DE2919379C2 - Flexibler Metallschlauch zur Aufnahme von Energieführungsleitungen und Verfahren zur Herstellung von Metallschläuchen - Google Patents
Flexibler Metallschlauch zur Aufnahme von Energieführungsleitungen und Verfahren zur Herstellung von MetallschläuchenInfo
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Description
Die Erfindung betrifft einen zur Aufnahme von Energieführungsleitungen
bestimmten flexiblen Metallschlauch mit den Merkmalen des Oberbegriffes des Anspruchs
1 und auf Metallschlauch-Herstellungsverfahren nach den Oberbegriffen der Ansprüche 7 und 10.
Ein bekannter Schlauch zur Aufnahme von Energieführungsleitungen (DE-OS 16 75 330) besteht aus einem biegeelastischen Rohr, in dessen obere und/oder untere Rohrwand versteifende Federbänder eingesetzt sind. Nachteilig sind bei dieser Ausführung vor allem die verhältnismäßig hohen Fertigungskosten sowie die vegleichsweise geringe Steifigkeit um» Knickfestigkeit.
Ein bekannter Schlauch zur Aufnahme von Energieführungsleitungen (DE-OS 16 75 330) besteht aus einem biegeelastischen Rohr, in dessen obere und/oder untere Rohrwand versteifende Federbänder eingesetzt sind. Nachteilig sind bei dieser Ausführung vor allem die verhältnismäßig hohen Fertigungskosten sowie die vegleichsweise geringe Steifigkeit um» Knickfestigkeit.
Es ist weiterhin ein flexibler Metallschlauch zur Aufnahme von Energieführungsleitungen bekannt (DE-OS
26 22 005), der aus einer Reihe ineinandergreifender Rohrgläeder besteht, deren eines Ende rinnenartig profiliert
ist, wobei die ineinandergreifenden Kanten benachbarter Rohrglieder Anschläge zur Begrenzung der
Streck- und Krümmungslage bilden. Die einzelnen Rohrglieder müssen hierbei geteilt ausgebildet werden,
wobei die beiden Hälften der Rohrglieder erst nach dem Zusammensetzen benachbarter Rohrglieder miteinander
verbunden werden können. Die Fertigung dieses flexiblen Metallschlauches ist demgemäß außerordentlich
aufwendig.
Es ist weiterhin ein flexibler Metallschlauch bekannt (DE-AS 23 41 849), der aus einem schraubenlinienförmig gewundenen Metallband besteht, dessen Kanten der einzelnen Windungen ineinandergreifen, wobei zur Begrenzung der Strecklage des Schlauches ein biegsamer Streifen außen auf den Windungsgängen befestigt ist. Erfolgt die Anbringung dieses biegsamen Streifens durch Kleben, so kommt es in der Praxis gelegentlich vor, daß sich die Klebverbindung unter der Wirkung der ständig wechselnden mechanischen Beanspruchung und dem zusätzlichen Einfluß aggressiver Kühlmedien löst.
Es ist weiterhin ein flexibler Metallschlauch bekannt (DE-AS 23 41 849), der aus einem schraubenlinienförmig gewundenen Metallband besteht, dessen Kanten der einzelnen Windungen ineinandergreifen, wobei zur Begrenzung der Strecklage des Schlauches ein biegsamer Streifen außen auf den Windungsgängen befestigt ist. Erfolgt die Anbringung dieses biegsamen Streifens durch Kleben, so kommt es in der Praxis gelegentlich vor, daß sich die Klebverbindung unter der Wirkung der ständig wechselnden mechanischen Beanspruchung und dem zusätzlichen Einfluß aggressiver Kühlmedien löst.
Auch die Anbringung des biegsamen Streifens erfordert eine sehr sorgfältige Montage, insbesondere eine gute
Entfettung der zu verbindenden Metallteile. Die Entfettung führt andererseits bei der späteren Verwendung
des Metallschlauches auf der Werkzeugmaschine vielfach zu Gleitschwierigkeiten.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, einen flexiblen Metallschlauch der im Oberbegriff des Anspruches
1 genannten Art so auszubilden, daß er sich durch eine besonders einfache Fertigung und eine hohe
Stabilität (Knicksteifigkeit in der Strecklage und Biegesteifigkeit in der maximal gekrümmten Lage) auszeichnet
Weiterhin soll der erfindungsgemäße Metallschlauch so gestaltet sein, daß die Möglichkeit besteht,
ausgehend von demselben Grundelement (einem schraubenlinienförmig gewundenen Metallband) sowohl
den Krümmungsradius als auch die Vorspannung des Schlauches in weiten Grenzen frei zu ändern.
Die Aufgabe umfaßt auch entsprechende Metallschlauch-Herstellungsverfahren.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß für gattungsmäßige Metallschläuche durch die im kennzeichnenden
Teil des Anspruches 1 genannten Merkmale gelöst Die Lösungen für entsprechende Herstellungsverfahren
sind in den Ansprüchen 7 und 10 gekennzeichnet
Bei dem erfindungsgemäßen Metallschlauch wird somit die von benachbarten Windungen gebildete, schraubenlinienförmig
verlaufende, geschlossene Kammer in einem bestimmten Teilumfangsbereich des Schlauches
gesperrt indem das in die Kammer in diesem Urnfangsbereich eingebrachte Material eine Verkürzung der
axialen Länge des Kammerquerschnitts verhindert Dieses Material wird hierbei auf Druck beansprucht und
fixiert die Strecklage des Schlauches.
In analoger Weise läßt sich nach dem erfindungsgemäßen Prinzip auch die Krümmungslage des Schlauches
auf einem beliebig gewählten Wert fixieren. Der minimale Krümmungsradius ist 'dadurch gegeben, daß die
Schenkel benachbarter Windungen in einem bestimmten Teilumfangsbereich des Schlauches aneinanderliegen.
Hierbei ist die axiale Länge des Kammerquerschnitts in der Krümmungszone gleich NuIL Uni iiuii
einen Krümmungsradius einzustellen, der größer als der minimale Krümmungsradius ist, kann man erfindungsgemäß
im Rereich einzelner Windungen die von benachbarten Windungen gebildete geschlossene Kammer
durch Material gegen jegliche oder teilweise Verkürzung der axialen Länge des Kammerquerschnitts
sperren.
Das Material, das die geschlossene Kammer gegen Verkürzung der axialen Länge des K ammerquerschnitts
sperrt, kann erfindungsgemäß durch eine Zone des Metallbandes selbst gebildet werden, die in den Innenraum
der Kammer hinein verformt wird. Neben dieser Verformung
durch einen P^sige- oder Stanzvorgang kann
zugleich eine Punktschweißverbindung zwischen der in den Innenraum der Kammer hinein verformten Zone
eine Windung und der die Kammer zur Innenseite des Schlauches hin begrenzenden benachbarten Windung
hergestellt werden.
Eine andere Möglichkeit die schraubenlinienförmig verlaufende geschlossene Kammer in einem bestimmten
Teilumfangsbereich gegen eine Verkürzung der axialen Länge des Kammerquerschnitts zu sperren, besteht
im Einbringen eines Füllstoffes, vorzugsweise eines nach Erhärtung drückfesten Kunststoffes in diese
Kammer.
Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung sind Gegenstand der Unteransprüche und werden in Verbindung
mit der Beschreibung einiger in der Zeichnung dargestellter Ausfiilirungsbeispiele näher erläutert. In
der Zeichnung zeigt
F i g. 1 eine schematische Seitenansicht eiues flexiblen
Metallschlauches in der Strecklage;
F i g. 2 eine Seitenansicht des Metallschlauches in der Krümmungslage;
F i g. 3 einen schematischen Querschnitt durch den Metallschlauch längs der Linie IH-IIl der F i g. 1;
Fig.4 einen Längsschnitt durch den oberen Umfangsbereich
des Metallschlauches in derStrecklage;
F i g. 5 einen Längsschnitt (längs der Linie IV-IV) jedoch in der Krümmungslage des Schlauches;
F i g. 6 einen Längsschnitt durch den unteren Teilumfangsbereich des Schlauches (mit durch Materialverformung
gesperrter Kammer);
Fig.7 eine Aufsicht auf die Unterseite (gesperrter Teilumfangsbereich) des Schlauches gemäß F i g. 3;
Fig.8 eine schematische Darstellung einer Variante
des erfindungsgemäßen Schlauches;
F i g. 9 eine Variante des Längsschlitzes gemäß F i g. 5 (wobei die schraubenlinienförmige Kammer im Bereich
einzelner Windungen gegen axiale Verkürzung gesperrt ist).
Der in den Fig. 1—3 ganz sche^utisch veranschaulichte
flexible Metallschlauch 1 dient zul Aufnahme von (nicht dargestellten) Energieführungsleitungen und besteht
aus einem schraubenlinienförmig um die ScHlauchachse gewundenen Metallband 2, das einen im Querschnitt
etwa quadratischen Innenraum 3 umschließt (selbstverständlich kann das Metallband 2 auch rechtekkig,
kreisrund, oval usw. gewickelt sein).
Das Metallband 2 ist im Querschnitt (vgL F i g. 4) etwa S-förmig gestaltet Es besteht aus zwei äußeren Schenkeln 4, 5, einem mittleren Schenkel 6 und zwei Verbindungsstegen 7 und 8. Hierdurch werden zwei Nuten 9, 10 begrenzt, von denen die eine (z. B. 9) nach der Innenseite und die andere (z. B. 10) nach der Außenseite des Schlauches hin offen ist
Das Metallband 2 ist im Querschnitt (vgL F i g. 4) etwa S-förmig gestaltet Es besteht aus zwei äußeren Schenkeln 4, 5, einem mittleren Schenkel 6 und zwei Verbindungsstegen 7 und 8. Hierdurch werden zwei Nuten 9, 10 begrenzt, von denen die eine (z. B. 9) nach der Innenseite und die andere (z. B. 10) nach der Außenseite des Schlauches hin offen ist
Benachbarte Windungen des Bandes 2 (z. B. die Windung
2" und 2", vgL F i g. 5) greifen mit je einem Schenkel
(z. B. 4', 5") verschiebbar ineinander. Sie bilden damit im ganz oder teilweise zusammengeschobenen Zustand
eine schraubenlinienförmig verlaufende, geschlossene Kammer 11, deren Querschnitt eine veränderliche
axiale Länge (I) besitzt
Ein Vergleich der F i g. 4 und 5 zeigt daß im vollständig
zusammengeschobenen Zustand des Schlauches (Strecklage gemäß F i g. 1) die axiale 14nge des Querschnitts
der Kammer 11 einen Maximalwert besitzt während im auseinandergezogenen Zustand (maximale
Krümmung gemäß Fig.2} die ineinandergreifenden
Schenkel benachbarter Windungen anschlagartig aneinanderliegen, so daß die axiale Länge (I) des Kammerquerschnitts
in dieser Krümmungszone gleich Null ist
Um nun die Strecklage (Fig. 1) des Schlauches ru
fixieren, so daß der Schlauch auf Knickung bzw. Durcht
iegoiig beansprucht werden kann, ist erfindungsgemäß
die schraubenlinienförmig verlaufende Kammer H in einem die Unterseite des Schlauches bildenden Teilumfangsbereich
12 (vgL F i g. 3) gegen eine Verkürzung der axialen Länge / des Kammerquerschnitts gesperrt Zu
eo diesem Zeck sind 'wie F i g. 6 zeigt) die äußeren Stege 13, 13' benachbarter Windungen 14, 14' in den innenraum
der obenerwähnten schraubenlinienförmigen Kammer 11 hinein verformt Das dadurch in dieser (nunmehr
eingedrückten) Kammer befindliche Material sperrt ein Auseinanderziehen des Schlauches in diesem
Teilumfangsbereich \2 und fixiert damit die Strecklage. Die schraubenlinienförmige· Kammer behält daher in
diesem Umfangsbereich 12 die maximale axiale Länge /
10
15
20
des Kammerquerschnitts bei.
Bei dem Ausführungsbeispiel gemäß F i g. 6 sind die verformten Stege 13, 13' durch eine Punktschweißung
15 mit dem Steg 16, 16' der beanchbarten Windung verbunden, die die Kammer zur Innenseite des Schlauches
hin begrenzt
Es sei jedoch hervorgehoben, daß es im Rahmen der Erfindung auch möglich ist, die Sperrung der schraubenförmig
verlaufenden Kammer im unteren Teilumfangsbereich 12 ausschließlich durch Materialverformung
(ohne zusätzliche Schweißverbindung) zu bewirken.
F i g. 7 zeigt eine Ansicht des unteren Teilumfangsbereiches 12 des Schlauches von außen. Im Bereich der
einzelnen Schraubenwindungen sind jeweils einige (beispielsweise 4) Verformungs- und Schweißpunkte 17 vorgesehen.
Es versteht sich, daß diese Verformungs- und Schweißpunkte (in Längsrichtung des Schlauches betrachtet)
entweder in einer Linie angeordnet oder auf Lücke vesetzt sein können.
Be: dem Ausfüh.-ungsbeispie! gemäß Fig.8 ist die
schraubenlinienförmige Kammer im Umfangsbereich 12 des Schlauchs durch Füllmaterial 18 gesperrt, das im
zusammengeschobenen Zustand des Schlauches in die Kammer eingebracht ist. Zu diesem Zweck wird der
vorgefertigte, handelsübliche Metallschlauch im zusammengeschobenen
Zustand mit einer oder zwei in Längsrichtung durchgehenden Rillen versehen, die nach außen
hin offen sind und deren Tiefe f in F i g. 8 angedeutet ist Diese Rillen reichen somit nur bis dicht an die Stege
20, 20' der einzelnen Windungen und ermöglichen das Einbringen des Füllmaterial 18 von außen, beispielsweise
eines erhärtenden Kunststoffes.
F i g. 9 zeigt die Anwendung der Erfindung auf einen Umfangsbereich 21 (F i g. 3), welcher dem Teilumfangsbereich
12 diametral gegenüberliegt. In diesem oberen Umfangsbereich, der für das bereits erläuterte Ausführungsbeispiel
in F i g. 5 dargestellt ist, liegen in der maximal gekrümmten Lage des Schlauches die ineinandergreifenden
Schenkel (z. B. 4', 5") benachbarter Windungen (z. B. 2', 2") anschlagartig aneinander. Hierdurch ist
der minimale Krümmungsradius R (vgl. Fig.2) des
Schlauches definiert.
Um nun denselben Schlauch an einen größeren Krümmungsradius anpassen zu können, ist gemäß
F i g. 9 nur jede zweite Windung im Bereich eines nach außen weisenden Steges in der erläuterten Weise verformt,
beispielsweise die Stege 22, 23 der Windungen 24,25, nicht jedoch die Windungen 26,27.
Man erkennt leicht, daß es durch entsprechende Wahl
der verformten Windungen ohne weiteres möglich ist, jeden Krümmungsradius oberhalb des minimalen Krümungsradius
einiastellen.
Für die Herstellung des erfindungsgemäßen Metallschlauches findet zweckmäßig ein vorgefertigter, handelsüblicher
Schlauch als Ausgangsmaterial Verwendung. Er wird im zusammengeschobenen Zustand einem
Präge- oder Stanzvorgang unterworfen, bei dem in zumindest einem Teilumfangsbereich des Schlauches einzelne
Zonen des Metallbandes in den Innenraum der geschlossenen Kammer hinein verformt werden.
Zweckmäßig erfolgt dabei die Verformung einzelner Zonen des Metallbandes gleichzeitig in mehreren Windungen.
Im unmittelbarenAnschluß an die Verformung kann dabei die Punktschweißverbindung der benachbarten
Windungen hergestellt werden.
Der erfindungsgemäße Metallschlauch zeichnet sich damit gegenüber allen bisher bekannten Ausführungen
durch eine sehr einfache Fertigung, eine hohe Knicksteifigkeit und Biegefestigkeit sowie eine leichte Anpaßbarkeit
an unteschiedliche Abnehmerwünsche aus.
Um den Zusammenhalt benachbarter Windungen, insbesondere im gestreckten bzw. gekrümmten Zustand
des Schlauches zu verbessern, können die ineinandergreifenden Schenkel benachbarter Windungen (z. B. die
Schenkel 4', 5" gemäß F i g. 5) einen von 90° etwas abweichenden Winkel gegenüber dem sie tragenden Steg
bilden, so daß sie einander hintergreifen.
35
40
55
65 Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Claims (11)
1. Flexibler Metallschlauch zur Aufnahme von Energieführungsleitungen, enthaltend ein schraubenlinienförmig
um die Schlauchachse gewundenes Metallband, das zwei nebeneinanderliegende Nuten
aufweist, von denen die eine nach der Innenseite und die andere nach der Außenseite des Schlauches hin
offen ist, wobei benachbarte Windungen des Bandes mit je einem Schenkel verschiebbar ineinandergreifen
und eine schraubenlinienförmige, geschlossene
Kammer mit veränderlicher axialer Länge des Kammerquerschnitts bilden, und wobei ferner Mittel zur
Fixierung der Strecldage und der gekrümmten Lage des Schlauches vorgesehen sind, dadurch gekennzeichnet,
daß die Strecklage des Schlauches durch Material fixiert ist, das in einem ersten
Teilumfangsbereich (12) des Schlauches die von benachbarten Windungen (14,14') gebildete geschlossene
Kammer (11) im vollständig zusammengeschobenen
Zustand des Schlauches gegen eine Verkürzung der axialen Länge (I) des Kammerquerschnitts
sperrt
2. Metallschlauch nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die gekrümmte Lage des Schlauches
bei minimalem Krümmungsradius durch Schenkel (4', 5") benachbarter Windungen (2', 2") fixiert
ist, die in einem dem ersten Teilumfangsbereich (i2) diametral gegenüberliegenden zweiten Teilumfangsbereich
(21) aneinanderliegen, und daß die axiale Läng.' des Kammerquerschnitts in der Krümmungszone
gleich Null ist.
3. Metallschlauch nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die gek/ümmte Lage des Schlauches
bei einem Krümmungsrad, js, der größer als der minimale Krümmungsradius ist, durch Material fixiert
ist, das im zweiten Teilumfangsbereich (21) zumindest im Bereich einzelner Windungen (24,25) die
von benachbarten Windungen gebildete geschlossene Kammer (11) im vollständig oder teilweise zusammengeschobenen
Zustand des Schlauches gegen jegliche oder teilweise Verkürzung der axialen Länge
des Kammerquerschnitts sperrt.
4. Metallschlauch nach einem der Ansprüche 1 —3,
dadurch gekennzeichnet, daß das die geschlossene Kammer (11) gegen Verkürzung der axialen Länge
(I) des Kammerquerschnitts sperrende Material durch in den Innenraum der Kammer (11) hinein
verformte Zonen des Metallbandes (2) gebildet ist.
5. Metallschlauch nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die in den Innenraum der Kammer
(11) hinein verformten Zonen einer Windung durch Punktschweißung (15) mit der die Kammer
zur Innenseite des Schlauches hin begrenzenden benachbarten Windung verbunden sind.
6. Metallschlauch nach einem der Ansprüche 1 —3, dadurch gekennzeichnet, daß das die geschlossene
Kammer (11) gegen Verkürzung der axialen Länge des Kammerquerschnitts sperrende Material durch
einen bei zusammengeschobenem Zustand des
!Schlauches in der betreffenden Umfangszone des !,Schlauches in die Kammer eingebrachten Füllstoff
;(18), vorzugsweise einen nach Erhärtung druckfesten
Kunststoff, gebildet ist.
7. Verfahren zur Herstellung eines Metallschlauches nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß
der vorgefertigte, handelsübliche Metallschlauch im
zusammengeschobenen Zustand einem Präge- oder Stanzvorgang unterworfen wird, bei dem zumindest
in einem ersten Teilumfangsbereich einzelne Zonen des Metailbandes in den Innenraum der geschlossenen
Kammer hinein veformt werden.
8. Verfahren nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet,
daß die Verformung einzelner Zonen des Metailbandes gleichzeitig in mehreren Windungen
erfolgt.
9. Verfahren nach Anspruch 7 zur Herstellung eines Metallschlauches nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet,
daß die im unmittelbaren Anschluß an die Verformung eine Punktschweißverbindung der
beiden benachbarten Windungen hergestellt wird.
10. Verfahren zur Herstellung eines Metallschlauches nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß
der vorgefertigte, handelsübliche Metallschlauch im zusammengeschobenen Zustand mit einer Aussparung
versehen wird, durch die anschließend ein Füllstoff in die Kammer eingebracht wird.
11. Verfahren nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet,
daß die Aussnarun(T zum Einbringen des
Füllstoffs in die Kammer als durchgehende Längsrille ausgebildet wird.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19792919379 DE2919379C2 (de) | 1979-05-14 | 1979-05-14 | Flexibler Metallschlauch zur Aufnahme von Energieführungsleitungen und Verfahren zur Herstellung von Metallschläuchen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19792919379 DE2919379C2 (de) | 1979-05-14 | 1979-05-14 | Flexibler Metallschlauch zur Aufnahme von Energieführungsleitungen und Verfahren zur Herstellung von Metallschläuchen |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2919379A1 DE2919379A1 (de) | 1980-11-27 |
| DE2919379C2 true DE2919379C2 (de) | 1986-11-13 |
Family
ID=6070687
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19792919379 Expired DE2919379C2 (de) | 1979-05-14 | 1979-05-14 | Flexibler Metallschlauch zur Aufnahme von Energieführungsleitungen und Verfahren zur Herstellung von Metallschläuchen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE2919379C2 (de) |
Cited By (1)
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| SE9701719D0 (sv) * | 1997-05-07 | 1997-05-07 | Pacesetter Ab | Helical winding |
| JP2016152713A (ja) * | 2015-02-18 | 2016-08-22 | 矢崎総業株式会社 | 外装部材及びワイヤハーネス |
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- 1979-05-14 DE DE19792919379 patent/DE2919379C2/de not_active Expired
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| DE102004054455B3 (de) * | 2004-11-11 | 2006-05-24 | Lippmann Gmbh | Feuerschutzschlauch und Verfahren zu seiner Herstellung |
Also Published As
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|---|---|
| DE2919379A1 (de) | 1980-11-27 |
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| DE2247554C3 (de) | Armierter Kunststoffschlauch |
Legal Events
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| OC | Search report available | ||
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Owner name: GEBR. HENNIG GMBH, 8045 ISMANING, DE |
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