DE9011064U1 - Armierungskorb für Bohrpfähle, Schlitzwände, Säulen o.dgl. - Google Patents
Armierungskorb für Bohrpfähle, Schlitzwände, Säulen o.dgl.Info
- Publication number
- DE9011064U1 DE9011064U1 DE9011064U DE9011064U DE9011064U1 DE 9011064 U1 DE9011064 U1 DE 9011064U1 DE 9011064 U DE9011064 U DE 9011064U DE 9011064 U DE9011064 U DE 9011064U DE 9011064 U1 DE9011064 U1 DE 9011064U1
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- spacers
- reinforcement cage
- cage according
- reinforcement
- bends
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired - Lifetime
Links
- 230000002787 reinforcement Effects 0.000 title claims description 56
- 125000006850 spacer group Chemical group 0.000 claims description 68
- 229910000831 Steel Inorganic materials 0.000 claims description 13
- 239000010959 steel Substances 0.000 claims description 13
- 230000003014 reinforcing effect Effects 0.000 claims description 12
- 238000003780 insertion Methods 0.000 claims description 6
- 230000037431 insertion Effects 0.000 claims description 6
- 239000004033 plastic Substances 0.000 claims description 5
- 229910000639 Spring steel Inorganic materials 0.000 claims description 3
- 239000002184 metal Substances 0.000 claims description 3
- 229910052751 metal Inorganic materials 0.000 claims description 3
- 230000002093 peripheral effect Effects 0.000 claims description 3
- 244000025254 Cannabis sativa Species 0.000 claims description 2
- 235000012766 Cannabis sativa ssp. sativa var. sativa Nutrition 0.000 claims description 2
- 235000012765 Cannabis sativa ssp. sativa var. spontanea Nutrition 0.000 claims description 2
- 235000009120 camo Nutrition 0.000 claims description 2
- 235000005607 chanvre indien Nutrition 0.000 claims description 2
- 239000011487 hemp Substances 0.000 claims description 2
- 238000003466 welding Methods 0.000 claims description 2
- 238000004026 adhesive bonding Methods 0.000 claims 1
- 239000003365 glass fiber Substances 0.000 claims 1
- 229910001220 stainless steel Inorganic materials 0.000 claims 1
- 239000010935 stainless steel Substances 0.000 claims 1
- 238000013461 design Methods 0.000 description 20
- 238000009415 formwork Methods 0.000 description 15
- 239000000463 material Substances 0.000 description 13
- 238000004519 manufacturing process Methods 0.000 description 5
- XEEYBQQBJWHFJM-UHFFFAOYSA-N Iron Chemical compound [Fe] XEEYBQQBJWHFJM-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 2
- 239000002990 reinforced plastic Substances 0.000 description 2
- CWYNVVGOOAEACU-UHFFFAOYSA-N Fe2+ Chemical compound [Fe+2] CWYNVVGOOAEACU-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 1
- ATJFFYVFTNAWJD-UHFFFAOYSA-N Tin Chemical compound [Sn] ATJFFYVFTNAWJD-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 1
- 238000005273 aeration Methods 0.000 description 1
- 238000005452 bending Methods 0.000 description 1
- 238000010276 construction Methods 0.000 description 1
- 239000007799 cork Substances 0.000 description 1
- 238000005260 corrosion Methods 0.000 description 1
- 230000007797 corrosion Effects 0.000 description 1
- 238000011161 development Methods 0.000 description 1
- 230000018109 developmental process Effects 0.000 description 1
- 238000006073 displacement reaction Methods 0.000 description 1
- 238000009826 distribution Methods 0.000 description 1
- 238000005553 drilling Methods 0.000 description 1
- 230000002349 favourable effect Effects 0.000 description 1
- 230000001771 impaired effect Effects 0.000 description 1
- 229910052742 iron Inorganic materials 0.000 description 1
- 238000000034 method Methods 0.000 description 1
- 238000012360 testing method Methods 0.000 description 1
Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E04—BUILDING
- E04C—STRUCTURAL ELEMENTS; BUILDING MATERIALS
- E04C5/00—Reinforcing elements, e.g. for concrete; Auxiliary elements therefor
- E04C5/16—Auxiliary parts for reinforcements, e.g. connectors, spacers, stirrups
- E04C5/20—Auxiliary parts for reinforcements, e.g. connectors, spacers, stirrups of material other than metal or with only additional metal parts, e.g. concrete or plastics spacers with metal binding wires
- E04C5/208—Spacers especially adapted for cylindrical reinforcing cages
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E04—BUILDING
- E04C—STRUCTURAL ELEMENTS; BUILDING MATERIALS
- E04C5/00—Reinforcing elements, e.g. for concrete; Auxiliary elements therefor
- E04C5/01—Reinforcing elements of metal, e.g. with non-structural coatings
- E04C5/06—Reinforcing elements of metal, e.g. with non-structural coatings of high bending resistance, i.e. of essentially three-dimensional extent, e.g. lattice girders
- E04C5/0604—Prismatic or cylindrical reinforcement cages composed of longitudinal bars and open or closed stirrup rods
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E04—BUILDING
- E04C—STRUCTURAL ELEMENTS; BUILDING MATERIALS
- E04C5/00—Reinforcing elements, e.g. for concrete; Auxiliary elements therefor
- E04C5/16—Auxiliary parts for reinforcements, e.g. connectors, spacers, stirrups
- E04C5/18—Spacers of metal or substantially of metal
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Architecture (AREA)
- Civil Engineering (AREA)
- Structural Engineering (AREA)
- Piles And Underground Anchors (AREA)
Description
M 2065/V/ro/wi
ffir Bohrpfähle, Schlit^^^. SMea oder dy 1
Die «a. rindung betrifft einen Aüraierungsk _ rb nech dem Oberbegriff
des Anspruchs 1.
XAn ArmlerungskOrbe der gattungsmäßigen Art für die Erstellung von
Bohrpfählen oder dgl., insbesondere unter Anwendung des unverrohrten Schnellbohrverfahrens vorschriftsmäßig gemäß ZTV-K
herzustellen, müssen diese nach DIN 4014 zum sicheren Einhalten 2er Setondeckung Abstandhalter (-Gleiter) aufweisen, die als Bügel
ausgebildet sind, die an jeweils zwei parallelen Bandstahlringen in einem Abstand von 25 cm in der Bewehrung beidseitig angeschweißt sind und in Richtung der Längsachse einen Abstand von
höchstens 2,5 m voneinander haben.
Diese Vorschrift bedingt, daß bei den bekanntem Armierungskörben
für Bohrpfähle zusätzlich zu den Aussteifungeringen, die aus teurem, schweißbarem Material bestehen müssen und normalerweise
einen Abstand von max. 2,5 m voneinander haben, zur Befestigung der vorgeschriebenen Abetandhalter noch jeweils paarig in einem
Abstand von 25 cm voneinander angeordnete Bandstahlringe aus ebenfalls teurem schweißbarem Material in der Bewehrung vorgesehen sein müssen, an denen die Abstandhalter anzuschweißen sind.
Dadurch wird die Herstellung der konstruktiven Aussteifung in Verbindung mit der Lagesicherung für Bohrpfähle außerordentlich
aufwendig, sowohl was den zu ihrer Herstellung erforderlichen
I » ■
In DE-GM 87 02 254 ist ein Armierungskorb beschrieben, dessen
Abstandhalter als radial elastisch biegbare Abstandhalterkufen ausgebildet &bgr;±&pgr;&Lgr;, öle an den aus Flachstahl gebildeten Ausstreifungsringes befestigt sind und von i^n Ausstreifungsringen in die
Eirechubrichtung vorragen. Die Abstandhalterkufen sind trapezförmig geformt und so angeordnet, daß sie mit ihren trapezförmigen
Ausbiegungen an der Schalungsraumwand anliegen. Durch diese Ausgestaltung läßt sich die Anzahl der in der Armiemiug vorzusehenden Aussteif ungs- bzw. Flachstahlringe vermindern.
Bei dieser bekannten Ausgestaltung können beim Einführen des Armierungskorbes in den Schaiungsraum beträchtliche Verwindungskräfte von den Abstandhaltern auf die sie tragenden Ausoteifungsrlnge ausgeübt werden, weil alle Abstandshalter dann, wenn sie
im Schalungsraum eingebogen werden, ein immer gleich gerichtetes Drehmoment auf die sie tragenden Aussteifungsringe ausüben. Es
ist deshalb nicht auszuschließen, daß sich aufgrund dieser Drehmomente die Befestigung zwischen den Aussteifungsringen und
den Längsstäben löst, wodurch der Armlerungskorb seine vorbestimmte günstige Form verlieren kann. Außerdem ist bei der
bekannten Ausgestaltung der Herstellungsaufwand und auch die Anzahl der Aussteifungsringe immer noch beträchtlich hoch. Ferner
befinden sich bei der bekannten Ausgestaltung die an einen Aussteifungsring befestigten Abstandhalter - in Umfangsrichtung
gesehen - in einer Reihe. Dies hat den Nachteil, daB beim Vorhandensein von kaum zu vermeidenden Querschnittsvergrößerungen
des Schalungeraums die Zentrierung 4es Armierungskorbs und seine Führung beeinträchtigt ist.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde einen Armierungskork
der eingangs angegebenen Art so auszugestalten, daß bei Gewährleistung eines einfachen und stabilen Aufbaue die Führung und
Zentrierung des Armierungekorbe im Schalungeraum verbessert wird.
Vorteilhaft« Weiterbildungen der Erfindung sind in den Unteren-Sprüchen gekennzeichnet.
Beim erfindungsgemäßen Armierungekorb sind in die Einschubrichtung und in die entgegengesetzte Richtung weisende Abstandhalter
an ein und demselben Aussteifungsring befestigt. Hierduroh können nicht nur Auesteifungsringe eingespart werden, weil ein und
derselbe Aussteifungsring bezüglich seiner Position vordere und hintere Abstandhalter trögt, sondern es wird auch das von den
Abstandhaltern auf den Aufsteifungsring auegeübte Drehmoment
vermindert, weil die Drehmomente sich reduzieren oder auch einander aufheben. Be ist deshalb vorteilhaft, jeweils einen
vorderen und einen hinteren Abstandhalter in Umfangerichtung
nebeneinander oder miteinander fluchtend anzuordnen. Ferner führt die erfindungsgemäße Ausgestaltung zu einer besseren Verteilung
der Abstandhalter auf der Umfangsflache des Armierungakorbs, so
daß bei schon erwähnten Querschnittsvergrößerungen des Schalungsraums eine gleichmäßigere Abstützung und Führung bzw. Zentrierung
der Längsbewegung über die Korblänge erreicht wird, weil z.B. bei Nichtanlage von bezüglich eines betreffenden Aussteifungsrings
vorderen Abstandshaltern die hinteren Abstandhalter an der Schalungsraumwand anliegen und die Führung und Zentrierung
gewährleisten.
Da beim erfindungsgemäßen Armierungskorb die an einem Aussteifungsring befestigten Abstandhalter einen axialen Abstand
voneinander aufweisen und der axiale Abstand mit von Abstandhalter zu Abstandhalter verringert ist, ist es möglich, die
Aussteifungsringe in eines größeren Abstand voneinander anzuordnen oder die Abstandhalter an nur jedem zweiten Aussteifungsring
anzubringen oder Aussteifungsringe entfallen zu lassen, wodurch der Herstellungsaufwand durch Material-, Aufwands- und Zeitersparnis reduziert wird. Ferner kann der erfindungsgemäße
Armlerungskorb wahlweise in beide Längsachsrichtungen eingeschoben werden.
Normalerweise sind mindestens drei Abstandhalter an jedem
Aussteifungsring baw. Flaohstahlring befestigt, die üblicherweise
gleichmäßig über den Umfang verteilt sind. Es können selbstverständlich auch mehr als drei, z.B. vier Abstandhalter vorgesehen
sein. Die Befestigung der Abstandhalter bei großen Korbdurchmessern oder bei Schlitzwandkörben erfolgt zweckmäßig jeweils
zwischen den Längsstäben des Armierungskorbes parallel zur Längsachse des Armierungekorbes, so daß ihre Federungsrichtung
senkrecht zur Oberfläche des Armierungskorbes verläuft.
Die erfindungsgemäSen Abstandhalter können als Rund- oder
Flachmaterial und dabei aus Metall, insbesondere Stahl, Federstahl, NE-Werkstoffen oder gegebenenfalls armiertem Kunststoff
oder Hanf gefertigt werden. Falls sie aus Rundmaterial gefertigt werden, sollte ihr Durchmesser 10 bis 14 mm betragen. Bei der
Fertigung aus Flachmaterial für unverrohrte Pfähle kann ein solches mit Dimensionen von beispielsweise 30 mm/5 mm bis 60 mm/
5 mm verwendet werden. Besonders gut geeignete Materialien sind Rundstangen mit Durchmessern von 10 mm bis 14 mm sowie Flacheisen mit den Dimensionen 40 mm/8 mm. Es können aber auch Vierkantstangen oder andere Profile verwendet werden.
Die erfindungsgemäB vorgesehenen Abstandhalter können die Form
von einseitig befestigten Bögen oder Bügeln mit z.B. trapezförmigem Querschnitt haben, die so elastisch verformbar sind, daß der
Abstand zwischen dem äußersten Punkt des Bogens oder Bügels und der Oberfläche des Armierungskorbes der gewünschten Betonüberdekkung + 10 %, vorzugsweise mindestens der gewünschten Betonüberdeckung, entspricht. Das freie Ende ist vorzugsweise so gestaltet, daß der Kulminationspunkt des Abstandsgleiters im eingeschobenen Zustand einen Abstand von mindestens 4 cm von der Oberfläche des Armierungskorbes hat, um die vorgeschriebene Mindestbetonüberdeckung zu gewährleisten. Der erfindungsgemäß vorgesehene
Abstandhalter kann als elastisch federndes Element mit beliebiger Gestalt ausgebildet sein, so lange dieses den obengenannten
— 5 —
Anforderungen genügt. Seine Flexibilität ist durch Auswahl geeigneter Materialien und Materialstärken variabel, seine
Festigkeit muß jedoch in Verbindung mit der Anzahl der angebrachten Abstandsgleiter ausreichen, um den Bewehrungskorb gegen die
Wand der Bohrung zuverlässig abzustützen.
Nachfolgend wird die Erfindung anhand einer Zeichnung und bevorzugten AusfUhrungbeispielen näher erläutert. Es zeigt
II-II in Fig. 1 in vergrößerter Darstellung;
Fig. 3 bis 7 Abstandhalter in unterschiedlichen Ausgestaltungen.
Der im Querschnitt runde Armierungkorb 1 besteht aus auf seinem
Umfang verteilt und parallel zu seiner Längsachse la angeordneten Längsstäben 2, mehreren, in Längsrichtung des Armierungskorbs 1
hintereinander liegenden Aussteifungsringen und auf dem Umfang verteilt angeordneten Doppelabstandhaltern 3, die an den Aussteifungsringen befestigt sind. Die Aussteifungsringe sind bei der
vorliegenden Ausgestaltung aus einem Flachring 4 gebildet, so daß sie eine zylindrische Form aufweisen. Zusätzlich kann zur
Ringaussteifung ein Stahldraht in Form einer Wendel 5 vorgesehen sein, der sich gewindeförmig um die Längsstäbe 2 erstreckt und
in nicht dargestellter Weise an den Längsstäben oder einem Hilfsstab befestigt ist, z.B. durch Schweißen oder durch
Klemmteile.
Es sind an jedem Flachstahlring 4 je nach Umfangsgröße mehrere,
vorzugsweise drei (wie in Fig. 1 dargestellt) oder vier Doppelabstandhalter 3 befestigt, die auf dem Umfang gleichmäßig verteilt
angeordnet sind (in Flucht oder versetzt von Ring zu Ring).
Die Doppelabstandhalter 3 werden jeweils durch eine sich parallel
zur Längsachse la des Armierungskorbs 1 erstreckende Tragstange 7 mit zwei an deren Enden angeordneten Führungs- bzw. Abstandhai-
terteilen 8 gebildet. Die Abstandhalterteile 8 oder Gleiter ragen
von der Tragstange 7 nach außen weg, wobei die Anordnung so getroffen ist, daß ihre der Längefflittelachse la abgewandte Kontur
einen für die Überdeckung des Armierungskorbs 1 mit Beton
erforderlichen Abstand vom Umfang des Armierungskorbs 1 aufweisen. Die Tragstange 7 ist im Bäreich ihrer Längsmitte auf dem
zugehörigen Flachring 4 befestigt. Jeder Doppelabstandhalter 3 bildet somit zwei Abstandhalter 3a, 3b, die sich vom zugehörigen
Flachring 4 in Längsrichtung der Längamittelachse la in einander entgegengesetzte Richtungen erstrecken und quer zur Längsmittelachse
la ausbiegbar sind, wodurch Unebenheiten der nicht dargestellten Schalungsraumwand kompensiert werden können und
beim Einschieben des Armierungskorbs 1 in den Schalungsraum die Abstandhalter 3a, 3b gleitend ausweichen können.
Gemäß den Fig. 2 bis 4 ist der jeweilige Doppelabstandhalter 3 - in der Seitenansicht gesehen - M-förmig geformt, wobei die
Abstandhalterteile 8 durch nach außen gerichtete Ausbiegungen 9 der Tragstange 7 einstückig mit dieser gebildet sind. Bei der
Ausgestaltung gemäß Fig. 2 haben die Ausbiegungen 9 jeweils die Form eines nach außen gerichteten Keils, dessen Keilflächen als
schräge Flanken 11a, 11b Anlaufschrägen bilden, die Verhäkungen und Zwängungen beim Gleiten der Abstandhalterteile 8 ar der
Schalungsraumwand vermeiden. Bei dieser Ausgestaltung liegen die Abstandhalterteile 8 je nach Ausbildung ihrer Querschnittsform
etwa linien- oder punktförmig an der Schalungsraumwand an.
Bei der Ausgestaltung gemäß Fig. 3 haben die Ausbiegungen 9 trapezförmig, so daß ebenfalls äußere und innere schräge Flanken
11a, 11b gebildet sind. Bei dieser Ausgestaltung liegen die Ausbiegungen 9 mit ihren Trapezkopfteilen 12 flächig an der
Schalungsraumwand an, z.B. um ein Nachbrechen der unver rohr ten Bohrwand zu verhindern.
Gemäß Flg. 4 sind die Ausbiegungen 9 kreisbogenförmig gerundet, wodurch ebenfalls schräge Flanken 11a, 11b für den vorgenannten
tin'··—·»·* urn»
i
Bel der Ausgestaltung gemäß Fig. 5 sind die Ausbiegungen 9 durch
aufelnanderzu gerichtetes Einbiegen der freien Enden der Tragstange 7 gebildet, wobei die Einbiegungen 9 mit äußeren und &
Inneren Flanken 11a, 11b Kreisbogenform, Keil- bzw. Hinkelform oder Tr^pezform aufweisen können.
Bei allen vorbeschriebenen Ausgestaltungen gemäß Fig. 2 bis 5 sind die freien Enden der Ausbiegungen 9 soweit nach innen
zurückgebogen, daß sich geschlossene ösen 13 ergeben, die bei der Ausgestaltung gemäß Fig. 2 bis 4 durch die benachbarten Längsstäbe 2 geschlossen warden und bei der Ausgestaltung gemäß Fig. 5
in sich geschlossen sind« Die freien Enden 9a der Ausbiegung 9 ragen vorzugsweise bis in den Hohlraum des Armierungskorbs 1
hinein.
Bei der Ausgestaltung gemäß Fig. 6 sind die Abstandhalterteile 8 durch an den Enden der Tragstange 7 angeordnete Gleitklötze 14
gebildet, deren der Längsmittelachse la abgewandte Kontur kreisbogenförmig gerundet, keilförmig oder auch trapezförmig sein
kann, so daß vergleichbare innere und äußere schräge Flanken 11a, 11b gebildet sind.
Bei der Ausgestaltung nach Fig. 7 sind die Abstandhaltertelle ö ;
duroh frei drehbare runde Scheiben bzw. Räder 15 gebildet, die an den finden der Tragstange 7 um tangentiale Achsen 16 frei
drehbar gelagert sind, die an den Enden der Tragstange 7 befestigt sind. Die Räder IS können in Längsechlitzen der
Tragetange 7 oder auch seitlich neben der Tragstange 7 angeordnet sein. Aufgrund der Rundungen der Räder 18 sind auch hier schräge
Flanken 11a, 11b gebildet. Bei dieser Ausgestaltung rollen die Doppelabständheitef 3 beim Einschieben des Armierungskorbs 1 In
den eohalungsraum an der Schalungsraumwand ab, wodurch eine
besondere Leichtgängigkeit erreicht wird.
Bei den Ausgestaltungen gemäß Fig. l'bis 5 ist der jeweilige
Doppelabstandhalter aus einem flachen Bandmaterial gefertigt. Es kann jedoch auch Stangenmaterial verwendet werden, z. B. runden
oder quadratischen Querschnitts. Bei Versuchen haben sich für
Stlsie B«rvdai'tSi"ige Ouöx'SCiiiiifc'fc&äijiEössüiKjeri von sissss 10 i>iff 5 -4 mm als
vorteilhaft erwiesan. Bei Verwendung einer flae?*sn Leiste mLagtsXi
sich QuerschsitrtsabBiessungen von efcws 40 bis 50 mm Breite und ü
bis 8 mm Dicke.
Die Doppej-abstandhalter 3 bestehen vorzugsweise bei der einteiligen (Fig. 1 bis 6} oder auch bei der mehrteiligen Ausgestaltung
(Fig. 7) vorzugsweise aus Stahl, Federstahl oder Kunststoff. Bei allen Ausgestaltungen ist ein radiales Ausfedern der Abstandhalter 3a, 3b gewährleistet. Es ist auch vorteilhaft, durch Fasern
armierten und somit verstärkten Kunststoff oder mit Kunststoff überzogenes »tetall, Insbesondere Stahl, für die jeweilige
Tragstange 7 und die Ausbiegungen 9 zu verwenden: Korrosionsschutz !
Die in sich oder mit Hilfe der Längsstangen 2 geschlossenen ösen
13 der Doppelabstandhalter 3 können vorteilhaft dazu benutzt werden, den wendelförmigen Stahldraht 5 gegebenfalle zusätzlich
gegen Verschiebung zu haltern. Hierzu wird dar Stahldraht 5 durch
bzw. in die ösen 13 gesteckt, wie es in Fig. 2 dargestellt ist.
Dabei bilden die ösen 13 auch eine Einfädelhilfe, z.B. bei
manueller Korbherstellung.
Der Armierungskorb 1 kann aufgrund der zueinander spiegelbildlichen Anordnung zueinander gehöriger Abstandhalter 3a, 3b mit
äußeren und inneren Anlauf schrägen wahlweise in beide Längeach·-
riehtungen in einen Schalungeraum eingeschoben werden.
Claims (20)
1. AnffliöiiiiKgskosrb für 1*uferpfHhIe, ScfelJ.tiswäi-3e, Säulen oder
ag!., bestehen^ aus quer tut Ldngsmittelachse des Armierungeteiwrbs 1 angeordneten und In der Längsrichtung des
Armierungskorb3 einen Absts&S voneinander aufweisenden
Aussteifungsringen, daran befestigten Ir&ngsstäben und an
den Aussteifun^srlngen befestigten, über die Umfangsflache
des Armierungskorbs nach außen ragenden Abstandhaltern zur Sicherung der Betonüberdeckung zwischen Arnierungskorb und
Außenkante Pfahl, wobei die Abstandhalter quer zur Umfangsf lache elastisch belastbar sind und sich jeweils vom
zugehörigen Aussteifungsring in die Einschubrichtung des Armierungskorbe erstrecken,,
dadurch gekennzeichnet,
daß zusätzlich zu den in die Einschubrichtung welsenden
Abstandhaltern (3a) weitere Abstandhalter (3b) vorgesehen sind, die ebenfalls an den Auesteifungsrlngen (4) befestigt
sind, sich vom zugehörigen Ausetelfungering (4) in die der
Einschubrichtung entgegengesetzte Richtung erstrecken und quer zur Umfangsflache des Armierungekorbs (1) elastisch
biegbar aind.
2. Armierungekorb nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die zusätzlichen Abstandhalter (3b) jeweils mit einem in die Einschubrichtung weisenden Abstandhalter (3a)
fluchtend oder versetzt angeordnet sind.
<■
3. Armierungskorb nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet,
d&ß die zusätzlichen Abstandhalter (3b) mit dem jeweils
zugehörigen, in die Einschubrichtung weisenden Abstandhalter (3a) einstückig verbunden si.nü VLnü isinen Doppelabstandhalter
(3) bilden, der in seiner .Längsmitte am zugehörigen
Aussteifungsring (4) befestigt, insbesondere angeschweißt ist.
4. Armierungskorb nach einein oder mehreren der Ansprüche 1 bis
3,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Abstandhalter (3a, 3b) durch Gleitkufen mit inneren
und äußeren Anlauf schrägen (lla, lib) gebildet sind.
5. Armierungskorb nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis
3,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Abstandhalter (3a, 3b) jeweils durch einen Tragarm (7) mit einem im Bereich seines freien Endes frei drehbar
gelagerten Rad (15) gebildet sind.
6. Armierungekorb nach Anspruch 4,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Gleitkufen durch im Bereich der Enden eines Tragarms (7) außenseltig angeordnet· Gleiter (S) gebildet sind.
7. Armierungekorb nach Anspruch 6,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Gleiter (8) Gleitklotze mit inneren und lußexen
Anlaufschrägen (lla, lib) sind.
8. Armlerungskorb nach Anspruch 6,
dadurch gekennzeichnet/
daß die Gleiter (8) durch Auebiegungen (9) dee Tragarms (7)
gebildet sind.
9. Armierungskorb mich Anspruch 6,
dadurch gtkenniiiehnit,
dadurch gtkenniiiehnit,
daß die Ausbiegungen (9) trapezförmig, kreisbogenförmig oder
keil- bzw. winkelförmig geformt sind.
10. Armierungekorb nach Anspruch 8,
dadurch gekennzeichnet,
dadurch gekennzeichnet,
da6 die Auebiegungen (9) durch kreisbogenförmige, trapezförmige
oder keil- bzw. winkelförmige, auf einander zu eingebogene Auebiegungen (9) des freien Endes des Tragarms (7)
gebildet sind.
11. Armierungskorb nach Anspruch 9 oder 10,
dadurch gekennzeichnet,
dadurch gekennzeichnet,
daß die freien Enden der Ausbiegungen (9) so weit zurückgebogen sind, daß die Ausbiegungen (9) jeweils eine geschlossene
öse (13) bilden und vorzugsweise das freie Ende (9a) der Ausbiegung (9) in den Hohlraum des Armierungskorbs (1)
eintaucht.
12. Armierungskorb nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche 6 bis 11,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Tragarme (7) einen runden oder viereckigen Querschnitt aufweisen oder jeweils durch eine auf dem zugehörigen
Aussteifungsring (4) flach aufliegende Flachleiste gebildet sind.
13. Armierungskorb nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 12,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Abstandhalter (3a, 3b) insbesondere die Tragarme (7) aus Metall, insbesondere Stahl, Federstahl oder Edelstahl
bestehen.
14. Armierungskorb nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis
12,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Tragarme (7) aus Kunststoff, insbesondere aus einem
durch Fasern wie Hanf- oder Glasfasern oder dergl. armierten
Kunststoff bestehen.
15. Armierungskorb nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis
14,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Abstandhalter (3), insbesondere die Tragarme (7) kunststoffummantelt sind.
16. Armierungskorb nach einem oder mehreren der Ansprüche 3 bis 15,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Gleitkufen oder die Tragarme (7) von miteinander fluchtend angeordneten Abstandhaltern (3a, 3b) einteilig
miteinander verbunden sind.
17. Armierungskorb nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 16,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Aussteifungsringe durch Flachringe (4) zylindrischer
Form und/oder durch wenigstens einen schraubenlinienförmig im Abstand um den Armierungskorb (1) herumgelegten Haltedraht
(5) gebildet sind.
18. Armierungskorb nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 17,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Abstandhalter (3a, 3b) jeweils zwischen den Längsstäben (2) am zugehörigen Aussteifungsring (4)
befestigt sind.
19. Armierungskorb nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis
18,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Abstandhalter (3a, 3b) durch Schweißen, Kleben oder
Klemmen am zugehörigen Aussteifungsring (4) befestigt sind.
20. Armierungskorb nach einem oder mehreren der Ansprüche 17 bis
IS,
dadurch gekennzeichnet,
daß der schraubenlinienförmig© Haltedraht (5) sich durch wenigstens einige, insbesondere durch die an den Enden des
Armierungskorbs (1) angeordneten ösen (13) erstreckt.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE9011064U DE9011064U1 (de) | 1990-07-26 | 1990-07-26 | Armierungskorb für Bohrpfähle, Schlitzwände, Säulen o.dgl. |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE9011064U DE9011064U1 (de) | 1990-07-26 | 1990-07-26 | Armierungskorb für Bohrpfähle, Schlitzwände, Säulen o.dgl. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE9011064U1 true DE9011064U1 (de) | 1990-09-27 |
Family
ID=6855965
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE9011064U Expired - Lifetime DE9011064U1 (de) | 1990-07-26 | 1990-07-26 | Armierungskorb für Bohrpfähle, Schlitzwände, Säulen o.dgl. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE9011064U1 (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0756049A1 (de) * | 1995-07-25 | 1997-01-29 | Gray Engineering Limited | Ring für einen Betonbewehrungskorb |
| EP0955423A3 (de) * | 1998-05-02 | 2000-05-31 | Rom Limited | Element um einen Betonverstärkungskäfig zu bilden |
| DE102015102672B4 (de) * | 2014-02-28 | 2017-03-09 | Brühler Stahlhandel Gmbh | Bewehrungskorb mit Abstandhaltern |
-
1990
- 1990-07-26 DE DE9011064U patent/DE9011064U1/de not_active Expired - Lifetime
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0756049A1 (de) * | 1995-07-25 | 1997-01-29 | Gray Engineering Limited | Ring für einen Betonbewehrungskorb |
| EP0955423A3 (de) * | 1998-05-02 | 2000-05-31 | Rom Limited | Element um einen Betonverstärkungskäfig zu bilden |
| DE102015102672B4 (de) * | 2014-02-28 | 2017-03-09 | Brühler Stahlhandel Gmbh | Bewehrungskorb mit Abstandhaltern |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE2345954C2 (de) | Kernreaktor-Brennelement | |
| EP2138145B1 (de) | Verkleidung einer höhenverstellbaren Stützsäule | |
| EP2075388B1 (de) | Bewehrungselemente und damit hergestellte Stahl- oder Spannbetonteile | |
| EP0132254B1 (de) | Bewehrungskorb für räumliche Armierungen von Stahlbetonkörpern | |
| DE2913519C3 (de) | Flexible Rohrleitung | |
| DE2645285A1 (de) | Stuetzstruktur fuer tunnelwandungen | |
| DE3047800A1 (de) | "antriebsmechanismus mit einer flexiblen zahnstange und einem zahnrad" | |
| DE2852364C2 (de) | ||
| DE9011064U1 (de) | Armierungskorb für Bohrpfähle, Schlitzwände, Säulen o.dgl. | |
| DE69405255T2 (de) | Trägerkörper für die Herstellung ein Armierungskäfig für einen Betonpfahl | |
| EP0156158A1 (de) | Verkehrszeichenträger | |
| DE69204150T2 (de) | Torsionsstablager mit Spannringen. | |
| DE1609814A1 (de) | Bewehrungselement fuer Stahlbetonbauteile | |
| DE102008039181A1 (de) | Airbagmodul mit einem Gassack und einem an einem Modulgehäuse befestigbaren Rohrgasgenerator | |
| DE2919379C2 (de) | Flexibler Metallschlauch zur Aufnahme von Energieführungsleitungen und Verfahren zur Herstellung von Metallschläuchen | |
| EP0568813B1 (de) | Bauelement zur Wärmedämmung bei Gebäuden | |
| DE4328858A1 (de) | Gelenkige Verbindung zweier Rohrteile | |
| DE8702254U1 (de) | Armierungskorb für Großbohrpfähle | |
| EP2097191B1 (de) | Gitterkonstruktion | |
| EP0232245A2 (de) | Betonbewehrungsstahl | |
| EP3517688B1 (de) | Bodenankerelement | |
| EP1867577A1 (de) | Transport- und Lagergestell | |
| DE102013021034B4 (de) | Verfahren zur herstellung einer lochverstärkung für gehäuse | |
| DE3440139C2 (de) | Abgeschirmte Schraubenzugfeder für Tore oder dergleichen | |
| DE202009014950U1 (de) | Leichtbau-Stock |