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DE909980C - Feuerungsanlage mit Wurfbeschickung - Google Patents

Feuerungsanlage mit Wurfbeschickung

Info

Publication number
DE909980C
DE909980C DEST590A DEST000590A DE909980C DE 909980 C DE909980 C DE 909980C DE ST590 A DEST590 A DE ST590A DE ST000590 A DEST000590 A DE ST000590A DE 909980 C DE909980 C DE 909980C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
firing system
throwing device
combustion chamber
fuel
throwing
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEST590A
Other languages
English (en)
Inventor
Karl Radermacher
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Hitachi Zosen Inova Steinmueller GmbH
Original Assignee
L&C Steinmueller GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by L&C Steinmueller GmbH filed Critical L&C Steinmueller GmbH
Priority to DEST590A priority Critical patent/DE909980C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE909980C publication Critical patent/DE909980C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23KFEEDING FUEL TO COMBUSTION APPARATUS
    • F23K3/00Feeding or distributing of lump or pulverulent fuel to combustion apparatus
    • F23K3/16Over-feed arrangements

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Solid-Fuel Combustion (AREA)

Description

  • Feuerungsanlage mit Wurfbeschickung Die Erfindung betrifft die Ausrüstung einer Feuerungsanlage, insbesondere mit sehr breitem Feuerraum, mit einer Wurfeinrichtung zur Aufgabe des zu verfeuernden Brennstoffes.
  • @Vurfaufgabevorrichtungen zur Beschickung von Feuerungen sind an sich bekannt. Die Anwendung erfolgt in den meisten Fällen in der Weise, daß entsprechend der Feuerraumbreite mehrere Einzeleinrichtungen nebeneinander angeordnet werden, wobei die Auswurföffnungen durch Mauerwerkspfeiler getrennt sind. Diese Pfeiler erschweren jedoch die gleichmäßige Beschickung, so daß eine Strähnenbildung im Brennbett nicht zu vermeiden ist.
  • Auch verwenden die bekannten Wurfaufgabeeitirichtungen, gleichgültig, ob sie schwingende Wurfschaufeln oder umlaufende M'erfer besitzen, besondere Zuteileinrichtungen, welche den Brennstoff aus dem Vorratstrichter zur Aufgabeeinrichtung fördern und durch ihre Geschwindigkeit die aufzuwerfende Brennstoffmenge regeln. Durch die Erfindung «-erden diese Nachteile vermieden, und auch die bauliche Anordnung wird wesentlich günstiger.
  • Die Erfindung besteht darin, daß in einem auf Schienen laufenden, vor der gesamten Feuerraumbreite zu bewegenden schmalen Wagen eine Wurfeinrichtung angeordnet ist, welche mit regelbarer Geschwindigkeit hin und her fahrend den Brennstoff durch einen sich über die ganze Feuerraumbreite erstreckenden Auswurfschlitz gleichmäßig in den Feuerraum auswirft und verteilt. Die Wurfeinrichtung ist dabei so ausgebildet, daß sich die eigentlichen Wurfschaufeln an den beiden senkrecht zur Fahrtrichtung stehenden Seiten des Wagens auf Scheiben befinden, die in Drehung versetzt werden und bei seitlichem Verfahren des Wagens den aus der Trichteröffnung herausböschenden Brennstoff erfassen.
  • Um ein Nachrutschen des Brennstoffes im Bereich der Wurfschaufel während des Werfens zu verhindern, ist die dem Brennstofftrichter zugekehrte Wand des Wagens bis über die Wurfscheiben hinausgeführt. Es kann also stets nur- die durch diese Wand abgetrennte Brennstoffmenge durch die, in Fahrtrichtung gesehen, v ornliegende Wurfscheibe gefördert werden, während die zweite Scheibe leer läuft. Erfindungsgemäß wird die Leistung der Feuerungsanlage durch die Fahrgeschwindigkeit des die Wurfeinrichtung tragenden Wagens geregelt. Der Boden unter der Wurfeinrichtung ist nach der Erfindung hohl ausgeführt, wobei durch diesen Hohlraum Luft mit hoher Geschwindigkeit in den Feuerraum eingeblasen. wird. Die Regelung der Luftmenge kann dabei durch Klappen oder Schieber außerhalb des Düsenkastens erfolgen. Für die Fenerungsanlage gemäß der Erfindung kann es zweckmäßig sein, innerhalb des Düsenkastens eine zusätzliche Luftsteuerung derart vorzusehen, daß jeweils nur die im Bereich des Kohlenstroms liegenden Düsen Luft erhalten, während die übrigen abgesperrt sind. Eine solche Zusatzsteuerung besteht gemäß der Erfindung darin, daß ein beispielsweise endloses Plattenband, welches nur an einer Stelle eine Öffnung in der Breite des Kohlenstroms aufweist, vor den Eintrittsöffnungen der Luftdüsen parallel zur Bewegung der Wurfeinrichtung so bewegt wird, daß die Öffnung jeweils die im Bereich des Brennstoffstroms liegenden Düsen freigibt.
  • Durch den Gegenstand der Erfindung wird eine gleichmäßige Brennstoffverteilung mit entsprechender Luftzuführung erreicht, wobei die Luft einerseits als Zweitluft wirkt und andererseits ein vorzeitiges Ausfallen von Brennstoffteilen aus dem Förderstrom verhindert. Auch sind besondere Zuteilvorrichtungen nicht mehr notwendig.
  • Die Zeichnung zeigt den Gegenstand der Erfindung in einem Ausführungsbeispiel als Schnitt durch den vorderen Teil einer Feuerungsanlage.
  • Im unteren Teil der vorderen Feuerraumwand i ist ein über die ganze Breite des Feuerraumes reichender Ein.«#tirfschlitz 2 angeordnet. Vor diesem, zwischen Brennstofftrichter 3 und Feuerraumwand i, wird ein Wagen 4, der in Schienen 5 geführt ist, über die gesamte Feuerraumbreite bewegt. Der untere Teil des Wagens 4 trägt die Wurfeinrichtung in Form von zwei an den Stirnflächen des Wagens .I angeordneten, in Drehung versetzten Scheiben 6, an denen sich Wurfschaufeln 7 befinden, die jeweils den durch die Wand 8 des Wagens .4 von der Brennstoffböschung g abgetrennten Teil des Brennstoffes in den Feuerraum einwerfen. Die im Bereich der Einwurfstellen liegenden Luftdüsen io im hohlen Boden i i unterhalb der Wurfeinrichtung werden durch eine Öffnung in einem parallel mit der Wurfeinrichtung bewegten endlosen Band 12 freigegeben, so daß zugleich mit dem Brennstoff auch Luft an gleicher Stelle in den Feuerraum gelangt. Das Rostband 13 des Wanderrostes bewegt sich bei dem Ausführungsbeispiel auf die Vorderfront der Feuerungsanlage zu.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Feuerungsanlage mit Wurfbeschickung, dadurch gekennzeichnet, daß in einem auf Schienen laufenden, vor der gesamten Feuerraumbreite her zu bewegenden schmalen Wagen eine Wurfeinrichtung angeordnet ist. :
  2. 2. Feuerungsanlage nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Wurfeinrichtung im unteren Teil des Wagens angeordnet ist.
  3. 3. Feuerungsanlage nach Anspruch i oder 2. dadurch gekennzeichnet, daß die Wurfeinrichtung aus Wurfschaufeln besteht, die an den beiden senkrecht zur Fahrtrichtung stehenden Seiten des Wagens auf Scheiben angebracht sind, die in Drehung versetzt werden.
  4. 4.. Feuerungsanlage nach Anspruch i, z oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Mlurfeinrichtung mit entsprechend der geforderten Leistung regelbarer Geschwindigkeit hin und her fahrend den Brennstoff gleichmäßig in den Feuerraum einwirft.
  5. 5. Feuerungsanlage nach einem der Ansprüche i bis 4., dadurch gekennzeichnet, daß die Wurfscheiben bei seitlichem Verfahren des Wagens nur den Teil des aus der Trichteröffnung hervorböschenden Brennstoffes in den Feuerraum fördern, der zuvor durch die verlängeTte Wand des Wagens abgetrennt wurde.
  6. 6. Feuerungsanlage nach einem der Ansprüche i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Boden unter der Wurfeinrichtung hohl ist, wobei durch diesen Hohlraum Luft mit hoher Geschwindigkeit mittels Düsen in den Feuerraum eingeblasen wird.
  7. 7. Feuerungsanlage nach einem der Ansprüche i bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Luftzuführung durch Düsen jeweils an den Stellen erfolgt, an denen der Brennstoff in den Feuerraum eingeworfen wird. Feuerungsanlage nach einem der Ansprüche i bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß durch ein parallel zu der Bewegung der Wurfeinrichtung arbeitendes Verschlußorgan nur die Düsenöffnungen freigegeben werden, über denen sich im Augenblick die Wurfeinrichtung befindet.
DEST590A 1950-02-12 1950-02-12 Feuerungsanlage mit Wurfbeschickung Expired DE909980C (de)

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Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE909980C true DE909980C (de) 1954-04-26

Family

ID=7452112

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