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DE901128C - Letternmatrize, insbesondere fuer Lichtsetzmaschinen - Google Patents

Letternmatrize, insbesondere fuer Lichtsetzmaschinen

Info

Publication number
DE901128C
DE901128C DEH10200A DEH0010200A DE901128C DE 901128 C DE901128 C DE 901128C DE H10200 A DEH10200 A DE H10200A DE H0010200 A DEH0010200 A DE H0010200A DE 901128 C DE901128 C DE 901128C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
letter
grid
texts
letters
photocomposing machines
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEH10200A
Other languages
English (en)
Inventor
Andre Schuhler
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Application granted granted Critical
Publication of DE901128C publication Critical patent/DE901128C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41BMACHINES OR ACCESSORIES FOR MAKING, SETTING, OR DISTRIBUTING TYPE; TYPE; PHOTOGRAPHIC OR PHOTOELECTRIC COMPOSING DEVICES
    • B41B15/00Photographic composing machines with movable character carriers for composing lines of characters prior to photography
    • B41B15/10Details
    • B41B15/12Character carriers; Cleaning devices therefor

Landscapes

  • Printing Methods (AREA)

Description

  • Letternmatrize, insbesondere für Lichtsetzmaschinen Die Erfindung betrifft Verbesserungen der Ätzung von Texten zum Zwecke ihres Ahdrucks, hauptsächlich durch Rastertiefdruck, insbesondere wenn !bei @diieser Ätzung von einem photographischen Film ausgegangen wird, der entweder mit Hilfe einer photographischen Setzmaschine (Lichtsetzmaschine) oder durch idirekte Photographie der Lettern oder durch ein beliebiges anderes Verfahren herstellt ist.
  • In der üblichen Praxis werden die in Tiefdruck wiederzugebenden Bilder und- Texte auf dieDruckfläche mit Hilfe eines sogenannten Pigmentpapiers übertragen, durch dessen lichtempfindliche Schicht hindurch .die Druckfläche so .geätzt wird, daB Vertiefungen verschiedener Tiefe entstehen. DieseVertiefunzen is,ind zur Aufnahme oder Druckfarbe. bestimmt. Das Pigmentpapier wird in zwei aufeinan.derfolgenden Arbeitsgängen belichtet, nämlich ein erstes Mal unter dem Raster und ein zweites Mal unter dem Text- und Bdl,d@d;iapos,itiv. Bisweilen erfolgt eine dritte Belichtung von einigen Sekunden, eine sogenannte Verschleierung der Texte, welche, wie weiter unten ausgeführt, nur in dien Textzonen vorgenommen: wird.
  • Bei gewissen Verfahren, insbesondere beim Rotationstiefdruck, sind die für die Kopie ben,utzten B-il,ddiapositive gerastert. Im Bildbereich braucht daher kein Tiefdruckraster auf das Pigmentpapier kopiert zu werden. Diese Anordnung vereinfacht jedoch nicht das Kopieren der Texte, .das stets zwei Belichtungen erfordert, nämlich eine für den Raster und eine für den Text. Die nach diesem Verfahren hergestellten gerasterten, Texte weisen gewisse Fehler auf.
  • Der auffälligste Fehler ist ein ;Mangel an Randschärfe der Lettern, welcher .davon herrührt, .daß der Raster nicht jeder Buchstabenform angepaßt ist, so. daß der Rand der Lettern stets unscharf und unsauber aussieht.
  • Ein, kleinerer Fehler rührt von der Schwierigkeit her, auf dem Pigmentpapier die Stärke :der Belichtung unter den Bildern und unter den Texten auszugleichen. Die schwarzen Stellen der Textdiiapositive sind stets, dunkler als die schwarzen Stellen der Die dritte Belichtung des Pigmentpapiers, die sogenannte Verschleierung der Texte, ist der Kunstgriff, welcher diesen Fehler zu mildern gestattet.
  • Alle oben beschriebenen Verfahren weisen noch. weitere, dem Fachmann wahlbekannte Kennzeichen und Einzelheiten auf, und die kurzen obigen. Ausführungen bezwecken .nur, die Erfindung und. die mit ihr erreichten Vorteile besser verständlich zu machen.
  • Die Erfindung bezweckt, eine bessere Qualität .der Texte, insbesondere bdi -dem Tiefdruckverfahren, zu erzielen.
  • Die Erfindung hat ,dien Fortfall der Kopie eines Rasters auf die lichtempfindliche Fläche vor oder nach der Kopie der Texte zum Gegenstand.
  • Gemäß einem Kennzeichen der Erfindung werden Letternmatrizen verwendet, welche ihren eigenen Raster tragen, wobei der Ausdruck Matrizen natürlich sowohl die photographischen Matrizen einer Lichtsetzmaschine wie idie in Schriftgießereien oder beim mechanischen Satz benutzten, bezeichnet.
  • Ein; weiterer Vorteil der Erfindung besteht darin, daß sie in einer großen Zahl von Fällen, insbeso@ndere bei Lichtsetzmaschinen, gestattet, einen Raster zu benutzen, dessen Muster dem Umriß einer jeden Letter, unabhängig von der Schriftart derselben, ,besonders angep@aßt ist.
  • Abb. i zeigt ein Beispiel eines üblichen Rasters; Abb. 2, 3 und 4 zeigen Ausführungsbeispiele von erfindungsgemäßen Rastern.
  • Abb. i zeigt ein Beispiel eines üblichen Rasters i, auf welchem die Projektion eines Teiles des Umrisses 2 einer Letter dargestellt ist.
  • Die geätzten Vertiefungen sollten in der durch gekreuzte Schraffuren bei 3 dargestellten Weise erscheinen.
  • In Wirklichkeit erscheinen sie infolge der Diffusion des. Ätzmittels in den durch, Belichtung unlöslich gemachten Teilen .der Pigmentschicht in der durch die einfachen Schraffuren '.bei d. dargestellten Weise, wobei die größte Tiefe: in der Matte einer jedan Vertiefung liegt.
  • Beim Abdru=ck wird infolge der Ausbreitung der Farbe die Form des gedruckten Buchstabens. etwa zu .der gestrichelt !bei 5dargestellte n.
  • Die Zeichnung der Abb. z zeigt eine erfindungsgemäß gerasterte Letter 6. Der Raster 7 wird durch geradlinige Striche gebildet, welche Vertiefungen 8 umschließen. Dies ist hauptsächlich dann der Fall, wenn der Raster durch :einfache und mechanische Mittelerzeugt werden soll. Zur Erleichterung :des Verständnisses ist auf (dieser Abhil.d:ung ein im Vergleich zu dem Schriftkegel der beispielshalber gewählten Letter-grober Raster dargestellt.
  • Abb. 3 und d. zeigen Ausführungsbeispiele von den Lettern besonders angepaßten Rastern, insbesondere unter anderem bei Letternmatrizen von Lichtsetzmaschinen. Das Rastermuster besteht nicht mehr aus sich regelmäßig kreuzenden geraden, sondern aus krummen Linien. Die bei der Ätzung entstehenden Verüiefungen sind durch die schraffierten Teile g angedeutet. Ihre Umgrenzung io springt deutlich gegenüber dem für -den abgedruckten, Buchstaben gewünschten Umriß ri zurück. Dieser Umriß i i wird jedoch von der Farbe erreicht, welche durch den von dem Druckzylinder auf die nichtdruckende Seite des Papiers ausgeübten Druck aus der Ausnehmunig etwas herausgepreßt wird.
  • Man sieht, -daß die Verwendung von gerasterten Lettern die Qualität der gedruckten Texte erheblich verbessert, wobei außerdem das Kopieren auf Pigmentpapier, auf einen beliebigen anderen Zwischenträger oder auf die Druckfläche selbst vereinfacht wird, da die @viederzugebenden Texte !bereits gerastert sind.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Letternmatrize, insbesondere für Lichtsetzmaschinen, dadurch gekennzeichnet, ;daß :die zu photographierenden Letternmatrizen einen kopierfähigen Raster besitzen, der dem Umriß der Lettern. so an.gepaßt ist, daß sie beim Tiefdruck scharfe Ränder erhalten.
  2. 2. Letternmatrize nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Lettern, ihren normalen Umriß besitzen und daß der Raster im. Innern der Letter durch helle Stellen unterbrochen ist.
DEH10200A 1950-11-02 1951-10-28 Letternmatrize, insbesondere fuer Lichtsetzmaschinen Expired DE901128C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
FR901128X 1950-11-02

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE901128C true DE901128C (de) 1954-01-07

Family

ID=9400267

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEH10200A Expired DE901128C (de) 1950-11-02 1951-10-28 Letternmatrize, insbesondere fuer Lichtsetzmaschinen

Country Status (1)

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DE (1) DE901128C (de)

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