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DE755111C - Vorrichtung zum Oberflaechenhaerten durch induktives Erhitzen mittels eines Fokusinduktors und anschliessendes Abschrecken - Google Patents

Vorrichtung zum Oberflaechenhaerten durch induktives Erhitzen mittels eines Fokusinduktors und anschliessendes Abschrecken

Info

Publication number
DE755111C
DE755111C DEO23578D DEO0023578D DE755111C DE 755111 C DE755111 C DE 755111C DE O23578 D DEO23578 D DE O23578D DE O0023578 D DEO0023578 D DE O0023578D DE 755111 C DE755111 C DE 755111C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
workpiece
inductors
spindle
inductor
movement
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEO23578D
Other languages
English (en)
Inventor
Francis S Denneen
William C Dunn
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Ohio Crankshaft Co
Original Assignee
Ohio Crankshaft Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Ohio Crankshaft Co filed Critical Ohio Crankshaft Co
Priority to DEO23578D priority Critical patent/DE755111C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE755111C publication Critical patent/DE755111C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H05ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H05BELECTRIC HEATING; ELECTRIC LIGHT SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CIRCUIT ARRANGEMENTS FOR ELECTRIC LIGHT SOURCES, IN GENERAL
    • H05B6/00Heating by electric, magnetic or electromagnetic fields
    • H05B6/02Induction heating
    • H05B6/36Coil arrangements

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromagnetism (AREA)
  • Heat Treatment Of Articles (AREA)

Description

  • Vorrichtung 'zum Oberflächenhärten durch induktives Erhitzen mittels eines Fokusinduktors und anschließendes Abschrecken Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Oberflächenhärten durch induktives Erhitzen mittels eines Fokusinduktors und anschließendes Abschrecken von Werkstücken aus Stahl oder Eisen größerer Länge und verschiedener Querschnitte. Es ist bekannt, bei Vorrichtungen dieser Art zwischen dem Werkstück und der Vorrichtung eine Bewegung durchzuführen und diese Bewegeng zu regeln sowie dabei mehrere parallele, unabhängig voneinander mit Strömen. verschiedener Frequenzen und Dichte gespeiste Teilinduktoren zu verwenden. Die Erfindung bezweckt eine weitere Vervollkommnung der Vorrichtungen dieser Gattung und besteht darin, daß eine drehbare Spindel zum gemeinsamen Antrieb von mechanischen Vorrichtungen, zum Regeln der Bewegung zwischen Werkstück und Induktoren, zum stets richtigen Abstandhalten zwischen diesen, zum Regeln der Speisung der Induktoren mit verschiedenen Strömen, zum Umschalten der Heizwirkung von einem der Induktoren auf einen anderen und zum Regeln der Absch.reckmittelzufuhr zu den Induktoren vorgesehen ist.
  • Eine weitere vorteilhafte Einzelheit der Erfindung besteht darin, daß die das Werkstück tragenda Gewindespindel in einer Buchse schraubbar ist, die mittels ihres Außengewindes mit anderer Steigung als der des Spindelgewindes in einem ortsfesten Gestell drehbar ist und durch einen in der Spindel verschiebbar vorgesehenen Anschlag mitgedreht oder durch eine Bremse festgehalten wird, so daß- der Bewegung verschiedene Geschwindigkeiten 'erteilt werden können.
  • Weitere vorteilhafte Einzelheiten. der Erfindung sind im nachfolgenden beschrieben. Die Erfindung hat den Vorteil, daß das Oberflächenhärten Werkstücken großer Länge oder Ausdehnung und mit verschiedenen Ouerschnitten beliebig angepaßt werden kann. Die Erfindung ist anwendbar für Walzen, XVellen, Rohre, Stangen, Schienen, Platten und andere Gegenstände, bei denen die Erzielung gewisser physikalischer Eigenschaften bei einer bestimmten Flächenausdehnung und mit einer bestimmten Eindringtiefe gewünscht wird.
  • Ein ,v,eiterer Vorteil der Erfindung besteht darin, da,ß dabei Induktoren normaler Größe benutzt werden können, deren Herstellung noch weiter dadurch vereinfacht und verbilligt wird, daß sie in mehrere Teile unterteilt sein können. Die Erfindung gestattet es, die Werkstücke an verschiedenen Stellen verschieden zu behandeln, also verschiedene Ausdehnungen, Grade und Tiefen der Härteschicht zu erzielen. Die gegenseitige Bewegung zwischen Induktor und Werkstück sichert, daß jede zu behandelnde Stelle des Werkstückes nach und nach in den Bereich der einzelnen Induktoren gelangt und die ihr zugedachte Behandlungsart erhält.
  • Die Vorrichtung gemäß der Erfindung kann auch zum Wiedererwärmen einzelner Teile des Werkstückes - nach erfolgter Behandlung durch einen der Induktoren verwendet werden, um Spannungen in der soeben behandelten oder gehärteten Oberflächenschicht zu beseitigen. Dabei kann jeder Induktorteil diejenige Leistung erhalten, die zur Erzielung der gewünschten Eigenschaften erforderlich ist, wobei zwischen Erhitzen und Abschrecken jede beliebige erforderliche Zeitspanne eingehalten werden kann.
  • Besonders vorteilhaft ist die Vorrichtung für die Behandlung einer größeren Anzahl gleicher Werkstücke, da sie sämtliche Teile derart vereinigt, daß eine zuverlässige Massenfertigung unter genauer Einhaltung der Gleichheit der Behandlung gewährleistet ist. Die Vorrichtung ist dabei unabhängig von der Geschicklichkeit des Arbeiters, nachdem sie einmal für das betreffende Werkstück richtig eingestellt worden ist. Sie kann aber auch rasch und leicht für andere Werkstücke eingerichtet und benutzt werden. Die Vorrichtung kann auch sowohl zum N acherhitzen als auch zum Vorwärmen des Werkstückes benutzt werden, indem eine beliebige :Uderung der Frequenz und der Stromdichte der einzelnen Induktoren möglich ist. Bei der Behandlung wird das Werkstück genau geführt, so daß eine einwandfreie Wiederholung des Vorganges stets erzielbar ist.
  • Ein weiterer Vorteil der Erfindung besteht darin, daß auch Werkstücke unregelmäßiger Gestalt, beispielsweise mit einem kegelförmigen Verlauf der Oberfläche, ohne weiteres behandelt werden können, da die Vorrichtung eine zwangsläufige Führung für die einzelnen Induktoren v orsieht, so daß die richtigen Entfernungen zwischen @Z'erkstfick und Induktoren stets eingehalten «-erden.
  • Die Zeichnung veranschaulicht ein Ausführungsbeispiel der Erfindung.
  • Abb. r ist ein Ouerschnitt mit Teilansicht der Vorrichtung, Abb. a ein Schnitt V-V aus Abb. z, in Richtung der Pfeile gesehen.
  • Die als Ausführungsbeispiel veranschaulichte Vorrichtung ist besonders zum Behandeln von Werkstücken mit kegelförmigem Verlauf der Oberfläche geeignet. Das Werkstück 46 ist an einer Spindel :I7 befestigt, hängt an dieser und wird von ihr gedreht. Am unteren Ende ist das Werkstück durch den Körner 48 zentriert. Die Spindel 47 wird durch ein Zahnrad 49 gedreht, das von einem Zahnrad 5o angetrieben wird, dessen Länge etwa der Bewegungslänge des Werkstücks entspricht. Das Zahnrad 5o wird von einem Schneckenrad 52 angetrieben, dieses von einer Schnecke 53, deren Antrieb, z. B. durch einen Elektromotor, der Einfachheit halber nicht veranschaulicht ist, aber auch in dem gleichen Gestell untergebracht werden kann.
  • Die Spindel 47 läuft in einer Buchse 5.4, die neben einem Gewinde für die Spindel auch ein Außengewinde besitzt und mit diesem in dem Gestell schraubbar ist. Die Steigungen des Innen- und Außengewindes der Buchse 5:I sind verschieden; so daß auch verschiedene Längsbewegungen des Werkstückes erzielbar sind, je nachdem die Buchse 54 durch eine nicht veranschaulichte Bremse festgehalten wird oder durch einen Anschlagstift 56 durch die Spindel 47 mitgedreht wird, und zwar unter überwindung des Widerstandes der Bremse. Der Anschlag 56 in Gestalt eines die Spindel 47 durchdringenden Stiftes kann auch in eine andere Stellung 56' gebracht werden, um den Beginn der Differentiallängsbe-wegung des Werkstückes zu verschieben. Wird das Werkstück durch die Spindel 47 abwärts bewegt, so wird durch einen. Ring 59 der Spindel ein Arm 57 mitgenommen, der an einer Führungsstange 58. befestigt ist und über einen auf ihr ebenfalls befestigten weiteren Arm 6o mit dem Zentrierkörner 48 eine genaue zentrische axiale Bewegung des Werkstückes sichert.
  • In dem unteren Teil des Gestelles sind in. einer Führung 6a des Gestellrahmens 63 die Heizinduktorteile 64 und 65 untergebracht. Die Induktorteile bestehen aus segmentartigen Stücken 66, 67 und 68, wie in Abb. z veranschaulicht ist.
  • Die Führungsstange 58 hält das Segmentstück 66 in der richtigen Behandlungsentfernung von dem Werkstück 46, während entsprechende weitere Führungsstangen die Segmentstücke 67 und 68 führen. Jede dieser Führungsstangen trägt eine keilartige Schablone 71, die das dazugehörige Segmentinduktorstück radial zum Werkstück bewegt, so daß stets der erforderliche Luftspalt zwischen Werkstück und Induktorteil eingehalten bleibt. Die Schablonen sind der Gestalt der Werkstücke zu diesem Zwecke angepaaßt.
  • Die Schablone hat einen rechteckigen Querschnitt, wodurch eine Verdrehung der einzelnen Induktorstücke verhindert wird und diese nur eine radiale Bewegung zu dem Werkstück durchführen können.
  • Die Führungsstangen sind gegenüber den Induktorteilen isoliert durch Druckstücke 72, während Federn 73 eine dauernde Berührung zwischen den Schablonen'und den Induktorstücken sichern. In den Induktorstücken sind entsprechende Teile 74 vorgesehen, die mit den Schablonen in ständiger Berührung bleiben.
  • Die segmentartigen Induktors.tücke 66, 67, 68 sind durch gelenkartige Glieder 75 und 76 und durch biegsames Stromleitungen 77 und 78 verbunden. Die Innenflächen, 79 der Induktorstücke; sind nach Möglichkeit der Gestalt des Werkstückes angepaßt, damit der Luftspalt zwischen Werkstück und Induktorstücken möglichst eingehalten bleibt und ein Rotieren des Werkstückes bei der Behandlung möglich ist, um eine gleichmäßige Behandlung an allen Stellen des Werkstückes zu sichern.
  • Das Abschreckmittel wird dem unteren Induktorteil zugeführt durch .ein Rohr 88 über ein Ventil 89 und ein weiteres Rohr 9o, desgleichen zu dem oberen Induktorteil durch ein Rohr 9 i, ein Ventil 92 und ein Rohr 93. Eine Nase 94 des Armes 6o wirkt zusammen mit entsprechenden Nasen 9,5 und 96 der beiden Ventile 89 und 9a derart, daß bei der Abwärtsbewegung dies Werkstückes und damit auch des Armes 6o zuerst das Ventil 89 geschlossen und dann das Ventil 92 geöffnet wird, nachdem die Schulter 97 des Werkstückes 46 möglichst nahe an den Induktorteil 64 herangekommen und die Werkstücksobzrfläche vor der Schulter 97 ausreichend erhitzt wurde.
  • Der Strom zu den Induktorteilen gelangt über die Leitungen 98 und 99 von den Sekundärwindungen, ioo und ioi, die aus je einer einzigen Windung bestehen und Teile. eines Transformators sind, der einen hochfrequenten Strom liefert. Der Primärstrom wird durch einen Generator geliefert, der an die Primärspule io2 des Transformators durch die Leitungen 103 und io4 angeschlossen ist. Die Sekundärwindungen ioo und ioi bestehen aus kräftigen Kupferstangen oder -rohren, die in dem Transformatorgehäuse ortsfest gelagert sind, während die Primärspule 102 durch einen Hebelarm 105 axial bewegt wird. Der Hebelarm io5 greift in einen Kragen roh ein, der an dem Trans.formatorgerüst io7 befestigt ist. Diese axiale Längsbewegung der Primärspule des Transformators steuert den S tromfluß durch die verschiedenen Sekundärwindungen, also auch durch die verschiedenen Induktorteile.
  • Bei der Aufwärtsbewegung der Primärspule wird zuerst der dem unteren Induktorteil 65 zugeführte Strom verringert und der dem oberen Induktorteil 64 zugeführte Strom gesteigert. Bei einer genügenden Aufwärtsbewegung kann schließlich der Strom des unteren Induktorteils bis auf Null herabsinken, so da.ß also die Bewegung der Primärspule zum Erregen oder Entregen der Sekundärspulenwindungen des Transformators dienen kann.
  • Auf diese Weise kann eine rasche und bequeme Änderung des Stromes der beiden Induktorteile ohne jegliche Lichtbogengefahr und ohne Unterbrechung der Stromkreise durchgeführt werden. Es kann also auch die Erhitzüng durch den Induktorteil 64 gesteigert werden, sobald sich die Schulter 97 dem Induktorteil nähert, während gleichzeitig die Erhitzung durch den Induktorteil 65 verringert wird und dadurch eine gleichmäßige Erhitzung undAbschreckung des zylindrischen und des kegeligen Teils des Werkstückes erzielbar ist. Durch Veränderung der Abstände der einzelnen Windungen der Primärspule des Transformators kann auch eine weitgehende Veränderung der dem Sekundärteil des Transformators zuzuführenden: Leistung erzielt werden.
  • Eine selbsttätige Wirkung des Transformators wird dadurch erreicht, daß der Hebelarm io5 auf einem Bolzen io8. eines Tragarmes iog sitzt. Der Tragarm iog ist an dem Maschinenrahmen befestigt. Der Hebelarm ro5 besitzt einen über den Lagerzapfen io8 hinausragenden weiteren Hebelarm i i i. An dem Arm 57 ist ebenfalls eine Verlängerung i i o vorgesehen, die bei der Abwärtsbewegung des Werkstückes schließlich gegen den Hebel i i i stößt, wodurch die Bewegung der Primärspule des Transformators zeitlich und auch graduell gesteuert wird, wodurch sich auch eine entsprechende selbsttätige Steuerung der Heizwirkung der Induktorteile ergibt.
  • Es kann erforderlich sein, entsprechend der Gestalt des Werkstückes und den an das Werkstück gestellten Anforderungen die Steuerung der Einrichtung noch genauer und empfindlicher zu gestalten, als dies durch die Bewegung der Primärspule io2 möglich ist.
  • Zu diesem Zweck wird erfindungsgemäß eine selbsttätige Regelung vorgesehen, die die der Primärspule zugeführte Leistung regelt. Hierzu dient ein Nocken 112, der auf einer Welle 113 sitzt, die von einem Zahnrad 114 gedreht wird, welches im Eingriff mit einer Zahnstange 115 steht, die eine Fortsetzung der Führungsstange 58 ist, sich also mit der gleichen Geschwindigkeit wie diese bewegt. Die Bewegung des Nockens 112 entspricht also auch der Bewegung des zu behandelnden Werkstückes.
  • Der Nocken 112 drückt beim Drehen auf einen Kolben 116, der in einem besonderen Gehäuse 117 untergebracht ist und bei seiner Bewegung eine Feder 118 zusammendrückt und eine Stange iig bewegt, welche einen Hebel 120 verschwenkt, der auf einem Zapfen 121 sitzt. Hierdurch wird ein: weiterer .auf dem gleichen Zapfen sitzender Hebel 12a verschwenkt, der auf einem Widerstand 123 gleitet und dadurch den der Erregermaschine 124 zugeführten. Strom regelt. Die. Erregermaschine 124 ist zusammengeschaltet mit dem Generatorfeld 125, so daß hierdurch auch die Leistung des Generators 126 gesteuert wird, die über Leitungen 103, 104 zu der Primärspule io2 gelangt. Der Nocken 113 wird so gestaltet, daß die den Induktorteilen zufließende Leistung richtig bemessen ist, auch wenn die Gestalt des Werkstückes sich dauernd ändert.
  • Bei solchen Härteeinrichtungen, insbesondere für die Behandlung einer großen. Anzahl gleicher Werkstücke, kann es erwünscht sein, verschiedene Teile der Einrichtung in, das Maschinengehäuse mit aufzunehmen. Es kann dann das Gehäuse weiter ausgebildet sein, wie das beispielsweise durch die gestrichelte Linie 126' veranschaulicht ist. Durch diese Erweiterung des Gehäuses können auch der Transformator, die Induktorteile und auch andere Teile der Einrichtung mit eingeschlossen sein.
  • Die neue Einrichtung kann auch vorteilhaft für Nichteisenmetalle benutzt werden, auch wenn dann die Ergebnisse ganz anderer Natur sind. Zum Beispiel bei der Herstellung von Teilen aus Kupfer oder Kupferlegierungen kann diese Einrichtung benutzt werden, um die Werkstücke ganz oder teilweise einer beliebigen Wärmebehandlung zu unterziehen.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung zum Oberflächenhärten durch induktives Erhitzen mittels eines Fokusinduktors und anschließendes Abschrecken von Werkstücken aus Stahl oder Eisen größerer Länge und verschiedener Ouerschnitte unter regelbarer Bewegung zwischen Werkstück und Vorrichtung und unter Verwendung mehrerer paralleler, unabhängig voneinander mit Strömen verschiedener Frequenzen und Dichten gespeister Teilinduktoren, dadurch gekennzeichnet, daß eine drehbare Spindel (.a.7) zum gemeinsamen Antrieb von mechanischen Vorrichtungen zum Regeln der Bewegung zwischen Werkstück und Induktoren (64, 65), zum stets richtigen Abstandhalten zwischen diesen, zum Regeln der Speisung der Induktoren mit verschiedenen Strömen, zum Umschalten der Heizwirkung von einem der Induktoren auf den anderen und zum Regeln der Abschreckmittelzufuhr zu den Induktoren dient.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die das Werkstück (d.6) tragende Gewindespindel (d.7) in einer Buchse (55) schraubbar ist, die mittels ihres Außengewindes (5d.) mit anderer Steigung als des Spindelgewindes in einem ortsfesten Gestell (63) drehbar ist und durch einen in der Spindel (:I7) verschiebbar vorgesehenen Anschlag (56) initgedreht oder durch eine Bremse festgehalten wird, so daß der Bewegung verschiedene Geschwindigkeiten erteilbar sind.
  3. 3. Vorrichtung nach den Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Spindel (47) einen Anschlag (57) trägt, der eine Führungsstange (58) mit der gleichen Geschwindigkeit bewegt, die das Werkstück über einen Arm (6o) am anderen Ende axial führt und mittels an ihr angebrachter Schablonen (71) die segmentartigen Induktorteile (66, 67, 68) stets in richtiger Entfernung vom `Werkstück (.l6) hält. q..
  4. Vorrichtung nach den Ansprüchen i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Spindel (.:17) über einen gezahnten Teil (i i5) der Führungsstange (58) ein von diesem angetriebenes Zahnrad (ii-I) einen Nocken (112) und ein ortsfest gelagertes Hebelgestänge (iig, i2oy i2i) einen Widerstand (123) einer Erregermaschine (124) regelt, wodurch die Leistung eines Generators: (126) gesteuert wird, der die Primärspule (io2) eines Transformators (zoo, ioi, io2) speist, dessen Sekundärspulen (ioo, 1o1) die Teilinduktoren (64,65) mit verschiedenen Strömen speisen.
  5. 5. Vorrichtung nach den Ansprüchen i bis 4, gekennzeichnet durch einen von der Spindel (47) getragenen Anschlag (iio), der diePrimärspule (102) über ein Hebelgestänge (1o5, 106, io8, 111) gegenüber den ortsfesten Sekundärspulen (ioo, ioi) axial verstellt, zum Umschalten des Heizstromes von einem der Induktoren auf den anderen.
  6. 6. Vorrichtung nach den Ansprüchen i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daB unten an der Führungsstange (58) ein Arm (6o) mit einem Anschlag (g4) angeordnet ist, der über Steuernasen (g5, 96) der Ventile (8g, 92) die Abschreckmittelzufuhr zu den Teilinduktoren (64, 65) steuert.
  7. 7. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daB der Hebelarm (1o5) an einem Kragen (io6) angreift, der an einem Gerüst (l07) befestigt ist, welches die Primärspule (io2) trägt. B. Vorrichtung nach den Ansprüchen i bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß zum Antrieb der Spindel (47) diese ein Zahnrad (4g) trägt, das mit einem angetriebenen Zahnrad (50) längs diesem gleitend kämmt, dessen axiale Länge der für den Härtevorgang erforderlichen axialen Bewegungslänge des Werkstückes (46) entspricht.
DEO23578D 1938-05-17 1938-05-17 Vorrichtung zum Oberflaechenhaerten durch induktives Erhitzen mittels eines Fokusinduktors und anschliessendes Abschrecken Expired DE755111C (de)

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