[go: up one dir, main page]

DE903256C - Vorrichtung zum Haerten von Zahnraedern - Google Patents

Vorrichtung zum Haerten von Zahnraedern

Info

Publication number
DE903256C
DE903256C DED10522D DED0010522D DE903256C DE 903256 C DE903256 C DE 903256C DE D10522 D DED10522 D DE D10522D DE D0010522 D DED0010522 D DE D0010522D DE 903256 C DE903256 C DE 903256C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
workpiece
hardening
inductor
heating
current
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DED10522D
Other languages
English (en)
Inventor
Dr-Ing Friedrich Rollfinke
Dr-Ing Gerhard Seulen
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Deutsche Edelstahlwerke AG
Original Assignee
Deutsche Edelstahlwerke AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Deutsche Edelstahlwerke AG filed Critical Deutsche Edelstahlwerke AG
Priority to DED10522D priority Critical patent/DE903256C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE903256C publication Critical patent/DE903256C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H05ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H05BELECTRIC HEATING; ELECTRIC LIGHT SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CIRCUIT ARRANGEMENTS FOR ELECTRIC LIGHT SOURCES, IN GENERAL
    • H05B6/00Heating by electric, magnetic or electromagnetic fields
    • H05B6/02Induction heating
    • H05B6/36Coil arrangements
    • H05B6/40Establishing desired heat distribution, e.g. to heat particular parts of workpieces
    • H05B6/405Establishing desired heat distribution, e.g. to heat particular parts of workpieces for heating gear-wheels

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromagnetism (AREA)
  • Heat Treatment Of Articles (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Härten von Zahnrädern Zum Härten von Zahnrädern ist bereits vorgeschlagen worden, das erforderlidhe Erhitzen der Zähne bzw. Zahnflanken auf Härtetemperatur elektroinduktiv durchzuführen. Da es sich bei Zahnrädern um zylindrische Körper handelt, ist es das Nächstliegende und auch Einfachste, den Induktor als eine das. Werkstück umfassende Spule auszubilden, die ein- oder mehrwindig sein kann. Diese Spule kann sowohl unmittelbar als auch über einen Zwischentransformator an die speisende Stromquelle angeschlossen werden. Sie kann auch als sog. Konzentrator, d. h. als Tertiärwicklung einesTransformators, ausgebildet sein. Es hat sich jedoch gezeigt, daß mit diesem Mittel ein befriedigendes Aufheizen nicht möglich ist; denn bei Verwendung mittlerer Stromfrequenzen meidet der induzierte Strom den Weg größeren Widerstandes, der durch die Zähne führt. Er kreist in der Nähe des Fußkreises der Zähne und zieht sich nur wenig in die Zähne hinein. Dies, führt dazu, ä:aß die Zähm bzw. deren Flanken kaum auf Härtetemperatur zu brinr gen sind, während in der Nähe des Fußkreises, die Härtetemperatur rasch erreicht und sogar überschritten wird. Werden höhere Stromfrequenzen verwendet, so ist der Stromverlauf im Werkstück derart, daß die Heizströme im Zahnkopf und im obemen Abschnitt der Zahnflanken der Kontur der Zähne folgen, während im Bereich des Zahngrundes infolge des starken Hauteffektes die Heizströme in Richtung auf die beiden Stirnseiten des Zahnrades ausweichen, wodurch in der Mitte, des Zahngrundes Gebiete entstehen, die ungenügend erwärmt werden. Das Erhitzen; von Zahnrädern mit umfassenden :pulen führt daher nicht zu einer befriedigenden konturentreuen Härtung der Werkstücke.
  • Es sind! dahelrEinrichtungen versucht worden, bei denen: durch besondere, Maßnahmen. der Strom ge,-zwungen wird, im einzelnen Zahn zu fließen:, beiispielsweise indem um jeden. Zahn: eine gesonderte Wicklung gelegt wird'. Auch Induktoren, die, ein vollkommenes Abbild des Zahnrades bilden und mit sehr enger Kopplung arbeiten müssen, sind versucht worden. Diese Einrichtungen sind verwickelt und daher für den p.raktischein Betrieb nicht ohne weiteres anwendbar. Bei den letztgenannten Einrichtungen kommt hinzu, daß die Induktoren schwierig herzustellen sind! und im Detrieb Kurzschlüsse, sich nicht vermeiden lassen, die zu Schmelzperlenbildungen auf der Werkstückoberfläche führen.
  • Zweck der Erfindung ist es, auch für das Erhitzen von Zahnrädern eine Induktorforrn anwendbar zu machen, die, rein äußerlich gesehen, die Form einer das, Werkstück umfassenden Spule besitzt; denn auf diese Weise kann; das, Erhitzen vo,rgenommen werden durch einfaches Einlegen der Zahnräder in den Induktor, so dä,ß das Arbeiten mit einer solchen Vorrichtung nicht die geringsten Schwierigkeiten mit sich bringt. Hierzu mußhe, die, Aufgabe gelöst werden, den von einer das Werkstück umfassenden Spule induzierten Strom zu zwingen, konturentreu in den äußeren, Schichten aller Zähne zu fließen. Überraschenderweise gelingt dies mit einem Induktor, der aus zwei oder mehreren in Reihe oder parallel geschalteten Spulen be- steht, die so@ ge@spe:ist werden, daß je zwei benachbarte Spulen gegensinnig strumdurchflossen sind. Durch dieses Mittel wird in einfachster Weise die gewünschte Stromverteilung im Werkstück erreicht. Infolge der gegenseitigen magnetischen Wirkung der entgegengesetzt gerichteten, gleichzeitig induzierten Ströme kann sowohl bei Ve!rwendung von Mittelfrequenz als auch bei Verwendung von Hochfrequenz die Lage und der Verlauf der Strombahnen im Werkstück im gewollten Sinn beeinflußsti werden. Um eine größtmögliche Gleichmäßigkeit des- Erhitzens, und bei nachfolgendem Abschrecken der Härtung zu erzielen, ist es zweckmäßig, die; gegenseitigen Abstände der mit Strömen entgegengesetzter Richtung gespeisten Leiterbeile möglichst gering zu machen. LT m Bifilarwirkungen zu vermeiden, werden bei engen Lefterabständen Joche, aus geschichteten Blechen, Masse od. dgl. auf die Leiter aufgesetzt, die" diese einzeln bügelfärmig umfassen. Um die Gleichmäßigkeit weiter zu erhöhen, ist es ferner zweckmäßig, das Werkstück oder den> Induktor während der Behandlung rotieren zu lassen. Zum völligen Ausgleich der Erwärmungsunterschiede kann während der Drehung die Achse des Werkstückes zur Achse der Heizeinrichtung in einem gewissen Winkel stehen. Es kann auch der gegenseitige, Abstand j der Leiber auf den Umfang der Heizeinrichtung verschieden sein. Während der Drehung gerät j jedler Oberflächenabschnitt des zu behandelnden Werkstückes selbsttätig unter gleichmäßige Eine wirkurig der Heizleider.
  • Mit solchen Induktoren lassen, sick Zahnräder vollkommen umrißtreu härten. und, das Ergebnis widerspricht den bisher mit umfassenden Spulen i beim Zahnrad''erhitzen und -härten gemachten Er'-fahrungen. Es ist offenbar auf die gegenseitige Beeinflussung durch die einzelnen -gegensinnig stromdurchflossenen Spulen. zurückzuführen.
  • Der Induktor wird zweckmäßigerwense je nach Größe, Durchmesser und Modul der Zahnräder mit einer Frequenz im Bereich von io ooo bis aoooooo Hz betrieben. Versuche haben gezeigt, daß in manchem Fällen die geomeitrische Form, d. h. die Breite, Höhe und der Durchmesser der Heizspulen, zweckmäßig verschieden gewählt wird, um den Verlauf der Strornbahneu im Werkstück in jeder gewünschten Form zu beeinflussen. Namentlich für Zahnräder mit kleinem Modul unter Verwendung von Hochfrequenz von. aoo bis iooo Hz isst weiterhin: von Vorteil, einei ungerade Zahl von Einzel:spulen vorzustehen.. Auch bei diesen kann jeweils, die geometrische Form unterschiedlich sein. Vorteilhaft isa es hierbei auch, die Spulen so zu speisen, daß die beiden außenliegenden in gleicher Richtung stromdurchflossen sind.
  • Das, erhitzte Zahnrad wird in der üblichen Weise abgeschreckt, indem entweder das: Zahnrad unmittelbar nach erreichter Härtetennperatür in ein Abschreckbad abgesenkt wird, oder aber, es erfolgt das Abschrecken, wie an sich bekannt, aus den Spulenwindungen heraus; wobei die, Abschre:ckflüssiigkeit dem hohlen,, mit Spritzöffnungen versehenen Heizleitern zugeführt wird, sobald der Heizstrom abgeschaltet ist. Es kann aber auch durch die Windungen hindurch abgeschreckt werden" indem die Ab@sichreckflüssIgkeit biet abgeschaltetem Strom Kammern zugeleitet wird, die zwischen den Windurigen ange!o,rdnet sind.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung zum Härten von Zahnrädern, bei welcher das. Zahnrad mit einem das Werkstück umfassenden Induktor erhitzt wird, dadurch gekennzeichnet, daß der Induktor aus zwei oder mehreren nebeneinanderliegenden, in Reihe oder parallel geschalteten Spule besteht, von denen je zwei benachbarte; gegensinnig stromdurchflossen sind. a. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die mit Strömen entgegengesetzter Richtung gespeisten Leiterabschnitte von bügelförmigen Magnetjochen umfaßt werden. 3. Vorrichtung nach Anspruch i und, a, dadurch gekennzeichnet, daß eine ungerade Anzahl das Werkstück umfassender Einzelspulen voTgesehe#nist, die so gespeist sind, dä.ß jeweils die Außenspulen gleiche Stromrichtung haben.. 4. Vorrichtung nach Anspruch r bis, 3, gekennzeichnet durch verschiedene geometrische Form (Breite, Höhe und Durchmesser) der in verschiedener Richtung stromdurchflossenen Spulenteile. 5. Vorrichtung nach Anspruch i oder folgenden, dadurch gekennzeichnet, daB während der Behandlung eine drehende Relativbewegung zwischen Werkstück und Heizgerät aufrechterhalten wird, wobei vorzugsweise die Achsen von Heizgerät und Werksstück einen Winkel bilden;. 6. Vorrichtung nach Anspruch r bis 5, gekennzeichnet durch unterschiedliche gegenseitige Abstände der in Achsrichtung nebeneinarider angeordneten Einzelspulen.
DED10522D 1943-11-04 1943-11-04 Vorrichtung zum Haerten von Zahnraedern Expired DE903256C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DED10522D DE903256C (de) 1943-11-04 1943-11-04 Vorrichtung zum Haerten von Zahnraedern

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DED10522D DE903256C (de) 1943-11-04 1943-11-04 Vorrichtung zum Haerten von Zahnraedern

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE903256C true DE903256C (de) 1954-02-04

Family

ID=7033327

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DED10522D Expired DE903256C (de) 1943-11-04 1943-11-04 Vorrichtung zum Haerten von Zahnraedern

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE903256C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE3201352C2 (de) Verfahren zum induktiven Erhitzen von metallischen Werkstücken mit Abschnitten unterschiedlicher Dicke
DE1036886B (de) Vorrichtung zum induktiven Haerten langgestreckter Werkstuecke
DE1533955B2 (de) Verfahren und vorrichtung zur induktiven waermebehandlung von werkstuecken aus stahl
DE903256C (de) Vorrichtung zum Haerten von Zahnraedern
EP2281418B1 (de) Härteeinrichtung
DE1690547B2 (de) Vorrichtung zum einstellen der wirksamen laenge eines induk tors zum erwaermen metallischer werkstuecke
DE710686C (de) Fokusinduktor zum induktiven Oberflaechenhaerten an Werkstuecken mit kugeligem Querschnitt
DE2157713C3 (de) Vorrichtung zum induktiven Härten von Rundstäben mit abgewinkelten Enden
DE887085C (de) Vorrichtung zum Oberflaechenhaerten von Werkstuecken
DE1477880B2 (de)
DE961126C (de) Induktionsheizeinrichtung zur Herstellung laengsnahtgeschweisster Rohre
DE834719C (de) Induktor zum Erhitzen von zylindrisch oder aehnlich geformten Werkstuecken im Umlaufverfahren
DE886942C (de) Vorrichtung zum induktiven Erhitzen von langgestreckten Werkstuecken, insbesondere Platten oder Blechen
DE892354C (de) Vorrichtung zum elektro-induktiven Oberflaechenerhitzen von verzahnten Werkstuecken
DE884811C (de) Elektroinduktive Heizvorrichtung zum fortschreitenden Oberflaechenhaerten metallischer Werkstuecke
DE815511C (de) Induktionsheizgeraet
DE963174C (de) Induktionsheizspule
DE949000C (de) Vorrichtung und Verfahren zum induktiven Oberflaechenhaerten der Zaehne von Zahnraedern od. dgl.
DE932682C (de) Verfahren und Vorrichtung zum Haerten von Metallsaegeblaettern
DE898060C (de) Oberflaechenhaertevorrichtung
DE754848C (de) Vorrichtung zum Oberflaechenhaerten von metallenen Werkstuecken durch induktives Erhitzen und anschliessendes Abschrecken
DE892208C (de) Vorrichtung zum elektro-induktiven Erhitzen von metallischen Werkstuecken
DE755111C (de) Vorrichtung zum Oberflaechenhaerten durch induktives Erhitzen mittels eines Fokusinduktors und anschliessendes Abschrecken
DE767149C (de) Ein- oder mehrwindige, hochfrequenzgespeiste Induktionsspule zum fortschreitenden Erwaermen, insbesondere zum Oberflaechenhaerten metallischer Werkstuecke
DE909821C (de) Vorrichtung zum Verspritzen plastischer und thermoplastischer Massen, insbesondere zum Umspritzen von Draehten, Litzen und anderen elektrischen Leitern