DE9015661U1 - Ladeeinrichtung für wiederaufladbare Batterien - Google Patents
Ladeeinrichtung für wiederaufladbare BatterienInfo
- Publication number
- DE9015661U1 DE9015661U1 DE9015661U DE9015661U DE9015661U1 DE 9015661 U1 DE9015661 U1 DE 9015661U1 DE 9015661 U DE9015661 U DE 9015661U DE 9015661 U DE9015661 U DE 9015661U DE 9015661 U1 DE9015661 U1 DE 9015661U1
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- charging
- electrical
- adapter
- battery
- charging device
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired - Lifetime
Links
Classifications
-
- H02J7/751—
Landscapes
- Charge And Discharge Circuits For Batteries Or The Like (AREA)
Description
DIPL-ING. PETER OTTE PATENTANWALT ; " 0-7250Leonberg
Veitreter beim Europäischen Patentamt / European Paten*. Attorney Tiroler Straße
2398/ot/wo
20.10. 1990
20.10. 1990
Firma BSG-Schalttechnik GmbH. & Co. KG.,
Meisterstraße 19, 7460 Baiingen 1
Stand der Technik
Die Erfindung geht aus von einer Ladeeinrichtung nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
Ladeeinrichtungen für wiederaufladbare Batterien oder
Akkumulatoren sind in vielfältiger Form bekannt; sie dienen zur wiederholten Aufladung von entsprechend geeigeneten
Akkus und umfassen ein breites Gerätespektrum, um beispielsweise so unterschiedliche Akkus wie schwere
Fahrzeugbatterien bis hinunter zu kleinsten Knopfzellen wieder aufladen zu können.
Insbesondere in letzter Zeit werden Ladegeräte für Akkus in größerem Umfang eingesetzt, weil immer mehr
batteriebetriebene Geräte Verwendung finden, nicht nur im häuslichen Bereich (wiederaufladbare Zahnbürsten,
Taschenlampen u.dgl.), sondern auch im handwerklichen und industriellen Maßstab speziell auch für Elektro-
/2
2398/ot/wo
20.10.1990 - 2 -
handwerkzeuge, die ohne Netzanschluß zur Stromversorgung über einen Akkupack oder eine sonstige Ausrüstung
verfügen, die sie netzunabhängig macht.
Solche Akkupacks, aber auch die heute schon vielfach im Gebrauch befindlichen Nickelkadmium-Akkus, die in
den gängigen Batteriegrößen erhältlich sind, und die unter Umständen 1.000 oder mehr Ladezyklen überstehen
können, sind nicht nur aus Umweltgründen gegenüber Batterien zu bevorzugen, sondern auch deshalb, weil
sie inzwischen, etwa für den Motorantrieb, hohe Ströme über längere Zeiträume abgeben können.
Bisher ist es so, daß praktisch jedes im Haushalt, im Handwerk oder in der Industrie verwendete, seine
Stromversorgung aus Akkumulatoren beziehende Gerät über ein eigenes, insofern dann auch speziell abgestimmtes
Ladegerät verfügt, die nicht selten so ausgelegt sind, daß man stundenlange Wartezeiten in Kauf
nehmen muß, um das jeweils zugeordnete Gerät wieder einsatzfähig zu machen.
Solche Ladegeräte verfügen üblicherweise über die gesamte,
für ein einwandfreies Laden des oder der jeweils zugeordneten Akkus erforderliche Ausrüstung,
also Transformatoren, Gleichrichterschaltungen, Steuersysteme, Temperatursensor zur Vermeidung einer
Überhitzung des Akkus während des LadeVorgangs u.dgl.
und sind nicht geeignet, auch für Akkupacks oder wiederaufladbare Batterien anderer Form, anderer
Kapazität und dann üblicherweise auch mit anderen Anschlüssen eingesetzt zu werden. Dies führt nicht nur
zu Umständlichkeiten beim Gebrauch der verschiedenen, von Akkus angetriebenen Geräten, sondern auch zu
/3
2398/ot/wo
20.10.1990 - 3 -
unnötigen Investitionen und einer umfassenden Lagerhaltung.
Zwar sind generell Ladegeräte bekannt, die gleichzeitig über mehrere, etwa durch Federspannung auch verstellbare
Positioniermöglichkeiten für wiederaufladbare Batterien, insbesondere von der Größe üblicher
Monozellen oder Babyzellen verfügen. Hierbei handelt es sich aber um nicht angepaßte Ladegeräte, die nur
einen bestimmten geringen Ladestrom erzeugen können und auf den Zustand der Batterie keine Rücksicht nehmen,
beispielsweise auch deren Temperatur nicht erfassen können.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein einheitliches, jedoch universell anwendbares Akkuladesystem
in modularer Ausführung zu schaffen, mit dem sich wiederauf ladbare Batterien beliebiger Form, Spannung und
Kapazität, falls gewünscht auch in kürzester Zeit wieder laden lassen.
Vorteile der Erfindung
Die Erfindung löst diese Aufgabe mit den kennzeichnenden Merkmalen des Hauptanspruchs und hat den Vorteil,
daß es nunmehr möglich ist, unter Verwendung eines Grundgerätes eine Vielzahl von unterschiedlichen Akkus
laden zu können, so daß ein Benutzer, der beispielsweise ein von Akkumulatoren versorgtes Arbeitsgerät
in Verbindung mit einem Akkuladesystem nach vorliegender Erfindung oder unabhängig vom Gerät erwirbt,
dann speziell dieses Akkuladesystem in beliebiger Weise erweitern kann, und zwar durch jeweils bestimmten
Akkus, beliebiger Form, Größe und
/4
2398/ot/wo
20.10.1990 - 4 -
Kapazität angepaßten Zusätzen, die mit dem Grundmodul des Akkuladesystems verbunden werden.
Der Grundmodul enthält dabei als Grundgerät sämtliche für den eigentlichen elektrischen Ladevorgang erforderlichen
Anordnungen und Schaltungen nur einmal, also Transformator, Gleichrichter, Steuerschaltung
einschließlich auf Temperatursignale reagierender Bereich, so daß sich schon aus diesem Gesichtspunkt
ein erheblicher Preisvorteil für den Benutzer ergibt, da man mit einem einzigen Grundmodul die gesamte
Palette der vielfältigen Akkus und wiederaufladbaren Batterien versorgen kann.
Es versteht sich, daß der Grundmodul als Grundgerät dann eine entsprechend leistungsfähige Elektronik enthält,
die zum Steuern, Regeln und Überwachen des jeweiligen Ladevorgangs benötigt wird. Das jeweilige
Zusatz-Adapterteil, welches mit dem Grundmodul zu verbinden ist, ist dann wenig mehr als ein der entsprechenden,
aufzunehmenden Form des wiederaufladbaren Akkus angepaßtes Formteil und enthält nur Kontakte,
um einerseits den vom Grundmodul stammenden Ladestrom zum entsprechenden Akku weiterzuleiten und andererseits,
falls gewünscht und erforderlich, entsprechende Aussagen über dessen jeweilige Temperatur zu machen.
Das jeweilige Zusatzadapterteil, welches in einen geeigneten, stets gleichen Aufnahmeschacht am Grundmodul
oder am Grundgerät eingesetzt wird, gibt es also in beliebigen Ausführungsformen bezüglich des
jeweils einzusetzenden und dann zu ladenden Akkus; dabei ist die äußere Form der jeweiligen Zusatz-
/5
2398/ot/wo
20.10. 1990 - 5 -
adapterteile untereinander identisch, so daß sie alle in den gleichen Aufnahmeschacht des Grundgeräts passen.
Es ergibt sich hierdurch ein gefälliges Aussehen des Akkuladesystems, wobei sich jeweils lediglich die
einzelnen Ladeschächte der Zusatzadapterteile untereinander unterscheiden.
Es liegt innerhalb der erfindungsgemäßen Bandbreite,
den Aufnahmeschacht am Grundgerät selbst schon als Ladeschacht für einen dann beispielsweise größeren
Akku auszubilden, so daß ein Zusatzadapterteil entbehrlich ist und die dann jeweils für die unterschiedlichen
Akkuformen erforderlichen Zusatzadapterteile in ihrer Außenform so ausgelegt sind, daß sie der einen
Akkuform entsprechen und in den Aufnahmeschacht, der
in diesem Fall gleichzeitig ein Ladeschacht ist, eingesetzt werden können.
Es ist ferner auch vorteilhaft, das Grundgerät so auszulegen, daß ein erstes seitliches Teilgehäuse
der Aufnahme der elektrischen und elektronischen Baukomponenten dient und mit diesem vollgepackt ist,
also Trafo, Gleichrichter und Elektronik einschließlich Steuer- und Regelschaltung enthält, wobei auch entsprechende
Kühlöffnungen vorgesehen sein können, und dann einen weiteren Gehäuseteil seitlich anschließend
mit dem Aufnahmeschacht für die verschiedenen einzelnen Adaptereinsätze oder Wechseleinsätze zu versehen.
Durch das Einführen eines jeweiligen Wechseleinsatzes in den Aufnahmeschacht des Grundgeräts werden zum
Grundgerät hin entsprechende Kontakte berührt, die
/6
2398/ot/wo
20.10.1990 - 6 -
sich immer an der gleichen Stelle befinden, wobei von diesen Kontakten im jeweiligen Wechseleinsatz ausgehend
zum Ladeschacht im Wechseleinsatz elektrische Verbindungsleitungen führen, die dann in ihrer Position,
Form und Struktur den jeweils zu ladenden unterschiedlichen Akkus angepaßt sind.
Handelt es sich um Ladevorgänge bei kleineren Akkus oder wiederaufladbaren Batterien, so ist es auch möglich,
einen Wechseleinsatz mit mehr als nur einem Ladeschacht auszurüsten, so daß gleichzeitig mindestens zwei Akkus
geladen werden können, die dann vorzugsweise über gleiche Daten verfügen. Sinnvollerweise ist in diesem Fall die
Ladeelektronik so ausgelegt, daß die beiden eingesetzten Akkus nacheinander geladen werden, so daß man nach Ablauf
einer bestimmten Zeit, beispielsweise über Nacht, am nächsten Morgen dann beide Akkus frisch wieder aufgeladen
entnehmen kann.
Dabei ist von Vorteil, daß die Steuerelektronik so ausgebildet ist, daß sie von selbst auf jeweilige
elektrische Daten des zu ladenden Akkus reagiert; beispielsweise kann durch einen anfänglichen Stromimpuls
zum zu ladenden Akku vom Steuergerät selbst festgestellt werden, über welche Kapazität und insbesondere
über welche Nennspannung der Akku verfügt, so daß vom Grundgerät dann die entsprechenden Ladeströme
bereitgestellt werden können.
Unter Benutzung der modernen Technologien bei der Daten- und Versorgungsspannungsübertragung lediglich
über Zweidrahtleitungen ist es auch möglich, von der Steuerschaltung des Grundgeräts aus die verschiedenen
Einsätze jeweils anzusprechen und in zeitlicher Ab-
/7
2398/ot/wo
20.10.1990 - 7 -
folge in eingesetzten Zusatz-Adapterteilen oder Wechseleinsätzen sitzende Akkus zu laden oder dann, wenn es
sich um gleichartige Akkus handelt, durch entsprechende Stromerhöhung auch gleichzeitig parallel den Ladevorgang
für die angeschlossenen Akkus durchzuführen.
Durch die in den Unteransprüchen aufgeführten Maßnahmen sind vorteilhafte Weiterbildungen und Verbesserungen
der Erfindung möglich. Besonders vorteilhaft ist die einheitliche Einbettung einer speziellen,
elektrische Leitungsverbindungen darstellenden Stanzgitterform in jeden der unterschiedlichen Wechseleinsätze
für den Aufnahmeschacht am Grundgerät, wobei die äußeren Kontakte des Wechseleinsatzes stets an der
gleichen Stelle liegen, damit die ebenfalls an dieser Stelle sich befindlichen Kontakte im Aufnahmeschacht
des Grundgeräts berührt werden können, während die Stanzgitter-Leitungen dann an die unterschiedlichsten
Stellen geführt werden können im Inneren des jeweiligen Wechseleinsatzes bis zu den (jeweils unterschiedlichen)
Stellen, an denen ein entsprechender, diesen Wechseleinsatz zugeordneter Akku bei Einschieben in den vom
Wechseleinsatz gebildeten Ladeschacht seine Kontakte hat. Es ist in diesem Zusammenhang auch nicht erforderlich,
aus der Stanzgitterform nicht benötigte elektrische Flachbandleitungen wegzubrechen; sie befinden sich
dann ohnehin an solchen Stellen innerhalb des Ladeschachts, an welchem der für diesen Ladeschacht des
jeweiligen Wechseleinsatzes vorgesehene Akku keine Kontaktmöglichkeiten aufweist. Man kann unter diesen
/8
2398/ot/wo
20.10.1990 - 8 -
Umständen aber dann immer mit der gleichen Stanzgitterform arbeiten.
Zeichnung
Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in der Zeichnung
dargestellt und werden in der nachfolgenden Beschreibung näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 schematisiert in perspektivischer Darstellung ein Grundgerät mit Aufnahmeschacht für eine
unbegrenzte Anzahl unterschiedlicher Zusatzadapterteile oder Wechseleinsätze, wobei
die Unterschiedlichkeit sich in der jeweiligen, von diesen Wechseleinsätzen zur Verfügung gestellten Ladeschacht-Konfiguration
manifestiert;
Fig. 2 schematisiert und im Bereich des Wechseleinsatzes besonders hervorgehoben die Möglichkeit,
alle Wechseleinsätze mit einer identischen Stanzgitterform durch deren Umspritzung herzustellen, wobei unterschiedlichen
zu ladenden Akkus Rechnung getragen werden kann und
Fig. 3 eine Variante der Erfindung, bestehend aus einer Grundgerät-Grundform mit Wechseleinsätzen
und der weiteren Möglichkeit, zur ergänzenden Adaption an unterschiedliche
/9
2398/ot/wo
20.10.1990 - 9 -
Akkus seitlich noch Zusatz-Adapterteilgehäuse anzusetzen bei gleichzeitiger
Herstellung der elektrischen Verbindungen, die ihrerseits wieder Aufnahmeschächte
für Wechseleinsätze aufweisen.
Beschreibung der Ausführungsbeispiele
Der Grundgedanke vorliegender Erfindung besteht darin, ein umfassendes universelles Akkuladesystem mit einem
Grundgerät und einer beliebigen Vielzahl von Adapterwechseleinsätzen zu schaffen, die in mehreren Ausführungen
in das den elektrischen Bereich abdeckende Grundgerät eingesetzt werden können, wodurch sofort auch die erforderlichen
elektrischen Anschlüsse zwischen dem Grundgerät einerseits und der beliebigen Anzahl der in das Grundgerät
einsetzbaren Adapterwechseleinsätze hergestellt wird.
In Fig. 1 sind das Grundgerät mit 10 und die in ihrer Anzahl
nicht beschränkten, untereinander lediglich mit Bezug auf ihren inneren Ladeschacht unterschiedlichen
Adapterwechseleinsätze mit 11a, 11b, 11c und 11c ...
bezeichnet. Die perspektivische Darstellung der Fig. 1 macht deutlich, daß das Grundgerät bevorzugt einen
doppelgehäusigen Grundaufbau aufweist und auf der in der Zeichnung linken Seite den Elektronikbereich
mit Steuerschaltung, Transformator, Gleichrichter u.dgl. beherbergt, während auf der rechten Seite im
/10
2398/ot/wo
20.10.1990 - 10 -
oberen Teil ein Aufnahmeschacht 12 gebildet ist, der bei jedem Grundgerät eine durchgehend einheitliche
Form aufweist und in den die jeweiligen Adapterwechseleinsätze 11a, 11b, 11c, 11d ... mit ihren
Außenabmaßen bündig hineinpassen, wobei durch dieses Einsetzen des jeweiligen Adapterwechseleinsatzes
auch sofort die elektrischen Verbindungen zwischen dem Grundgerät und dem Wechseleinsatz hergestellt
werden. Zu diesem Zweck weist der Wechseleinsatz, wie in Fig. 1 gezeigt, an vorgegebener Stelle vorzugsweise
drei Kontakte auf, nämlich Kontakte 13a und 13b für Plus- und Minus-Leitungen sowie 14 für einen
Temperatursensor. In entsprechender Weise sind die Gegenkontakte des Grundgeräts in dessen Aufnahmeschacht
angeordnet, so daß beim Einschieben des jeweiligen Wechseleinsatzes automatisch die elektrische
Verbindung hergestellt wird; es versteht sich, daß hier für die erwünschte Kontaktgabe Kontaktformen beliebiger
Art, auch unter Federpreßdruck stehende Kontakte, verwendet werden können, um stets sicher
durchzukontaktieren.
Da es problemlos möglich ist, die nur einmal vorhandene Elektronik mit Transformator und Gleichrichter so
auszulegen, daß von der Elektronik die elektrischen Daten des jeweils zu ladenden Akkus (Nennspannung,
Kapazität) erfaßt und der Ladevorgang entsprechend abgestimmt wird, ist es ein besonderer Vorteil
vorliegender Erfindung, die Adapterwechseleinsätze in den verschiedensten Ausführungsformen mit Bezug
/11
2398/ot/wo
20.10.1990 - 11 -
auf ihre jweiligen Ladeschächte und die in diesen zur Kontaktierung der jeweiligen Akkuanschlüsse angeordneten
inneren Kontakte zur Verfügung zu stellen, so daß jede Art von Akkumulator oder wiederaufladbarer Batterie
durch das erfindungsgemäße Akkuladesystem geladen werden kann. Hierdurch ergeben sich nicht nur entscheidende
Preisvorteile dann, wenn man, was ohnehin kaum zu vermeiden ist, mit einer Vielzahl von unterschiedlichen
Akkupacks bzw. wiederaufladbaren Batterien arbeitet, sondern es reduziert sich auch der Raumbedarf,
da man nur einen einzigen Elektronikbaustein für die Steuerung, Regelung und die Überwachung des Ladevorgangs
benötigt, der sich dann jeweils im Grundgerät befindet, während in den Adapterwechseleinsätzen
bis auf die vorhandenen Kontakte und gegebenenfalls durchgeschleiften Anschlußleitungen keine Elektronik
vorhanden ist und auch nicht zu sein braucht.
Ein Temperatursensor-Kontakt 14 ist jedenfalls bei bestimmten anspruchsvolleren Ladegeräten stets vorhanden,
um auch den Temperaturzustand des jeweils zu ladenden Akkumulators zu erfassen. Üblicherweise
weisen viele Akkupacks daher auch von Anfang an schon drei Kontaktanschlüsse auf, wovon einer zu einem
Temperatursensor innerhalb des Akkupacks führt.
Alternativ ist es natürlich bei vorliegender Erfindung auch möglich, den jeweiligen Ladeschacht der Wechseleinsätze
so auszubilden, daß bei keinen Temperatursensor aufweisenden Akkus, wiederaufladbaren Batterien
/12
2398/ot/wo
20.10.1990 - 12 -
oder Akkupacks die Temperatur des eingesetzten Akkus über einen ladeschachteigenen Temperatursensor erfaßt
werden kann.
Sollen gleichzeitig mehr als nur ein Akku geladen werden, dann ist dies für kleinere Akkus problemlos
möglich, wenn man einen Wechseleinsatz mit zwei oder mehr Ladeschächten ausstattet, wobei dann bevorzugt
Akkus eingesetzt werden können, die über die gleichen Daten verfügen. In diesem Fall braucht die elektronische
Steuerschaltung des Grundgeräts lediglich den Ladestrom zu erhöhen. Handelt es sich um Akkumulatoren unterschiedlicher
Daten und/oder Fabrikate, dann kann auch eine zeitlich aufeinanderfolgende Ladung bei gleichzeitig
eingesetzten Akkumulatoren in Betracht gezogen werden, wozu die Steuerelektronik die eingesetzten
Akkus zeitlich aufeinanderfolgend bedient und <ien Bereich, der einen dann schon geladenen
Akku enthält, von der weiteren Stromzufuhr abschaltet. Dies kann über gesonderte Steuerinformationen geschehen,
die ebenfalls über die Zweidraht-Verbindungsleitung für den Ladestrom oder auch über die Temperatursensorleitung
erfolgen kann - im jeweiligen Akku-Aufnahmebereich befindet sich dann noch, den Akkuanschlußkontakten
zugeordnet ein auf die jeweilige Steuerinformation ansprechbares Schaltteil (Relais), oder es werden zu den
jeweiligen eingesetzten Akkus separate elektrische Verbindungsleitungen vorgesehen und die Elektronik
des Grundgeräts beaufschlagt dann die einzelnen Akkus durch Umschaltung aufeinanderfolgend. Da eine gemeinsame
Masseleitung verwendet werden kann, bleibt
/13
2398/ot/wo
20. 10.1990 - 13 -
auch bei einer solchen Ausgestaltung die Anzahl der Leitungsverbindungen gering.
Die Fig. 2 verdeutlicht die weiter vorn schon angesprochene Möglichkeit, durch Einsatz einer universell
verwendbaren, elektrische Leitungen, vorzugsweise in Form von schmalen Messingbändern, bildenden Stanzgitterform
die jeweiligen Wechseleinsätze ohne größeren Aufwand für die verschiedensten unterschiedlichen Akkuarten
und Akkupacksysteme kontaktierbar zu machen, indem die Stanzgitterform mit drei Leitungszweigen dort beginnt,
wo die äußere Kontaktgabe über die Kontakte 13a, 13b und 14 zum Grundgerät erfolgt und sich dann
in beliebiger Weise auffächert,ergänzt und umlenkt,
um entsprechend den unterschiedlichsten Anforderungen der jeweiligen Ladeschächte 15a, 15b, 15c Kontakte zu
den jeweils eingesetzten speziellen Akkus zu bilden.
In Fig. 2 ist die universell anwendbare Stanzgitterform mit 16 bezeichnet; man erkennt an den darüber
angeordneten unterschiedlichen Akkus 17a, 17b, 17c, daß diese zwar in ihrer äußeren Form identisch sein können,
jedoch ihre jeweiligen Plus- und Minus-Anschlüsse sowie den Temperaturanschluß an unterschiedlichen
Stellen aufweisen - diesen Unterschieden trägt die universelle Stanzgitterform 16 Rechnung.
Die in Fig. 2 dargestellte Variante vorliegender Erfindung verdeutlicht zunächst deren universelle Anwendbarkeit
und Ausführbarkeit; ein Grundgerät 10'
/14
2398/ot/wo
20.10.1990 - 14 -
umfaßt auf der in der Zeichnung linken Seite einen Gehäuseteilbereich 10a, der Trafo, Gleichrichter und
elektronischen Schaltungsteil beherbergt sowie auf der rechten Seite einen Gehäuseteilbereich 10b mit
Aufnähmeschachtöffnung 19. Es sind ergänzend jeweils
seitlich an das Grundgerät Zusatz-Adapterteile 20, 21, zweiter Art vorgesehen, die jeweils über Aufnahmeschächte
ohne eigene Elektronik verfügen und die durch Steckverbindungen mit dem Grundgerät 10' verbindbar
sind.
Dabei können die so zusätzlich gebildeten Aufnahmeschächte 19, wenn sie nicht von vornherein eine
spezielle, einem gegebenen Akkumulator oder einer wiederaufladbaren Batterie angepaßte Innenkontur aufweisen,
mit jeweils einem aus einer Vielzahl vorhandener Adapterwechseleinsätze versehen werden, die in
Fig. 2 mit 23, 24, 25 bezeichnet sind.
Durch die Möglichkeit der Zusatz-Adapterteile zweiter Art erhöht sich die Möglichkeit, in Verbindung mit den
Adapter-Wechseleinsätzen die Anzahl der gleichzeitig einer Ladung zuzuführenden Akkus zu erhöhen, wobei
diese weiteren Zusatz-Adapterteile 20, 21, 22 mit dem Grundteil durch geeignete Steckverbindungen elektrisch
verbunden werden können.
An jedem zusätzlichen Adapterteil ist ein vorspringender Steckkontaktrand 26 gebildet, an welchem nach
unten weggehende Kontaktstifte 2 7 angeordnet sind, die in entsprechende, nach oben offene Steckbuchsen
am Grundgerät 10' eingreifen.
/15
2398/ot/wo
20.10.1990 - 15 -
Die einzelnen Adapter-Wechseleinsätze 23, 24, 25 verfügen dann ihrerseits wieder über die eigentlichen Ladeschächte
24a, 25a. Auch bei diesem Ausführungsbeispiel enthalten die Zusatz-Adapterteile bzw. die Adapter-Wechseleinsätze
lediglich Kontaktanschlüsse, mit einer Kontakt-Zwischenlösung, indem über die verschiedenen
Kontaktanschlüsse die elektrische Verbindung zunächst vom Grundgerät zu einem jeweiligen Zusatz-Adapterteil
und von diesem über ebenfalls entsprechend "genormte" Kontaktanschlüsse zum jeweiligen Ladeschacht-Adaptereinsatz
geführt werden.
Eine weitere vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung liegt darin, einen Adapter-Wechseleinsatz mit nach
außen geführten elektrischen, flexiblen Leitungen auszustatten, die in Klammern oder sonstigen geeigneten
Kontaktiereinrichtungen enden. So wird es beispielsweise möglich auch solche Akkus, z.B. Fahrzeugbatterien,
zu laden, die von Ladeschächten nicht aufgenommen werden können oder sonstwie nicht passen.
Anschließend wird darauf hingewiesen, daß die Ansprüche und inbesondere der Hauptanspruch Formulierungsversuche
der Erfindung ohne umfassende Kenntnis des Stands der Technik und daher ohne einschränkende
Präjudiz sind. Daher bleibt es vorbehalten, alle in der Beschreibung, den Ansprüchen und der Zeichnung
dargestellten Merkmale sowohl einzeln für sich als auch in beliebiger Kombination miteinander als erfindungswesentlich
anzusehen und in den Ansprüchen niederzulegen.
Claims (13)
1. Ladeeinrichtung für Akkus und wiederaufladbare
Batterien, z.B. für die elektrische Stromversorgung von Elektro(hand)geräten ohne Netzanschluß
od.dergl., gekennzeichnet durch
a) ein die elektrische Ausrüstung einschließlich Transformator, Gleichrichter und Steuerschaltung
enthaltenden Grundgerät (10, 10'), welches einen einheitlichen Aufnahmeschacht (12, 19)
mit elektrischen Kontaktanschlüssen aufweist und durch
b) mit dem Grundgerät durch Einschieben in den Aufnahmeschacht verbindbare Adapter-Wechseleinsätze
(11a, 11b, 11c, 11d; 23, 24, 25), deren Außenform
jeweils untereinander und mit der Innenkontur des Aufnahmeschachts (12, 19) am Grundgerät
(10, 10') identisch ist und die ihrerseits unterschiedlichen, zu ladenden Akkus angepaßte
Ladeschächte (15a, 15b, 15c, 15d; 24a, 25a)
aufweisen,
wobei durch das Einsetzen der Adapter-Wechseleinsätze gleichzeitig die für den jeweiligen Lade-
/2
2398/ot/wo
20. 10.1990 - 2 -
Vorgang benötigten elektrischen Anschlüsse zum Grundgerät (10, 10') hergestellt sind.
2. Ladeeinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Grundgerät einen doppelhäusigen
Aufbau umfaßt mit einem auf einer Seite angeordneten, geschlossenen, die elektrischen Komponenten einschließlich
Steuerschaltung, Trafo und Gleichrichter aufnehmendem ersten Gehäuseteil und einem weiteren,
die Aufnahmeschachtöffnung (12, 19) aufweisendem zweiten Gehäuseteil.
3. Ladeeinrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,
daß an aneinandergrenzenden Flächen des Grundgerät-Aufnahmeschachts (12, 19) und der
jeweiligen, darauf ausgerichteten Wandteile der Adapter-Wechseleinsätze Kontakte angeordnet sind,
die beim vollständigen Einschieben des Wechseleinsatzes in den Aufnahmeschacht durchkontaktieren.
4. Ladeeinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß zusätzlich zu den
beiden der Ladung eines jeweiligen Akkus dienenden elektrischen Kontaktverbindungen (13a, 13b) eine
Temperatursensor-Kontaktverbindung (14) vorgesehen ist.
/3
2398/ot/wo
20.10.1990 - 3 -
5. Ladeeinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Aufnahmeschacht
(12, 19) des Grundgeräts (10, 10') als Ladeschachtöffnung
für eine erste Akkuart ausgebildet ist.
6. Ladeeinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß eine Aufnahme- oder
Ladeschachtabdeckung vorgesehen ist.
7. Ladeeinrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet,
daß die Aufnahme- oder Ladeschachtabdeckung sich bei Entnahme eines jeweiligen Akkus bzw. eines
Adapter-Wechseleinsatzes automatisch schließt.
8. Ladeeinrichtung nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Aufnahme- oder Ladeschachtabdeckung
gegen Federdruck nach innen in einen zusätzlichen, die jeweils angepaßte Innenkontur erweiternden
Abteilbereich abkippbar ist.
9. Ladeeinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß zur Herstellung der
elektrischen Kontakt- und Leitungsverbindungen zwischen den Aufnahmeschacht-Außenkontakten und
den jeweiligen Akkuanschluß-Kontakten innerhalb der Adapter-Wechseleinsätze eine Stanzgitterform
(16) aus elektrischen Leitungsbahnen vorgesehen ist, die von einer vorgegebenen Eingangsposition
der Kontakte zum Aufnahmeschacht hin eine Vielzahl von verschiedenen Leitungswegen innerhalb des
jeweiligen Wechseleinsatzes zur vereinfachten
/4
2398/ot/wo
20.10.1990 - 4 -
Anpassung an die unterschiedlichen Kontaktstellen-Positionen der jeweils zu ladenden, unterschiedlichen
Akkus aufweist.
10. Ladeeinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die im Grundgerät
(10, 10') enthaltende elektrische Ladeschaltung mit den einzelnen Zusatz-Adapterwechseleinsätzen durch
jeweils getrennte Leitungen verbunden ist.
11. Ladeeinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß zur zeitlich aufeinanderfolgenden
Ladung von gleichzeitig eingesetzten unterschiedlichen Akkus durch ein Grundgerät
(10, 10') am Grundgerät Steuermittel vorgesehen sind, die direkt oder durch Ansteuerung von Umschaltern
im eingesetzten Wechseleinsatz geladene Akkus von der weiteren Stromversorgung abschalten.
12. Ladeeinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß an das Grundgerät (10')
ansetzbare Zusatz-Adaptergehäuseteile (20, 21, 22) Aufnahmeschächte (19) für Ladeschacht-Adapterwechseleinsätze
(23, 24, 25) bilden.
13. Ladeeinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß die von einem Adapter-Wechseleinsatz
gebildeten Akku-Kontakte in Form von elektrischen, flexiblen, aus dem Wechseleinsatz
herausgeführten Leitungen gebildet sind mit Kontaktmitteln (Klammern) am Leitungsende.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE9015661U DE9015661U1 (de) | 1990-11-15 | 1990-11-15 | Ladeeinrichtung für wiederaufladbare Batterien |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE9015661U DE9015661U1 (de) | 1990-11-15 | 1990-11-15 | Ladeeinrichtung für wiederaufladbare Batterien |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE9015661U1 true DE9015661U1 (de) | 1991-02-14 |
Family
ID=6859394
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE9015661U Expired - Lifetime DE9015661U1 (de) | 1990-11-15 | 1990-11-15 | Ladeeinrichtung für wiederaufladbare Batterien |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE9015661U1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE29817049U1 (de) * | 1998-09-24 | 2000-02-03 | Feo Elektronik GmbH, 88250 Weingarten | Akku-Ladegerät |
-
1990
- 1990-11-15 DE DE9015661U patent/DE9015661U1/de not_active Expired - Lifetime
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE29817049U1 (de) * | 1998-09-24 | 2000-02-03 | Feo Elektronik GmbH, 88250 Weingarten | Akku-Ladegerät |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE4036374A1 (de) | Ladeeinrichtung fuer wiederaufladbare batterien | |
| EP0485784B1 (de) | Ladeeinrichtung für wiederaufladbare Batterien | |
| DE69321477T2 (de) | Vorrichtung zum wiederaufladen von batteriebetriebenen elektrischen geräte | |
| EP1670619A1 (de) | Akkuschrauber | |
| EP1675708A1 (de) | Akkuschrauber mit zweiteiligem motorgehäuse und angeflanschter separater getriebeeinheit | |
| WO2005039829A1 (de) | Akkuschrauber | |
| DE2827051A1 (de) | Schaltung | |
| EP2855101A1 (de) | Werkzeug | |
| DE19714868C2 (de) | Busfähige elektrische Koppeleinheit | |
| EP1414625B1 (de) | Koffer mit einer aufnahmebucht für ein akkubetriebenes elektrowerkzeug sowie koffersystem mit mindestens zwei solchen koffern | |
| EP3364493A1 (de) | Akkupack mit temperatursensor | |
| EP1630925B1 (de) | Anordnung zum Laden von mindestens zwei Batterien | |
| EP0303143A2 (de) | Hörgerät | |
| EP0548575A1 (de) | Haltevorrichtung für batteriebetriebene Elektrogeräte mit einer Anschlusskupplung an eine Stromquelle | |
| DE9015661U1 (de) | Ladeeinrichtung für wiederaufladbare Batterien | |
| DE102014118465A1 (de) | Akku-Pack mit schaltbarer Gesamtkapazität | |
| DE19814810C1 (de) | Vernetzungsbaustein | |
| DE9015660U1 (de) | Ladeeinrichtung für wiederaufladbare Batterien | |
| EP0311732B1 (de) | Büromaschine, insbesondere Matrixdrucker | |
| EP1273397A1 (de) | Transportkoffer und Ladekoffer für ein akkubetriebenes Elektrowerkzeug sowie Set aus diesen Koffern | |
| EP4402767A1 (de) | Schnittstellenmodul zum betreiben eines elektrischen verbrauchers mit zumindest einem wechselbaren energiespeicher sowie verfahren zur ansteuerung des elektrischen verbrauchers mittels des schnittstellenmoduls | |
| DE4023976C2 (de) | Transportables elektrisches Gerät mit Energiespeicherelementen | |
| DE102005060047B4 (de) | Fernbedienung als Etui für eine Hörvorrichtung | |
| WO1999019954A1 (de) | Adapter für stromsammelschienen | |
| DE8030629U1 (de) | Ladeeinsatz fuer akkubatterien |