DE908599C - Schleudertrommel mit zylindrischen Einsaetzen - Google Patents
Schleudertrommel mit zylindrischen EinsaetzenInfo
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- DE908599C DE908599C DEA1703D DEA0001703D DE908599C DE 908599 C DE908599 C DE 908599C DE A1703 D DEA1703 D DE A1703D DE A0001703 D DEA0001703 D DE A0001703D DE 908599 C DE908599 C DE 908599C
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Classifications
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B04—CENTRIFUGAL APPARATUS OR MACHINES FOR CARRYING-OUT PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES
- B04B—CENTRIFUGES
- B04B1/00—Centrifuges with rotary bowls provided with solid jackets for separating predominantly liquid mixtures with or without solid particles
- B04B1/04—Centrifuges with rotary bowls provided with solid jackets for separating predominantly liquid mixtures with or without solid particles with inserted separating walls
- B04B1/06—Centrifuges with rotary bowls provided with solid jackets for separating predominantly liquid mixtures with or without solid particles with inserted separating walls of cylindrical shape
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Description
- Schleudertrommel mit zylindrischen Einsätzen Bei Schleudertrommeln mit zylindrischen Einsätzen teilen diese Einsätze den Trennraum der Trommel in eine Anzahl gleichachsiger Kammern auf. Das Schleudergut durchströmt diese Kammern nacheinander von innen nach außen, wobei sich in ihm befindliche feste Stoffe an den Einsätzen ablagern. Die Kanäle, durch die das Schleudergut aus einer Kammer in die nächste fließt, sind meistens in zwei Bauelementen, dem sogenannten Ober- und Unterteller, angeordnet, in denen im allgemeinen auch die Führungen der zylindrischen Einsätze vorgesehen sind. Die Einsätze und die Ober- und Unterteller sind zwischen Ober- und Unterteil der Trommel eingesetzt und werdendurch einen Verschlußring zusammengehalten. Die Trommel kann zur Erleichterung ihrer Reinigung derart ausgeführt werden, daß die zylindrischen Einsätze abwechselnd mit dem Ober- und dem Unterteil der Trommel verbunden sind. Bei Trommeln mit einem Ober- und einem Unterteller können die Einsätze abwechselnd aü diesen beiden Tellern befestigt und der Oberteller mit dem Trommeloberteil, der Unterteller mit demTrommelunterteil verhunden sein. Durch diese Anordnung erhält man beim Auseinandernehmen der Trommel nur drei Teile oder, wenn der Verschlußring ad dem oberen oder an dem unteren Tronunelteil drehbar befestigt ist, sogax nur zwei Teile. - Durch die Befestigung der zylindrischen Einsätze abwechselnd am Ober- und'am Unterteller entstehen na7ch --der Zerlegung der Trommel große Abstände niischen den l#-'in#ätzeil so daß an diesen abgelagerter Schlamm leicht entiernt werdenkann.
- Um ein Gleiten des ausgeschleuderten Schlammes an den Zylinderwänden und aus einem Trennräuni in den ihm nach außen benachbarten Trennraum zu verhindern, ist es indessen im allgemeinen notwendig, die Einsatzzylinder in der Nähe der Überleitungskanäle mit Flanschen, Flügeln-, N-isei, od. dgl. zu versehen. Wenn die Überleitungskanple an den nach der Zerlegung der Trommel frei gcwordenen Enden der Einsatzz#Iinder angebracht sind, erschweren indessen jene . Flansche oder .Nasen die Reinigung der Zylinderwände.
- Bei einer Anordnun- nach der Erfindun- wird indessen dieser Nachteil dadurch vermieden, daß die Führungen der Einsätze im Ober- und Unterteil der Trommel bzw. im Ober- 1.u-id Unterteller derart ausgebildet sind, daß sie ganze oder auf-#eschnittene Ringe, Nasen od. dgl. bilden, welche .eine der früher erforderlichen Flanschenbreite der Einsätze entsprechende Stärke haben. Hierdurch können die freien Enden der Einsatz7-ylinder eben und ohne Flansche od. dgl. ausgebildet werden.
- Wenn die überleitungskanäle an den Befestigungsenden der Einsatzzylinder--angehracht sind, werden diese mit Flanschen, Nasen od.d"-l. versehen, welche die überleitungskanäle teilweise decken. Die Führungs- oder Berührungsstellen, zwischen den freien Enden der Einsatzzylinder Lind den, Ober- und Unterteilen der Trommel bzw. den Ober- -und Unt-ertellern werden dann derart ausu>#ebildet, daß bei zusammengesetzter Trommel hier praktisch genommen keine Verbindung zwischen den Trennräumen entsteht.
- Im nachstellenden ist die Erfindung an Hand der Zeichnung durch zwei Ausführun-sbeis-Piele näher erläutert.
- In der Zeichnung ist i der obere Trommelteil, z der untere Troninielteil und 3 der diese beiden Teile zusammenhaltende Verschlußring. Der Oberteller 4 ist an dem oberen Trommelteil i mittels Schrauben i i und der -Unterteller 5 an dem unteren Trommelteil 2 mittels einer Mutter i,-p befestigt. Am Unterteller 5 sind die zylindrischen Einsätze 6" 8" 72 Lind 92 und am Oberteller 4 die mit jenen abwechseln-den zylindrischen Einsätze 62, 71, 8# und 9, angebracht. Beim Auseinandernehmen der 'frommel z-,v ecks Reinigung wird der Verschlußring 3 abgeschraubt und der obere Tro - mmelteil i nebst -dem Oberteller 4 und denan diesem befestigten Zylindereinsätzeil 71., 62 -und gl, 82 -abgehoben. Auf derb linken Seite der Abbildung sind die uiiter8u freien Enden der Einsätze 7,L und 91 an ihrer Trennseite durch die die überleitungsh:anäle teilweise abdeckenden Ringe oder Nasen . 13 und 14- in dem Unterteller 5 und die oberen -freien Enden der E insätze 61 und 8, von den Ringen oder Nasen 15 und 16 geführt, die an dem Oberteller 4 vorgesehen sind und die in diesem hefindlichen Überleitungskanäle teilweise decken. Die Ringe 13, ij,-, 15 und 16 verhindern das übergleiten von ausgeschleudertem Schlamm in die jeweiligen Überleitung gskanäle und in den anschließenden Trennraum.
- Auf der rechten Seite der Abbildung sind die Einsätze 72 und q# am- Unterteller 5 und die Einsätze 6. und 8. am Oberteller 4 befestigt. Die 'GI>berleitun,-sl,-anäle liegen an den Befestigungsenden der Einsätze, und die Einsätze sind hier mit Flanschen oder Nasen versehen, welche die überleitungskanäle teilweise verdecken. DiefreienEnden werden von an den Ober- und Untertellern ausgebildeten Ringen in solcher Weise geführt, daß sie bei zusammengesetzter Trommel die Verbindung zwischen den Trennräumen an diesen Stellen praktisch genommen versperren.
- Bei Schleudertrommeln der bisherigen Bauart, bei denen die Zylindereinsätze lose sind, muß die Höhe der Einsätze sehr genau bemessen werden, damit sie sich in, der zusammengesetzten Trommel nicht axial verschieben können. Dabei entsteht leicht der Nachteil, daß an den Endflächen der Einsätze oder an den entsprechenden Flächen des oberen oder unteren Trommelteils nach der Reinigung -feste Stoffe haften bleiben, die beim Zusammensetzen der Tromniel hinderlich sind. Wenn die Trommel aber nicht ordnungsgemäß zusammengesetzt ist, kann ihr Gang- verschlechtert. werden. Wenn dagegen die Einsätze an dem oberen bzw. dem unteren Trommelteil befestigt sind, braucht ihre Höhe nicht so genau bemessen zu sein, sondern sie können, -wie die Abbildun,> zeigt-, derart ausgeführt werden, daß zwischen ihren Stirnflächen und dem Ober- bzw. Unterteller -ein Spiel io entsteht. Ablagerungen von festen Teilen. können dann das Zusammensetzen der Trommel nicht hindern, und der Gang der Trommel kann nicht beeinträchtigt -werden.
- Durch Ausbildung der Ober- und Unterteller 0 (Y.emäß der Erfindung können die freien Enden der Zylindereinsätze immer eben ausgeführtwerden, was die Reinigung in höchstem Maß erleichtert.
Claims (2)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Aus einem oberen und einem unteren Teil bestehende Schleudertrommel mit zylindrischen Einsätzen, die abwechselnd mit dem oberen und dem unteren Trommelteil verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, daß die bei Zerlegung der Trommel frei werdenden Enden der Einsätze eben, d. h. ohne Flansche, Nasen od. dgl. ausgebildet sind und daß die Ober- und Unterteile der Trommel an- denjenigen Stellen, mit denen sie die freien Einsatzenden bei zusammengesetzter Trommel berühren und führen, derart ausgebildet sind,- daß sie entweder an diesen Stellen die Verbindung- zwischen den Trennräumen praktisch genommen versperren oder an den Überleitungskanälen solche Hindernisse bilden, daß an den Einsatzwänden ausgeschiedener Schlamm am übertritt aus einem Trennraum in einen anderen gehindert wird.
- 2. Schleudertrommel nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet daß die Einsätze an Elee > menten insbesondere an einem Ober- und einem Unterteller befestigt sind, die mit Kanälen für die Strömung des Schleudergutes aus einer in die nächste der zwischen den Einsätzen liegenden Kammern versehen sind. 3. Schleudertrommel nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das eine derjenigen Elemente, an denen die Einsätze befestigt sind, ZD mit dem oberen Trommelteil und das andere mit dem unteren Trommelteil verbunden ist. 4. Schleudertronunel nach einem der Ansprüche i bis 3 mit an den freien Enden der Einsätze liegenden überleitungskanälen zwischen den Kammern, dadurch gekennzeichnet, daß der Oberteil oder Oberteller (4) und der Unterteil oder Untertüller (5) der Trommel an den genannten Stellen derart ausgebildet sind, daß sie ganze oder aufgeschnittene Ringe (13, 14, 15, 16), Nasen od. dgl. bilden, welche die überleitungskanäle teilweise überdecken, jedoch eine .andere Verbindung zwischen den Trennräumen versperren. 5. Schleudertrommel nach einem der Ansprüch,e i bis 3 mit an den Befestigungsenden der Einsätze liegenden überleitungskanälen, da-.durch gekennzeichnet, daß die Einsätze an diesen Stellen mit Flanschen, Nasen od. dgl. versehen sind, welche die überleitungsk-anäle teilweise Überdecken, und daß die Führungs- oder Berührungsstellen zwischen den freien Enden der Einsätze und dem Ober- und Unterteil der Trommel bzw. den Ober- und Untertellern deraxt ausgeführt sind, daß an diesen Stellen praktisch genommen keine Verbindung zwischen den Trennräumen entsteht. Angezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 73 246.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| SE908599X | 1941-03-22 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE908599C true DE908599C (de) | 1954-04-08 |
Family
ID=20381474
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEA1703D Expired DE908599C (de) | 1941-03-22 | 1942-03-03 | Schleudertrommel mit zylindrischen Einsaetzen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE908599C (de) |
Cited By (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2292523A1 (fr) * | 1974-11-28 | 1976-06-25 | Saint Gobain | Dispositif de centrifugation pour le degazage de liquides tres visqueux |
| FR2429619A1 (fr) * | 1978-06-30 | 1980-01-25 | Lapshev Igor | Epurateur centrifuge de liquides |
| DE3048101A1 (de) * | 1979-12-21 | 1981-09-10 | Rolls-Royce Ltd., London | "vorrichtung zum aufbereiten von stroemungsmitteln" |
| USRE32381E (en) * | 1973-02-28 | 1987-03-24 | Donaldson Company, Inc. | Cartridge centrifuge |
| WO1988004950A1 (fr) * | 1987-01-10 | 1988-07-14 | Walter Hamacher | Rotor pour separateur centrifuge servant au degazage de liquides |
Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE73246A (de) * | 1892-08-08 | F. WENDEL in Köln-Ehrenfeld | Milchschleuder mit einem aus mehreren ineinander gestellten Trommeln gebildeten Schleudergefafs |
-
1942
- 1942-03-03 DE DEA1703D patent/DE908599C/de not_active Expired
Patent Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE73246A (de) * | 1892-08-08 | F. WENDEL in Köln-Ehrenfeld | Milchschleuder mit einem aus mehreren ineinander gestellten Trommeln gebildeten Schleudergefafs |
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