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DE903418C - Fliehkraftanfahrkupplung zur selbsttaetigen Verbindung der ersten Stufe eines Zahnraederwechselgetriebes mit dem Motor von Kraftfahrzeugen - Google Patents

Fliehkraftanfahrkupplung zur selbsttaetigen Verbindung der ersten Stufe eines Zahnraederwechselgetriebes mit dem Motor von Kraftfahrzeugen

Info

Publication number
DE903418C
DE903418C DEK6692D DEK0006692D DE903418C DE 903418 C DE903418 C DE 903418C DE K6692 D DEK6692 D DE K6692D DE K0006692 D DEK0006692 D DE K0006692D DE 903418 C DE903418 C DE 903418C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
flyweights
clutch
driven
engine
stage
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEK6692D
Other languages
English (en)
Inventor
Friedrich Kreis
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
KREIS GETRIEBE GmbH
Original Assignee
KREIS GETRIEBE GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by KREIS GETRIEBE GmbH filed Critical KREIS GETRIEBE GmbH
Priority to DEK6692D priority Critical patent/DE903418C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE903418C publication Critical patent/DE903418C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16DCOUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
    • F16D43/00Automatic clutches
    • F16D43/02Automatic clutches actuated entirely mechanically
    • F16D43/04Automatic clutches actuated entirely mechanically controlled by angular speed
    • F16D43/06Automatic clutches actuated entirely mechanically controlled by angular speed with centrifugal masses actuating axially a movable pressure ring or the like
    • F16D43/08Automatic clutches actuated entirely mechanically controlled by angular speed with centrifugal masses actuating axially a movable pressure ring or the like the pressure ring actuating friction plates, cones or similar axially-movable friction surfaces
    • F16D43/10Automatic clutches actuated entirely mechanically controlled by angular speed with centrifugal masses actuating axially a movable pressure ring or the like the pressure ring actuating friction plates, cones or similar axially-movable friction surfaces the centrifugal masses acting directly on the pressure ring, no other actuating mechanism for the pressure ring being provided

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • One-Way And Automatic Clutches, And Combinations Of Different Clutches (AREA)

Description

  • Durch Patent 725 372 ist eine Fliehkraftkupplung zur selbsttätigen Verbindung der ersten Stufe eines Zahnräderwechselgetriebes mit dem Motor von Kraftfahrzeugen unter Schutz gestellt, bei der sowohl durch den treibenden als auch durch den getriebenen Kupplungsteil Fliehgewichte in Bewegung gesetzt werden, die eine Verbindung zwischen der treibenden und der getriebenen Kupplungshälfte herbeiführen, und bei der fernerhin sowohl die von der treibenden als auch die von der getriebenen Kupplungshälfte in Bewegung gesetzten Fliehgewichte bei ihrer Fliehbewegung die gleichen Kupplungsbeläge wirksam werden lassen. Dabei sind die auf der getriebenen Welle sitzenden Fliehgewichte auf beiden Seiten trapezförmig ausgespart, und auf den einander zugekehrten Seiten der Kupplungsbeläge sind in diese Aussparungen eingreifende, entsprechend geformte Vorsprünge angebracht, die mit ihren Schrägflächen wechselweise mit den entsprechend geneigten Flächen der Fliehgewichtsaussparungen in Berührung kommen.
  • Bei dieser Aussparung, bei der also die auf der getriebenen Welle sitzenden Fliehgewichte aus einem Stück bestehen, hat das Anfahren in der Ebene und beim Umlauf der getriebenen Welle den Nachteil, daß in dem Augenblick, wo sich die Fliehgewichte radial nach außen bewegen, für einen kurzen Zeitraum die Kupplung sich lösen kann. Erst bei steigender Drehzahl und weiterer Fliehbewegung der Gewichte setzt die untere Keilwirkung der Fliehgewichte ein und preßt die beiden Kupplungslamellen an ihre Mitnehmerscheiben. Während dieser Zeit löst sich aber auch die obere, nach innen zu wirksame Keilwirkung, und die Spannung der der Fliehkraft entgegenwirkenden Schnürfeder steht nicht mehr als Reaktionskraft den Kupplungslamellen gegenüber. Bei einer schon verhältnismäßig geringen Steigung könnte alsdann der Fall eintreten, daß die getriebene Welle und somit auch die zugehörigen Fliehgewichte keine Beschleunigung mehr erfahren. In diesem Fall würde das Fahrzeug nach und nach wieder zum Stehen kommen, oder man müßte durch mehr Gasgeben die Motordrehzahl erhöhen, um dann die Einwirkung der an der treibenden Kupplungshälfte sitzenden Fliehgewichte zum nächsten Einkuppeln zu erhalten.
  • Dieser Nachteil wird durch die Erfindung behoben. Sie besteht darin, daß die von der getriebenen Kupplungshälfte in Bewegung gesetzten Fliehgewichte unterteilt sind und sowohl die äußeren Teile als auch die inneren Teile für sich unter dem Einfluß einer besonderen Schnürfeder stehen.
  • In der Zeichnung ist die Erfindung an einem Ausführungsbeispiel veranschaulicht. Hiernach sind die treibende Kupplungshälfte mit I und die von ihr in Bewegung gesetzten Fliehgewichte mit 6 bezeichnet. Die von der getriebenen Welle I5 in Bewegung gesetzten Fliehgewichte bestehen aus dem äußeren Teil I6a und dem inneren Teil I6b, die je für sich durch eine Schnürfeder I7a bzw. I7b bis zu einer bestimmten Drehzahl zurückgehalten werden. Hierbei haben die Fliehgewichte I6a unter dem Einfluß der Schnürkraft der Feder I7a stets das Bestreben, die Kupplungslamellen 9 und Io an die Mitnehmerscheiben I und 3 anzupressen, und die gleiche Wirkung üben die Fliehgewichte I6b aus, wenn die getriebene Welle I5 bereits in Umdrehung ist und die Fliehgewichte I6b schon um ein bestimmtes Stück aus ihrer Ruhelage hinausbewegt sind. Bei dieser Einrichtung kann es also nicht mehr vorkommen, daß beim Ausschlagen der am getriebenen Kupplungsteil sitzenden Fliehgewichte eine gewisse Zeit lang die Kupplung sich lösen kann. Es wird also die Antriebswelle I5 und somit das Fahrzeug beim Anfahren in der Ebene stets eine gleichmäßige Beschleunigung erhalten.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Fliehkraftanfahrkupplung zur selbsttätigen Verbindung der ersten Stufe eines Zahnräderwechselgetriebes mit dem Motor von Kraftfahrzeugen, bei der sowohl durch den treibenden als auch durch den getriebenen Kupplungsteil Fliehgewichte in Bewegung gesetzt werden, die eine Verbindung zwischen der treibenden und der getriebenen Kupplungshälfte herbeiführen und die auf die gleichen Kupplungsbeläge wirksam werden, wobei die auf der getriebenen Welle sitzenden Fliehgewichte auf beiden Seiten trapezförmig ausgespart und auf den einander zugekehrten Seiten der Kupplungsbeläge in die Aussparungen der Fliehgewichte eingreifende, entsprechend geformte Vorsprünge angebracht sind, die mit ihren Schrägflächen wechselweise mit den entsprechend geneigten Flächen der Fliehgewichtsaussparungen in Berührung kommen, nach Patent 725 372, dadurch gekennzeichnet, daß die von der getriebenen Kupplungshälfte (I5) in Bewegung gesetzten Fliehgewichte (I6) unterteilt und sowohl die äußeren Teile (I6a) als auch die inneren Teile (I6b) für sich unter dem Einfluß einerbesonderen Schnürfeder (17a, 17b) stehen, derart, daß während des (Ausschlages der innenliebenden Fliehgewichte (16b) die Kupplungslamellen (9, io), unter der Spannung der über den Fliehgewichten (16a) liegenden Schnürfeder (17a) nach außen gedrückt, noch wirksam bleiben, um so beim Ausschlagen der inneren Fliehgewichte (16b) ein plötzliches Lösen der Kupplung zu vermeiden.
DEK6692D 1941-03-26 1941-03-26 Fliehkraftanfahrkupplung zur selbsttaetigen Verbindung der ersten Stufe eines Zahnraederwechselgetriebes mit dem Motor von Kraftfahrzeugen Expired DE903418C (de)

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Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE903418C true DE903418C (de) 1954-02-04

Family

ID=7211379

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DEK6692D Expired DE903418C (de) 1941-03-26 1941-03-26 Fliehkraftanfahrkupplung zur selbsttaetigen Verbindung der ersten Stufe eines Zahnraederwechselgetriebes mit dem Motor von Kraftfahrzeugen

Country Status (1)

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DE (1) DE903418C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE934330C (de) * 1953-12-10 1955-10-20 Bergische Achsen Kotz Soehne Nebeneinander angeordnete Laufraeder, insbesondere Zwillingsraeder, von Kraftfahrzeugen mit einer Kupplung

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE934330C (de) * 1953-12-10 1955-10-20 Bergische Achsen Kotz Soehne Nebeneinander angeordnete Laufraeder, insbesondere Zwillingsraeder, von Kraftfahrzeugen mit einer Kupplung

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