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DE917810C - Hauptsperre mit Abteilvorrichtung fuer Foerderwagen - Google Patents

Hauptsperre mit Abteilvorrichtung fuer Foerderwagen

Info

Publication number
DE917810C
DE917810C DEP23462D DEP0023462D DE917810C DE 917810 C DE917810 C DE 917810C DE P23462 D DEP23462 D DE P23462D DE P0023462 D DEP0023462 D DE P0023462D DE 917810 C DE917810 C DE 917810C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
locking
main lock
compartment device
trams
movement
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEP23462D
Other languages
English (en)
Inventor
Karl Henkel
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Rudolf Hauscherr & Soehne Masc
Original Assignee
Rudolf Hauscherr & Soehne Masc
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Rudolf Hauscherr & Soehne Masc filed Critical Rudolf Hauscherr & Soehne Masc
Priority to DEP23462D priority Critical patent/DE917810C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE917810C publication Critical patent/DE917810C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66BELEVATORS; ESCALATORS OR MOVING WALKWAYS
    • B66B17/00Hoistway equipment
    • B66B17/14Applications of loading and unloading equipment
    • B66B17/16Applications of loading and unloading equipment for loading and unloading mining-hoist cars or cages
    • B66B17/20Applications of loading and unloading equipment for loading and unloading mining-hoist cars or cages by moving vehicles into, or out of, the cars or cages

Landscapes

  • Special Conveying (AREA)

Description

  • Hauptsperre mit Abteilvorrichtung für Förderwagen Es ist bekannt, in unterirdischen Grubenbetrieben vor dem Schacht im Schienenweg der Förderwagen eine Sperre vorzusehen, die den ankommenden Förderwagenzug aufhält und die Wagen einzeln oder paarweise an die Aufscliiebevorrichtung abgibt.
  • Ferner sind Abteilvorrichtungen zum Aufhalten und Abteilen von Förderwagen vor dem Schacht bekannt, bei denen über einen durch Druckluft beaufschlagten Kolben ein doppelarmiger Sperrarm bewegt wird, der über ein Gestänge mit dem als einfachen Hebelarm ausgebildeten Abteilarm verbunden ist, derart, daß zwangläufig ein wechselseitiges Aufrichten und Niederlegen der Sperren erfolgt. Weiter sind Vorrichtungen zum Regeln des Ablaufs von Förderwagen unter Benutzung einer in ihrer Neigung verstellbaren Laufschiene bekannt, bei denen letztere mit einem Sperrgestänge gekuppelt ist, das aus einer an den Enden mit Sperrstößeln für die vordere Sperrung des Wagens und mit Sperrstößeln für die nachfolgenden Wagen versehenen, drehbar gelagerten doppelarmigen Schwinge besteht, derart, daß die Stößel nur an dem Wagenkasten oder den Puffern angreifen.
  • Schließlich sei noch darauf hingewiesen, daß Korb- und Schachtsperren bekannt sind, bei welchen Sperrglieder angeordnet sind, die sich beim Lösen zunächst in Bewegungsrichtung der Förderwagen waagerecht und dann erst abwärts bewegen. Hierbei handelt es sich aber um Sperren mit nur einem Sperrglied. Auch dienen Schacht- und Korbsperren nicht zum Aufhalten ganzer Wagenzüge, sondern lediglich von einzelnen Wagen oder Wagenpaaren, so daß die Ausführung derartiger Sperren kein Vorbild für die Gestaltung von Hauptsperren ist.
  • Die Verbesserung, die durch die vorliegende Erfindung an derartigen Sperren mit einer Abteilvorrichtung erreicht wird, erstreckt sich vor allem darauf, daß sich eine erhöhte Sicherheit gegen Überfahren der Sperre selbst bei heftigem Anprall der Förderwagen und auch bei ausbleibender Preßluft in der Betätigungsvorrichtung ergibt. Dies wird dadurch erreicht, daß das in Bewegungsrichtung der Wagen letzte Sperrglied in einer Führung aus der Sperrstellung zunächst waagerecht und dann schräg abwärts verschiebbar angeordnet und mit dem schwenkbaren anderen Sperrglied unter Vermittlung eines die seitliche Bewegungsrichtung umkehrenden Hebels und Gestänges verbunden ist. Damit ist die Verbindung des Hauptsperrgliedes und der Abteilsperre in der Weise bewirkt, daß sich beide Sperrglieder bei Ausbleiben der Preßluft automatisch unter dem Gewicht der gegen sie stoßenden Förderwagen in eine Mittelstellung bewegen, in welcher beide in den Bewegungsbereich der Förderwagen hineinreichen und eine Sperrwirkung ausüben. Da sich die auf die beiden Sperrglieder dann wirkenden Kräfte ungefähr das Gleichgewicht halten, können die Förderwagen die Sperreinrichtung nicht passieren.
  • Der wesentliche Vorteil des Erfindungsgegenstandes besteht darin, daß ein Überfahren der Sperre, selbst durch einen größeren Wagenzug, auch bei Ausbleiben der Preßluft praktisch ausgeschlossen ist. Die zunächst einsetzende waagerechte Verschiebung des einen Sperrgliedes in seiner waagerechten geraden Führungsbahn führt zu einer entsprechenden Verschiebung des Arbeitskolbens der Druckluftbetätigung und Kompression der Zylinderfüllung. Wird der Zylinder nicht entlüftet, so gelangt das Sperrglied überhaupt nicht in seine schräge Führungsbahn und bleibt in der Sperrstellung, wobei aber gleichzeitig das zweite Sperrglied aufgerichtet und in Sperrstellung kommt. Der Wagenzug wird also im Endergebnis wieder von beiden Sperrgliedern der Einrichtung festgehalten, auch wenn nur eine Wagenzahl in Länge der Abteilvorrichtung auftreffen sollte.
  • Weitere Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung einer bevorzugten Ausführungsform, die in der Zeichnung dargestellt ist, und zwar zeigt Fig. i die Einrichtung in einem Längsschnitt, Fig. 2 einen Querschnitt nach Linie II-II der Fig. 1, Fig. 3 einen Längsschnitt durch die Einrichtung mit einer anderen Stellung der beiden Sperrglieder.
  • In der Zeichnung ist mit i die Schienenbahn bezeichnet, auf der die Förderwagen 2, 3, 4 mit ihren Rädern 5 laufen. Unterhalb der Schienenbahn i ist das Gestell 6 der Sperreinrichtung angeordnet.
  • Es besteht, wie Fig.2 erkennen läßt, aus zwei in geeigneter Weise miteinander verbundenen Längsträgern 7, zwischen denen ein Druckluftzylinder 8 angeordnet ist. An der dem Schacht, d. h. dem tieferen Ende der Schienenbahn i zugewandten Seite ist an den Längsträgern 7 je eine Führungsbahn g angeordnet, in welche je ein Stein io gleitet. In die Steine io greift der Tragbolzen i i ein, an welchem die beiden Tragschlitten 12 sitzen und der auch die beiden Sperrglieder 13 durchsetzt, welche außerdem mit dem Tragschlitten 12 durch den Bolzen 14 verbunden sind. Am anderen Ende sind die Tragschlitten 12 mittels eines Steins 15 ebenfalls in den Führungen verschiebbar gelagert. An dem hier vorgesehenen Bolzen 16, dessen vorspringende Enden in die Steine 15 eingreifen, greift abnehmbar der Kopf 17 der Kolbenstange 18 an, die mit dem doppelseitig beaufschlagten Kolben ig versehen ist. Die Tragschlitten 12 haben rückwärts eine nach unten gerichtete Verlängerung 2o, in welcher der Bolzen 2i angeordnet ist, an welchem die Betätigungsstange 22 angreift, die zu den Sperrgliedern 23 führt, die hier als Schwenkhebel ausgebildet und in Lagern 24. des Gestells angeordnet sind.
  • Die Arbeitsweise der dargestellten Einrichtung ist folgendermaßen: In der in Fig. i wiedergegebenen Stellung ist der Zylinderraum 25 mit Druckluft aus der Leitung 26 beaufschlagt. Die Sperrglieder 13 ragen dann zwischen den Schienen i so weit nach oben vor, daß der Puffer der Förderwagen gegen sie trifft und die Förderwagen so festgehalten werden. Wenn jetzt zwei Förderwagen in den Förderkorb abgegeben werden sollen, wird der Zylinderraum z7 mit Druckluft aus der Leitung 28 beaufschlagt und der Zylinderraum 25 entlüftet. Der Kolben ig geht dann links und schiebt dabei den Tragschlitten 12 mit den daran sitzenden Sperrarmen 13 ebenfalls nach links. Bei dieser Bewegung führen die Tragschlitten 12 und damit die Sperrarme 13 zunächst eine waagerechte Bewegung aus, bis sie in den nach unten abgebogenen Teil 29 der Führungsbahn kommen. Dann senken sich die Sperrarme so weit, bis sie schließlich die aus Fig. 2 ersichtliche Stellung einnehmen, in welcher sie ganz aus dem Bereich der Förderwagen sind.
  • Gleichzeitig mit dem Abwärtsgehen der Sperrarme 13 wird aber die Abteilsperre 23 aufgerichtet und in Sperrstellung gebracht. Dies hat zur Wirkung, daß der Oberarm 3o der Sperrhebel 23 in den Bereich der Achsen 31 der Förderwagen gelangt. Dadurch werden die nachrollenden Förderwagen aufgehalten, wie Fig. z erkennen läßt. Es werden also nur so viel Förderwagen von der Sperreinrichtung freigegeben, wie es dem Abstand der Sperrglieder 13, 30 voneinander entspricht. Bei der dargestellten Ausführungsform sind das zwei Förderwagen.
  • Nach Abrollen der beiden Förderwagen kann die Sperrvorrichtung wieder in die aus Fig. i ersichtliche Stellung gebracht werden. Dann können auf der Schienenbahn i die Förderwagen vorrollen, bis der vorderste Wagen gegen die Hauptsperrarme 13 trifft, worauf sich der beschriebene Vorgang wiederholt.
  • Bleibt nun aus irgendeinem Grunde die Preßluft aus und entlastet sich in der aus Fig. i ersichtlichen Stellung der Zylinderraum 25, bewegen sich die Sperrarme 13 nach links. Die Einrichtung ist nun so ausgebildet, daß, wenn die Sperrarme 13 in die durch die strichpunktierten Linien 32 angedeutete Stellung gelangen, gleichzeitig der Abteilsperrarm 30 so weit aufgerichtet ist, daß er die durch die strichpunktierten Linien 33 angedeutete Lage einnimmt. In dieser Mittelstellung befinden sich aber beide Sperrglieder 13, 30 im Bereich der Achsen der Förderwagen, und da auf beide Sperrglieder praktisch der gleiche Druck ausgeübt wird, kommt die Förderwagenreihe automatisch zum Stillstand.
  • Die Sicherungs- und Sperrwirkung, welche durch die Hauptsperrarme 13 bei der dargestellten Einrichtung ausgeübt wird, ist derart kräftig, daß ein Überfahren der Hauptsperre auch dann ausgeschlossen ist, wenn keine Oberradführung vorgesehen ist. Die günstige Sperrwirkung der Arme 13 hängt vor allem damit zusammen, daß die Sperrarme zunächst ohne Veränderung ihrer Höhenlage seitlich verschoben werden, wenn ein Förderwagen gegen sie trifft. Eine Ablenkung der Förderwagen nach oben, wie sie bei schwenkbarer Anordnung der Sperrglieder praktisch unvermeidlich ist, tritt also bei der Ausführung der Sperrglieder entsprechend den Sperrarmen 13 nicht mehr auf.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Hauptsperre mit Abteilvorrichtung zum Aufhalten und Abteilen der Förderwagen aus Wagenzügen vor dem Schacht, mit zwei abwechselnd in Sperrstellung durch Druckmittelkolben bewegten Sperrgliedern, dadurch gekennzeichnet, daß das in Bewegungsrichtung der Wagen letzte Sperrglied (13) in einer an sich bekannten Führung aus der Sperrstellung zunächst waagerecht und dann schräg abwärts verschiebbar angeordnet und mit dem schwenkbaren anderen Sperrglied (30) unter Vermittlung eines die seitliche Bewegungsrichtung umkehrenden Hebels (25) und Gestänges (22) verbunden ist. Angezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 547 o92, 691 357.
DEP23462D 1948-12-03 1948-12-03 Hauptsperre mit Abteilvorrichtung fuer Foerderwagen Expired DE917810C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEP23462D DE917810C (de) 1948-12-03 1948-12-03 Hauptsperre mit Abteilvorrichtung fuer Foerderwagen

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DEP23462D DE917810C (de) 1948-12-03 1948-12-03 Hauptsperre mit Abteilvorrichtung fuer Foerderwagen

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE917810C true DE917810C (de) 1954-09-13

Family

ID=7369221

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Application Number Title Priority Date Filing Date
DEP23462D Expired DE917810C (de) 1948-12-03 1948-12-03 Hauptsperre mit Abteilvorrichtung fuer Foerderwagen

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DE (1) DE917810C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3209927A (en) * 1962-06-15 1965-10-05 Mcdowell Wellman Eng Co System for moving and emptying railroad cars

Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE547092C (de) * 1930-06-20 1932-03-21 Wilhelm Christian Vorrichtung zum Regeln des Ablaufs von Foerderwagen
DE691357C (de) * 1928-10-27 1940-05-24 Hauhinco Maschf Mitnehmer fuer Gleissperren von Foerderwagen-Aufschiebevorrichtungen

Patent Citations (2)

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