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DE917128C - Durch Vormagnetisierung regelbare Drosselanordnung - Google Patents

Durch Vormagnetisierung regelbare Drosselanordnung

Info

Publication number
DE917128C
DE917128C DES11148D DES0011148D DE917128C DE 917128 C DE917128 C DE 917128C DE S11148 D DES11148 D DE S11148D DE S0011148 D DES0011148 D DE S0011148D DE 917128 C DE917128 C DE 917128C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
control
feedback
current
voltage
control circuit
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DES11148D
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Gerhart Rudolph
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Corp filed Critical Siemens Corp
Priority to DES11148D priority Critical patent/DE917128C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE917128C publication Critical patent/DE917128C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03FAMPLIFIERS
    • H03F9/00Magnetic amplifiers
    • H03F9/02Magnetic amplifiers current-controlled, i.e. the load current flowing in both directions through a main coil

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Rectifiers (AREA)

Description

  • Durch Vormagnetisierung regelbare Drosselanordnung Gegenstand des Patents 9I¢ 86¢ ist eine insbesondere als :Magnetverstärker verwendhare Drasselspulenanordnung, bei welcher der gleichgerichtete Drosselspulenstrom zur Erzeugung einer die Permeabilität der Spulenkerne beeinflussenden Eigengleicherregung verwendet wird. Die Steuerung der Ausgangsleistung erfolgt mit Hilfe eines Eingangswechselstromes von der gleichen oder nahezu gleichen Frequenz wie diejenige des Drosselspulenstromes in der Weise, daß das Verhältnis der gesamten Wechselerregung zu der Eigengleicherregung durch den Eingangsstrom geändert wird. Beim Gegenstand des Hauptpatents ist eine wechselstromseitige Kopplung der Verbraucherspannung auf den Steuerkreis vorhanden, und zwar in der Weise, daß mit steigender gesteuerter Verhraucherspannung eine Spannung im Steuerkreis auftritt, die der Steuerspannung entgegenw#iLrkt.
  • Gemäß der Erfindung wird eine Erhöhung des Verstärkungsgrades dadurch erzielt, daß die Rückwirkung der Verbraucherspannung auf den Steuerkreis vermindert hzw. beseitigt wird. Dies geschieht erfindungsgemäß dadurch, daß der Gleichstroanrückkopplungskreis und der Verb-rauaherkreis durch die Arbeitswicklungen getrennt werden. und die Steuerung in der Weise angeordnet wird, daß im wesentlichen nur der Spannungsabfall an dem Gleichstromrückkopplungskreis der Steuerwechselspannung entgegenwirkt.
  • In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele für die Verwirklichung des Erfindungsgedankens dargestellt.
  • Beim Ausführungsbeispiiel der Fig. i, das aus zwei gleich ausgelegten. Einheiten I, II mit jeweils zwei gleichen Drosseln i, 2 bzw. 3, 4 aufgebaut ist, erfolgt die Wechselstromsteuerung dadurch, daß das Verhältnis des Arbeitswechselstromes. J- "i und des Wechselstromes J-,1, der über die Gleich richteranordnungen 5 bzw. 6 die Feigenerregung der Drosseln mit Hilfe der Rückkopp.lungswicklungen 7 bzw. B. bewirkt, mit Hilfe des Steuerwechselstromes i _ geändert wird. Die beiden Gleichstromverbraucher g, io bzw. der Wechselstromver'braucher i i liegen, auf der der Rückkopplungsseite abgewandten Drosselseite, also derart, da,ß die Rückkopp;l.ungskreise 5, 7 bzw. 6, 8 und. dieVerbraucherkre-ise g, 12 bZw. 1o, 13 bzw. 1i, 14 durch die Drosseln i, 2 bzw. 3, 4 getrennt sind.
  • Beim Anlegen einer Steuerspannung u - steigt der Strom in der Einheit I an bzw. sinkt er in der Einheit II ab, wenn der in. den Rückkopplungsgleichrichter fließende Rückkopplungsstrom J -i durch den Steuerstrom größer als der Arbeitswech-selstrom J-"1 bzw. der Wechselstrom J-" kleiner als der Arbeitswechselstrom J-", gemacht wird. Infolge der Änderungen der Ströme in den beiden Einheiten wird der Spannungsabfall an den Wechselstromklenmen des Gleichrichters 5 erhöht und an den Wechselstromklemmen des Gleichrich: ters 6 erniedrigt. Beide Spannungsänderungen wirken so auf den Steuerkreis, daß sie beide der Steuerspannung entgegenwirken. Da die ohmschen Widerstände der Rückkopplungskreise verhältnismäßig klein sind, ist diese Gegenwirkung auch klein. Würde der Verbraucher, wie heil den. im Hauptpatent angegebenen Ausführungsbeispielen, im Rückkopplungskrefs selbst liegen, so wäre der Spannungsabfall ungleich größer, nämlich um den Spannungsabfall an den Verbrauchern, so daß bei derartigen Anordnungen überhaupt keinerlei Spannungsverstärkung erreicht werden könnte.
  • Die Rückwirkungen des Spannungsabfalles an den Verbrauchern auf den Steuerkreis lassen sich gemäß der Erfindung auch in den Fällen. beseitigen, in denen. die Steuerung nicht wie beim Ausführungsbeispiel der Fng. i, sondern in der Weise erfolgt, daß das Verhältnis von Wechselerregung zu Eigenerregung durch Änderung der Wechselerregung mit Hilfe von den Kernen zugeordneten, von dem Steuerwechselstrom durchflossenen Wicklungen geändert wird. Ein Ausführungsbeispiel zeigt Fiig. 2, das wiederum aus den beiden gleich ausgelegten Einheiten I, II miit den gleichen Drosseln i, 2, 3, 4 aufgebaut ist. Die Rückkopplungsun@d Verbraucherkreise sind in entsprechender Weise, wiie in. Fig. i, angeordnet und auch dem-.entsprechend bezeichnet. Der Steuerkreis besteht aus den aus der Steuerwechselstromquelle u,- gespeisten Wicklungen 15, 16, 17, 18, die in derselben Weise wie ,diel Arbeitswicklungen auf den Kernen angeordnet sind.
  • Bei der Steuerung hat beispielsweise dass in den Steuerwicklungen, 15, 16 aufgebaute Steuerwechselfeld die gleiche Phase wie das in den. entsprechenden Arbeitswicklungen der Drosseln i, 2 vorhandene Wechselfeld. Dadurch wird der Strom in: der Einheit I erniedrigt und in der Einheit II erhöht. Nimmt man beispielsweise an, daß die Windungszahilen, von Steuer- und Arbeitswicklungen gleich sind, so ist .der gesamte Spannungsabfall an. den Steuerwicklungen 15, 16, 17, 18, der der Steuerwechselspannung entgegenwirkt, gleich dem Spannungsabfall, der an, den Arbeitswicklungen selbst vorhanden ;ist. Da die Netzspannung eine konstante Größe hat, ist jedoch dieser durch die Steuerung entstandene Spannungsabfall an den gesamten Arbeitswicklungen gleich: dem gesamten: Spannungsab,faill an den Verbraucher- und Rückkopplungskreisen. Das bedeutet, d,aß die in, den Steuerwicklungen ,induzierte Spannung, die der Steuerspan, nung entgegenwirkt, so groß ist, wie der gesamte, am Verbraucher und Rückkopplungsgleichrichter vorhandene Spannungsabfall. Die Wirkungen des an den Verbrauchern. infolge der Steuerung erzeugten Spannungsabfalles auf den Steuerkreis kann man, nun rückgängig machen., wenn man Rückkopplungskreis und Verbraucherkreis, durch die steuerbaren Drosseln trennt und die an den Verbrauchern auftretenden Spannungen zwischen den Punkten A und B abnimmt und: so in. den Steuerkreis einschaltet, daß sie die infolge des Spannungsabfalles an den Arbeitsdrosseln induz(erten Gegenspannungen entsprechend verkleinern.
  • Je nach. der Wiudungszahl der Steuerwicklungen verwendet man; hierfür die gesamte Spannung zwischen .den Punkten. A und B oder nur einen proportionalen Anteil davon. Zu diesem Zweck legt man zwischen die Punkte A und B einen Widerstand ig, oder auch einen Transformator. Diese Elemente haben zweckmäßig einen variablen Abgriff 20, der mit dem Netzpunkt C verbrunden. und so eingestellt wird, daß eventuelle Ungleichheiten zwischen den beiden Einheiten nachsymmetriert werden können.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Insbesondere als Magnetverstärker verwendbare Drosselspulenanordnung mit Rückkupplung des gleichgerichteten Drasselspulenstromes, bei welcher die Steuerung der Ausgangsleistung mit Hilfe eines Wechselstromes vom: xler .gleichem, oder nahezu gleichen Frequenz wie diejenige des. Drosselspulenstromes in der Weise erfolgt, daß das Verhältnifs der gesamten: Wechselerregung zu der Eigengleicherregung durch: den Eingangsstrom geändert wird, nach Patent 9,14 864, dadurch gekennzeichnet, daß die, steuerbaren Drosseln jeweils zwischen den Glai,chstromrückkopplungskreisen und den Verbraucherkreisen in solcher Anordnung liegen, daß im wesentlichen nur der Spannungsabfall an, den Gleichstromrückkopplungskreisen der Steuerwechselspannung entgegenwirkt.
  2. 2. Anordnung nach Anspruch i, dadurch. gekennzeichnet, daß die Steuerweahselstromquelle in der Weise angeordnet ist, daß im Steuerkreis nur die zur Erzeugung der Eigengleicherregung dienenden Gleichrichteranordnungen mit den Gleichstromrückkapplungswicklungen liegen.
  3. 3. Anordnung nach Anspruch i oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Steuerkreis in der Weise mit dem Verbraucherkreis gekoppelt ist, daß die im Steuerkreis induzierten Wechselspannungen durch die an, den Verbrauchern auftretenden Spannungen ganz oder teilweise kompensiert werden.
DES11148D 1941-08-20 1941-08-20 Durch Vormagnetisierung regelbare Drosselanordnung Expired DE917128C (de)

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DE917128C true DE917128C (de) 1954-08-26

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ID=7473553

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DES11148D Expired DE917128C (de) 1941-08-20 1941-08-20 Durch Vormagnetisierung regelbare Drosselanordnung

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DE (1) DE917128C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1026362B (de) * 1953-02-05 1958-03-20 Siemens Ag Magnetverstaerker in Selbstsaettigungsschaltung

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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