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DE19520910A1 - Parabol-Empfangsantenne - Google Patents

Parabol-Empfangsantenne

Info

Publication number
DE19520910A1
DE19520910A1 DE1995120910 DE19520910A DE19520910A1 DE 19520910 A1 DE19520910 A1 DE 19520910A1 DE 1995120910 DE1995120910 DE 1995120910 DE 19520910 A DE19520910 A DE 19520910A DE 19520910 A1 DE19520910 A1 DE 19520910A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
antenna
antenna according
heating
heated
parabolic
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Ceased
Application number
DE1995120910
Other languages
English (en)
Inventor
Rainer Blum
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Blum GmbH
Original Assignee
Blum GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Blum GmbH filed Critical Blum GmbH
Priority to DE1995120910 priority Critical patent/DE19520910A1/de
Publication of DE19520910A1 publication Critical patent/DE19520910A1/de
Ceased legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01QANTENNAS, i.e. RADIO AERIALS
    • H01Q1/00Details of, or arrangements associated with, antennas
    • H01Q1/02Arrangements for de-icing; Arrangements for drying-out ; Arrangements for cooling; Arrangements for preventing corrosion

Landscapes

  • Details Of Aerials (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Parabol-Empfangsantenne. Solche Antennen werden in großer Zahl insbesondere für den Empfang von über Satelliten abgestrahlte Fernsehprogramme eingesetzt. Zu diesem Zweck werden die Parabol-Empfangsantennen mit einer bestimmten Ausrichtung oder Peilung auf Dächern, an Mauern, Fenstern und dergleichen Trägern montiert, also im Freien.
Wenn über die Parabol-Empfangsantenne unter trockenen Witterungsbedin­ gungen ein befriedigender Empfang, also ein ausreichender Signal-Rausch- Abstand, möglich ist, so trifft dies nicht in jedem Falle bei feuchtem Wetter zu, je nachdem, wie günstig oder ungünstig die Antenne angebracht ist und wie genau sie ausgerichtet wurde. Wenn die konvexe Reflektor­ fläche des Antennenkorpus naß ist oder eine Schneelast trägt, kann der Empfang gestört sein.
Die Erfindung schlägt daher vor, die Parabol-Empfangsantenne mit einer Beheizungseinrichtung auszustatten, deren Heizleistung hinreicht, um durch Witterungseinflüsse bedingte Empfangsstörungen zu unterbinden.
Eine erste Möglichkeit besteht darin, den Antennenkorpus elektrisch zu beheizen. Hierfür kann eine Heizwendel auf die Rückseite des Antennen­ korpus aufgebracht werden. Die benötigte elektrische Leistung kann dem Wechselstromnetz entnommen werden, wobei die Spannung zweckmäßig in den ungefährlichen Niedervoltbereich transformiert wird; die Zuleitung kann dann in das Antennenkabel integriert werden. Dabei wird man zweckmäßiger­ weise die Betriebsspannung gleichrichten, um Störungen des Empfangssig­ nals zu minimieren. Man kann aber auch über Sonnenkollektoren einen oder mehrere Akkumulatoren laden, aus denen dann im Bedarfsfall die benötig­ te Leistung entnommen wird - es versteht sich, daß diese Zwischenspei­ cherung erforderlich ist, da die Leistung gerade dann benötigt wird, wenn die Sonnenkollektoren am wenigsten Energie liefern.
Eine weitere Möglichkeit besteht darin, den Antennenkorpus im Wärmeaus­ tausch mit einem erhitzten Fluid aufzuheizen. Das Fluid kann gasförmig sein, etwa Luft, oder flüssig, etwa Wasser. In diesem Falle wären auf dem Antennenkorpus Heizrohrschlangen anzubringen, die von dem erhitzten Fluid durchströmt werden. Im Falle von Wasser kann beispielsweise die Heizrohr­ schlange mit einer zentralen Warmwasserversorgung eines Gebäudes verbun­ den sein, da im allgemeinen das Warmwasser ständig in Zirkulation gehal­ ten wird, auch wenn im Gebäude kein Warmwasser gezapft wird.
Bei den vorgenannten Beispielen erfolgt die Aufheizung des Antennenkorpus durch Wärmeleitung. Selbstverständlich ist auch die Aufheizung durch Wärmestrahlung möglich, etwa mittels eines elektrischen Infrarotstrah­ lers, oder auch mittels Konvektion, etwa mittels eines Warmluftgebläses.
Bei bestimmten Ausführungsformen - etwa Anschluß von Heizrohrschlangen an eine zentrale Warmwasserversorgung - erfolgt die Beheizung der Para­ bol-Empfangsantenne ohne Rücksicht darauf, ob eine Notwendigkeit dafür besteht oder nicht. Schon aus Gründen der Energieeffizienz wird man aber die Antennenbeheizung nur dann vornehmen, wenn die Witterung dies tat­ sächlich erfordert (und die Antenne auch tatsächlich für den Empfang benutzt wird). Man kann dann die Beheizung in Abhängigkeit von der Außen­ temperatur, von der relativen feuchte, oder einer Kombination von beiden steuern.
Ausführungsbeispiele werden nachstehend anhand der beigefügten Zeichnun­ gen im einzelnen erläutert.
Fig. 1 zeigt eine handelsübliche Parabolantenne perspektivisch in Rückan­ sicht, vorbereitet zur Montage an einer Außenwand oder dergleichen, und mit einer Beheizung gemäß der Erfindung versehen,
Fig. 2 ist ein Teilquerschnitt durch den Reflektor der Antenne nach Fig. 1 mit einer elektrischen Widerstandsheizung,
Fig. 3 zeigt analog zu Fig. 2 eine Abwandlung mit Heizfluidschlangen,
Fig. 4 ist ein Blockdiagramm der Gesamtanordnung einschließlich des mit der Parabolantenne verbundenen Empfangsgeräts.
Gemäß Fig. 1 umfaßt die Parabolantenne den eigentlichen Antennenteil 10, der über ein (nicht dargestelltes) Kabel, beispielsweise ein Koaxialka­ bel, mit einem Empfangsgerät verbunden ist. Mittels des Parabolreflek­ tors 12 werden die elektromagnetischen Signale, die von einem Sender oder einem Relaissatelliten abgestrahlt werden, auf das Antennenteil ge­ bündelt. Der Parabolreflektor und das Antennenteil sind miteinander und mit einem Tragarm 14 verbunden, der für die Montage an einem Gebäudeteil vorbereitet ist.
Erfindungsgemäß ist die Rückseite des Parabolreflektors mit einer wärme­ isolierenden und elektrisch isolierenden Beschichtung 16 versehen, die natürlich auch witterungsbeständig sein muß; für diesen Zweck ist bei­ spielsweise ein Polyurethanschaum geeignet.
In der Ausführungsform nach Fig. 2 sind in die isolierende Beschichtung elektrische Heizleiter 18 eingebettet; zur Vereinfachung der zeichneri­ schen Darstellung sind (vgl. auch fig. 4) drei mäanderförmig in Serie ge­ schaltete Schlaufen wiedergegeben, doch versteht es sich, daß eine größe­ re Zahl zwecks Vergleichmäßigung der Beheizung vorgesehen sein kann.
Die Stromzufuhr erfolgt hier über von dem Koaxialkabel getrennte Leitun­ gen 20, 22, die durch den hohlen Tragarm geführt sind.
In der Ausführungsform nach Fig. 3 sind in die isolierende Beschichtung ebenfalls in Form von Mäandern Heizschlangen 24 eingebettet, die von einem Wärmeträgerfluid durchströmt werden. Vorzugsweise verwendet man Wasser wegen dessen gegenüber Luft hoher Wärmespeicherkapazität und Wär­ meleitfähigkeit. Wiederum ist nur eine relativ geringe Anzahl von Heiz­ schlangen dargestellt, die selbstverständlich erhöht werden könnte. In den Zeichnungen ist nicht dargestellt, daß man vorzugsweise die Heiz­ schlangen so anordnet, daß die Wärmeabgabe möglichst gleichförmig erfolgt und sich nicht nahe dem Auslaß aus dem Parabolreflektor ein "kalter Punkt" bildet. Zu- und Ableitung des Heizfluids können auch hier über Rohrleitungen erfolgen, die durch den hohlen Tragarm verlegt sind.
Fig. 4 zeigt das Blockschaltbild in weitgehend schematisierter Form. Die zentrale Steuerungseinheit 30 steuert die Energieversorgungseinheit 32, bei der es sich im falle einer elektrischen Beheizung um ein aus dem Ver­ sorgungsnetz gespeistes Stellglied handeln kann, das unter Steuerung durch die Zentraleinheit 30 nur soviel Leistung an die Heizwendel abgibt, daß eine von einem Sensorelement 34 erfaßte Temperatur eingehalten wird. Es ist also bevorzugt, die Temperatur zu regeln. Im falle einer Fluid­ beheizung kann es sich bei der Einheit 32 beispielsweise um ein Vierwege- Mischventil handeln, wie es bei geregelten Zentralheizungen verwendet wird und das in Abhängigkeit von der vom Sensorelement erfaßten Tempera­ tur verstellt wird.
Die zentrale Steuereinheit 30 kann mit zusätzlichen Komponenten versehen sein, beispielsweise Zeitschaltuhren, um während vorgewählter Zeitinter­ valle die Heizung zu unterbrechen. Zusätzlich kann ein Hauptschalter vor­ gesehen sein, der die Anlage erst dann in Betrieb setzt, wenn das aus der Parabolantenne gespeiste Gerät, beispielsweise ein Fernsehgerät 36, tat­ sächlich eingeschaltet ist.

Claims (10)

1. Im Freien anzuordnende Parabol-Empfangsantenne, gekennzeichnet durch eine Beheizungseinrichtung mit hinreichender Heizleistung, um durch Witterungseinflüsse bedingte Empfangsstörungen zu unterbinden.
2. Antenne nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sie elektrisch beheizbar ist.
3. Antenne nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sie durch Wärmeaustausch mit einem erhitzten Fluid beheizbar ist.
4. Antenne nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Fluid Warmluft ist.
5. Antenne nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Fluid Warmwasser ist.
6. Antenne nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Beheizungseinrichtung ein Wärmestrahler ist.
7. Antenne nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Beheizungseinrichtung eine Heizwendel umfaßt, die auf den Antennenkorpus aufgebracht ist.
8. Antenne nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Heizwendel über das Antennenkabel mit elektrischer Leistung speisbar ist.
9. Antenne nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die konvexe Rückseite des Antennenkorpus mindestens auf einem Teil ihrer Fläche beheizbar ist.
10. Antenne nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Beheizungseinrichtung in Abhängigkeit von der Temperatur und/oder der relativen feuchte am Ort der Antenne steuerbar ist.
DE1995120910 1995-06-08 1995-06-08 Parabol-Empfangsantenne Ceased DE19520910A1 (de)

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Country Status (1)

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