DE9172C - Alarm-Läutewerk an Thüren - Google Patents
Alarm-Läutewerk an ThürenInfo
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- DE9172C DE9172C DENDAT9172D DE9172DA DE9172C DE 9172 C DE9172 C DE 9172C DE NDAT9172 D DENDAT9172 D DE NDAT9172D DE 9172D A DE9172D A DE 9172DA DE 9172 C DE9172 C DE 9172C
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Classifications
-
- G—PHYSICS
- G08—SIGNALLING
- G08B—SIGNALLING OR CALLING SYSTEMS; ORDER TELEGRAPHS; ALARM SYSTEMS
- G08B13/00—Burglar, theft or intruder alarms
- G08B13/02—Mechanical actuation
- G08B13/08—Mechanical actuation by opening, e.g. of door, of window, of drawer, of shutter, of curtain, of blind
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- Physics & Mathematics (AREA)
- General Physics & Mathematics (AREA)
- Burglar Alarm Systems (AREA)
Description
1879.
Klasse 74.
J. G. KÖNIG in BERLIN. Alarm-Läutewerk an Thüren.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 15. Juni 1879 ab.
Der Rahmen α ist 52 mm hoch und wird auf den Rand einer eisernen oder hölzernen
Thür befestigt und bildet mit dieser gleichsam einen Kasten. Der flache Rahmen b mit den
darauf genieteten drei Querschienen c aus schwachem Bandeisen liegt flach gegen die Thür
und bildet das Fallwerk, welches durch die vier Kloben d seine Führung auf- und abwärts
erhält. Das Fallwerk steht mit der zweiten Thür (Aufsen- oder Doppelthür) durch die Zapfen
e in Verbindung und wird durch eine Voroder Rückwärtsbewegung dieser Thür von nur
10 mm ausgehoben.
Die Zapfen e mit den Falzen i greifen durch
die Oeffnungen / der Stangen g, in welchen letzteren sich die keilförmigen Schrägen h befinden,
so dafs durch eine Vor- oder Rückwärtsbewegung der Aufsen- oder Doppelthür die Stangen g gehoben werden. Mit den Stangen g
ist die Querschiene r, welche auf den Zapfen ί seitwärts beweglich ist, mittelst der Winkel χ
verbunden. Auf der Mitte der Querschiene r befindet sich der flache Stift p, auf welchem
der flache Stift ο der Querschiene c ruht und der also das ganze Fallwerk trägt. - Die Stangen
g befinden sich über dem Fallwerk und bewegen sich mittelst Oeffnungen auf den Zapfen
jy auf- und abwärts. Auf der Thür sind die Glocken w und die Gehwerke ν befestigt. Der
Winkel q, welcher mittelst der flachen Schiene t mit den Schienen c bezw. dem Rahmen b in
Verbindung steht, hält das Räderwerk des Gehwerks in Ruhe.
Durch starkes Drücken bezw. Ziehen an der Doppel- (Aufsen-) Thür heben die Zapfen e die
Stangen g, wodurch die Querschiene r mit dem darauf befindlichen Stift / mittelst der
Winkel χ seitwärts bewegt wird. Hierdurch wird der Stift ο und mit ihm das ganze Fallwerk
frei, dasselbe hebt den Winkel q am Gehwerk aus und setzt die Alarmglocken w in
Thätigkeit.
Abgestellt können die Glocken nur dadurch werden, dafs die innere Thür aufgeschlossen
und das Fallwerk durch eine Olive, welche an der Zimmerseite der Thür sitzt und mit dem
Wechsel u in Verbindung steht, aufgezogen wird. Hierbei zieht sich die Schiene r vermöge
der Schräge der Stifte σ und / zurück und der Stift 0 setzt sich wieder auf den
Stift p, sobald das Fallwerk hoch genug ist, um die Schiene r vorzulassen.
Damit das Fallwerk nicht vorzeitig fällt, wird dasselbe durch den Stift η des Wechsels k so
lange gehalten, bis die Aufsenthür zugemacht ist und der mittelste Zapfen e gegen das obere
Ende / des Wechsels k drückt, wodurch dieser, sich um den Drehpunkt m bewegend, das Fallwerk
frei giebt.
Das Ganze wird durch eine Decke von Eisenblech, welche mit entsprechenden OefFnungen
für die Zapfen e versehen ist, bedeckt.
Zur Versicherung einer gewöhnlichen Stubenthür von 1,88 m hoch und o,94 m breit können
ι bis 56 Glocken und an der Doppelthür eben so viele Zapfen angebracht werden. Die Zapfen
werden in einer der Gröfse der Thür entsprechenden Blechtafel befestigt.
Das Gehwerk der Alarmglocke besteht aus dem Gehäuse v, welches aus vier Platten (dem
Unterblech A, dem Oberblech B und den beiden Blechen C) und vier Schrauben D zusammengesetzt
ist, dem Federgehäuse E, in welchem eine Uhrfeder befestigt ist, die durch
einen auf den vierkantigen Zapfen F passenden Schlüssel aufgezogen und deren Zurücklaufen
durch das Sperrrad N verhindert wird. Sobald nun der Winkel q durch das Fallwerk ausgehoben
wird, ist die Hemmscheibe H frei. Die Uhrfeder wirkt jetzt mit aller Kraft auf das
Zahnrad / und dieses auf den Trieb K; mit letzterem dreht sich das auf demselben Zapfen
befindliche Zahnrad L, welches den Trieb M und das Steigrad G treibt. Durch dieses wird
der Anker O bewegt, durch dessen Rück- und Vorwärtsbewegung der Hammer ζ in Thätigkeit
gesetzt wird. Hammer und Anker befinden sich auf der Welle P und werden durch die
kleine Feder R, welche an dem flachen Lappen S befestigt ist und in den Lappen T an der
Ankerwelle eingreift, in Bewegung gehalten. Die Glocken w sind so angebracht, dafs sie
die Hammerschläge bequem auffangen können.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Ein durch Zeichnung und Beschreibung erläutertes Fallwerk mit Alarmglocken an Thüren.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE9172C true DE9172C (de) |
Family
ID=286564
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT9172D Active DE9172C (de) | Alarm-Läutewerk an Thüren |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE9172C (de) |
-
0
- DE DENDAT9172D patent/DE9172C/de active Active
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