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DE914251C - Verfahren zur Reinigung synthetischer Folsaeure - Google Patents

Verfahren zur Reinigung synthetischer Folsaeure

Info

Publication number
DE914251C
DE914251C DEU1299A DEU0001299A DE914251C DE 914251 C DE914251 C DE 914251C DE U1299 A DEU1299 A DE U1299A DE U0001299 A DEU0001299 A DE U0001299A DE 914251 C DE914251 C DE 914251C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
folic acid
solution
hydroxide
alkaline solution
adsorbed
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEU1299A
Other languages
English (en)
Inventor
Arthur Raymond Hanze
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Pharmacia and Upjohn Co
Original Assignee
Upjohn Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Upjohn Co filed Critical Upjohn Co
Application granted granted Critical
Publication of DE914251C publication Critical patent/DE914251C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07DHETEROCYCLIC COMPOUNDS
    • C07D475/00Heterocyclic compounds containing pteridine ring systems
    • C07D475/02Heterocyclic compounds containing pteridine ring systems with an oxygen atom directly attached in position 4
    • C07D475/04Heterocyclic compounds containing pteridine ring systems with an oxygen atom directly attached in position 4 with a nitrogen atom directly attached in position 2

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Organic Low-Molecular-Weight Compounds And Preparation Thereof (AREA)
  • Pharmaceuticals Containing Other Organic And Inorganic Compounds (AREA)

Description

  • Verfahren zur Reinigung synthetischer Folsäure Von W a 11 e r et al., J. A. C. S. 70, 19 bis 28 (19q.8), wurden mehrere Verfahren zur Synthese des L. casei-Faktors, der auch unter dem Namen Fölsäure oder Pteroylglu.taminsäure bekannt ist, beschrieben. Bei allen bekannten Verfahren zur Synthese von Folsäure, die auf der Kondensation verschiedener relativ komplizierter Säuren und komplizierter Amine beruhen, werden Produkte erhalten, die schwankende Mengen verschiedener unerwünsehter Stelflungsisomere, Oxydationsprodukte, nicht umgesetzter Zwischenprodukte, Kondensations-, Palymerisationsprodukte und Hydrolyse-Zersetzungsprodukte en:dhaken. Viele dilmer Nebenprodukte sind mit der biologisch aktiven Folsäure nahe verwandt und besitzen, wie zit erwarten war, ähnliche physikalische und chemische Eigenschaften, sind jedoch größtenteils biologisch inaktiv. Die Folsäure kann von vielen ihrer natürlichen Nebenprodukte aabgeürennt werden. Es ist jedoch schwer, die Folsäuxe von jenen sie beg'lieitenden Pterinen, die in den bei chemischen Synthesen erhaltenen Gemischen auftreten, abzutrennen.
  • Es sind zahlreiche Methoden zurr Reinigung von Folsäure beschrieben worden, beispielsweise die von J. J. P f i f f n e r et a1., Journ. Am. Chem. Soc. 69, 1476 (19q.7), beschriebene Methode, die auf der Adsorption an Ionenaustausrihharzen beruht. Gemäß weiteren Methoden wird' das Syntheseprodukt in Alkali gelöst, worauf die Pteroylglubaminsäure bei einem pH von etwa 3 bis 4. daraus ausgefällt wird. Die Reinigung kann auch durch Auflösen in einer starken Säure mit anschließender Verdünnung mit Wasser zwecks Ausfällung der gelösten Folsäure erfolgen.
  • Es ist weiterhin vorgeschlagen worden, die Reinigung der synthetischen Folsäure unter der Verwendung von Erdalkaliverbindungen vorzunehmen, um damit Erdalka'fi@metallsalze der Folsäure zu binden. Nachträglich werden de Verunrein:igungen unter Ausnutzung der verschiedenen Löslichkeitsgrade der Erdalkalitnetal:lsalze und Verunreinigungen abgetrennt. Die Ausbeuten an reiner Folsäure sind in diesem Fall sc'hlec'ht.
  • Während die bisher bekannten Verfahren zur Reinigung von synthetischer Fo1'säure für die Herstellung eines Materials mit einem Gelbalt von bis zu etwa 8o %. Folsäure geeignet sind, sind sie für die großtechnische Herstellung von Folsäure für pharmazeutische Zwecke nicht sehr befriedigend, da sie mehrmals durchgeführt werden müssen, um die nahe verwandten Pterine zu entfernen. Es ist gewöhnlfith auch erwünscht, die Folsäure schließlich aus Wasser zu kristallisieren. Sie ist jedoch in heißem Wasser nur in einer Menge von etwa 0,5 g/1 löslich, so daß sehr große Volumina Wasser benötigt werden, was unbequem und mit hohen Kosten verbunden ist. Außerdem muß gewöhnlich, aktivierte Kohle verwendet werden, um unerwünschte Färbungen zu teeseitigen. Dabei gehen jedoch beträchtliche Mengen Folsäure verloren, da diese sich in erheblichem Ausmaß an aktivierte Kohle adsorbiert.
  • Es wurde gefunden, da:ß Folsäure von pharmazeutisch annehmbarer Reinheit aus einem Material, das nur 6511/o Fo%äure enthält, erhalten werden kann, indem eine wäßrige alkalische Lösung dieser rohen Folsäure (die mit ihren genetisch verwandten Pterinen verunreinigt ist) mit einem feinzerteilten, festen Oxyd, Hydroxyd oder Carbonat eines Metalls der 2. Gruppe des Periodischen Systems mit einer Ordnungszahl von 12 bis 56 inkl., wie z. B. Calciumhydroxyd, in innige Berührung gebracht, das feste Material davon abgetrennt und die Folsäure aus der geklärten a.Ikafi#chen Lösung isoliert wird. Calciiumhydiroxyd wird zwar bevorzugt, es können jedoch auch andere feste, feinzerteilte Oxvde, Hydroxyde und Carbonate, z. B. diejenigen des Magnresiums, Calciums, Zinks, Strontiums, Cadmiums und Bariums, verwendet werden. Die folgenden sind besonders geeignet: Caleiumhydroxyd, Calci.umcarbonat, Magnesiumhydroxyd, Magnesiumcarbonat, Zinkcarbonat, Magnesiumoxyd, Zinkhydroxyd, Calciumoxyd, Zinkoxyd und Cadmiumcarbonat.
  • überraschenderweise wird Falsäure durch Calciumhydroxyd und weitere Oxyde, Hydroxyde und Carbonate von Metallen der 2. Gruppe aus einer alkalischen Lösung nicht adsorbiert, während die die Folsäure begleitenden Pterine und andere färbende Substanzen durch die Metalloxyde, -hydroxyde oder -carbonate stark adsorbiert «-erden. Die meisten der unerwünschten Pteririe können auf diese. Weise entfernt werden. 9o bis 981/& der anfänglich. in der Lösung vorhandenen Folsäure kann in gereinigter Form zurückgewonnen «-erden, indem man einfach die geklärte Lösung auf etwa go° C erhitzt, das pIi der Lösung auf etwa 3,0 einstellt und die Folsäure daraus auskristallisieren läßt.
  • Da überschüssiges Alkali neutralisiert werden muß, um die gereinigte Folsäure auszufällen, sollte nur gerade so viel Alkali verwendet werden, als zur Auflösung der rohen Folsäure und der sie be- gleitenden genetischen Verunreinigungen erforderlich ist. Man verwendet am besten etwa 3 M01-äquivalente Alkali pro Mol Folsäure. Zur Auflösung der rohen Folsäure können verschiedene Alkalien verwendet werden, wie z. B. Ammoniümhyd.roxyd und Al'kafihyd@roxyd.e, wobei vorzugsweise Natriumhydroxyd verwendet wird.
  • Lösungen mit einem Gehalt von etwa 3 bis 1o g Folsäure pro Liter, und vorzugsweise diejenigen, die auf etwa 8 g/1 konzentriert sind, können nach dem erfindungsgemäßen Verfahren be'fimidelt werden. Die rohe Folsäure kann direkt im erforderlichen Volumen an verdünntem Alkali oder zweckmäßiger in einem kleinen Volumen einer i n-Afkalilösung gelöst werden, die dann auf eine für die anschließende Behandlung mit dem Oxyd, Hydroxyd oder Carbonat eines Metalls der 2. Gruppe geeignete Folsäurekonzentration verdünnt wird. Da die Folsäure durch die Oxyde, Hydroxyde und Carbonate der Metalle der 2. Gruppe nicht adsorbiert wird, während die genetischen Verunreinigungen der Folsäure mit Leichtigkeit adsorbiert werden, kann die Menge des zerkleinerten festen Meta;1'loxyds, -hydroxyds oder -carbonats innerhalb weiter Grenzen schwanken. Aus wirtschaftlichen Gründen ist es jedoch gew6hnlic;h zweckmäßig, ein Verhältnis von etwa i g der zerkleinerten festen Metalloxyde, -hydroxyde oder -carbonate pro Gramm Folsäure anzuwenden. Calciumhydroxyd, das vorzugsweise für die Durchführung des erfindungsgemäßen-Verfahrens verwendet wird, ist in Wasser etwas löslich, und zwar mehr löslich in kaltem als in heißem Wasser (etwa 0,13 g Ca0/ioo cm3 bei o° C und etwa o,o6 g Ca0/ioo cm3 bei ioo° C). Um die gewünschte Adsorption zu erzielen, muß desthaalb dafür gesorgt werden, daß eine genügende Menge Calciumhy droxyd in Form diskreter Partikel in der Suspension vorhanden ist. Ähnliche Überlegungen gelten auch für die anderen genannten @1 etalloxyde, -hydroxyde und -carbonate. Das Gemisch wird gewöhnlich während etwa 11/z Stunden bei Raumtemperatur kräftig gerührt. Es eignen sich jedoch auch kürzere oder längere Zeiten und etwas tiefere oder höhere Temperaturen.. Wenn gewünscht, kann die alkalische Folsäurelösung, die auch die genetischen Verunreinigungen gelöst enthält, mehrmals mit dem Metalloxyd, -hydroxyd oder -carbonat behandelt oder aufeinanderfolgenden Bethandlungen mit verschiedenen Metalloxyden, -hydroxyden und -carbonaten unterworfen -#verden..'in welchem Fall die erforderliche Gesamtmenge kleiner sein kann als die für eine einzige Behandlung erforderliche Menge und eine größere Menge Folsäure mit einem höheren Reinheitsgrad erhalten werden kann als bei einer einzigen Behandlung.
  • An Stelle von Calciumhydroxyd (gelöschter Kalk) kann man äquivalente Mengen gebrannten Kalk (Calciumoxyd) verwenden. Normalerweise spielt die Reinheit des Kalkes keine Rolle, so daß gewdhnlich technische Produkte verwendet werden können. Zur Erzielung einer maximalen Adsorptionswirkung sollte der Kalk in gepulverter Form verwendet werden. Die gleichen Überlegungen gelten für die Behandlungen, bei welchen andere Metallhyd.roxyde, -oxyde oder -carbonate verwendet werden.
  • Das Metalloxyd, -hydroxyd oder -carhonat und die daran adsorbierten Verunreinigungen können auf verschiedene Arten von der Alkali'lösung der Folsäure abgetrennt werden, beispielsweise durch Filtrieren oder Zentrifugieren. Die Lösung kann, wenn gewünscht, direkt filtriert werden, wird jedoch zweckmäßigerweise unter Verwendung eines Filtrierhilfsmittels, wie z. B. Diatomeenerde, filtriert.
  • Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform des erfindungsgemäßen Verfahrens wird die Folsäure aus der gereinigten Alkali'lösung isoliert, indem das pH der Lösung auf etwa 3,0 eingestellt wird, wobei die Folsäure ausfällt. Um Folsäure in kristallisierter Form zu erhalten, die leicht filtrierbar ist, arbeitet man vorzugsweise so, daß man die Alkalilösung von gereinigter Folsäure auf eine Konzentration von etwa 3 g Folsäure pro Liter verdünnt, die Lösung auf etwa 9o bis 98° C erhitzt und dann das PH der heißen Lösung auf etwa 3,0 mit verdünnter Salzsäure einstellt. Die Folsäure kristallisiert dann langsam aus der Lösung aus.
  • Obwohl das erfindungsgemäße Verfahren im besonderen mit Bezug auf ein Material, das etwa 65 bis 85 % Folsäure enthält, beschrieben wurde, kann es natürlich auch zur Reinigung von Gemischen, die andere Mengen Folsäure enthalten, angewendet werden.
  • Die folgenden Beispiele besitzen aussc'hließlic'h erläuternden und nicht etwa einschränkenden Charakter. Beispiel i Eine Alkalilösu.ng von rollier Folsäure, die durch Auflösen von 26,2- g roher Falsäure mit einem Gehalt von 17,2 g Fol,säu,re (65,6%) im 137 cm3 i n-Natrium!hydroxydlösung und Verdünnen der Lösung mit 189o cm3 Wasser hergestellt worden war, wurde mit 17,2 g Calciumhydroxyd vermischt und bei Raumtemperatur während etwa 1i/2 Stunden gerührt. Nachdem die erhaltene Suspension sich gesetzt hatte, wurde die Flüssigkeit abdekantiert. Die Flüssigkeit wurde filtriert. Das feste Material wurde mit 58,5 crn3 Wasser gewaschen und .abfiltriert. Die Filtrate wurden vereinigt und auf 5,7, 41 verdünnt. Das pli der verdünnten Alkalilösung von gereinigter Folsäure wurde mit in-Salzsäure auf 8,o bis io,o eingestellt, worauf die Lösung auf etwa 9o bis 95° C erhitzt und deren PH durch Zugabe von i n-Salzsäure unter fortwährendem Rühren auf etwa 3,0 eingestellt wurde. Der erhaltene Schlamm wurde während 2 Tagen in einem Eiskasten gekühlt und dann filtriert Der Filterkuchen wurde durch Wiederaufschlämmung mit 65o cm3 angesäuertem Wasser vom PH 3,0 gewaschen und filtriert. Der Filterkuchen wurde dann eingefroren und getrocknet, wobei 16,99 g Folsäure erhailten wurden, die 7,4% Feuchtigkeit enthielten und einen Gehalt von 94,10/0 Folsäure, bezogen auf den Trockenzustand, aufwiesen. Beispiel e Eine Lösung von roher Folsäure, hergestellt durch Auflösen von 564 g rdher Folsäure mit einem Gehalt vom 489 g Folsäure in 3 1 1 n-Natriumhydroxyd'lösung und Verdünnen mit 56,4 1 Wasser, wurde mit 489 g Calciumhydroxyd während 1i/2 Stunden gerührt und dann durch ein Bett von Diatomeenerde filtriert. Die geklärte Alkalilösung von Folsäure wurde hierauf auf etwa 9o bis 95° C erhitzt und mit i n-Salzsäure versetzt, um deren PH auf etwa 3,0 einzustellen. Der erhaltene Schlamm wurde über Nacht gekühlt und dann filtriert. Es wurden 485 g kristallisiertes Material mit einem Gehalt von 90,3%. Folsäure erhalten, das sieh für die therapeutische Verwendung eignete. Beispiel 3 2,3 g rohes Material mit einem Geh alt von 2 g Folsäure wurden in 15 cm3 i n-Ammoniumhydroxydlösung gelöst. Die Lösung wurde mit 250 cm3 Wasser verdünnt. Ein ioo :m3 betragender aliquoter Teil dieser Lösung wurde mit 80o mg Calciumhydroxyd vermischt und während 1i/2 Stunden gründlich gerührt. Die Suspension wurde filtriert, worauf die erhaltene geklärte Alkalilös.ung von Folsäune mit 150 cm= Wasser verdünnt und deren pH mit i n-Salzsäure auf etwa 3,0 eingestel'lt wurde. Nachdem die angesäuerte Lösung während 24 Stunden im einem Eiskasten stehengelassen worden war, wurde die kristallisierte Folsäure abfiltriert und getrocknet. Es wurden 68o mg eines Materials erhalten, das einen Gehalt von 89,60/a Folsäure und eine gute Farbe aufwies. Beispiel 4 Eine wäßrige Aufschlämmung von roher Folsäure wurde in einer minimalen Menge wäßriger 5 n-Natriumhydroxyd'lösung gelöst. Die Lösung wurde mit Wasser auf eine Konzentration von 5,11 g Folsäure pro Liter verdünnt.
  • Zu ioo cm3 dieser Lösung wurden 51o mg Magnesiumhydroxyd gegeben. Die erhaltene Suspension wurde während 9o Minuten gerührt, dann mit ioo mg Filtriersufistanz versetzt und durch ein Bett von Filtriersubstanz filtriert. Der Filterkuc hei wurde mit 25 cms Wasser gewaschen. Die vereinigten Filtrate wurden. auf Zoo cm3 verdünnt. Ein igo cm3 betragender aliquoter Teil der Lösung wurde auf etwa 95° C erhitzt, worauf dessen pH im Verlauf von etwa 15 Minuten auf 3,0 eingestellt wurde. Nachdem die angesäuerteLösungüber Nacht in einem Kühlschrank stehengelassen worden war, wurde der Niederschlag abfiltriert und in gefrorenem Zustand getrocknet. Es wurden 542 mg eines Materials erhalten, das einen Gehalt von 93,40/0 Folsäure, bezogen auf den Trockenzustand (91-% Ausbeute), aufwies.
  • Beispiel s Ein zweiter, ioo cm3 betragender aliquoter Teil der im Beispiel 4 genannten Fal'säurelösungwurde in der im Beispiel, beschriebenen Weise mit 5 io mg Zinkcarbonat behandelt. Es wurden 552 mg eines Materials erhalten, das einen Gehalt von 95 0/0 Folsäure (95,3 0/a Ausbeute), bezogen auf den Trockenzustand, aufwies.
  • Beispiel 6 Chromatographieren von Folsäure Durch Eintragen eines Schlammes aus 0,5 g gelöschtem Kalk und i g Filtriersubstanz in Wasser in ein Glasrohr und Abtropfenlässen des Wassers wurde eine Kolonne hergestellt. Nachdem der Wasserspiegel knapp über dem oberen. Ende der Kolonne lag, wurden 40 em3 einer Lösung, hergestellt durch Auflösen von o,5 g eifies etwa 82% Folsäure enthaltenden Materials in etwa 3 cm3 wäßriger 2,5 n-Natriumhydroxydlösung und Verdünnen auf ioo cm3, auf das obere Ende der Kolonne gegeben, wobei der Abfluß gesammelt wurde. In der Kolonne entwickeilte sich ein dunkelbraunes Band. Der Abfluß war befIgelb, gefärbt. Durch Analyse- wurde festgestellt, daß 9¢% der anfänglic'h- vorhandenen Folsäure in gereinigter Form erhalten worden waren. Die Erfindung ist nicht auf die im vorangehenden beschriebenen Ausführungsformen beschränkt.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren. zur Reinigung synthetischer Folsäure, dadurch gekennzeichnet, däß man die rohe Folsäure in wäßrigern Alkali löst, die alkalische Lösung mit einem feinzerteilten, festen Oxyd, Hydroxyd oder Carbonat von Metallen der 2.GruppedesPeriodischenSystems (Ordnungszahl von 12 bis 56 inkl.) so lange in Berührung bringt, daß ein großer Teil der genetischen Verunreinigungen an den festen Partikeln adsorbiert wird, die festen Partikel und die daran adsorbierten Verunreinigungen. von der wäßrig-alkalschen Lösung der Folsäure abtrennt und die Folsäure in gereinigter Form aus der geklärten alkalischen Lösung isoliert.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß man robeFolsäure in Mengen zwischen 3 und io g/1 Lösung in wäßriger Alkalimetallhydroxydlösung löst und diese in Berührung mit feinverteilten Oxyden, Hydroxyden oder Carbonfaten des Calciums; Magnesiums oder Zinks oder von Cadmiumcarbonat bringt.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß man eine alkalische Lösung von etwa 8 g Folsäure pro Liter mit etwa 8 g feinverteiltem festem Calciumhydroxyd oder Magnesiumhydroxyd pro Liter Lösung in Berührung bringt und nach Abscheiden der festen Hydroxyde und der von diesen adsorbierten Pterine die gereinigte alkalische Lösung auf eine Konzentration von etwa 3 g Folsäure pro Liter verdünnt, sie erwärmt und' durch Ansäuern und Kühlen die gereinigte Folsäure zur Abschei:dung bringt. Angezogene Druckschriften: Französische Patentschriften Nr. 945 I82, 955 905; schweizerische Patentschrift Nr. 269 652.
DEU1299A 1950-11-30 1951-08-22 Verfahren zur Reinigung synthetischer Folsaeure Expired DE914251C (de)

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Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CH269652A (fr) * 1946-08-13 1950-07-15 American Cyanamid Co Procédé de traitement d'un mélange contenant un acide biologiquement actif, en vue de séparer cet acide des impuretés qui l'accompagnent.

Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CH269652A (fr) * 1946-08-13 1950-07-15 American Cyanamid Co Procédé de traitement d'un mélange contenant un acide biologiquement actif, en vue de séparer cet acide des impuretés qui l'accompagnent.

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