DE9007005U1 - Hochspannungsschalter mit einem hohlen Schaltstift - Google Patents
Hochspannungsschalter mit einem hohlen SchaltstiftInfo
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- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01H—ELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
- H01H33/00—High-tension or heavy-current switches with arc-extinguishing or arc-preventing means
- H01H33/02—Details
- H01H33/04—Means for extinguishing or preventing arc between current-carrying parts
- H01H33/12—Auxiliary contacts on to which the arc is transferred from the main contacts
-
- H—ELECTRICITY
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- H01H—ELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
- H01H31/00—Air-break switches for high tension without arc-extinguishing or arc-preventing means
- H01H31/26—Air-break switches for high tension without arc-extinguishing or arc-preventing means with movable contact that remains electrically connected to one line in open position of switch
- H01H31/32—Air-break switches for high tension without arc-extinguishing or arc-preventing means with movable contact that remains electrically connected to one line in open position of switch with rectilinearly-movable contact
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Description
Hochspannungsschalter mit einem hohlen Schaltstift 5
Die Erfindung bezieht sich auf einen Hochspannungsschalter mit
einem hohlen Schaltstift und einem in diesem axial beweglichen, mit diesem leitend verbundenen federbelasteten Schaitstückteil.
Hauptkontakten wahrend der Ein- und Ausschaltvorgange zu vermeiden,
ist es bekannt, en. bstferj liehen Kontaktstücken zusatzlich vor-Q
sd£>: nacheilende Schaltstöckceile anzubringen. Durch die
beweglichen Kontaktstück soll beim Exn- oder Ausschalten des
Schalters der übergang von der leitenden Verbindung zum Herstellen einer durchschlagfesten Trennstrecke unter
Vermeidung eines Lichtbogens zwischen den Hauptkontakten sichergestellt werüen.
Aus der DE-PS-Il 56 143 ist ein Hochspannungsschalter bekannt,
bei dem ein hohl ausgebildeter Schaltstift gegen ein feststehendes
Gegenschaltstück bewegbar ist. Innerhalb des hohlen Schaltstiftes ist ein Schaltstückteil axial beweglich gelagert.
Dieses Schaltstückteil wird durch eine Feder innerhalb des hohlen Schaltstiftes in Richtung auf das feststehende Gegenkontaktstück
gedrückt und ragt in der offenen Schaltstellung über das Ende des hohlen Schaltstiftes hinaus. Beim Ausschalten
hält das bewegliche Schaltstückteil den Kontakt zu dem feststehenden Gegenschaltstück so lange, bis es durch einen Anschlag In
dem hohlen Schaltstift mitgenommen wird. Der hohle Schaltstift ist zu diesem Zeitpunkt schon auf eine hohe Geschwindigkeit
beschleunigt, so daß sich das Schaltstückteil sehr schnell von dem feststehenden Gegenschaltstück entfernt. Dadurch ist das
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Sri/Wy / 18.06.1990
Sri/Wy / 18.06.1990
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1 Obwohl das bewegliche Schaltstückteil durch die Fuhrung in dem
hohlen Schaltstift und durch die Feder mit diesem in Berührung
steht, erscheint die elektrische Kontaktierung an dieser Stelle verb*»,sserungsfähig. Insbesondere im Falle einer hohen Stromstärke
soll die Kontaktierung des beweglichen Schaltstuckteiles über die Druckfeder durch eine snders Art der Kontaktierung
ergänzt «erden, da die Druckfedei durch den hohen Strom unter
Umständen überlastet werden konnte.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabs zugrunde, eine zuverlässige
und auch fur hohen Strom geeignete Kontaktierung zwischen dem hohlen Schaltstift und dem darin beweglichen Schaltstuckteil
zu erreichen.
Die Aufgabe wird gemäß der Erfindung gelöst durch am Umfang des Schaltstuckteiles befestigte, am hohlen Schaltstift gleitende
Lamellenkontakte.
Die Lamellenkontakte gewährleisten eine sichere Kontaktierung zwischen dem beweglichen Schaltstückteil und dem hohlen Schaltstift
mit einem niedrigen übergangswiderstand. Diese Lanellenkon^akte
lassen Stromstärken von mehreren tausend Ampere zu. Die Bewegung des Schaltstöckteils innerhalb des hohlen
Schaltstiftes wird durch die Kontakte weder behindert ncch verlangsamt.
Die Lamellenkontakte sind sehr haltbar und ihre ) Lebensdauer kann durch entsprechende Schmierung noch stark
verlängert werden.
Dis Erfindung kann vorteilhaft so ausgestaltet sein, daß die
Lamellenkontskte zusammenhängend1 busgebildet sind und eine
kreisringförmige Kontaktanordnung bilden.
Die Lamellenkontakte bilden in diesem FaV. einen torus-förmigen
Körper, der fest am Umfang des beweglichen Schaltstückteils angebracht ist. Dadurch braucht nicht jeder LamellenUontakt
einzeln am Umfang des Schaltstückteils befestigt zu werden.
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3 90 G 4 08 3 Weiterhin kann die Erfindung vorteilhaft so ausgestaltet sein,
daß die Lamellenkontakte am umfang des Schaltstückteils äquidistant angeordnet sind.
Die am umfang des Schaltstückteils äquidistant angeordneten
Lamellenkontakte bewirken auch eine zusätzliche mechanische Führung des Schaltstückteils in dem hohlen Schaltstift. Dadurch
wird ein Verkanten des Schaltstückteils im Schaltstift verhindert.
Die Lammellenkontakte werden üblicherweise bandförmig zusammenhängend durch Herausdrücken von Blechlaschen aus einem
ebenen Blechband hergestellt. Das fertige Band wird dann in Kreisringform gebogen und in dieser Form fixiert.
Zm folgenden wird die Erfindung anhand eines Ausführungsbeispiels
in einer Zeichnung gezeigt und anschließend beschrieben. Die Anwendung der Erfindung beschränkt sich nicht auf das
gezeigte Ausführungsbeispiel.
Die einzige Figur zeigt einen erfindungsgemäßen Hochspannungsschalter
im Querschnitt.
Der untere Halbschnitt der Figur zeigt eine Schaltstellung, bei der
das bewegliche Schaltstückteil 1 schon in elektrisch leitendem (^ Kontakt mit dem Gegenschaltstück 2 steht, während der hohle
Schaltstift 3 noch keinen Kontakt mit dem Gegenschaltstück 2 hat. Der obere Halbschnitt der Figur zeigt die Einschaltstellung des
Schalters, bei der sowohl der hohle Schaltstift 3 als auch das bewegliche Schaltstuckteil 1 mit dem Gegenschaltstück 2 kontaktiert
sind.
Der hohle Schaltstift 3 des Hochspannungsschalters wird über
die Antriebsstange 4 angetrieben und ist in dem Lager 5 gleitend gelagert. Es ist eine elektrisch leitende Verbindung
zwischen dem hohlen Schaltstift 3 und dem Lager 5 über in dem
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Die Trennstrecke des Sehalters wird im Ausschaltzustand durch
dieses Lager 5 bzw. seine elektrische Abschirmung 1 einerseits und durch das GegenschaltstUck 2 bzw. dessen elektrische
Abschirmung &thgr; andererseits begrenzt.
In dem hohlen Schaltstift 3 ist ein bewegliches Schaltstückteil 1 gleitend in axialer Richtung geführt. Eine Feder 9
IC drückt uSS uSwcylici"iS SchsitStückteii 1 in RichtUiiy des uöiii
GegenschaltstUck 2 zugewandten Endes des Schaltstiftes 3 gegen einen Anschlag 15, der durch einen Ring gebildet 1st. Die
Feder 9 ist gegen ein Isolierstuck 16 abgestützt und greift an einem Absatz 10 des beweglichen Schaltstückteils 1 an. Dieser
Absatz 10 dient auch zur Fuhrung des beweglichen Schaltstückteils
1 innerhalb des hohlen Schaltstiftes 3.
Es sind Kontaktlamellen 11 am Umfang des beweglichen Schaltstückteils
1 befestigt, die eine elektrisch leitende, gleitende Verbindung zwischen dem beweglichen Schaltstückteil 1 und
dem hohlen Schaltstift 3 herstellen. Außerdem sorgen die Kontaktlamellen 11 dafür, daß das bewegliche Schaltstuckteil 1
sich nicht innerhalb des höhlen Schältstiftes 3 verkantet.
Das GegenschaltstUck 2 besteht aus einem ringförmigen Außenkontakt
12, mit dem im Einschaltzustand der hohle Schaltstift über die an dem Außenkontakt 12 befestigten Kontaktlamellen 13
in elektrisch leitender Verbindung steht und aus dem konzentrisch zu dem Außenkontakt 12 angeordneten Gegenschaltkontaktstift
14, der im Einschaltzustand in leitender Verbindung mit dem beweglichen Schaltstuckteil 1 steht.
Beim Einschalten des Schalters tritt zunächst bei der im unteren
Teil der Figur gezeigten Schaltstellung das bewegliche Schaltstückteil 1 in Kontakt mit dem Gegenschaltkontaktstift
Von diesem Zeitpunkt an kann ein Strom zwischen dem Lager 5 und
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dem Gegenschaltstück 2 fließen, so daß Überschläge zwischen dem
hohlen Schaltstift 3 und dem Außenkontakt 12 zuverlässig vermieden werden. Solche Überschlage können auch bei Spannungsdifferenzen
von nur wenigen Volt auftreten. Auch hohe Ströme werden problemlos über die Kontaktlamellen 11 des beweglichen Schaltstückteils
1 zu dem hohlen Schaltstift 3 und von dort über die Lamellenkontakte 6 zum Lager 5 geleitet. Der Schalter wird
dadurch auch im Falle hoher Ströme während des Einschaltvorganges nicht beschädigt.
Im weiteren Verlauf des Einschaltvorganges fährt der hohle
Schaltstift 3 in den Außenkontakt 12 ein und wird über die . Kontaktlamellen 13 mit diesem leitend verbunden. Währenddessen
wird das bewegliche Schaltstückteil 1 durch den Gegenschaltkontaktstift 14 axial in das Innere des hohlen Schaltstiftes 3
gegen die Wirkung der Feder 9 hineingedrückt.
Beim Ausschalten des Hochspannungsschalters wird durch die Wirkung der Feder 9 der Kontakt zwischen dem Gegenschaltkontaktstift
14 und dem beweglichen Schaltstückteil 1 solange gehalten, bis daß der hohle Schaltstift 3 eine genügende Entfernung
zu dem Außenkontakt 12 aufweist, um Spratzen zwischen diesen beiden Teilen zu vermeiden. Erst danach wird das bewegliche
Schaltstückteil 1 durch den hohlen Schaltstift 3 mitgenommen. Dadurch löst sich auch die Verbindung zwischen dem Gegen-O
schaltkontaktstück 14 und dem beweglichen Schaltstuckteil 1 und der hohle Schaltstift 3 fährt hinter die elektrische
Abschirmung 7 zurück.
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Claims (3)
1. Hochspannungsschalter mit einem hohlen Schaltstift und einem
in diesem axial beweglichen, mit diesem leitend verbundener. federbelasteten Schaltstückteil,
gekennzeichnet durch am Umfang des Schaltstückteiles (1) befestigte, am hohlen Schaltstift (3)
gleitende Lamellenkontakte (6).
2. Hochspannungsschalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die
Lamellenkontakte (6) zusammenhängend ausgebildet sind und eine kreisringförmige Kontaktanordnung bilden.
3. Hochspannungsschalter nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die
Lamellenkontakte (6) am Umfang des Schaltstückteils (1) equidistant angeordnet sind.
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Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE9007005U DE9007005U1 (de) | 1990-06-20 | 1990-06-20 | Hochspannungsschalter mit einem hohlen Schaltstift |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE9007005U DE9007005U1 (de) | 1990-06-20 | 1990-06-20 | Hochspannungsschalter mit einem hohlen Schaltstift |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE9007005U1 true DE9007005U1 (de) | 1990-08-23 |
Family
ID=6854860
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE9007005U Expired - Lifetime DE9007005U1 (de) | 1990-06-20 | 1990-06-20 | Hochspannungsschalter mit einem hohlen Schaltstift |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE9007005U1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE4210545A1 (de) * | 1992-03-31 | 1993-10-07 | Asea Brown Boveri | Trennschalter für eine metallgekapselte gasisolierte Hochspannungsanlage |
-
1990
- 1990-06-20 DE DE9007005U patent/DE9007005U1/de not_active Expired - Lifetime
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE4210545A1 (de) * | 1992-03-31 | 1993-10-07 | Asea Brown Boveri | Trennschalter für eine metallgekapselte gasisolierte Hochspannungsanlage |
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