DE9018067U1 - Sicherheitsvorrichtung für wasserführende Haushaltgeräte - Google Patents
Sicherheitsvorrichtung für wasserführende HaushaltgeräteInfo
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Description
Bosch-Siemens Hausgeräte GmbH· ; ;..81Q69: JJüncljei:,: 24.05.1994
' ''' 17
TZP90P304 Ws/si
Die Erfindung betrifft eine Sicherheitsvorrichtung für wasserführende
Haushaltgeräte nach dem Oberbegriff des Schutzanspruches 1.
Aus dem DE-GM 72 47 582 ist eine Sicherheitsvorrichtung für wasserführende Haushaltgeräte bekannt, die einen Flüssigkeitsbehälter,
eine Einfüllsteuerung, ein von einem Programmsteuergerät offenbares und von der Einfüllsteuerung
und/oder dem Programmsteuergerät schließbares Zulaufventil, eine Entleerungspumpe und eine Sicherheitsniveauschalteinrichtung
aufweist, bei der ein Schwimmer in einer flüssigkeitsleitend mit dem Flüssigkeitsbehälter verbundenen Kammer
mit einer Öffnung zum Wassereintritt angeordnet ist und in Schaltlage auf einen Schalter wirkt, der in Schaltlage die
Entleerungspumpe einschaltet und gegebenenfalls das Zulaufventil schließt.
Bei wasserführenden Haushaltgeräten kommt es z.B. durch Lufteinschlüsse in der Entleerungspumpe vor, daß nicht die ■
gesamte eingefüllte Wassermenge eines zu beendenden Programmabschnittes abgepumpt wird, da diese Entleerungspumpen
üblicherweise nicht selbstansaugend sind und daher Luft nur in geringem Maße fördern können. Bei der Sicherheitsvorrichtung
nach dem DE-GM 72 47 582 verharrt der Schalter in der
TZP90P304
Schaltlage. Das hat in dem geschilderten Fehlerfall den Nachteil, daß der Flüssigkeitsbehälter des wasserführenden
Haushaltgerätes während eines laufenden Programmes vollständig entleert wird, was bei einem Programmabschnitt mit Aufheizen
des Wassers aufgrund Ansprechen der üblicherweise vorhandenen Temperaturfühler zum Schütze der Heizung gegen
Überhitzen zum Stillstand des Haushaltgerätes führt oder aber bei Programmabschnitten ohne derartige Schutzüberwachungen
zumindestens das Arbeitsergebnis wesentlich verschlechtert und zu einem hohen Wasserverbrauch führt. Ein
ordnungsgemäßer Programmablauf kann erst wieder nach einem Eingriff in das wasserführende Haushaltgerät z.B. durch den
vom Benutzer gerufenen Kundendienst erfolgen. Weiterhin ist bei dem DE-GM 72 47 5 82 die Kammer direkt an den Flüssigkeitsbehälter
angebaut, wobei durch eine in der Höhe zwischen dem Normalfüllstand und dem Warnfüllstand angeordnete
Öffnung zum Flüssigkeitseintritt der Füllstand, bei dem der in der Kammer angeordnete Schwimmer aufschwimmen und den
Schalter betätigen soll, vorbestimmt ist. Die während des Programmablaufes zwangsläufig stark bewegte Wasseroberfläche
führt zu einem Wassereintritt in die Kammer ohne daß ein Sicherheitsfall vorliegt und verursacht damit ein unnötiges
Einschalten der Entleerungspumpe und zu den damit verbundenen, vorbeschriebenen Programmablaufstörung und zu einem erhöhten
Wasserverbrauch.
Aus der DE-P 39 49 168 ist eine Einfüllsteuerung eines Flüssigkeitsbehälters
bekannt, die eine ein Füllniveau begrenzende Überlaufkante aufweist, die zu einem Überlaufkanal
führt, an dem eine auf einen außerhalb des Überlaufkanals angeordneten Schalter wirkende Membrane angeordnet ist und
der Schalter in Schaltlage ein Zulaufventil schließt, wobei in dem ständig entleerten Überlaufkanal in Strömungsrichtung
TZP90P304
nach der mit einem Abstand von der Überlaufkante angebrachten
Membrane ein Strömungswiderstand angeordnet ist. Bei dieser Anordnung ist bei einem Defekt der Einfüllsteuerung
keine Sicherheit mehr gegen Überlaufen des wasserführenden Haushaltgerätes gegeben.
Aufgabe der Erfindung ist es, eine Sicherheitsvorrichtung für wasserführende Haushaltgeräte zu schaffen, bei der eine
Überprüfung der Funktion der Einfüllsteuerung mit einfachen Mitteln möglich ist. ■
Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, daß eine Kammer, in der ein Schwimmer angeordnet ist, in flüssigkeitsführender Verbindung
mit einem Überlaufkanal des wasserführenden Haushai tgeräts steht, in dem in Strömungsrichtung nach einer
Öffnung der Kammer zum Wassereintritt ein Strömungswiderstand angeordnet ist.
Bei einem Defekt der Einfüllsteuerung kommt es zu einem ständigen Überlaufen von Wasser in den Überlaufkanal. Durch
den Strömungswiderstand nach der Öffnung der Kammer der Sicherheitsniveauschalteinrichtung
ist gewährleistet, daß sich sofort eine Wassersäule aufbaut, was aufgrund der flüssigkeitsführenden
Verbindung der-Kammer mit dem Überlaufkanal
zum sicheren Eintreten des Wassers aus dem Überlaufkanal in die Kammmer führt. Damit kann mittels der Sicherheitsniveauschalteinrichtung
die Funktion der Einfüllsteuerung des wasserführenden Haushaltgerätes überwacht und der Wasseraustritt
aus dem wasserführenden Haushaltgerät vermieden werden.
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Zur Vermeidung unnötiger Öffnungen im Flüssigkeitsbehälter
und zur besseren Verhinderung des unnötigen Eintritts von Wasser in die Kammer ist nach einer weiteren vorteilhaften
Ausführungsform der Erfindung die den Schwimmer beinhaltende
Kammer räumlich getrennt von dem Flüssigkeitsbehälter angeordnet.
Weiter verbessert wird der Schutz gegen unnötigen Wassereintritt durch Schwallwasser aus der stark bewegten Wasser
oberfläche in die Kammer vorteilhafterweise dadurch, daß die Öffnung der Kammer durch eine Blende geschützt ist.
Nach einem weiteren bevorzugten Merkmal der Erfindung ist die Blende eine im Abstand zu der Öffnung der Kammer und zu
deren Ebene parallel angeordnete Wand, deren in Strömungsrichtung unteres Ende in einem Abstand über der Wandung der
Verbindungsleitung zum Flüssigkeitsbehälter endet und dadurch den Strömungswiderstand bildet. Damit ist der Schutz
vor Schwallwasser und die Anordnung eines Strömungswiderstandes zweckmäßig und konstruktiv einfach gelöst.
Es sind wasserführende Haushaltgeräte bekannt, bei denen das einzufüllende Wasser vom Zulaufventil in einen Einfüllbehälter
geführt wird, in dem die einlaufende Wassermenge bestimmt und dosiert wird und dann gesteuert vom Programmsteuergerät
zum Flüssigkeitsbehälter geleitet wird. Bei derart gen Haushaltgeräten steht nach einem bevorzugten Merkmal der
Erfindung die Kammer in flüssigkeitsführender Verbindung mit
dem Einfüllbehälter des wasserführenden Haushaltgeräts, wodurch auch das Niveau des in den Einfüllbehälter einlaufen
den Wassers durch die Sicherheitsniveauschalteinrichtung gesteuert
werden kann.
&Tgr;&Zgr;&Rgr;90&Rgr;304
Mach einem weiteren Merkmal der Erfindung steht die Kammer
in flüssigkeitsführender Verbindung mit einem Überlaufkanal
des Einfüllbehälters des wasserführenden Haushaltgeräts in dem in Strömungsrichtung nach der Öffnung der Kammer zum
Wassereintritt der Strömungswiderstand angeordnet ist, wodurch wie schon oben beschrieben bei Ausfall der Einfüllsteuerung
des Einfüllbehälter die Sicherheitsniveauschalteinrichtung eine zusätzliche Sicherungsfunktion gegen Überlaufen
des Haushaltgerätes übernehmen kann.
Zweckmäßigerweise ist die-Kammer in dem Einfüllbehälter des
wasserführenden Haushaltgeräts angeordnet.
Nach einer vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung ist
die Kammer in dem Einfüllbehälter einstückig eingeformt. Damit werden zusätzlich benötigte und zu montierende Teile
vermieden.
Nach einem bevorzugten Merkmal der Erfindung wird der Schwimmer in Ruhelage in geringem Abstand über dem statischen
Niveau der Füllung des Flüssigkeitsbehälters gehalten und der vom Schwimmer beaufschlagte Schalter schaltet bei
Erreichen der Ruhelage die Entleerungspumpe ab.
Durch die Anordnung des Schwimmers in einem geringen Abstand über dem statischen Niveau wird ein unnötiges Einschalten
der Entleerungspumpe durch die stark bewegte Wasseroberfläche vermieden. Durch das Wiederabschalten der Entleerungs-■
pumpe wird verhindert, daß eine Programmablaufstörung oder
unzureichende Funktion des Programmabschnittes sowie unnötiger Wasserverbrauch aufgrund einer Überfüllung des Flüssigkeitsbehälters
bewirkt wird, da spätestens bei Erreichen des statischen Niveaus das Entleeren beendet wird. Das laufende
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Programm wird ohne zusätzlichen Aufwand weitergeführt, ohne
daß der Benutzer die vorgeschilderten seltenen Fehlerfälle bemerkt und ohne daß zusätzliche Maßnahmen, wie z.B. Eingriff
in das Haushaltgerät durch den Kundendienst, notwendig werden.
Nach einer besonders bevorzugten Ausführungsform der Erfindung
schaltet der vom Schwimmer beaufschlagte Schalter bei Erreichen der Ruhelage nach der vorhergehenden Einnahme der
Schaltlage die Entleerungspumpe ab und daraufhin wird das Zulaufventil geschlossen gehalten. Mit dieser Maßnahme wird
die Ausführung dahingehend verbessert, daß auch bei ev. Schwankungen des statischen Niveaus das Zulaufventil nicht
periodisch wieder geöffnet und geschlossen wird.
Nach einer vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung liegt
der Schwimmer in Ruhelage auf einer am Boden der Kammer angeordneten Auflage auf. Damit wird gewährleistet, daß das
Wasser bei entsprechend hohem Niveau im Flüssigkeitsbehälter in die Kammer eintreten kann, ohne daß dadurch der Schwimmer
schon angehoben wird. Weiterhin wird eine sehr genaue Anordnung der Öffnung nicht notwendig, da der Öffnungsrand nicht
mehr das Schaltniveau des Schwimmers bestimmt.
Nach einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung liegt
der Schwimmer in Ruhelage auf einer Drei-Punkt-Auflage auf, womit ein Festsitzen des Schwimmers z.B. durch Verkalken
etc. verhindert und ein sicheres Anheben des Schwimmers dadurch gewährleistet wird, daß daü Wasser unter den Schwimmer
gelangen kann.
Die Erfindung wird nachstehend anhand in der Zeichnung dargestellter
Ausführungsbeispiele näher erläutert.
&Tgr;&Zgr;&Rgr;90&Rgr;304
Es zeigt
Fig. 1 einen Schnitt durch einen Einfüllbehälter eines
wasserführenden Haushaltgerätes mit der erfindungsgemäßen Sicherheitsvorrichtung,
Fig. 2 einen Auszug aus einem elektrischen Schaltplan eines wasserführenden Haushaltgeraf.es in einer Ausführungsform
der Erfindung und
Fig. 3 einen Auszug aus"einem elektrischen Schaltplan eines
wasserführenden Haushaltgerätes in einer weiteren Ausführungsform der Erfindung, bei der ein Zulaufventil
nach Abschaltung der Entleerungspumpe
geschlossen gehalten wird.
geschlossen gehalten wird.
In einem wasserführenden Haushaltgerät, mit einem nicht gezeigten
Flüssigkeitsbehälter, einer Einfüllsteuerung, deren z.B. schwimmergesteuerter Schalter in Figur 2 und 3 als 30
bezeichnet ist, einem von einem nicht dargestellten Programmsteuergerät durch dessen Kontakt 31 offenbares und von der Einfüllsteuerung und/oder dem Programmsteuergerät
schließbares Zulaufventil 32 (Figur 2 und 3), einer Entleerungspumpe 33 {Figur 2 und 3)—ist eine Sicherheitsniveauschalteinrichtung 10 vorgesehen, bei der ein Schwimmer 16 in einer über eine Verbindungsleitung 1 flüssigkeitsleitend mit dem Flüssigkeitsbehälter verbundenen Kammer 11 angeordnet
ist und auf einen Schalter 17 wirkt. Der Schwimmer 16 wird ' in Ruhelage in einem geringem Abstand a über dem statischen Niveau 3 der Füllung des Flüssigkeitsbehälters dadurch gehalten, daß er in Ruhelage auf einer am Boden 12 der Kammer 11 angeordneten Auflage 13, die als eine Drei-Punkt-Auflage
bezeichnet ist, einem von einem nicht dargestellten Programmsteuergerät durch dessen Kontakt 31 offenbares und von der Einfüllsteuerung und/oder dem Programmsteuergerät
schließbares Zulaufventil 32 (Figur 2 und 3), einer Entleerungspumpe 33 {Figur 2 und 3)—ist eine Sicherheitsniveauschalteinrichtung 10 vorgesehen, bei der ein Schwimmer 16 in einer über eine Verbindungsleitung 1 flüssigkeitsleitend mit dem Flüssigkeitsbehälter verbundenen Kammer 11 angeordnet
ist und auf einen Schalter 17 wirkt. Der Schwimmer 16 wird ' in Ruhelage in einem geringem Abstand a über dem statischen Niveau 3 der Füllung des Flüssigkeitsbehälters dadurch gehalten, daß er in Ruhelage auf einer am Boden 12 der Kammer 11 angeordneten Auflage 13, die als eine Drei-Punkt-Auflage
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14 ausgebildet ist, aufliegt. Der Kontakt des Programmsteuergerätes
zum Schalten der Entleerungspumpe 33 im üblichen Programmablauf ist mit 3 6 bezeichnet (Figur 2 und 3).
Die den Schwimmer 16 beinhaltende Kammer 11 ist räumlich getrennt
von dem Flüssigkeitsbehälter angeordnet, wobei eine Öffnung 15 der Kammer 11 zum Wassereintritt durch eine, als
eine im Abstand b zu der öffnung 15 der Kammer 11 und zu deren Ebene parallel angeordnete Wand 21 ausgebildete Blende
20 geschützt ist, deren in Strömungsrichtung 7 unteres Ende 22 in einem Abstand c über der Wandung der Verbindungsleitung
1 zum Flüssigkeitsbehälter endet und dadurch einen nach der öffnung 15 der Kammer 11 angeordneten Strömungswiderstand
8 bildet.
In der in Figur 1 dargestellten Ausführungsform der Erfindung
ist die Kammer 11 in einem Einfüllbehälter 5 des wasserführenden Haushaltgeräts einstückig eingeformt und steht
in flüssigkeitsführender Verbindung mit dessen Überlaufkanal
Der vom Schwimmer 16 beaufschlagte Schalter 17 ist, wie in Figur 2 gezeigt, in den Stromkreislauf der Entleerungspumpe
3 3 und des Zulaufventils 32 so eingefügt, daß er in Schaltlage die Entleerungspumpe 3 3 einschaltet und das Zulaufventil
32 schließt und bei Erreichen der Ruhelage die Entleerungspumpe 33 abschaltet.
Zusätzlich zu dieser Anordnung kann, wie in Figur 3 gezeigt, durch die Anordnung eines bistabilen Relais 34, das auf einen
Schalter 3 5 wirkt, das Zulaufventil 32 nach Abschalten der Entleerungspumpe 33 geschlossen gehalten werden.
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In dem Flüssigkeitsbehälter des wasserführenden Haushaltgerätes treten üblicherweise zwei unterschiedliche Normalwasserstände
auf. Das eingefüllte Wasser nimmt, wenn es nicht umgewälzt oder bewegt wird, einen höheren Wasserstand - das
mit 3 bezeichnete statische Niveau - und bei Bewegung bzw. Umwälzung in dem Haushaltgerät einen niedrigeren Wasserstand
- das mit 2 bezeichnete dynamische Niveau - ein. Beide Normalwasserstände führen nicht zu der Auslösung der Sicherheitsniveauschalteinrichtung
10, obwohl das Wasser zumindest bei Erreichen des statischen Niveaus 3 schon in die Kammer
11 eingetreten ist. Übersteigt der Wasserstand das statische Niveau 3, z.B. dadurch, daß die Entleerungspumpe 33 die Wasserfüllung
im Flüssigkeitsbehälter beim vorhergehenden Programmabschnitt nicht vollständig abgepumpt hat und nun über
das Zulaufventil 32 und die Einfüllsteuerung die programmgemäß vorgesehene Wassermenge eingefüllt wird, so bringt das
Wasser, wenn es über ein mit 4 bezeichnetes Sicherheitsniveau ansteigt, den Schwimmer 16 aus der Ruhelage zum Aufschwimmen.
Damit befindet sich der Schwimmer nun in der Schaltlage und betätigt den Schalter 17 über dessen Hebel
18, der auf dem Schwimmer 16 in Richtung auf den Schwimmer 16 federnd vorgespannt aufliegt,· entgegen der Federkraft des
Hebels 18. Der Schalter 17 schaltet nun die Entleerungspumpe 33 ein und schließt, falls das_ Einfüllen noch im Gange ist,
das Zulaufventil 32. Mit dem Absinken des Wasserstandes bis zum statischen Niveau 3 und auch aufgrund der Federkraft des
Hebels 18 senkt sich auch der Schwimmer 17, bis er wieder in Ruhelage auf der Drei-Punkt-Auflage 14 aufliegt. Dabei wird
der Schalter 17 ebenfalls in Ruhelage gebracht, wodurch die Entleerungspumpe 33 wieder abgeschaltet und damit der Teilentleerungsvorgang
beendet wird.
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Mit der erfindungsgemäßen Sicherheitsvorrichtung kann auch die Einfüllsteuerung überprüft werden. Bei Ausfall oder Störung
der Einfüllsteuerung, die üblicherweise das Schließen des Zulaufventils 32 bewirken sollte, übersteigt das Wasser
im gezeigten Ausführungsbeispiel im Einfüllbehälter 5, aber auch in der nicht gezeigten Ausführungsform der Erfindung
ohne Einfüllbehälter im Flüssigkeitsbehälter, eine üblicherweise vorgesehene, nicht dargestellte Überlaufkante, von der
das Wasser in den Überlaufkanal 6 geleitet wird. Aufgrund
des nach der Öffnung 15 der Kammer 11 angeordneten Strömungswiderstands
8 bildet das übergelaufene Wasser vor dem Strömungswiderstand 8 sofort eine Flüssigkeitssäule und gelangt
in die Kammer 11, wo der vorbeschriebenen Schaltvorgang ausgelöst wird, wobei auch das Zulaufventil 32 geschlossen
wird. Da in diesem Fehlerfall der Fehler nicht unbemerkt bleiben soll, wird der größte Teil des übergelaufenen
Wassers an eine Stelle im Haushaltgerät geleitet, an der der Benutzer durch Auftreten von Wasser auf eine Fehlfunktion
des Haushaltgerätes hingewiesen wird.
Claims (12)
1. Sicherheitsvorrichtung für wasserführende Haushaltgeräte, mit einem Flüssigkeitsbehälter, einer Einfüllsteuerung,
einem von einem Programmsteuergerät offenbaren und von der Einfüllsteuerung und/oder dem Programmsteuergerät schließbaren
Zulaufventil, einer Entleerungspumpe und einer Sicherheitsniveauschal teinrichtung, bei der ein niveauabhängiges
Schaltelement in einer flüssigkeitsleitend mit dem Flüssigkeitsbehälter verbundenen Kammer mit einer Öffnung
zum Wassereintritt angeordnet ist und in Schaltlage auf einen Schalter wirkt, der in Schaltlage die Entleerungspumpe
einschaltet und gegebenenfalls das Zulaufventil schließt, dadurch gekennzeichnet,
daß die Kammer (11), in der ein Schwimmer (16) angeordnet ist, in flüssigkeitsführender Verbindung mit einem Überlaufkanal
(6) des wasserführenden Haushaltgeräts steht, in dem in Strömungsrichtung (7) nach einer Öffnung (15) der Kammer (11)
zum Wassereintritt ein Strömungswiderstand (8) angeordnet ist.
2. Sicherheitsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die den Schwimmer (16) beinhaltende Kammer (11) räumlich getrennt von dem Flüssigkeitsbehälter angeordnet
ist.
3. Sicherheitsvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,
daß die Öffnung (15) zum Wassereintritt durch
eine Blende (20) geschützt ist.
4. Sicherheitsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch
gekennzeichnet, daß die Blende (20) eine im Abstand zu der Öffnung (15) der Kammer (11) und zu deren Ebene parallel
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angeordnete Wand (21) ist, deren in Strömungsrichtung (7)
unteres Ende (22) in einem Abstand (c) über der Wandung der
Verbindungsleitung (1) zum Flüssigkeitsbehälter endet und dadurch den Strömungswiderstand (8) bildet.
5. Sicherheitsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch
gekennzeichnet, daß die Kammer (11) in flüssigkeitsführender Verbindung mit einem Einfüllbehälter (5) des wasserführenden
Haushaltgeräts steht.
6. Sicherheitsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch
gekennzeichnet, daß die Kammer (11) in flüssigkeitsführender Verbindung mit dem Überlaufkanal (5) des Einfüllbehälters
(5) des wasserführenden Haushaltgeräts steht, in dem in Strömungsrichtung (7) nach der öffnung (15) der Kammer (11)
zum Wassereintritt der Strömungswiderstand (8) angeordnet ist.
7. Sicherheitsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6,
dadurch gekennzeichnet, daß die Kammer (11) in dem Einfüllbehälter (5) des wasserführenden Haushaltgeräts angeordnet ist,
8. Sicherheitsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Kammer (11) in dem Einfüllbehälter
(5) einstückig eingeformt ist.
9. Sicherheitsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Schwimmer (16) in Ruhelage in
geringem Abstand (a) über dem statischen Niveau (3) der Füllung des Flüssigkeitsbehälters gehalten wird und daß der vom
Schwimmer (16) beaufschlagte Schalter (17) bei Erreichen der Ruhelage die Entleerungspumpe (33) abschaltet.
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10. Sicherheitsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch
gekennzeichnet, daß der vom Schwimmer (16) beaufschlagte Schalter (17) bei Erreichen der Ruhelage nach der vorhergehenden
Einnahme der Schaltlage die Entleerungspumpe (33)
abschaltet und daß daraufhin das Zulaufventil (32) geschlossen gehalten wird.
abschaltet und daß daraufhin das Zulaufventil (32) geschlossen gehalten wird.
11. Sicherheitsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 10,
dadurch gekennzeichnet, daß der Schwimmer (16) in Ruhelage
auf einer am Boden (12) der Kammer (11) angeordneten Auflage (13) aufliegt.
dadurch gekennzeichnet, daß der Schwimmer (16) in Ruhelage
auf einer am Boden (12) der Kammer (11) angeordneten Auflage (13) aufliegt.
12. Sicherheitsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch
gekennzeichnet, daß der Schwimmer (16) in Ruhelage auf einer Drei-Punkt-Auflage (14) aufliegt.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE9018067U DE9018067U1 (de) | 1990-09-18 | 1990-09-18 | Sicherheitsvorrichtung für wasserführende Haushaltgeräte |
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE9018067U DE9018067U1 (de) | 1990-09-18 | 1990-09-18 | Sicherheitsvorrichtung für wasserführende Haushaltgeräte |
| DE4029544A DE4029544A1 (de) | 1990-09-18 | 1990-09-18 | Sicherheitsvorrichtung fuer wasserfuehrende haushaltgeraete |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE9018067U1 true DE9018067U1 (de) | 1994-08-04 |
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ID=25896983
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE9018067U Expired - Lifetime DE9018067U1 (de) | 1990-09-18 | 1990-09-18 | Sicherheitsvorrichtung für wasserführende Haushaltgeräte |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE9018067U1 (de) |
-
1990
- 1990-09-18 DE DE9018067U patent/DE9018067U1/de not_active Expired - Lifetime
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