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DE2919379C2 - Flexibler Metallschlauch zur Aufnahme von Energieführungsleitungen und Verfahren zur Herstellung von Metallschläuchen - Google Patents

Flexibler Metallschlauch zur Aufnahme von Energieführungsleitungen und Verfahren zur Herstellung von Metallschläuchen

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DE2919379C2
DE2919379C2 DE19792919379 DE2919379A DE2919379C2 DE 2919379 C2 DE2919379 C2 DE 2919379C2 DE 19792919379 DE19792919379 DE 19792919379 DE 2919379 A DE2919379 A DE 2919379A DE 2919379 C2 DE2919379 C2 DE 2919379C2
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DE
Germany
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hose
chamber
metal
metal hose
axial length
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DE19792919379
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DE2919379A1 (de
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Gebrueder Hennig GmbH
Original Assignee
ARNOLD und KURT HENNIG OHG 8045 ISMANING DE
Arnold und Kurt Hennig Ohg 8045 Ismaning
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    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16LPIPES; JOINTS OR FITTINGS FOR PIPES; SUPPORTS FOR PIPES, CABLES OR PROTECTIVE TUBING; MEANS FOR THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16L11/00Hoses, i.e. flexible pipes
    • F16L11/14Hoses, i.e. flexible pipes made of rigid material, e.g. metal or hard plastics
    • F16L11/16Hoses, i.e. flexible pipes made of rigid material, e.g. metal or hard plastics wound from profiled strips or bands
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21CMANUFACTURE OF METAL SHEETS, WIRE, RODS, TUBES, PROFILES OR LIKE SEMI-MANUFACTURED PRODUCTS OTHERWISE THAN BY ROLLING; AUXILIARY OPERATIONS USED IN CONNECTION WITH METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL
    • B21C37/00Manufacture of metal sheets, rods, wire, tubes, profiles or like semi-manufactured products, not otherwise provided for; Manufacture of tubes of special shape
    • B21C37/06Manufacture of metal sheets, rods, wire, tubes, profiles or like semi-manufactured products, not otherwise provided for; Manufacture of tubes of special shape of tubes or metal hoses; Combined procedures for making tubes, e.g. for making multi-wall tubes
    • B21C37/12Making tubes or metal hoses with helically arranged seams
    • B21C37/124Making tubes or metal hoses with helically arranged seams the tubes having a special shape, e.g. with corrugated wall, flexible tubes
    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02GINSTALLATION OF ELECTRIC CABLES OR LINES, OR OF COMBINED OPTICAL AND ELECTRIC CABLES OR LINES
    • H02G11/00Arrangements of electric cables or lines between relatively-movable parts
    • H02G11/006Arrangements of electric cables or lines between relatively-movable parts using extensible carrier for the cable, e.g. self-coiling spring
    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02GINSTALLATION OF ELECTRIC CABLES OR LINES, OR OF COMBINED OPTICAL AND ELECTRIC CABLES OR LINES
    • H02G3/00Installations of electric cables or lines or protective tubing therefor in or on buildings, equivalent structures or vehicles
    • H02G3/02Details
    • H02G3/04Protective tubing or conduits, e.g. cable ladders or cable troughs
    • H02G3/0462Tubings, i.e. having a closed section
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Description

Die Erfindung betrifft einen zur Aufnahme von Energieführungsleitungen bestimmten flexiblen Metallschlauch mit den Merkmalen des Oberbegriffes des Anspruchs 1 und auf Metallschlauch-Herstellungsverfahren nach den Oberbegriffen der Ansprüche 7 und 10.
Ein bekannter Schlauch zur Aufnahme von Energieführungsleitungen (DE-OS 16 75 330) besteht aus einem biegeelastischen Rohr, in dessen obere und/oder untere Rohrwand versteifende Federbänder eingesetzt sind. Nachteilig sind bei dieser Ausführung vor allem die verhältnismäßig hohen Fertigungskosten sowie die vegleichsweise geringe Steifigkeit um» Knickfestigkeit.
Es ist weiterhin ein flexibler Metallschlauch zur Aufnahme von Energieführungsleitungen bekannt (DE-OS 26 22 005), der aus einer Reihe ineinandergreifender Rohrgläeder besteht, deren eines Ende rinnenartig profiliert ist, wobei die ineinandergreifenden Kanten benachbarter Rohrglieder Anschläge zur Begrenzung der Streck- und Krümmungslage bilden. Die einzelnen Rohrglieder müssen hierbei geteilt ausgebildet werden, wobei die beiden Hälften der Rohrglieder erst nach dem Zusammensetzen benachbarter Rohrglieder miteinander verbunden werden können. Die Fertigung dieses flexiblen Metallschlauches ist demgemäß außerordentlich aufwendig.
Es ist weiterhin ein flexibler Metallschlauch bekannt (DE-AS 23 41 849), der aus einem schraubenlinienförmig gewundenen Metallband besteht, dessen Kanten der einzelnen Windungen ineinandergreifen, wobei zur Begrenzung der Strecklage des Schlauches ein biegsamer Streifen außen auf den Windungsgängen befestigt ist. Erfolgt die Anbringung dieses biegsamen Streifens durch Kleben, so kommt es in der Praxis gelegentlich vor, daß sich die Klebverbindung unter der Wirkung der ständig wechselnden mechanischen Beanspruchung und dem zusätzlichen Einfluß aggressiver Kühlmedien löst.
Auch die Anbringung des biegsamen Streifens erfordert eine sehr sorgfältige Montage, insbesondere eine gute Entfettung der zu verbindenden Metallteile. Die Entfettung führt andererseits bei der späteren Verwendung
des Metallschlauches auf der Werkzeugmaschine vielfach zu Gleitschwierigkeiten.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, einen flexiblen Metallschlauch der im Oberbegriff des Anspruches 1 genannten Art so auszubilden, daß er sich durch eine besonders einfache Fertigung und eine hohe Stabilität (Knicksteifigkeit in der Strecklage und Biegesteifigkeit in der maximal gekrümmten Lage) auszeichnet Weiterhin soll der erfindungsgemäße Metallschlauch so gestaltet sein, daß die Möglichkeit besteht, ausgehend von demselben Grundelement (einem schraubenlinienförmig gewundenen Metallband) sowohl den Krümmungsradius als auch die Vorspannung des Schlauches in weiten Grenzen frei zu ändern.
Die Aufgabe umfaßt auch entsprechende Metallschlauch-Herstellungsverfahren.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß für gattungsmäßige Metallschläuche durch die im kennzeichnenden Teil des Anspruches 1 genannten Merkmale gelöst Die Lösungen für entsprechende Herstellungsverfahren sind in den Ansprüchen 7 und 10 gekennzeichnet
Bei dem erfindungsgemäßen Metallschlauch wird somit die von benachbarten Windungen gebildete, schraubenlinienförmig verlaufende, geschlossene Kammer in einem bestimmten Teilumfangsbereich des Schlauches gesperrt indem das in die Kammer in diesem Urnfangsbereich eingebrachte Material eine Verkürzung der axialen Länge des Kammerquerschnitts verhindert Dieses Material wird hierbei auf Druck beansprucht und fixiert die Strecklage des Schlauches.
In analoger Weise läßt sich nach dem erfindungsgemäßen Prinzip auch die Krümmungslage des Schlauches auf einem beliebig gewählten Wert fixieren. Der minimale Krümmungsradius ist 'dadurch gegeben, daß die Schenkel benachbarter Windungen in einem bestimmten Teilumfangsbereich des Schlauches aneinanderliegen. Hierbei ist die axiale Länge des Kammerquerschnitts in der Krümmungszone gleich NuIL Uni iiuii einen Krümmungsradius einzustellen, der größer als der minimale Krümmungsradius ist, kann man erfindungsgemäß im Rereich einzelner Windungen die von benachbarten Windungen gebildete geschlossene Kammer durch Material gegen jegliche oder teilweise Verkürzung der axialen Länge des Kammerquerschnitts sperren.
Das Material, das die geschlossene Kammer gegen Verkürzung der axialen Länge des K ammerquerschnitts sperrt, kann erfindungsgemäß durch eine Zone des Metallbandes selbst gebildet werden, die in den Innenraum der Kammer hinein verformt wird. Neben dieser Verformung durch einen P^sige- oder Stanzvorgang kann zugleich eine Punktschweißverbindung zwischen der in den Innenraum der Kammer hinein verformten Zone eine Windung und der die Kammer zur Innenseite des Schlauches hin begrenzenden benachbarten Windung hergestellt werden.
Eine andere Möglichkeit die schraubenlinienförmig verlaufende geschlossene Kammer in einem bestimmten Teilumfangsbereich gegen eine Verkürzung der axialen Länge des Kammerquerschnitts zu sperren, besteht im Einbringen eines Füllstoffes, vorzugsweise eines nach Erhärtung drückfesten Kunststoffes in diese Kammer.
Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung sind Gegenstand der Unteransprüche und werden in Verbindung mit der Beschreibung einiger in der Zeichnung dargestellter Ausfiilirungsbeispiele näher erläutert. In der Zeichnung zeigt
F i g. 1 eine schematische Seitenansicht eiues flexiblen Metallschlauches in der Strecklage;
F i g. 2 eine Seitenansicht des Metallschlauches in der Krümmungslage;
F i g. 3 einen schematischen Querschnitt durch den Metallschlauch längs der Linie IH-IIl der F i g. 1;
Fig.4 einen Längsschnitt durch den oberen Umfangsbereich des Metallschlauches in derStrecklage;
F i g. 5 einen Längsschnitt (längs der Linie IV-IV) jedoch in der Krümmungslage des Schlauches;
F i g. 6 einen Längsschnitt durch den unteren Teilumfangsbereich des Schlauches (mit durch Materialverformung gesperrter Kammer);
Fig.7 eine Aufsicht auf die Unterseite (gesperrter Teilumfangsbereich) des Schlauches gemäß F i g. 3;
Fig.8 eine schematische Darstellung einer Variante des erfindungsgemäßen Schlauches;
F i g. 9 eine Variante des Längsschlitzes gemäß F i g. 5 (wobei die schraubenlinienförmige Kammer im Bereich einzelner Windungen gegen axiale Verkürzung gesperrt ist).
Der in den Fig. 1—3 ganz sche^utisch veranschaulichte flexible Metallschlauch 1 dient zul Aufnahme von (nicht dargestellten) Energieführungsleitungen und besteht aus einem schraubenlinienförmig um die ScHlauchachse gewundenen Metallband 2, das einen im Querschnitt etwa quadratischen Innenraum 3 umschließt (selbstverständlich kann das Metallband 2 auch rechtekkig, kreisrund, oval usw. gewickelt sein).
Das Metallband 2 ist im Querschnitt (vgL F i g. 4) etwa S-förmig gestaltet Es besteht aus zwei äußeren Schenkeln 4, 5, einem mittleren Schenkel 6 und zwei Verbindungsstegen 7 und 8. Hierdurch werden zwei Nuten 9, 10 begrenzt, von denen die eine (z. B. 9) nach der Innenseite und die andere (z. B. 10) nach der Außenseite des Schlauches hin offen ist
Benachbarte Windungen des Bandes 2 (z. B. die Windung 2" und 2", vgL F i g. 5) greifen mit je einem Schenkel (z. B. 4', 5") verschiebbar ineinander. Sie bilden damit im ganz oder teilweise zusammengeschobenen Zustand eine schraubenlinienförmig verlaufende, geschlossene Kammer 11, deren Querschnitt eine veränderliche axiale Länge (I) besitzt
Ein Vergleich der F i g. 4 und 5 zeigt daß im vollständig zusammengeschobenen Zustand des Schlauches (Strecklage gemäß F i g. 1) die axiale 14nge des Querschnitts der Kammer 11 einen Maximalwert besitzt während im auseinandergezogenen Zustand (maximale Krümmung gemäß Fig.2} die ineinandergreifenden Schenkel benachbarter Windungen anschlagartig aneinanderliegen, so daß die axiale Länge (I) des Kammerquerschnitts in dieser Krümmungszone gleich Null ist
Um nun die Strecklage (Fig. 1) des Schlauches ru fixieren, so daß der Schlauch auf Knickung bzw. Durcht iegoiig beansprucht werden kann, ist erfindungsgemäß die schraubenlinienförmig verlaufende Kammer H in einem die Unterseite des Schlauches bildenden Teilumfangsbereich 12 (vgL F i g. 3) gegen eine Verkürzung der axialen Länge / des Kammerquerschnitts gesperrt Zu eo diesem Zeck sind 'wie F i g. 6 zeigt) die äußeren Stege 13, 13' benachbarter Windungen 14, 14' in den innenraum der obenerwähnten schraubenlinienförmigen Kammer 11 hinein verformt Das dadurch in dieser (nunmehr eingedrückten) Kammer befindliche Material sperrt ein Auseinanderziehen des Schlauches in diesem Teilumfangsbereich \2 und fixiert damit die Strecklage. Die schraubenlinienförmige· Kammer behält daher in diesem Umfangsbereich 12 die maximale axiale Länge /
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des Kammerquerschnitts bei.
Bei dem Ausführungsbeispiel gemäß F i g. 6 sind die verformten Stege 13, 13' durch eine Punktschweißung 15 mit dem Steg 16, 16' der beanchbarten Windung verbunden, die die Kammer zur Innenseite des Schlauches hin begrenzt
Es sei jedoch hervorgehoben, daß es im Rahmen der Erfindung auch möglich ist, die Sperrung der schraubenförmig verlaufenden Kammer im unteren Teilumfangsbereich 12 ausschließlich durch Materialverformung (ohne zusätzliche Schweißverbindung) zu bewirken.
F i g. 7 zeigt eine Ansicht des unteren Teilumfangsbereiches 12 des Schlauches von außen. Im Bereich der einzelnen Schraubenwindungen sind jeweils einige (beispielsweise 4) Verformungs- und Schweißpunkte 17 vorgesehen. Es versteht sich, daß diese Verformungs- und Schweißpunkte (in Längsrichtung des Schlauches betrachtet) entweder in einer Linie angeordnet oder auf Lücke vesetzt sein können.
Be: dem Ausfüh.-ungsbeispie! gemäß Fig.8 ist die schraubenlinienförmige Kammer im Umfangsbereich 12 des Schlauchs durch Füllmaterial 18 gesperrt, das im zusammengeschobenen Zustand des Schlauches in die Kammer eingebracht ist. Zu diesem Zweck wird der vorgefertigte, handelsübliche Metallschlauch im zusammengeschobenen Zustand mit einer oder zwei in Längsrichtung durchgehenden Rillen versehen, die nach außen hin offen sind und deren Tiefe f in F i g. 8 angedeutet ist Diese Rillen reichen somit nur bis dicht an die Stege 20, 20' der einzelnen Windungen und ermöglichen das Einbringen des Füllmaterial 18 von außen, beispielsweise eines erhärtenden Kunststoffes.
F i g. 9 zeigt die Anwendung der Erfindung auf einen Umfangsbereich 21 (F i g. 3), welcher dem Teilumfangsbereich 12 diametral gegenüberliegt. In diesem oberen Umfangsbereich, der für das bereits erläuterte Ausführungsbeispiel in F i g. 5 dargestellt ist, liegen in der maximal gekrümmten Lage des Schlauches die ineinandergreifenden Schenkel (z. B. 4', 5") benachbarter Windungen (z. B. 2', 2") anschlagartig aneinander. Hierdurch ist der minimale Krümmungsradius R (vgl. Fig.2) des Schlauches definiert.
Um nun denselben Schlauch an einen größeren Krümmungsradius anpassen zu können, ist gemäß F i g. 9 nur jede zweite Windung im Bereich eines nach außen weisenden Steges in der erläuterten Weise verformt, beispielsweise die Stege 22, 23 der Windungen 24,25, nicht jedoch die Windungen 26,27.
Man erkennt leicht, daß es durch entsprechende Wahl der verformten Windungen ohne weiteres möglich ist, jeden Krümmungsradius oberhalb des minimalen Krümungsradius einiastellen.
Für die Herstellung des erfindungsgemäßen Metallschlauches findet zweckmäßig ein vorgefertigter, handelsüblicher Schlauch als Ausgangsmaterial Verwendung. Er wird im zusammengeschobenen Zustand einem Präge- oder Stanzvorgang unterworfen, bei dem in zumindest einem Teilumfangsbereich des Schlauches einzelne Zonen des Metallbandes in den Innenraum der geschlossenen Kammer hinein verformt werden. Zweckmäßig erfolgt dabei die Verformung einzelner Zonen des Metallbandes gleichzeitig in mehreren Windungen. Im unmittelbarenAnschluß an die Verformung kann dabei die Punktschweißverbindung der benachbarten Windungen hergestellt werden.
Der erfindungsgemäße Metallschlauch zeichnet sich damit gegenüber allen bisher bekannten Ausführungen durch eine sehr einfache Fertigung, eine hohe Knicksteifigkeit und Biegefestigkeit sowie eine leichte Anpaßbarkeit an unteschiedliche Abnehmerwünsche aus.
Um den Zusammenhalt benachbarter Windungen, insbesondere im gestreckten bzw. gekrümmten Zustand des Schlauches zu verbessern, können die ineinandergreifenden Schenkel benachbarter Windungen (z. B. die Schenkel 4', 5" gemäß F i g. 5) einen von 90° etwas abweichenden Winkel gegenüber dem sie tragenden Steg bilden, so daß sie einander hintergreifen.
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65 Hierzu 2 Blatt Zeichnungen

Claims (11)

Patentansprüche:
1. Flexibler Metallschlauch zur Aufnahme von Energieführungsleitungen, enthaltend ein schraubenlinienförmig um die Schlauchachse gewundenes Metallband, das zwei nebeneinanderliegende Nuten aufweist, von denen die eine nach der Innenseite und die andere nach der Außenseite des Schlauches hin offen ist, wobei benachbarte Windungen des Bandes mit je einem Schenkel verschiebbar ineinandergreifen und eine schraubenlinienförmige, geschlossene Kammer mit veränderlicher axialer Länge des Kammerquerschnitts bilden, und wobei ferner Mittel zur Fixierung der Strecldage und der gekrümmten Lage des Schlauches vorgesehen sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Strecklage des Schlauches durch Material fixiert ist, das in einem ersten Teilumfangsbereich (12) des Schlauches die von benachbarten Windungen (14,14') gebildete geschlossene Kammer (11) im vollständig zusammengeschobenen Zustand des Schlauches gegen eine Verkürzung der axialen Länge (I) des Kammerquerschnitts sperrt
2. Metallschlauch nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die gekrümmte Lage des Schlauches bei minimalem Krümmungsradius durch Schenkel (4', 5") benachbarter Windungen (2', 2") fixiert ist, die in einem dem ersten Teilumfangsbereich (i2) diametral gegenüberliegenden zweiten Teilumfangsbereich (21) aneinanderliegen, und daß die axiale Läng.' des Kammerquerschnitts in der Krümmungszone gleich Null ist.
3. Metallschlauch nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die gek/ümmte Lage des Schlauches bei einem Krümmungsrad, js, der größer als der minimale Krümmungsradius ist, durch Material fixiert ist, das im zweiten Teilumfangsbereich (21) zumindest im Bereich einzelner Windungen (24,25) die von benachbarten Windungen gebildete geschlossene Kammer (11) im vollständig oder teilweise zusammengeschobenen Zustand des Schlauches gegen jegliche oder teilweise Verkürzung der axialen Länge des Kammerquerschnitts sperrt.
4. Metallschlauch nach einem der Ansprüche 1 —3, dadurch gekennzeichnet, daß das die geschlossene Kammer (11) gegen Verkürzung der axialen Länge (I) des Kammerquerschnitts sperrende Material durch in den Innenraum der Kammer (11) hinein verformte Zonen des Metallbandes (2) gebildet ist.
5. Metallschlauch nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die in den Innenraum der Kammer (11) hinein verformten Zonen einer Windung durch Punktschweißung (15) mit der die Kammer zur Innenseite des Schlauches hin begrenzenden benachbarten Windung verbunden sind.
6. Metallschlauch nach einem der Ansprüche 1 —3, dadurch gekennzeichnet, daß das die geschlossene Kammer (11) gegen Verkürzung der axialen Länge des Kammerquerschnitts sperrende Material durch einen bei zusammengeschobenem Zustand des
!Schlauches in der betreffenden Umfangszone des !,Schlauches in die Kammer eingebrachten Füllstoff ;(18), vorzugsweise einen nach Erhärtung druckfesten Kunststoff, gebildet ist.
7. Verfahren zur Herstellung eines Metallschlauches nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der vorgefertigte, handelsübliche Metallschlauch im
zusammengeschobenen Zustand einem Präge- oder Stanzvorgang unterworfen wird, bei dem zumindest in einem ersten Teilumfangsbereich einzelne Zonen des Metailbandes in den Innenraum der geschlossenen Kammer hinein veformt werden.
8. Verfahren nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Verformung einzelner Zonen des Metailbandes gleichzeitig in mehreren Windungen erfolgt.
9. Verfahren nach Anspruch 7 zur Herstellung eines Metallschlauches nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die im unmittelbaren Anschluß an die Verformung eine Punktschweißverbindung der beiden benachbarten Windungen hergestellt wird.
10. Verfahren zur Herstellung eines Metallschlauches nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der vorgefertigte, handelsübliche Metallschlauch im zusammengeschobenen Zustand mit einer Aussparung versehen wird, durch die anschließend ein Füllstoff in die Kammer eingebracht wird.
11. Verfahren nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Aussnarun(T zum Einbringen des Füllstoffs in die Kammer als durchgehende Längsrille ausgebildet wird.
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