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DE916418C - Anordnung fuer mechanische Stellwerke - Google Patents

Anordnung fuer mechanische Stellwerke

Info

Publication number
DE916418C
DE916418C DEV5695D DEV0005695D DE916418C DE 916418 C DE916418 C DE 916418C DE V5695 D DEV5695 D DE V5695D DE V0005695 D DEV0005695 D DE V0005695D DE 916418 C DE916418 C DE 916418C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
control panel
mechanical
arrangement
signal
interlockings
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEV5695D
Other languages
English (en)
Inventor
Dr-Ing Habil Wilhelm Schmitz
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Corp filed Critical Siemens Corp
Priority to DEV5695D priority Critical patent/DE916418C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE916418C publication Critical patent/DE916418C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61LGUIDING RAILWAY TRAFFIC; ENSURING THE SAFETY OF RAILWAY TRAFFIC
    • B61L19/00Arrangements for interlocking between points and signals by means of a single interlocking device, e.g. central control
    • B61L19/02Interlocking devices having mechanical or fluid-pressure operation
    • B61L19/023Interlocking devices having mechanical or fluid-pressure operation purely mechanical

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Train Traffic Observation, Control, And Security (AREA)

Description

  • Anordnung für mechanische Stellwerke In mechanischen Stellwerken sind die Weichen-und Signalhebel auf der Hebelbank und die Fahrstraßenhebel in dem auf der Hebelbank stehenden Blockuntersatz in einer Reihe angeordnet. Da man mit Rücksicht auf die zu übertragenden Kräfte alle Bauelemente äußerst kräftig durchbilden muß. gelangt man zwangläufig zu einer großen Hebelteilung, d. h. zu einem großen Abstand der einzelnen Hebel untereinander. Dadurch erhält man schon bei mittleren Anlagen sehr lange Stellwerke, so daß es dem Wärter schwierig ist, sich durch einen Blick auf das Hebelwerk schnell eine Übersicht über die jeweilige Betriebslage zu verschaffen. Außerdem ist die Bedienung derartiger Stellwerke nur mit großem Kraftaufwand und unter Zurücklegung großer Wege möglich.
  • Man hat nun bereits vorgeschlagen, zur Erleichterung der Bedienung die Verschlußschieber der mechanischen Stellwerke mit elektromagnetischen oder elektromotorischen Antrieben auszurüsten und die Anschaltung der Schieber an die Antriebe über Kontakte der Stellhebel vorzunehmen. Zu einer Vereinfachung der mechanischen Stellwerke und zu einer Bedienungserleichterung kann man auch dann gelangen, wenn man auf die Verschlußschieber vollständig verzichtet und die Verschlüsse und gegenseitigen Ausschlüsse zwischen den Hebeln rein elektrisch, z. B. durch Hebelsperren, herstellt.
  • Eine derartige Verbesserung der mechanischen Stellwerke ergibt nun gemäß der Erfindung noch eine weitere Möglichkeit der Vereinfachung, vor allem für die Erweiterung solcher Stellwerke. Dies wird gemäß der Erfindung dadurch erreicht, daß die Bedienungseinrichtungen zum Verschluß oder zur Freigabe der Fahrstraßen und Signale sowie zur Auslösung der Blockhandlungen unabhängig von dem mechanischen Stellwerk in einer besonderen Bedienungstafel untergebracht sind. Hierdurch wird wesentlich an Platz gespart, der nun bei etwaiger Erweiterung des Stellwerkes für die Anordnung von Stellhebeln freisteht. Eine weitere Platzersparnis wird erzielt, wenn man die Signalbetätigung ebenfalls durch in der Bedienungstafel angeordnete Tasten herbeiführt, so daß dann die bisher verwendeten mechanischen Signalhebel für die Betätigung von Weichen zur Verfügung stehen.
  • Durch die Erfindung wird gezeigt, daß man auch bei mechanischen Stellwerken zu klären, übersichtlichen und leicht zu bedienenden Anordnungen gelangt, wenn man bei mechanischen Stellwerken, bei denen die Bewegung der Verschlußschieber durch einen motorischen oder magnetischen Antrieb erfolgt oder bei denen die Verschlüsse und Ausschlüsse unter Verzicht auf das mechanische Verschlußregister elektrisch hergestellt werden, die Bedienungseinrichtungen zum Verschluß oder zur Freigabe der Fahrstraßen und Signale sowie zur Auslösung der Blockhandlungen unabhängig von dem mechanischen Stellwerk in einer besonderen Bedienungstafel anordnet. Hierbei ist es zweckmäßig, die Bedienungseinrichtungen, die z. B. aus Tasten oder kleinen Hebeln bestehen können, in eine auf der Bedienungstafel angeordnete Nachbildung des Gleisplanes zu setzen. Richtet man diese Tafel gleichzeitig auch zur Aufnahme der Meldeeinrichtungen ein, so hat man auch bei mechanischen Stellwerken genau die gleiche übersichtliche, klare und einfach zu bedienende Anordnung sämtlicher Einrichtungen, wie sie bei modernen vollelektrischen Stellwerken vorhanden sind.
  • Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung zeigen die Fig. i und 2: i zeigt die mechanische Hebelbank io mit den Weichenhebeln 4, 5 und 6. Mit 7, 8 und 9 sind die Hebel zur Stellung der Signale bezeichnet. Sämtliche Hebel sind mit den an sich bekannten elektrischen Hebelsperren ausgerüstet. Die Steuerung der Stromkreise erfolgt über Kontakte der Tasten, die in der Bedienungstafel i i nach Fig. 2 sitzen. Die Bedienungstafel i i zeigt eine Nachbildung des Gleisplanes mit den Weichen i, 2 und 3. Diese Weichen werden durch die auf der Hebelbank i o stehenden Weichenhebel 4, 5 und 6 mechanisch z. B. durch Drahtzüge gestellt. Es ist angenommen, daß das dargestellte Stellwerk für die Einfahrten in die drei Bahnhofsgleise von j rechts Zustimmungen an das benachbarte Stellwerk geben muß. Bei Abgabe dieser Zustimmungen müssen die Weichen i, 2 und 3 in einer bestimmten Lage verschlossen werden, damit ein durchrutschender Zug nicht gleichzeitig stattfindende andere Fahrten gefährdet. Zur Abgabe dieser Zustimmungen sind in der Bedienungstafel die Tasten 21, 23 und 25 vorgesehen. Diese Tasten können nur dann mit Erfolg gedrückt werden, wenn alle Vorbedingungen zur Abgabe der Zustimmung erfüllt sind, d. h. also, alle Weichen sich in der richtigen Lage befinden und in dieser verschlossen sind. Durch Drücken der Taste 2i z. B@. werden also in an und für sich bekannter Weise die Weichen 1,:2 und 3 festgelegt. Diese Festlegung wird im Zustimmungsabgabestromkreis überprüft. Durch die Meldelampen 22, 24 und 26 wird dem Wärter angezeigt, daß die Zustimmungsabgabe erfolgt ist, d. h. daß das Drücl@en der Zustimmungsabgabetaste die gewünschte Schalthandlung ausgelöst hat. Bei Anordnung einer Bedienungstafel ist es zweckmäßig, auch die Signalrückmelder für die mechanisch gestellten Signale auf die Bedienungstafel zu setzen. Auf der Bedienungstafel nach Fig. 2 sind die Rückmelder für das Signal A mit i2, für das Signal B mit 13 und für das Signal C mit 14 bezeichnet. Man kann jedoch bei einer derartigen Anordnung noch weiter gehen und nur die Weichen mechanisch stellen, während die Signalstellung elektrisch erfolgt. In diesem Fall würden die auf der Hebelbank io dargestellten Signalhebel 7, 8 und 9 wegfallen. Statt dessen bekommt die Bedienungstafel die den Signalrückmeldern 12, 13 und 14 zugeordneten Signalstelltasten 15, 17 und ig. Durch Drücken dieser Tasten wird die Signalstellung herbeigeführt. Jeder Signalstelltaste 15, 17 und i9 ist außerdem noch eine besondere Fahrstraßenlampe 16, 18 oder 2o zugeordnet, durch deren Aufleuchten angezeigt wird, daß die Vorbedingungen zur Herbeiführung der Signalstellung, d. h. also die richtige Einstellung der Fahrstraßen, erfüllt sind. Abgesehen von der mechanischen Weichenstellung ist es also bei der Anordnung gemäß der Erfindung möglich, alle Vorteile der vollelektrischen Stellwerke mit Drucktastensteurung auch bei Stellwerken mit mechanischer Weichenstellung anzuwenden. Besitzt eine derartige Anlage selbsttätige Gleisfreimeldeeinrichtungen, so kann die Bedienungstafel gleichzeitig auch zur Anzeige der besetzten oder freien Gleise verwendet werden.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Anordnung für mechanische Stellwerke, bei denen die Bewegung der Verschlußschieber durch einen motorischen bzw. magnetischen Antrieb erfolgt oder bei denen die Verschlüsse und Ausschlüsse unter Verzicht auf das mechanische Verschlüßregister elektrisch hergestellt werden, dadurch gekennzeichnet, daß die Bedienungseinrichtungen (15, 17, 19, 21, 23, 25) zum Verschluß oder zur Freigabe der Fahr Straßen und Signale sowie zur Auslösung der Blockhandlungen unabhängig von dem mechanischen Stellwerk in einer besonderen Bedienungstafel (i i) angeordnet sind.
  2. 2. Anordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Bedienungseinrichtungen (15, 17, 19, 21, 23, 25) in einer auf der Bedienungstafel (ii) angeordneten Nachbildung des Gleisplanes sitzen.
  3. 3. Anordnung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß auf der Bedienungstafel (ii) außer den Bedienungseinrichtungen auch die Meldeeinrichtungen (12, 16, 13, 14, 18, 20, 22, 2a., 26) angeordnet sind.
DEV5695D 1942-12-04 1942-12-04 Anordnung fuer mechanische Stellwerke Expired DE916418C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEV5695D DE916418C (de) 1942-12-04 1942-12-04 Anordnung fuer mechanische Stellwerke

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DEV5695D DE916418C (de) 1942-12-04 1942-12-04 Anordnung fuer mechanische Stellwerke

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE916418C true DE916418C (de) 1954-08-09

Family

ID=7571330

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DEV5695D Expired DE916418C (de) 1942-12-04 1942-12-04 Anordnung fuer mechanische Stellwerke

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