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DE9003138U1 - Temperaturindikator - Google Patents

Temperaturindikator

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DE9003138U1
DE9003138U1 DE9003138U DE9003138U DE9003138U1 DE 9003138 U1 DE9003138 U1 DE 9003138U1 DE 9003138 U DE9003138 U DE 9003138U DE 9003138 U DE9003138 U DE 9003138U DE 9003138 U1 DE9003138 U1 DE 9003138U1
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DE
Germany
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liquid
temperature
temperature indicator
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container
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DE9003138U
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Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01KMEASURING TEMPERATURE; MEASURING QUANTITY OF HEAT; THERMALLY-SENSITIVE ELEMENTS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • G01K11/00Measuring temperature based upon physical or chemical changes not covered by groups G01K3/00, G01K5/00, G01K7/00 or G01K9/00
    • G01K11/06Measuring temperature based upon physical or chemical changes not covered by groups G01K3/00, G01K5/00, G01K7/00 or G01K9/00 using melting, freezing, or softening
    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01KMEASURING TEMPERATURE; MEASURING QUANTITY OF HEAT; THERMALLY-SENSITIVE ELEMENTS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • G01K3/00Thermometers giving results other than momentary value of temperature
    • G01K3/02Thermometers giving results other than momentary value of temperature giving means values; giving integrated values
    • G01K3/04Thermometers giving results other than momentary value of temperature giving means values; giving integrated values in respect of time

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Measuring Temperature Or Quantity Of Heat (AREA)

Description

EISENFÜHR, SP^^S^H & STRASSE
>'·· ! '"' ·Breraeh·-MGMAcn
Patentanwälte European Paten Anomeys
DIpL-STg. Meier K. Speiser D^L-mg. joacMm Strasse · Dt-mpL Wamer w. iKabus
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Dipi-Oiem Or. uj^iier MahvaW FBtenonwali DIpHn?, JOis») KUnghani
•HOnchen
ihr Zeichen Unser Zeichen Bremen
Stoff / Stoff S 1348 15. März 1990
Neuanmelüujv:?
Thomas Stoff, Kirschenweg 40a, 3260 Rinteln 1 Wolfgang Stoff, Münchhausenhof 5, 3260 Rinteln 1
Temperaturindikator Beschreibung
Die Erfindung betrifft einen Temperaturindikator zur Überwachung eines bestimmten Temperaturwertes.
Als Temperaturindikatoren wurden beispielsweise Thermometer eingesetzt, die die Höhe der Temperatur anzeigten. Zwar war damit die Anzeige der momentanen Temperatur möglich, jedoch bedurfte es eines erhöhten Aufwandes, zusätzliche Anzeigemöglichkeiten zu schaf-
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ManlnKtmssc >\ · O-28<x> itiüiecli I i'lMrlNi Q4 2&Ggr;-&Idigr;32 8(737. :Fax 0421-.'»on:!* ■ tfk-x 2 44 (U< > frpaf <l < l*iifx-P4542IO4.</il
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fen, die ein Überschreiten der Temperatur über einen bestimmten Wert anzeigten. Zwar ist dies auch mit Digital-Thermometern möglich, jedoch sind solche Digifcal-Thermometer für ms?? \ie Anwendungsfalle zu teuer und auch zu anfällig.
Aufgabe der Erfindung ist es daher, einen preiswert herzustellenden und einfach zu bedienenden Temperatur-Indikator zu schaffen, der ein Überschreiten der zu überwachenden Temperatur über einen bestimmten Wert anzeigt.
Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, daß ein Behälter vorgesehen wird, der in zwei transparente, über eine schmale Öffnung miteinander verbundene Kammern von im wesentlichen gleichen Volumen unterteilt ist und eine Flüssigkeit enthält, deren Füllmenge im wesentlichen dem Volumen einer der beiden Kammern entspricht und deren Gefrierpunkt im Bereich des zu überwachenden Temperaturwertes liegt.
Der Temperaturwert wird demnach erfindungsgemäß dadurch überwacht, daß bei einer Temperatur unterhalb des zu überwachenden Temperaturwertes die Flüssigkeit gefroren und somit fest und bei einer Temperatur oberhalb des zu überwachenden Tempetaturwertes flüssig ist. Somit kann aus dem Aggregatzustand der Flüssigkeit abgelesen werden, ob die zu überwachende Temperatur unterhalb oder oberhalb des festgelegter. Temperaturwertes liegt.
Damit bei Temperaturschwankungen oberhalb und unterhalb des zu überwachenden Temperaturwertes festgestellt werden kann, ob die Temperatur oberhalb des zu überwachenden Temperaturwertes gelegen hat, ist der
Behälter in zwei über eine schmale Öffnung miteinander verbundene Kammern von im wesentlichen gleichen Volumen unterteilt und entspricht die Füllmenge der Flüssigkeit im wesentlichen dem Volumen einer der beiden Kammern. Vor dem Einsatz zur Temperaturüberwachung wird der Temperaturindikator so gehalten, daß sich sämtliche Flüssigkeit nur in öinei. KäiTuTiei befindet, und die Flüssigkeit auf eine Temperatur unterhalb des Gefrierpunktes gebracht, so daß sich die Flüssigkeit in der Kammer verfestigt. Zur Temperaturüberwachung wird nun der Temperaturindikator so gehalten bzw. fixiert, daß die Kairoer mit der darin enthaltenen gefrorenen Flüssigkeit oberhalb der anderen Kammer liegt. Steigt jetzt die Temperatur über den zu überwachenden Temperaturwert an, so taut die Flüssigkeit in der oberen Kammer auf und tropft in die untere Kammer. Selbst wenn anschließend die Temperatur wieder unter den zu überwachenden Temperaturwert sinkt und somit die im Behälter befindliche ^lilssicksit «gfriarf e/-> läflf ftar ntin in iier iint-f»r*»n Kammer befindliche Teil der Flüssigkeit erkennen, daß die Temperatur eine Zeitlang oberhalb des zu überwachenden Temperaturwertes lag.
Mit der Erfindung wird somit ein äußerst preiswert heizustellender und einfach zu bedienender Temperaturindikator geschaffen, mit dem auf einfache Weise angezeigt werden kann, ob der Temperaturverlauf den zu überwachenden Temperaturwert überschritten hat oder nicht.
Hinzu kommt, daß der erfindungsgemäße Temperaturindikator besonders kompakt und stoßunempfindlich ist,
Besonders vorteilhaft ist der Einsatz des erfindungsgemäßen Tempersturindikators zur Überwachung der Kühltemperatur eines KUhI- oder Gefrierschrankes. In diesem Fall liegt der Gefrierpunkt der Flüssigkeit im Bereich der Kühltemperatur. Bei Lagerung von Lebensmitteln in Kühl- und Gefrierschränken kann deren Haltbarkeit durch längeren Sfcrömäüsfäii &udigr;&udiagr;&ogr;&idigr; &aacgr;&pgr;&udiagr;&ogr;&idiagr;&ogr; äußere Einwirkungen, die die Kühlung unterbrechen, wesentlich beeinflußt werden. Der Temperaturindikator kann nun in einfacher Weise anzeigen, ob die Kühltemperatur oberhalb eines Wertes gelegen hat, der die Haltbarkeit der gekühlten Lebensmittel negativ beeinflußt. Vorzugsweise kann dabei die Flüssigkeit aus einem Alkohol-Wasser-Gemisch bestehen, da der Gefrierpunkt von Alkohol weit unterhalb von 0eC liegt.
Bei einer weiteren Ausführung der Erfindung ist die Größe der beide Kammern miteinander verbindenden Öffnung in Abhängigkeit von der Höhe der Viskosität der zu verwendenden Flüssigkeit ausgebildet. Die Viskosität der Flüssigkeit und die Größe der Öffnung haben nämlich entscheidenden Einfluß auf die Durchlaufzeit der aufgetauten Flüssigkeit durch die Öffnung. Beispielsweise ist bei verhältnismäßig großer Viskosität und relativ kleiner Öffnung die Durchflußzeit der Flüssigkeit durch die Öffnvng sehr gering; die aufgetaute Flüssigkeit tropft somit sehr langsam von der oberen in die untere Kammer. Somit ist es möglich, daß der Temperaturindikator nicht nur die Tatsache schlechthin, daß die Temperatur über dem zu überwachenden Temperaturwert gelegen hat, sondern auch den Zeitraum anzeigen kann, während dessen die Temperatur über dem zu überwachenden Wert gelegen hat. Dabei repräsentiert die Menge der in die untere Kammer getropften Flüssigkeit die Zeitdauer, innerhalb derer
die Temperatur über dem zu überwachenden Wert gelegen hat. Je höher die Viskosität der zu verwendenden Flüssigkeit und je niedriger die Öffnung zwischen beiden Kammern ist, desto länger kann der Zeitraum erfaßt werden, innerhalb dessen der Temperaturverlauf oberhalb des zu überwachenden Temperaturwertes gele-Qön hat.
An dieser Stelle ist noch anzumerken, daß die beide Kammern miteinander verbindende Öffnung schmal sein muß. Dies bedeutet, daß die Querschnittsabmessungen erheblich kleiner als die Querschnittsabmessungen der beiden Behälter sind und in der Regel nur einen Bruchteil von diesen betragen.
Bei einer Weiterbildung dieser Ausführung ist die Viskosität der Flüssigkeit größer als die von Wasser.
Zur besseren Erkennbarkeit des Füllstandes der FlUsunschädlichen Farbstoff enthalten.
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Bei einer weiteren Ausführung der Erfindung besitzt der Behälter die Form einer Sanduhr. Diese Konstruktion ist nicht nur besonders einfach, sondern besitzt auch den Vorteil, daß beide Kammern zueinander fixiert sind und zwischen ihnen eine trichterförmige Öffnung ausgebildet ist.
Als preiswertes und unempfindliches Material eignet sich vorzugsweise transparenter Kunststoff für den Behälter.
Zweckmäßigerweise ist der Behälter auf einer Grundplatte befestigt, die sich in vorteilhafter Weise zur
Halterung des Temperaturindikators beispielsweise an einer Wand eignet.
Eine Weiterbildung dieser Ausbildung zeichnet sich dadurch aus, daß die Grundplatte zwei im Abstand parallel zueinander verlaufende Seitenränder aufweist und das eine Halteplatte ir.it zwei irr. Abstand psrsllsl zueinander verlaufenden Halteschlitzen vorgesehen ist, in die die Grundplatte mit ihren Seitenrändern steckbar ist. Mit dieser Weiterbildung wird eine besonders einfache Befestigungsmoglichkeit des Temperaturindikators geschaffen. Die Halteplatte ist vorzugsweise selbstklebend und kann an Wänden u. dgl. befestigt werden. Dadurch, daß die Grundplatte mit dem darauf befestigten Behälter mit ihren Seitenrändern in die Schlitze der Halteplatte steckbar ist, kann der Behälter von der Halteplatte leicht abgenommen und beispielsweise für eine neue Temperaturmessung in umgedrehter Anordnung mit der Grundplatte wieder an die Halteplatte gesteckt werden, wenn der untere Behälter mit der gesamten Flüssigkeit angefüllt worden ist.
Zur Füllstandsanzeige der Flüssigkeit in beiden Kammern kann eine Skala vorgesehen sein.
Nachfolgend wird das in der beiliegenden Figur dargestellte Ausführungsbeispiel der Erfindung näher erläutert.
Der dargestellte Temperaturindikator v^ist einen Behälter 2 auf, der auf einer Grundplatte 4 befestigt ist. Der Behälter 2 besteht aus durchsichtigem Kunststoff und ist nach Art einer Blisterverpackung an der Grundplatte 4 angebracht. Die Grundplatte 4 besteht
aus demselben Kunststoff und ist mit dem Behälter 2 einstückig verbunden.
Der gegenüber der Grundplatte 4 erhabene Behälter 2 besitzt eine erste und eine zweite Kammer 6 und 8, die über eine schmale Öffnung 10 miteinander verbunden sind. Die beiden Kammern 6, 8 liegen übereinander und verjüngen sich zur gemeinsamen Öffnung 10 hin, wodurch der Behälter 2 die Form einer Sanduhr erhält. Beide Kammern 6, 8 besitzen ein im wesentlichen gleiches Volumen.
Die Grundplatte 4 besitzt zwei im wesentlichen parallel und in Längsrichtung zum Behälter 2 verlaufende Seitenränder 12, 14.
Ferner ist eine Halteplatte 16 vorgesehen, die in dem Ausführungsbeispiel aus zwei aufeinanderliegenden und miteinander verklebten Lagen von Pappkarton besteht. Die dem Betrachter der Figur zugewandte Lage ist mit zwei Halteschlitzen 18, 20 versehen, die im wesentlichen parallel zueinander verlaufen und etwas länger als die Seitenränder 12, 14 der Grundplatte 4 sind und deren Auetand zueinander kleiner als der Abstand der die Seitenränder 12, 14 abschließenden Seitenkanten der Grundplatte 4 ist. Die Grundplatte 4 ist mit ihren beiden Seitenrändern 12, 14 in die beiden Halteschlitze 18, 20 steckbar, wobei in gestecktem Zustand - wie ihn die Figur zeigt - die beiden Seitenränder 12, 14 der Grundplatte 4 zwischen den beiden Kartonlagen der Halteplatte 16 liegen. Auf diese Wnise kann der Behälter 2 mit der Grundplatte 4 lösbar an der Halteplatte 16 befestigt werden. Die Halteplatte 16 wiederum dient zur Befestigung des Temperaturindikat^rs an einer vertikalen oder geyenübor
der Horizontalen schrägen Wand. Zur Befestigung der Halteplatte 16 ist deren dem Betrachter der Figur abg-sws-ndtea Ksrtoni&g@ selbstklebend ausgebi Idefr
Wie zuvor erwähnt, enthält der Behälter 2 eine Flüssigkeit, deren Füllmenge im wesentlichen dem Volumen einer der beiden Kammern 6, 8 entspricht, nies bedeutet, daß der 3^alter 2 zur Hälfte mit der Flüssigkeit gefüllt ist. Der Gefrierpunkt stimmt mit dsra su überwachenden Temperaturwert überein und besteht aus einer* .Vikohol-Wasser-Gemisch. Je nach dem gewünschten zu überwachenden Temperaturwert kann der Gefrierpunkt in Abhängigkeit von dem Mischungsverhältnis zwischen Alkohol und Wasser festgelegt werden. Um eine bestimmte Mindest-Durchfluß-Geschwindigkeit durch die Öffnung 10 zu erhalten, muß die zu verwendende Flüssigkeit eine bestimmte Viskosität in Abhängigkeit von der Größe der beide Kammern 6, 8 miteinander verbindenden Öffnung 10 besitzen. Um die Flüssigkeit im Behälter 2 besser erkennen zu können, enthält sie zusätzlich einen physiologisch unschädlichen Farbstoff.
Der Temperaturindikator kann vorzugsweise zur Überwachung der Kühltemperatur eines Gefrierschrankes und somit als Tiefkühlindikator eingesetzt werden, beim Lagern von Tiefkühlkost in tfjf rierschrä'nken kann deren Haltbarkeit nämlich durch längeren Stromausfall oder andere äußere Einwirkungen, die die Tiefkühlung unterbrechen, wesentlich beeinflußt werden. Steigt dabei die Kühltemperatur über den Betriebswert von -18"C an, so besteht die Gefahr, daß die Tiefkühlkost verdirbt. Für die Verwendung als Tiefkühlindikator liegt der Gefrierpunkt der Flüssigkeit somit bei -18°C.
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Der Temperaturindikator wird mittels der selbstklebenden Halteplatte 16 im Gefrierschrank im wesentlichen in aufrechter Anordnung befestigt. Dabei sniS die Grundplatte 4 mit dem Behälter 2 so an der Halfceplatte 16 gehaltert werden, daß beide Kammern 6, 8 übereinander liegen.
Vor dem Einsatz im Gefrierschrank muß der Temperaturindikator so -ehalten werden, daß sich die gesamte Flüssigkeit in der uiv-jsren Kansssr befindet, welches gemäß der Figur die z; ^ite KaEEfwt 8 ist. In der Figur ffec die zweite Kammer iä mit der Flüssigkeit gefüllt dargestellt, welche durch ic.rägli.xien gekennzeichnet ist.
In dieser L ge wird nun der Temperaturindikator in den Gefrierschrank eingesetzt. Da der Gefrierpunkt der Flüssigkeit in diesem Anwendungsbeispiel bei der Betriebskühltemperatur von -18°C liegt, friert die Flüssigkeit in der unteren Kammer 8. An dieser Stelle sei angemerkt, daß der Gefrierpunkt auch 1 bis 2°C oberhalb der Kühltemperatür liegen kann, um ein sicheres Einfrieren der Flüssigkeit zu gewährleisten. Nachdem die Flüssigkeit gefroren ist, wird die Grundplatte 4 mit dem Behälter 2 aus der Halteplatte 16 herausgenommen und in umgedrehter Lage wieder an dieser befestigt. Gegenüber der Darstellung der Figur ist nun die die gefrorene Flüssigkeit enthaltene Kammer 8 die obere Kammer und die Kammer 6 die untere Kammer. Wenn nun beispielsweise aufgrund einer Störung die Kühltemperatür im Gefrierschrank über den zu überwachenden Betriebswert von -18eC ansteigt, so beginnt die Flüssigkeit aufzutauen und tropft durch die Öffnung 10 in die untere Kammer. Je nach Viskosität der Flüssigkeit dauert dieser Tropfvorgang und
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somit der Durchfluß der Flüssigkeit durch die Öffnung IC kürzere oder längere Zeit. Somit kann aus der in die untere Kammer gelangten Menge an Flüssigkeit bestimmt werden, ub&T welche Zeitraum die Kühltemperatur über -18°C gelegen hat, um Rückschlüsse auf eine negative beinflussung der Haltbarkeit der Tiefkühlkost zu ziehen. Anhand einer Skala 22 kann die Menge der in der unteren Kammer angesammelten Flüssigkeit und die Restmenge der Flüssigkeit in der oberen Kammer und somit die Dauer und Intensität des Abtauprozesses abgelesen werden.
Das zuvor beschriebene Beispiel verdeutlicht nur eine von vielen Anwendungsmöglichkeiten. Beispielsweise ist der Temperaturindikator ebenfalls in Kühlschränken zur Überwachung der Kühltemperatur einsetzbar, die in der Regel bei 4 bis 5°C liegen sollte. Ferner kann der Temperaturindikator auch zur Überwachung höherer oder niedriger Temperaturen verwendet werden.

Claims (11)

- Ii - Ansprüche
1. Temperaturindikator zur Überwachung eines bestimmten Temperaturwertes,
gekennzeichnet durch einen Behälter (2), der in zwei transparente, über eine schmale öffnung (10) miteinander verbundene Kammern (6, 8) von im wesentlichen gleichen Volumen unterteilt ist und eine Flüssigkeit enthält, deren Füllmenge im wesentlichen dem Volumen einer der beiden Kammern (6 odor 8) entspricht und deren Gefrierpunkt im Bereich ties zu überwachenden Temperaturwertes liegt.
2. Temperaturindikator nach Anspruch 1 zur Überwachung der Kühltemperatur eines Kühl- oder Gefrierschrankes, dadurch gekennzeichnet, daß der Gefrierpunkt der Flüssigkeit im Bereich der Kühltemperatur liegt.
3. Temperaturindikator nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Flüssigkeit aus einem Alkohol-Wasser-Gemisch besteht.
4. Temperaturindikator nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Größe der beide Kammern (6, 8) miteinander verbindenden Öffnung in Abhängigkeit von der Höhe der Viskosität der zu verwendenden Flüssigkeit ausgebildet ist.
5. Temperaturindikator nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Viskosität der Flüssigkeit größer als die von Wasser ist.
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6. Temperaturindikator nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet/ daß die Flüssigkeit einen physiologisch unschädlichen Farbstoff enthält.
7. Temperaturindikator nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Behälter (2) die Form einer sanduhr besitzt.
8. Temperaturindikator nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Behälter (2) aus transparentem Kunststoff besteht.
9. Temperaturindikator nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Behälter (2) auf einer Grundplatte (4) befestigt ist.
10. Temperaturindikator nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Grundplatte (4) zwei im Abstand parallel zueinander verlaufende Seitenränder (12, 14)
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Abstand parallel zueinander verlaufenden Halteschlitzen (18, 20) vorgesehen ist, in die die Grundplatte (4) mit ihren Seitenrändern (12, 14) steckbar ist.
11. Temperaturindikator nach einem der Ansprüche 1 bis 10, gekennzeichnet durr^h eine Skala (22) zur Füllstandsanzeige der Flüssigkeit in beiden Kammern (6, 8).
DE9003138U 1990-03-17 1990-03-17 Temperaturindikator Expired - Lifetime DE9003138U1 (de)

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