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DE9011064U1 - Armierungskorb für Bohrpfähle, Schlitzwände, Säulen o.dgl. - Google Patents

Armierungskorb für Bohrpfähle, Schlitzwände, Säulen o.dgl.

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Publication number
DE9011064U1
DE9011064U1 DE9011064U DE9011064U DE9011064U1 DE 9011064 U1 DE9011064 U1 DE 9011064U1 DE 9011064 U DE9011064 U DE 9011064U DE 9011064 U DE9011064 U DE 9011064U DE 9011064 U1 DE9011064 U1 DE 9011064U1
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DE
Germany
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spacers
reinforcement cage
cage according
reinforcement
bends
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DE9011064U
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English (en)
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Bth Biegetechnik Hasak 8300 Altdorf De GmbH
Original Assignee
Bth Biegetechnik Hasak 8300 Altdorf De GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
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Publication date
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Priority to DE9011064U priority Critical patent/DE9011064U1/de
Publication of DE9011064U1 publication Critical patent/DE9011064U1/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04CSTRUCTURAL ELEMENTS; BUILDING MATERIALS
    • E04C5/00Reinforcing elements, e.g. for concrete; Auxiliary elements therefor
    • E04C5/16Auxiliary parts for reinforcements, e.g. connectors, spacers, stirrups
    • E04C5/20Auxiliary parts for reinforcements, e.g. connectors, spacers, stirrups of material other than metal or with only additional metal parts, e.g. concrete or plastics spacers with metal binding wires
    • E04C5/208Spacers especially adapted for cylindrical reinforcing cages
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04CSTRUCTURAL ELEMENTS; BUILDING MATERIALS
    • E04C5/00Reinforcing elements, e.g. for concrete; Auxiliary elements therefor
    • E04C5/01Reinforcing elements of metal, e.g. with non-structural coatings
    • E04C5/06Reinforcing elements of metal, e.g. with non-structural coatings of high bending resistance, i.e. of essentially three-dimensional extent, e.g. lattice girders
    • E04C5/0604Prismatic or cylindrical reinforcement cages composed of longitudinal bars and open or closed stirrup rods
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04CSTRUCTURAL ELEMENTS; BUILDING MATERIALS
    • E04C5/00Reinforcing elements, e.g. for concrete; Auxiliary elements therefor
    • E04C5/16Auxiliary parts for reinforcements, e.g. connectors, spacers, stirrups
    • E04C5/18Spacers of metal or substantially of metal

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Piles And Underground Anchors (AREA)

Description

M 2065/V/ro/wi
ffir Bohrpfähle, Schlit^^^. SMea oder dy 1
Die «a. rindung betrifft einen Aüraierungsk _ rb nech dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
XAn ArmlerungskOrbe der gattungsmäßigen Art für die Erstellung von Bohrpfählen oder dgl., insbesondere unter Anwendung des unverrohrten Schnellbohrverfahrens vorschriftsmäßig gemäß ZTV-K herzustellen, müssen diese nach DIN 4014 zum sicheren Einhalten 2er Setondeckung Abstandhalter (-Gleiter) aufweisen, die als Bügel ausgebildet sind, die an jeweils zwei parallelen Bandstahlringen in einem Abstand von 25 cm in der Bewehrung beidseitig angeschweißt sind und in Richtung der Längsachse einen Abstand von höchstens 2,5 m voneinander haben.
Diese Vorschrift bedingt, daß bei den bekanntem Armierungskörben für Bohrpfähle zusätzlich zu den Aussteifungeringen, die aus teurem, schweißbarem Material bestehen müssen und normalerweise einen Abstand von max. 2,5 m voneinander haben, zur Befestigung der vorgeschriebenen Abetandhalter noch jeweils paarig in einem Abstand von 25 cm voneinander angeordnete Bandstahlringe aus ebenfalls teurem schweißbarem Material in der Bewehrung vorgesehen sein müssen, an denen die Abstandhalter anzuschweißen sind. Dadurch wird die Herstellung der konstruktiven Aussteifung in Verbindung mit der Lagesicherung für Bohrpfähle außerordentlich aufwendig, sowohl was den zu ihrer Herstellung erforderlichen
I » ■
Arbeitsaufwand als auch was den Materialaufwand angeht.
In DE-GM 87 02 254 ist ein Armierungskorb beschrieben, dessen Abstandhalter als radial elastisch biegbare Abstandhalterkufen ausgebildet &bgr;±&pgr;&Lgr;, öle an den aus Flachstahl gebildeten Ausstreifungsringes befestigt sind und von i^n Ausstreifungsringen in die Eirechubrichtung vorragen. Die Abstandhalterkufen sind trapezförmig geformt und so angeordnet, daß sie mit ihren trapezförmigen Ausbiegungen an der Schalungsraumwand anliegen. Durch diese Ausgestaltung läßt sich die Anzahl der in der Armiemiug vorzusehenden Aussteif ungs- bzw. Flachstahlringe vermindern.
Bei dieser bekannten Ausgestaltung können beim Einführen des Armierungskorbes in den Schaiungsraum beträchtliche Verwindungskräfte von den Abstandhaltern auf die sie tragenden Ausoteifungsrlnge ausgeübt werden, weil alle Abstandshalter dann, wenn sie im Schalungsraum eingebogen werden, ein immer gleich gerichtetes Drehmoment auf die sie tragenden Aussteifungsringe ausüben. Es ist deshalb nicht auszuschließen, daß sich aufgrund dieser Drehmomente die Befestigung zwischen den Aussteifungsringen und den Längsstäben löst, wodurch der Armlerungskorb seine vorbestimmte günstige Form verlieren kann. Außerdem ist bei der bekannten Ausgestaltung der Herstellungsaufwand und auch die Anzahl der Aussteifungsringe immer noch beträchtlich hoch. Ferner befinden sich bei der bekannten Ausgestaltung die an einen Aussteifungsring befestigten Abstandhalter - in Umfangsrichtung gesehen - in einer Reihe. Dies hat den Nachteil, daB beim Vorhandensein von kaum zu vermeidenden Querschnittsvergrößerungen des Schalungeraums die Zentrierung 4es Armierungskorbs und seine Führung beeinträchtigt ist.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde einen Armierungskork der eingangs angegebenen Art so auszugestalten, daß bei Gewährleistung eines einfachen und stabilen Aufbaue die Führung und Zentrierung des Armierungekorbe im Schalungeraum verbessert wird.
Diese Aufgabe wird durch die Merkmale des Anspruchs 1 gelöst.
Vorteilhaft« Weiterbildungen der Erfindung sind in den Unteren-Sprüchen gekennzeichnet.
Beim erfindungsgemäßen Armierungekorb sind in die Einschubrichtung und in die entgegengesetzte Richtung weisende Abstandhalter an ein und demselben Aussteifungsring befestigt. Hierduroh können nicht nur Auesteifungsringe eingespart werden, weil ein und derselbe Aussteifungsring bezüglich seiner Position vordere und hintere Abstandhalter trögt, sondern es wird auch das von den Abstandhaltern auf den Aufsteifungsring auegeübte Drehmoment vermindert, weil die Drehmomente sich reduzieren oder auch einander aufheben. Be ist deshalb vorteilhaft, jeweils einen vorderen und einen hinteren Abstandhalter in Umfangerichtung nebeneinander oder miteinander fluchtend anzuordnen. Ferner führt die erfindungsgemäße Ausgestaltung zu einer besseren Verteilung der Abstandhalter auf der Umfangsflache des Armierungakorbs, so daß bei schon erwähnten Querschnittsvergrößerungen des Schalungsraums eine gleichmäßigere Abstützung und Führung bzw. Zentrierung der Längsbewegung über die Korblänge erreicht wird, weil z.B. bei Nichtanlage von bezüglich eines betreffenden Aussteifungsrings vorderen Abstandshaltern die hinteren Abstandhalter an der Schalungsraumwand anliegen und die Führung und Zentrierung gewährleisten.
Da beim erfindungsgemäßen Armierungskorb die an einem Aussteifungsring befestigten Abstandhalter einen axialen Abstand voneinander aufweisen und der axiale Abstand mit von Abstandhalter zu Abstandhalter verringert ist, ist es möglich, die Aussteifungsringe in eines größeren Abstand voneinander anzuordnen oder die Abstandhalter an nur jedem zweiten Aussteifungsring anzubringen oder Aussteifungsringe entfallen zu lassen, wodurch der Herstellungsaufwand durch Material-, Aufwands- und Zeitersparnis reduziert wird. Ferner kann der erfindungsgemäße Armlerungskorb wahlweise in beide Längsachsrichtungen eingeschoben werden.
Normalerweise sind mindestens drei Abstandhalter an jedem Aussteifungsring baw. Flaohstahlring befestigt, die üblicherweise gleichmäßig über den Umfang verteilt sind. Es können selbstverständlich auch mehr als drei, z.B. vier Abstandhalter vorgesehen sein. Die Befestigung der Abstandhalter bei großen Korbdurchmessern oder bei Schlitzwandkörben erfolgt zweckmäßig jeweils zwischen den Längsstäben des Armierungskorbes parallel zur Längsachse des Armierungekorbes, so daß ihre Federungsrichtung senkrecht zur Oberfläche des Armierungskorbes verläuft.
Die erfindungsgemäSen Abstandhalter können als Rund- oder Flachmaterial und dabei aus Metall, insbesondere Stahl, Federstahl, NE-Werkstoffen oder gegebenenfalls armiertem Kunststoff oder Hanf gefertigt werden. Falls sie aus Rundmaterial gefertigt werden, sollte ihr Durchmesser 10 bis 14 mm betragen. Bei der Fertigung aus Flachmaterial für unverrohrte Pfähle kann ein solches mit Dimensionen von beispielsweise 30 mm/5 mm bis 60 mm/ 5 mm verwendet werden. Besonders gut geeignete Materialien sind Rundstangen mit Durchmessern von 10 mm bis 14 mm sowie Flacheisen mit den Dimensionen 40 mm/8 mm. Es können aber auch Vierkantstangen oder andere Profile verwendet werden.
Die erfindungsgemäB vorgesehenen Abstandhalter können die Form von einseitig befestigten Bögen oder Bügeln mit z.B. trapezförmigem Querschnitt haben, die so elastisch verformbar sind, daß der Abstand zwischen dem äußersten Punkt des Bogens oder Bügels und der Oberfläche des Armierungskorbes der gewünschten Betonüberdekkung + 10 %, vorzugsweise mindestens der gewünschten Betonüberdeckung, entspricht. Das freie Ende ist vorzugsweise so gestaltet, daß der Kulminationspunkt des Abstandsgleiters im eingeschobenen Zustand einen Abstand von mindestens 4 cm von der Oberfläche des Armierungskorbes hat, um die vorgeschriebene Mindestbetonüberdeckung zu gewährleisten. Der erfindungsgemäß vorgesehene Abstandhalter kann als elastisch federndes Element mit beliebiger Gestalt ausgebildet sein, so lange dieses den obengenannten
— 5 —
Anforderungen genügt. Seine Flexibilität ist durch Auswahl geeigneter Materialien und Materialstärken variabel, seine Festigkeit muß jedoch in Verbindung mit der Anzahl der angebrachten Abstandsgleiter ausreichen, um den Bewehrungskorb gegen die Wand der Bohrung zuverlässig abzustützen.
Nachfolgend wird die Erfindung anhand einer Zeichnung und bevorzugten AusfUhrungbeispielen näher erläutert. Es zeigt
Fig. 1 einen Armierungkorb in der Seitenansicht; Fig. 2 einen Abstandhalter des Armierungskorbs im Schnitt
II-II in Fig. 1 in vergrößerter Darstellung; Fig. 3 bis 7 Abstandhalter in unterschiedlichen Ausgestaltungen.
Der im Querschnitt runde Armierungkorb 1 besteht aus auf seinem Umfang verteilt und parallel zu seiner Längsachse la angeordneten Längsstäben 2, mehreren, in Längsrichtung des Armierungskorbs 1 hintereinander liegenden Aussteifungsringen und auf dem Umfang verteilt angeordneten Doppelabstandhaltern 3, die an den Aussteifungsringen befestigt sind. Die Aussteifungsringe sind bei der vorliegenden Ausgestaltung aus einem Flachring 4 gebildet, so daß sie eine zylindrische Form aufweisen. Zusätzlich kann zur Ringaussteifung ein Stahldraht in Form einer Wendel 5 vorgesehen sein, der sich gewindeförmig um die Längsstäbe 2 erstreckt und in nicht dargestellter Weise an den Längsstäben oder einem Hilfsstab befestigt ist, z.B. durch Schweißen oder durch Klemmteile.
Es sind an jedem Flachstahlring 4 je nach Umfangsgröße mehrere, vorzugsweise drei (wie in Fig. 1 dargestellt) oder vier Doppelabstandhalter 3 befestigt, die auf dem Umfang gleichmäßig verteilt angeordnet sind (in Flucht oder versetzt von Ring zu Ring).
Die Doppelabstandhalter 3 werden jeweils durch eine sich parallel zur Längsachse la des Armierungskorbs 1 erstreckende Tragstange 7 mit zwei an deren Enden angeordneten Führungs- bzw. Abstandhai-
terteilen 8 gebildet. Die Abstandhalterteile 8 oder Gleiter ragen von der Tragstange 7 nach außen weg, wobei die Anordnung so getroffen ist, daß ihre der Längefflittelachse la abgewandte Kontur einen für die Überdeckung des Armierungskorbs 1 mit Beton erforderlichen Abstand vom Umfang des Armierungskorbs 1 aufweisen. Die Tragstange 7 ist im Bäreich ihrer Längsmitte auf dem zugehörigen Flachring 4 befestigt. Jeder Doppelabstandhalter 3 bildet somit zwei Abstandhalter 3a, 3b, die sich vom zugehörigen Flachring 4 in Längsrichtung der Längamittelachse la in einander entgegengesetzte Richtungen erstrecken und quer zur Längsmittelachse la ausbiegbar sind, wodurch Unebenheiten der nicht dargestellten Schalungsraumwand kompensiert werden können und beim Einschieben des Armierungskorbs 1 in den Schalungsraum die Abstandhalter 3a, 3b gleitend ausweichen können.
Gemäß den Fig. 2 bis 4 ist der jeweilige Doppelabstandhalter 3 - in der Seitenansicht gesehen - M-förmig geformt, wobei die Abstandhalterteile 8 durch nach außen gerichtete Ausbiegungen 9 der Tragstange 7 einstückig mit dieser gebildet sind. Bei der Ausgestaltung gemäß Fig. 2 haben die Ausbiegungen 9 jeweils die Form eines nach außen gerichteten Keils, dessen Keilflächen als schräge Flanken 11a, 11b Anlaufschrägen bilden, die Verhäkungen und Zwängungen beim Gleiten der Abstandhalterteile 8 ar der Schalungsraumwand vermeiden. Bei dieser Ausgestaltung liegen die Abstandhalterteile 8 je nach Ausbildung ihrer Querschnittsform etwa linien- oder punktförmig an der Schalungsraumwand an.
Bei der Ausgestaltung gemäß Fig. 3 haben die Ausbiegungen 9 trapezförmig, so daß ebenfalls äußere und innere schräge Flanken 11a, 11b gebildet sind. Bei dieser Ausgestaltung liegen die Ausbiegungen 9 mit ihren Trapezkopfteilen 12 flächig an der Schalungsraumwand an, z.B. um ein Nachbrechen der unver rohr ten Bohrwand zu verhindern.
Gemäß Flg. 4 sind die Ausbiegungen 9 kreisbogenförmig gerundet, wodurch ebenfalls schräge Flanken 11a, 11b für den vorgenannten
tin'··—·»·* urn» i
Zweck geschaffen sind. -j
Bel der Ausgestaltung gemäß Fig. 5 sind die Ausbiegungen 9 durch aufelnanderzu gerichtetes Einbiegen der freien Enden der Tragstange 7 gebildet, wobei die Einbiegungen 9 mit äußeren und & Inneren Flanken 11a, 11b Kreisbogenform, Keil- bzw. Hinkelform oder Tr^pezform aufweisen können.
Bei allen vorbeschriebenen Ausgestaltungen gemäß Fig. 2 bis 5 sind die freien Enden der Ausbiegungen 9 soweit nach innen zurückgebogen, daß sich geschlossene ösen 13 ergeben, die bei der Ausgestaltung gemäß Fig. 2 bis 4 durch die benachbarten Längsstäbe 2 geschlossen warden und bei der Ausgestaltung gemäß Fig. 5 in sich geschlossen sind« Die freien Enden 9a der Ausbiegung 9 ragen vorzugsweise bis in den Hohlraum des Armierungskorbs 1 hinein.
Bei der Ausgestaltung gemäß Fig. 6 sind die Abstandhalterteile 8 durch an den Enden der Tragstange 7 angeordnete Gleitklötze 14 gebildet, deren der Längsmittelachse la abgewandte Kontur kreisbogenförmig gerundet, keilförmig oder auch trapezförmig sein kann, so daß vergleichbare innere und äußere schräge Flanken 11a, 11b gebildet sind.
Bei der Ausgestaltung nach Fig. 7 sind die Abstandhaltertelle ö ; duroh frei drehbare runde Scheiben bzw. Räder 15 gebildet, die an den finden der Tragstange 7 um tangentiale Achsen 16 frei drehbar gelagert sind, die an den Enden der Tragstange 7 befestigt sind. Die Räder IS können in Längsechlitzen der Tragetange 7 oder auch seitlich neben der Tragstange 7 angeordnet sein. Aufgrund der Rundungen der Räder 18 sind auch hier schräge Flanken 11a, 11b gebildet. Bei dieser Ausgestaltung rollen die Doppelabständheitef 3 beim Einschieben des Armierungskorbs 1 In den eohalungsraum an der Schalungsraumwand ab, wodurch eine besondere Leichtgängigkeit erreicht wird.
Bei den Ausgestaltungen gemäß Fig. l'bis 5 ist der jeweilige Doppelabstandhalter aus einem flachen Bandmaterial gefertigt. Es kann jedoch auch Stangenmaterial verwendet werden, z. B. runden oder quadratischen Querschnitts. Bei Versuchen haben sich für Stlsie B«rvdai'tSi"ige Ouöx'SCiiiiifc'fc&äijiEössüiKjeri von sissss 10 i>iff 5 -4 mm als vorteilhaft erwiesan. Bei Verwendung einer flae?*sn Leiste mLagtsXi sich QuerschsitrtsabBiessungen von efcws 40 bis 50 mm Breite und ü bis 8 mm Dicke.
Die Doppej-abstandhalter 3 bestehen vorzugsweise bei der einteiligen (Fig. 1 bis 6} oder auch bei der mehrteiligen Ausgestaltung (Fig. 7) vorzugsweise aus Stahl, Federstahl oder Kunststoff. Bei allen Ausgestaltungen ist ein radiales Ausfedern der Abstandhalter 3a, 3b gewährleistet. Es ist auch vorteilhaft, durch Fasern armierten und somit verstärkten Kunststoff oder mit Kunststoff überzogenes »tetall, Insbesondere Stahl, für die jeweilige Tragstange 7 und die Ausbiegungen 9 zu verwenden: Korrosionsschutz !
Die in sich oder mit Hilfe der Längsstangen 2 geschlossenen ösen 13 der Doppelabstandhalter 3 können vorteilhaft dazu benutzt werden, den wendelförmigen Stahldraht 5 gegebenfalle zusätzlich gegen Verschiebung zu haltern. Hierzu wird dar Stahldraht 5 durch bzw. in die ösen 13 gesteckt, wie es in Fig. 2 dargestellt ist. Dabei bilden die ösen 13 auch eine Einfädelhilfe, z.B. bei manueller Korbherstellung.
Der Armierungskorb 1 kann aufgrund der zueinander spiegelbildlichen Anordnung zueinander gehöriger Abstandhalter 3a, 3b mit äußeren und inneren Anlauf schrägen wahlweise in beide Längeach·- riehtungen in einen Schalungeraum eingeschoben werden.

Claims (20)

M 2065/V/ro/wi Anspruch«
1. AnffliöiiiiKgskosrb für 1*uferpfHhIe, ScfelJ.tiswäi-3e, Säulen oder ag!., bestehen^ aus quer tut Ldngsmittelachse des Armierungeteiwrbs 1 angeordneten und In der Längsrichtung des Armierungskorb3 einen Absts&S voneinander aufweisenden Aussteifungsringen, daran befestigten Ir&ngsstäben und an den Aussteifun^srlngen befestigten, über die Umfangsflache des Armierungskorbs nach außen ragenden Abstandhaltern zur Sicherung der Betonüberdeckung zwischen Arnierungskorb und Außenkante Pfahl, wobei die Abstandhalter quer zur Umfangsf lache elastisch belastbar sind und sich jeweils vom zugehörigen Aussteifungsring in die Einschubrichtung des Armierungskorbe erstrecken,,
dadurch gekennzeichnet,
daß zusätzlich zu den in die Einschubrichtung welsenden Abstandhaltern (3a) weitere Abstandhalter (3b) vorgesehen sind, die ebenfalls an den Auesteifungsrlngen (4) befestigt sind, sich vom zugehörigen Ausetelfungering (4) in die der Einschubrichtung entgegengesetzte Richtung erstrecken und quer zur Umfangsflache des Armierungekorbs (1) elastisch biegbar aind.
2. Armierungekorb nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die zusätzlichen Abstandhalter (3b) jeweils mit einem in die Einschubrichtung weisenden Abstandhalter (3a) fluchtend oder versetzt angeordnet sind.
<■
3. Armierungskorb nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet,
d&ß die zusätzlichen Abstandhalter (3b) mit dem jeweils zugehörigen, in die Einschubrichtung weisenden Abstandhalter (3a) einstückig verbunden si.nü VLnü isinen Doppelabstandhalter (3) bilden, der in seiner .Längsmitte am zugehörigen Aussteifungsring (4) befestigt, insbesondere angeschweißt ist.
4. Armierungskorb nach einein oder mehreren der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Abstandhalter (3a, 3b) durch Gleitkufen mit inneren und äußeren Anlauf schrägen (lla, lib) gebildet sind.
5. Armierungskorb nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Abstandhalter (3a, 3b) jeweils durch einen Tragarm (7) mit einem im Bereich seines freien Endes frei drehbar gelagerten Rad (15) gebildet sind.
6. Armierungekorb nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet,
daß die Gleitkufen durch im Bereich der Enden eines Tragarms (7) außenseltig angeordnet· Gleiter (S) gebildet sind.
7. Armierungekorb nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet,
daß die Gleiter (8) Gleitklotze mit inneren und lußexen Anlaufschrägen (lla, lib) sind.
8. Armlerungskorb nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet/
daß die Gleiter (8) durch Auebiegungen (9) dee Tragarms (7) gebildet sind.
9. Armierungskorb mich Anspruch 6,
dadurch gtkenniiiehnit,
daß die Ausbiegungen (9) trapezförmig, kreisbogenförmig oder keil- bzw. winkelförmig geformt sind.
10. Armierungekorb nach Anspruch 8,
dadurch gekennzeichnet,
da6 die Auebiegungen (9) durch kreisbogenförmige, trapezförmige oder keil- bzw. winkelförmige, auf einander zu eingebogene Auebiegungen (9) des freien Endes des Tragarms (7) gebildet sind.
11. Armierungskorb nach Anspruch 9 oder 10,
dadurch gekennzeichnet,
daß die freien Enden der Ausbiegungen (9) so weit zurückgebogen sind, daß die Ausbiegungen (9) jeweils eine geschlossene öse (13) bilden und vorzugsweise das freie Ende (9a) der Ausbiegung (9) in den Hohlraum des Armierungskorbs (1) eintaucht.
12. Armierungskorb nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche 6 bis 11,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Tragarme (7) einen runden oder viereckigen Querschnitt aufweisen oder jeweils durch eine auf dem zugehörigen Aussteifungsring (4) flach aufliegende Flachleiste gebildet sind.
13. Armierungskorb nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 12,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Abstandhalter (3a, 3b) insbesondere die Tragarme (7) aus Metall, insbesondere Stahl, Federstahl oder Edelstahl bestehen.
14. Armierungskorb nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 12,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Tragarme (7) aus Kunststoff, insbesondere aus einem durch Fasern wie Hanf- oder Glasfasern oder dergl. armierten Kunststoff bestehen.
15. Armierungskorb nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 14,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Abstandhalter (3), insbesondere die Tragarme (7) kunststoffummantelt sind.
16. Armierungskorb nach einem oder mehreren der Ansprüche 3 bis 15,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Gleitkufen oder die Tragarme (7) von miteinander fluchtend angeordneten Abstandhaltern (3a, 3b) einteilig miteinander verbunden sind.
17. Armierungskorb nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 16,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Aussteifungsringe durch Flachringe (4) zylindrischer Form und/oder durch wenigstens einen schraubenlinienförmig im Abstand um den Armierungskorb (1) herumgelegten Haltedraht (5) gebildet sind.
18. Armierungskorb nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 17,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Abstandhalter (3a, 3b) jeweils zwischen den Längsstäben (2) am zugehörigen Aussteifungsring (4) befestigt sind.
19. Armierungskorb nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 18,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Abstandhalter (3a, 3b) durch Schweißen, Kleben oder Klemmen am zugehörigen Aussteifungsring (4) befestigt sind.
20. Armierungskorb nach einem oder mehreren der Ansprüche 17 bis
IS,
dadurch gekennzeichnet,
daß der schraubenlinienförmig© Haltedraht (5) sich durch wenigstens einige, insbesondere durch die an den Enden des Armierungskorbs (1) angeordneten ösen (13) erstreckt.
DE9011064U 1990-07-26 1990-07-26 Armierungskorb für Bohrpfähle, Schlitzwände, Säulen o.dgl. Expired - Lifetime DE9011064U1 (de)

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DE (1) DE9011064U1 (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0756049A1 (de) * 1995-07-25 1997-01-29 Gray Engineering Limited Ring für einen Betonbewehrungskorb
EP0955423A3 (de) * 1998-05-02 2000-05-31 Rom Limited Element um einen Betonverstärkungskäfig zu bilden
DE102015102672B4 (de) * 2014-02-28 2017-03-09 Brühler Stahlhandel Gmbh Bewehrungskorb mit Abstandhaltern

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