DE916113C - Bauteil aus Zementmoertel oder Beton mit vorgespannter Bewehrung - Google Patents
Bauteil aus Zementmoertel oder Beton mit vorgespannter BewehrungInfo
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- DE916113C DE916113C DES19615D DES0019615D DE916113C DE 916113 C DE916113 C DE 916113C DE S19615 D DES19615 D DE S19615D DE S0019615 D DES0019615 D DE S0019615D DE 916113 C DE916113 C DE 916113C
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-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E04—BUILDING
- E04C—STRUCTURAL ELEMENTS; BUILDING MATERIALS
- E04C5/00—Reinforcing elements, e.g. for concrete; Auxiliary elements therefor
- E04C5/08—Members specially adapted to be used in prestressed constructions
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E04—BUILDING
- E04C—STRUCTURAL ELEMENTS; BUILDING MATERIALS
- E04C5/00—Reinforcing elements, e.g. for concrete; Auxiliary elements therefor
- E04C5/07—Reinforcing elements of material other than metal, e.g. of glass, of plastics, or not exclusively made of metal
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Architecture (AREA)
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- Structural Engineering (AREA)
- Manufacturing Of Tubular Articles Or Embedded Moulded Articles (AREA)
Description
- Bauteil aus Zementmörtel oder Beton mit vorgespannter Bewehrung Die Erfindung bezweckt die Erhöhung der Festigkeit von Gegenständen aus Zementmörtel oder Beton.
- Es ist bereits vorgeschlagen worden, Gegenstände, insbesondere dünne Platten und dünnwandige Rohre, aus Zementmörtel mit einer Bewehrung aus Glasfasern zu formen.
- Die Erfindung betrifft Bauteile aus Zementmörtel oder Beton mit vorgespannter Bewehrung, die gemäß der Erfindung aus vorgespannten Glasfasern oder -fäden besteht.
- Infolge ihrer hohen Zugfestigkeit sind Glasfasern für diesen Zweck besonders geeignet. So erreicht z. B. die Zugfestigkeit einer Glasfaser von 5 ,u Durchmesser Werte von Zoo bis 25o kg/mm2, also Festigkeitswerte, die der Festigkeit der besten Stahlsorten noch erheblich überlegen sind.
- Die Schmiegsamkeit der Glasfasern erleichtert außerdem ihre Einbringung in das Bauteil, während schließlich ihre Beständigkeit sie gegen die Angriffe der Witterung unempfindlich macht.
- Glasfasern können in jeder gewünschten Länge erzeugt werden. Man kann daher Bauteile in vorgespanntem Zementmörtel oder Beton herstellen, bei denen sich die Glasfasern oder -fäden von einem bis zum anderen Ende des Teils erstrecken. Auch können sich die Fasern oder Fäden in zueinander paralleler. oder in wesentlich paralleler Richtung erstrecken. Es ist daher möglich, die vorgespannte Bewehrung aus Glasfäden in die Zone der größten Zugbeanspruchung zu legen. Es ist weiterhin auch möglich, die Fäden der vorgespannten Bewehrung in verschiedenen, voneinander abweichenden Richtungen anzuordnen, je nach den Beanspruchungen, denen das Bauteil aus Zementmörtel oder Beton ausgesetzt ist. In Drehkörpern, wie z. B. Rohren, werden Glasfäden als vorgespannte Bewehrungen vorzugsweise in der Richtung der Erzeugenden angeordnet. Zusätzlich können noch bei der Herstellung dieser Körper schraubenförmig gewundene Glasfasern in dieselben eingebracht werden.
- Die Fäden der Bewehrung werden gemäß der Erfindung vor dem Einbringen in den Zementmörtel oder Beton unter Vorspannung gesetzt, so daß der Zementmörtel oder Beton nach seiner Erhärtung eine Druckvorspannung erhält. Diese Ausführungsart empfiehlt sich besonders, wenn Glasfäden verwendet werden, die sich von einem bis zum anderen Ende des Bauteils erstrecken. Diese dem Zementmörtel oder Beton erteilte Druckvorspannung, die auf einzelne Teile des Bauteils beschränkt bleiben kann, hat den Zweck, seinen Widerstand gegen Zugbeanspruchungen, örtliche oder allgemeine, wie sie im Gebrauch entstehen, zu erhöhen.
- Im Rahmen der Erfindung kann auch vorgesehen werden, die Haftung des Betons oder Zementmörtels an den Glasfäden durch verschiedene Mittel zu erhöhen. So kann man Glasfäden benutzen, deren Oberfläche angerauht worden ist. Diese Aufrauhung kann durch ein chemisches Mittel erfolgen, z. B. durch die Einwirkung von Flußsäure, oder durch physikalische Mittel, wie Aufbringen von pulverförmigen Stoffen durch Aufschweißen in der Wärme oder durch Aufkleben mit Hilfe eines Klebstoffes.
- Auch kann man die Glasfäden mit einem organischen oder anorganischen Überzug versehen, der, vorzugsweise durch chemische Reaktion mit dem Zement, fest an der Glasfaser und am Zement haftet.
- Sind Angriffe durch nicht gebundene, unstabile Bestandteile des Zements zu befürchten, so kann die Verwendung von Glasfäden aus einem Glas von besonderer Widerstandsfähigkeit gegen diese angreifenden Agentien vorgesehen werden, z. B. eines alkalifreien Glases oder eines an Kalk, 1lagnesia od. dgl. reichen Glases. Es liegt im Rahmen der Erfindung, für die Bewehrung Glasfäden oder -fasern allein oder in Verbindung mit den üblichen Bewehrungsstoffen zu verwenden.
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Bauteil aus Zementmörtel oder Beton mit vorgespannter Bewehrung, dadurch gekennzeichnet, daß als Bewehrung Glasfasern oder -fäden dienen, die vorzugsweise von einem zum anderen Ende des Bauteils durchgehen. z. Bauteil nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die die Bewehrung bildenden Glasfasern oder -fäden parallel oder im wesentlichen parallel angeordnet sind. 3. Bauteil nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die die Bewehrung bildenden Glasfasern oder -fäden in mehreren verschieden gerichteten Gruppen angeordnet sind. q.. Bewehrung aus Glasfasern oder -fäden für Bauteile aus Zementmörtel oder Beton, insbesondere Bauteile mit vorgespannter Bewehrung nach einem der Ansprüche i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß sie durch ein chemisches Mittel, wie z. B. Flußsäure, oder durch auf der Oberfläche zum Haften gebrachte pulverförmige Stoffe gerauht ist. 5. Bewehrung aus Glasfasern oder -fäden für Bauteile aus Zementmörtel oder Beton, insbesondere Bewehrung für Bauteile mit vorgespannter Bewehrung, nach einem der Ansprüche i bis q., gekennzeichnet durch einen Überzug, der, vorzugsweise durch chemische Reaktion mit dem Zement, die Haftung der Bewehrung am Beton erhöht. 6. Verfahren zur Herstellung von Bauteilen aus Zementmörtel oder Beton mit vorgespannter Bewehrung gemäß einem der Ansprüche i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Glasfasern oder -fäden bis zum Abbinden des Zements derart unter Spannung gesetzt werden, daß diese Spannung auch nach dem Abbinden bestehen bleibt. Angezogene Druckschriften: Französische Patentschrift Nr. 833 0a7.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| FR916113X | 1943-03-11 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE916113C true DE916113C (de) | 1954-08-05 |
Family
ID=9423166
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DES19615D Expired DE916113C (de) | 1943-03-11 | 1943-12-14 | Bauteil aus Zementmoertel oder Beton mit vorgespannter Bewehrung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE916113C (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2307086A1 (fr) * | 1975-04-10 | 1976-11-05 | Charcon Composites Ltd | Perfectionnements a des palplanches |
| DE2605237A1 (de) * | 1976-02-11 | 1977-08-18 | Rolfand Bender | Bauteil zum herstellen von raeumen |
| EP0051101A1 (de) * | 1980-11-05 | 1982-05-12 | STERO-CRETE Spezialbetontechnik GmbH | Zementplatte, sowie Verfahren und Vorrichtung zu deren Herstellung |
Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR833027A (fr) * | 1937-05-21 | 1938-10-10 | Pièces moulées en ciment, principalement plaques minces et tuyaux à parois minces |
-
1943
- 1943-12-14 DE DES19615D patent/DE916113C/de not_active Expired
Patent Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR833027A (fr) * | 1937-05-21 | 1938-10-10 | Pièces moulées en ciment, principalement plaques minces et tuyaux à parois minces |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2307086A1 (fr) * | 1975-04-10 | 1976-11-05 | Charcon Composites Ltd | Perfectionnements a des palplanches |
| DE2605237A1 (de) * | 1976-02-11 | 1977-08-18 | Rolfand Bender | Bauteil zum herstellen von raeumen |
| EP0051101A1 (de) * | 1980-11-05 | 1982-05-12 | STERO-CRETE Spezialbetontechnik GmbH | Zementplatte, sowie Verfahren und Vorrichtung zu deren Herstellung |
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