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DE909853C - Mehrstufiger Kreiselverdichter - Google Patents

Mehrstufiger Kreiselverdichter

Info

Publication number
DE909853C
DE909853C DE1948P0006720 DEP0006720D DE909853C DE 909853 C DE909853 C DE 909853C DE 1948P0006720 DE1948P0006720 DE 1948P0006720 DE P0006720 D DEP0006720 D DE P0006720D DE 909853 C DE909853 C DE 909853C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
impeller
pinion
drive
shaft
gear
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE1948P0006720
Other languages
English (en)
Inventor
Arthur Naumann
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DE1948P0006720 priority Critical patent/DE909853C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE909853C publication Critical patent/DE909853C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F04POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
    • F04DNON-POSITIVE-DISPLACEMENT PUMPS
    • F04D25/00Pumping installations or systems
    • F04D25/16Combinations of two or more pumps ; Producing two or more separate gas flows
    • F04D25/163Combinations of two or more pumps ; Producing two or more separate gas flows driven by a common gearing arrangement

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Structures Of Non-Positive Displacement Pumps (AREA)

Description

  • Mehrstufiger Kreiselverdichter Mehrstufige Kreiselverdichter, wie sie im Bergbau als Drucklufterzeuger für den Untertagebetrieb der Abbaugeräte dienen, werden vorwiegend als Einwellenverdichter mit 8 bis 12 oder mehr Laufrädern ausgeführt, die in Reihe auf einer in zwei Endlagern ruhenden Welle befestigt sind. Dieser Wellenläufer wird in ein waagerecht geteiltes Gehäuse eingelegt, in dem die Laufräder durch Zwischenwände getrennt in Einzelkammern umlaufen und die angesaugte Luft von Stufe zu Stufe fortschreitend bis auf den Enddruck verdichten. Die von Stufe zu Stufe durch die Zwischenwände hindurchgeführte Welle muß an den Durchgangsstellen durch Labyrinthdichtungen mit möglichst geringem Spiel abgedichtet werden, um die aus den Radkammern höheren Druckes durch die Labyrinthe zurückströmenden Leckluftmengen, die bei neuen Verdichtern schon bis zu ioo/o der gesamten Fördermenge betragen, möglichst klein zu halten. Das ist jedoch nicht in dem Maße möglich, wie es wünschenswert wäre, weil die Welle sich schon im Ruhezustand durch das Eigengewicht des Läufers nach der elastischen Linie .durchbiegt. Um diese Durchbiegung mit einem Zuschlag, der durch das radiale Auswandern des Massenschwerpunktes des Läufers beim Durchfahren des kritischen Drehzahlbereiches erforderlich ist, sowie einem weiteren Zuschlag als Sicherheit gegen ein Anstreifen des Läufers an die Labyrinthe muß das radiale Gesamtspiel in den Wellen- undLaufraddichtungen größer gemacht werden, als es erforderlich wäre, wenn keine Wellendurchbiegung und die durch sie bedingte kritische Drehzahl vorhanden wären. Das deshalb, weil ein Anstreifen des Läufers Schmelztemperaturen erzeugen kann und oft erzeugt hat, durch die die Welle krumm wird und den Verdichter betriebsunbrauchbar macht.
  • Die Einwellenbauart hat somit schwerwiegende betriebliche und fertigungsmäßige Nachteile. Hinzu kommen weitere Mängel, durch die, da die Maschinen meist im durchgehenden Tag- und Nachtbetrieb laufen, jährlich Unsummen an nutzlosem Leistungsverbrauch verloren gehen.
  • Der Umstand nämlich, daß alle Laufräder, da auf derselben Welle eitzend, mit der gleichen Drehzahl umlaufen müssen, macht es unmöglich, jedes Laufrad mit seiner festigkeitsmäßig größtmöglichen Drehzahl zu betreiben. Die nach der Druckseite des Verdichters zu gelegenen, voluinenmäßig kleineren Laufräder laufen ungünstig langsam und erhöhen dadurch die im ganzen notwendige Gesamträderzahl. Die Folge hiervon ist außer dem kostspielig .großen Bauaufwand ein erheblich größerer Verlustanteil an Radscheibenreibung, der bei Bergwerksverdichtern io bis 1a1/9 der gesamten Antriebsleistung beträgt.
  • Die Einwellenbauart erfordert bei den im Bergbau verlangten Enddrücken von 6 bis 7 atü eine Räderzahl, die nur mit einer überkritisch laufenden Welle ausführbar ist. Das dadurch sowohl beim Anfahren wie auch bei jedem Abstellen der Maschine unvermeidliche Durchfahren des kritischen Drehzahlbereiches löst jedesmal Radialschwingungen aus, die das Maß der Wellendurchbiegungen nach der elastischen Linie überschreiten und nach kurzer Betriebszeit durch zeitweises Anstreifen ein Ausweiten der Labyrinthe zur Folge haben, bis sich die Welle selbst das für eine betriebssichere Inbetriebhaltung tatsächlich notwendige radiale Spiel in den Labyrinthen geschafft hat. Dadurch werden die Spaltverluste in den Wellen- und Laufraddichtungen in den einzelnen Stufen mit fortschreitender Betriebszeit wesentlich höher, als es bei der oben behandelten neugelieferten Maschine bei noch nicht durch die kritische Drehzahl ausgeweiteten Labyrinthen der Fall ist. Besonders nachteilig und den Spaltverlust erhöhend ist der durch die große Wellendicke und die noch größeren Laufraddichtungsdurchmesser bedingte große überströmquerschnitt in den Labyrinthen, ferner der zusätzliche Spaltv erhist in dem den erheblichen Längsschub ausgleichenden Ent-1 astungskolben.
  • Erschwerend macht sich der Einfluß der kritischen Drehzahl bei der Auslegung von mehrstufigen Einwellenverdichtern für kleine Ansaugeleistungen geltend. Hierbei verlangt die große Räderanzahl und die hierfür notwendige große Lagerdistanz. für den überkritisch betriebenen Läufer vielfach eine so dicke' - Welle, daß in radialer Richtung zwischen Welle bzw. Einlauf-und Laufradaußendurchmesser nicht mehr genügend Raum zur Unterbringung der Schaufeln übrig bleibt. Hierfür ist nun bereits bekanntgeworden, die Gesamträderzahl, die der nicht ausführbare Einwellenläufer hätte haben müssen, in eine Anzahl Einzelwellenläufer mit kürzerer, ausführbarer Lagerdistanz aufzuteilen und jeden dieser kürzeren Wellenläufer über ein gemeinsames Zahnrad durch ein mit diesem in Eingriff gebrachtes Ritzel anzutreiben. Aber auch hierbei war es noch nicht möglich, jedes einzelne Laufrad mit seiner festigkeitsmäßig größtmöglichen Drehzahl zu betreiben, da auch hier die durch ein Zahnradgetriebe antriebsmäßig zusammengefaßten Einzelwellenläufer mehrere Laufräder haben, die mit gleicher Drehzahl umlaufen. Demgegenüber macht die Bauweise gemäß der Erfindung den Konstrukteur ganz frei von dem hemmenden Einfluß der kritischen Drehzahl und dem durch sie bedingten Zwang zu einem Kompromiß bei der Größenbemessung der radialen Spaltspiele in den Labyrinthdichtungen.
  • Die Erfindung geht von einem mehrstufigen Krenselverdichter aus, bei dem ein Antriebsmotor über ein aus einem für alle Laufräder gemeinsamen Zahnrad, oder anderem Übertragungsorgan. und an dessen Umfang angeordneten Ritzeln bestehendes Getriebe die mit den Ritzeln gekuppelte Antriebswelle der betriebsmäßig hintereinandergeschalteten Laufräder mit unterschiedlichen Drehzahlen antreibt.
  • Sie schlägt vor, jedem Laufrad ein Ritzel zuzuordnen und dieses so zu bemessen, daß jedes Laufrad über eine als Torsionsstab ausgebildete Ritzelwelle mit der für dasselbe günstigsten Drehzahl angetrieben werden kann.
  • Jedes Laufrad erhält auf seiner dem Antriebsritzel zugekehrten Seite einen für die Kupplung mit dem Antriebsritzel eingerichteten, durch eine Labyrinth- oder Flüssigkeitsstopfbüchse, durch die der Torsionsstab hindurchgeführt ist, nach außen abgedichteten Ansatz.
  • Auf seiner vom Antriebsritzel abgewendetem Einlaßseite besitzt es eine Mittelsacklochbohrung. in die ein am Verdichtergehäuse befestigter oder mit diesem aus einem Stück bestehender Tragzapfen eingreift, der einerseits als Gleit- oder Wälzlager und zum anderen als Axialdrucklager für das Laufrad ausgebildet ist.
  • Bei einem Kreiselverdichter gemäß der Erfitidung ist also keine mit hintereinandergeschalteten Laufrädern besetzte Welle und auch kein diese im ganzen umschließendes Gehäuse vorhanden. Statt dessen werden getrennt aufgestellte, einzeln über ein Getriebe beliebiger Art mit unterschiedlichen Drehzahlen angetriebene, hintereinandergeschaltete Einradgebläse verwendet, die so gebaut werden können, daß der Massenschwerpunkt des Läufers innerhalb der Lagerstützlänge .des Tragzapfens verbleibt. Im Läufer verbliebene Unwuchtroste können unmittelbar vom Ölfilm des Gleitlagers oder von den Rollbahnen der Wälzlager in einer die Laufruhe verbessernden Weise aufgenommen werden, so daß ein radiales Auswandern des Läufers aus der Lagermitte unmöglich ist. Die Gefahr des Anstreifens der Labyrinthdichtungen ist aber damit beseitigt. Die Spaltspiele und die Labyrinthdurchrnesser können um ein -Mehrfaches kleiner bemessen werden, und die dadurch auf höchstens ein Viertel des sonst Notwendigen verringerten Spaltverluste bleiben trotz Fortfalls jeder Paßarbeit auf lange Betriebsdauer unverändert erhalten. Die Formgebung des Laufrades hinsichtlich der Beschaufelung ist bei der neuen Bauweise frei wählbar.
  • Die axiale Festlegung des Laufrades auf seinem Tragzapfen erfolgt bei Ausführung der Lagerun als Gleitlager durch Ausbildung des in das Mittelsackloch hineinragenden Zapfenendes als Axiäldrucklager, das nur gering belastet ist. sobald das Laufrad, wie im Ausführungsbeispiel dargestellt, druckentlastet gebaut wird. Bei Anwendung von Wälzlagern übernehmen besondere Drucklager die axiale Festlegung des Laufrades im Gehäuse.
  • In der Zeichnung sind zwei Ausführungsbeispiele für einen erfindungsgemäß ausgebildeten Kreiselverdichter dargestellt. Die Fig. i bis .I zeigen einen vierstufigen Kreiselverdichter, bei dem vier Einradgebläce 1, 1I. III und IV auf einer Seite eines Zahnradgetriebes untergebracht sind. Sie sind an einer Wand a mittels Schrauben b befestigt. Fig. q. zeigt einen Schnitt A-B durch Gebläse IV. Die Wand a ist auf zwei U-Schienen c und d aufgeschweißt und durch je zwei senkrechte Wände e und f sowie ein Rippenkreuz g versteift. Rechts der Wand a und zwischen den Wänden f sind 3 Zwischenkühler h1, h2 und h3 eingebaut, in denen das Fördermittel Luft oder Gas nach dem Verlassen der Gebläse 1, 1I und III zurückgekühlt wird. Auf der linken Seite der Gebläse ist auf zwei Tragschienen i, die mit den Schienen c, d und den Wänden e verschweißt sind, ein Zahnradgetriebe befestigt, das aus dem Zahnrad Z und den mit ihm in Eingriff stehenden Ritzeln z1 bis z4 besteht. Letztere sind mit den achsgleich liegenden Gebläselaufrädern durch Torsionsstäbe k1 bis k4 gekuppelt und treiben die Laufräder h bis 14 an. Das nach außen überstehende Ende der Zahnradwelle kann durch eine Kupplung m nach der einen oder anderen Seite mit der Welle einer geeigneten Antriebsmaschine gekuppelt werden. Das Fördermittel wird durch den Saugstutzen ri angesaugt und durch eine Drosselklappe o auf Saugspannung eingestellt. Die Ausblasstutzen der Gebläse I bis III sind durch sich erweiternde Rohrkrümmer p, bis p3 mit den Zwischenkühlern lt, bis h3 verbunden, aus denen das Fördermittel nach erfolgter Rückkühlung durch Überströmrohre q1 bis q3 den Saugstutzen der nachgeschalteten Gebläse zugeleitet wird. Vom Druckstutzen des Gebläses IV wird das auf Enddruck verdichtete Fördermittel über einen Regelschieber r der zu den Verbraucherstellen führenden Druckleitung s zugeleitet.
  • Die aus Fig.4 ersichtliche Bauart ist für alle vier Gebläse die gleiche. Der Zapfen z( hat ein nach außen überstehendes Ende, das Mitnehinerzähne hat, die in durchgehende Längsnuten einer auf das Zapfenende aufschiebbaren Muffe v passen und die Muffenbohrung auf halbe Länge ausfüllen (s. Fig. i). In die rechte Hälfte der Muffenbohrung greift das linke Ende des Torsionsstabes k4 mit ebensolchen passenden Mitnehmerzähnen ein, wodurch die Kupplung zwischen Ritzelzapfen und Torsionsstab zustande kommt. Das rechte Ende des Torsionsstabes k4 (s. Fig. q.) greift mit gleichartigen Mitnehmerzähnen in passende Nuten ein, die in der Bohrung eines Nabenansatzes w des anzutreibenden Laufrades 14 angebracht sind. Der N abenansatz w des anzutreibenden Laufrades braucht mit dem Laufradkörper nicht aus einem Stück zu bestehen, sondern kann zwecks Fertigungserleichterung auch breiter gestaltet sein, ohne am Wesen der Erfindung etwas zu ändern. Auf diese Weise wird durch Einfügen eines festigkeitsmäßig eben ausreichend bemessenen Torsionsstabes zwischen Ritzelzapfen u und Laufradnabenanisatz w das Laufrad l4 mit der festigkeitsmäßig größtmöglichen Drehzahl angetrieben. Der technische Erfolg dieser neuen Antriebsweise besteht darin, daß zur Übertragung der Antriebsleistung auf das Laufrad ein wesentlich kleinerer Durchmesser der als Torsionsstab ausgebildeten Ritzelwelle ausreicht und daß dadurch die den Torsionsstab nach außen abdichtende Labyrinthdichtung E betriebsungefährlich mit wesentlich kleinerem radialen Spiel ausgeführt werden kann, wodurch die Spaltverluste auf höchstens ein Viertel des sonst Üblichen gebracht werden können. Der Lagerzapfen y kann mit seinem dem Laufrad abgewandten Ende mit Treibsitz im Gehäuse befestigt werden, das in Form eines aus radialen Rippen F gebildeten Radsternes das Zapfenende umschließt und das einströmende Fördermittel dem Laufrad in geordneter Führung zuleitet. Statt einer zylindrischen Treibsitzpassung kann das Zapfenende auch Kegelform erhalten, wodurch die genaue Einstellbarkeit in Achsrichtung fehlt. In Sonderfällen kann der Zapfen mit dem Gehäuse aus einem Stück bestehend gefertigt werden, ohne am Prinzip der Erfindung etwas zu ändern. Der in Fig. i bis q. dargestellte Verdichter hat waagerechte Drehachsen. Hierbei wird der das Laufrad tragende Ölfilm zusätzlich durch das Laufradgewicht belastet, was bei senkrechten Drehachsen fortfällt. Waagerechte Drehachsen erfordern deshalb einen höheren Öldruck für die Zapfenschmierung. Senkrechte Drehachsen haben mithin geringere Lagerreibung und verbessern den Gesamtwirkungsgrad. Bei senkrechter Drehachse :wird das Übersetzungsgetriebe und die Antriebsmaschine, die dann auch ,senkrechte Drehachse erhält über oder unter den Verdichter gestellt. Mit dieser Anordnung wird außer einer vereinfachten Lagerschmierung noch eine erhebliche Platzersparnis für die Aufstellung im Maschinenhaus erzielt.
  • Die senkrechteAnordnung wird veranschaulicht, wenn die Zeichnung in der Bildebene im Uhrzeigersinn um cgo° gedreht betrachtet wird. Für Verdichter kleinerer Ansaugeleistung kann hierbei der in der Zeichnung gewählte Trägerunterbau an einer aufgemauerten Wand befestigt werden, wobei die trapezförmigen Versteifungswände f Tragkonsolen bilden.
  • Bei Verdichtern mit Ansaugeleistungen, bei denen infolge zu großer Abmessungen der Gebläsegehäuse diese nicht alle auf einer Seite des Getriebes Platz finden können, werden die Gebläse auf beide Getriebeseiten verteilt und dementsprechend auch die die Laufräder antreibenden Ritzel und Ritzelwellen. Dadurch wird an der erfindungsgemäßen Gestaltung im Prinzip nichts geändert. Die Kupplung des gemeinsamen Antriebsorgans, das bei großen Ansaugeleistungen vorwiegend ein gemeinsames Zahnrad sein wird, erfolgt dabei durch eine etwas längere Zwischenwelle, die in gleicher Weise zwischen Motor und gemeinsamen Zahnrad eingefügt werden kann, wie es für die Torsionsstäbe k1 bis k4 für das erste Ausführungsbeispiel beschrieben ist. Ein Ausführungsbeispiel dieser Art ist in Fig.5 im Aufriß und in Fig. 6 im Grundriß gezeigt. Dabei ist jedem Laufrad ein Ritzel ü1 bis N4 zugeordnet, die alle von einem gemeinsamen Zahnrad Z angetrieben werden. Jedes Ritzel ist so bemessen, daß das von ihm über eine als Torsionsstab ausgebildete Ritzelwelle angetriebene Laufrad mit der für dasselbe günstigsten, d. h. festigkeitsmäßig größtmöglichen Drehzahl umlaufen kann. Die Zeichnung zeigt die auf einem Kühlwasserbehälter K aufgestellten Einradgebläse I, 1I, III und IV und das Getriebegehäuse G, in dem das Zahnrad Z gelagert ist. Die Ritzel sind wellenlos auf mit dem Gehäuse G fest verbundenen Tragzapfen gelagert.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Mehrstufiger Kreiselverdichter, bei dem ein Antriebsmotor über ein aus einem für alle Laufräder gemeinsamen Zahnrad oder anderem Übertragungsorgan und an dessen Umfang angeordneten Ritzeln bestehendes Getriebe die mit den Ritzeln gekuppelten Antriebswellen der betriebsmäßig hintereinandergeschalteten Laufräder mit unterschiedlichen Drehzahlen antreibt, dadurch gekennzeichnet, daß jedem Laufrad ein Ritzel zugeordnet und dieses so bemessen ist, daß jedes Laufrad über eine als Torsionsstab, ausgebildete Ritzelwelle mit der für dasselbe günstigsten Drehzahl angetrieben werden kann, daß ferner jedes Laufrad auf seiner dem Antriebsritzel zugekehrten Seite einen für die Kupplung mit dem Antriebsritzel eingerichteten, durch eine Labyrinth- oder Flüssigkeitsstopfbüchse, durch die der Torsion.sstab hindurchgeführt ist, nach außen abgedichteten Ansatz und auf seiner vom Antriebsritzel abgewendeten Einlaßseite eine Mittelsacklochbohrung besitzt, in die ein am Verdichtergehäuse befestigter oder mit diesem aus einem Stück bestehender Tragzapfen eingreift, der einerseits als Gleit- oder Wälzlager und zum anderen als Axialdrucklager für das Laufrad ausgebildet ist. Angezogene Druckschriften: Schweizerische Patentschrift Nr. ro2 92i.
DE1948P0006720 1948-10-02 1948-10-02 Mehrstufiger Kreiselverdichter Expired DE909853C (de)

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