DE9014769U1 - Einweg-Wegwerfspritze - Google Patents
Einweg-WegwerfspritzeInfo
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- A61M—DEVICES FOR INTRODUCING MEDIA INTO, OR ONTO, THE BODY; DEVICES FOR TRANSDUCING BODY MEDIA OR FOR TAKING MEDIA FROM THE BODY; DEVICES FOR PRODUCING OR ENDING SLEEP OR STUPOR
- A61M5/00—Devices for bringing media into the body in a subcutaneous, intra-vascular or intramuscular way; Accessories therefor, e.g. filling or cleaning devices, arm-rests
- A61M5/50—Devices for bringing media into the body in a subcutaneous, intra-vascular or intramuscular way; Accessories therefor, e.g. filling or cleaning devices, arm-rests having means for preventing re-use, or for indicating if defective, used, tampered with or unsterile
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Description
Ha-S/90253
BESCHREIBUNG
Die vorliegende Neuerung betrifft eine Einweg-Wegwerfspritze .
Einweg-Spritzen sind bekannt. Diese Spritzen sind gegenüber mehrfach verwendbaren aus billigen Materialien,
beispielsweise Kunststoffmaterialien hergestellt und sollen - wie der Name bereits sagt - nur einmal verwendet
werden. Spritzen nach dem Stand der Technik bestehen i.w. aus einem röhrenförmigen zylindrischen
Teil, bei dem das eine der beiden Enden eine Aufnahme zur Befestigung der Spritzennadel aufweist und das
andere Ende offen ausgebildet ist, so daß ein Schieber, an dessen Spritzeninnenende ein Kolben angebracht ist in
dem zylindrischen Teil bewegt werden kann. Der Kolben weist mindestens eine Abdichtung gegenüber der Innen-'
wandung des röhrenförmigen zylindrischen Teils auf.
Falls Einwegspritzen entgegen Ihrer Bestimmung mehrfach verwendet werden, ist dies mit großen Gefährdungen der
Personen verbunden, an denen die Spritze verwendet wird. Im Gegensatz zu Mehrfach-Spritzen lassen sich Einweg-Spritzen
nicht in der erforderlichen Weise sterilisieren, so daß es zur Krankheitsübertragung
kommen kann.
Der Neuerung liegt die Aufgabe zugrunde, Wegwerfspritzen
mit den Merkmalen nach dem Oberbegriff des Anspruches 1 derart auszubilden, daß die Spritze nur einmal verwendet
werden kann, wodurch die Möglichkeit von Ansteckung durch Verwendung der Injektion bei verschiedenen
Personen ausgeschaltet ist.
Diese Aufgabe wird durch die Neuerung dadurch gelöst, daß der Kolben hohl und durch zwei Stirnflächen geschlossen
ist, sich im Inneren des Kolbens ein konisches Ende des Schiebers befindet, durch welches während der
ersten Injektion die ihm gegenüberliegende Stirnfläche des Kolbens perforierbar ist, wobei die Bewegung des
konischen Endes im Inneren des Kolbens durch eine entsprechende Verdickung begrenzt ist und die andere Stirnfläche
des Kolbens mit mindestens einer Öffnung versehen ist, so daß nach Eintritt der besagten Perforation die
Abdichtung der Spritze zerstört und eine zweite Ansaugung durch die Spritze unmöglich gemacht ist.
Gemäß der Erfindung besteht die Spritze somit aus einem äußeren röhrenförmigen zylindrischen Teil, bei dem das
eine der beiden Enden, auf welches die Nadel gesteckt wird, axial verlaufend sich verjüngt.
Im Innern dieses röhrenförmigen Teils ist ein Kolben mit
Schieber angebracht. Dieser Kolben hat an seinen beiden Enden je einen rund verlaufenden Gummiwulst, der jeweils
einen Dichtungsring darstellt.
Der Kolben ist durch zwei Stirnflächen begrenzt. Eine dieser Flächen ist in der Mitte mit einer Bohrung versehen,
durch welche das äußere Ende des Schiebers läuft. Dieser hat einen kleineren Durchmesser und endet
konisch, hat aber eine Verdickung, die den Austritt aus dem Kolben in beide Richtungen verhindert. Auf der
gegenüberliegenden Seite befindet sich ein dünnwandigerer Bereich, der durch Druck des konischen Endes
durchstoßen - hierbei tritt besagter konischer Teil aus dem Kolben heraus - aber durch dessen genannte Verdickung
abgedichtet wird.
Bei Erwerb bzw. bei Gebrauch der Spritze befindet sich der Kolben im unteren Bereich, so &Lgr; daß die zu
injizierende Flüssigkeit mit Leichtigkeit angesaugt wird; nach Ansaugung übt der konische Bereich Druck auf
die obere Fläche des Kolbens aus.
Während der Injektion bewegt sich der Schieber durch den auf ihn manuell ausgeübten Druck nach unten und durchstößt
den dünneren Bereich der untere Kolbenfläche.
Die entstandene Öffnung bleibt jedoch durch die Verdickung des Schiebers im Anschluß an den konischen Teil
abgedichtet, wodurch der Kolben nach vorne bewegt und die Injektionsflüssigkeit komprimiert wird und durch die
Nadel austritt.
Will man die Spritze wieder verwenden, bewegt sich der Schieber bei erneuter Ansaugung nach oben, so daß keine
Abdichtung stattfindet und in keinem Falle die Injektionsflüssigkeit angesaugt werden kann, wodurch die
Spritze unbrauchbar geworden ist.
Um nicht nur den Aufbau sondern auch die Verwendung der Spritze dieser Erfindung besser zu verstehen, wird nachstehend
ein praktisches Konstruktionsbeispiel der Erfindung beschrieben, bei dem es sich lediglich um eine
Möglichkeit der Ausführung handelt, ohne Einschränkung auf andere Möglichkeiten, wie aus beiliegenden
Zeichnungen ersichtlich :
Abbildung 1 zeigt die Ansicht eines Schnitts der Spritze in Ansaugbereitschaft.
Abbildung 2 zeigte eine Ansicht, die Abb. 1 ähnelt, jedoch die Injektionsstellung darstellt.
Abbildung 3 zeigt eine Ansicht, die den vorangenannten Abbildungen ähnelt und die Unmöglichkeit der Wiederverwendung
der Spritze veranschaulicht.
Die in den Abbildungen gezeigte Spritze (1) besteht aus einem äußeren röhrenförmigen zylindrischen Teil (2), bei
dem das eine der beiden Enden, auf welches die nicht abgebildete Nadel gesteckt wird, eine axial verlaufende
Verjüngung (3) aufweist.
Im Innern dieses röhrenförmigen Teils (2) ist ein Kolben
(4) angebracht, der durch eine zylindrische Seitenfläche
(5) und zwei Stirnflächen (6) und (7) begrenzt ist, wobei eine davon - nämlich die Stirnfläche (6) - mit
Durchgängen oder Öffnungen (8) und einer Bohrung in der Mitte versehen ist, durch welche das äußere Ende (9) des*
Schiebers (10) läuft.
Die andere Stirnfläche (7) hat in der Mitte einen dünnwandigeren Bereich (11), der dem konischen Endes (12)
des Schiebers gegenüberliegt.
Der Kolben (4) ist an den Enden mit rund verlaufenden Wulsten (13) versehen, die die Dichtheit der Spritze vor
oder während ihres Gebrauchs gewährleisten.
Der Schieber hat einen zylindrischen Teil (14), der die einfache Handhabung der Spritze (1) begünstigt.
Das konische Ende (12) ist mit einer Verdickung (15) versehen, die es dem Endstück des Schiebers ermöglicht,
sich im Inneren des Kolbens zu bewegen, weil besagte Verdickung einen größeren Durchmesser hat als die innere
Bohrung der Stirnfläche (6) und die Bohrung (16) in der Mitte der Stirnfläche (7). Aufgrund "der mit dem
konischen Ende (12) bewirkten Perforation - siehe Abb. 2 und 3 - wird die Abdichtung endgültig zerstört und eine
zweite Ansaugung durch die Spritze unmöglich gemacht.
Claims (1)
1. Einweg-Wegwerfspitze; bestehend aus einem
röhrenförmigen zylindrischen Teil, bei dem das eine der beiden Enden eine Vorrichtung zur Aufnahme
der Nadel aufweist, während am anderen Ende ein Schieber mit einem Kolben angebracht
ist, an dem sich mindestens eine Abdichtung befindet;
dadurch gekennzeichnet,
daß der Kolben hohl und durch zwei Stirnflächen geschlossen ist, und sich in seinem Innern ein
konisches Ende des Schiebers befindet, durch welches während der Injektion die ihm gegenüber-
liegende Stirnfläche perforiert wird, wobei die Bewegung des konischen Endes im Innern des
Kolbens durch eine entsprechende Verdickung begrenzt ist; die andere Stirnfläche des Kolbens
mit mindestens einer Öffnung versehen ist, so daß nach Eintritt der besagten Perforation die
Abdichtung der Spritze zerstört und eine zweite Ansaugung durch die Spritze unmöglich gemacht
wird.
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
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Publications (1)
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