DE902638C - Anordnung bei automatischen elektrischen Reglern - Google Patents
Anordnung bei automatischen elektrischen ReglernInfo
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-
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- G05—CONTROLLING; REGULATING
- G05B—CONTROL OR REGULATING SYSTEMS IN GENERAL; FUNCTIONAL ELEMENTS OF SUCH SYSTEMS; MONITORING OR TESTING ARRANGEMENTS FOR SUCH SYSTEMS OR ELEMENTS
- G05B6/00—Internal feedback arrangements for obtaining particular characteristics, e.g. proportional, integral or differential
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Description
- Anordnung bei automatischen elektrischen Reglern Bei automatischen Reglern mit Rückführung ist es von großer Bedeutung, daß die Stärke und Zeitkonstante der Rückführung geeignete Werte haben, um die gewünschte Regelung erhalten zu können. Bisher hat man sich in der Regel mit einer ein für allemal festgelegten Rückführung begnügt, ohne lZücksicht darauf, daß die in der Regelkette enthaltenen Elemente verschiedene Eigenschaften haben können, je nachdem in welchem Teil des Regelbereiches die Regelung stattfindet. Dies ist beispielsweise der Fall bei der Spannungsregelung von elektrischen Generatoren, wo die Zeitkonstante des Erregers mit zunehmender Erregung abnimmt. Um eine ideale Regelung in diesem Fall zu erhalten, ist es erforderlich, daß die Zeitkonstante oder die Stärke der Rückführung in demselben Maße wie die Zeitkonstante des Erregers abnimmt. Aber es gibt auch eine große Zahl anderer Fälle, in denen eine Änderung der Rückführung wünschenswert oder notwendig ist. So kann es z. B. manchmal wünschenswert sein, die Rückführung zu verändern, je nachdem in welchem Teil eines möglichen Regelbereiches die Regelung vollzogen wird, z. B. bei der Regelung einer Geschwindigkeit, einer Belastung oder einer Lage.
- Die Erfindung betrifft eine Anordnung bei automatischen elektrischen Reglern, um die Wirkung einer vorübergehenden Rückführung davon abhängig zu machen, in welchem Teil eines möglichen Regelbereiches der zu regelnden Größe die Regelung stattfindet, und die Erfindung ist im wesentlichen dadurch gekennzeichnet, daß eine mit der genannten Größe veränderliche Spannung dem Rückführungsglied des Reglers über ein Glied zugeführt wird, welches die Wirkung der Rückführungsimpulse je nach der Größe oder Richtung dieser Spannung verändert.
- In der Zeichnung sind drei verschiedene Ausführungsformen der Anordnung zur Beeinflussung der Wirkung der Rückführung eines Reglers in Abhängigkeit von der zu regelnden Größe gezeigt. Es wird angenommen, daß diese Wirkung entweder von der zu regelnden Größe selbst oder von einem Zwischenglied in der Regelkette abhängig ist. In den Figuren bezeichnet i zwei Leiter, zwischen denen eine Spannung E vorhanden ist, die die veränderliche Größe (Spannung, Strom, Leistung, Geschwindigkeit oder Lage usw.) vertritt, die selbst den Gegenstand der Regelung oder ein Zwischenglied in dieser Regelung ist. In Fig. i bezeichnet 2 einen spannungsunabhängigen und 3 einen spannungsabhängigen Widerstand, welche beiden Widerstände in Reihe an die Leiter i angeschlossen sind. q. ist ein Impulstransformator, dessen Primärwicklung 5 an den spannungsabhängigen Widerstand 3 und dessen Sekundärwicklung 6 an das Rückführungsglied 7 des Reglers angeschlossen ist. Die Zeitkonstante der Rückführung ist von der Bemessung des Impulstransformators abhängig. Ist dieser so bemessen, daß die Zeitkonstante hauptsächlich von der Ausführung der Sekundärwicklung abhängig ist, so wird die Zeitkonstante bei dieser Anordnung ziemlich unabhängig von der Spannung. Die Anordnung ist besonders geeignet beim Regeln von Generatoren, die von einem besonderen Erreger erregt werden und gibt eine mit zunehmender Größe der Spannung E abnehmende Rückführungskraft. Wäre nämlich auch der Widerstand 3 spannungsunabhängig, so würde durch das Glied 7 eine Rückführungskraft erhalten werden, die nur von der Größe einer Spannungsänderung zwischen den Leitern i abhängig ist. Gemäß der Erfindung ist aber der Spannungsteiler veränderlich, die Rückführungswirkung wird daher außer von der Spannungsänderung auch von der Größe der Spannung zwischen den Leitern abhängig.
- In der in Fig.2 gezeigten Anordnung ist die Primärwicklung 5 des Impulstransformators d. an die Leiter i über einen spannungsunabhängigen Widerstand 8 und ein mit einem Teil dieses Wider-Standes parallel geschaltetes Stromventil g angeschlossen. Bei dieser Anordnung erhält man eine Rückführung, die von der Polarität der Spannung abhängig ist. Diese Anordnung ist besonders bei kräftig untermagnetisierten Synchronmaschinen zweckmäßig, die bei negativer Erregerspannung eine im Verhältnis zum normalen Betrieb größere Rückführung fordern. Bei normalem Betrieb hat der rechte der Leiter i Plusspannung und bei untermagnetisiertem Betrieb hat der linke Leiter Plusspannung.
- Die in Fig. 3 gezeigte Anordnung ist gleich der in Fig. i gezeigten mit dem Unterschied, daß in den Sekundärkreis des Impulstransformators, d. h. in den Kreis, der die Zeitkonstante bestimmt, ein spannungsabhängiger Widerstand i i eingeschaltet ist, wodurch die Zeitkonstante der Rückführung von Veränderungen der Spannung E abhängig wird.
- Die gezeigten Anordnungen sind nur als Beispiele zu betrachten, und die angewandten Maßnahmen können beliebig kombiniert werden.
Claims (3)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Anordnung bei automatischen elektrischen Reglern, um die Stärke öder die Zeitkonstante ihrer vorübergehenden Rückführung davon abhängig zu machen, in welchem Teil eines möglichen Regelbereiches einer zu regelnden Größe die Regelung stattfindet, dadurch gekennzeichnet, daß eine der zu regelnden Größe folgende Spannung einem Impulsglied für die Rückführung des Reglers über ein Glied zugeführt wird, welches die Wirkung der Rückführungsimpulse in Abhängigkeit von der Größe oder Richtung der genannten Spannung verändert.
- 2. Anordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß in Reihe mit dem Rückführungsglied des Reglers ein spannungsabhängiger Widerstand eingeschaltet ist.
- 3. Anordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Impulsglied der Rückführung an die der zu regelnden Größe folgende Spannung über einen mit einem Stromventil teilweise überbrückten Widerstand angeschlossen ist.
Applications Claiming Priority (1)
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| SE296151X | 1950-08-07 |
Publications (1)
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| DE902638C true DE902638C (de) | 1954-01-25 |
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ID=20307340
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| DEA13810A Expired DE902638C (de) | 1950-08-07 | 1951-08-01 | Anordnung bei automatischen elektrischen Reglern |
Country Status (3)
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| DE (1) | DE902638C (de) |
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Cited By (6)
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1951
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- 1951-08-02 CH CH296151D patent/CH296151A/de unknown
- 1951-08-06 FR FR1040356D patent/FR1040356A/fr not_active Expired
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Also Published As
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| CH296151A (de) | 1954-01-31 |
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