DE9001854U1 - Passiv-Infrarot-Bewegungsmelder - Google Patents
Passiv-Infrarot-BewegungsmelderInfo
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- G08B13/189—Actuation by interference with heat, light, or radiation of shorter wavelength; Actuation by intruding sources of heat, light, or radiation of shorter wavelength using passive radiation detection systems
- G08B13/19—Actuation by interference with heat, light, or radiation of shorter wavelength; Actuation by intruding sources of heat, light, or radiation of shorter wavelength using passive radiation detection systems using infrared-radiation detection systems
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Description
• ·
Gebrüder Herten GmbH & Co KG
Beschreibung:
Fassiv-Infrarot-Bewegungsmelder
Die Erfindung bezieht sich auf einen Passiv-In£*arot-Bewegungsmelder,
bestehend aus einem <3i.undgehäuse und eines
mit dem Gruridgehäuse beweglich (gelenkig) verbundenen
Sens, .^gehäuse, welches »*>£xig&":^ns eii.ai. Infrarot-Detektor
aufniücait, der ein xn einem Vt ."hen Winke-lbereich vorgegebenes
überwach ;;-jsgebiei erfaßt, welches dui^h eine optische
Fokussieranordnuirig, bestehend a~s -&eeacgr; em irfrarotdurchlässigen
Fenster vnd einem zwischen dem Infrarot-Detektor und dem
Fenster angeordneten folienartigen Fresnellinsensystem, in
getrennte kegelige ^mpfangsbereiche um den Bewegungsmelder
herum aufgefächert ist.
Bekannt sind Infrarot-Bewegungsmelder, die einen Infrarot-Detektor
enthalten und aus einem Überwachungsgebiet einfallende Infrarot-Strahlung erkennen. Im Falle eines
plötzlichen Anstiegs der aus dem Überwachungegebiet einfallenden Infrarot-Strahlenenergie oder bei einer Änderung
des Einfallwinkels spricht der Infrarot-Detektor an. Durch das daraufhin erzeugte Meldesignal kann ein Verbraucher oder eine
Alarmeinrichtung eingeschaltet werden.
Durch das DE-GM 89 06 121 ist ein Bewegungsmelder der eingangs beschriebenen Art bekannt, dessen Grundgehäuse einen flachen
Boden zum Befestigen an einer geraden Wand hat. Eine derartige Ausbildung ist auf Bewegungsmelder mit einem
Überwachungsbereich von max. 180 Grad beschränkt. Der Trend geht jedoch dahin, solche Bewegungsmelder mit einem
Überwachungsbereich größer als 180 Grad, beispielsweise von
270 Grad auszustatten. An einer Hausecke montiert, könnte dann ein derartiger Bewegungsmelder den Umkreis an zwei
benachbarten Hauswänden gleichzeitig überwachen.
Die kafgabe der Erfindung besteht darin, den eingangs
beschriebenen Bewegungsmelder so .s'-xi-Jailden, da/3 er mit
sainem Grundgehäuse an einer Haus-oder Mauerecke befestigt
We:raen kann.
Bekannt sind Eck-Au^enleuchten mit einem rechtwinkligen
Befestigungsflansch (Katalog Gebrüder Merten, Gummersbach,
Ausgabe 1952, Seite 51). Bekannt sind ferner Rosetten für Wandarme zur Befestigung an Hauseckvn (Preisliste L25, Gebr.
Hannemann & Cie, Düren, Ausgabe 1928, Seite 31).
Die Aufgabe wird erfindungsgemä£ durch die im Kennzeichen des
Hauptanspruches aufgeführten Maßnahmen gelöst. Weiterbildungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen beschrieben.
Der Vorteil der Erfindung besteht darin, da/9 sich ein
derartiger, beispielsweise an einer Hausecke befestigter Bewegungsmelder mit seinem Sensorgehäuse wahlweise auf den
Überwachungsbereich vor einer Kauswand oder auf den Überwachungsbereich vor der, dieser Hauswand benachbarten,
Hauswand ausrichten lä/9t. Bei einem entsprechend großen
Überwachungsbereich, beispielsweise von 270 Grad, können mit dem Bewegungsmelder gleichzeitig die Bereiche vor zwei
benachbarten Hauswänden überwacht werden. Im Prinzip reicht für die Positionierung des Bewegungsmelders &egr;&eegr; einer Ecke,
z.B. Hausecke, ein winklig gebogener Arm aus, der einerseits mit der Bodenplatte dee Grundgehäuses und andererseits an der
Mauerecke befestigt ist.
Die Ansprüche 2 und 3 beschreiben zweischenklige Ausführungen
des Montagesockels, die eine exakte Positionierung des
BewegungsmelrJers an der Ecke ermöglichen.
Gemäß Anspruch 4 läßt sich der Bewegungsmelder ohne Montagesockel wie üblich an einer geraden Wand Montieren.
Nach Anspruch 5 ist der Montagesockel in das Grundgehäuse integriert, so da/3 sich die Bauhöhe verringern läßt.
Nachfolgend ist an Hand der Zeichnungen ein Ausführungsbeispiel der Erfindung näher beschreiben.
Es zeigen:
Fig. 1 die Seitenansicht eines an einer Hausecke befestigten Bewegungsmelders,
Fig. 2 die Draufsicht auf den Bewegungsmelder nach Fig.l.
Der Bewegungsmelder besteht aus einem die Anschlußklemmen
aufnehmenden zweiteiligen Grundgehäuse 3 und einem mit dem Grundgehäuse 3 über ein Kugelgelenk 4 verbundenen
Sensorgehäuse 5, welches die elektrische Schaltungsanordnung des Bewegungsmelders aufnimmt. Beide Grundgehäuseteile sind
durch nicht näher bezeichnete schrauben lösbar miteinander verbunden.
An der Bodenplatte 6 des Grundgehäuses ist ein Montagesockel 7 befestigbar, der mit dem Grundriß des Grundgehäuses
übereinstimmt. Der Montagesockel 7 dient dazu, den Bewegungsmelder an einer Haus- oder Mauerecke 8 zu
positionieren und besteht aus einer mit der Bodenplatte 6 des Grundgehäuses 3 kuppelbaren ebenen Grundplatte 9, an der ein
Paar Winkelfüße 10 materialeinheitlich angeformt sind. Die Winkelfüße 10 schließen mit ihren Befestigungsflanschen (11)
einen rechten Winkel ein und haben jeweils an den freien Enden ein Befestigungsauge zur Aufnahme einer Befestigungsschraube
12.
Wie aus Fig. 2 der Zeichnuny hervorgeht, sitzt der Montagesockel 7 firstziegelartig an der Haus- oder Mauerecke
8, wobei die Spitze 13 der rechtwinkligen Eckenaufnahme bis an die Grundplatte 9 heranreicht.
Der Montagesockel 7 läßt sich auf einfache Weise aus Kunststoff durch Oie/Jen oder Spritzen fertigen, wobei zur
Materialeinsparung an der Rückseite nicht näher bezeichnete Aussparungen vorgesehen werden können.
Das Sensor-Gehäuse 5 enthält zwei optische Fokussieranordnungen, bestehend aus jeweils einer
infrarotdurchlässigen Gehäuse-Öffnung 14, 15 und jeweils einem
zwischen dem nicht dargestellten Infrarot-Detektor und den öffnungen 14, 15 angeordneten folienartigen
Lresnellinsensystemen 16, 17. Beide optische Anordnungen
bilden sine Baueinheit.
Durch die optische Anordnung wird das Überwachungsgebiet in getrennte kegelige Empfangsbereiche 18, 19 um den
Bewegungsmelder herum aufgefächert. Während die erste optische Anordnung 14, 16 einen relativ weit entfernten Teil des
Überwachungsgebietes in getrennte Empfangsbereiche 18 auffächert, wird mit der zweiten optischen Anordnung 15, 17
das Überwachungsgebiet steil bis senkrecht unterhalb des Bewegungsmelders in getrennte Empfangsbereiche 19
aufgefächert, die den Unterkriechschutz bilden.
In Figur 2 ist die Draufsicht auf die Empfangsbereiche dargestellt. Die Figur zeigt eine schematische Darstellung
der Empfangsbereiche in unmittelbarer Nähe des Bewegungsmelders. Dabei ist mit 18 die obere Ebene der
Empfangsbereiche angegeben, also der Fernbereich, und mit 19 die untere Nahbereichsebene. Die Anzahl und die Anordnung
der Empfangsbereiche können variieren; so kann beispielsweise noch eine weitere Ebene mit mehreren Empfangsbereichen
vorgesehen werden, bzw. die Abstände der Empfangsbereiche (Figur 2) können größer oder kleiner sein.
I t t ■ ·
&igr; · t t
Die optische Anordnung 14, 16 für den Fernbereich deckt ein Überwachungsgebiet von 270 Grad um den Bewegung sine 1 der herum
ab. Die zweite optische Anordnung 15, 17 für den Nahbereich deckt ebenfalls ein Überwachungsgebiet von 270 Grad steil bis
senkrecht unterhalb des Bewegungsmelders ab.
Claims (5)
1) Passiv-Infrarot-Bewegungsmelder, bestehend aus einem m
Anschlußklemmen und/oder Teile der Schaltungsanordnung des Bewegungsmelders aufnehmenden Grundgehäuse und einem
mit dem Grundgehäuse beweglich (gelenkig) verbundenen Sensorgehäuse, welches wenigstens einen Infrarot-Detektor
aufnimmt, der ein in einem weiten Winkelbereich vorgegebenes Überwachungsgebiet erfaßt, welches durch
eine optische Fokussieranordnung, bestehend aus einem infrarotdurchlässigen Fenster und einem zwischen dem
Infrarot-Detektor und dem Fenster angeordneten folienartigen Fresnellinsensystem, in getrennte kegelige
Empfangsbereiche um den Bewegungsmelder herum aufgefächert ist, dadurch gekennzeichnet, daß das
Grundgehäuse (3) mit einem Montagesockel (7) verbunden ist, der wenigstens einen Winkelfu/9 (10) mit einem unter
einem Winkel von 45 Grad zur Bodenplatte (6) des Grundgehäuses (3) verlaufenden Befestigungsflansch (11)
für die Wandmontage aufweist.
2) Passiv-Infrarot-Bewegungsmelder nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, da/3 der Montagesockel (7) ein Paar Winkelfü/3e (10) aufweist, dessen Befestigungsflansche
(11) einen rechten Winkel einschließen.
3) Passiv-Infrarot-Bewegungsmelder nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, da/9 der Montagesockel (7)
firstziegelartig mit einer rechtwinkligen Aufnahme für eine Mauerecke (8) ausgebildet ist.
4) Passiv-Infrarot-Bewegungsmelder nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dao lrch gekennzeichnet, da/9 der Montagesockel
(7) lösbar mit dem Grundgehäuse (3) verbunden ist.
5) Passiv-Infrarot-Bewegungsmelder nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Montagesockel
(7) einstückig am Grundgehäuse (3) angeformt ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE9001854U DE9001854U1 (de) | 1990-02-16 | 1990-02-16 | Passiv-Infrarot-Bewegungsmelder |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE9001854U DE9001854U1 (de) | 1990-02-16 | 1990-02-16 | Passiv-Infrarot-Bewegungsmelder |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE9001854U1 true DE9001854U1 (de) | 1990-04-26 |
Family
ID=6851104
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE9001854U Expired - Lifetime DE9001854U1 (de) | 1990-02-16 | 1990-02-16 | Passiv-Infrarot-Bewegungsmelder |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE9001854U1 (de) |
Cited By (9)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE9201889U1 (de) * | 1992-02-14 | 1992-07-09 | Brück, Friedrich, 51789 Lindlar | Bewegungsmelder |
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-
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