DE9001820U1 - Satellitenempfangsantenne - Google Patents
SatellitenempfangsantenneInfo
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Description
| • ·· ·&igr;· -.· ·. . . | Zugelassener Vertreter beim | |
| Patentanwalt | .!.NIDlBergectf.fö,. ..· \.: | Europäischen Patentamt |
| Dipl.-Ing. Volkhard Kratzsch | D-7300 Esslingen | European Patent Attorney |
| Telefax 10711)3132*8 | ||
| Deutsche Bank Essfingen 210906 | ||
| Telefon Stuttgart (0711) 317000 | Postqiroamt Stuttgart 10004-701 | |
| cable «krapatent» esslirigenneckar | ||
Günther Hagenbusch 7313 Reichenbach
14. Februar 1930 A-.yaltsakte 4661
Sate11itenempfang~antenne
Die Erfindung bezieht sich auf eine Satellitenempfangsantenne mit den Merkmalen im Oberbegriff des Anspruchs 1.
Bekannte Satellitenempfangsantennen dieser Art stoßen bei der
zunehmenden Anzahl verstärkt auf Ablehnung vor allem aus gestalterischen
Gründenj denn ganz gleich, ob diese nun an der
Hauswand, ebenerdig oder auf einem Hausdach, hierbei den Dachfirst oder die Flachdachfläche überragend, angebracht
sind, sind sie aufgrund des Reflektors und des gesamten Aufbaus außerordentlieh auffällig und dadurch störend. In zunehmendem
Maße werden dadurch auch mit großen Aufwand und großer Vorbildtreue sanierte Altstadtbereiche in ihrem Erscheinungsbild
beeinträchtigt.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Satellitenempfangsantenne
zu schaffen, die weniger störend in Erscheinung tritt und ein ansprechenderes Erscheinungsbild bewirkt.
Die Aufgabe ist bei einer Satsllitenempfangsantenns der eingangs
genannten Art gemäß der Erfindung durch die Merkmale
im Kennzeichnungsteil des Anspruchs 1 gelöst. Vorteilhafte
weitere Erfindungsmerkmale ergeben sich aus den Ansprüchen
2-21.
Dadurch, daß der Reflektor aus einem zumindest im wesentliehen
transparenten Material gebildet ist, tritt er eigenständig nicht mehr derart dr. .inierend in Erscheinung. Er
ermöglicht vielmehr einen Lichtdurchlaß, so daß in der Nachbarschaft befindliche Elemente durch den Reflektor
hindurch sichtbar sind. Die erreichte Transparenz führt dazu, daß derartige Sarellitenempfangsantennen nicht mehr
als störende Elements empfunden werden. Sie können sich vielmehr formschön in die Umgebung am Aufstellort einpassen
.
Die technische Funktionsfähigkeit insbesondere des Refleüors
ist durch die Merkmale des Anspruchs 2 weiterhin gewährleistet, da die auf den Reflektor auftreffenden Signale von
dessen Reflektionseinrichtung reflektiert werden. Durch das
Merkmal des Anspruchs 3 ergibt sich eine einfache Ausbildung der Reflektionseinrizhtung, da eine Reflektionsschicht
schnell und kostengünstig auf irgendeiner Reflektorseite aufgebracht werden kann, in .besonders gemäß Anspruch 4 auf
der Reflektorseite. Da der Reflektor aber gemäß Anspruch 1
aus transparentem Material gebildet ist, kann die Reflektionsschicht
aucn statt dessen auf der Rückseite des Reflektors vorgesehen sein, wodurch zugleich die Reflektionsoberflache
der Reflektionsschicht durch das transparente Material des Reflektors abgedeckt und somit geschützt ist. Eine weitere
wesentliche Ausgestaltung erpibt sich aus Anspruch 5. Eine zumindest im wesentlichen transnarente Reflektionsschicht
hat den Vorteil, daß die Transparenz für die Satellitenempfangsantenne
voll erhalten bleibt und dennoch die technische Funktionsfähigkeit und das Reflektionsvermögen voll
gewährleistet sind. Durch das Merkmal des Anspruchs B ist
-ac erreicht, daß die Ref 1«· kt i onsschicht auf der Vorderseite
&kgr;&igr; &rgr; r Rückseite des Reflektors unrl somit -iuf de; 3 en &Pgr; be: fläche
als Schicht aufbringbar ist, &zgr;. &Pgr;. in i -arm einer
fertigen Folie, duich Au f spr;i hen , I'auchsn, \_a<
kieren od. dgl.. Dabei kann Bich die R- f lekt ionssc 11 ich ;.. gernäü Anspruch
7 flächig über die gesamte Reflektorfläche dr-
:;t recken. Statt dessen kann diese Reflektionsschicht aber
auch netzartig gestaltet sein, wie Anspruch 8 vorgibt, wobei das Netzwerk je nach den Umständen auch vorzugsweise
als metallisches Netzwerk ausgebildet sein kann.
Durch die Merkmale in den Ansprüchen 9 und 10 ist erreicht,
daß gleichwohl dieses Netzwerk schon aus geringer Entfernung vom Reflektor mit dem menschlichen
Auge nicht mehr erkennbar ist urd somit dennoch die Transparenz erhalten bleibt. Durch die MerKmale gemäß
Anspruch 11 läßt sich das Metzwerk relativ schnell, pinfach und kostengünstig aufbringen, indem es z. ::. auf
den fertigen Reflektor vorderseitig ader rückseitig aufgelegt wird. Dabei kann eine Befestigung gemä3 den
Merkmalen im Anspruch 12 von Vorteil sein. Besonders vorteilhaft kann sich statt dessen aber auch eine Ausgestaltung
gemäß Anspruch 12 und/oder 13 auswirken, uauöi ist
das Netzwerk vom transparenten Material des Reflektors 'Jz-rzeckt . Das Netzwerk ist also gegen äußere Einflüsse
geschützt, z. B. gegen Korrosion, Oxydation und insbesondere auch gegen jegliche mechanischen Beeinträchtigungen,
auch gegen Witterungsangriffe durch Wind, Staub, Schnee, Hagel od. dgl..
Ziurch die Merkmale im Anspruch 15 ist es möglich, die
Antenne, insbesondere deren Reflektor, bedarfsweise
abzutauen und zu enteisen. Dies hat zugleich den Vorteil,
daß man hinsichtlich der Aufstellposition der Antenne noch
variabler ist, da nicht mehr auf die Gefahr einer Bedeckung mit Schnee und/oder Eis besonders geachtet werden muß.
Durch nur kurzzeitiges Einschalten der Widerstandsheizung
ist ein schnelles Abtauen möglich. Bssonders vorteilhaft
sind die Merkmale gemäß Anspruch 16, wodurch dem Netzwerk
oder zumindest Teilen dieses diese Doppelfunktion zuge-
elektrische Widerstandsheizung geschaffen. Bei der kurzzeitigen
Einschaltung dieser zum Abtauen, Enteisen od. dgl. ist ein Empfang nicht möglich. Dies ist bei nur kurzzeitig
notwendiger Einschaltung der Widerstandsheizung nicht weiter nachteilig.
Durch die Merkmale in den Ansprüchen 17-21 wird der
transparente Eindruck, der bei der erfindungsgemäßen Satellitenempfangsantenne
erreicht ist, noch verstärkt. Ist der mindestens eine vom Reflektor nach vorn abstrebende Arm,
an dem der Empfänger gehalten ist, demgemäß ebenfalls aus zumindest im wesentlichen transparentem Material gebildet,
wiro dadurch zugleich vernindört, däS der mindestens sine
Arm den Empfangsbereich des Reflektors abschattet.
Weitere Einzelheiten und Vorteile der Erfindung ergeben
sich aus der nachfolgenden Beschreibung.
Der vollständige Wortlaut d£r Ansprüche ist vorstehend
allein zur Vermeidung unnötiger Wiederholungen nicht wiedergegsben,
sondern statt dessen lediglich durch Nennung der Anspruchsnummern darauf Bezug genommen, wodurch jedoch
alle diese Anspruchsmerkmale als an dieser Stelle ausdrücklich und erfindungswesentlich offenbart zu gelten haben.
Dabei sind alle in der vorstehenden und folgenden Beschreibung
erwähnten Merkmale sowie auch die allein aus der Zeichnung entnehmbaren Merkmale weitere B<~ ' ,andteile
der Erfindung, auch wenn sie nicht besonders hervorgehoben
und insbesondere nicht in den Ansprüchen erwähnt sind.
Die Erfindung ist nachfolgend anhand von in den Zeichnungen ° gezeigten Ausführungsbeispielen näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 eine schematisehe perspektivische
Ansicht einer Satellitenempfangsantenne
gemäß einem ersten Aus- *0 führungsbeispie 1,
Fig. 2 einen schematischen Schnitt Bntlang
&iacgr; )
der Linie II - II in Fig. 1 in demgegenüber wesentlich größerem Maßstab,
Fig. 3 einen schematischen Schnitt etwa entsprechen:' demjenigen in Fig. 2
eines zweiten Ausführungsbeispiels,
20
Fig. 4 eine schematische perspektivische
Ansicht einer Satei&iacgr;itenempfangsantenne
gemäß einem dritten Ausführungsbeispiel. < ) 25
In Fig. 1 und 2 ist schematisch eine Satellitenempfangsantenne
10 gezeigt, die einen Reflektor 11, einen dem Reflektor 11 zugeordneten Empfänger 12 und eine allgemein
mit 13 bezeichnete Halterung für beide aufweist. Der Refaktor
11 ist hier z.B. als Reflektor einer sog. Offset-Antenne ausgebildet, bei der der Reflektor 11 einen kleinen
Ausschnitt einer großen, zentral gespeisten Parabolantenne darstellt. Dies ist aber keineswegs zwingend. Der Reflektor
11 muß keineswegs ein körperlicher Ausschnitt aus einer solchen Parabolantenne sein. Er ist den jeweiligen Bedürnissgn
entsprechend gaformt. und kann somit bsispislswsiss
der Ausschnitt einer Kugelkalotte, siner Hy;..nrael, Pnrabel,
als ebenflänhiges Teil oder in sonstiger Wrigs gestaltest
sein. Dies hängt von den jeweiligen Gegeoenheiten und R1=-
dürfnissen ab.
Der Empfänger 12 weist ein Gehäuse 14 auf, in dB»i in üblicher
Weise die einzelnen Komponenten, die hier nicht sichtbar sind, enthalten sind. Der Empfänger 12 ist in bestimmter
Zuordnung zum Reflektor 11 gehalten. Die einzelnen Elemente des Emp-Fängers 12 haoen die Aufgabe, die mittels
des Reflektors '1 im Antennen-Brennpunkt konzentriert= Energie aufzunehmen und an die einzelnen Komponenten im
Empfänger 12 zur Umsetzung weiterzuleiten.
Die Halterung 13 weist einen &ngr; &ogr; &tgr;&igr; Reflektor 11 räch vorn
abstrebenden, hier z.3. abgeknickten,Arm 15 auf, an dem
in Abstand vom Reflektor 11 der EmDtänger '2 gehalten ist.
Ferner weist die Halterung '3 einen geeigneten, am Reflektor 11 angreifenden Tragteil 'S auf, aer hier &xgr;.3. ain
aufragendes L-estänge 17 besitzt. 3ei einem anderen, nicht
gezeigten Ausführungsbeispiei ist der Tragteil als ragbock
oder ähnliches ausgebildet, was ietztiicn cavon abhängt,
wo und wie die Satellitenemofangsantenne 10 ar ge
ordnet werden soll.
Der Reflektor 11 ist aus einem zumindest im wesentlichen
transparenten Material 1&THgr; gebildet. Die u.acnan ischen Gütewerte und geometrischen Abmessungen dieses Reflektors 11
aus diesem Material 18 sind dabei so gewählt, da3 der Reflektor 11 in sich ausreichend formsteif ist. Als derartiges,
zumindest im wesentlichen transparentes Material ist Glas oder insbesondere ein entsprechender, geeigneter
Kunststoff vorgesehen, z.3. ein solcher aus Acrylharz; oder
Polymethacrylsäureestern, auch unter der Marke "Plexiglas" im Handel. Als Kunststoffmaterial 1&THgr; ist dieses glasartig
durchsichtig und zumindest irn wesentlichen farDlos.
Der aus dem Material 18 beschriebener Art gebildete Reflektor
11 weist ein metallisches Netzwerk 19 auf. Dieses ist &iacgr; aus sich quer, insbesondere etwa rechtwinklig, kreuzenden ^
Fäden 20, 21, Drähten od. dgl. gebildet. Dabei ist der ||
Querschnitt dieser Fäden 20, 21 derart klein bemessen, ^.
daß das Netzwerk 19 zumindest nahezu unsichtbar ist. Allein '&eegr;
aus Gründen der besseren Veranschaulichung und Erläuterung ist in Fig. 1 und 2 dieses Netzwerk 19 so gezeigt, als wäre
es komplett sichtbar. In der praktischen Ausführungsform
jedoch sind die Fäden 20, 21, Drähte od. dgl. so dünn gewählt, daß man durch >jas transparente Material 18 des Reflektors
11 hindurchsehen kann, ohne dabei in etwas größe- * rer Entfernung überhaupt etwas vom metallischen Netzwerk 19
zu erkennen. Diese Technik ist z.B. bei Scheiben für Kraftfahrzeugen
bekannt, z.B. bei in die Heckscheibe integrierter Heckscheibenheizung, in die Frontscheibe integrierter
Rundfunkempfangsantenne und tihnlichem.
3eim ersten Ausführungsbeispiel in Fig. 1 ist das beschriebene
Netzwerk 19 so, wie Fig. 2 erkennen läßt, auf der vorderen Außenseite des Reflektors 11 vorgesehen. Bei einem
anderen, nicht gezeigten Ausführungsbeispiel ist das Netzwerk dagegen auf der rückwärtigen Außenseite des Reflektors
11 angeordnet. Abweichend davon kann es im übrigen auch r 25 vorteilhaft sein, wenn das Netzwerk 19 statt dessen in das
Material 18 des Reflektors 11 derart eingebracht ist, daß es von diesem Material überdeckt ist. Dadurch ist das metallische
Netzwerk 19 geschützt gegen etwaige äußere Angriffe, insbesondere gegen Korrosion, mechanische Kräfte
od. dgl. Von Vorteil kann es ferner sein, wenn das Netzwerk 19 in das Material 18 des Reflektors 11 eingelassen, eingebettet,
eingeschmolzen, zwischen zwei laterialschichten eingelegt oder in sonstiger Weise mit diesem Material 1Ö
des Reflektors 11 verbunden ist. Auch kann das Netzwerk 19 auf den Rpflektor 11 aufgedampft, aufgeklebt oder in sonstiger
Waise aufgebracht sein.
Der Reflektor 11 ist mit einer elektrischen Widerstandsheizung
versehen, die bei Einschaltung einer daran angeschlossenen Stromquelle eine Beheizung des Reflektors 11,
z.B. zum Abtauen, Enteisen od. dgl., bewirken kann. In besonders vorteilhafter Weis?: Ist dabei die Anordnung so getroffen,
daß zumindest sin Teil oder Tolle dss Nat^s -kes
19 selbst diese elektrische Widerstandsheizung bilden. j
Auch der Empfänger 12, zumindest aber dessen Gehäuse 14,
ka .1 aus einem z- nindest im wesentlichen transparenten
Material gebildet sein, wobei es sich um das gleiche daterial
1&THgr; wie beim RefleKtor 11 oder auch um anderes Material
&ngr;. hdndei" kann.
Auch die Halterung 13, zumindest aber Teile dieser, kann
aus einem zumindest im wesentlichen transparenten Material gebildet sein. Auch hier kann es sich um das gleiche
Material 18 wie beim Reflektor 11 oder um ein anderes
Material handeln. Im Einzelfall ist z.B. der Arm 15 aus
einem solchen zumindest im wesentlichen transparenten Material gebildet. Gleiches kann auch beim Tragteil 16,
insbesondere dessen Gestänge 17, der Fall sein.
Dadurch, daß der Reflektor 11 aus einem zumindest im /" 25 wesentlichen transparenten Material 18 gebildet ist, ergibt
sich dafür ein durchsichtiges Gebilde, das sich dadurch formschön und ansprechend darstellt. Ist die Satellitenempfangsantenne
10 z.B. im Bodenbereich oder an der Wand oder im Oachbereich eines Hauses oder an sonstiger
Stelle angebracht, so tritt die SatBllitenempfangsantanne
10 aufgrund der Transparenz zumindest des Reflektors
10 nicht fnshr als störendes separates Gebilde in Erscheinung,
Man schaut vielmehr durch den trf^iparenten
Reflektor 11 hindurch auf die dahinter befindlichen Teile.
Durch die Transparenz wird Jyr Reflektor 11 somit praktisch
aufgelöst, so daß die Satellitenempfangsantenne 10
• ·
• *
nicht mehr als störendes Element herausragt, sondern sich
statt dessen formschön in das Ganze einpaßt. Dieser Eindruck kann je nach Gegebenheiten dadurch noch verstärkt
sein, daß zumindest das Gehäuse 14 des Empfängers 12 und/ oder die Halterung 13, zumindest Teile dieser, sbanfalls
aus zumircisst im wesentlichen transparentem Material bestehen,
so daß dann auch diese übrigen Teile der Satellitenempf
angsantenne 10 ebenfalls diese Transparenz vermitteln.
Eine solche Satellitenempfangsantenne 10, die nun
nicht mehr als störendes Element auffällig in Erscheinung tritt, kann s" ^ehezu tjliebiger Stelle plaziert sein,
ohne diesen formgestalL^rissr3n Transparenzeindruck zu
mindern. Die technische, insbeso :'2re bochfrequenzcechnisc^e,
F'j."^cion der Satellitenempfangsantenne 10 ist dadurch in
keiner Weise beeinträchtigt; o«nn das zumindest aus größerei.'
Entfernung völlig unsichtbare Metzwerk 19 gewährleistet in vollem Umfang die Reflexion und Bündelung der auftreffenden
hochfrequenten Signale. Durch die integrierte elektrische
Widerstandsheizung, die aus dem kompletten Netzwerk
2<"> 19 oder zumindest aus Teilen dieses gebildet ist, ist in
einfacher Weise bei Bedarf eine Beheizung des Reflektors 11,z.B. zum Abtauen, Enteisen, zusätzlichen Reinigen od.
dgl., möglich. Dazu ist es ausreichend, das Netzwerk 19
oder zumindest den die Widerstandsheizung bildenden Teil dieses kurzfristig durch Einschalten der Widerstandsheizung
mit der Stromquelle zu verbinden, wobei in dieser Heizphase ein Antennenbetrieb und Empfang nicht möglich ist.
Dies ist für den Benutzer nirht weiter störend, da bereits ein kurzzeitiges Einschalten und Beheizen völlig ausreichend
sein kann.
Aufgrund des erfindungsgemäßen Reflektors 11, der aus zumindest
im wesentlichen transparentem Material 18 gebildet ist und das Netzwerk 19 aufweist, bieten sich hinsichtlich
der Gestaltung des Reflektors 11 neue Möglichkeiten, da
aufgrund der Transparenz des letzteren auf größere
• · r t • · « ■ I · · &igr;
Flächenerstreckungen, verwickelte Formen oder sonstige Geometrien
keine Rücksicht mehr genommen werden muß, von denen man sonst bei bekannten Satellitenempfangsantennen schon
wegen etwaiger Störungen des Gesamtbildes Abstand nehmen muBfce,
Bei dem in Fig. 3 gezeigten zweiten Ausführungsbeispiel sind für did Teile, die dem ersten Ausführungsbeispisl entsprechen,
um 100 größere Bezugszeichen verwendet, so daß dadurch zur Vermeidung von Wiederholungen auf die Beschreibung
des ersten Ausführungsbeispieles Bezug genommen ist.
Fig. 3 verdeutlicht, daß das Netzwerk 119 in das zumindest
im wesentlichen transparente Material 118 derart eingebracht
sein kann, daß es von diesem Material 11Ö überdeckt ist. Hierbei kann das Netzwerk 119 in das Material 118 eingelassen,
eingebettet, eingeschmolzen, zwischen zwei Materialschichten eingelegt oder in sonstiger Weise mit dem
Material 118 verbunden sein.
Das dritte Ausführungsbeispisl in Fig. 4 zeigt eine andere
Ausführungsform einer Sateliitenempfangsantenne 210, bei
der der Reflektor 211 als grafler, zentral gespeister Parabolteil ausgebildet iat und der zugeordnete, hiel* nur sche-
~\ 25 matisch angedeutete Empfänger 212 im Brennpunkt angeordnet
und mittels der Amte 215 am Reflektor 211 gehalten ist.
Auch diese Satellitenempfangsantenne 210 ist hinsichtlich des Reflsktors 211 in gleicher Weise wie beim ersten Aus ·
führungsbBispiel ausgebildet, d.h. der Reflektor 211 ist
aus einem zumindest im wesentlichen transparenten Material 21&THgr; gebildet und weist ein metallisches Netzwerk 219 aus
sich krsuzendEn Fäden 220, 221 sehr kleinen Querschnitts
auf, die auch bei diesem Ausführungsbeispisl in Fig. 4 nur
der Erläuterung und das Verständnisses W8gen gezeigt und sichtbar gemacht sind. Auch die Halterung 213 mit
215 und Gestänge 217 ii)t entsprechend dem ersten
'''U ; f" "jhrurigsbe ispiel gestaltet. Für das Mritte Au - f üh rungs "J1?
Lo[J ie 1 in Fig. 4 gelten auch die gleichen /orLeile.
ein weiteres viertes Ausführungsbeispiel ist in den Zeichnungen
deswegen nicht besonders hervorgehoben, weil es sich :Jarin nicht markant darstellen läßr.. Das nicht gezeigte
vierte Ausführungsbeispiel hat die nachfolgend herausgestellten
gleichen Merkmale wie das erste bis dritte Ausführungsbeispiel.
Demgemäß weist der Reflektor 11 bzw. 111 d &zgr; w. 211 eine Reflektionseinrichtung auf, die bei den dar
rv;stellten Ausführungsbeispielen in Fig. 1 - 4 jeweils aus
Jem dortigen Netzwerk 19 bzw. 119 bzw. 219 gebildet ist. Auch wenn bei den Ausfuhrungsbeispielen in Fig. 1 - 1 dieses
genannte Netzwerk als metallisches Netzwerk beschrieben ist, versteht es sich gleichwohl, daß dies nicht zwingende Voraussetzung
ist. Vielmehr kann das Netzwerk 19, 119, 219 auch aus anderem Material bestehen. Generell handelt p-j sich Dei
dem Netzwerk um einen Typ einer Reflßkt ionse inrichtung, mit
Jsr der Reflektor 11 bzw. 111 bzw. 211 versehen ist, wie
auch beim nicht gezeigten vierten Ausführungsbeispiel. Diese
^eflektionseinrichtung weist eine Reflektionsschicht auf.
jie Reflektionsschicht ist auf der Reflektorseite des Reflektors
oder statt dessen auch auf dessen Rückseite angebracht.
Letzteres behindert die technische Funktionsfähigkeit
deswegen nicht, weil der Reflektor bei allen Ausführungsbeispielen
aus einem zumindest im wesentlichen transparenten Material gebildet ist, welches bei rückseitig des
Reflektors vorgesehener Reflektionsschicht letztere auf der
reflektierenden Fläche schützend überdeckt. Beim nicht gezeigten
vierten Ausführungsbeispiel ist diese Reflektionsschicht
zumindest im wesentlichen transparent. Sie hat also zumindest im wesentlichen die gleiche Transparenz wie das
transparente Material 18 bzw. 118 bzw. 21c des Reflektors 11 bzw. 111 bzw. 211. Diese Reflektionsschicht ist als
Oberflächenschicht ausgebildet, die sich flächig über die
gfcdSarriLB rSBT ifc!M.Ui"r .Ldi^iie siaiiBUMr uiesc uusi &tgr; &khgr;&agr;'—&idiagr; ieiisi^i &igr; xl-i &igr;
kann aus einem Belag bestehen, der in Folienform od. dgl.
auf den Reflektor aufgelegt und daran befestigt ist. Von
Vorteil kann es statt dessen auch sein, wenn dieser Belag
aus einer zumindest im wesentlichen transparenten Farbschicht
Vorteil kann es statt dessen auch sein, wenn dieser Belag
aus einer zumindest im wesentlichen transparenten Farbschicht
besteht, die durch Spritzen, Tauchen, Lackieren od. dgl. ;'
auf der Vorderseite oder Rückseite des Reflektors aufge- &iacgr;
bracht ist. Eine solche zumindest im wesentlichen transpa- f
rente Oberflächenschicht, insbesondere Farbschicht, hat den ·■■
großen Vorteil, daß der gesamte Reflektor dadurch voll- '
flächig zumindest im wesentlichen transparent ist und £
gleichwohl die technische Funktionsfähigkeit in keiner
Weise oeeinträchtigt ist, da auch eine solche zumindest -v
&xgr; im wesentlichen transparente Reflektionsschicht, insbe- |
sondere z. B. Farbschicht, das volle Reflektionsvermögen i
wie z. B. ein Netzwerk 19 bzw. 119 bzw. 219 od. dgl. hat. '!
Ein Reflektor, der mit einer solchen Reflektionseinrichtung a
in Form einer vorderseitig oder rückseitig aufgebrachten |
Ref lekt ionsschicht in Gestalt einer Oberflächenschicht, z. f|
B. in Form einer Farbschicht, versehen ist, ist praktisch "
gänzlich zumindest im wesentlichen transparent. Von Vorteil j
ist ferner, daB dadurch der Herstellungsaufwand, insbsson- ^
dere die Kosten, noch weiter reduziert werden, weil eine '^
solche zumindest im wesentlichen transparente Reflections- )
schicht z. B. in Form einer Farbschicht schnell und einfach i
5 und kostengünstig aufgebracht werden kann. Auch etwaige
V 25 erforderliche Ausbesserungsarbeiten sind schnell und kostengünstig
z. B. durch .Nachlackieren durchführbar.
Claims (1)
- Ansprüche1. Satellitenempfangsantenne, mit einem Reflektor, einen dem Reflektor zugeordneten EmDfänger und sir.sr -lalterung für beide, dadurch gekennzeichnet, d a 3der Reflektor (11i 111» 1111) aus sinem zumindest irr wesentlichen transparenten Material gebildet ist.2. Satel 1 itenempfangsantenne nach Anspruch 1 . _i a d u r c h g e k e &eegr; &eegr; &zgr; e i c h &eegr; s t, daß der Reflektor M'j 111> 211) eine Reflektionseinrichtung aufweist.3. Satellitenempfangsantenne nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Re*1^1 tionseinrichtun; eine Reflektionsschicht aufweist.4. Satellitenempfangsantenne nach Anspruch 3, dadurch g e k e &eegr; &pgr; &zgr; e i c h &pgr; e t, dao die Refiekticnsschicht
auf der Reflektorseite des Reflektors vorgesehen ist.5. Satellitenempfangsantenne nach Anspruch 3 oder 4, d a -du~ch gekennzeichnet, dao die Reflsktionsschient zumindest im wesentlichen transparent ist.6. Sctellitenempfangsantenne nach einem der Ansprüche 3-5, dadurch gekennzeichnet, daß die Reflektionsschicht als OberflächEnschicht, z. B. Farbschicht, ausgebildet ist.7. Satellitenempfangsantenne nach einem der Ansprüche 3-6, dadurch gekennzeichnet, daß die Reflektionsschicht sich flächig über die ganze Reflektorfläche erstreckt.&thgr;. Satellitenempfangsantenne nach einem der Ansprüche 1-7,dadurch gekennzeichnet, daß der Re-V flektor (11; 111; 211) ein Netzwerk (19; 119; 219),insbesondere ein metallisches, aufweist. 159. Satellitenempfangsantenne nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß das Netzwerk (191 119; 219) aus sich quer, insbesondere etwa rechtwinklig, kreuzenden Fäden (2&THgr;, 21, 120, 121 j 220, 221), Drähten od. dgl.gebildet ist.10. Satellitenempfangsantenne nach Anspruch &bgr; oder 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Querschnitt der Fäden (20, 21, 120, 121, 220, 221), Drähte C 25 od. dgl. des Netzwerkes (19, 119, 219) derart klein bemessen ist, daß das Netzwerk (19, 119, 219) zumindest nahezu unsichtbar ist.* 11. Satellitenempfangsantenne nach einem der Ansprüche 8 -10,dadurch gekennzeichnet, daß das Netzwerk (19) auf der vorderen oder rückwärtigen Außenseite des Reflektors (11) vorgesehen ist.M, Satellitenempfangsanfcanne nach einer» der Anspruch« ■?■ -11, dadurch gekennzeichnet, daß das Netzwerk (119) in das Material (118) des Reflektors (111) derart eingebracht ist, daß es von diesem Material (118) ;bsrdeckfc ist.f 13. Satellitenempfangsantenne nach Anspruch 12, dadurch g e ■ annzeichnet, daß das Netzwerk (119) in das Material (118) des Reflektors (111) eingelassen, eingebettet, eingeschmolzen, zwischen zwei Materialachichten des Reflektors (111) eingelegt oder in sonstiger Weise mit dem Material (118) des Reflektors (111) verbunden ist.14, Satellitenempfangsantenne nach einem der Ansprüche 8 -13, dadurch gekennzeichnet, daß das Netzwerk (19) auf den Reflektor (11) aufgedampft, aufgeklebt oder in sonstiger Weise aufgebracht ist.( 25 15, Satellitenempfangsantenne nach einem der Ansprüche 1 -14, dadurch gekennzeichnet, daß der Reflektor (11j 111j 211) eine elektrische Widerstandsheizung aufweist, die bei Einschaltung einer daran angeschlossenen Stromquelle eine Beheizung des Reflektors (11) 111j 211), z.B. zum Abtauen, Enteisen od. dgl., bewirken kann.16, Satellitsnempfangsantenne nach Anspruch 15, dadurch gekgnnzsichnet, daß zumindest ein Teil oder Teile des Netzwerkes M9i 119» 219) selbst die elektrische Widsrstandsheizung bilden.17. Satellitenempfangsantenne nach einem der Ansprüche 1 -16 , dadurch gekennzeichnet, daß der Empfänger (12» 212), zumindest dessen Gehäuse (14} 214), aus einem zumindest im wesentlichen transparenten Material gebildet ist.'S. Sateliiterismpfangsantenne nach einem dar Ansprüche 1 -· M. dadurch gekennzeichnet, da3 die Halterung (13; 213), zumindest Teiie dieser, aas einem zumindest im wesentlichen transparenten Material fe'-'ldet ist.') 19 . Satellite^empfangser'^nne nach einem der Ansprüche 1 - 1&THgr; J a d u ;: c h gekennzeichnet, daBdie Halterung C13 j 213) zum in,'.5»;·: *" eir^n vom Reflektor (11? 211) nach vorn abstrebenden Arm (15» 215) aufweist, an dem in Abstand vom Reflektor (11; 211) der Empfänger (12; 212) eshalten ist, und daß dieser Arm (15j 215) aus zumindest im wesentlichen transparentem Material gebildet ist.20. Satellitenempfangsantenne nach einem der Ansprüche 1 - 19, dadurch gekennzeichnet, daß die Halterung (13* 213) einen am Reflektor (11; 211) angrei-,^ 26 fenden Tragteil (16; 216), z.B. ein aufragendes Gestänge (17, 217), aufweist und daß der Tragteil (16; 216), insbesondere das Gestänge (17j 217), aus zumindest im wesentlichen transparentem Material gebildet ist.21. Satellitenempfangsantenne nach einem der Ansprüche 1 - 20, dadurch gekennzeichnet, daß das zumindest im wesentlichen transparente Material (1 &thgr; &igr; 11 &thgr; » 218), aus dem der Reflektor (11j 111j 211) und/oder der Empfänger (12i 212) und/oder zumindest das Gehäuse f141214) des Empfängers (12; 212) und/oder die Halterung (13; 213) und/oder zumindest Teile dieser gebildet sind, aus Kunststoff, z.B. Acryl, Glas od. dgl. besteht.
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