DE976788C - Schaltung von zwei wechselweise arbeitenden Senderoehren, deren Anoden aus der gleichen Wechselspannungsquelle gespeist werden - Google Patents
Schaltung von zwei wechselweise arbeitenden Senderoehren, deren Anoden aus der gleichen Wechselspannungsquelle gespeist werdenInfo
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Description
- Schaltung von zwei wechselweise arbeitenden Senderöhren, deren Anoden aus der gleichen Wechselspannungsquelle gespeist werden Die Erfindung bezieht sich auf eine Schaltung von zwei Senderöhren, deren Anoden aus der gleichen Wechselspannungsquelle gespeist sind, wechselweise arbeiten und ihre Hochfrequenzenergie an einen gemeinsamen Auskoppelkreis abgeben. Solche Schaltungen eignen sich insbesondere für UKW-Diathermie-Geräte, Ultraschallerzeugung u. dgl. Bei dieser Schaltung sind die Kathode der einen und die Anode der anderen Senderöhre mit einem Pol der Speisewechselspannung galvanisch verbunden. In der einen Halbwelle schwingt also die eine Röhre und in der anderen Halbwelle die andere Röhre unter Ausnutzung der vollen Transformatorsekundärspannung. Der Transformator wird daher gleichmäßig belastet. Da die beiden Röhren abwechselnd schwingen, besteht die Möglichkeit, daß die gerade nicht schwingende Röhre der anderen schwingenden Energie entzieht und daher dämpfend auf die Kreise wirkt. Um diesen Nachteil zu vermeiden, ist es zweckmäßig, dem Gitter der gerade nichtschwingenden Röhre für die jeweilige Zeitdauer des Nichtschwingens eine negative Sperrspannung zu geben. Gemäß der Erfindung werden daher zwecks einer an sich bekannten, durch eine Gittervorspannung bewirkten Sperrung der nichtschwingenden Röhre im Gitter- kreis jeder Röhre Schaltungselemente vorgesehen, die vom Anodenkreis der jeweils schwingenden Röhre beeinflußt werden. Es ist auch möglich, die beabsichtigte Sperrwirkung dadurch zu erreichen, daß der Anodenstrom zur Steuerung eines Relais benutzt wird, welches seinerseits eine negative Sperrspannung an das Gitter der nichtschwingenden Röhre legt, so daß also der Anodenstrom nicht unmittelbar, sondern mittelbar zur Erzeugung der Gitterspannung am Gitter der nichtschwingenden Röhre herangezogen wird.
- Die sich bei der Verwendung eines Widerstandes zur Gitterspannungserzeugung ergebende Wirkungsweise ist folgende: Der bei der schwingenden Röhre durch diese fließende Anodengleichstrom durchfließt den in der Kathodengitterverb indung der nichtschwingenden Röhre liegenden Widerstand in solcher Richtung, daß in ihm eine gegenüber dem Gitter der nichtschwingenden Röhre negative Spannung entsteht.
- Schwingt diese Röhre in der nächsten Halbwelle selbst, so verschwindet die negative Gitterspannung, da durch die andere Röhre kein Anodenstrom fließt.
- In der Zeichnung bedeuten I und 2 die beiden Senderöhren, 3 den Netztransformator, 4 den Auskopplungskreis, 5 und 6 die beiden Selbstinduktionen des Röhrenschwingkreises, 7 und 8 die Anoden-Gitter-Kondensatoren, g einen Blockierungskondensator, io und ii Parallelkondensatoren zum Schwingkreis, 12 einen oder zwei geerdete Blockierungskondensatoren, I3 und 14 Gitterableitwiderstände, 15 bis I8, 28 und 29 Hochfrequenzdrosseln, 19 und 20 Abschalter für die Heizwicklung der Senderöhren, 21 den Abstimmkondensator für den Auskopplungskreis, 22 und 23 die Steckhülsen für den Energieabnahmekreis, 24 die Hochspannungswicklung, 25 die Niederspannungswicklung, 26 und 27 die Heizwicklungen des Netztransformators 3.
- Die Wirkungsweise der Schaltung ist die, daß der Schwingkreis 5, 6, 7, 8, 9, Io, II wechselweise über die Drosseln 28 und 29 angestoßen wird. Es arbeitet stets nur die Senderöhre, deren Anode in der betrachteten Halbwelle der angelegten Wechselspannung positiv gegenüber der Kathode wird.
- Während derselben Halbwelle wird die Anode der zweiten Senderöhre negativ gegenüber der Kathode. Die Kondensatoren 10 und II dienen zur Erhöhung der Röhrenkapazität und liegen über den bzw. die Kondensatoren I2 parallel zu den Selbstinduktionen 5 und 6. Der Kondensator I2, der auch aus zwei getrennten Kondensatoren bestehen kann, dient mit seiner Erdungselektrode bzw. seiner Erdleitung zur Symmetrierung des Schwingkreises und zur kapazitiven Erdung des ganzen Röhrensenders.
- Die Widerstände 30, 3I dienen zur automatischen Erzeugung der negativen Gittervorspannung. Der Widerstand 30 wird von dem Anodenstrom der Röhre 2, wenn diese positive Anodenspannung erhält, also schwingt, durchflossen, der Widerstand 3I von dem Strom der Röhre I. In dem betrachteten Ausführungsbeispiel ist für beide Röhren ein gemeinsamer Schwingkreis vorgesehen. Es ist aber auch möglich, für jede Röhre getrennte Schwingkreise zu verwenden, die mit dem gemeinsamen Verbraucherkreis 4 gekoppelt sind. In einem solchen Fall ist die Gefahr des Energieentzuges durch die jeweils nicht schwingende Röhre noch größer als in dem betrachteten Beispiel mit gemeinsamem Schwingkreis, da nunmehr, während der eine Röhrenkreis an den Verbraucher Energie liefert, der zweite Kreis der gerade nichtschwingenden Röhre als Dämpfungskreis wirken kann.
Claims (3)
- PATENTANSPRÜCHE: I. Schaltung von zwei wechselweise arbeitenden Senderöhren, deren Anoden aus der gleichen Wechselspannungsquelle gespeist werden und die beide ihre Energie an einen gemeinsamen Auskoppelkreis abgeben, bei der jeweils die Kathode der einen und die Anode der anderen Senderöhre mit einem Pol der Speisewechselspannung galvanisch verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, daß zwecks einer an sich be kannten, durch eine Gittervorspannung bewirkten Sperrung der nichtschwingenden Röhre im Gitterkreis jeder Röhre Schaltungselemente vorgesehen sind, die vom Anodenstrom der jeweils schwingenden Röhre beeinflußt werden.
- 2. Schaltung nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß die Sperrspannung durch den Anodenstrom selbst erzeugt wird.
- 3. Schaltung von zwei wechselweise arbeitenden Senderöhren nach Anspruch 2, gekennzeichnet durch Widerstände (30 bzw. 3I) in der Verbindungsleitung zwischen Gitter und Kathode der Röhren (I bzw. 2).In Betracht gezogene Druckschriften: Zeitschrift »Philips Technische Rundschau«, Mai I942, S. I47 bis I55; Aufsatz Fransen und Ledeboer: »Generatoren für Kurzwellentherapie«.
Priority Applications (1)
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| DE976788C true DE976788C (de) | 1964-04-23 |
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ID=7254708
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| DEL63A Expired DE976788C (de) | 1949-10-11 | 1949-10-11 | Schaltung von zwei wechselweise arbeitenden Senderoehren, deren Anoden aus der gleichen Wechselspannungsquelle gespeist werden |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE976788C (de) |
-
1949
- 1949-10-11 DE DEL63A patent/DE976788C/de not_active Expired
Non-Patent Citations (1)
| Title |
|---|
| None * |
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