DE908870C - Aus fuer sich fertiggestellten Einzelteilen zusammengesetzter Isolierkoerper - Google Patents
Aus fuer sich fertiggestellten Einzelteilen zusammengesetzter IsolierkoerperInfo
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- H01B3/00—Insulators or insulating bodies characterised by the insulating materials; Selection of materials for their insulating or dielectric properties
- H01B3/18—Insulators or insulating bodies characterised by the insulating materials; Selection of materials for their insulating or dielectric properties mainly consisting of organic substances
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Description
- Mitunter werden Isolierkörper aus Porzellan, Preßmasse, Hartpapier od. dgl. aus einzelnen Teilen zusammengesetzt, sei es, um die Herstellung der Isolierkörper öder die Verbindung dieses Körpers mit Spulen und anderen Teilen zu erleichtern. Die Stoßfuge solcher Körper ist dann der elektrisch schwächste Teil. Man sucht deshalb, sie außerhalb des Gebietes höchster elektrischer Beanspruchung zu verlegen. Gelingt dies nicht, dann muß man versuchen, die elektrische Festigkeit der Fuge zu verbessern. Es ist bekannt, die Isolierkörperteile an der Fuge unter LTberlappung oder unter kammartigem Ineinandergreifen zusammenzustoßen, um so die Kriechweglänge zu verlängern. Dadurch ergibt sich aber meist kein ausreichender Schutz, und der Isolierkörper fällt an der Stoßfuge dicker aus als an den übrigen Teilen. Es ist auch bekannt, die Sto13fuge mit einem schmelzbaren Dielektrikum auszugießen. Dabei besteht aber die Gefahr, daß sich bei Temperaturschwankungen die Vergußmasse anders ausdehnt als die Isolierkörperteile, mit der Folge, daß sich Risse bilden. Die elektrische Festigkeit der Fuge wird dadurch herabgesetzt. Bei höheren Betriebstemperaturen kann auch die Masse ausfließen. Ferner ist es bekannt, die Isolierkörperteile an der Stoßfuge mit oder ohne Zuhilfenahme eines Fülldielektrikums durch Feinschleifen derart fein aufeinander abzustimmen, daß die elektrische Festigkeit der Fuge in der Größenordnung der übrigen Teile des Isolierkörpers liegt. Eine solche Feinpassung macht aber eine besondere Bearbeitung der Fuge nötig.
- Die vorstehenden Mängel werden erfindungsgemäß dadurch vermieden, daß die Stoßfuge der Isolierkörperteile durch eine oder mehrere Isolierfilmschichten, z. B. Triacetatfolie, abgedeckt wird, die mit dem Isolierkörper verschmolzen oder, beispielsweise mittels Methylenehlorid, verklebt sind. Am besten wird der Isolierfilm als Bandage um die Stoßfuge herumgewickelt, oder es wird der eine an der Stoßstelle mit einer überstehenden Filmbandage versehene Isolierkörperteil mit einem anderen Isolierkörperteil zusammengeschoben.
- Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in der Zeichnung dargestellt.
- Fig. i zeigt einen Doppelflanschspulenkörper mit den Teilen 1, 2, die bei derFuge 3 aneinanderstoßen. In der Nähe der Fuge 3 sind die Teile etwas eingesenkt. In die Einsenkung ist ein Isolierfilmstreifen 4. in einer oder mehreren Lagen eingewickelt. Er wird nachträglich mit den Teilen i und 2 verschmolzen, verschrumpft oder verklebt. Wird beispielsweise Triacetatfolie verwendet, dann wird diese nach oder bei der Bandagierung mit Methylenchlorid behandelt. Dadurch verklebt die Folie dicht mit den Isolierkörperteilen. Wegen der außerordentlich hohen elektrischen Festigkeit solcher Folien und wegen der guten dielektrischen Dichtung hat der zusammengesetzte Körper an der Fuge eher eine höhere elektrische Festigkeit, als an den übrigen Stellen. Wegen der geringen Stärke der Folie tragen solche Bandagen auch nicht auf.
- Fig.2 zeigt eine Ringkapsel, beispielsweise für eine Wandlerwicklung. Sie besteht aus den beiden U-förmigen Hälften io, 2o, die unter Bildung von Fugen 30, 31 aneinandergestoßen sind. Die Fugen sind durch Filmbandagen 40, 41 in der oben angegebenen Weise dielektrisch abgedichtet. Der Körper wird beispielsweise derart zusammengesetzt, daß zunächst die Bandage 41 für sich gewickelt, auf den Körper io aufgeschoben, dann, falls es sich um Triacetatfolie handelt, mit Nlethylenchlorid behandelt und hierauf der Körper 20 unter Unterschieben unter die Bandage 41 mit dem Körper io zusammengestoßen und dann die Bandage 4o aufgebracht wird. Vor dem Zusammensetzen kann in den Hohlraum der Kapsel beispielsweise eine Magnetwicklung eingebracht werden.
- Die Erfindung bietet den Vorteil, daß Stoßstellen zusammengesetzter Isolierkörper in einfacher Weise ohne Wandverdickung, besondere Bearbeitung der Stoßfugen u. dgl. zuverlässig dielektrisch abgedichtet werden können.
Claims (2)
- PATENTAVSPRCCHE: i. Aus für sich fertiggestellten Einzelteilen zusammengesetzter Isolierkörper, dadurch gekennzeichnet, daß die Stoßfuge (3, Fig. i) .der Teile (1, 2) durch eine oder mehrere Isolierfilmschichten (4), z. B. Triacetatfolie, abgedeckt ist, die mit dem Isolierkörper (1, 2) verschmolzen, verschrumpft oder beispielsweise mittels Methylenchlorid verklebt sind.
- 2. Isolierkörper nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Isolierfilm (q.) als Bandage um die Stoßfuge (3) herumgewickelt ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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| DES4718D DE908870C (de) | 1944-07-25 | 1944-07-25 | Aus fuer sich fertiggestellten Einzelteilen zusammengesetzter Isolierkoerper |
Applications Claiming Priority (1)
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Publications (1)
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|---|---|
| DE908870C true DE908870C (de) | 1954-04-12 |
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ID=7470900
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| DES4718D Expired DE908870C (de) | 1944-07-25 | 1944-07-25 | Aus fuer sich fertiggestellten Einzelteilen zusammengesetzter Isolierkoerper |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE908870C (de) |
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1944
- 1944-07-25 DE DES4718D patent/DE908870C/de not_active Expired
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