DE9001920U1 - Beschlag für einen Flügelrahmen aus Aluminium- oder Kunststoffprofilen - Google Patents
Beschlag für einen Flügelrahmen aus Aluminium- oder KunststoffprofilenInfo
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Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E05—LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
- E05C—BOLTS OR FASTENING DEVICES FOR WINGS, SPECIALLY FOR DOORS OR WINDOWS
- E05C9/00—Arrangements of simultaneously actuated bolts or other securing devices at well-separated positions on the same wing
- E05C9/02—Arrangements of simultaneously actuated bolts or other securing devices at well-separated positions on the same wing with one sliding bar for fastening when moved in one direction and unfastening when moved in opposite direction; with two sliding bars moved in the same direction when fastening or unfastening
- E05C9/021—Arrangements of simultaneously actuated bolts or other securing devices at well-separated positions on the same wing with one sliding bar for fastening when moved in one direction and unfastening when moved in opposite direction; with two sliding bars moved in the same direction when fastening or unfastening with rack and pinion mechanism
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Description
18 424 B/ba
Gretsch-^nitas GmbH Baubeschläge
Johann-Maus-Straße 3 7257 DitzIngen
Beschlag für einen Fitigelrahmen aus Aluminium- od. Kunetetoffprofllen
Die Erfindung bezieht sich auf einen Beschlag für einen Flügelrahmen, eines Fensters oder einer Tür od. dgl., der aus Aluminium- od. Kunststoffprofilen mit einer falzseitigen Profilnut für
eine Treibstange besteht, mit einem zweigeteilten Gehäuse, dessen Teilungsebene parallel zur FLÜgelebene verläuft und in dem eine
Schubstange gelagert ist, die mindestens einenende mit der bzw. einer Treibstange kuppelbar ist, wobei sich im Gehäuse ein mit
der Schubstange verbundenes Getriebe mit einem Anschluß für einen Drehgriff od. dgl. oder ein mit einem Schließzylinder verbindba-
rer, mit der Schubstange gekuppelter Übertragungsmechanismus befindet.
Ein Beschlag dieser Art ist an sich bereits bekannt, jedoch wird er nur in Verbindung mit -jIzrahmen verwendet. An einem
sol "".en Rahmen können im seitlichen Abstand übereinander sowohl
ein Beschlag mit einem Drehgriff als auch ein Beschlag mit einem Schließzylinder montiert sein. In diesem Falle sind aann die beiden
Schubetangen unmittelbar miteinander gekuppelt, Jedoch könnten sie auch unter Verwendung eines Zwischenstücks verbunden
sein. Andererseits kann natürlich auch jeder Beschlag einzeln eingebaut werden, wobei in der Regel bei einem Einzeleinbau der
Beschlag für den Schließzylinder entfällt.
I Wenn der Flügelrahmen aus Kunststoff- od. Auluminiumprofilen auf-
I gebaut ist, wobei "Aluminium" in weitestem Sinne zu verstehen
:: 1st, also auch Aluminiumlegierungeii u.dgl. umfaßt, so haben die
'd verschiedenen auf dem Markt gebräuchlichen Profile die untsr-
f, / schiedlicheten Querschnitte, wobei es außerdem noch wärmegedämmte
I Profile und solche ohne Wärmedämmung gibt. Ähnlichkeiten sind aiii
lenfalls in der quasi genormten Ausbildung Im Falzbereich vornan-
>;. den, die sich vor allen Dingen darin äußern, daß bei zumindest
I den meisten Profilen eine falzseitige Profilnut für eine Treib-
r stange vorhanden ist, also eine Nut, die g^gen den zugeordneten
I Holm des festen Rahmens hin randoffen ist.
-T-
\)leae Vielfalt der Profilsyeteme führt dazu, daf. Beschläge, Insbesondere
Getriebe, welche von der Falzseite her eingebaut werden, an die besondere Ausbildung des Jeweiligen Profils angepaßt
werden müssen. Es müssen insbesondere unterschiedliche Pr->filhöhen
beachtet werden, was zu unterschiedlichen Dornmaßen beim Beschlag mit Getriebe führt. Unter "Dornmaßen" versteht man den Abstand
von der Getriebeoberkante bis zur Mitte des Bedienungsgriffs, also der geometrischen Drehachse. Dies führte bei aus
Profilen aufgebauten Flügelrahmen dazu, daß man die Antriebsmechanik in einem aufgesetzten Gehäuse mit Griff untergeDracht hat.
Verschiebbare Bolzen od. dgl. stellen dann die Verbi^iung zu der Schubstange bzw. Treibstange her.
Es ist einleuchtend, daß diese Konstruktionen teuer sind und sie durch das aufgesetzte Getriebe sehr blockig wirken. Teilweise ist
auch auf dem Profil nicht ausreichend Platz zum Aufsetzen des Gehäuses vorhanden. Bei Holzrahmen besteht dieses Problem nicht,
vielmehr kann man dort durch entsprechende Größe des Gehäuses das notwendige Dornmaß schaffen.
Bei den Beschlägen für Holzfenster ist die Treibstange mittels
einer Stulpschiene abgedeckt. Eine Stulpschiene findet aber bei Frofilrahmen aus Aluminium od. dgl. oder aus Kunststoff keine Anwendung.
Eg liegt nunmehr die Aufgabe vor, einen Beschlag der eingangs genannten
Art so weiterzubilden, daß er auch bei aus Aluminium- od. Kunststoffprofilen aufgebauten Flügelrahmen verwendet werden kann
und durch den Austausch möglichst weniger Teile eine Anpassung an unterschiedlichste Dornmaße möglich ist.
Zur Lösung dieser Aufgabe wird erfindungsgemäß vorgeschlagen, daß
der Beschlag gemäß dem Oberbegriff des Ansprüche 1 entsprechend dem kennzeichnenden Teil dieses Anspruchs ausgebildet ist. Die
Giöße des Gehäuses legt bei diesem Beschlag ebenso wie beim vorbekannten
das Dornmaß fest. Wenn man also in der Größe abgestufte Getriebe bereithält, wobei die Abstufungen in der Größenordnung
von beispielsweise 5 mm liegen können, so lassen sich die unterschiedlichsten
Dornmaße verwirklichen. Die Größe bezieht sich dabei auf die Abmessung des Gehäuses in Richtung des Dornmaßes gemessen,
während ansonsten alle Abmessungen und auch die übrige Ausbildung aller Gehäuse gleich sind. Insofern ist dieses Gehäuse
mit demjenigen für Holzflügelrahmen vergleichbar. Es ist sogar
möglich, für beide Rahmenarten eine Serie gleicher Gehäuse zur Verfügung zu stellen. Bei einem Getriebe muß natürlich die jeweils
andere Gehäusegröße dadurch noch berücksichtigt werden, daß man wenigstens noch ein Getriebeteil der jeweiligen Gehäusegröße
entsprechend groß wählt. Auch insofern kann dieser Beschlag an die vorbekannte Konstruktion für Holzflügel angepaßt r^in. Im
günstigsten Falle kann man auch insoweit für die Beschläge für Holzrahmen und für Profilrahmen aus Aluminium oder Kunststoff je-
weils die gleiche Serie von Getriebeelementen verwenden. Dies
führt in bekannter Weise zu großen Serien und damit zur Verbil.li.
gung sowie zur Verringerung der Lagerhaltung fur die Einzelteile.
führt in bekannter Weise zu großen Serien und damit zur Verbil.li.
gung sowie zur Verringerung der Lagerhaltung fur die Einzelteile.
Weil jedoch die Beschläge am Holzrahmen einerseits und am Profilrahmen
andererseits unterschiedlich montiert werden und bei einem Beschlag für einen Kunststoff- od. Aluminium-Flügr-Lrahmen eine
Stulpschiene entfällt, muß der Beschlag insoweit den Besonderheiten des Profilrahmens entsprechend ausgebildet sein. Die besondere Ausbildung liegt bei diesem Beschlag darin, daß mit dem Gehäuse ein Führungselement für die Schubstange verbunden ist, welches mittels wenigstens einer Verschlußeinrichtung an der Profilnut
des Aluminium- od. Kunststoffprofils befestigbar ist. Für die Getriebestange benötigt man sowohl eine Führung im Bereich des Gehäuses, als auch eine Einrichtung, welche sie in korrekter Zuordnung zum Gehäuse hält. Diese Aufgabe übernimmt das Führungselement. Seine Verschlußeinrichtung oder -einrichtungen müssen so
konstruiert werden, daß ein rasches und einfaches aber trotzdem
sicheres Festhalten des Führungselements und indirekt damit auch
der Schubstange und des Getriebes am Flügelrahmenprofil gewährleistet ist.
Stulpschiene entfällt, muß der Beschlag insoweit den Besonderheiten des Profilrahmens entsprechend ausgebildet sein. Die besondere Ausbildung liegt bei diesem Beschlag darin, daß mit dem Gehäuse ein Führungselement für die Schubstange verbunden ist, welches mittels wenigstens einer Verschlußeinrichtung an der Profilnut
des Aluminium- od. Kunststoffprofils befestigbar ist. Für die Getriebestange benötigt man sowohl eine Führung im Bereich des Gehäuses, als auch eine Einrichtung, welche sie in korrekter Zuordnung zum Gehäuse hält. Diese Aufgabe übernimmt das Führungselement. Seine Verschlußeinrichtung oder -einrichtungen müssen so
konstruiert werden, daß ein rasches und einfaches aber trotzdem
sicheres Festhalten des Führungselements und indirekt damit auch
der Schubstange und des Getriebes am Flügelrahmenprofil gewährleistet ist.
Das Führungselement ist für alle Gehäusegrößen gleich ausgebildet und entsprechendes gilt auch für das dem Führungselement zugeordnete
Ende aller Gehäuse. Damit reduziert sich die Anzahl der ver-
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schieden groß dimensionierten Elemente der verschiedenen Beschläge
für unterschiedliche Dornmaße auf ein absolutes Minimum.
Eine besonders bevorzugte Ausführungsform der Erfindung kennzeichnet
sich dadurch, daß das Führungselement zweiteilig ausgebildet
ist, wobei sich die beiden Elemsntteile in Verlängerung voneinander befinden und sie von entgegengesetzten Seiten her in
Jeweils eine Nut oder eine durchgehende gemeinsame Nut des Gehäuses eingeschoben, sowie miteinander verbunden sind. Das seitliche
Einschieben von rechts und links - bezogen auf den losen Beschlag - bewirkt bereits ein sicheres Festhalten quer zur Längsachse des
Führungselements. Außerdem ermöglicht dies eine günstige Ausbildung des Führungselements im Bereich des Gehäuses. Weil das
Gehäuse in den Bereich des Führungselements hineinragt, Ist eine
einstückige Ausbildung nicht möglich oder zumindest sehr unzweckmäßig. Die zweiteilige Ausbildung ermöglicht demgegenüber v;ine
sehr stabile Ausbildung und auch Befestigung.
In Weiterbildung der Erfindung wird vorgeschlagen, daß die beiden
Elementteile des Führungselements verrastend miteinander verbunden
sind«, Wenn beide weit genug in die Aufnahmenut hineingeschoben sind, so kommen sie automatisch zur Verrastung, so daß man
weitere Verbindungselemente nicht benötigt, „as nicht nur im Hinblick
auf die Fertigung, sondern auch die Montage vorteilhaft ist.
Eine weitere bevorzugte Ausführungsform der Erfindung entnimmt
man Anspruch 6. Das Führungselement wird quer zu seiner Längsach se in die Profilnut eingesteckt. Anschließend wird eß wiederum
quer zu seiner Längsachse, aber auch quer zur Einsteckrichtung seitwärts </<? rs chosen, so daß eine Verhakung mit dem einen C-ochenkelende
der Profilnut bewirkt wird, über das drehbar gela-
&cvt-e Riegelojlied -, W^^.oh1?&bgr; eich helm K1nRfc«r.lrpn des WihrungselG-menta
in dir· Profil .ut In einer wirkungslosen Stellung befindet,
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Eine weitere Ausgestaltung der Erfindung ergibt sich aus Anspruch 4. Die identische Ausbildung der beiden Elementteile trägt ebenfalls
zur Verbilligung und verringerten Ersatzteil-Lagerhaltung bei. Zwischen dem Gehäuse und dem Führungselement sollte ein
leichter Schiebesitz vorgesehen sein. Die Gabelzinken können infolgedessen
nur dann einander verrastend übergreifen, wenn sie elastisch genug ausgebildet sind. Außerdem sollten die notwendigen
Auflaufschrägen vorhanden sein. Das Verrasten der beiden einander zugeordneten Gabelzinken erfolgt quer zur Längsebene des
Führungselements.
Eine weitere Variante der Erfindung besteht darin, daß das Führungselement
einen im wesentlichen etwa U-förmigen Querschnitt |. aufweist, wobei die U-Schenkelenden gegen das Oehäuselnnere wei- j:\
sen und sich zwischen ihnen eine Führungsnut für die Schubstange befindet. Die U-Schenkelenden werden infolgedessen nicht nur zur \.,
Führung der Schubstange, sondern zumindest über einen gewissen Bereich auch zur Befestigung am Flügelrahmenprofil herangezogen.
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erreicht man durch anschließendes Drehen in die wirksame Stellung
eine Verhakung auch mit dem anderen C-Schenkelende der Frofilnut
und damit einen festen Halt des Führungselemencs am betreffenden
Schenkel des Flügelrahmene. Das Riegelglied kann iaan mit einer
Aufnahme für ein Drehwerkzeug, also beispielsweise einem Schlitz für einen ochraubendr-ehisi, ausstatten. Statt dessen kann man das
Drehen auch mit Hilfe eines Innensechskan^s mit Schlüssel bewirken.
Der Befestigungsaneatz muß so gestaltet sein, daß das Riegelglied
seitwärts austreten kann. Es bietet sich hier eine U- ?orm an, wobei die U-Schenkel quer zur Längsachse des Führungselements
weisen. Zwischen den U-Schenkeln befindet sich das die
Verriegelung bewirkende Element des Riegelglieds. Weil letzteres einen gewissen Platzbedarf aufweist, vermeidet man eine zu große
Breite des Führungselemente dadurch, daß man die Schubstange im Bereich des Riegelglieds etwas schmäler ausbildet, d.h. an dieser
Stelle eine seitlich randoffene Ausnehmung vorsieht, deren Länge so bemessen werden muß, daß das Schubglied die notwendige Verschiebebewegung
durchführen kann.
Damit der Beschlag den auftretenden Belastungen gewachsen ist, muß man nicht nur für eine sichere, feste und leicht zu betätigende
Befestigungsvorrichtung für das Führungselement am Rahmenprofil sorgen, vielmehr muß auch das Führungselement mit dem Oehäuoe
entBprechend verbunden werden. Dies erreicht man in vorteilhafter
Weise dadurch, auf einfache und wenig aufwendige Weise daß der Beschlag gem. Anspruch 7 ausgebildet ist. Die darin er-
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wähnte Haltezunge an jedem der Elementteile des Pilhrungselements wird beim Aufschieben des letzteren auf das Gehäuse mit jedem
Längsrand entlang; einer randoffeaen Nut jeder Gehäasehälfte verschoben.
Diese beiden Nuten sind gegeneinander hin randoffen. Falls aiÄii dieses Gehäuse auch für einen Beschlag ^1At einen Holzrahmen
vorsieht, so kann man diese Nut zum Pesthalten einer StuipschierM? ausnutäüii 7«sätzxich wird das führungselement aber
dadurch noch am Gehäuse festgehalten, daS Jeder der beiden die
Zunge um &ngr; 1 :iges in Längsrichtung überragenden Gabelzinken eine
quer zur Ebene des Gehäuses links und rechts vorstehende Führungsleiste übergreift. Durch entsprechende Wahl der Toleranzen
kann man eine sehr rt ttelfeste stabile Verbindung zwischen Gehäuse
und Führungselement erreichen.
Weitere Ausgestaltungen des Beschlag ergeben sich aus den Ansprüchen
8 bis 10. Sie sind in der nachfolgenden Zeichnungsbeschreibung näher beschrieben, aus der sich auch weitere Vorteile
dieses Beschlags ergeben.
Die Zeichnung zeigt ein Ausführungsbeispiel der Erfindung. Hierbei
stellen dar:
Pig. 1 perspektivisch und explosionsartig den Beschlag mit einem Getriebe,
Pig. 2 in der Seitenansicht den montierten Beschlag,
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Pig. 3 eine Unteransieht der Pig. 2,
Pig. 3 eine Unteransieht der Pig. 2,
Pig. H einen Schnitt durch die sci.xießseitigen Vertikalholme
eines festen Rahmens und eines Plügelrahmens im Bereich einer Verschlußeinrichtung mit letzterer in der
wirkungslosen Stellung und
Pig. 5 mit der Verschlußeinrichtun& in der wirksamen Stellung,
Pig. 6 einen Schnitt gem. der Linie VI - VI der Pig. 2,
Pig. 7 in vergrößertem Maßstab eine abgebrochene Ansicht eines Elementteiles des Führungselemente in Richtung des
Pfeils A gesehen,
s >« Sowohl der Rahmen des Flügels 1 als auch derjenige eines den Plü gel aufnehmen festen Rahmens 2 besteht aus Aluminium- oder Kunst-
f aus verschiedenen Profilelementen anfgebaut sein kann. In den Flügelrahmen 1 eines Fensters, einer Tür od. dgl. ist von der >
Falzseite 3 her ein Gehäuse 4 des erfindungsgemäßen Beschlags in
Pfeilrichtung 5 eingeschoben, wobei selbstverständlich der Profilsteg 6 an der betreffenden Stelle entsprechend ausgenommen
sein muß. Das Gehäuse 4 ist zweiteilig ausgebildet und es besteht gem. Fig. 1 aus den beiden Gehäuseteilen 4 a und 4 b. Vorteilhaf-
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'erweise sind die beiden Gehäuseteile identisch, so daß bei einer
Ausbildung als Spritzgußteil die Herstellung einer einzigen Form ausreicht.
IrT1 Gehäuse ist eine Schubstange 7 im Sinne des Doppelpfeils 8 hin
und her verschiebbar. Falls das Gehäuse ein Getriebe aufnimmt, befindet sich an Jeder Gehäusehälfte eine Lagerbohrung 9 für einen
Lagerzapfen 11 eines Ritzels 10, welches das eine Teil des Getriebes bildet. Die beim Ausführungsbeispiel nur über einen
Teil des Umfangs angebrachten Zähne 12 arbeiten mit Zähnen 13 einer Zahnstange 14 zusammen, die im Gehäuse 4 zusammen mit der
Schubstange 7 verschiebbar ist. Man erreicht dies durch eine Zusatzverzahnung 15, deren Zähne in entsprechende Aufnahmen 16 der
Schubstange 7 eingreifen und die bezogen auf die Zähne 13 in entgegengesetzter Richtung weisen. Das Ritzel 10 und die Zahnstange
14 bilden hierbei das Getriebe. Beim Ausführungsbeispiel befindet sich an jedem Ende der Schubstange 7 ein Einhängebolzen 17 bzw.
18 zum Ankuppeln einer nicht gezeigten, in der Profilnut 19 des Flügelprofils verschiebbaren Treibstange. Die Profilnut 19 hat
einen C-förmigen Querschnitt, wie den Fign. 4 und 5 entnommen werden kann. Die Verbindung zwischen der Schubstange und der oder
den Treibstangen kann auch in anderer bekannter Weise vorgenommen werden. Außerdem kann das mit dem Einhängebolzen versehene Schubstangenende,
soweit erforderlich, gegen die Treibstange hin abgekröpft
sein oder umgekehrt. Einen gewissen Versatz- der Ebenen von
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Treibstange und Schubstange kann man auch durch einen entsprechend
langen EinhUngebolzen leicht überbrücken.
Die Schubstange 7 ist in einem Führungselement 20 verschiebbar gelagert. DieaeS besteht aus den beiden Eleiücntteilen 20 a und
20 b, die vorteilhafterweise identisch ausgebildet sind. Man benötigt
deshalb auch für die beiden Elementteile lediglich eine einzige Form. Der Querschnitt der Elementteile 20 a und 20 b ist
im wesentlichen U-förmig, so daß zwischen den U-Schenkeln 21 und 22 eine Längsführung 23 für die Schubstange 7 entsteht. Die in
Gebrauchslage einander zugekehrten Enden sind gabelförmig ausgebildet, wobei die beiden Gabelzinken mit 24 und 25 bezeichnet
sind. Am freien Ende Jedes Gabelzinkens befindet sich ein hakenartiges Verrastelement. Somit ist an jedem Elementteil ein übergreifender
und übergrlffener Gabelzinken vorhanden. In Fig. 1 übergreift jeweils der Gabelzinken 24 den Gabelzinken 25. Die
Verrast-Endstellung ergibt sich aus Flg. 2. Die Gabelzinken sind elastisch genug, um trotz der längsgeführten Einschiebebewegung
das Verrasten zu ermöglichen.
Jedes Elementteil 20 a, 20 b trägt an seiner Oberseite (Fig. 1) ein die freien U-Schenkelenden an der betreffenden Stelle überbrückendes
Führungselement 26. Es hat eine im wesentlichen ü-förmige Gestalt, wobei die U-Schenkel quer zur Längsachse des Elementteils
verlaufen. Zwischen ihnen befindet sich ein drehbar gelagertes Riegelglied 27, welches in Fig. 4 seine wirkungslose und
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in Pig. 5 seine Arbeitsstellung einnimmt. In letzterer übergreift sein nockenartiger Ansatz 28 den zugeordneten Profllsteg 29 am
schließeeitigen Flügelholm. Der gegenüberliegende Profilsteg 30 wird von einem Vorsprung 31 des Ansatzes 26 Übergriffen, der
durch efitöpreunendöS HinterSChneiuefi &&Pgr; der betreffenden Stelle
entstanden ist. Im übrigen erkennt man aus den Fign. 4 und 5, daß
der gesamte Befestigungsansatz 26 in die falzseitige Profilnut 32 des Flügelrahmenprofils eingreift, die einen C-förmigen Querschnitt
hat und gegen den festen Rahmen 2 bzw. den Falzraum 33 hin randoffen ist. Sie dient zur Aufnahme der nicht gezeigten
Treibstange, mit deren Hilfe man beispielsweise Verriegelungsglieder betätigen oder einen Beschlag umschalten kann.
Zwischen den beiden Gabelzinken 24 und 25 jedes Elementteils 20 a, 20 b, befindet sich eine Haltezunge 34 (Fign. 6 und 7). Sie
ist jedoch, wie Fig. 7 zeigt, wesentlich kürzer als die beiden Gabelzinken. Gem. Fig. 6 greift sie beim Aufschieben des Elementteils
20 a bzw. 20 b auf das Gehäuse 4 in die Gehäusenut 35 (Fig. 6) ein, die aus je einer Nuthälfte 36 bzw. 37 an Jedem Gehäuseteil
4 a bzw. 4 b besteht. Die Elementteile 20 a und 20 b sind des weiteren außen am Gehäuse 4 schiebbar geführt, wie insbesondere
Fig. 6 ausweist. Zu diesem Zwecke ist an jede Gehäusehälfte eine nach außen, also quer zu ihrer Ebene hochstehende,
Leiste 38 angeformt, die von einem leistenförmigen Ansatz 39 bzw.
40 jedes Gabelzinkens übergriffen wird. Gemäß Fig. 7 befindet sich zwischen den Gabelzinken 24 und 25 jedes Elementteils 20 a
• * * &agr;
- 18 ' bzw. 20 b ein Zwischenraum 'Jl. Die beiden Zwischenräume stehen
für den Durchtritt des über die Profilnut 32 vorstehenden Teils
jj des Gehäuses 4 zur Verfügung.
r InöucöOndene SUS Fig. 1 gcjiiy nOCii SxiiS iCiixuSuiGilUuguSiCncrUilg -rc
'} hervor. Sie besteht aus einem schieberartigen Element 43 mit ei-I
ner insbesondere angenieteten BUgelfeder 44. Außerdem sind zwei
parallel zu letzterer angeordnete Sperrlappen 45 und 46 vorhanden, die mit Aussparungen 47 und 48 der Schubstange 7 sperrend
j zusammenwirken. Ein Langloch 49 gestattet die Verschiebbarkeit
j gegenüber dem zugeordneten Elementteil 20 a, an welchem das EIement
43 mittels eines Niets 50 od. dgl. gehalten ist. Zu diesem ■ Zwecke befindet sich am Elementteil 20 a bzw. 20 b eine Befesti-'
gungsbohrung 51. Im übrigen ergibt sich aus Fig. 1, daß an der
Schubstange 7 gegenüberliegend noch zwei weitere kerbenartige
Ausnehmungen 52 und 53 vorhanden sind. Sie ermöglichen das Verschieben der Schubstange 7 gegenüber den ortsfesten Riegelgliedern
27, welche in die Ausnehmungen 52 bzw. 53 hineinragen.
Im Falle eines Beschlags mit Getriebe werden zunächst das Ritzel 10 und die Zahnstange 14 in den beiden Gehäusehälften 4 a und 4 b
montiert. Außerdem wird vor dem Zusammenfügen der Gehäusehälften
noch die Schubstange 7 an die Zahnstange 14 angekuppelt. Die beiden Gehäusehälften können in bekannter Weise, beispielsweise
durch angeformte Nietansätze, fest miteinander verbunden werden. Nunmehr schiebt man von rechts und links die beiden Elementteile
- 19 -
20 a bzw. 20 b ein, bis ihre gegabelten Enden miteinander verrasten.
Zu diesem Zeitpunkt befinden sich aber die Einhängebolzen
17 und 18 noch nicht an der Schubstange 7. Sie können aber anschließend angebracht werden. Soweit vorgesehen, kann man jetzt
die Fehlbedienungssicherung 42 annieten. Die so gebildete Einheit
ist in den Fign. 2 und 3 dargestellt. Man sieht, daß das Getriebe
einen aus einer Vxerkantbohrung bestehenden Anschluß 54 für einen i;
17 und 18 noch nicht an der Schubstange 7. Sie können aber anschließend angebracht werden. Soweit vorgesehen, kann man jetzt
die Fehlbedienungssicherung 42 annieten. Die so gebildete Einheit
ist in den Fign. 2 und 3 dargestellt. Man sieht, daß das Getriebe
einen aus einer Vxerkantbohrung bestehenden Anschluß 54 für einen i;
Drehgriff, eine Handkurbel od. dgl. sowie zwei Betesstigungs- J
durchbräche 55 und 56 aufweist.
Bei der nichtgezeigten Variante ist das Gehäuse anstelle der Lagerbohrung
9 mit einem Durchbruch, insbesondere schlüssellochartigen Durchbruch zum Einschieben eines Schließzylinders ausgebil- 5?
det, dessen Schließbart über einen bekannten Übertragungsmecha- ff
\ nismus auf die Schubstange 7 einwirkt. fr
Claims (4)
1. Beschlag für ?inen Flügelrahmen (1), eines Fensters, einer
Tür od. dgl., der- au--* Aluminium- od. Kunststoffprofilen mit einer
falzseitigen Profilnut (32) für eine Treibstange besteht, mit einem
zweigeteilten Gehäuse (4), dessen Teilungsebene parallel zur Flügelebene verläuft und in dem eine Schubstange (7) gelagert
ist, die mindestens einenends mit der bzw. einer Treibstange kuppelbar
ist, wobei sich Im Gehäuse (4) ein mit der Schubstange (7) verbundenes Getriebe (10, 14) mit einem Anschluß (54) für einen
Drehgriff od. dgl. oder ein mit einem Schließzylinder verbindbarer, mit der Schubstange (7) gekuppelter Übertragungsmechanismus
befindet, dadurch gekennzeichnet, daß mit dem Gehäuse (4) ein Führungselement (20) für die Schubstange (7) verbunden ist, das
mittels wenigstens einer Verschlußeinrichtung (27, 31) an der Profilnut (32) befestigbar ist.
• &Pgr;&Igr; I I · · ■ « · · · ·
2. Beschlag nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Führungselement (20) zweiteilig ausgebildet ist, wobei sich die
beiden Elementteile (20 a, 20 b) ir Verlängerung voneinander befSr'^n
und sie von entgegengesetzten Seiten her in jeweils eine Nut (35) oder eine durchgehende gemeinsame Nut des Gehäuses (4)
eingeschoben sowie miteinander verbunden sind.
3. Beschlag nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die
beiden Elementteile des Führungselements (20) verrastend miteinander
verbunden sind.
;■:
4. Beschlag nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß
die beiden Elementteile des Führungselemente (20) identisch ausgebildet
und im Kupplungsbereich gabelartig gestaltet sind, wobei
jj Je einer der beiden Gabelzinken (2-*, 25) Jedes Elementteils
(20 a, 20 b) als übergreifender und der andere als übergriffener
Gabelzinken (24, 23) mit an seinem Ende angebrachtem Verrastelement
ausgebildet ist.
5. Beschlag nach wenigstens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Führungselement (20) einen im wesentlichen
etwa U-förmiggen Querschnitt aufweist, wobei die U-Schenkelenden (21, 22) gegen das Gehäuseinnere weisen und sich
zwischen ihnen eine Führungsnut (23) für die Schubstange (7) befindet.
6. Bench 1 a «.j n.ich An:--.|j&tgr; uch &Iacgr; , dadurch gekennzeichnet , daß s &igr; *_-11
an jfit'in E.1 ementt ei 1 dps Führungr.el ements (UO) ein auf die f reinn
U-Sch'vikei enden aufgesetzter, insbesondorR angeformter, Dofesl &igr;
gungsansatz (2b) befindet, der in die im Querschnitt r-twa C for
mi ge Profilrnit (32) eingreift, wobei eine h interai.-hn i t t em Längs
kante (31) das eitu.· (30) der &Ggr; Schenkel end^n übergreift, während
ein am Befestigungsansatz (2b) drehbar gelagertes RiogeJglied
(27; in der Riegelstellung das andere &Ggr; Schenkelende (?9) über
g i. e &igr; f t .
7. Beschlag nach wenigstens einem der Ansprüche 4 bis 6, yf·
kennzeichnet durch eine zwischen den Gabelzinken (24, !'_>) ange
ordnete, sjch in deren Richtung erstreckende, jedch kürzere Hai
te7unge (34) an jedem Elementteil (20a, 2Ob), die mit ihren
Langsrandern jeweils in eine seitlich randoffene Nut (36, 37) der beiden Gehäusehälften (4 a, 4 b) hineinragt, wobei das Gehäuse
(4) den durch die Gabelzinken (24, 25) gebildeten Durchbruch (41)
des Führungselements (20) quer durchsetzt, und daß ein leistenförmiger
Ansatz (39, 40) an jedem Gabelzinken (24, 25) eine zugeordnete Leiste (38) des Gehäuses (4) übergreift.
&ugr;. Poschlag nach wenigstens einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß das Getriebe aus einem im Gehäuse (4) gelagerten Ritzel (10) oder Teilritzel mit einer Vierkantbohrung
(ZA) und einer damit zusammenwirkenden Zahnstange (14) besteht, die an ihxex vorn Ritzel (10) abgewandten Seite eine Zusatz-"er-
z.ihnuny (1&Iacgr;) trägt.., deren Zähne in entsprechende Aufnahmen (1b),
insbesondere Vierkantdurchbrüche, der Schubstange (7) eingreifen
.
9. Beschlag nach wenigstens einem der Ansprüche i bis 7, dadurch
gekennzeichnet, daß das Gehäuse (4) einen Durchbruch zum Einschieben eines jchließzylinders aufweist, dessen Schließbart
mit dem Übertragungsmechanismus kuppelbar ist.
10. Beschlag nach wenigstens einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch eine am Gehäuse (4) quer zur Längsachse der
Schubstange (7) verschiebbare, mit letzterer zusammenwirkende, schieberartige, federbelastete (44) Fehlbedienungssicherung
Priority Applications (2)
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|---|---|---|---|
| DE9001920U DE9001920U1 (de) | 1990-02-19 | 1990-02-19 | Beschlag für einen Flügelrahmen aus Aluminium- oder Kunststoffprofilen |
| EP19900124813 EP0443177A3 (en) | 1990-02-19 | 1990-12-19 | Espagnolette for wing made of aluminium or plastic profiles |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE9001920U DE9001920U1 (de) | 1990-02-19 | 1990-02-19 | Beschlag für einen Flügelrahmen aus Aluminium- oder Kunststoffprofilen |
Publications (1)
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| DE9001920U1 true DE9001920U1 (de) | 1990-04-26 |
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ID=6851151
Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DE9001920U Expired - Lifetime DE9001920U1 (de) | 1990-02-19 | 1990-02-19 | Beschlag für einen Flügelrahmen aus Aluminium- oder Kunststoffprofilen |
Country Status (2)
| Country | Link |
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