DE9003138U1 - Temperaturindikator - Google Patents
TemperaturindikatorInfo
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Description
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Neuanmelüujv:?
Thomas Stoff, Kirschenweg 40a, 3260 Rinteln 1 Wolfgang Stoff, Münchhausenhof 5, 3260 Rinteln 1
Die Erfindung betrifft einen Temperaturindikator zur Überwachung eines bestimmten Temperaturwertes.
Als Temperaturindikatoren wurden beispielsweise Thermometer eingesetzt, die die Höhe der Temperatur anzeigten.
Zwar war damit die Anzeige der momentanen Temperatur möglich, jedoch bedurfte es eines erhöhten
Aufwandes, zusätzliche Anzeigemöglichkeiten zu schaf-
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fen, die ein Überschreiten der Temperatur über einen bestimmten Wert anzeigten. Zwar ist dies auch mit
Digital-Thermometern möglich, jedoch sind solche Digifcal-Thermometer für ms?? \ie Anwendungsfalle zu
teuer und auch zu anfällig.
Aufgabe der Erfindung ist es daher, einen preiswert herzustellenden und einfach zu bedienenden Temperatur-Indikator
zu schaffen, der ein Überschreiten der zu überwachenden Temperatur über einen bestimmten
Wert anzeigt.
Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, daß ein Behälter vorgesehen wird, der in zwei transparente, über eine
schmale Öffnung miteinander verbundene Kammern von im wesentlichen gleichen Volumen unterteilt ist und eine
Flüssigkeit enthält, deren Füllmenge im wesentlichen dem Volumen einer der beiden Kammern entspricht und
deren Gefrierpunkt im Bereich des zu überwachenden Temperaturwertes liegt.
Der Temperaturwert wird demnach erfindungsgemäß dadurch
überwacht, daß bei einer Temperatur unterhalb des zu überwachenden Temperaturwertes die Flüssigkeit
gefroren und somit fest und bei einer Temperatur oberhalb des zu überwachenden Tempetaturwertes flüssig
ist. Somit kann aus dem Aggregatzustand der Flüssigkeit abgelesen werden, ob die zu überwachende Temperatur
unterhalb oder oberhalb des festgelegter. Temperaturwertes liegt.
Damit bei Temperaturschwankungen oberhalb und unterhalb
des zu überwachenden Temperaturwertes festgestellt werden kann, ob die Temperatur oberhalb des zu
überwachenden Temperaturwertes gelegen hat, ist der
Behälter in zwei über eine schmale Öffnung miteinander verbundene Kammern von im wesentlichen gleichen
Volumen unterteilt und entspricht die Füllmenge der Flüssigkeit im wesentlichen dem Volumen einer der
beiden Kammern. Vor dem Einsatz zur Temperaturüberwachung wird der Temperaturindikator so gehalten, daß
sich sämtliche Flüssigkeit nur in öinei. KäiTuTiei befindet,
und die Flüssigkeit auf eine Temperatur unterhalb des Gefrierpunktes gebracht, so daß sich die
Flüssigkeit in der Kammer verfestigt. Zur Temperaturüberwachung wird nun der Temperaturindikator so gehalten
bzw. fixiert, daß die Kairoer mit der darin enthaltenen gefrorenen Flüssigkeit oberhalb der anderen
Kammer liegt. Steigt jetzt die Temperatur über den zu überwachenden Temperaturwert an, so taut die
Flüssigkeit in der oberen Kammer auf und tropft in die untere Kammer. Selbst wenn anschließend die Temperatur
wieder unter den zu überwachenden Temperaturwert sinkt und somit die im Behälter befindliche
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Kammer befindliche Teil der Flüssigkeit erkennen, daß die Temperatur eine Zeitlang oberhalb des zu überwachenden
Temperaturwertes lag.
Mit der Erfindung wird somit ein äußerst preiswert heizustellender und einfach zu bedienender Temperaturindikator
geschaffen, mit dem auf einfache Weise angezeigt werden kann, ob der Temperaturverlauf den
zu überwachenden Temperaturwert überschritten hat oder nicht.
Hinzu kommt, daß der erfindungsgemäße Temperaturindikator
besonders kompakt und stoßunempfindlich ist,
Besonders vorteilhaft ist der Einsatz des erfindungsgemäßen Tempersturindikators zur Überwachung der
Kühltemperatur eines KUhI- oder Gefrierschrankes. In
diesem Fall liegt der Gefrierpunkt der Flüssigkeit im Bereich der Kühltemperatur. Bei Lagerung von Lebensmitteln
in Kühl- und Gefrierschränken kann deren Haltbarkeit durch längeren Sfcrömäüsfäii &udigr;&udiagr;&ogr;&idigr; &aacgr;&pgr;&udiagr;&ogr;&idiagr;&ogr;
äußere Einwirkungen, die die Kühlung unterbrechen, wesentlich beeinflußt werden. Der Temperaturindikator
kann nun in einfacher Weise anzeigen, ob die Kühltemperatur oberhalb eines Wertes gelegen hat, der die
Haltbarkeit der gekühlten Lebensmittel negativ beeinflußt. Vorzugsweise kann dabei die Flüssigkeit aus
einem Alkohol-Wasser-Gemisch bestehen, da der Gefrierpunkt von Alkohol weit unterhalb von 0eC liegt.
Bei einer weiteren Ausführung der Erfindung ist die Größe der beide Kammern miteinander verbindenden Öffnung
in Abhängigkeit von der Höhe der Viskosität der zu verwendenden Flüssigkeit ausgebildet. Die Viskosität
der Flüssigkeit und die Größe der Öffnung haben nämlich entscheidenden Einfluß auf die Durchlaufzeit
der aufgetauten Flüssigkeit durch die Öffnung. Beispielsweise ist bei verhältnismäßig großer Viskosität
und relativ kleiner Öffnung die Durchflußzeit der Flüssigkeit durch die Öffnvng sehr gering; die aufgetaute
Flüssigkeit tropft somit sehr langsam von der oberen in die untere Kammer. Somit ist es möglich,
daß der Temperaturindikator nicht nur die Tatsache schlechthin, daß die Temperatur über dem zu überwachenden
Temperaturwert gelegen hat, sondern auch den Zeitraum anzeigen kann, während dessen die Temperatur
über dem zu überwachenden Wert gelegen hat. Dabei repräsentiert die Menge der in die untere Kammer getropften
Flüssigkeit die Zeitdauer, innerhalb derer
die Temperatur über dem zu überwachenden Wert gelegen hat. Je höher die Viskosität der zu verwendenden
Flüssigkeit und je niedriger die Öffnung zwischen beiden Kammern ist, desto länger kann der Zeitraum
erfaßt werden, innerhalb dessen der Temperaturverlauf oberhalb des zu überwachenden Temperaturwertes gele-Qön
hat.
An dieser Stelle ist noch anzumerken, daß die beide Kammern miteinander verbindende Öffnung schmal sein
muß. Dies bedeutet, daß die Querschnittsabmessungen erheblich kleiner als die Querschnittsabmessungen der
beiden Behälter sind und in der Regel nur einen Bruchteil von diesen betragen.
Bei einer Weiterbildung dieser Ausführung ist die Viskosität der Flüssigkeit größer als die von Wasser.
Zur besseren Erkennbarkeit des Füllstandes der FlUsunschädlichen
Farbstoff enthalten.
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Bei einer weiteren Ausführung der Erfindung besitzt der Behälter die Form einer Sanduhr. Diese Konstruktion
ist nicht nur besonders einfach, sondern besitzt auch den Vorteil, daß beide Kammern zueinander
fixiert sind und zwischen ihnen eine trichterförmige Öffnung ausgebildet ist.
Als preiswertes und unempfindliches Material eignet sich vorzugsweise transparenter Kunststoff für den
Behälter.
Zweckmäßigerweise ist der Behälter auf einer Grundplatte befestigt, die sich in vorteilhafter Weise zur
Halterung des Temperaturindikators beispielsweise an
einer Wand eignet.
Eine Weiterbildung dieser Ausbildung zeichnet sich dadurch aus, daß die Grundplatte zwei im Abstand parallel
zueinander verlaufende Seitenränder aufweist und das eine Halteplatte ir.it zwei irr. Abstand psrsllsl
zueinander verlaufenden Halteschlitzen vorgesehen ist, in die die Grundplatte mit ihren Seitenrändern
steckbar ist. Mit dieser Weiterbildung wird eine besonders einfache Befestigungsmoglichkeit des Temperaturindikators
geschaffen. Die Halteplatte ist vorzugsweise selbstklebend und kann an Wänden u. dgl.
befestigt werden. Dadurch, daß die Grundplatte mit dem darauf befestigten Behälter mit ihren Seitenrändern
in die Schlitze der Halteplatte steckbar ist, kann der Behälter von der Halteplatte leicht abgenommen
und beispielsweise für eine neue Temperaturmessung in umgedrehter Anordnung mit der Grundplatte
wieder an die Halteplatte gesteckt werden, wenn der untere Behälter mit der gesamten Flüssigkeit angefüllt
worden ist.
Zur Füllstandsanzeige der Flüssigkeit in beiden Kammern kann eine Skala vorgesehen sein.
Nachfolgend wird das in der beiliegenden Figur dargestellte Ausführungsbeispiel der Erfindung näher erläutert.
Der dargestellte Temperaturindikator v^ist einen Behälter
2 auf, der auf einer Grundplatte 4 befestigt ist. Der Behälter 2 besteht aus durchsichtigem Kunststoff
und ist nach Art einer Blisterverpackung an der Grundplatte 4 angebracht. Die Grundplatte 4 besteht
aus demselben Kunststoff und ist mit dem Behälter 2 einstückig verbunden.
Der gegenüber der Grundplatte 4 erhabene Behälter 2 besitzt eine erste und eine zweite Kammer 6 und 8,
die über eine schmale Öffnung 10 miteinander verbunden sind. Die beiden Kammern 6, 8 liegen übereinander
und verjüngen sich zur gemeinsamen Öffnung 10 hin, wodurch der Behälter 2 die Form einer Sanduhr
erhält. Beide Kammern 6, 8 besitzen ein im wesentlichen gleiches Volumen.
Die Grundplatte 4 besitzt zwei im wesentlichen parallel und in Längsrichtung zum Behälter 2 verlaufende
Seitenränder 12, 14.
Ferner ist eine Halteplatte 16 vorgesehen, die in dem Ausführungsbeispiel aus zwei aufeinanderliegenden und
miteinander verklebten Lagen von Pappkarton besteht. Die dem Betrachter der Figur zugewandte Lage ist mit
zwei Halteschlitzen 18, 20 versehen, die im wesentlichen parallel zueinander verlaufen und etwas länger
als die Seitenränder 12, 14 der Grundplatte 4 sind und deren Auetand zueinander kleiner als der Abstand
der die Seitenränder 12, 14 abschließenden Seitenkanten der Grundplatte 4 ist. Die Grundplatte 4 ist mit
ihren beiden Seitenrändern 12, 14 in die beiden Halteschlitze 18, 20 steckbar, wobei in gestecktem Zustand
- wie ihn die Figur zeigt - die beiden Seitenränder 12, 14 der Grundplatte 4 zwischen den beiden
Kartonlagen der Halteplatte 16 liegen. Auf diese Wnise kann der Behälter 2 mit der Grundplatte 4 lösbar
an der Halteplatte 16 befestigt werden. Die Halteplatte 16 wiederum dient zur Befestigung des Temperaturindikat^rs
an einer vertikalen oder geyenübor
der Horizontalen schrägen Wand. Zur Befestigung der Halteplatte 16 ist deren dem Betrachter der Figur abg-sws-ndtea
Ksrtoni&g@ selbstklebend ausgebi Idefr
Wie zuvor erwähnt, enthält der Behälter 2 eine Flüssigkeit,
deren Füllmenge im wesentlichen dem Volumen einer der beiden Kammern 6, 8 entspricht, nies bedeutet,
daß der 3^alter 2 zur Hälfte mit der Flüssigkeit gefüllt ist. Der Gefrierpunkt stimmt mit dsra su
überwachenden Temperaturwert überein und besteht aus einer* .Vikohol-Wasser-Gemisch. Je nach dem gewünschten
zu überwachenden Temperaturwert kann der Gefrierpunkt
in Abhängigkeit von dem Mischungsverhältnis zwischen Alkohol und Wasser festgelegt werden. Um eine bestimmte
Mindest-Durchfluß-Geschwindigkeit durch die Öffnung 10 zu erhalten, muß die zu verwendende Flüssigkeit
eine bestimmte Viskosität in Abhängigkeit von der Größe der beide Kammern 6, 8 miteinander verbindenden
Öffnung 10 besitzen. Um die Flüssigkeit im Behälter 2 besser erkennen zu können, enthält sie zusätzlich
einen physiologisch unschädlichen Farbstoff.
Der Temperaturindikator kann vorzugsweise zur Überwachung der Kühltemperatur eines Gefrierschrankes und
somit als Tiefkühlindikator eingesetzt werden, beim Lagern von Tiefkühlkost in tfjf rierschrä'nken kann deren
Haltbarkeit nämlich durch längeren Stromausfall oder andere äußere Einwirkungen, die die Tiefkühlung
unterbrechen, wesentlich beeinflußt werden. Steigt dabei die Kühltemperatur über den Betriebswert von
-18"C an, so besteht die Gefahr, daß die Tiefkühlkost
verdirbt. Für die Verwendung als Tiefkühlindikator
liegt der Gefrierpunkt der Flüssigkeit somit bei -18°C.
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Der Temperaturindikator wird mittels der selbstklebenden Halteplatte 16 im Gefrierschrank im wesentlichen
in aufrechter Anordnung befestigt. Dabei sniS
die Grundplatte 4 mit dem Behälter 2 so an der Halfceplatte
16 gehaltert werden, daß beide Kammern 6, 8 übereinander liegen.
Vor dem Einsatz im Gefrierschrank muß der Temperaturindikator so -ehalten werden, daß sich die gesamte
Flüssigkeit in der uiv-jsren Kansssr befindet, welches
gemäß der Figur die z; ^ite KaEEfwt 8 ist. In der Figur
ffec die zweite Kammer iä mit der Flüssigkeit gefüllt
dargestellt, welche durch ic.rägli.xien gekennzeichnet
ist.
In dieser L ge wird nun der Temperaturindikator in den Gefrierschrank eingesetzt. Da der Gefrierpunkt
der Flüssigkeit in diesem Anwendungsbeispiel bei der Betriebskühltemperatur von -18°C liegt, friert die
Flüssigkeit in der unteren Kammer 8. An dieser Stelle sei angemerkt, daß der Gefrierpunkt auch 1 bis 2°C
oberhalb der Kühltemperatür liegen kann, um ein sicheres
Einfrieren der Flüssigkeit zu gewährleisten. Nachdem die Flüssigkeit gefroren ist, wird die Grundplatte
4 mit dem Behälter 2 aus der Halteplatte 16 herausgenommen und in umgedrehter Lage wieder an
dieser befestigt. Gegenüber der Darstellung der Figur ist nun die die gefrorene Flüssigkeit enthaltene Kammer
8 die obere Kammer und die Kammer 6 die untere Kammer. Wenn nun beispielsweise aufgrund einer Störung
die Kühltemperatür im Gefrierschrank über den
zu überwachenden Betriebswert von -18eC ansteigt, so beginnt die Flüssigkeit aufzutauen und tropft durch
die Öffnung 10 in die untere Kammer. Je nach Viskosität der Flüssigkeit dauert dieser Tropfvorgang und
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10·-
somit der Durchfluß der Flüssigkeit durch die Öffnung IC kürzere oder längere Zeit. Somit kann aus der in
die untere Kammer gelangten Menge an Flüssigkeit bestimmt
werden, ub&T welche Zeitraum die Kühltemperatur
über -18°C gelegen hat, um Rückschlüsse auf eine negative beinflussung der Haltbarkeit der Tiefkühlkost
zu ziehen. Anhand einer Skala 22 kann die Menge der in der unteren Kammer angesammelten Flüssigkeit
und die Restmenge der Flüssigkeit in der oberen Kammer und somit die Dauer und Intensität des Abtauprozesses
abgelesen werden.
Das zuvor beschriebene Beispiel verdeutlicht nur eine
von vielen Anwendungsmöglichkeiten. Beispielsweise ist der Temperaturindikator ebenfalls in Kühlschränken
zur Überwachung der Kühltemperatur einsetzbar, die in der Regel bei 4 bis 5°C liegen sollte. Ferner
kann der Temperaturindikator auch zur Überwachung höherer oder niedriger Temperaturen verwendet werden.
Claims (11)
1. Temperaturindikator zur Überwachung eines bestimmten
Temperaturwertes,
gekennzeichnet durch einen Behälter (2), der in zwei transparente, über eine schmale öffnung (10) miteinander
verbundene Kammern (6, 8) von im wesentlichen gleichen Volumen unterteilt ist und eine Flüssigkeit
enthält, deren Füllmenge im wesentlichen dem Volumen einer der beiden Kammern (6 odor 8) entspricht und
deren Gefrierpunkt im Bereich ties zu überwachenden Temperaturwertes liegt.
2. Temperaturindikator nach Anspruch 1 zur Überwachung
der Kühltemperatur eines Kühl- oder Gefrierschrankes, dadurch gekennzeichnet, daß der Gefrierpunkt
der Flüssigkeit im Bereich der Kühltemperatur liegt.
3. Temperaturindikator nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet,
daß die Flüssigkeit aus einem Alkohol-Wasser-Gemisch besteht.
4. Temperaturindikator nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Größe der
beide Kammern (6, 8) miteinander verbindenden Öffnung in Abhängigkeit von der Höhe der Viskosität der
zu verwendenden Flüssigkeit ausgebildet ist.
5. Temperaturindikator nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Viskosität der Flüssigkeit größer
als die von Wasser ist.
·-' 12 -
6. Temperaturindikator nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet/ daß die Flüssigkeit
einen physiologisch unschädlichen Farbstoff enthält.
7. Temperaturindikator nach einem der Ansprüche 1
bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Behälter (2) die Form einer sanduhr besitzt.
8. Temperaturindikator nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Behälter (2)
aus transparentem Kunststoff besteht.
9. Temperaturindikator nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Behälter (2)
auf einer Grundplatte (4) befestigt ist.
10. Temperaturindikator nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Grundplatte (4) zwei im Abstand
parallel zueinander verlaufende Seitenränder (12, 14)
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Abstand parallel zueinander verlaufenden Halteschlitzen (18, 20) vorgesehen ist, in die die Grundplatte
(4) mit ihren Seitenrändern (12, 14) steckbar ist.
11. Temperaturindikator nach einem der Ansprüche 1 bis 10, gekennzeichnet durr^h eine Skala (22) zur
Füllstandsanzeige der Flüssigkeit in beiden Kammern (6, 8).
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE9003138U DE9003138U1 (de) | 1990-03-17 | 1990-03-17 | Temperaturindikator |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE9003138U DE9003138U1 (de) | 1990-03-17 | 1990-03-17 | Temperaturindikator |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE9003138U1 true DE9003138U1 (de) | 1990-05-17 |
Family
ID=6852074
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE9003138U Expired - Lifetime DE9003138U1 (de) | 1990-03-17 | 1990-03-17 | Temperaturindikator |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE9003138U1 (de) |
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