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DE9011073U1 - Aufsetzbares Gehäuseteil - Google Patents

Aufsetzbares Gehäuseteil

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Publication number
DE9011073U1
DE9011073U1 DE9011073U DE9011073U DE9011073U1 DE 9011073 U1 DE9011073 U1 DE 9011073U1 DE 9011073 U DE9011073 U DE 9011073U DE 9011073 U DE9011073 U DE 9011073U DE 9011073 U1 DE9011073 U1 DE 9011073U1
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DE
Germany
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housing part
guide
roller
rail
housing
Prior art date
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Expired - Lifetime
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DE9011073U
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Nadella-Waelzlager 7000 Stuttgart De GmbH
Original Assignee
Nadella-Waelzlager 7000 Stuttgart De GmbH
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Publication date
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    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16CSHAFTS; FLEXIBLE SHAFTS; ELEMENTS OR CRANKSHAFT MECHANISMS; ROTARY BODIES OTHER THAN GEARING ELEMENTS; BEARINGS
    • F16C29/00Bearings for parts moving only linearly
    • F16C29/005Guide rails or tracks for a linear bearing, i.e. adapted for movement of a carriage or bearing body there along
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16CSHAFTS; FLEXIBLE SHAFTS; ELEMENTS OR CRANKSHAFT MECHANISMS; ROTARY BODIES OTHER THAN GEARING ELEMENTS; BEARINGS
    • F16C29/00Bearings for parts moving only linearly
    • F16C29/04Ball or roller bearings
    • F16C29/045Ball or roller bearings having rolling elements journaled in one of the moving parts
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
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    • F16C33/00Parts of bearings; Special methods for making bearings or parts thereof
    • F16C33/30Parts of ball or roller bearings
    • F16C33/58Raceways; Race rings
    • F16C33/60Raceways; Race rings divided or split, e.g. comprising two juxtaposed rings
    • F16C33/61Raceways; Race rings divided or split, e.g. comprising two juxtaposed rings formed by wires

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Bearings For Parts Moving Linearly (AREA)

Description

Firma KAöELLA-Wälziager GmbH, Tränkest!.7, 7050 Stuttgart 7S
«ufsetzbares Gehäuse-~il
Hie Erfindung betrifft ein Gehäuseteil, das zum Abdecken einer Laufrolle dient, die zum Führen eines bewegbaren Elementes entlang einem Führungsteil, insbesondere zum Führen eines Wagens entlang einer Schiene, mit mindestens einem Laufring versehen ist, der mittels Lagerkörpern drehbar auf einer Achse gelagert ist, wobei an der Stelle der Anlage des Führungsteiles mit der Laufrolle das Gehäuseteil eine durchgehende Ausnehmung aufweist, die Teil einer im Gehäuseteil vorgesehenen Führungsbahn für das Führungsteil ist.
Laufrollen, wie sie beispielsweise in dem deutschen Gebrauchsmuster 87 00 475.5 beschrieben sind, bedürfen zum Schutz vor auftretenden Verschmutzungen einer Abdeckung ihrer bewegbaren Elemente, wobei die Wälzkörper der Führungsrolle selbst über deren Laufringe und entsprechende Dichtungen vor Verschmutzungen sicher sind.
Wird die Laufrolle aber bei sogenannten Führungssystemen zum Einsatz gebracht, wie es beispielsweise in dem deutschen
Teleton (0711) 221091 Telex 722312(patwod) ><efax (0711) 228780
Poalgird Stutfeart JBLZ- 60(SKWO) I211-TÜ0 DeutMrleBadK Sttittgari IS-Z 6O0C7OO70) 9428630 Stuttgarter'BankiBLZ 600 9OfDO) f597<f36
Telefonische Auskünfte und Auftrage sind nur nach schriftlicher Bestätigung verbindlich.
- 2 - 127 422/4008
Gebrauchsmuster 89 12 165.1 beschrieben ist, sind weitere Maßnahmen zum Schutz vor Verschmutzungen notwendig. Zur näheren Erläuterung sei erwähnt, daß bei einem dahingehenden Führungssystem mehrere, vorzugsweise vier Laufrollen mit einem bewegbaren Element, meist ·.'■. Form eines Wagens, verbunden sind, mittels dem Gegenstände längs eines Führungsteiles, meist in Form einer Schiene, transportierbur sind. Hierfür ist das Führungsteil in Anlage mit der jeweiligen Laufrolle des zu führenden Elementes.
Es ist nun vorgeschlagen worden (System HEPCO) , um Verschmutzungen an der der Umgebung zugewandten, zumindest teilweise die Anlagefläche für das Führungsteil bildenden, Außenseite der jeweiligen Laufrolle vermeiden zu helfen, diese mittels Gehäuseteilen abzudecken. Diese bekannten gattungsfremden Gehäuseteile bilden hierbei eine Art Schutzkappe aus, die an dem Wagen fest angeschraubt werden und die die jeweilige Laufrolle mit einem solchen Abstand umgeben, daß diese ohne in Anlage mit dem bekannten Gehäuseteil zu sein, sich drehen kann. Dieses bekannte Gehäuseteil weist ferner eine Aussparung auf, deren Querschnitt im wesentlichen dem Querschnitt des äußeren Randes der Schiene entspricht und die sich parallel zur Längsrichtung dieser Schiene im Gehäuseteil erstreckt.
Bei einer» weiteren bekannten gattungsfremden Gehäuseteil (System INA), das ebenfalls nicht über eine Führungsbahn verfügt, ist die jeweilige Laufrolle in eirver Art Kassette unter Beibehalten eines Abstandes zu der Wand derselben aufgenommen und steht mit ihren beiden Laufringen mit einem gewiesen Überstand über die Außenkontur des Gehäuseteiles hervor. Auch dieses bekannte Gehäuseteil wird an dem bewegbaren Wagen angeschraubt und die Schiene ist ebenso mit ihrem äußeren Rand zwischen den beiden Laufringen aufgenommen und in Anlage mit denselben.
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Beide Arten an bekannten Gehäuseteilen weisen «iso eine durchgehende Ausnehmung auf, die von der jeweiligen aufgenommenen Laufrolle für eine Anlage mit dem Führungsteil in Form einer Schiene mindestens teilweise durchdrungen wird. Ferner ist bei beiden Arten von bekannten Gehäuseteilen das Aufsetzen des bewegbaren Elementes (Wagens) auf das Führungsteil (Schiene) mit besonderer Aufmerksamkeit durchzuführen, um ein Verkanten zu vermeiden. Die Montage und das Auswechseln dieser bekannten Arten von Gehäuseteilen ist aufwpndig und damit kostenintensiv.
Ausgehend von diesem Stand der Technik liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, ein Gehäuseteil zu schaffen, das leicht montierbar sowie auswechselbar ist und das es erlaubt, sofern es bei den oben angesprochenen Führungssystemen Verwendung findet, ohne besondere Aufmerksamkeit erfolgreich das Aufsetzen des Wagens auf die Schiene zu gewährleisten. Diese Aufgabe wird mit den Merkmalen des Anspruchs 1 erfindurgsgemäß gelöst. Dadurch, daß mindestens ein Laufring der Laufrolle, zumindest teilweise, in Anlage mit dem Gehäuseteil ist, ist dieses in einfacher Weise von Hand auf die jeweilige Laufrolle aufsteckbar, wobei hierdurch das Gehäuseteil durch die Laufrolle eine Art Lagefixierung erfährt. Die endgültige Lage des erfindungsgemäßen Gehäuseteiles auf der Laufrolle wird durch das Führungsteil, insbesondere in Form der Schiene, erreicht, das durch einen entsprechenden Eingriff in die im Gehäuseteil vorgesehene Führungsbahn dieses auf der Laufrolle hält. Ebenso einfach, wie die eben beschriebene Montage vonstatten geht, vollzieht sich auch ein diesbezüglicher Austausch des Gehäuseteiles. Durch die unmittelbare Anlage des Gehäuseteiles mit mindestens einem Laufring der Laufrolle ist dieses zusammen mit der Laufrolle auf der zugehörigen Achse schwenkbar, was es erlaubt, das Gehäuseteil in eine Aufnahmestellung für das Einführen des Führungsteiles zu bringen.
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Nach Rückschwenken des Gehäuseteiles in eine Funktions- oder Arbeitsstellung findet eine Selbstjustierung des Führungsteiles an der jeweiligen Laufrolle statt. Demgemäß ist ein Verkanten beim Aufsetzen und Verfahren des bewegbaren Elementes auf das bzw. ontlang dem Führungsteil ausgeschlossen.
Bei einer bevorzugten Ausführungsform weist das Gehäuseteil eine Abstreifeinrichtung für das Führunasteil auf, die ieil der Führungsbahn ist. Mittels dieser Abstreifeinrichtung läßt sich das Führungsteil, insbesondere in Form der Schiene, an den Stellen reinigen, an denen das Führungsteil in Berührung mit dem oder den Laufring(en) der Laufrolle kommt. Hierdurch ist eine Verschmutzung der Laufrolle durch das Führungsteil auch nach außen hin vermieden.
Bei einer besonders bevorzugten Ausführungsform des erfindungsgemäßen Gehäuseteiles weist die Abstreifeinrichtung einzelne Abstreiflippen auf, die an beiden Enden der Führungsbahn angeordnet sind und die mit einem vorgebbaren Überstand in diese Führungsbahn hineinragen. Hierdurch wird das Gehäuseteil im wesentlichen über die Abstreifeinrichtung in seiner Lage auf der jeweiligen Laufrolle gehalten, ohne daß es hierbei, aufgrund der geringen Kontaktfläche, zu schädigenden Erwärmungen oder Verschleißerscheinungen kommt. Ferner wird bei der Bewegung des bewegbaren Elementes (Wagens) in seiner vorgebbaren Verfahrrichtung die jeweilige Laufrolle in derselben Richtung etwas in ihrer Lage verschwenkt, wobei ein Anpreßdruck über die Abstreiflippen an einem der beiden Enden der Führungsbahn auf das Führungsteil ausgeübt wird, was das Reinigungsergebnis verbessert. Die jeweils am anderen Ende liegenden Abstreiflippen eines Gehäuseteiles werden dann demgemäß durch die Drehbewegung des Gehäuseteiles von dem Führungsteil nach außen hin etwas wegverschwenkt, was die Reibung zwischen den diesbezüglichen Abstreiflippen und dem Führungsseil verringert.
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Soferr das Gehäuseteil aus Kunststoff, vorzugsweise nus Polyamid 6, besteht, läßt es sich sehr preiswert herstellen. Je nach Ausführungsform der Abstreifeinrichtung kann dann das erfindungsgemäße Gehäuseteil für eine große Anzahl verschiedener bewegbarer Elemente, Führungsteile und Laufrollen Verwendung finden. Sofern ferner vorzugsweise das erfindungsgemäße Gehäuseteil zusammen mit der Abstreifeinrichtung einstückig aus Kunststoff gebildet ist, ist die diesbezügliche Herstellung als Spritzgußteil besonders kostengünstig.
Bei einer weiteren besonders bevorzugten Ausführungsform weist das erfindungsgemäße Gehäuseteil eine Schmiereinrichtung auf. Mittels dieser Schmiereinrichtung läßt sich der von der Laufrolle und dem auf ihr aufgesetzten Gehäuseteil gebildete Hohlraum mit Schmiermittel auffüllen. Dies spielt vor allem eine Rolle, wenn das angesprochene Führungssystem, beispielsweise durch das Gewicht der mittels dem bewegbaren Element (Wagen) zu transportierenden Gegenstände hoch belastet ist oder wenn mit sehr hohen Geschwindigkeiten das in Rede stehende Führungssystem betrieben wird.
Vorzugsweise weist hierbei die Schmiereinrichtung ein Schmierstoffdepot in Form eines porösen Werkstoffes auf, der zwischen dem Gehäuseteil und mindestens einem Laufring der Laufrolle angeordnet ist. Hierdurch ist eine kontinuierliche Abgabe von Schmierstoff erreichbar. Sofern ferner vorzugsweise der poröse Werkstoff aus einem Kunststoffvlies gebildet ist, ist eine rasche Abnutzung des Schmierstoffdepots vermiede-, die durch die Umdrehung der jeweiligen Laufrolle zwangsläufig vorgegeben ist.
- 6 - 127 422/400'&ogr;
Im folgenden wird das erfindungsgemäße Gehäuseteil an Hand der Zeichnung näher erläutert.
Es neigen:
Fig. 1 in prinzipieller Darstellung eine pcrspekti
vische Ansicht eines Führungssystemes mit Gehäuseteilen;
Fig. 2 einen Querschnitt durch dieses Führungssy-
stem;
Fig. 3 bis 5 eine Vorder-, eine Seiten- und eine Draufsicht auf das Gehäuseteil;
Fig. 6 und 7 in prinzipieller Darstellung Einsatzfälle des Gehäuseteiles bei Fühi. ungssystemen .
In den Fig.l und 2 ist ein Führungssystem 3^.3 oanzes mit bezeichnet. Das Führungssystem 10 besteht im wesentlichen aus eiP3m bewegbaren Element in Form eines Wagens 12, der entlang einem Führungsteil in Form einer Schiene 14 verfahrbar ist. Der Wagen 12 weist- in hierfür vorgesehenen Bohrungen vier Laufrollen 16 auf. Dahingehende Führungssysteme sind unter der Bezeichnung "Führungsvorrichtung" in dem deutschen Gebrauchsmuster 89 12 165.1 näher beschrieben.
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Eine jede Laufrolle 16 weist zwei Laufringe 18 auf, die ;,
in üblicher und daher nicht näher dargestellter Weise mittels % Lagerkörpern drehbar auf einer Achse 20 gelagert sind. Über i diese Achse 20 ist die jeweilige Laufrolle 16 mit dem Wagen : 12 isst verbindbar. Dahingehende Laufrollen sind unter der Bezeichnung "Führungsrolle" in dem deutschen Gebrauchsmuster 87 00 475.5 im einzelnen beschrieben.
Gemäß der erfindungsgemäßen Lehre ist jede Laufrolle 16 von einem Gehäuseteil 22 abgedeckt, wie es beispielhaft in den Fig.3 bis 5 näher dargestellt ist. Das Gehäuseteil 22, das zum Abdecken einer Laufrolle 16 dient, weist an der Stelle der Anlage der Schiene 14 mit dieser Laufrolle 16 eine durchgehende Ausnehmung 24 (Fig.3) auf. Wie sich insbesondere aus Fig.3 ersehen läßt, ist die Ausnehmung 24 im wesentlichen oval und bildet mit ihrer geschlossenen Außenumfangslinie im wesentlichen ein Ellipsoid aus. An den Enden der Ausnehmung 24 mit stärkerer Krümmung kann auch eine geradlinig verlaufende Begrenzung vorgesehen sein. Die etwa mittig angeordnete Ausnehmung 24 ist Teil einer im Gehäuseteil 22 vorgesehenen Führungsbahn 28, deren Querschnitt, wie sich insbesondere aus Fig.4 ergibt, im wesentlichen U-förmig ist. Der Querschnitt dieser Führungsbahn 28 ist in Abhängigkeit vom Querschnitt des äußeren Randes der Schiene 14 gewählt (vgl. Fig.l). Demgemäß kann auch eine im Querschnitt rechteck-, trapez- oder V-förmige Führungsbahn 28 Verwendung finden. Wie Fig.3 zeigt, mündet die Ausnehmung 24 vollständig in die Führungsbahn 28 ein. Die Längserstreckung der Führungebahn 28 verläuft im wesentlichen parallel zu der Längserstreckung der Schiene 14, die mit ihrem äußeren Rand ift die Führungsbahn 28 eingreift-
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Wie sich insbesondere aus der Darstellung in Fig.2 ergibt, durchgreifen bei auf der Laufrolle 16 aufgesetztem Gehäuseteil 22 dies beiden Laufringe IS dia Ausnehmung 24 teilweise und begrenzen derart die Ausnehmung 24 an der Stelle der Laufrolle 16. Das Gehäuseteil 22 bildet insgesamt einen im wesentlichen quaderförmigen Körper aus, der auf seiner Oberse-te 30 sine Bohrung 32 aufweist, deren Durchmesser dem Auii^ndurchmesser der beiden Laufringe 18 einer Laufrolle 16 entspricht (Fig.2). Die Bohrung 32 mündet in die Ausnehmung 24 des Gehäuseteiles 22 und ist an der Unterseite 34 dieses Gehäuseteiles 22 von einem Boden 36 begrenzt und zur Umgebung hin abgeschlossen. Die Höhe eines jeden Gehäuseteiles 22 ist derart gewählt, daß die jeweils aufzunehmende Laufrolle 16 mit ihren beiden Laufringen 18 aufgenommen ist (Fig.2).
Bei der Montage der Gehäuseteile 22 sind die jeweiligen Laufrollen 16 über ihre Achsen 20 mit dem Wagen 12 oder einem sonstigen Teil entsprechend verbunden. Dann wird das jeweilige Gehäuseteil 22 auf die ihm zugeordnete Laufrolle 16 aufgesteckt. Hierbei ergibt sich eine Art Vorfixierung des Gehäuseteiles 22 auf der Laufrolle 16, da deren beiden Laufringe 18 in unmittelbarer Anlage sind mit der Wand 38 der Bohrung 32 und damit mit dem Gehäuseteil 22 selbst. Nach dieser Vorfixierung, die am besten paarweise erfolgt, indem man zwei unmittelbar benachbart einander gegenüberliegende Laufrollen 16 mit entsprechenden Gehäuseteilen 22 versieht, so daß beispielsweise eine Anordnung entsteht, wie sie in Fig.2 dargestellt ist, wird die Schiene 14 in die jeweilige Führungsbahn 28 und unter unmittelbarer Anlage mit derselben eingeführt, die nach ihrem £inführ§n dann endgültig das Gehäuseteil 22 auf der jeweiligen Laufrolle 16 hält.
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Der diesbezügliche Einführvorgang der Schiene 14 ist in Fig.6 prinzipiell dargestellt. Wie insbesondere Fig.6 deutlich macht, richtet sich das jeweilige Gehäuseteil 22 mit zugeordneter Laufrolle 16 kontinuierlich beim Einschieben der Schiene 14 nach dieser aus, so daß demgemäß ein Verkanten vermieden ist. Die Bohrung 32 kann auch derart paßgenau hergestellt sein, daß das Gehäuseteil 22 nach Aufsetzen auf die ihm zugeordnete Laufrolle 16 von selbst auch ohne Schiene 14 dort seine Lage bsii ;hält. !_thin ist also das Gehäuseteil 2? und dif ihm zuqeordnete L-ufro^le IS um die Achse 2u schwenkbar angeordnet, wobei uiese Acv "e 20 in einer Ebene liegt, iie senkrecht auf einer Ebene steht, die durch die Verfahrrichtung der Schiene 14 gebildet ist.
Das Gehäuseteil Ü2 weist ferner eine Abstreifeinrichtung 40 für das Führungsseil in Form der Schiene 14 auf (Fig.1,2, 3,4). Die Abstreifeinrichtung 40 weist einzelne Abstreifiippen 42 auf, die an beiden Enden 44 der Führungsbahn 28 im Gehäuseteil 22 fest angeordnet sind. Vorzugsweise ragen diese Abstreiflippen 42 mit einem vorgebbaren Überstand (nicht dargestellt) in die Führungsbahn 28 hinein. Bei einem dahingehenden Überstand liegt die Schiene 14 mit ihren beiden äußeren einander gegenüberliegenden Rändern jeweils im Bereich der Führungsbahn 28 allein auf den Abstreiflippen 42 der Abstreifeinrichtung 40 euf. Demgemäß ist dann das Gehäuseteil 22 über die Abstreifeinrichtung 40 auf der ihm zugeordneten Laufrolle 16 gehalten, was aufgrund der damit einhergehenden geringen Kontakt- bzw. Auflagefläche die Verschleißerscheinungen des Führungssystemes, insbesondere des jeweiligen Gehäuseteiles 22, gering hält.
Die Abstreiflippen können als separate Teile in entsprechend ihnen nachgebildeten Auslassungen 46 im Gehäuseteil 22,
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beispielsweise in Form von Gummi- oder Kunststofflippen, eingesetzt sein (Fig.3 und 4). Ferner kann die jeweilige AbscreiflipDe 42, wie dies insbesondere Fig.5 zeigt, die eigentlich« Führungsbahn 28 nach jöen hin über den eigentlichen Außenumfang des Gehäuseteiles 22 hinaus verlängern. Hierbei kann die jeweilige Abstreiflippe 42 eine keilartige Verjüngung in Richtung der Schiene 14 aufweisen, so daß es zu einer im wesentlichen Linienberührung zwisch^ii der jeweiligen Abstreiflippe und den radial äußeren Rändern der Schiene 14 kommt.
Das Gehäuseteil 22 selbst kann aus einem Aluminiumquader oder als Kunststoffteil, vorzugsweise als Spritzgußtsil, hergestellt sein, wobei die Abstreifeinrichtung 40 über eine Klebverbindung mit dem Gehäuseteil 22 verbunden wird. Das Gehäuseteil 22 läßt sich aber auch zusammen mit der Abstreifeinrichtung 40 einstückig aus Kunststoff erstellen. Sofern Kunststoff Verwendung findet, ergeben sich besonders gute Gleiteigenschaften zwischen Bohrungswand 38 und der mit der Bohrungswand 38 in Anlage befindlichen Lauffläche eines jeden Laufringes 18 der Laufrolle 16. Ist die Schiene 14 erst einmal zwischen zwei einander benachbart gegenüberliegenden Gehäuseteilen 22 aufgenommen, ergibt sich ein Funktionszustand des gesamten Führungssystemss, wie er in prinzipieller Darstellung in Fig.7 wiedergegeben ist. Das heißt b<?i eingeführter Schiene 14 werden diejenigen Abstreif lippen 42, die der mit Pfeil in Fig.7 angegebenen Verfahrrichtung der Schiene 14 entgegengesetzt liegen, aufeinander zu bewegt, was das Reinigungsergebnis verbessert, wohingegen die anderen Abstreiflippen 42, die am anderen Ende der jeweiligen Führungsbahn 28 liegen, zu ihrer Entlastung voneinander entfernt sind.
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Bei einem Wechsel der in Fig.7 angegebenen Veifahrricntung in die andere Richtung kehren sich die Verhältnisse für die beiden einander gegenüberliegenden Gehäuseteile 22 entsprechend um. Mit der vorliegenden Anordnung ist also eine dynamische Anpassung der beiden Gehäuseteile je nach Verfahrzustand der Schiene 14 gegeben, wobei mit zunehmender oder abnehmender Verfahrgeschwindigkeit der Schiene 14 die Abstreiflippen &Iacgr;2 zweier einander benachbart gegenüberliegender Gehäuseteile 22 stärker bzw. schwächer aufeinander zu bewegt werden.
Neben den bereits beschriebenen Abstreiflippen 42 der Abstreifeinrichtung 40 weist das Gehäuseteil 22 noch eine vorstehende Abstreifleiste 48 auf (Fig.2,5), die zwischen Wagen 12 und Schiene 14 angeordnet die im Randbereich auf der Oberseite der Schiene 14 auftretenden Verschmutzungen beseitigen kann und gleichzeitig als Teil der Führungsbahn mit dafür Sorge trägt, daß der axiale Abstand zwischen Wagen 12 und Schiene 14 sich nicht verändert. Das Gehäuseteil weist ferner eine Schmiereinrichtung 50 auf mit einem Schmierstoffdepot in Form eines porösen Werkstoffes, vorzugsweise eines Kunststoffvlieses 52. Dieses Kunststoffvlies 52 ist im wesentlichen leistenförmig und in einer im Querschnitt rechteckförmigen Nut 54 angeordnet, die in die Bohrung 32 mündet und sich vom Boden 36 bis zur Oberseite 30 des Gehäuseteiies 22 durchgängig erstreckt. Zwei dieser Nuten (Fig.5) sind den jeweiligen Ecken des Gehäuseteiles 22 zugewandt, die der Schiene 14 abgekehrt sind. Mindestens eine der beiden Nuten 54 weist einen Schmierstoffnippel 56 auf, mittels dem sich das Schmierstoffdepot mit Schmierstoff befüllen läßt. Da das Kunststoffvlies 52 elastisch nachgiebig ist, steht es mit einem vorgebbaren Überstand über die Bohrungswand 38 hervor und wird nach Aufnahme der Laufrolle 16 in Richtung der Nut 52 hineingedrückt.
&bull; &bull;ti ill*
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Anstelle von zwei separaten Nuten 54 vorzusehen, kann auch eine halbkreisförmige Nut (nicht dargestellt) vorgesehen sein, die das Schmierstoffdepot aufnimmt. Neben der Zuführung von Schmierstoff mittels eines Schmiernippels kann auch eine Zentralschmierung vorgesehen sein. Gleichfalls können in den durch die Nuten 54 gebildeten Hohlräumen feste oder pastöse Schmierstoffe untergebracht sein, die die Schmierung hier übernehmen.
Da der Gehäuseteil selbständig auf der Laufrolle 16 hält und nicht angeschraubt zu werden braucht, läßt sich der zu dichtende Spalt zwischen dem Gehäuseteil 22 und dem Wagen 12 sowie der Schiene 14 sehr gering halten, was wiederum dem Auftreten von Verschmutzungen im Bereich der Laufrolle entgegenwirkt.
Die vorstehende Beschreibung und die Zeichnung beschränken sich nur auf die Angabe von Merkmalen, die für die beispielsweise Verkörperung der Erfindung wesentlich sind. Soweit daher Merkmale in der Beschreibung und in der Zeichnung offenbart und in den Ansprüchen nicht genannt sind, dienen sie erforderlichenfalls auch zur Bestimmung des Gegenstandes der Erfindung.

Claims (7)

- Ol - 127 422/4008 Sehutzansprüche
1. Gehäuseteil (22), das zum Abdecken einer Laufrolle (16) dient, die zum Führen eines bewegbaren Elementes entlang einem Führungsteil, insbesondere zum Führen eines Wagens (12) entlang einer Schiene (14), mit mindestens einem Laufring (18) versehen ist, der mittels Lagerkörpern drehbar auf einer Achse (20) gelagert ist, wobei an der Stelle der Anlage des Führungsteiles mit der Laufrolle (16) das Gehäuseteil (22) eine durchgehende Ausnehmung (24) aufweist, die Teil einer im Gehäuseteil (22) vorgesehenen Führungsbahn (28) für das Führungsteil ist, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens ein Laufring (18) der Laufrolle (16), zumindest teilweise, in Anlage mit dem Gehäuseteil (22) ist.
2. Gehäuseteil nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß dieses eine Abstreifeinrichtung (40) für das Führungsteil aufweist, die Teil der Führungsbahn (28) ist.
3. Gehäuseteil nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Abstreifeinrichtung (40) einzelne Abstreiflippen (42) aufweist, die an beiden Enden (44) der Führungsbahn (28) angeordnet sind und die mit einem vorgebbaren Überstand in die Führungsbahn (28) hineinragen.
4. Gehäuseteil nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß dieses aus Kunststoff, vorzugsweise aus Polyamid 6, besteht.
5. Gehäuseteil nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß dieses zusammen mit der Abstreifeinrichtung (40) einstückig aus Kunststoff gebildet ist.
- 02 - 127 422/4UUÖ
6. Gehäuseteil nach einem der Ansprüche 1 bis 5. dadurch gekennzeichnet, daß dieses eine Schmiereinrichtung (50) ajfwe &igr; st.
7. Gehäuseteil narh Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß c.ie Schmiereinrichtung (50) ein Schmierstoff depot in Form eines porösen Werkstoffes, vorzugsweise eines Kunststoffvlieses (52) aufweist, der zwischen dem Gehäuseteil (22) und mindestens einem Laufring (18) der Laufrolls (16) angeordnet ist .
DE9011073U 1990-07-27 1990-07-27 Aufsetzbares Gehäuseteil Expired - Lifetime DE9011073U1 (de)

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