgelenkes mit der Seitenwand des Förderers 5 verbunden. Die Beaufschlagung der benachbarten Vorrückzylinder i erfolgt in der Weise, daß der Förderer, ohne Unterbrechung seines Betriebszustandes in Streblängsrichtung fortschreitend, dem Abbaufortschritt folgend, an den Stoß herangedrückt wird. Nach dem Vorrücken des Förderers wird durch Umkehr der Beaufschlagung des Vorrückzylinders i der Zylinder nachgeholt und auch die Stütze 2 nachgezogen, welche sich dann bei dem später erfolgenden Rückdruck wieder erneut zwischen Hangenden und Liegendem verspannt. Die Wechselwirkung zwischen Förderer und Vorrückzylinder ist besonders der Fig.2 zu entnehmen, welche einen Ouerschnitt durch ein Streb darstellt.
  • Fig. 3 zeigt nun die besondere Ausbildung des Vorrückzylinders i. In dem Zylinder i ist ein zweiter Zylinder 6 angeordnet. Zwischen diesen Zylindern ist nur ein schmal bemessener Ringraum 7 vorgesehen. Das innere Ende des Zylinders 6, und zwar dessen Deckel, ist als Kolben 8 ausgebildet, welcher sich in dem Zylinder i führt. Die verhältnismäßig klein bemessene Ringkammer 7 ist somit an dem inneren Ende durch den Kolben 8 geschlossen, während das vordere Ende durch den ringförmigen Deckel g des äußeren Zylinders begrenzt ist. In dem Zylinder 6 ist etwa im Bereich des vorderen Ringdeckels g des äußeren Zylinders ein Kolben io vorgesehen, der sich in dem Zylinder 6 dichtend führt. Der Kolben io ist über die Kolbenstange i i mit dem hinteren Deckel 12 des äußeren Zylinders gekuppelt. Durch die Kolbenstange hindurch führt ein Kanal 13, welcher den Hubraum 14 des äußeren Zylinders mit dem Hubraum 15 des inneren Zylinders verbindet. Die Ringkammer 7 ist über die Bohrung 16 an die Luftleitung bzw. die Atmosphäre anschließbar. Über den Ringraum 7 kann durch die Bohrung 17 der Hubraum i8 mit der Luft oder der Atmosphäre verbunden werden. Die Zu- oder Ableitung der Luft zu den Hubräumen 14 und 15 erfolgt über die Öffnung ig des äußeren Zylinders.
  • Die Betriebsweise ist etwa folgende: Die Luft wird beispielsweise über die Öffnung ig in den Hubraum 14 eingeführt und tritt von hier über die Leitung 13 der Kolbenstange i i in den Raum 15. Hierbei erfolgt durch Belastung der großen Flächen 2o und 21 das Ausfahren des Zylinders 6, von welchem über die Kolbenstange q. der Förderer (vgl. Fig. i und 2) vorgeschoben wird. Aus den Räumen 18 und 7 entweicht die Luft über die Öffnung 16 des äußeren Zylinders. Beim Nachholen des Rückzylinders wird dann die Luft über die Öffnung 16 eingelassen, welche zunächst in die Ringkammer 7 eintritt und von hier über die Öffnung 17 in den Hubraum 18. Es wird nun im wesentlichen die innere Fläche des .Kolbens io belastet, welcher über die Kolbenstange i i den Zylinder i und die mit diesem verbundene Stütze :2 nachholt.
  • Die Öffnungen 16 und ig des äußeren Zylinders können über ein geeignetes Leitungssystem an ein Steuerorgan, beispielsweise einen Mehrwegehahn, angeschlossen werden, welcher, den Erfordernissen entsprechend, jeweils die einen oder anderen Hubräume an die Luft anschließt, während die jeweils nicht belasteten Räume mit der Atmosphäre verbunden werden.
  • Der Vorschlag nach der Erfindung kann auch in der Weise ausgeführt werden, daß ein Arbeiten in zwei Stufen möglich ist, insbesondere deshalb, um sich den betrieblichen Erfordernissen bei weicher oder harter Kohle anpassen zu können. Zu diesem Zweck wird der in der Kolbenstange i i befindliche Kanal 13 durch den Zylinderdeckel 12 hindurchgeführt. Der Kanal 13 wird nicht mit dem Hubraum 14 verbunden. In der zu den Hubräumen 14 und 15 bzw. zu den Anschlußöffnungen ig bzw. 13a führenden Verbindungsleitung wird ein Mehrwegehahn eingeschaltet, so daß nach Bedarf entweder die Luft über die Öffnung ig in den Hubraum 14 oder über die Öffnung 13" und den Kanal 13 in den Hubraum 15 oder gleichzeitig in beide Räume 14 und 15 eingelassen werden kann. Der jeweils nicht benutzte Hubraum wird über den Mehrwegehahn an die Außenluft angeschlossen.
  • Der gemäß dem Vorschlag der Erfindung ausgebildete Vorschub- bzw. Druckzylinder kann gemäß der in der Zeichnung dargestellten oder einer ähnlichen Ausführungsform auch bei anderen Bergwerksmaschinen und auch auf anderen Gebieten der Technik des Maschinen- und Motorenbaues, beispielsweise in Verbindung mit Werkzeugmaschinen, Anwendung finden.

Claims (6)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Rückvorrichtung, insbesondere zum Verlegen von Strebförderern, welche aus doppelt wirkenden, z. B. zwischen dem Förderer und einem nachholbaren Widerlager angeordneten Vorschubzylindern gebildet ist, von denen mehrere über die Länge des Strebförderers verteilt angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, daß jede Rückvorrichtung aus mehreren konaxial ineinander angeordneten Zylindern (1, 6) gebildet ist, von welchen jeweils ein Abschlußdeckel des inneren Zylinders als Kolben des äußeren Zylinders ausgebildet ist.
  2. 2. Rückvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß zwei Zylinder ineinander angeordnet und der Kolben des inneren Zylinders (6) mit dem Gehäuse, z. B. dem Deckel (12), des äußeren Zylinders (i) über eine Kolbenstange (i i) verbunden ist und daß der hintere Zylinderdeckel des inneren Zylinders (6) den Kolben (8) für den äußeren Zylinder bildet.
  3. 3. Rückvorrichtung nach Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem inneren und dem äußeren Zylinder ein kleiner Zwischenraum zur Bildung einer Ringkammer (7) vorgesehen ist, welche an der einen Stirnseite durch den Kolben (8) des inneren Zylinders (6) und an der anderen Seite durch den ringförmigen Deckel (g) des äußeren Zylinders (i) geschlossen ist.
  4. 4. Rückvorrichtung nach Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß ein Hubraum (15) des inneren Zylinders (6) über einen in der Kolbenstange (ii) dieses mittleren Zylinders vorgesehenen Luftkanal (13) mit dem großen Hubraum (14) des äußeren Zylinders (i) verbunden ist.
  5. 5. Rückvorrichtung nach Anspruch i oder einem der folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß die für den Nachholhub der Zylinder dienende Gesamtarbeitsfläche der Kolben kleiner bemessen ist als die für den Vorrückhub des Förderers beaufschlagte Gesamtarbeitsfläche der Kolben.
  6. 6. Rückvorrichtung nach Anspruch i oder einem der folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens die im gleichen Bewegungssinn beaufschlagbaren Hubräume (14 und 15) über getrennte Luftzuleitungen an einen Mehrwegehahn angeschlossen sind, derart, daß in Abhängigkeit von dem erforderlichen Vorschubdruck jeweils einer der Räume oder beide gemeinsam beaufschlagt werden können.
DEM13911A 1952-04-30 1952-04-30 Rueckvorrichtung, insbesondere zum Verlegen von Strebfoerderern Expired DE918204C (de)

Priority Applications (1)

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DEM13911A DE918204C (de) 1952-04-30 1952-04-30 Rueckvorrichtung, insbesondere zum Verlegen von Strebfoerderern

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DEM13911A DE918204C (de) 1952-04-30 1952-04-30 Rueckvorrichtung, insbesondere zum Verlegen von Strebfoerderern

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DE918204C true DE918204C (de) 1954-09-20

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ID=7296434

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DEM13911A Expired DE918204C (de) 1952-04-30 1952-04-30 Rueckvorrichtung, insbesondere zum Verlegen von Strebfoerderern

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DE (1) DE918204C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1182622B (de) * 1961-02-13 1964-12-03 Salzgitter Maschinen Ag Rueck- und Andrueckzylinder fuer den Kohlenhobelbetrieb
DE1288545B (de) * 1964-07-28 1969-02-06 Kloeckner Werke Ag Rueckzylinder mit einem beiderseits von einem Arbeitsmedium beaufschlagbaren Kolben

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1182622B (de) * 1961-02-13 1964-12-03 Salzgitter Maschinen Ag Rueck- und Andrueckzylinder fuer den Kohlenhobelbetrieb
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