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DE1524685C - Vorrichtung zum Sortieren und Zählen von Münzen oder ähnlichen scheibenförmigen Gegenständen - Google Patents

Vorrichtung zum Sortieren und Zählen von Münzen oder ähnlichen scheibenförmigen Gegenständen

Info

Publication number
DE1524685C
DE1524685C DE1524685C DE 1524685 C DE1524685 C DE 1524685C DE 1524685 C DE1524685 C DE 1524685C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
coins
sorting
running rail
rail
sorted
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Geza von Roubaix Somogyi-Csizmazia (Frankreich)
Original Assignee
Reis Geb. Von Somogyi-Csizmazia, Katharina Maria, 7520 Bruchsal
Publication date

Links

Description

Die vorliegende Erfindung betrifft eine Vorrichtung Sortierabschnitt zusätzlich ein Auswerfer angebracht
zum Sortieren und Zählen von Münzen od. ä. ist, der die größeren; Münzen eines Münzenkollektivs
scheibenförmigen Gegenständen, bei der das Sortieren nach der anderen Seite "der Laufschiene abwirft und
nach dem Durchmesser der einzelnen Münzen bzw. daß nur die kleineren Münzen des Münzenkollektivs
Gegenstände erfolgt. 5 nach der einen Seite der Laufschiene aussortiert
Es ist bereits bekannt, aus einem Vorrat von werden.
Münzen mit unterschiedlichem Durchmesser Einzel- Die den einzelnen Sortierabschnitten zugeordneten stücke zu entnehmen und dieselben einem Sortier- Auswerfer und Sortierschienen sind dabei in ihrem element zuzuführen. Dabei werden die einzelnen Abstand zur Laufschiene höhenverstellbar, d.h. auf Münzen einer Laufschiene zugeführt, die auf einer io die unterschiedlichsten Münzendurchmesser einstellgeneigten Platte befestigt.-ist. Die Laufschiene ist bar und feststellbar ausgebildet,
schräg abwärts geneigt pnd die ankommenden Müh- . Unter der gesamten Sortierstrecke befinden sich zen rollen, von der Aufgabestelle her nach dem Ende Sammelkassetten für die einzelnen gleichen Münzender Laufschiene zu, auf derselben ab. Oberhalb der sorten, wobei jedem Sortierabschnitt je zwei über-Laufschiene befinden sich in gleichen Zwischen- 15 einanderliegende Kassetten zugeordnet sind. Die räumen zueinander, jedoch in unterschiedlicher Höhe untere dieser beiden Kassetten ist stets länger gehalüber der Laufschiene, Auswerfer, die alle jene Mün- ten als die obere und nimmt die von der Laufschiene zen von der Laufschiene abwerfen, deren Durchmes- durch Ausfallen nach der einen Seite aussortierten ser dem Abstand des Auswerfers von der Laufschiene Münzen auf. In der oberen, kürzeren Kassette samentspricht. Die Höhenabstände der Auswerfer von 20 mein sich dagegen die Münzen, die im jeweiligen der Laufschiene nehmen in Bewegungsrichtung der Sortierabschnitt durch die Sortierschiene nach der Münzen ab, so daß der erste Auswerfer die größten anderen Seite der Laufschiene abgeworfen werden. Münzen aussortiert und jeder nachfolgende Aus- Zwischen der Laufschiene und den Kassetten können werfer für die nächst kleinere Münze bestimmt ist. Schächte angeordnet sein, in denen bekannte, nicht
Sollen beispielsweise aus einem Münzenkollektiv 25 zur Erfindung gehörende Zähler untergebracht sind,
acht verschiedene Münzensorten aus einem gemein- Die besonderen Vorteile der erfindungsgemäßen
samen Vorratsbehälter aussortiert werden, so»4st es Vorrichtung liegen in* der Einfachheit ihres Aüfbaus
erforderlich, acht Auswerfer hintereinander über der und vor allem darin, daß die gesamte Sortierstrecke
Laufschiene anzuordnen. Diese Anordnung bestimmt und damit das gesamte Ausmaß der Sortiermaschine
damit die erforderliche Länge der Laufschiene und 30 im Vergleich zu den bisher bekannten Maschinen um
gleichzeitig das gesamte Ausmaß der Vorrichtung. die Hälfte verkürzt werden kann. Dies wird nach der
Dies trifft auch für einen bekannten Vorschlag zu, Erfindung dadurch erreicht, daß erstmals in jedem
nach dem die Münzen auf einer in Längsrichtung Sortierabschnitt an Stelle einer Münze jetzt jeweils
geneigten Bahn abrollen, in der Öffnungen mit zu- zwei unterschiedliche Münzensorten aussortiert wer-
nehmender Größe vorgesehen sind, durch welche die 35 den.
Münzen entsprechender Größe in Ableitungskanäle Nachfolgend wird die Erfindung an Hand der herausfallen. Hier wird die Länge der Laufschiene Zeichnung, in der ein Ausführungsbeispiel dargestellt und damit das Ausmaß der gesamten Vorrichtung ist, näher erläutert. Es zeigt
ebenfalls von der Anzahl der auszusortierenden Mün- F i g. 1 die Vorderansicht der Vorrichtung,
zen bestimmt, weil jeder einzelnen Münzensorte eine 4° F i g. 2 die Seitenansicht auf die Lauf- und Sortierseparate Durchfallöffnung zugeordnet sein muß. schiene eines Sortierabschnittes nach Fig. 1,
Genauso verhält es sich, wenn an Stelle der Aus- Fig. 3 die Seitenansicht auf den Auswerfer in
werfer Kontaktstifte vorgesehen sind, welche die einem Sortierabschnitt nach Fig. 2,
Münzendurchmesser abtästen und die durch einen F i g. 4 die Seitenansicht der Sammelkassetten nach
elektrischen Impuls Mittel betätigen, mit .denen die 45 Fig. 1.
betreffende Münze von der Laufschiene in eine Auf- Aus der Münzenschale 1, in der sich acht verschie-
fangvorrichtung befördert wird. Auch hier ist, je mehr dene, zu sortierende Münzensorten befinden, werden
verschiedene Münzen sortiert werden sollen, eine von der Vereinzelungsscheibe 2, die im Uhrzeiger-
immer längere Laufschiene und ein immer, größeres sinn angetrieben wird, bzw. von einer Förderkette
Maschinenausmaß erforderlich. 50 oder einem anderen Transportmittel, einzelne Mün-
Der Erfindung, liegt die Aufgabe zugrunde, eine zen 3 entnommen und der Aufgabestelle 4 der Lauf-Vorrichtung zum Sortieren und Zählen von Münzen schiene 5 zugeführt. Die gesamte Vorrichtung ist um od. ä. scheibenförmigen Gegenständen zu schaffen, ein geringes Maß schräg nach rückwärts angestellt die bei vergleichbarer Leistung eine deutlich verrin- und die Laufschiene 5 ist von der Aufgabestelle 4 ab gerte Größe der gesamten Vorrichtung'aüfweist. Diese 55 schräg geneigt, so daß jede aufgegebene Münze von Forderung entspringt dem allgemeinen Bedürfnis, selbst sicher abläuft. Die gesamte, über der Laufjedes Arbeitsmittel möglichst leicht und bequem schiene 5 befindliche Sortierstrecke 6 ist in einzelne handhaben zu können. Sortierabschnitte 7, 8, 9, 10 aufgegliedert. In jedem
Die Aufgabe wird bei einer Vorrichtung zum Sor- Sortierabschnitt befindet sich ein Auswerfer 11 und tieren und Zählen von Münzen od.. ä. scheiben- 60 eine Sortierschiene 12. Der Auswerfer 11 ist in der förmigen Gegenständen, mit einer schrägen und Geradführung 13, die Sortierschiene in den Geradgeneigten, in Sortierabschnitte aufgeteilten Lauf- führungen 14, 15 gelagert und dort auf verschiedene schiene, auf der die zu sortierenden Gegenstände Höhenmaße über der Laufschiene 5 einstellbar und beispielsweise die Münzen, herabrollen, wobei in feststellbar.
jedem Sortierabschnift Öffnungen unterschiedlicher 65 In jedem der Sortierabschnitte ist der Auswerfer 11
Größe vorgesehen sind, durch welche die Münzen auf eine größere Münze 30 und die Sortierschiene 12
nach der einen Seite der Laufschiene ausfallen, erfin- auf eine kleinere Münze 34 eingestellt. Die Einstellung
dungsgemäß dadurch gelöst, daß in jedem einzelnen der Auswerfer 11 über die gesamte Sortierstrecke
erfolgt dabei so, daß die vier größeren Münzen 30, 31, 32, 33 aus dem zu sortierenden Vorrät von der größten zur kleinsten der Großmünzen nacheinander abgeworfen werden. Die Sortierschienen 12 sind entgegengesetzt eingestellt, d.h. ihre Öffnungen 16, die sie über der Laufschiene 5 bilden, vergrößern sich, von der Aufgabestelle 4 her gesehen, immer mehr. Über die Sortierschienen werden also die vier kleinsten im Vorrat befindlichen Münzen 34, 35, 36, 37 aussortiert, wobei mit der kleinsten Kleinmünze 34 begonnen und mit der größten Kleinmünze 37 abgeschlossen wird.
In F i g. 2 ist der Sortiervorgang beispielsweise an der Sortierschiene im Sortierabschnitt 8 gezeigt. Die Sortierschiene 12 ist hier auf das Aussortieren der Kleinmünze 35 eingestellt, die auf der Laufschiene 5 herankommt. Sie wird, wie die Abbildung zeigt, nach hinten aussortiert, während die größeren Kleinmünzen 36, 37 die Sortieröffnung 16 passieren. Im gleichen Sortierabschhitt 8 ist der Auswerfer 11 so eingestellt, so daß er die Großmünze 31 nach vorn abwirft, weil sie gegen die Auswerferkante 17 laufen muß, dagegen passieren hier die kleineren Großmünzen 32, 33.
Die aus den Sortierschienen-Öffnungen 16 nach einer Seite, hier nach hinten, aussortierten Münzen werden in der jeweils zugeordneten unteren, langen Kassette 18 (Fig. 4) gesammelt. Die von den Auswerfern nach der anderen Seite, also nach vorn abge^ worfenen Münzen gelangen sortenweise in eine der zugeordneten kürzeren Kassetten 19, die über den Kassetten 18 angeordnet sind.
Zwischen der Laufschiehe 5 und den Kassetten 18, 19 befinden sich nicht dargestellte Schächte, in denen Zähler für die durchfallenden, sortierten Münzen untergebracht sind. Es ist selbstverständlich und liegt im Bereich der Erfindung, daß an Stelle der hier beschriebenen vier Sortierabschnitte für acht Münzensorten auch mehr oder weniger Sortierabschnitte vorgesehen sein können.
Außer den bereits genannten Vorteilen bietet die erfindungsgemäße Vorrichtung die Möglichkeit, ein eingestelltes Sortierprogramm schnell und unkompli-' ziert auf ein anderes Programm umzustellen.

Claims (3)

Patentansprüche:
1. Vorrichtung zum Sortieren und Zählen von Münzen od. ä. scheibenförmigen Gegenständen, mit einer schrägen und geneigten, in Sortierabschnitte aufgeteilten Laufschiene, auf der die zu sortierenden Gegenstände, beispielsweise die Münzen herabrollen, wobei in jedem Sortierabschnitt Öffnungen unterschiedlicher Größe vorgesehen sind, durch welche die Münzen nach der einen Seite der Laufschiene ausfallen, dadurch gekennzeichnet, daß in jedem einzelnen Sortierabschnitt (7 bis 10) zusätzlich ein Auswerfer (11) angebracht ist, der die größeren Münzen (30 bis 33) eines Münzenkollektivs (30 bis 37) nach der anderen Seite der Laufschiene abwirft und daß nur die kleineren Münzen (34 bis 37) des Münzenkollektivs (30 bis 37) nach der einen Seite der Laufschiene (5) aussortiert werden.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die den einzelnen Sortierabschnitten (7 bis 10) zugeordneten Auswerfer (11) und Sortierschienen (12) in ihrem Abstand zur Laufschiene (5) höhenverstellbar und feststellbar ausgebildet sind.
3. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß sich unter der gesamten Sortierstrecke (6) Sammelkassetten (18, 19) befinden, wobei jedem Sortierabschnitt (7 bis 10) jeweils zwei übereinanderliegende Kassetten zugeordnet sind, von denen eine länger gehaltene Kassette (18) die von der Laufschiene (5) nach der einen Seite aussortierten Münzen (34 bis 37) und eine kürzer gehaltene Kassette (19) die nach der anderen Seite der Laufschiene abgeworfenen Münzen (30 bis 33) aufnimmt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

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