DE4033745A1 - Turbinenbau mit gewinde-radial-wellendichtringen - Google Patents
Turbinenbau mit gewinde-radial-wellendichtringenInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Kondensationsdampf- sowie eine Groß
gasturbine, bei denen Einfache- und Gegenläufige-Gewinde-Radial-
Wellendichtringe nach P 39 40 175.8 und P 40 27 663.5 zur Abdich
tung am Rotor benutzt werden. Einerseits eröffnet deren Einsatz
für die beiden Maschinen und für andere Turbomaschinen fortschritt
liche Gestaltungsmöglichkeiten, welche beispielhaft gezeigt werden.
Andererseits bedingt er spezielle Großausführungen von diesen be
rührungslosen Dichtelementen. Diesbezügliche Lösungen werden darge
stellt und angeboten.
Einfache- und Gegenläufige-Gewinde-Radial-Wellendichtringe stellen
selbsttätig sehr enge Dichtspalte über Fluidfördergewinden her und
erreichen dadurch trotz ihrer berührungslosen und verschleißarmen
Arbeitsweise eine hohe Dichtkraft bei äußerst kleinem Raum- und
Leistungsbedarf. Hohe Umfangsgeschwindigkeiten bereiten bei ihnen
keine Schwierigkeiten, sondern erlauben im Gegenteil, das sehr be
queme und angenehme Sperrfluid Wasser zu verwenden, um die höchsten
Differenzdrücke mit schmalen Wellendichtringen hermetrisch abzudich
ten. Rückwirkend übernimmt das Wasser automatisch die Kühlung und
den Schutz der aufgrund von Elastomerbestandteilen temperaturem
pfindlichen Dichtelemente.
Diese Tatsachen begründen im wesentlichen die großen mit Hilfe
von Gewinde-Radial-Wellendichtringen im Turbinenbau nutzbaren Kon
struktions- und Wirkungsgradvorteile. Die Erfindungsaufgabe besteht
darin, dieses anhand von zwei Entwürfen darzustellen und die Dicht
ringe entsprechend den neuen Erfordernissen umzugestalten.
Im ersten Teil der Lösung wird bei einer Kondensationsdampfturbine
die Gehäuseabdichtung an der Frontseite der Maschine erfindungsgemäß
auf einen Gegenläufigen-Gewinde-Radial-Wellendichtring übertragen,
der mit Wasser als Sperrfluid weit außen an der Vorderseite der
Curtisscheibe arbeitet. Letztere erhält dafür einen schmalen, axial
vorkragenden Laufflansch, auf welchem die Gleitringe des Wellen
dichtringes auf einem Wasserfilm schwimmen und den Druckdampf aus
dem den Curtisleitkranz umgebenden Raum zum radial weiter innen
liegenden Raum vor der Curtisscheibe hin absperren. Erfindungsgemäß
ist dieser Raum mit Saugleitungen in der Gehäusefrontwand an den
Außendruck oder einen anderen Niederdruck angeschlossen.
Weil der Dampfdruck nach der Curtisstufe auf die Rückseite der
Curtisscheibe drückt, übernimmt diese bei der Abdichtung auf großem
Radius die Funktion eines Ausgleichkolbens. Es zeigt sich, daß sich
der Durchmesser, auf dem die Abdichtung stattfindet, der Aufgabe
anpassen läßt, den üblichen Ausgleichkolben mit seinen aufwendigen
und verlustreichen Labyrinthdichtungen ganz zu ersetzen. Die herme
tische Dampfabsperrung erübrigt aber gleichzeitig auch das vordere
Schlußlabyrinth.
Selbst, wenn der Gegenläufige-Gewinde-Radial-Wellendichtring sehr
weit außen dichten muß, bleibt sein Leistungsbedarf bei einem 10
bis 15 Mikrometer hohen Dichtspalt, auf den er ausgelegt wird, noch
vorteilhaft klein, im vorliegenden Beispiel z. B. unter 0,3 Promille
der Turbinenleistung. Dagegen verkürzt sich die Baulänge, und ver
mindert sich der Bauaufwand bei der umkonstruierten aus einem Hand
buch entnommenen 33-MW-Turbine beträchtlich. Das Radial- und das
Axiallager rücken nahe an die Curtisscheibe heran. Der Rotor wird
gestärkt. Bei dem neuen Entwurf wird der vordere Turbinenbereich
wassergekühlt, weshalb das Lagergehäuse für die beiden Lager in
das Turbinengehäuse einbezogen werden kann. Dabei soll das Schmier
öl erfindungsgemäß mit Überdruck in das Lagergehäuse eingespeist
und bei Betrieb sowie Stillstand der Turbine zu dieser und nach
vorne außen hin mit zwei Einfachen-Gewinde-Radial-Wellendichtringen
abgedichtet werden.
Die Turbine wird vorne gekühlt, um zu vermeiden, daß zu viel Wärme
durch den Wellenschaft und aus der Gehäusewand in das Lager fließt.
Das Kühlwasser braucht hierfür nicht extra herangeführt zu werden,
sondern ist bereits als Sperrwasser für den Gegenläufigen-Gewinde-
Radial-Wellendichtring vorhanden, und zwar mit einem gehörigen Sprüh
druck. Es wird in einer Nut zwischen den Laufflächen für die beiden
Gleitringe im Laufflansch an der Curtisscheibe gesammelt und tritt
von da in einige Sprühdüsen ein, die von innen in den Laufflansch
geschraubt sind und mit umlaufen. Sie sprühen das Wasser auf die
Gehäusefrontwand. Von der Nabe aus, an der der Einfache-Gewinde-
Radial-Wellendichtring seinen Eintritt in das Lagergehäuse verhin
dert, strömt es über die Curtisscheibe zurück unter den Laufflansch,
den es dadurch besonders kühlt, daß es in einem Wasserring mitro
tiert, weil die bereits erwähnten Saugrohre, die es zuletzt absau
gen, erst etwas weiter radial innen münden.
Die Hauptänderung des Gegenläufigen-Gewinde-Radial-Wellendicht
ringes gegenüber der Anmeldeschrift P 40 27 663.5 besteht darin,
daß er von außen mit gekühltem, durch einen Druckregler vom Kessel
speisewasser abgezweigtem Sperrwasser versorgt wird und nicht, vom
Dampfdruck gelenkt, den Sperrdruck selbst herstellt. Die Änderung
geht mit einer Vereinfachung des Dichtringaufbau′s einher, bedeutet
aber, was wichtiger ist, weiter, daß dessen Polymerbestandteile
nicht mit dem Heißdampf sondern nur mit kaltem Wasser in Berührung
kommen. Zusätzlich wird das Sperrwasser zunächst in einen in die
Gehäusefrontwand eingegossenen Ringraum eingespeist, welcher den
Einbauraum des Wellendichtringes umgibt, und von dem aus das Wasser
in diesen übertritt. Darüberhinaus sorgen Isolierfilze zum Dampf
und zum Curtisrad hin dafür, daß tatsächlich nur relativ wenig Wärme
in das Sperrwasser einfließt.
Eine weitere Vereinfachung des Gegenläufigen-Gewinde-Radial-Wellen
dichtringes resultiert aus dem Wegfall des Aufsetzringes, der über
flüssig ist, weil der Ring bei Rotorstillstand nicht abzudichten
braucht. Daher ergibt sich ein symmetrischer Ringaufbau, bei dem
das Gehäuse aus einem Mantelring und zwei Seitenwandringen besteht,
und die letzteren von beiden Seiten in den ersteren eingepreßt und
-geklebt sind. Die beiden Seitenwandringe sind mit dem zwischen
ihnen und auf den beiden Gleitringen liegenden Gummikissen lückenlos
axial verzahnt. Das Gummikissen stellt den einzigen übriggebliebenen
Elastomerring dar und weist als 6 bis 10 Millimeter dickes Rechteck
gummiband rechts und links viele Hundert die ganze Banddicke nutzen
de Axialzähne auf, deren Form für die Anpressung der Gleitringe
ausgelegt ist. Über dem Gummikissen und seinen Zähnen befindet sich
unter dem Mantelring und zwischen den Seitenwandringen der Druck
raum, in den das Sperrwasser von außen eingespeist wird, und von
dem aus in das Gummikissen gespickte Kapillarröhrchen es durch die
ses hindurch zum Spalt zwischen den Gleitringen und damit unter
diese leiten.
Die beiden Gleitringe stehen sich mit engem Spalt gegenüber und
und tragen in ihrer lnnenfläche die gegenläufigen Fluidfördergewin
de, wenn letztere nicht, was ebenso möglich ist, in die Laufflächen
auf dem Laufflansch eingeschnitten sind. Seitlich stützen die Gleit
ringe ihren Axialschub mit Spitzkanten an den Seitenwandringen ab,
während eingesetzte Stifte, die in Bohrungen in den Seitenwänden
ruhen, sie gegen Rotation sichern. ln die Freispalte über den Gleit
ringen unter den Axialzähnen der Seitenwandringe tritt auf der Dampf
seite Kondensat mit Dampfdruck und auf der Niederdruckseite Wasser
aus dem mitrotierenden Wasserring ein. Die beiden Drucke erzeugen
jeweils zusammen mit dem Sperrdruck auf den Gummizähnen ein An
press-Druckprofil für einen Gleitring, der aufgrund dessen mit ei
nem Parallelspalt über der Lauffläche schwimmt und mit dem Fluidför
dergewinde den Sperrdruck im Wasserfilm unter sich auf den jeweili-
Randdruck abbaut.
Der Gegenläufige-Gewinde-Radial-Wellendichtring ist nicht geteilt,
sondern wird vor dem Einbau des Turbinenrotors auf den Laufflansch
an diesem aufgezogen und mit ihm in das geteilte Turbinengehäuse
abgesenkt. ln den Mantelring eingelassene O-Ringe dichten ihn in
die Aufnahmenut in der Gehäusefrontwand ein, und radiale Verbin
dungsbohrungen im Mantelring führen ihm zwischen den O-Ringen das
Sperrwasser aus der Gehäusewand zu.
Bei dem metergroßen Durchmesser des Gegenläufigen-Gewinde-Radial-
Wellendichtringes werden alle Bestandteile mit Ausnahme des Elasto
merringes aus Metall gefertigt. Die elastischen Dehnkräfte für die
Erzeugung des Mikrodichtspaltes betragen auch bei der Verwendung
von Stahl für die Gleitringe nur ein Prozent der im Gleichgewicht
stehenden inneren und äußeren Druckkräfte und greifen praktisch
nicht in deren Spiel ein. Das Gleiche kann bei den Wärmedehnkräften
erreicht werden, welche bei unterschiedlichen Werkstoffen von Gleit
ringen und Laufflansch auftreten können. Die Gleitringe sollten
mit einer derartigen Vorspannung auf den Laufflansch aufgezogen
werden, daß sie bei Betriebstemperatur gerade spannungsfrei von
diesem abheben. Für die Gehäuseringe wird man rostfreien Stahl neh
men, für die Gleitringe zwischen Stahl, Gleitlagerbronze und anderen
Werkstoffen den auswählen, bei dem die Fördergewinde standfest er
halten bleiben. Die Fluidfördergewinde arbeiten zwar in gewisser
Weise schmutzabweisend, trotzdem muß das Sperrwasser sehr sauber
gehalten werden, denn bei der anvisierten Mikrospaltweite dürfen
die Gewindegänge auch nur wenige Zehntelmillimeter tief sein und
sind empfindlich gegen scheuernden Dreck.
Der Gegenläufige-Gewinde-Radial-Wellendichtring ist trotz seines
großen Durchmessers nur 30 Millimeter breit und etwa 20 mm hoch.
Die im Lagergehäuse eingesetzten Einfachen-Gewinde-Radial-Wellen
dichtringe weichen im Prinzip nur dadurch von der P 39 40 175.8
ab, daß der Aufsetzring bei ihnen auf die Druckseite verlegt und
als federbelasteter massiver Elastomer- oder PTFE-Ring ausgebildet
worden ist, was einfacher und sicherer als die Dichtlippe auf der
Niederdruckseite zu sein scheint. Dabei wird hingenommen, daß jetzt
bei Stillstand der Turbine eventuell das wenige Schmieröl, das die
Gewindegänge füllt, aus diesen heraussickert. Im zweiten Teil der
Erfindung werden derartige Wellendichtringe auch bei der Abdichtung
von Druckwasser verwendet und in diesem Zusammenhang weiter darge
stellt. Das rückwärtige Lagergehäuse der Kondensationsturbine wird
ebenfalls mit Einfachen-Gewinde-Radial-Wellendichtringen abgedich
tet, weshalb sich auch die Unterdruck-Labyrinthdichtung erübrigt,
und der Rotor und die Maschine noch einmal kürzer werden.
Im zweiten Teil der Erfindung wird eine 200-MW-Großgasturbine mit
Verbundrotor und Ringbrennkammer behandelt. Diese Turbinen haben
von selbst keine großen Abdichtprobleme, werden heute aber vielfach
mit innengekühlten Turbinenschaufeln gebaut und in GUD-Kraftwerken
als Hitzeerzeuger vor den Dampfkessel geschaltet. Da eröffnet der
Gewinde-Radial-Wellendichtring die Chance, den Wirkungsgrad der
Anlage bei voraussichtlich kleineren Baukosten dadurch zu erhöhen,
daß die ganze Maschine hinter dem Verdichter, die Brennkammer, die
Turbine, den Austritts-Ringdiffusor, das hintere Radiallager und
das Axiallager umfassend, in ein einziges wassergekühltes doppel
wandiges Gehäuse eingebaut und mit diesem vor den Abhitzekessel
geflanscht wird. Hierbei würde Druckwasser als Kühlmittel durch
den Rotor, durch alle Turbinenleit- und -laufschaufeln, sowie durch
die Diffusornabe und um das integrierte Lagergehäuse herum gepumpt
werden.
Bei einer derart gekühlten Großgasturbine könnten billige Werk
stoffe verwendet, und trotzdem die Turbineneintrittstemperatur stark
erhöht werden. Wie die nachfolgende Beschreibung darlegt, ist die
Sache längst nicht so kompliziert, wie sich das zunächst anhört,
und deshalb sehr vorteilhaft. Die vom Druckwasser aufgenommene Kühl
wärme bleibt als Kesselspeisewasservorwärmung im Prozeß. Wegen der
geringen Werkstoffdehnungen können enge Spalte realisiert, und die
Spaltverluste vermindert werden. Es wird erheblich an Rotor- und
Maschinenbaulänge eingespart. Ein preiswerter und strömungsgünstiger
Anschluß an den Abhitzekessel wird erreicht.
Das Turbinengehäuse ist ein horizontal geteiltes, doppelwandiges
Gußgehäuse. Der Wassermantelraum hat eine radiale Trennwand in der
Turbineneintrittsebene und daneben zwei durchbrochene radiale Ver
stärkungswände. Im Wasserraum wird das Gehäuse längs der Außen-,
der Innen- und der Zwischenwände mit Innenflanschen wasserdicht
zusammengeflanscht. In der vorderen Kammer, in welche das Druckwas
ser von außen eingeleitet wird, beult sich die Innenwand als Außen
wand der Scheibenbrennkammer radial aus und verbindet sich in zahl
reichen Brennerstutzen mit der Außenwand. Im Bereich der hinteren
Kammer, aus der das Druckwasser wieder abgeführt wird, läuft die
Innenwand als Außenbegrenzung des Turbinen- und Diffusorkanals nach
außen und ist am Gehäuseende mit dem radialen Flansch für den An
schluß an den Abhitzekessel wieder an die Außenwand angegossen.
Kurz davor trägt sie aber über dickwandig gegossene, hohle Profil
rippen die im Diffusorkanal und an der Rückwand wasserdicht von
außen zusammengeschraubte Diffusornabe, in deren untere Hälfte wie
derum die untere Halbschale des Lagergehäuses mit horizontalen Flan
schen versehen stark nach unten abgestützt eingegossen ist. Der
obere Teil des Lagergehäuses wird auf den unteren aufgeflanscht,
bevor die Nabe und das Turbinengehäuse geschlossen werden.
Zwischen der vorderen und der hinteren Wasserkammer im äußeren
Turbinengehäuse durchströmt das Druckwasser die Kränze der hohlen
Verdichteraustritts- und Turbineneintrittsleitschaufeln, einen Über
tragungsringraum um den Mittelrotor herum, den mittleren und hin
teren Rotor, alle Turbinenlaufschaufeln, die Diffusornabe und deren
Tragrippen. Vor und hinter der Scheibenringbrennkammer weist die
Gehäuseinnenwand je eine radial konische Aufnahmenut mit durchbro
chenem Nutgrund für die radial konischen, mit O-Ringen seitlich
gedichteten Außenringe der genannten Leitkränze auf. Die Außenringe
sind vertikal geteilt, mit Laschen zusammengeschraubt und von den
eingelöteten hohlen Leitschaufeln radial durchdrungen. Über dem
Rotor stecken diese Leitschaufeln eingelötet in den radialen End
flanschen einer zwischen dem Verdichter und der Turbine mit einem
Ringabstand um den Rotor herumliegenden, vertikal zusammengeflansch
ten Gehäusetrommel und münden in den umschlossenen Übertragungsring
raum. Die Gehäusetrommel trägt an jedem Ende einen auf dem Rotor
gleitenden, den Übertragungsringraum abschließenden Einfachen-Gewin
de-Radial-Wellendichtring. Das Druckwasser tritt durch viele relativ
kleine Übertragungsbohrungen in der dicken Rotorwand in den Mittel
rotor ein.
Die beiden Einfachen-Gewinde-Radial-Wellendichtringe sind unge
teilt und werden deshalb vor dem Zusammenschweißen des Verdichter-
und des Turbinenrotors auf letzteren aufgeschoben, sorgfältig einge
packt, nach der Fertigbearbeitung des Rotors wieder ausgepackt und
auf die für sie vorgesehenen Laufflächen aufgezogen. Dann wird die
Gehäusetrommel, in die sie sich mit O-Ringen eindichten, von beiden
Seiten über sie gestülpt und zugeflanscht, und außen werden die
konischen Außenringe der Leitkränze zusammengelascht. Zwischen den
Leitkränzen wird das Flammrohr der Scheibenringbrennkammer über
einer Wärmedämmung um die Gehäusetrommel herumgebaut. Alles zusammen
wird mit dem Rotor in das Gehäuse eingesenkt, wobei die Außenringe
der Leitkränze sich zentrisch und wasserdicht in ihre Aufnahmenuten
einbetten.
Die beiden Einfachen-Gewinde-Radial-Wellendichtringe sind so le
benslänglich auf den Mittelrotor montiert und müssen dafür ausgelegt
und entwickelt werden. Für die lange Lebensdauer wird man abhängig
von Untersuchungsergebnissen eventuell größere Dichtspalte und tie
fere Fluidfördergewinde zulassen, als oben angegeben ist. Dabei
wächst der Leistungsbedarf der Wellendichtringe direkt proportional
zur Spaltweite. Erhöhungen des vorgesehenen Leistungsbedarfs sind
voraussichtlich noch tragbar.
Im Rotor fließt das Druckwasser durch verschiedene Sammelräume
zwischen den Trommelscheiben und dazwischen durch die Laufschaufeln
der einzelnen Stufen hindurch, um an der Rückseite des Scheiben-
Trommelläufers zwischen zwei Einfachen-Gewinde-Radial-Wellendicht
ringen radial aus einer Ringnut im Wellenstumpf des Rotors in die
Diffusornabe auszutreten. Dabei dichtet der eine Wellendichtring
den Druckwasserraum in der Nabe zum Gasaustrittskanal hin ab, der
andere zum ölgefüllten Lagergehäuse in der Nabe hin, welches das
hintere Radiallager und das Axiallager der Großgasturbine birgt.
Falls notwendig, kann man die beiden Einfachen-Gewinde-Radial-Wel
lendichtringe auf verschiedenen Wellendurchmessern arbeiten lassen,
um einen ausgleichenden Schub auf den Rotor auszuüben.
Die Leitschaufeln der zweiten und der weiteren Turbinenstufen sind
in Ringnuten in der Innenwand des geteilten Turbinengehäuses eingefä
delt. Sie können nur mit einigem Aufwand direkt an das Kühlwasser
angeschlossen und zuverlässig entlüftet, bzw. entdampft, werden.
Die Füße dieser Schaufeln sind dagegen großflächig gut gekühlt.
Daher empfiehlt es sich, diese Leitschaufeln hohl aber druckwasser
gefüllt auszuführen, damit das Wasser die von außen übertragene
Wärme durch innere Konvektion in die Füße transportiert, wo sie
abgegeben wird.
Weitere Einzelheiten der Erfindungslösungen gehen aus den in den
Fig. 1 bis 4 dargestellten Ausführungsbeispielen hervor. Im ein
zelnen zeigen die
Fig. 1 einen Längsschnitt durch den vorderen Teil einer Kondensa
tionsdampfturbine mit der Curtisstufe und dem vorderen Ra
dial- sowie dem Axiallager, die
Fig. 2 als vergrößerten Ausschnitt aus der Fig. 1 einen Längsschnitt
durch den Gegenläufigen-Gewinde-Radial-Wellendichtring an
der Curtisscheibe, die
Fig. 3 einen Längsschnitt durch den wassergekühlten Brennkammer-
und Turbinenteil einer Großgasturbine, und die
Fig. 4 einen Längsschnitt in vergrößertem Maßstab durch einen in
dieser Maschine verwendeten Einfachen-Gewinde-Radial-Wellen
dichtring.
In Anlehnung an die vorausgegangenen Beschreibungen werden im wei
teren nur noch die Kennziffern der einzelnen Bestandteile angegeben:
Fig. 1 und 2:
1 Curtisscheibe, 2 Frischdampfeintritt, 3 Curtisleitkranz, 4 1.
C-Laufkranz, 5 C-Umlenkkranz, 6 2. C-Laufkranz, 7 Dampfkanal, 8
1. Überdruckleitkranz, 9 1. Überdrucklaufkranz, 10 Rotortrommel,
11 Rotorwelle, 12 Turbinengehäuse, 13 T-gehäusefrontwand, 14 Lager
gehäuse, 15 Radiallager, 16 Axiallager, 17 Druckdampfkammer um den
C-Leitkranz herum, 18 Niederdruckkammer vor der C-Scheibe, 19 Gegen
läufiger-Gewinde-Radial-Wellendichtring zwischen 17 und 18, 20 Lauf
flansch an der C-Scheibe, 21 Ringspeicher für Sperrwasser, 22 Sperr
wasseranschluß, 23 Sperrwasserübertritt, 24 Sperrwassersammelnut,
25 mitrotierende Kühl-(Sperr-)wassersprühdüsen, 26 Kühlwasserabsaug
kanäle, 27 mitrotierender Kühlwasserring, 28 und 29 Einfacher-Ge
winde-Radial-Wellendichtring für Drucköl, 30 Wärmedämmung,
31 Mantelring des Wellendichtringgehäuses, 32 und 33 Seitenwandring
des Wellendichtringgehäuses, 34 und 35 axiale Trapezzahnungen an
den Seitenwandringen, 36 Elastomerring, 37 und 38 axiale Gegenzah
nungen am Elastomerring zu 34 und 35, 39 Eintrittsbohrkanäle für
das Sperrwasser, 40 Druckraum über 36, 41 Sperrwasserdurchleitung
durch 36 mittels eingespickter Kapillarrohre, 42 niederdruckseitiger
Gleitring, 43 dampfdruckseitiger Gleitring, 44 Radialspalt, 45 und
46 gegenläufige Fluid-(Wasser-)fördergewinde entweder in 20 oder
in 42/43 eingeschnitten, 47 Abstützkante für den Axialschub, 48/49
Stift/Loch-Drehfixierung für den Gleitring, 50 Druckdampfzutritts
spalt, 51 Freispalte unter der Axialzahnung 34 für den Druckdampf,
52 Zutrittsspalt für Niederdruckwasser, 53 Freispalte für das Nie
derdruckwasser unter der Axialzahnung 35, 54 O-Ringe,
Fig. 3 und 4:
71 integrales doppelwandiges Gehäuse für die Brennkammer, die Turbi
ne und den Auslaßdiffusor, 72 Außenwand, 73 Innenwand, 74 Brennkam
merwand, 75 Brennerstutzen, 76 Trennwand, 77 Verstärkungswand, 78
Anschlußflansch an den Abhitzekessel, 79 Außenwand der Diffusornabe,
80 Hohlprofilspeiche, 81 einbezogene Unterhälfte des Lagergehäuses
mit Horizontalflanschen und Stützwänden, 82 separat aufflanschbare
Oberhälfte des Lagergehäuses, 83 vordere Druckwasserkammer, 84 hin
tere Druckwasserkammer, 85 Druckwassereintritt, 86 Druckwasseraus
tritt, 87 Verdichterrotor, 88 vorderer Turbinenrotor mit Zwischen
trommel, 89 und 90 Rotorscheiben, 91, 92, 93 und 94 Rotorendstück
mit Stumpfwelle, Lagerzapfen, Axialscheibe und Tragzapfen, 95 Über
tragungsringraum, 96 Bohrkanäle für den Druckwassereintritt ins
Rotorinnere, 97, 98 und 99 Verbindungskanäle im Rotor, dabei 98 Ka
näle zu jeder einzelnen Laufschaufel hin und wieder zurück, 100
vertikal geteilte Gehäusetrommel um den Übertragungsringraum herum,
101, 102, 103, 104, 105 und 106 nacheinander durchströmte Zwischenräu
me im Rotor zwischen den Scheiben und vor und nach den Laufschaufel
durchströmungen, 107 Druckwasseraustrittsnut in der Rotorstumpfwelle,
108 und 109 sowie 110 und 111 Einfache-Gewinde-Radial-Wellendicht
ringe am Druckwasserein- und -austritt in den Rotor hinein und aus
ihm heraus, 112 kombinierte Radial- und Axiallagerschale, 113 Axi
allagerscheibe, 114 letzter Verdichterlaufschaufelkranz, 115 Hohl
schaufel im Verdichteraustrittsleitkranz eingelötet in 100 und 116,
116 vertikal geteilter konischer Tragring des Verdichteraustritts
leitkranzes, 117 Diffusorkanal, 118 Wärmedämmung, 119 Flammrohr
der Scheibenringbrennkammer, 120 Brennerköpfe, 121 Brennkammeraus
tritt, 122 Hohlschaufel des Turbineneintrittsleitkranzes, eingelötet
in 100 und 123, 123 vertikal geteilter konischer Tragring des Turbi
neneintrittsleitkranzes, 124 O-Ringe, 125, 126, 127 und 128 druckwas
serdurchströmte Laufschaufeln der 1. bis 4. Turbinenstufe, 129, 130
und 131 druckwassergefüllte Leitschaufeln der 2. bis 4. Turbinenstu
fe mit konvektivem Wärmetransport in die großflächig gekühlten Leit
schaufelfüße (132), 133 Austrittsdiffusorkanal, 134 Endstück des
Speichenprofils,
141 Mantelgehäuse des Einfachen-Gewinde-Radial-Wellendichtringes,
142 Seitenwandring, 143 axiale Trapezzahnung am Seitenwandring,
144 Elastomerring, 145 Gegenzahnung zu 143 an 144, 146 Gleitring,
147 Fluid-(Öl-,Wasser-)fördergewinde, 148 Abstützkante für Axial
schub, 149/150 Stift/Loch-Drehfixierung für den Gleitring, 151 Zu
trittsspalt für Niederdruckfluid, 152 Freispalte für das Nieder
druckfluid unter der Axialzahnung 143, 153 Kammer für Hochdruckfluid,
154 Eintrittskanäle für das Hochdruckfluid, 155 Ringnut für den
Aufsetzring, 156 Aufsetzring aus Elastomer oder PTFE, 157 Ringfeder,
158 O-Ringe.
Der Verdichterrotor, das -gehäuse und die -beschaufelung können
ganz oder teilweise gleichartig wassergekühlt werden, falls dieses
im Endeffekt wirtschaftlich sein sollte.
Claims (10)
1. Turbine, dadurch gekennzeichnet, daß der
Ringspalt zwischen Rotor und Gehäuse auf großem Umfang (20, 11,
87, 88, 91) mit Hilfe von modifizierten Gegenläufigen- und Einfa
chen-Gewinde-Radial-Wellendichtringen (19, 28, 29, 108, 109, 110, 111)
abgesperrt ist.
2. Turbine, z. B. Kondensationsdampfturbine, nach Anspruch 1, da
durch gekennzeichnet, daß
- a) der Gegenläufige-Gewinde-Radial-Wellendichtring (19) die Vorderseite der Curtisscheibe (1) in eine äußere Hochdruck- (17) und eine innere Niederdruckzone (18) aufteilt, und daß
- b) der Durchmesser des Laufflansches (20) vorne an der Curtis scheibe so gewählt ist, daß der Hochdruck (7) auf ihrer Rück seite zusammen mit dem Niederdruck (18) vorne einen gewünsch ten ausgleichenden Axialschub auf den Rotor (10) ausübt.
3. Kondensationsdampfturbine nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekenn
zeichnet, daß
- a) der Gegenläufige-Gewinde-Radial-Wellendichtring (19) von außen mit druckgeregeltem Sperrwasser versorgt wird, welches z. B. mit Hilfe eines Druckreglers vom Kesselspeisewasser abgezweigt wird, daß
- b) das Sperrwasser in einen benachbart um den Einbauraum des Gegenläufigen-Gewinde-Radial-Wellendichtringes herum in der Frontwand (13) des Turbinengehäuses (12) liegenden Ring speicher (21) eingespeist (22) wird, von dem aus es in den Wellendichtring übertritt (23, 39), und daß
- c) das Sperrwasser unter dem Gegenläufigen-Gewinde-Radial-Wel lendichtring (19) in einer Ringnut (24) zwischen den beiden Laufflächen des Laufflansches (20) gesammelt und von dort mit innen in den Laufflansch eingeschraubten Sprühdüsen (25) in den Niederdruckraum (18) eingesprüht wird, aus welchem es durch Saugkanäle (26) in der Gehäusefrontwand (13) heraus gesaugt wird.
4. Kondensationsdampfturbine nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekenn
zeichnet, daß das vordere (14) und das hintere Lagergehäuse
mit Drucköl beliefert werden und gegen dessen Austritt an den
Wellenspalten durch auf der Rotorwelle (11) gleitende Einfache-
Gewinde-Radial-Wellendichtringe (28, 29,etc.) abgedichtet sind.
5. Turbine, z. B. Großgasturbine, nach Anspruch 1, dadurch gekenn
zeichnet, daß vier Einfache-Gewinde-Radial-Wellendichtringe
(108, 109, 110, 111) am mittleren Verbundrotor (87, 88) und an der
hinteren Stumpfwelle (91) des Rotors Übertragungsräume (95, 107)
für den Druckwasserein- und austritt in den Rotor hinein und
aus ihm heraus (96, 101 u. 106, 99) zum Gaskanal (114, 125, 133)
hin und zu den hinteren Wellenlagern (112, 113, 81, 82) hin ab
dichten.
6. Großgasturbine nach Anspruch 1 und 5, dadurch gekennzeichnet,
daß
- a) ein zusammenfassendes wassergekühltes doppelwandiges Gehäuse (71) sowohl die Scheibenringbrennkammer (74, 119) als auch die Turbine (122, 125 bis 132) als auch den Austrittsdiffusor (133) und in dessen mit Hohlprofilspeichen (80) angeschlos senem und getragenem Nabengehäuse (79) das Lagergehäuse (81, 82) des hinteren Radiallagers (112) und des Axiallagers (113) der Maschine enthält, und daß
- b) das Gehäuse (71) in eine vordere Wasserkammer (83), in welche das Druckwasser eintritt (85), und aus welcher es durch die hohlen Verdichteraustritts- (115) und die hohlen Turbinen eintrittsleitschaufeln (122) sowie durch den von einer Gehäu setrommel (100) umgebenen Übertragungsraum (95) in den Rotor übertritt, und in eine hintere Wasserkammer (84), zu welcher auch der lnnenraum der Diffusornabe, soweit er nicht vom Lagergehäuse in Anspruch genommen ist, und die Hohlräume in den Profilspeichen gehören, und in welche das Druckwasser aus dem Rotor zurückkehrt, um aus ihr heraus abgeführt (86) zu werden, unterteilt ist.
7. Großgasturbine nach Anspruch 1, 5 und 6, dadurch gekennzeichnet,
daß der Rotor als geschweißter Trommel-Scheibenrotor (87 bis
94) mit miteingeschweißten Laufschaufeln (125, 126, 127, 128) nach
einander durchströmte, durch Verbindungsbohrungen (97, 98, 99)
miteinander verbundene Wasserkammern (102 bis 106) zwischen
den Scheiben besitzt, und daß jede der wasserdurchflossenen
Laufschaufeln zwischen die beiden Teilstücke eines Kanals (98)
geschaltet ist.
8. Großgasturbine nach Anspruch 1 und 5 bis 7, dadurch gekennzeich
net, daß die Leitschaufeln (129, 130, 131) der hinteren Turbinen
stufen druckwassergefüllte Hohlschaufeln sind und großflächig
gekühlte Schaufelfüße (132) haben.
9. Gegenläufiger-Gewinde-Radial-Wellendichtring für Turbinen
nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein beidseitig
mit den Seitenwandringen (32, 33) axial verzahnter (34, 37, 35, 38)
Elastomerring (36) sowohl auf den beiden Gleitringen (42, 43)
als auch unter einem von außen (39) mit druckgeregeltem Sperr
fluid (hier Druckwasser) versorgten Druckfluidraum (40) liegt,
welcher seinerseits durch in den Elastomerring (36) gespickte
Kapillarrohre (41) mit dem Radialspalt (44) zwischen den Gleit
ringen (42, 43) verbunden ist.
10. Einfacher-Gewinde-Radial-Wellendichtring für Turbinen nach An
spruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sich über dem mit dem
an der Niederdruckseite in den Gehäusering (141) eingepreßten
Seitenwandring (142) axial verzahnten (143/145), auf dem Gleit
ring (146) ruhenden Elastomerring (144) ein an das Hochdruck
fluid angeschlossener (154) Druckfluidraum (153) befindet, und
daß der Aufsetzring (156) als massiver Elastomer- oder PTFE-
Ring von einer ihn umschließenden Ringfeder (157) in der hoch
druckseitig in das Gehäuse (141) eingedrehten Ringnut (155)
auf den Rotor gepreßt wird.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19904033745 DE4033745A1 (de) | 1990-10-24 | 1990-10-24 | Turbinenbau mit gewinde-radial-wellendichtringen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19904033745 DE4033745A1 (de) | 1990-10-24 | 1990-10-24 | Turbinenbau mit gewinde-radial-wellendichtringen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE4033745A1 true DE4033745A1 (de) | 1992-04-30 |
Family
ID=6416916
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19904033745 Withdrawn DE4033745A1 (de) | 1990-10-24 | 1990-10-24 | Turbinenbau mit gewinde-radial-wellendichtringen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE4033745A1 (de) |
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO2008058578A1 (de) * | 2006-11-17 | 2008-05-22 | Voith Patent Gmbh | Kühlsystem mit einem antriebsmotor und einer hydrodynamischen maschine |
| CN113982698A (zh) * | 2021-11-05 | 2022-01-28 | 重庆江增船舶重工有限公司 | 一种低温有机工质膨胀机平衡气及轴承座保温系统 |
| CN114934821A (zh) * | 2022-06-29 | 2022-08-23 | 华能鹤岗发电有限公司 | 一种安全性高的低热耗汽轮机 |
| CN115126544A (zh) * | 2022-07-15 | 2022-09-30 | 中国航发沈阳发动机研究所 | 一种航空发动机核心机的转子部件在线平衡结构及其方法 |
-
1990
- 1990-10-24 DE DE19904033745 patent/DE4033745A1/de not_active Withdrawn
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| WO2008058578A1 (de) * | 2006-11-17 | 2008-05-22 | Voith Patent Gmbh | Kühlsystem mit einem antriebsmotor und einer hydrodynamischen maschine |
| US8925694B2 (en) | 2006-11-17 | 2015-01-06 | Voith Patent Gmbh | Cooling system with a drive motor and a hydrodynamic machine |
| CN113982698A (zh) * | 2021-11-05 | 2022-01-28 | 重庆江增船舶重工有限公司 | 一种低温有机工质膨胀机平衡气及轴承座保温系统 |
| CN113982698B (zh) * | 2021-11-05 | 2023-10-24 | 重庆江增船舶重工有限公司 | 一种低温有机工质膨胀机平衡气及轴承座保温系统 |
| CN114934821A (zh) * | 2022-06-29 | 2022-08-23 | 华能鹤岗发电有限公司 | 一种安全性高的低热耗汽轮机 |
| CN114934821B (zh) * | 2022-06-29 | 2023-10-03 | 华能鹤岗发电有限公司 | 一种安全性高的低热耗汽轮机 |
| CN115126544A (zh) * | 2022-07-15 | 2022-09-30 | 中国航发沈阳发动机研究所 | 一种航空发动机核心机的转子部件在线平衡结构及其方法 |
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