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DE908745C - Schaltungsanordnung zur Kompensation von Restspannungen in Gegentakt- oder Doppelgegentaktmodulatoren - Google Patents

Schaltungsanordnung zur Kompensation von Restspannungen in Gegentakt- oder Doppelgegentaktmodulatoren

Info

Publication number
DE908745C
DE908745C DES10376D DES0010376D DE908745C DE 908745 C DE908745 C DE 908745C DE S10376 D DES10376 D DE S10376D DE S0010376 D DES0010376 D DE S0010376D DE 908745 C DE908745 C DE 908745C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
circuit arrangement
arrangement according
resistance
bridge circuits
pull
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DES10376D
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Karl Scherer
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Corp filed Critical Siemens Corp
Priority to DES10376D priority Critical patent/DE908745C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE908745C publication Critical patent/DE908745C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03CMODULATION
    • H03C1/00Amplitude modulation
    • H03C1/52Modulators in which carrier or one sideband is wholly or partially suppressed
    • H03C1/54Balanced modulators, e.g. bridge type, ring type or double balanced type
    • H03C1/56Balanced modulators, e.g. bridge type, ring type or double balanced type comprising variable two-pole elements only
    • H03C1/58Balanced modulators, e.g. bridge type, ring type or double balanced type comprising variable two-pole elements only comprising diodes

Landscapes

  • Amplitude Modulation (AREA)

Description

Zur Kompensation der Restspannungen einer der zu modulierenden Frequenzen, z. B. der Trägerfrequenz, ist es bei Gegentakt- und Doppelgegentaktmodulatoren bekannt, diese Restspannung durch eine nach Größe und Phase entsprechend gewählte Gegenspannung zu kompensieren. Besonders vorteilhaft kann man in bekannter Weise innerhalb der Modulatoranordnung von derjenigen Eingangsklemme der bezüglich ihres Reststromes auszugleichenden Frequenz, die dem zum Ausgleich verwendeten Übertrager nicht benachbart ist, eine Impedanz zum Endpunkt der Wicklung des Übertragers schalten, und zwar vorzugsweise je eine veränderbare Impedanz zu den beiden Endpunkten der Wicklung des Übertragers. Realteile und Imaginärteile der beiden Zweige sind dabei je zwangsläufig und entgegengesetzt miteinander veränderbar. Der Realteil wird beispielsweise durch ein parallel zum Ausgleichsübertrager liegendes Potentiometer und der Imaginärteil durch einen Differentialkondensator gebildet. Durch eine derartige Ausbildung wird bei realisierbaren Werten der zum Ausgleich benutzten Elemente eine Kompensation z. B. des Trägerfrequenzrestes ermöglicht. Nachteilig bei den bekannten Anordnungen ist es, daß diese Schaltungsanordnungen nur schwer den verschiedensten Frequenzgebieten, z. B. der Trägerfrequenz, angepaßt werden können, so daß es notwendig wird, für die verschiedenen Frequenzgebiete verschiedene Kompensationsmittel zu entwickeln. Hier schafft nun die Erfindung Abhilfe.
Eine Schaltungsanordnung gemäß der Erfindung zur Kompensation von Restspannungen einer der miteinander zu modulierenden Frequenzen im Ausgang und/oder Eingang von Gegentakt- oder Doppelgegentaktmodulatoren ist gekennzeichnet durch die Verwendung von zwei gleichartigen Brückenschaltungen, bei denen zwei benachbarte Zweige aus veränderbaren gleichartigen Widerständen und die beiden anderen aus gleichen Widerständen bestehen und bei ίο denen der einen Diagonale Ströme der einen Modulationsfrequenz, z. B. der Trägerfrequenz, zugeführt werden, die durch Verwendung von verschiedenen Reihenwiderständen in den entsprechenden Diagonalen der beiden Brückenschaltungen um einen wesentlichen Betrag phasenverschoben sind, und die Spannungen an der anderen Diagonale zur Kompensation benutzt werden. Als Reihenwiderstände benutzt man dabei insbesondere einmal einen Ohmschen Widerstand und einmal einen Kondensator. Für die beiden Brückenschaltungen sind insbesondere die die gleichen Widerstände enthaltenden Zweige gemeinsam. Sie können beispielsweise durch eine Differentialdrossel oder auch einen Ohmschen Widerstand oder auch durch die Differentialwicklung eines der Modulatorübertrager gebildet sein. Ein besonderer Vorzug der Anordnung gemäß der Erfindung ist darin zu sehen, daß zum Ausgleich der beiden Komponenten der Restspannung gleichartige Regelelemente benutzt werden.
Mit Vorteil verwendet man reelle Spannungsteiler, wie es beispielsweise in den Ausführungsbeispielen der Fig. 1 und 2 dargestellt ist. Es sei angenommen, daß bei den Klemmen 1, 2 des Modulators M ein Nachrichtenband zugeführt wird, während an den Klemmen 5,6 die von dem Trägerfrequenzgenerator TG herrührende Trägerfrequenz zugeführt wird. Die entstehenden Seitenbänder können dann an den Ausgangsklemmen 3, 4 entnommen werden. Die gemäß der Erfindung angewandten Brückenschaltungen haben zwei gemeinsame Zweige, die aus der Differentialdrossel Dr (Fig. 1) bzw. aus der Differentialwicklung des Ausgangsübertragers U2 des Modulators (Fig. 2) bestehen. Die beiden anderen Zweige der einen Brücke werden durch das veränderbare Potentiometer W1 und bei der anderen Brückenschaltung durch das veränderbare Potentiometer W2 gebildet. Die Zuführung der Trägerfrequenz erfolgt in der Diagonale der beiden Brückenschaltungen, und zwar bei der einen Brückenschaltung über den Reihenwiderstand R und bei der anderen Brückenschaltung über den Reihenkondensator C. Um den Leistungsverlust klein zu halten, werden W1 und Ws vorteilhaft groß gemacht gegen den Belastungswiderstand Ra. Der Kondensator C ist so zu bemessen, daß der dem Potentiometer PF2 zugeführte Trägerstrom eine wesentliche Phasenverschiebung (z. B. > 45°) gegenüber dem T1F1 zugeführten Strom erhält. Es soll also sein
Wt
(oC
Der Widerstand R hingegen kann auch kleiner als W1 bemessen werden. Er soll lediglich den Strom in W1 auf einen Wert begrenzen, der abhängig ist von der zu erzeugenden größten Gegenspannung. Ist W1 hierzu groß genug, so kann R auch fortfallen. Ein besonderer Vorteil der Schaltungsanordnung liegt darin, daß sieleicht den verschiedensten Frequenzgebieten der Trägerfrequenz angepaßt werden kann. Es braucht lediglich der Vorkondensator C variiert zu werden, wobei der gleiche Wert der Kapazität C jedoch für einen Bereich von etwa einer Oktave beibehalten werden kann.
Bei den in den Fig. 1 und 2 dargestellten Ausführungsbeispielen unter Verwendung von reellen Spannungsteilern ist es ohne weiteres auch möglich, die Spannungsteiler W1 und W2 zusammenfallen, zu lassen, derart also, daß beide Brückenschaltungen gemeinsame Brückenzweige aufweisen. Der Trägerstrom wird dann über getrennte Abgriffe dem gemeinsamen Spannungsteiler zugeführt, d. h. also einmal über einen Vorwiderstand R und einmal über die Vorschaltkapazität C
Statt reeller Spannungsteiler können mit Vorteil auch kapazitive Spannungsteiler, z. B. Differentialkondensatoren, benutzt werden, wie es z. B. die Fig. 3 zeigt, in der die Potentiometer W1 und W2 durch Differentialkondensatoren DK1 und DK2 ersetzt sind. Wie bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 1 und 2 gegebenenfalls der Widerstand R in Fortfall kommen kann, so kann bei diesem Ausführungsbeispiel gegebenenfalls der Kondensator C fortfallen. Der Widerstand R muß hingegen eine wesentliche Phasenverschiebung des Stromes bewirken, also etwa gleich oder größer sein als der halbe Widerstand des Differentialkondensators DKZ.
Die Klemmen 3, 4 und 5, 6 sind bei allen dargestellten Anordnungen selbstverständlich miteinander vertauschbar.
Schließlich können auch die Klemmen 3,4 als Eingang benutzt werden, wenn verlangt ist, daß der Trägerrest am Eingang unterdrückt sein soll. In diesem Fall können die Klemmen 3, 4 auch mit 5, 6 vertauscht sein.

Claims (12)

  1. PaTENTANSPBÜCHE:
    i. Schaltungsanordnung zur Kompensation der Restspannung einer der miteinander zu modulierenden Frequenzen, insbesondere der Trägerfrequenz, im Ausgang und/oder Eingang von Gegentakt- oder Doppelgegentaktmodulatoren, gekennzeichnet durch die Verwendung von zwei gleichartigen Brückenschaltungen, bei denen zwei benachbarte Zweige aus veränderbaren gleichartigen Widerständen und die beiden anderen aus gleichen Widerständen bestehen und bei iao denen der einen Diagonale Ströme einer der miteinander zu modulierenden Frequenzen zugeführt werden, die durch Verwendung von verschiedenen Reihenwiderständen in den entsprechenden Diagonalen der beiden Brückenschaltungen um einen wesentlichen Betrag gegen-
    einander phasenverschoben sind und die Spannungen an der anderen Diagonale zur Kompensation benutzt werden.
  2. 2. Schaltungsanordnung nach Anspruch i, gekennzeichnet durch die Verwendung eines Ohmschen Widerstandes und eines Kondensators als Reihenwiderstände in den Diagonalen der beiden Brückenschaltungen.
  3. 3. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß für beide Brückenschaltungen die die gleichen Widerstände enthaltenden Zweige gemeinsam sind.
  4. 4. Schaltungsanordnung nach Anspruch 3, gekennzeichnet durch die Verwendung einer Differentialdrossel bzw. einer Differentialwicklung eines Übertragers für die beiden Brückenschaltungen gemeinsamen Zweige.
  5. 5. Schaltungsanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die die veränderbaren Widerstände enthaltenden Zweige der beiden Brückenschaltungen durch reelle Spannungsteiler gebildet sind.
  6. 6. Schaltungsanordnung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Widerstand der Spannungsteiler groß gegen den Belastungswiderstand gewählt ist.
  7. 7. Schaltungsanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Widerstand des Reihenkondensators gleich oder größer als der halbe Widerstand des Spannungsteilers ist.
  8. 8. Schaltungsanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Widerstand des einen Spannungsteilers so groß gewählt ist, daß der Reihenwiderstarid in der Diagonale in Fortfall kommen kann.
  9. 9. Schaltungsanordnung nach einem der Ansprüche 5 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß der reelle Spannungsteiler beiden Brückenschaltungen gemeinsam ist und getrennte verschiebbare Abgriffe für die verschiedenen Stromzuführungen in der einen Diagonale vorgesehen sind.
  10. 10. Schaltungsanordnung nach einem der Ansprüche ι bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die die veränderbaren Widerstände enthaltenden Zweige der beiden Brückenschaltungen durch kapazitive Spannungsteiler, insbesondere Differentialkondensatoren, gebildet sind.
  11. 11. Schaltungsanordnung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß der Reihenwiderstand in der Stromzuführung gleich oder größer als der halbe Widerstand des kapazitiven Spannungsteilers ist.
  12. 12. Schaltungsanordnung nach Anspruch 10 und 11, dadurch gekennzeichnet, daß der kapazitive Spannungsteiler so bemessen ist, daß der Reihenvorschaltkondensator in Fortfall kommen kann.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
    1 5904 3.54
DES10376D 1942-12-29 1942-12-30 Schaltungsanordnung zur Kompensation von Restspannungen in Gegentakt- oder Doppelgegentaktmodulatoren Expired DE908745C (de)

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Publications (1)

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DE908745C true DE908745C (de) 1954-04-08

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