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DE903568C - Einebnungsstange fuer liegende Koks- und Kammeroefen - Google Patents

Einebnungsstange fuer liegende Koks- und Kammeroefen

Info

Publication number
DE903568C
DE903568C DEST1416D DEST001416D DE903568C DE 903568 C DE903568 C DE 903568C DE ST1416 D DEST1416 D DE ST1416D DE ST001416 D DEST001416 D DE ST001416D DE 903568 C DE903568 C DE 903568C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
rod
leveling
cross
side walls
ovens
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEST1416D
Other languages
English (en)
Inventor
Theo Schmeddeshagen
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Carl Still GmbH and Co KG
Original Assignee
Carl Still GmbH and Co KG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Carl Still GmbH and Co KG filed Critical Carl Still GmbH and Co KG
Priority to DEST1416D priority Critical patent/DE903568C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE903568C publication Critical patent/DE903568C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C10PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
    • C10BDESTRUCTIVE DISTILLATION OF CARBONACEOUS MATERIALS FOR PRODUCTION OF GAS, COKE, TAR, OR SIMILAR MATERIALS
    • C10B37/00Mechanical treatments of coal charges in the oven
    • C10B37/02Levelling charges, e.g. with bars

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Manufacture Of Iron (AREA)

Description

  • Einebnungsstange für liegende Koks- und Kammeröfen Die Erfindung betrifft eine Verbesserung der für liegende Koks- und Kammeröfen üblichen Einebnungsstangen, die aus zwei Seitenwangen mit dazwischen befindlichen Querverbindungen bestehen. Bei bekannten Ausführungen solcher Einebnungsstangen bestehen diese Querverbindungen aus senkrecht zur Stangenlänge gestellten Blechen, Flacheisen oder ähnlichen wesentlich plattenförmigen Stücken, welche über den hauptsächlichsten Höhenteil der Seitenwangen bzw. der ganzen Stange reichen und mit diesen fest, sei es durch Vernietung oder Verschweißung, verbunden sind. Diese als Querstege ausgebildeten Querverbindungen wirken bei der Benutzung als käumer für die einzuebnende Kohlenmasse, während gleichzeitig die zwischen zwei in der Längsrichtung aufeinanderfolgenden Querstegen frei bleibenden Öffnungen der Stange das Hindurchfallen der eingefüllten Kohle während des Einebnens ermöglichen. Diese bekannte Bauart von Einebnungsstangen befriedigt in der Praxis deswegen nicht, weil damit bei der neuzeitlichen bedeutenden, etwa 13 m erreichenden Länge des frei tragenden Stücks der Einebnungsstange ihr Eigengewicht und namentlich die dadurch hervorgerufene Durchbiegung des vorderen freien Stangenendes verhältnismäßig groß ausfallen und weil außerdem der durch das Einebnen, d. h. das Wegräumen von eingefüllter Kohle gebildete oberhalb der Einebnungsfläche liegende freie Gassammelraum der Ofenkammer zu weiträumig wird; dieser letztere Mangel wird gerade durch die infolge der Durchbiegung eintretende Absenkung des vorderen Stangenendes, die in der Praxis Höhenmaße von 2150 mm und mehr erreicht, noch fühlbar verschärft.
  • Mit dem Erfindungsgegenstand werden die vorgeschilderten Nachteile bekannter Ausführungen von Einebnungsstangen der vorausgesetzten Gattung vermieden und durch eine besondere erfindungsgemäße Gestaltung der Ouerverbindungen wesentliche Vorteile nicht nur für den Bau der Stange selbst, sondern auch für den Einebnungs-und Ofenbetrieb erzielt. Gemäß der Erfindung werden bei einer Einebnungsstange für liegende Koks- undKammeröfen, die aus zwei Seitenwangen mit dazwischen befindlichen Ouerverbindungen besteht, die Seitenwangen durch schräg zur Stangenlänge angeordnete, einen Diagonalverband ergebende Profileisen verbunden, die nur den obersten Höhenteil des Querschnittumrisses der Stange einnehmen. Vorteilhaft bestehen diese Diagonalverbindungen aus dachförmig, d. h. mit der Rückenkante nach oben gestellten Winkeleisen, die nach dem obersten Teil der Stange hin gerückt und mit ihren Seitenwangen zweckmäßig durch Schweißung verbunden sind.
  • Eine Einebnungsstange .der gekennzeichneten erfindungsgemäßen Bauart besitzt zunächst wegen des mit den Querverbindungen geschaffenen Diagonalverbands eine sehr hohe Steifigkeit sowohl gegenüber Knickgefahr als auch gegenüber waagerechten Biegungsbeanspruchungen und in dieser Richtung hervorgerufenen elastischen Schwingungen. Da die Profileisen der Querverbindungen nur einen beschränkten Höhenteil des Querschnittsumrisses der Einebnungsstange einnehmen. wird bei gleichzeitig erhöhter Steifigkeit deren Eigengewicht verringert. Im Betrieb wirken die aus Profileisen bestehenden Querverbindungen als Räumer für die einzuebnende Kohlenmasse; hierbei wird auch ihre durch den Profilquerschnitt erzielte Biegungssteifigkeit vorteilhaft ausgenutzt. Da nun erfindungsgemäß diese aus Profileisen bestehenden Querverbindungen nur den obersten Höhenteil der Stange einnehmen, wird beim Einnehmen zwischen den beiden Seitenwangen eine von deren Grundkanten hochreichende, hügelförmig aufgehäufte Kohlenmasse stehen-gelassen, deren Höhe dem unterhalb der Querstege zwischen den beiden Seitenwangen verbleibenden freien Raum entspricht. Durch diese Querschnittsgestaltung der eingeebneten Kohlenmasse wird aber der freie Querschnitt des gebildeten Gassammelraums bedeutend verkleinert. Außerdem kommt der günstige Umstand hinzu, daß die frei schwebende Einebnungsstange an den waagerechten Unterflächen ihrer Seitenwangen in fühlbarem Maß durch die darunter lagernde Kohle abgestützt wird, weil hier die abstützende Kohlenoberfläche den tief liegenden Grund einer Grube oder Furche bildet, die an der einen Seite, d. h. nach der Kammerlängsmitte zu, durch den erwähnten hochragenden Kohlehügel begrenzt und an der anderen Seite durch die benachbarte Kammerwand gehalten und abgestützt wird. Da hierdurch die Kohle am Grund dieser Furche beiderseits am Ausweichen gehindert wird, kann sie der Einebnungsstange eine gute Abstützung bieten, die die Belastung aus ihrem Gewicht teilweise abfängt und dadurch das zusätzliche Durchbiegen und Absenken der Einebnungsstange verringert; außerdem schafft hierbei die Kohle eine wirksame Führung für die unteren, von den Querverbindungen freien Teile beider Seitenwangen und damit für die ganze Stange beim Hinundherfahren. Infolge der verringerten Durchbiegung wird ebenfalls der Gassammelraum entsprechend niedrig gehalten. Durch die erfindungsgemäß stark erniedrigten Querverbindungen wird der Widerstand, den die ganze Stange beim Einebnen erfährt, und damit der Arbeitsaufwand wesentlich verkleinert.
  • Nach einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung werden die Seitenwangen der Einebnungsstange in den Diagonalverbandecken zusätzlich durch senkrecht zur Stangenlänge angeordnete Ouerstege verbunden, die unter die Unterkantenebene der Diagonalen um ein beschränktes Höhenmaß herabragen. Durch diese Gestaltung wird d ie Quersteifigkeit der Einebnungsstange und ihre Knicksicherheit noch mehr verstärkt; daher können die Diagonalverbindungen aus schwächeren Profileisen als bei .der oben geschilderten Grundform gebildet werden, wodurch das Eigengewicht niedriger gehalten wird. Die Querstege sind, weil sie unter die Unterkantenebene der Diagonalen herabragen, die hauptsächlichst wirksamen Räumer für die einzuebnende Kohle, während die Mitwirkung der Diagonalprofileisen hierfür stark zurücktritt. Auch deswegen können die Diagonalen schwächer gehalten werden. Da sie am Räumen und Einebnen der Kohle verhältnismäßig wenig beteiligt sind, wird das Durchfallen der einzuebnenden Kohlenmasse durch die neben den Diagonalen liegenden freien Öffnungen erleichtert, zumal da wegen dieser Wirkungsweise auch Stauungen von Kohlenmasse in den Ecken der Diagonalfelder vermieden werden. Die Erzielung eines verkleinerten Gassammelraums wird bei dieser Ausführungsform der Einebnungsstange ebenso wie beider oben geschilderten Grundform erreicht.
  • In der Zeichnung betreffen die Abb. i, 2 und 5 die erste, die Abb. 3, q, und 6 die zweite erfindungsgemäße Ausführungsform. Die Abb. i und 3 sind Grundrißaufsichten, welche nur ein abgebrochenes Längenstück des vorderen, das eigentlicheEinebnen bewirkenden Längenteils der Stange umfassen. Die Abb. 2 und a, sind senkrechte Längsschnitte nach den Mittellinien c-ca und b-b der Abb. i bzw. 3. Die Abb. 5 und 6 sind senkrechte Querschnitte nach den Linien c-c und d-d der Abb. r bzw. 31. Übereinstimmende oder entsprechende Teile in den verschiedenen Abbildungen sind mit gleichen Bezugsbuchstaben versehen.
  • Bei der Ausführungsform nach Abb. i, 2 und g bestehen die beiden Seitenwangen e der Einebnungsstange wie üblich aus senkrecht gestellten starken Flacheisen, die beispielsweise Zoo bis 25o mm hoch und 25 bis 40 mm stark sind, und werden nach dem vorderen freien Stangenende hin (in Abb. i und 2 links)- durch eine schlanke Abschrägung f ihrer durchgehend eben gehaltenen Unterkanten verjüngt, um das Eigengewicht und die Durchbiegung des frei schwebenden Endes zu verringern und das Vorwärtsfahren in der einzuebnenden Kohle zu erleichtern. Am äußersten Ende vorn werden die beiden Seitenwangen e durch das rechtwinklig zu ihnen und dachförmig gestellte Winkeleisen g, am besten durch Verschweißung, verbunden. Erfindungsgemäß sind als weitere Querverbindungen der Seitenwangen die Profileisen h vorgesehen, die im Grundriß Abb. i so gestellt sind, daß sie einen Diagonalverband ergeben. Diese Diagonalenh bestehen imAusführungsbeispiel ebenfalls aus dachförmig gestellten Winkeleisen, die nach dem obersten Teil der Stange hin gerückt und mit den Seitenwangen e zweckmäßig durch Verschweißung verbunden sind. Vorteilhaft werden diese Winkeleisen h vor dem Einbau aus dem ursprünglich rechten in einen spitzen Winkel, wie gezeichnet, zusammengebogen, damit ihre im Grundriß eingenommene Breite vermindert und der freie Öffnungsraum zwischen zwei aufeinanderfolgenden Diagonalen h und dem verbindenden Teilstück der Seitenwange möglichst weit gehalten wird, um das Durchfallen der einzuebnenden Kohle zu erleichtern. Die durchweg in derselben Höhenebene liegenden Unterkanten der sämtlichen Winkeleisen bzw. Diagonalen h und der vordersten Querverbindungen g wirken im Betrieb beim Hi.nundherfahren der Einebnungsstange als Räumer für die einzuebnende Kohle. Aus dem Querschnitt Abb. 5 erkennt man, daß der von der Diagonalen h eingenommene oberste Höhenteil des ganzen Querschnittumrisses der Einebnungsstange nur einen mäßigen Bruchteil, etwa ein Drittel seiner Gesamthöhe ausmacht. Es bleibt demgemäß ein wesentlicher darunterliegender Höhenteil des ganzen Stangenquerschnitts vollständig frei, so daß sich zwischen den beiden Seitenwangen ein diesem freien Höhenteil entsprechender hochragender Kohlenhügel bildet und die durch das Einebnen erzeugte Kohlenoberfläche zwischen den beiden Wangen entsprechend höher gelegen ist. Hierdurch wird ersichtlich der oberhalb dieser Kohlenoberfläche in der Ofenkammer verbleibende freie Gassammelraum entsprechend verkleinert. Die durch die Diagonalen h gebildeten Querverbindungen reichen selbstverständlich nur über denjenigen ganzen Längenteil der Einebnungsstange, welcher in die Ofenkammer eingefahren wird. Der anschließende (aus der Zeichnung nicht erkennbare) hintere Längenteil der Einebnungsstange, welcher in der Maschine geführt und angetrieben wird, wird in der auch sonst hierfür üblichen Bauweise gestaltet.
  • Die in den Abb.3, .l, und 6 dargestellte zweite Ausführungsform enthält als Querverbindungen der beiden Seitenwangen e ebenfalls Diagonalen h aus Profileisen, nach dem Ausführungsbeispiel der Zeichnung wiederum aus Winkeleisen, welche mit den Seitenwangen zweckmäßig verschweißt sind. Außerdem werden jedoch nach einem weiteren Erfindungsmerkmal senkrecht zur Stangenlänge angeordnete Querstege i vorgesehen, die jeweils in den Ecken des Diagonalverbands stehen, vgl. Abb. 3: Diese Querstege i können, wie in der Zeichnung, aus einfachen Flacheisen oder statt dessen ebenfalls aus Profileisen, etwa Winkeleisen, T-Eisen, U-Eisen cd. dgl., bestehen. Sie ragen, wie aus Abb.4 und 6 hervorgeht, unter die Unterkantenebenen der Diagonalen um ein beschränktes Höhenmaß herab, beispielsweise um 2o bis 30 mm. Die Profileisen h können bei dieser Ausführungsform, weil die Querstege i zur Versteifung der ganzen Stange beitragen, schwächer als bei der Ausführungsform nach Abb. i gehalten werden; dabei läßt sich, wenn die sämtlichen Teile h und i nach dem obersten Höhenteil der Stange hin gerückt sind, ein Überragen der Querstege i nach unten hin über die Diagonalenh erzielen, ohne daß die dieEinebnungshöhe der Kohle bestimmende Unterkante der als Räumer wirkenden Querstege i tiefer als bei der Ausführung nach Abb. i, 2 und 5 zu liegen kommt. Es ergibt sich daher auch hier ein für das Einebnen wirksamer Querschnitt der Stange von derselben Art und Größe wie im obigen ersten Fall, vgl. den Querschnitt Abb.6. Die vorderste Querverbindung g in Abb. 3 und 4 wirkt dabei ebenfalls wiederum als Räumer wie die Querstege i. Der in der Zeichnung nicht erscheinende hintere Teil der Einebnungsstange ist bei dieser Ausführungsform nach Abb. 3, 4 und 6 ebenso, wie oben für die Ausführung nach Abb. i, 2 und 5, angegeben worden ist, anzunehmen.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Einebnungsstange für liegende Koks- und Kammeröfen, die aus zwei Seitenwangen mit dazwischen befindlichen Querverbindungen besteht, dadurch gekennzeichnet, daß die Seitenwangen durch schräg zur Stangenlänge angeordnete, einen Diagonalverband ergebende Profileisen verbunden sind, die nur den obersten Höhenteil des Querschnittsumrisses einnehmen.
  2. 2. Einebnungsstange nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Diagonalverbindungen aus dachförmig gestellten, nach dem obersten Teil der Stange hin, gerückten Winkeleisen bestehen, die mit den Seitenwangen zweckmäßig durch Schweißung verbunden sind.
  3. 3. Einebnungsstange nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Seitenwangen in den Diagonalverbandecken zusätzlich durch senkrecht zur Stangenlänge angeordnete Querstege verbunden sind, die unter die Unterkantenebene der Diagonalen um ein beschränktes Höhenmaß herabragen.
DEST1416D 1944-09-05 1944-09-05 Einebnungsstange fuer liegende Koks- und Kammeroefen Expired DE903568C (de)

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