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DE903148C - Bewaesserungsanlage fuer Topfpflanzen - Google Patents

Bewaesserungsanlage fuer Topfpflanzen

Info

Publication number
DE903148C
DE903148C DEB12778A DEB0012778A DE903148C DE 903148 C DE903148 C DE 903148C DE B12778 A DEB12778 A DE B12778A DE B0012778 A DEB0012778 A DE B0012778A DE 903148 C DE903148 C DE 903148C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
pipe
irrigation
potted plants
water
pipes
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEB12778A
Other languages
English (en)
Inventor
Theodor Bechstein
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DEB12778A priority Critical patent/DE903148C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE903148C publication Critical patent/DE903148C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01GHORTICULTURE; CULTIVATION OF VEGETABLES, FLOWERS, RICE, FRUIT, VINES, HOPS OR SEAWEED; FORESTRY; WATERING
    • A01G27/00Self-acting watering devices, e.g. for flower-pots
    • A01G27/005Reservoirs connected to flower-pots through conduits

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Water Supply & Treatment (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Cultivation Receptacles Or Flower-Pots, Or Pots For Seedlings (AREA)

Description

(WiGBl. S. 175)
AUSGEGEBEN AM 1. FEBRUAR 1954
B 12778 III145f
An Orten, wo viele Topfpflanzen, sei es zum Verkauf, zu Ausstellzwecken oder zur Raumausschmückung, nebeneinander aufgestellt sind, wird mit dem täglichen Begießen der einzelnen; Pflanzen viel Zeit verloren.
Der Gegenstand der Erfindung beseitigt nun diesen Nachteil in vorteilhafter Weise dadurch, daß alle Topfpflanzen mittels Befestigungselementen an ein zentral gespeistes und geregeltes Bewässerungssystem angeschlossen sind, wobei die Bewässerungsanlage wenig nutzbaren Raum benötigt.
Vorzüglich eignet sich eine solche Bewässerungsanlage auch für Gewächshäuser. Durch günstige Anordnung der erfindungsgemäßen Anlage können hier die Pflanzen nahe an die Glasscheiben des Gewächshauses gebracht werden, wodurch besonders in den Wintermonaten die wenigen Stunden des Sonnenscheins aufs beste ausgenutzt sind.
Ein weiterer Vorteil der Ausführung besteht darin, daß auch der Raum über Gängen, Arbeitstischen usw. zum Aufstellen und Ausstellen nutzbar gemacht werden kann. Auf diese Weise kann in einem Gewächshaus ein Vielfaches an Topfpflanzen untergebracht werden, so daß in Zukunft die neuen Gewächshäuser an Ausdehnung eingeschränkt und an Heizmaterialien sowie Arbeitskraft und -weg gespart bzw. deren Ausnutzung wirtschaftlicher gestaltet werden kann.
Pflanzen mit geringem Lichtbedürfnis können gestaffelt innerhalb der Anlage untergebracht werden. Besonders vorteilhaft 'ist die weitere Möglichkeit, die Topfpflanzen über das zentrale Bewässerungssystem wahlweise mit Wasser oder mit Düngerflüasigkeit zu versorgen. Das nicht benötigte Wasser fließt entweder in den Speiser zurück oder wird an eine tiefer gelegene Bewässerungsleitung abgegeben.
In. der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel in sechs Figuren dargestellt; es zeigt
Fig. ι den schematischen Querschnitt durch ein mit der erfindungsgemäßen Bewässerungsanlage ausgestattetes Gewächshaus,
Fig. 2 einen Teil eines Zuleitungsrohres mit Blumentopfhaltern und Überlaufgefäß,
Fig. 3 und 4 die Befestigung eines Zuleitungsrohres in Vorder- und Seitenansicht, Fig. 5 die Befestigungsweise eines Blumentopfhalters auf einem Bewässerungsrohr und
Fig. 6 die Reduzierdüse im teilweisen Längsschnitt.
Fig. ι zeigt das Äusführungsbeispiel einer Be-Wässerungsanlage mit wahlweiser Dünger- oder Wasserversorgungsvorrichtung. Ein beispielsweise kreisrunder Behälter 'ist in einen Wasserspeiser 1 und den Düngerspeiser 2 unterteilt. Je ein mit Absperrhahn 4 regelbarer Ansaugstutzen 3 ragt bis auf ao den Grund des Speisers 1 bzw. 2 ein. Eine Pumpe 5 schafft unter Zwischenschaltung einer Reduzierdüse 6 die Bewässerungsflüssigkeit über ein Steigrohr 7 in ein waagerecht verlaufendes Verteilungsrohr 8.
Die zwischengeschaltete Redtizierdüse 6 (Fig. 6) ist ein zylindrisches, vorn geschlossenes Rohr mit kleinen, am Umfang befindlichen Austrittslöchern 6a. Sie bezweckt den Stau des Wassers und damit ein Verkleinern der Wassergeschwindigkeit im Steigrohr 7, wodurch ein Überfluten des beispielsweise am oberen Ende des Steigrohres oder an einer anderen geeigneten Stelle angebrachten Überlaufgefäßes 9 vermieden wird.
Die Düse 6 ist im Durchmesser kleiner als das Steigrohr 7, in dessen unterer Muffe ja sie mittels einer eingepaßten, mit ihr unlösbar verbundenen Tellerscheibe & befestigt ist.
Am Verteilungsrohr 8 sind Rohrstutzen angebracht, auf die Wasserschläuche i ο aufgezogen sind, welche mittels einer handelsüblichen. Schlauchkupplung eine schnell lösbare Verbindung zu den senkrecht zum Verteilungsrohr 7 und über diesem waagerecht und parallel zueinander liegenden Zuleitungsrohren 11 herstellen, die mittels Rohrschellen 13 auf Laufkatzenpaaren 14 befestigt sind. Hierbei sind die Schlauchkupplungen mit Hilfe von Rohrwinkeln so anzubringen, daß die Kupplung zwecks Vermeidens von Knickungen der Schläuche im rechten Winkel nach unten steht. Die Laufkatzen 14 können mittels in je einer U-Schiene 14s gelagerter Rollen 14" auf den Schenkeln 15 von U-Profilträgern verschoben werden (Fig. 3 und 4). Die zur Aufnahme der Rohre 11 dienenden Laufkatzen sind etwa so bemessen, daß die Gesamtlänge dem größten oberen Topfdurchmesser entspricht (Fig. 4 und 5). An der äußeren Kante der U-Schienen 146 sind in deren Mitte Sicherungsbügel 12 befestigt, die bei unsachgemäßer Behandlung der Anlage das Umkippen der Laufkatze verhindern. Die Schenkel 15 der U-Profilträger dienen! zur Lagerung des Zuleitungsrohrsystems· 11, sind mit den Außenwänden des Gewächshauses verstrebt und ermöglichen, jeweils dem Wachstum und Platzbedarf der Pflanzen· entsprechend, 'das Verschieben einzelner Zuleitungsrohre.
Auf den Flüssigkeitszuleitungsnohren 11, deren jedes mit einem Wasserschlauch 10 an das Verteilungsrohr 8 angeschlossen ist, sind die einzelnen aus Ton, Kunststoff oder Metall bestehenden Blumentopfhalter 16 in der Weise befestigt, daß kleine, mit Außengewinde versehene Stutzen 17 im oberen Teil des Rohrmantels angebracht sind, 'an welchen kreisförmige oder rechteckige Unterlagscheiben 18 lose aufgelegt oder auch unlösbar befestigt (sind. Dichtungsringe 19 aus Gummi oder anderem Dichtungsmaterial können dazwischengelegt werden.
Der zweckmäßig 'der Form eines Blumentopfes i6e (Fig. 2) entsprechende Topfhalter 16 wird mit seiner Abzugsöffnung auf den Stutzen 17 aufgesetzt und mittels Mutter 17" am Zuleitungsrohr 11 festgeschraubt. Bei kleineren Blumentöpfen kann (s. Fig. 2) eine Reduktionsmanschette i8a zwischen Rohr 11 und Topfhalter 16 aufgepaßt werden.
Der Bewässerungsvorgang ist folgender: Die Pumpe 5 wird in Betrieb gesetzt, während man den Absperrhahn 4 zu einem der Speiser öffnet. Die Flüssigkeit, z. B. Wasser aus 'dem Speiser 1, wird durch die Reduzierdüse 6 gebremst und steigt langsam im Rohr 7 an, fließt in das Zuleitungsrohr 8 und steigt in den Schläuchen 10 weiter bis in die einzelnen Verteilungsrohre 11, von hier in die Biumentopfhalter 16 und durch 'die Badenöffnung des Blumentopfes i6a in den Blumentopf, wo sie die Erde und den Wurzelballen der Topfpflanze! tränkt.
Auf einer beliebig einstellbaren Wasserspiegelhöhe bleibt das Wasser in den Blumentöpfen und Blumentopfhaltern stehen. Diese Höhe ist nach dem Prinzip der kommunizierenden Röhren mittels eines Regulierorgans, d. h. eines einstellbaren Überlauf-Stutzens 21, im Überlaufgefäß 9 einstellbar gemacht, so daß das Wasser aus dem Überlaufstatzen 21 über Leitungen' 22 einem tiefer gelegenen Zuleitungsrohrsystem 11 unter Mitnahme von Außenluft zugeleitet werden kann. Aus diesen tiefer gelegenen Überlaufgefäßen'9 fließt die Bewässerungsflüssigkeit über Abflußrohre 24, ein Regelorgan, etwa einen Dreiwegehahn] 23, und ein Rohr 24° bzw. 24* in den Wasserspeiser 1 oder Düngerspeiser 2 zurück.
Um das während der Bewässerungsperiode in den Blumentöpfen, Topfhaltern und Leitungen sich ansammelnde Wasser wieder in den Arbeitsspeiser zurückzuführen, sind in der Steigleitung Anschlüsse für Abfluß leitungen 215 eingebaut.
Sind sämtliche angeschlossenen Topfpflanzen genügend durchgefeuchtet, stellt man die Pumpe ab und läßt alles Wasser zurückfließen.

Claims (9)

  1. PATENTANSPRÜCHE:
    i. Bewässerungsanlage für Topfpflanzen, dadurch gekennzeichnet, daß' die Topfpflanzen (i6°) von entfernter Stelle aus über ein zentrales, im Flüssigkeitsdurchgang regelbares
    Rohrsystem (3 bis 11) bewässert oder mit Düngerflüssigkeit gespeist werden.
  2. 2. Bewässerungsanlage für Topfpflanzen nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Speisung mittels eines Röhrennetzes (7, 8, 10, 11), eines Wasser- bzw. Düngerspeisens (1,2) und einer mit Saugstutzen (3) und Regelorganen {4) versehenen Pumpe (5) erfolgt.
  3. 3. Ausführungsform nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß eine den Leitungsdruck durch mehrmaliges Umlenken des Wasserstromes mittels Düsenöffnungen (6a) abschwächende Reduzierdüse (6) hinter der Pumpe (5) in das Steigrohr (7) eingebaut ist.
  4. 4. Bewässerungsrohrnetz nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Steigrohr (7) in eine Verteilungsröhre (8) mündet, an die die einzelnen Zuleitungsrohre (11) mittels bei Bedarf abnehmbarer Wasserschläuche (10) angeschlossen sind.
  5. 5. Bewässerungsrohrnetz nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Zuleitungsrohre (11) mittels Laufkatzenpaaren (14) auf Trägern (15) verschiebbar gelagert sind.
  6. 6. Laufkatzen nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß sie mittels Rohrschellen (13) oder ähnlicher Befestigungsmittel die Zuleitungsrohre (11) tragen und durch Bügel (12) gegen Kippen gesichert sind.
  7. 7. Regulierbares Rohrsystem nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, 'daß ein die Höhe des Wasserstandes in allen gleich nivellierten Blumentopf haltern (16) mach dem Prinzip der kommunizierenden Röhren regelnder, in seiner Höhenlage veränderlicher Überlaufstutzen (21) in einem Überlaufgefäß (9) im höchsten Punkt 'des Steigrohres (7) oder an anderer geeigneter Stelle angebracht ist.
  8. 8. Überlaufgefäß nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß dasselbe mit einer Rückleitung (22) verbunden ist, durch die die überlaufende Flüssigkeit in tiefer gelegene Topfpflanzen weitergeleitet werden kann.
  9. 9. Bewässerungsanlage nach Anspruch, 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß Rohrleitungen (24, 24s, 246) und Regelorgane (23) zur Rückführung der bei der Bewässerung überflüssigen Flüssigkeit in den betreffenden Speiser (1 bzw. 2) verwendet sind.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
    © 5719 1.
DEB12778A 1950-12-03 1950-12-03 Bewaesserungsanlage fuer Topfpflanzen Expired DE903148C (de)

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DE903148C true DE903148C (de) 1954-02-01

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DE (1) DE903148C (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3108400A (en) * 1961-10-04 1963-10-29 Jr George E Wolfe Plant watering system
DE1217687B (de) * 1963-09-06 1966-05-26 Frank Luipersbek Blumentopf
US3686792A (en) * 1970-10-05 1972-08-29 William G Barfield System for supplying liquids to potted plants

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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US3108400A (en) * 1961-10-04 1963-10-29 Jr George E Wolfe Plant watering system
DE1217687B (de) * 1963-09-06 1966-05-26 Frank Luipersbek Blumentopf
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