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DE907623C - Kolbenmaschine mit einem zwischen umlaufenden Daumenscheiben gefuehrten Pendelkolben - Google Patents

Kolbenmaschine mit einem zwischen umlaufenden Daumenscheiben gefuehrten Pendelkolben

Info

Publication number
DE907623C
DE907623C DESCH4490D DESC004490D DE907623C DE 907623 C DE907623 C DE 907623C DE SCH4490 D DESCH4490 D DE SCH4490D DE SC004490 D DESC004490 D DE SC004490D DE 907623 C DE907623 C DE 907623C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
piston
pendulum
guide
cylinder
piston machine
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DESCH4490D
Other languages
English (en)
Inventor
Walter Schmidt
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
BABETTE SCHMIDT GEB EMMERLLING
Original Assignee
BABETTE SCHMIDT GEB EMMERLLING
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by BABETTE SCHMIDT GEB EMMERLLING filed Critical BABETTE SCHMIDT GEB EMMERLLING
Priority to DESCH4490D priority Critical patent/DE907623C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE907623C publication Critical patent/DE907623C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F04POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
    • F04BPOSITIVE-DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS
    • F04B3/00Machines or pumps with pistons coacting within one cylinder, e.g. multi-stage
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F04POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
    • F04BPOSITIVE-DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS
    • F04B7/00Piston machines or pumps characterised by having positively-driven valving
    • F04B7/04Piston machines or pumps characterised by having positively-driven valving in which the valving is performed by pistons and cylinders coacting to open and close intake or outlet ports
    • F04B7/06Piston machines or pumps characterised by having positively-driven valving in which the valving is performed by pistons and cylinders coacting to open and close intake or outlet ports the pistons and cylinders being relatively reciprocated and rotated

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Reciprocating Pumps (AREA)

Description

  • Kolbenmaschine mit einem zwischen umlaufenden Daumenscheiben geführten Pendelkolben Es sind bereits Kolbenmaschinen mit einem beiderseitig schräg abgeschnittenen Pendelkolben bekannt, der zwischen zwei starr miteinander verbundenen Daumenscheiben, welche im Zylinder des genannten Kolbens umlaufen, in axialer Richtung hin und her geschoben wird. Hierbei übt der genannte Kolben in den zu seinen beiden Seiten liegenden Zylinderräumen Pumpvorgänge aus, die unter einer Phasenverschiebung von 18o° gegeneinander verlaufen und für welche die entsprechenden Ein- und AuslaBventile unmittelbar durch die genannten Daumenscheiben gesteuert werden können. Der Pendelkolben selbst ist hierbei meist lose auf der gemeinsamen Welle der beiden Daumenscheiben gelagert und wird seinerseits an einer Drehung durch eine Schlitzführung gehindert, die parallel zur Zylinderachse verläuft. Derartige Kolbenmaschinen lassen sich, wie jede Kolbenmaschine, sowohl als Pumpe für Gas oder Flüssigkeiten wie auch als hydraulischer oder druckluftbetriebener Motor bzw. gegebenenfalls sogar als Verbrennungsmotor benutzen. Sie zeichnen sich in allen diesen Fällen gegenüber normalen Kolbenmaschinen durch einen besonders einfachen und raumsparenden Aufbau und durch besonders geringe Störanfälligkeit aus.
  • Die Erfindung betrifft eine Verbesserung für Kolbenmaschinen der genannten Art, durch welche eine Reihe von überraschenden neuen Wirkungen erzielt und derartige Kolbenmaschinen für zahlreiche neue Anwendungsgebiete verwendbar gemacht werden. Nach der Erfindung wird der Pendelkolben innerhalb des Zylinders zwischen zwei Anschlägen drehbar angeordnet. Für diesen Zweck kann man z. B. im Pendelkolben zwei um i8o' gegeneinander versetzte Führungsschlitze versehen, die durch einen Übergangskanal miteinander verbunden sind, dessen Anschlagflächen schräg in die Führungsschlitze einlaufen. Auf diese Weise gibt man dem Kolben die Möglichkeit, wahlweise in zwei um i8o' gegeneinander versetzten Lagen zwischen den Daumenscheiben hin und her zu pendeln, d. h. also die Phase des Pumpvorganges gegen die unveränderte Phase der von den Daumenscheiben gesteuerten Ventile wahlweise um i8o' zu verschieben, so daß die erfindungsgemäße Kolbenmaschine also in beiden Drehrichtungen als Pumpe oder als Motor laufen kann. Der Übergang aus dem einen Führungsschlitz durch den Übergangskanal in den andern Führungsschlitz erfolgt dabei selbsttätig durch die mitnehmende Wirkung der zwischen Kolben und Daumenscheiben bestehenden Reibung.
  • Statt jedoch nur zwei um 18o° gegeneinander versetzte Arbeitslagen des Pendelkolbens vorzusehen, von denen je nach der erforderlichen Fördermenge selbsttätig die vorbestimmte Arbeitslage ausgewählt wird, kann man natürlich die Anordnung auch so treffen, daß die Winkellage des Pendelkolbens zu den festliegenden Ventilen nach Belieben einstellbar ist. Zu diesem Zweck braucht man z. B. lediglich den in den Führungsschlitz des Pendelkolbens eingreifenden Führungsstift mit einer Stellvorrichtung auszurüsten, welche seine Drehung um die Zylinderachse ermöglicht. Durch entsprechende Einregelung der Stellung dieses Führungsstiftes kann man dann jede beliebige Phasenlage zwischen der Kolbenbewegung und der Ventilsteuerung herbeiführen und infolgedessen bei konstanter Drehrichtung der Daumenscheiben der beispielsweise als Pumpe betriebenen Kolbenmaschine von der maximalen Förderung in der einen Förderrichtung bis auf die Förderung Null herabregeln und dann weiterhin die Förderung in der entgegengesetzten Förderrichtung bis zum Maximalwert hinaufregeln. Ebenso läßt sich beim Betrieb einer solchen Kolbenmaschine beispielsweise als hydraulischer Motor das Schluckvermögen dieses hydraulischen Motors vom Maximalwert stetig bis auf Null herabregeln und dann weiter zu negativen Werten führen, bei denen der Motor also nicht mehr Leistung abgibt, sondern als Pumpe wirkt und Leistung aufnimmt, d. h. bremst.
  • Diese Wirkungen, welche sich bei Kolbenmaschinen üblicher Bauart nur mit Hilfe von ziemlich verwickelten Hilfsmitteln herbeiführen lassen, machen die erfindungsgemäße Kolbenmaschine besonders geeignet als Förderpumpe bzw. als hydraulischen Motor von Flüssigkeitsgetrieben. Hierbei empfiehlt es sich allerdings, jeweils mehrere Kolbenmaschinen, die mit gegeneinander versetzter Phase arbeiten, miteinander zwangsläufig zu kuppeln, um die Totpunkte zu überwinden. Hierbei ergibt sich eine besonders raumsparende Anordnung, wenn man eine Mehrzahl von Zylindern, welche j e eine erfindungsgemäß ausgestaltete Kolbenmaschine enthalten, achsenparallel im Kranz um die Mittellinie des gleichzeitig zur gemeinsamen Lagerung von An- und Abtrieb dienenden Zylinderblockes anordnet und die Achsen dieser Kolbenmaschinen mit der jeweils zugehörigen Welle durch Zahnräder kuppelt. Die Steuerung der Führungsstifte für die Pendelkolben kann dann z. B. durch eine axial verschiebbare, gegebenenfalls mit dem Zylinderblock umlaufende Hülse erfolgen, innerhalb deren die betreffenden Verstellglieder in schrägen Schlitzen geführt werden.
  • Die Erfindung sei im folgenden an Hand der Zeichnungen näher erläutert. Von diesen zeigt Fig. i die perspektivische Darstellung einer erfindungsgemäßen Kolbenmaschine, Fig. 2 und 3 die Abwicklung der Oberflächen von Kolben und Daumenscheiben in verschiedenen Phasenlagen zueinander und zu den Zylinderschlitzventilen, Fig. 4 den Querschnitt durch eine Kolbenmaschine mit erfindungsgemäßer Verstellvorrichtung, Fig.5 den Längsschnitt durch ein Flüssigkeitsgetriebe mit erfindungsgemäßer Kolbenmaschine und Fig. 6 die Rückansicht der in Fig. 4 dagestellten Kupplung.
  • Fig. i zeigt zunächst in perspektivischer Darstellung eine erfindungsgemäße Kolbenmaschine mit angeschnittenem Gehäuse. Innerhalb des Zylinders i laufen auf der axialen Welle 2 die fest mit dieser Welle verbundenen Daumenscheiben 3 und 4 um und schieben hierbei den beiderseits schräg abgeschnittenen Pendelkolben 5 zwischen sich hin und her. Die als Zylinderschlitze ausgebildeten Einlaßventile 7 und 7' sowie die ebenfalls als Zylinderschlitze ausgebildeten Auslaßventile 8 und 8' der beiden Pumpräume P, und P2 werden hierbei durch die umlaufenden Daumenscheiben 3, 4 zwangsläufig gesteuert.
  • Der Pendelkolben 5 ist lose auf der Welle 2 gelagert und wird durch den Führungsstift 9, der am Gehäuse 1 befestigt ist, an einer Drehung um seine Achse verhindert. Dieser Führungsstift 9 läuft hierbei normalerweise in einer Längsnut io des Kolbens 5, an deren oberem Rand er zwangsläufig angedrückt wird, sobald die dargestellte Kolbenmaschine in Richtung des eingezeichneten Drehpfeiles als Pumpe läuft. Diese Führungsnut io ist durch einen Übergangskanal i1 mit einer zweiten Führungsnut 12 verbunden, welche um 18o' gegen die Führungsnut io auf dem Mantel des Kolbens 5 versetzt liegt und in Fig. i durch das Gehäuse verdeckt wird. Da die Anschlagflächen des Übergangskanals i1 in diese beiden Führungsnuten schräg einlangen, geht der Pendelkolben 5 selbsttätig in die oppositionelle Lage über, wenn man die Drehrichtung der Daumenscheiben 3, 4 ändert, die Pumpe also entgegengesetzt der eingezeichneten Drehpfeile laufen läßt.
  • Fig. 2 zeigt die Abwicklung der Mantelflächen des Kolbens 5 und der Daumenscheiben 3, 4 für die beiden Stellungen. Man erkennt, daß bei unveränderter Lage der Daumenscheiben 3, 4 gegen die Zylinderschlitze 7, 8 bzw. 7', 8' gemäß Fig. 2a der Führungsstift 9 durch die in Richtung der eingezeichneten Pfeile ausgeübte Mitnehmerwirkung zwischen Daumenscheiben und Kolben an der Oberkante des Schlitzes io anschlägt und die betreffende Kolbenmaschine demnach mit richtiger Ventilphase als Pumpe arbeitet, während bei der in Fig. 2b dargestellten entgegengesetzten Drehrichtung der Führungsstift an der unteren Kante des Schlitzes anschlägt und das Pumpaggregat infolgedessen nunmehr auch bei dieser entgegengesetzten Drehrichtung wieder mit richtiger Ventilphase als Pumpe arbeitet.
  • Sieht man an Stelle der beiden durch den Übergangskanal ii miteinander verbundenen Führungsnuten io, 12 nur eine einzige Führungsnut im Kolbenmantel vor und macht den Anschlagstift 9 entsprechend verstellbar, so kann man offenbar j ede beliebige Phase zwischen Kolbenbewegung und Ventilsteuerung herbeiführen. Fig. 3 zeigt in entsprechender Weise die Oberflächenabwicklungen von Kolben 5 und Daumenscheiben 3, 4 für drei verschiedene Zwischenstellungen zwischen den bereits in Fig. 2 dargestellten beiden Grenzstellungen. Gemäß Fig. 3 a ist der Führungsstift 9 aus der der Fig. 2 a entsprechenden Stellung um 45° in der Richtung des Drehpfeiles der Fig. i herausgedreht. Man erkennt, daß die beiden Kolbenräume erst in halbgeöffneter Stellung von der Druckleitung getrennt und mit der Ansaugleitung verbunden werden, so daß also nur noch die halbe Förderung erfolgt. Gemäß Fig. 3b ist der Führungsstift 9 gegen die in Fig. 2a gezeichnete Ausgangstellung um go° gedreht. In dieser Stellung wird die jeweils angesaugte Fördermenge durch das Ansaugventil selbst wieder restlos in die Ansaugleitung zurückgedrückt, so daß die Förderleistung der Pumpe auf Null sinkt. Gemäß Fig. 3 c ist die Lage des Führungsstiftes 9 gegenüber der in Fig. 2a gezeichneten Ausgangslage um i35° versetzt. Bei dieser Drehlage des Kolbens 5 ist offenbar bereits eine Umkehrung der Förderrichtung eingetreten, und es wird das Fördergut mit halber Förderleistung durch die Ansaugschlitze zurückgedrückt. Dreht man den Führungsstift 9 in der gleichen Richtung noch weiter, so daß er in die Lage von Fig. z b gelangt, so würde bei gleichbleibender Drehrichtung eine negative Förderung mit voller Förderleistung eintreten. Man erkennt also, daß sich durch eine zwangsläufige Drehung des Pendelkolbens 5 um seine Achse bei Kolbenmaschinen der fraglichen Art eine stetige Regelung der Förderleistung vom Maximalwert in der einen Richtung durch Null hindurch bis zum Maximalwert in der anderen Richtung erzielen läßt.
  • Arbeitet die erfindungsgemäße Kolbenmaschine lediglich als Pumpe, so wird es im allgemeinen genügen, eine Drehbarkeit des Führungsstiftes 9 um die Zylinderachse um seinen Winkel von go° vorzunehmen, da sich hierdurch bereits die Förderleistung der Pumpe vom Maximalwert bis auf Null stetig regeln läßt. Wird die beschriebene Kolbenmaschine hingegen als Motor verwendet, so ist es häufig zweckmäßig, die Drehbarkeit des Führungsstiftes 9 um die Zylinderachse auf volle i8o° zu bemessen, da man dann durch Verstellung dieses Führungsstiftes die Leistung des Motors vom Maximalwert in der einen Drehrichtung bis auf Null und dann ansteigend in der entgegengesetzten Richtung von Null bis zum Maximalwert stetig regeln kann. Fig. 4 zeigt den Schnitt durch einen hydraulischen Motor dieser Art. In die Wandung des Zylinders i ist ein peripherer Schlitz 13 eingefräst, der sich über i8o° erstreckt und in dem der Führungsstift 9 läuft, welcher von einem Ring 14 getragen wird. Der Führungsstift 9 greift hierbei in die achsenparallele Nut ro des Pendelkolbens 5 ein. Der Ring 14 ist auf seiner Außenseite mit einer Verzahnung versehen, welche im Eingriff mit der Schnecke 15 steht, auf deren Welle das Handrad 16 sitzt; infolgedessen kann man durch Drehung des Handrades 16 den Ring 14 um die Achse des Zylinders i drehen und dadurch die Lage des Führungsstiftes 9 verstellen.
  • Fig. 5 zeigt in schematischer Darstellungsweise den Schnitt durch ein erfindungsgemäß ausgestaltetes Flüssigkeitsgetriebe. Der Zylinderblock 17 dient gleichzeitig als Lager für den Antrieb 18 und den Abtrieb ig. Innerhalb des Zylinderblockes 17 sind die vier achsenparallelen Zylinder 2o bis 23 angeordnet, von denen die Zylinder 20 und 21 je eine Kolbenpumpe der beschriebenen Art enthalten, welche über Zahnräder 24 und 25 mit dem Zahnrad 26 des Antriebes 18 gekuppelt sind. Die Zylinder 22 und 23 enthalten je eine als hydraulischer Motor wirkende Kolbenmaschine entsprechender Art, welche über die Zahnräder 27 und 28 mit dem Zahnrad 29 des Abtriebes ig verbunden sind. Die im Innern des Zylinderblockes 17 vorgesehenen Ringräume 30 und 31 dienen in üblicher Weise als Vorratsräume für die angesaugte bzw. die unter Druck geförderte Kupplungsflüssigkeit.
  • Für die Regelung eines solchen Flüssigkeitsgetriebes kann man bekanntlich die auf jede Umdrehung entfallende Förderleistung der Pumpen oder die entsprechende Förderleistung der Motoren oder auch beide Förderleistungen regeln. Der Übersichtlichkeit halber ist bei der in Fig. 5 dargestellten Anordnung lediglich eine Regelung für die Förderleistung der Pumpe vorgesehen. Als Regelvorrichtung dient hierbei eine Hülse 32, welche auf derAchse desAntriebes 18 mittels des Hebels 33 in axialer Richtung verschiebbar angeordnet ist und schräge Führungsschlitze besitzt, in denen die Stellstifte 34 für die Stellringe 14 a und 14b (vgl. den Stellring in Fig. 4) laufen. Eine Verstellvorrichtung dieser Art besitzt den Vorteil, daß man sie auch dann verwenden kann, wenn man, wie dies bei bestimmten Getrieben notwendig ist, gegebenenfalls den Zylinderblock 17 so lagert, daß er mit umzulaufen vermag. Besteht diese Notwendigkeit nicht, so kann man natürlich auch im Innern des Zylinderblockes 17 ein gemeinsames Zahnrad vorsehen, welches mit entsprechenden Verzahnungen der Ringe i4a und 14" im Eingriff steht und seinerseits über ein seitlich herausgeführtes Schneckengetriebe von Hand verstellt wird.
  • Statt gemäß Fig.5 nur je zwei Pumpen- und Motorenzylinder 2o bis 23 vorzusehen, empfiehlt es sich in der Praxis natürlich, für Pumpe und Motor je eine größere Anzahl von kranzförmig im Zylinderblock angeordneten Zylindern zu benutzen. Es ergibt sich dann etwa die in Fig. 6 als Rückansicht gezeichnete Anordnung.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Kolbenmaschine mit einem beiderseitig schräg abgeschnittenen Pendelkolben, der zwischen zwei im gleichen Zylinder angeordneten, auf einer axial durch den Zylinder hindurchgeführten, gemein- Samen Welle befestigten Daumenscheiben innerhalb einer Schlitzführung hin und her geschoben wird, dadurch gekennzeichnet, daß der Pendelkolben (5) innerhalb des Zylinders (i) zwischen Anschlagkanten drehbar angeordnet ist.
  2. 2. Kolbenmaschine nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß zur Führung des Pendelkolbens zwei um i8o° gegeneinander versetzte Führungsschlitze (Nuten io, 12) vorgesehen sind, welche durch einen Übergangskanal (ii) miteinander verbunden sind, dessen Anschlagflächen schräg in die Führungsschlitze (io, 12) einlaufen.
  3. 3. Kolbenmaschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der in den Führungsschlitz (io) des Pendelkolbens (5) eingreifende Führungsstift (9) mit einer Stellvorrichtung (13 bis 16) verbunden ist, welche eine Drehung um die Achse des Zylinders (i) ermöglicht.
  4. 4. Kolbenmaschine nach Anspruch i, insbesondere für Flüssigkeitsgetriebe, dadurch gekennzeichnet, daß eine Mehrzahl von Zylindern (2o bis 23) achsenparallel im Kranz um die Mittellinie des gleichzeitig zur Lagerung der durch sternförmig angeordnete Zahnräder (24 bis 26 bzw. 27 bis 29) mit den einzelnen Systemen gekoppelten Antriebs- bzw. Abtriebswellen (18, 19) dienenden Zylinderblockes (17) angebracht sind, und daß die in diesen Zylindern (2o bis 23) laufenden Pendelkolben mit einem gemeinsamen Steuerglied in Verbindung stehen, welches diese Pendelkolben gleichzeitig um die Achsen ihrer Zylinderbohrungen zu drehen gestattet.
  5. 5. Kolbenmaschine nach Anspruch 4 mit umlaufendem Zylinderblock, dadurch gekennzeichnet, daß die Verstellung der Führungsstifte für die Pendelkolben durch eine axial verschiebbare, mit dem Zylinderblock (17) umlaufende Hülse (32) erfolgt, mit der die Verstellglieder (34) für diese Führungsstifte durch schräge Schlitzführungen gekuppelt sind.
DESCH4490D 1942-03-28 1942-03-28 Kolbenmaschine mit einem zwischen umlaufenden Daumenscheiben gefuehrten Pendelkolben Expired DE907623C (de)

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