[go: up one dir, main page]

DE916536C - Stimmgabelgesteuerter Niederfrequenz-Roehrengenerator - Google Patents

Stimmgabelgesteuerter Niederfrequenz-Roehrengenerator

Info

Publication number
DE916536C
DE916536C DEA10070D DEA0010070D DE916536C DE 916536 C DE916536 C DE 916536C DE A10070 D DEA10070 D DE A10070D DE A0010070 D DEA0010070 D DE A0010070D DE 916536 C DE916536 C DE 916536C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
tuning fork
generator according
controlled
tube generator
excitation
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEA10070D
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Eugen Tritschler
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
AEG AG
Original Assignee
AEG AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by AEG AG filed Critical AEG AG
Priority to DEA10070D priority Critical patent/DE916536C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE916536C publication Critical patent/DE916536C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03BGENERATION OF OSCILLATIONS, DIRECTLY OR BY FREQUENCY-CHANGING, BY CIRCUITS EMPLOYING ACTIVE ELEMENTS WHICH OPERATE IN A NON-SWITCHING MANNER; GENERATION OF NOISE BY SUCH CIRCUITS
    • H03B5/00Generation of oscillations using amplifier with regenerative feedback from output to input
    • H03B5/30Generation of oscillations using amplifier with regenerative feedback from output to input with frequency-determining element being electromechanical resonator

Landscapes

  • Apparatuses For Generation Of Mechanical Vibrations (AREA)

Description

  • Stimmgabelgesteuerter Niederfrequenz-Röhrengenerator Bei der Notwendigkeit sehr genauer Zeitmessungen, wie sie z. B. bei der Prüfung von Elektrizitätszählern, Relais usw. eintritt, finden zweckmäßig durch Wechselstromsynchronmotoren angetriebene Kurzzeitmesser Verwendung. Für deren Betrieb ist jedoch das Vorhandensein einer unbedingten konstanten Frequenz vorauszusetzen.
  • Vorschläge zur Herstellung technischer Frequenzen hoher Genauigkeit sind mehrfach bekanntgeworden. Erwähnt seien Motorgeneratoren mit Zentrifugalreglern oder mittels Pendeluhren gesteuerte Relativregler; sie haben nur integrierende Regelfähigkeit und sind daher für Kurzzeitmeßgeräte wenig geeignet; auch sind sie für ortsveränderliche Anlagen ungeeignet. Andere Mittel sind in Hochfrequenzgeneratoren mit Schwebungsuntersetzung gegeben und auch in den stimmgabelgesteuerten Wechselumrichterschaltungen mittels Thyratronröhren. Diese Arten von Generatoren stellen außerordentlich hohe Anforderungen an die Konstanz ihrer Spannungsquellen und Unveränderlichkeit der Röhrenkennlinien und besonders bei den Schwebungsgeneratoren an die Fernhaltung jeglicher Fremdfeldbeeinflussungen. Es sind auch stimmgabelgesteuerte Wechselstromgeneratoren oder sogenannte Zeitmarkengeber bekanntgeworden, deren Anregung nach dem elektromagnetischen Summerprinzip durch zerhackten Gleichstrom erfolgt. Die Frequenz solcher stimmgabelgesteuerten Generatoren ist jedoch stark von den mehr oder weniger vorliegenden veränderlichen Zufälligkeiten der Stromkontakte und insbesondere, wie auch bei den stimmgabelsynchronisierten Wechselumrichterschaltungen mit Thyratronröhren, von der Phase und der Form des Stromes in der Anregerspule zur Phase der mechanischen Stimmgabelschwingungen abhängig.
  • Es sind auch Stimmgabelgeneratoren in Verbindung mit gittergesteuerten Elektronenröhren bekannt. Die bekannten Anordnungen haben jedoch den Mangel, daß die erzeugten Erregerströme sinusförmigen Verlauf haben und mehr oder weniger in ihrer Phase den Schwingungen der Stimmgabel gleichen müssen, da eine Phasenverschiebung bremsend wirkt.
  • Da die Stimmgabel kaum technisch einwandfrei in ihrem Schwingungsknoten gelagert werden kann, erfolgt ihre Halterung am Stiel. Der Stiel führt aber Längsschwingungen aus, weshalb die Stimmgabel am festgehaltenen Stiel große Verluste an Schwingungsenergie erfährt. Für die Frequenzkonstanz ist es aber wichtig, den schädlichen Einfluß der Dämpfung sofort durch eine neue Energiezufuhr zu beseitigen.
  • Erfindungsgemäß wird daher ein stimmgabelgesteuerter Röhrengenerator mit Anregung durch elektromagnetische Impulse vorgeschlagen, der dadurch gekennzeichnet ist, daß die Stimmgabel das Gitterpotential einer Laderöhre steuert, die ihrerseits eine Gegentaktgleichrichterschaltung so beeinflußt, daß die dieser entnommenen Impulse nur kurz sind und ihr Höchstwert im wesentlichen gleichzeitig mit dem Nulldurchgang der Stimmgabel auftritt. In dieser Schwingungsphase ist die ganze Schwingungsenergie Bewegungsenergie und kann daher eindeutig um die Verluste der letzten Halbschwingung ergänzt- werden. Nach einer Weiterbildung des Erfindungsgedankens wird man an den Anodenkreis der stimmgabelgesteuerten Laderöhre des Röhrengenerators über die Anodenspannung gegen den Anodenstrom voreilend verschiebende Mittel die Erregerimpulse abgebende Steuerröhre ankoppeln.
  • Die Fig. i und 2 stellen Ausführungsbeispiele der Erfindung dar. Das Gitterpotential der Laderöhre L für den Schwingungskreis S wird über den Stimmgabelkontakt K derart gesteuert, daß dem offenen Kontakt negatives, dem geschlossenen Kontakt positives Potential entspricht. Der Kontakt K kann eine prellfreie, mechanische Kontakteinrichtung; die durch die Stimmgabel einerseits und einen Federkontakt andererseits gebildet wird, oder ein photoelektrischer Kontakt sein. In Fig. 2 bedeutet der Linienzug a die sinusförmig angenommene Weg-Zeit-Linie des Kontaktschenkels der Stimmgabel, wobei der Auswärtsschwingungsbewegung (Kontakt geschlossen) positives Vorzeichen beigelegt ist. Der Kontakt ist so gesteuert, daß er im Schwingungsnulldurchgang der Stimmgabel auswärts schließt und einwärts öffnet.
  • Den rechteckförmigen Anodenstrom iA der Laderöhre L zeigt der Linienzug b, mit welchem der elektrische Schwingungskreis S in Stromresonanzschaltung für die Grundwelle erregt wird. Der Linienzug c zeigt den Strom i .r der Grundwelle. Die Induktivität des Resonanzkreises ist durch die Primärseite des Gegentakttransformators dargestellt.
  • Die den Magnetisierungsstrom um go° voreilende Wechselspannung e- wird den beiden Verstärkerröhren GI und G2 zugeführt, die dermaßen stark negativ verlagerte Arbeitspunkte haben, daß sich die Anodenströme von der Kurvenform i81 und i82 gemäß dem Linienzug d als Schwingungen zweiter Ordnung ergeben.
  • Der Strom i81 erregt die Erregerspule El, die zwischen den Schenkeln der Stimmgabel angeordnet ist; der Strom i82 erregt die beiden außenliegenden Erregerspulen E2 und E3. Der Zeitpunkt der Höchstwerte der elektromagnetischen Impulse P1 und P2 erfolgt somit, wie die Projektion der Linienzüge a und d zeigt, phasenrichtig zu den Schwingungsnulldurchgängen der Stimmgabel, so daß diese mit größtmöglichster Frequenzkonstanz schwingt.
  • Gemäß der Erfindung wird also im wesentlichen der Erregerstrom von einer Verstärkereinrichtung abgegeben, die im Fall der Ausführung nach Fig. i aus einem Elektronenröhrenverstärker besteht. Bei der Ausbildung nach Fig. 3 kann an die Stelle der Elektronenröhren eine Zweiweggleichrichteranordnung treten, in deren einem Pfad die Erregerspule El und in deren anderen Pfad die Erregerspulen E2 und E3 liegen. Bei dieser Anordnung werden, wie aus dem Diagramm der dem Kurvenzug b nach Fig. 2 entsprechenden Anodenströme iA der Laderöhre L bzw. dem Kurvenzug d der Fig. 2 entsprechenden Steuerströme i el bzw. i", hervorgeht, die Erregerimpulse nicht unmittelbar im Nulldurchgang, sondern jeweils kurz nach dem Nulldurchgang gegeben.
  • Bei dieser Ausführung liegt im Anodenstromkreis der Laderöhre für den Resonanzkreis ein primärseitig von Strom iA durchflossener Transformator mit einer Mittelanzapfung ' der Sekundärwicklung. Bei jeder Anodenstromänderung wird in der Sekundärwicklung ein EMK mit sehr steilen Flanken entsprechend den steilen Stromänderungen in den Nulldurchgängen induziert. Die in Serie mit den Erregerspulen El, E2, E2 geschalteten Gleichrichter sorgen für die richtige Verteilung der Erregerstromspitzen.
  • Die Steuerwechselspannung für den Kraftverstärker zum Anschluß der Synchronstoppuhren wird mit den bekannten Mitteln der Verstärkertechnik dem gleichen Resonanzstromkreis S entnommen, sofern kein unabhängiger Schwingungskreis mit eigener Laderöhre (Generatorröhre), aber zur ersten Laderöhre parallel geschaltetem Gitter, bevorzugt wird.
  • Eine weitergehende Verbesserung wird gemäß Fig. q. dadurch erreicht, daß die Steuerspannung e .-. gemäß den Schwingungen der Stimmgabel auf induktivem Weg erzeugt wird. Hierzu wird der Stimmgabelstiel nicht fest eingespannt, sondern elastisch gehalten. Dadurch wird die erforderliche Anrege-Leistung kleiner, da die Dämpfung geringer geworden ist. Der Stiel führt größere Längsschwingungen aus. An seinem einen Ende trägt er eine mit der Eigenfrequenz der Stimmgabel schwingende Tauchspule od. dgl., die sich in dem Feld eines permanenten Magneten befindet. Gemäß dem Diagramm der Fig. q. wird in der Spule entsprechend den mit der Amplitude s i erfolgenden Längsschwingungen der Stimmgabel die Steuerspannung e - induziert, die auf dem Weg über die Gegentaktverstärkerröhren G1, G2 die Erregerströme iel und i82 ergibt.
  • Bei den Ausführungsbeispielen ist angenommen, daß die Erregerimpulse bei jedem Nulldurchgang der Stimmgabelschwingungen erfolgen. Die Anordnung kann natürlich auch so getroffen werden, daß sie nur bei jedem zweiten Nulldurchgang abgegeben werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Stimmgabelgesteuerter Röhrengenerator mit Anregung durch elektromagnetische Impulse, dadurch gekennzeichnet, daß die Stimmgabel das Gitterpotential einer Laderöhre steuert, die ihrerseits eine Gegentaktgleichrichterschaltung so beeinflußt, daß die dieser entnommenen Impulse nur kurz sind und ihr Höchstwert im wesentlichen gleichzeitig mit dem Nulldurchgang der Stimmgabel auftritt. a. Stimmgabelgesteuerter Röhrengenerator nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Erregerimpulse von einer Verstärkereinrichtung, vorzugsweise einem Röhrenverstärker, abgenommen werden. 3. Stimmgabelgesteuerter Röhrengenerator nach Anspruch i und a, dadurch gekennzeichnet, daß an den Anodenkreis der von der stimmgabelgesteuerten Laderöhre über die Anodenspannung gegen den Anodenstrom voreilend verschiebende Mittel die Erregerimpulse abgebende Steuerröhren angekoppelt sind. q.. Stimmgabelgesteuerter Röhrengenerator nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Erregerimpulse als Schwingungen zweiter Ordnung phasengleich zu den Schwingungsnulldurchgängen der Stimmgabel einer von einem Resonanzkreis mit der Grundfrequenz gesteuerten Gegentaktgleichrichterschaltanordnung mit stark negativ verlagertem Ruhepunkt entnommen werden. 5. Stimmgabelgesteuerter Röhrengenerator nach Anspruch i bis q., dadurch gekennzeichnet, daß die Verstärkeranordnung um 18o° gegeneinander versetzte Erregerimpulse abgibt. 6. Stimmgabelgesteuerter Röhrengenerator nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Erregerimpulse von einer Transformatorschaltung abgenommen werden. 7. Stimmgabelgesteuerter Röhrengenerator nach Anspruch i und 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Erregung über durch Trockengleichrichter bewirkte Zweiweggleichrichtung erfolgt. B. Stimmgabelgesteuerter Röhrengenerator nach Anspruch i, mit an der Stimmgabel angebrachter, in einem Magnetfeld schwingender Spule, dadurch gekennzeichnet, daß die Stimmgabel in an sich bekannter Weise elastisch gehalten und die Spule am Stiel angebracht ist. 9. Stimmgabelgesteuerter Röhrengenerator nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Erregerimpulse nur bei jedem zweiten Nulldurchgang der Stimmgabel abgegeben werden.
DEA10070D 1939-08-13 1939-08-13 Stimmgabelgesteuerter Niederfrequenz-Roehrengenerator Expired DE916536C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEA10070D DE916536C (de) 1939-08-13 1939-08-13 Stimmgabelgesteuerter Niederfrequenz-Roehrengenerator

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEA10070D DE916536C (de) 1939-08-13 1939-08-13 Stimmgabelgesteuerter Niederfrequenz-Roehrengenerator

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE916536C true DE916536C (de) 1954-08-12

Family

ID=6921946

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEA10070D Expired DE916536C (de) 1939-08-13 1939-08-13 Stimmgabelgesteuerter Niederfrequenz-Roehrengenerator

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE916536C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE916536C (de) Stimmgabelgesteuerter Niederfrequenz-Roehrengenerator
DE1086302B (de) Transistor-Oszillator mit veraenderlicher Stromentnahme
US1909414A (en) Tuning fork generator
US2814737A (en) Magnetic pulse doubling circuit
US2997644A (en) Bias circuit
DE881237C (de) Drehzahlkontaktregler fuer Elektromotoren
US1994635A (en) Converter
DE610467C (de) Superregenerativschaltung
DE420244C (de) Einrichtung zur AEnderung der Frequenz von elektrischen Schwingungen, die durch Frequenzvervielfachung erzeugt sind
US2420213A (en) Apparatus for frequency multiplication of alternating electric currents
DE379526C (de) Verfahren zur Verhuetung von Stoerungen durch in kapazitiv belasteten Netzen auftretende mehrphasige Resonanzstroeme der fuenften oder einer hoeheren Harmonischen
DE705621C (de) Einrichtung zur Umformung von Gleichstrom in solchen hoher Spannung
DE976788C (de) Schaltung von zwei wechselweise arbeitenden Senderoehren, deren Anoden aus der gleichen Wechselspannungsquelle gespeist werden
DE514587C (de) Verfahren zum Reinigen der Niederschlagelektroden elektrischer Gasreiniger
DE724020C (de) Einrichtung zum Selbstaufzug von elektrischen Uhren
DE838028C (de) Gleichstromverstärker zum Messen sehr niedriger Spannungen
DE975002C (de) Anordnung zum Betrieb von Stromrichtern, bei denen eine Stromkreis-unterbrechung aufmechanischem Wege erfolgt
DE849420C (de) Impulsgenerator
DE366267C (de) Schaltungsanordnung zur Erzeugung ungedaempfter Schwingungen
DE477036C (de) Einrichtung zur Speisung der beiden Erregerspulen von elektromagnetischen Haemmern und aehnlichen Werkzeugen
DE476404C (de) Einrichtung zur Konstanthaltung der Frequenz von Roehrenschwingungserzeugern, deren Entladungsstrecken unter dem Einfluss eines magnetischen Feldes stehen
DE217390C (de)
DE964891C (de) Anordnung zur Erzeugung einer Wechselspannung niedriger Frequenz mittels Rueckkopplungs- und Gegenkopplungsschaltung
AT106388B (de) Einrichtung zur Frequenzumformung mittels statischer Transformatoren.
DE939407C (de) Festmengen-Impulsgeber