DE19812997A1 - Fenster, Tür o. dgl. mit einem Betätigungsgetriebe - Google Patents
Fenster, Tür o. dgl. mit einem BetätigungsgetriebeInfo
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Abstract
Die Erfindung betrifft ein Fenster, eine Tür o. dgl., bei dem bzw. der zumindest der Flügelrahmen aus Holz-, Metall- oder Kunststoffprofilen zusammengesetzt ist. DOLLAR A Eine in einem Führungskanal befindliche Treibstange ist mit einem Betätigungsgetriebe kuppelbar, das ein in einem Gehäuse gelagertes und durch einen Bedienungshandgriff drehantreibbares Antriebsglied, z. B. ein Ritzel, aufweist. DOLLAR A Der Flügelrahmen ist im Einbaubereich des Betätigungsgetriebes mit einem Durchbruch (41) versehen, der den Boden des Führungskanals im Metall- oder Kunststoffprofil durchdringt. DOLLAR A Das Antriebsglied aufnehmende Gehäuseabschnitt des Betätigungsgetriebes durchgreift zumindest teilweise den Durchbruch. DOLLAR A Am Gehäuse sind Mittel zur vorübergehenden Lagefixierung des Betätigungsgetriebes vorhanden bis die endgültige Befestigung erfolgt. DOLLAR A Um die Lagefixierung bei allen denkbaren Profiltypen zu erzielen ist vorgesehen, DOLLAR A daß das Gehäuse (2) Mittel zur entgegen der Montagerichtung (R) wirkenden formschlüssigen reibschlüssigen Verbindung mit den angebrachten Bohrungen (34, 35·1·, 35·2·) und/oder dem Durchbruch (41) aufweist.
Description
Die Erfindung betrifft ein Fenster, eine Tür od. dgl.
entsprechend dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
Ein Fenster oder eine Tür ist zumindest für Flügelrahmen aus
Metall- oder Kunststoffprofilen bereits aus der
DE 38 35 835 A1 bekannt. Damit für das Betätigungsgetriebe
des dem Fenster oder der Tür zugeordneten
Treibstangenbeschlages ein ausreichender Einbauraum vorhanden
ist, wird der offene Führungskanal mit einem Durchbruch
versehen, in welches das Betätigungsgetriebe eingesetzt
werden kann. Das Betätigungsgetriebe ragt daher nur zum Teil
in den Führungskanal vor und ist dort - über einen mit einer
Antriebsvorrichtung, z. B. einem Ritzel, in Dauereingriff
stehenden Kupplungsschieber - mit der Treibstange gekoppelt.
Um eine Lagefixierung des Betätigungsgetriebes zu erzielen,
ist an dem Abschnitt des Betätigungsgetriebes, der in den
Führungskanal vorragt, ein Drehknebel befestigt, welcher sich
aus seiner Ruhestellung um 45° verdrehen läßt, wobei am
Drehknebel angeordnete Nasen oder Zungen in einen
Hinterschneidungsbereich des Führungskanals gelangen und so
die Lagefixierung bewirken.
Daraus resultiert, daß zur Drehlagenfixierung durch die
beschriebene Vorrichtung einerseits die
Hinterschneidungsbereiche des Führungskanals vorhanden sein
müssen, andererseits aber auch zusätzliche Bauteile in Form
des Drehknebels am Betätigungsgetriebe vorzusehen sind. Für
unterschiedliche Profilierungen sind daher unterschiedliche
Betätigungsgetriebe bzw. Drehknebel erforderlich.
Aus der DE 23 01 390 A1 ist ein Getriebe für
Treibstangenbeschläge bekannt geworden, welches - ausgehend
von einem unterhalb der Stulpschiene gelagerten - Fußteil
drei im Abstand rückseitig vorstehende Gehäusebereiche bzw.
Gehäuseansätze aufweist, welche bei der Montage in Kammern
eintauchen. Die Kammern werden durch Blindbohrungen gebildet,
die quer zur Falzebene ausgeführt sind, wobei alle drei
Bohrungen auf einer gemeinsamen, parallel zum Grund der Nut
verlaufenden Ebene so in einem Abstand vom Nutgrund
angeordnet sind, daß jede der Bohrungen mit ihrer Mantellinie
den Nutgrund durchdringt und damit Öffnungen zu den Kammern
entstehen läßt.
Die rückseitig angeordneten Gehäuseansätze des
Betätigungsgetriebes tauchen in diese Kammern ein, wobei zwei
Gehäuseansätze dorn- oder schneidenartige Fortsätze
aufweisen, welche in die Wandungen der Kammern eindringen und
eine Verankerung bewirken. Die dorn- oder schneidenartigen
Fortsätze sind dabei an den von der Stulpschiene wegweisenden
Enden der Gehäuseansätze angeordnet.
Das Betätigungsgetriebe nach der DE 23 01 390 A1 weist
keinerlei Möglichkeiten zur vorübergehenden Fixierung auf.
Die angesprochenen dorn- oder schneidenartigen Fortsätze
bewirken lediglich eine Verankerung in Längsrichtung der
Stulpschiene, können ein Ausheben des Betätigungsgetriebes
aus den Kammern jedoch nicht verhindern. Darüber hinaus sind
bei Hohlprofilen die schneidenartigen Fortsätze wirkungslos,
da sie in einen Hohlraum des Profils zu liegen kommen.
Weder die DE 23 01 390 noch die DE 38 35 835 A1 sehen Mittel
zur Erreichung einer bestimmten, vorübergehenden
lagefixierten Befestigung des Betätigungsgetriebes vor, die
werkzeuglos und nur durch Einlegen des Getriebes erfolgt und
dabei eine Vielzahl von Profilierungen und Materialien von
Flügelholmen berücksichtigt. Es ist Aufgabe der Erfindung
diesem Umstand Abhilfe zu schaffen.
Die Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß das
Gehäuse Mittel zur entgegen der Montagerichtung wirkenden
formschlüssigen und/oder reibschlüssigen Verbindung mit den
angebrachten Bohrungen und/oder dem Durchbruch aufweist.
Durch diese einfache Maßnahme, nämlich die speziell im
Einbaubereich des Betätigungsgetriebes ohnehin vorzunehmenden
Bohrungen und/oder Durchbrüche zur Lagefixierung zu verwenden
und hierzu an der Außenkontur des Gehäuses formschlüssige
und/oder reibschlüssige Mittel vorzusehen, wird eine einfache
und daher leicht handhabbare Möglichkeit zur Lagefixierung
geschaffen. Gleichzeitig ist es dabei von Vorteil, daß das so
geschaffene Betätigungsgetriebe für eine große Anzahl von
Profiltypen verwendbar ist. Die anzubringenden Bohrungen
und/oder Durchbrüche sind von der Art des verwendeten Profils
nahezu unabhängig, so daß eine Vielzahl von unterschiedlichen
Formen und Auslegungen der Nut bedingt durch diese
unterschiedlichen Profile dennoch mit einem
Betätigungsgetriebe der gleichen Bauart ausgestattet werden
können. Die Bohrung bzw. der Durchbruch bilden somit eine Art
Fixpunkt, da die maßgenaue, nur auf den
Betätigungsgetriebetyp abgestimmte Anbringung der Bohrung
bzw. des Durchbruches die mit den Form- oder
Reibschlußmitteln des Getriebes zusammenwirkenden Komponenten
schafft. Die verbleibenden unterschiedlichen
Betätigungsgetriebetypen unterscheiden sich dabei
hauptsächlich in dem Abstand des Ritzelmittelpunktes von der
Falzfläche, welcher allgemein als Dornmaß bezeichnet wird.
Mithin erübrigen sich die durch die vielfältige Ausgestaltung
dererlei Profile entstehenden Ausführungsprobleme, da
erfindungsgemäß auf die einheitlich bei allen Profilsystemen
gleichermaßen verwendeten, grundsätzlich notwendigen
Gegebenheiten zurückgegriffen werden kann.
Eine spezielle Ausgestaltung sieht dabei vor, daß die Mittel
aus axial zum Antriebsglied vom Gehäusebereich vorstehenden
Wülsten bestehen, welche hinter den Innenrand der Bohrung
verrasten.
Durch diese Ausgestaltung können die Mittel in einfacher
Weise mit der von der raumseitigen Stirnfläche des
Flügelrahmens anzubringenden Bohrung des Mehrkantdorns
zusammenwirken.
Alternativ oder als Ergänzung dazu kann vorgesehen werden,
daß die Mittel aus Schneidkanten oder ähnlichem bestehen,
welche senkrecht zur Stulpschiene und in Montagerichtung
ausgerichtet sind, und daß die Schneidkanten an den Längsenden
des Getriebes angeordnet sind. Dies ist vor allem dann von
Vorteil, wenn bei Hohlprofilen aus Metall- oder Kunststoff
die Bohrung in einem Steg angebracht wird, der nicht
unmittelbar an den Gehäusebereich des Betätigungsgetriebes
angrenzt. Bei der Herstellung von Fenstern und Türen aus
Metall- oder Kunststoff-Hohlprofilen wird zur Schaffung des
Einbauraumes bzw. zur Öffnung des Hohlprofils ein
längsverlaufender Durchbruch, beispielsweise durch einen
Fräser, erzeugt. Die Längsenden dieses Durchbruchs können mit
den Schneidkanten zusammenwirken und die Lagefixierung
bewirken.
Eine besonders vorteilhafte Ausgestaltung besteht darin, daß
die Wülste paarweise angeordnet in einer zu der Stulpschiene
parallelen Ebene liegen und jede Wulst einen Abstand von der
Drehachse des Antriebsgliedes besitzt, der dem Radius der
Bohrung entspricht.
Durch diese Anordnung wird einerseits erreicht, daß sich die
Wülste in der Bohrung halten können, wobei zwei Wülste
gegenüber einer Wulst eine stärkere Fixierung bewirken, und
daß andererseits das Betätigungsgetriebe in Längsrichtung
eine optimale Fixierung und auch zusätzliche Zentrierung
bezüglich der Bohrung erhält.
Es ist dabei auch zweckmäßig, daß mehrerer Paare von Wülsten
in parallelem Abstand zueinander angeordnet werden. Somit
kann unterschiedlichen Einbausituationen bezüglich evtl.
vorstehender Stege Rechnung getragen werden.
Besonders vorteilhaft ist eine Ausgestaltung, bei der der
parallele Abstand der Wülste so bemessen ist, daß zumindest
ein Paar der Wülste in einem Bereich angeordnet ist, der
außerhalb des Führungskanals aber innerhalb der Kammer zu
liegen kommt. Durch diese Ausgestaltung wird bewirkt, daß
zumindest ein Paar unterhalb der Stege der Führungsnut
angeordnet ist.
In den Figuren ist der Gegenstand der Erfindung dargestellt.
Es zeigt
Fig. 1 in Raumformdarstellung als Rückansicht ein
erfindungsgemäßes Getriebe für einen
Treibstangenbeschlag,
Fig. 2 einen für den Einbau eines Getriebes nach Fig. 1
vorbereiteten Flügelholm eines Fensters aus Holz
od. dgl. in einem parallel zur Einbauebene des
Getriebes hindurch gelegten Schnitt,
Fig. 3 eine Draufsicht auf einen Flügelholm mit darin
fixiertem Betätigungsgetriebe,
Fig. 4 einen Schnitt entlang der Linie IV-IV in Fig. 3,
Fig. 5 einen Schnitt entlang der Linie V-V nach Fig. 6,
Fig. 6 in einer Draufsicht auf den Flügelholm ein
Ausführungsbeispiel bei einem Einbau des Getriebes
in ein aus Kunststoff- oder Metall bestehendes
Hohlprofil eines Flügelholmes als Schnitt entlang
der Linie VI-VI von Fig. 5, und
Fig. 7 eine Rückansicht eines Betätigungsgetriebes in
einem Durchbruch.
Das in der Fig. 1 dargestellte Betätigungsgetriebe für einen
Treibstangenbeschlag ist beispielsweise an einer Stulpschiene
1 befestigt. Es hat ein Gehäuse 2, in welchem einerseits ein
Antriebsglied 3, beispielsweise in Form eines Ritzels lagert
und andererseits ein Schubglied in Form einer Treibstange 4
geführt ist. In Lochungen 5 dieser Treibstange 4 greift das
Antriebsglied 3 mit seinen Zähnen formschlüssig ein.
Das Gehäuse 2 besteht beispielsweise aus zwei identischen
Gehäusehälften 6, die auf einer mit der Längsmittelachse der
Stulpschiene 1 zusammenfallenden, parallel zur Rotationsebene
des Antriebsgliedes 3 liegenden Ebene aneinanderstoßen. Sie
haben etwa Ω-förmigen Grundriß und besitzen an ihrem Fußteil
7 zwei mit Abstand voneinander parallel liegende von der
Stulpschiene 1 aus aus gesehen obere und untere Querwände 8
und 9 (Fig. 4), mit deren Endkanten sie in der bereits
genannten Längsebene aneinanderstoßen.
Die von der Drehachse 10 (Fig. 3) des Antriebsgliedes 3 am
entferntere untere Querwandung 9 (Fig. 4) der Gehäusehälften
6 hat je zwei Nietstege oder ähnliches, die z. B.
entsprechende Schlitze in der Stulpschiene 1 durchgreifen
oder die Stulpschiene durch seitliche Ausnehmungen umgreifen
und darin bzw. dahinter gestaucht oder vernietet sind.
Zwischen den Querwänden 8 und 9 der Gehäusehälften 6 führt
sich das Schubglied 4, wodurch die beim Drehen des
Antriebsgliedes 3 auf das Schubglied 4 zur Wirkung kommenden
Radialkräfte aufgefangen werden.
An den die Rückwand des Fußteiles 7 bildenden, oberen
Querwänden 8 jeder Gehäusehälfte 6 befinden sich nach
rückwärts gerichtete Gehäuseansätze 14, die jeweils einen
seitlichen Abstand zu dem einen das Antriebsglied 3
enthaltenden, teilzylindrisch ausgebildeten Gehäusebereich 15
haben.
Die Gehäuseansätze 14 haben vorzugsweise rechteckigen
Querschnitt und sind jeweils mit einer parallel zur Drehachse
10 des Antriebsgliedes 3 gerichteten Bohrung 16 versehen, die
vorzugsweise als Gewindebohrung ausgestaltet ist (Fig. 3)
Die Achsen der beiden Bohrungen 16 liegen dabei parallel zu
der Drehachse 10 des Antriebsgliedes 3 auf einer gemeinsamen,
zur Längsrichtung der Treibstange 4 verlaufenden Ebene.
Die freien Endflächen der Gehäuseansätze 14 sind konzentrisch
um die Achsen der Bohrungen 16 als Teilzylinderflächen 17
ausgebildet.
Aus Fig. 1 geht noch hervor, daß das Gehäuse 2 des Getriebes
in allen seinen Bereichen, d. h. auch an den Gehäuseansätzen
14 eine annähernd gleichbleibende Dicke aufweist; diese
entspricht etwa der Breite einer in der Falzfläche eines
Flügelholms 19 einen Führungskanal bereitstellenden
Beschlagnut 20.
Die Beschlagnut 20 bildet dabei einen Führungskanal für den
Treibstangenbeschlag.
Für den Einbau des Betätigungsgetriebes in ein Holzprofil,
das beispielsweise den Flügelholm 19 eines Fensters oder
einer Tür bilden kann, ist die Beschlagnut 20 in die
Falzfläche des Flügelholmes 19 eingefräst, die außer der das
Schubglied 4 bildenden Treibstange und der Stulpschiene 1
auch den Fußteil 7 des Gehäuses 2 mit seinen geraden Flächen
und Kanten aufnimmt. Mit seinen rückwärtigen Querwänden 8
stützt sich dabei der Fußteil 7 auf dem Nutgrund ab und seine
Seitenwände liegen an den Seitenwänden der Beschlagnut 20 an,
wie das die Fig. 4 anhand der angedeuteten Führungskanal-
bzw. Beschlagnut zeigt. Der übrige Teil des Gehäuses 2,
bestehend aus dem das Antriebsglied 3 enthaltenden
Gehäusebereich 15 und den beiden Gehäuseansätzen 14 wird von
einer Getriebekastenausnehmung im Flügelholm 19 aufgenommen,
die aus drei im Abstand nebeneinander liegenden Kammern 21,
22 1 und 22 2 besteht, die nach der Beschlagnut 20 hin Öffnungen
23 sowie 24 1 und 24 2 haben (vergl. Fig. 2).
Diese drei Kammern, 21, 22 1 und 22 2 werden durch Bohrungen
34, 35 1, 35 2 gebildet, die von der quer zur Falzebene des
Flügelholms 19 gerichteten Stirnfläche desselben aus als
Blindbohrungen hergestellt sind und sich über die ganze
Breite der in der Falzfläche des Flügelholms 19 angeordneten
Beschlagnut 20 erstrecken. Alle drei Bohrungen 34, 35 1, 35 2
liegen dabei auf einer gemeinsamen, parallel zum Grund der
Beschlagnut 20 aber im Abstand hinter diesem verlaufenden
Ebene, wobei deren Abstand vom Nutgrund so bemessen ist, daß
jede der Bohrungen 34, 35 1, 35 2 mit ihrer Mantellinie den
Nutgrund durchdringt und damit gemäß Fig. 2 die Öffnungen 23
sowie 24 1 und 24 2 der Kammern 21 sowie 21 1 und 22 2 entstehen
läßt.
Der Durchmesser der Bohrungen 34, 35 1, 35 2 und deren
Achsabstand vom Nutgrund ist dabei so vorgesehen, daß die
durch sie gebildeten, an den Grund der Beschlagnut 20
anschließenden Kammern 21, 22 1, 22 2 durch ihre Öffnungen 23,
24 1 und 24 2 sowohl den das Antriebsglied 3 enthaltenden
Gehäusebereich 15 als auch die Gehäuseansätze 14 ohne
weiteres aufnehmen können, wie dies aus Fig. 3 ersichtlich
ist.
Zu bemerken ist noch, daß nach dem Einsetzen des
Betätigungsgetriebes in die Beschlagnut 20 sowie die daran
anschließenden, die Getriebekastenausnehmung bildenden
Kammern 21, 22 1 und 22 2 des Flügelholms 19 jeweils zwischen
den Längsseitenflächen der Gehäuseansätze 14 und den
benachbarten Wandungen der Kammern 22 1 und 22 2
kreisabschnittsförmige Hohlräume 30 entstehen, wie das aus
Fig. 3 ersichtlich ist.
Wie aus den Fig. 1, 3 und 4 hervorgeht, sind an dem
Gehäuse 2 des Betätigungsgetriebes in axial zur Drehachse 10
verlaufende Wülste 31 angebracht. Diese stehen etwas über die
ansonsten nahezu gleichbleibende Dicke des
Betätigungsgetriebes vor, sind jedoch so bemessen, daß die
gesamte Dicke des Betätigungsgetriebes im Bereich der Wülste
31 nur wenig größer bemessen ist als die Breite der
Beschlagnut 20.
Wie aus den Fig. 3 und 4 weiterhin hervorgeht, sind die
Wülste 31 jeweils paarweise und symmetrisch zu einer durch
den Drehpunkt 10 verlaufenden Ebene auf beiden Gehäusehälften
6 angeordnet. Die Wülste 31 liegen dabei in einer zur
Stulpschiene 1 parallelen Ebene gemeinsam mit der Drehachse
10 des Antriebsgliedes 3 und den Bohrungen 16 der
Gehäuseansätze 14.
Auf einer zweiten, wiederum parallel, aber näher zur
Stulpschiene 1 verlaufenden Ebene sind ebenfalls paarweise
Wülste 32 vorgesehen. Diese sind in einem Abstand von der
Drehachse 10 ebenfalls symmetrisch zu einer senkrecht durch
die Drehachse 10 verlaufenden Ebene entfernt, der geringfügig
kleiner bemessen ist, als der Radius 33 der Bohrung 34.
Beim Einsetzen des Betätigungsgetriebes in die durch die
Bohrungen 34, 35 1, 35 2 entstandenen Kammern 23, 24 1, 24 2 von
der offenen Seite des Führungskanals bzw. der Beschlagnut 20
in der in Fig. 2 mit R bezeichneten Montagerichtung her
verrasten die Wülste 32 hinter den Mantelflächen der Bohrung
34 und bewirken die gewünschte Lagenfixierung des
Betätigungsgetriebes.
Wie insbesondere aus der Fig. 4 deutlich wird, ist die durch
die Bohrung 34 geschaffene Kammer 21 so bemessen, daß sie den
bzw. die in Fig. 4 strichpunktiert angedeuteten Führungskanal
bzw. Beschlagnut 20 - in Längsrichtung der Bohrung 34 gesehen
und somit quer zur Beschlagnut 20 - öffnet. Dadurch wird es
möglich, daß die auf beiden Gehäuseteilen 6 angeordneten
Wülste 32 einen durch die Bohrung 34 geschaffenen
Hinterschnitt hintergreifen können und zwar auch hin der in
Fig. 4 rechten Längswand der Beschlagnut 20, die geringfügig
angebohrt ist. Daher ist das Betätigungsgetriebe in dieser
Position sowohl in Längsrichtung als auch entgegen der
Montagerichtung lagenfixiert.
Dabei wird unter anderem auch das Betätigungsgetriebe in
Längsrichtung zusätzlich ausgerichtet, was beispielsweise
durch Anordnen einer einzigen Wulst nicht möglich wäre. Da
die Wülste 32 nahezu auf dem Radius 33 der Bohrung 34 liegen
ist gewährleistet, daß den Gehäusehälften 6 vorkragenden
Wülste 32 einerseits abschnittsweise über diesen Rand der
Mantelfläche vorstehen, während sie andererseits mit ihrem
übrigen Abschnitt in dem angedeuteten Führungskanal bzw. der
Beschlagnut 20 liegen. Somit läßt sich ein Reibschluß der
außerhalb der Bohrung 34 liegenden Wulstabschnitte und
gleichzeitig ein Formschluß der in die Bohrung vorragenden
Wulstabschnitte erreichen.
Wie sich der Fig. 3 in Verbindung mit Fig. 4 entnehmen läßt,
ist das erste, in Montagerichtung voreilende Paar Wülste 31
bei einer Profilierung des Flügelholms aus Holz nur beim
Einführen wirksam. Ist das Betätigungsgetriebe durch die
Wülste 32 fixiert, gelangen die Wülste 31 nicht mehr mit der
Bohrung 34 in Eingriff. Dies ist bei einer Ausgestaltung des
Flügelholms als Hohlprofil aus Kunststoff oder Metall
entsprechend den Fig. 5 und 6 jedoch nicht der Fall. Bei
einem derartigen Hohlprofil aus Kunststoff oder Metall wird
der Nutgrund 40 durch einen Durchbruch 41 geöffnet. Dies
erfolgt beispielsweise durch einen in den Führungskanal bzw.
die Beschlagnut 20 eingeführten Fräser, der eine
Langlochausnehmung im Nutgrund 40 herstellt. Dennoch werden
auch hier von der Stirnfläche des Flügelholms 19 Bohrungen-
ähnlich mit den bereits beschriebenen Bohrungen zur
Kammerbildung - hergestellt, und zwar als Blindbohrung, damit
die Befestigung eines auf der Stirnfläche anzuordnenden
Bedienungsgriffs und der Eingriff des Mehrkantstiftes in das-
hier nicht dargestellte - Antriebsglied 3 erfolgen kann.
Wie das Ausführungsbeispiel nach Fig. 5 zeigt, sind die
Wülste 31, 32 so voneinander beabstandet, daß die Wülste 31
unterhalb des den Nutgrund 40 bildenden Steges 43 liegen,
während die Wülste 32 im in Fig. 5 dargestellten
Endmontagezustand innerhalb des Führungskanals bzw. der
Beschlagnut 20 liegen. Der parallele Abstand der Wülste 31,
32 ist dabei so gewählt, daß die beschriebene Anordnung eine
Vielzahl von Stärken des Steges 43 zur Anwendung kommen kann.
Bei einer Ausgestaltung des Flügelholms aus Kunststoff oder
Metall wird dabei die Bohrung 34 üblicherweise nicht mit dem
dem Radius 33 ausgeführt, der dem Abstand der Wulstpaare
entspricht, sondern die Bohrungen 34, 35 1, 35 2 werden jeweils
mit gleichem Durchmesser hergestellt. Dies ist in der Fig. 6
jeweils strichpunktiert angedeutet. Aus der Fig. 6 ist auch
zu erkennen, daß die Längserstreckung 44 des Durchbruchs 41
größer gewählt ist als die Längserstreckung des
Betätigungsgetriebes einschließlich der Gehäuseansätze 14.
Die Wülste 31 verrasten daher hinter den Stegen 43, was bei
einer Ausgestaltung des Holmes und der damit verbundenen
Bohrungen 34 aus einem Holzwerkstoff nicht möglich ist, da
mit der Bohrung 34 der Steg 43 entfernt würde.
Durch die paarweise Anordnung der Wülste 31, 32 auf jeweils
einer zur Stulpschiene 1 parallelen Ebene, wobei mehrere
Paare von Wülsten jeweils in einem parallelen Abstand
zueinander angeordnet sind, wird daher eine Verwendung ein
und desselben Betätigungsgetriebes sowohl bei Flügelholmen 19
aus Holz, als auch bei Flügeln, die aus Hohlprofilen, z. B.
Kunststoff oder Metall, gebildet werden, möglich.
Da die Hohlprofile überlicherweise ähnlich hergestellt
werden, z. B. durch Extrudieren, besitzen die Stege eine im
Verhältnis zu den sonstigen Abmessungen der Hohlprofile nur
geringe Bandbreite an Abmessungen, was die Anordnung bzw. die
Auslegung des Abstandes der Wülste 31, 32 vereinfacht.
Üblicherweise liegt die Stärke eines Steges beispielsweise
bei Kunststoffprofilen zwischen 1,5 mm und 5 mm, so daß der
Abstand der Wülste 31, 32 etwa bei dem Größtmaß anzusetzen
wäre.
Wie die Fig. 7 in Verbindung mit Fig. 3 zeigt, ist das
Betätigungsgetriebe zusätzlich mit Schneidkanten 50 versehen.
Nur eine der Gehäusehälften 6 ist an den Gehäuseansätzen 14
mit den in Längsrichtung des Betätigungsgetriebes weisenden
Schneidkanten 50 versehen. Diese sind, wie der Fig. 3
entnommen werden kann, in Längsrichtung der Gehäuseansätze
14, also senkrecht zur Stulpschiene 1, ausgerichtet und
fluchten mit der in den Fig. 2 und 4 angedeuteten
Montagerichtung R. Der in Fig. 7 angedeutete Durchbruch 41
ist als Langloch ausgebildet und in seiner Längserstreckung,
wie bereits zur Fig. 6 ausgeführt, etwas größer bemessen als
das Gehäuse 2 des Betätigungsgetriebes. Von einer Planfläche
der Getriebeansätze 14 ragen die Schneidkanten 50 - ohne
seitlich über das Gehäuse 2 vorzustehen - in den den
Durchbruch 41 begrenzenden Radius des Langlochs. Die
Schneidkanten dringen dabei in das Material des
Flügelwerkstoffes teilweise ein und bewirken ein Verhaken des
Gehäuses 2.
Die Schneidkanten 50 sind dabei als spitz auslaufende
Dreiecksvorsprünge der Gehäusehälfte 6 ausgebildet, deren
erster Schenkel mit der Planfläche der Gehäusehälfte 6
fluchtet und deren zweiter Schenkel in einem spitzen Winkel
dazu verläuft.
Da die Schneidkanten 50 auf beiden Längsenden des
Betätigungsgetriebes angebracht sind, ergibt sich eine
Zentrierung des Gehäuses 2 bezüglich des Durchbruchs 41 bzw.
der Bohrung 35 1, 35 2 zwangsläufig.
Bei der Ausgestaltung des Flügelholmes 19 entsprechend der
Fig. 3 ragen die Schneidkanten 50 nämlich in den
Materialvorsprung der Öffnung 21 1, 21 2 hinein, wie dies in
Verbindung mit Fig. 2 deutlich wird. Erreicht das
Betätigungsgetriebe seine in Fig. 3 dargestellte
Endmontagestellung, in der es ggf. durch weitere
Befestigungselemente zusätzlich befestigt wird, ragen die
Schneidkanten zumindest teilweise in die Kammern 22 1, 22 2 und
gelangen größtenteils in den kreisabschnittsförmigen Hohlraum
30.
Bei der Herstellung des Betätigungsgetriebes als Formteil,
z. B. aus Druckguß, kann die Schneidkante 41 direkt angeformt
werden. In der Praxis werden die Gehäusehälften 5 aus
unterschiedlichen Materialien und nach unterschiedlichen
Herstellungsverfahren hergestellt bzw. erzeugt, was die
Montage erheblich vereinfacht. Die Schneidkanten 50 sind dann
zweckmäßigerweise in der Gehäusehälfte 6 vorzusehen, die als
Formteil ausgebildet wurde. Die Herstellung der Wülste 31, 32
stellt bei beiden Herstellungsmethoden der Gehäusehälften
keine Schwierigkeit dar.
Wie aus den Fig. 4 und 5 zu erkennen, sind die Wülste 31, 32
jeweils auf beiden Gehäusehälften 6 angebracht. Dies stärkt
die Fixierung, die über die Wülste 31, 32 erreicht werden
kann, insbesondere wenn die Wülste 31, 32 spiegelbildlich
angeordnet werden.
Es kann jedoch vorgesehen werden, daß die Wülste 31, 32 auf
den jeweiligen Gehäusehälften einen unterschiedlichen Abstand
aufweisen. Dies kann z. B. zum erleichterten Einführungen des
Betätigungsgetriebes sinnvoll sein, da das gleichzeitige
Eingreifen von zwei Wulstpaaren vermieden wird.
Nur der Vollständigkeit halber wird darauf hingewiesen, daß
die Schneidkanten auch an den Längswänden des Gehäusebereichs
15 angebracht werden können, wenn auf die Gehäuseansätze 14
verzichtet wird. Dies kann beispielsweise der Fall sein, wenn
die Befestigung des Bedienungshandgriffs nicht über eine
zusätzliche Rosette (des Bedienungshandgriffs) am Gehäuse 2
erfolgen soll.
1
Stulpschiene
2
Gehäuse
3
Antriebsglied
4
Treibstange
6
Gehäusehälften
7
Fußteil
8
Querwände
9
Querwände
10
Drehachse/ oder Drehpunkt
12
Schlitze
14
Gehäuseansätze
15
Gehäusebereich
16
Bohrung
17
Teilzylinderflächen
19
Flügelholm
20
Beschlagnut
21
Kammer
22
1
Kammer
22
2
Kammer
23
Öffnungen
24
1
Öffnung
24
2
Öffnung
30
Hohlräume
31
Wülste
32
Wülste
33
Abstand
34
Bohrung
34
,
35
1
,
35
2
Bohrung
40
Nutgrund
41
Durchbruch
43
Steg
44
Längserstreckung
50
Schneidkanten
Claims (6)
1. Fenster, Tür od. dgl., bei dem bzw. der zumindest der
Flügelrahmen aus Holz-, Metall- oder Kunststoffprofilen
zusammengesetzt ist, die an ihrer Falzfläche einen
einseitig offenen, im Falle von Metall- oder
Kunststoffprofilen beidseits in Querrichtung
hinterschnittenen, profilierten Führungskanal zur
längsverschiebbaren Aufnahme einer Treibstange aufweisen,
wobei die im Führungskanal befindliche Treibstange von der offenen Kanalseite der selben her mit einem Betätigungsgetriebe kuppelbar ist,
das ein in einem Gehäuse gelagertes und durch einen Bedienungshandgriff drehantreibbares Antriebsglied, z. B. ein Ritzel, aufweist,
wobei weiterhin das Gehäuse des Betätigungsgetriebes vor der offenen Seite des Führungskanals am Holz-, Metall- oder Kunststoffprofil abgestützt sowie, beispielsweise durch Verschraubungen, an diesem befestigbar ist,
wobei ferner der Bedienungshandgriff mit einem Mehrkantdorn, beispielsweise einem Vierkant- oder Sechskantdorn, von der raumseitigen Stirnfläche des Flügelrahmens durch eine Bohrung im Holz-, Metall- oder Kunststoffprofil in eine entsprechend profilierte Mitnehmeraussparung bzw. Nuß des Antriebsgliedes formschlüssig eingerückt sowie mit diesem mittels Verschraubung in Eingriff gehalten ist,
wobei darüber hinaus, zumindest im Falle eines Metall- oder Kunststoffprofils, der Flügelrahmen im Einbaubereich des Betätigungsgetriebes mit einem Durchbruch (41) versehen ist, der den Boden des Führungskanals im Metall- oder Kunststoffprofil durchdringt,
und wobei der das Antriebsglied aufnehmende Gehäuseabschnitt des Betätigungsgetriebes den Durchbruch im Boden des Führungskanals durchgreift, während lediglich ein das Antriebsglied längsbeweglich aufnehmender bzw. führender Gehäuseabschnitt des Betätigungsgetriebes vor bzw. in der offenen Seite des Führungskanals am Holz-, Metall- oder Kunststoffprofil abgestützt ist,
und wobei am Gehäuse Mittel zur Lagefixierung des Betätigungsgetriebes vorhanden sind, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse (2) Mittel zur entgegen der Montagerichtung (R) wirkenden formschlüssigen und/oder reibschlüssigen Verbindung mit den angebrachten Bohrungen (34, 35 1, 35 2) und/oder dem Durchbruch (41) aufweist.
wobei die im Führungskanal befindliche Treibstange von der offenen Kanalseite der selben her mit einem Betätigungsgetriebe kuppelbar ist,
das ein in einem Gehäuse gelagertes und durch einen Bedienungshandgriff drehantreibbares Antriebsglied, z. B. ein Ritzel, aufweist,
wobei weiterhin das Gehäuse des Betätigungsgetriebes vor der offenen Seite des Führungskanals am Holz-, Metall- oder Kunststoffprofil abgestützt sowie, beispielsweise durch Verschraubungen, an diesem befestigbar ist,
wobei ferner der Bedienungshandgriff mit einem Mehrkantdorn, beispielsweise einem Vierkant- oder Sechskantdorn, von der raumseitigen Stirnfläche des Flügelrahmens durch eine Bohrung im Holz-, Metall- oder Kunststoffprofil in eine entsprechend profilierte Mitnehmeraussparung bzw. Nuß des Antriebsgliedes formschlüssig eingerückt sowie mit diesem mittels Verschraubung in Eingriff gehalten ist,
wobei darüber hinaus, zumindest im Falle eines Metall- oder Kunststoffprofils, der Flügelrahmen im Einbaubereich des Betätigungsgetriebes mit einem Durchbruch (41) versehen ist, der den Boden des Führungskanals im Metall- oder Kunststoffprofil durchdringt,
und wobei der das Antriebsglied aufnehmende Gehäuseabschnitt des Betätigungsgetriebes den Durchbruch im Boden des Führungskanals durchgreift, während lediglich ein das Antriebsglied längsbeweglich aufnehmender bzw. führender Gehäuseabschnitt des Betätigungsgetriebes vor bzw. in der offenen Seite des Führungskanals am Holz-, Metall- oder Kunststoffprofil abgestützt ist,
und wobei am Gehäuse Mittel zur Lagefixierung des Betätigungsgetriebes vorhanden sind, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse (2) Mittel zur entgegen der Montagerichtung (R) wirkenden formschlüssigen und/oder reibschlüssigen Verbindung mit den angebrachten Bohrungen (34, 35 1, 35 2) und/oder dem Durchbruch (41) aufweist.
2. Fenster, Tür od. dgl. nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Mittel aus axial zum Antriebsglied vom
Gehäusebereich (15) vorstehenden Wülsten (31, 32)
bestehen.
3. Fenster, Tür od. dgl. nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Mittel aus Schneidkanten (50) bestehen, welche
senkrecht zur Stulpschiene (1) und in Montagerichtung (R)
ausgerichtet sind.
4. Fenster, Tür od. dgl. nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Wülste (32) paarweise angeordnet in einer zu
einer der Stulpschiene (1) parallelen Ebene liegen und
jede Wulst (32) einen Abstand von der Drehachse (10) des
Antriebsgliedes 3 besitzt, der dem Radius (33) der
Bohrung (34) entspricht.
5. Fenster, Tür od. dgl. nach einem der Ansprüche 2 oder 4,
dadurch gekennzeichnet,
daß mehrere Paare von Wülsten (31, 32) in parallelem
Abstand zueinander angeordnet sind.
6. Fenster, Tür od. dgl. nach Anspruch 5,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Abstand so bemessen ist, daß zumindest ein Paar
der Wülste (31, 32) in einem Bereich angeordnet ist, der
außerhalb des Führungskanals bzw. der Beschlagnut (20)
und innerhalb der Kammer (21) zu liegen kommt.
Priority Applications (7)
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|---|---|---|---|
| DE19812997A DE19812997A1 (de) | 1998-03-25 | 1998-03-25 | Fenster, Tür o. dgl. mit einem Betätigungsgetriebe |
| AT99102446T ATE222986T1 (de) | 1998-03-25 | 1999-02-09 | Fenster, tür od. dgl. mit einem betätigungsgetriebe |
| DE59902431T DE59902431D1 (de) | 1998-03-25 | 1999-02-09 | Fenster, Tür od. dgl. mit einem Betätigungsgetriebe |
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| PL332179A PL190834B1 (pl) | 1998-03-25 | 1999-03-24 | Okno, drzwi lub temu podobne z przekładnią uruchamiającą |
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|---|---|---|---|
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| DE6609102U (de) * | 1966-11-02 | 1972-02-17 | Frank Gmbh Wilh | Verdeckt angeordnetes gestaenge zur uebertragung eines steuerweges fuer fenster, tueren oder dergleichen. |
| DE2301390B1 (de) | 1973-01-12 | 1974-05-02 | Siegenia-Frank Kg, 5900 Siegenkaan-Marienborn | Getriebe für Treibstangenbeschlag |
| DE2431616A1 (de) * | 1974-07-02 | 1976-01-22 | Frank Gmbh Wilh | Verschlussgetriebe, insbesondere fuer einen fluegel eines fensters, einer tuer o.dgl. |
| DE3645256C2 (de) * | 1986-01-07 | 1994-08-11 | Notter Eugen Gmbh | Fenster- und Türbeschlag |
| DE3710056C3 (de) * | 1987-03-27 | 1997-10-09 | Siegenia Frank Kg | Flügelrahmen für ein Fenster oder eine Tür, der aus Metall- oder Kunststoffprofilen zusammengesetzt ist |
| DE3835835A1 (de) | 1988-10-21 | 1990-04-26 | Siegenia Frank Kg | Fenster, tuer od. dgl., bei dem bzw. der zumindest der fluegelrahmen aus metall- oder kunststoffprofilen zusammengesetzt ist |
| RU2040685C1 (ru) * | 1993-06-28 | 1995-07-25 | Совместное предприятие "Мос Вольф комплект" | Приводной механизм для дверей и окон |
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- 1998-03-25 DE DE19812997A patent/DE19812997A1/de not_active Withdrawn
-
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- 1999-02-09 EP EP99102446A patent/EP0945573B1/de not_active Expired - Lifetime
- 1999-02-09 DE DE59902431T patent/DE59902431D1/de not_active Expired - Lifetime
- 1999-02-09 AT AT99102446T patent/ATE222986T1/de active
- 1999-03-19 HU HU9900695A patent/HU220055B/hu unknown
- 1999-03-24 PL PL332179A patent/PL190834B1/pl unknown
- 1999-03-24 RU RU99105986/12A patent/RU2154724C1/ru active
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| PL332179A1 (en) | 1999-09-27 |
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| EP0945573A3 (de) | 2000-04-05 |
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